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Alt 07.10.2012, 14:12   #1
brunner
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brunner
Standard aussergerichtliche forderung-muß ich das zahlen?

Hallo....
ich hab bei einen online versandhaus 15,90 euro schulden gehabt,nach mahnungen hab ich diese auch überwiesen allerdings ohne diese emenz hohen mahnkosten.
jetzt sind aus diesen 15,90 --82,24 euro geworden .....
alsomein saldo zum 10.06 --15,955
inkassovergütung analog rvg 29,75
auslagen analog 5,95
zahlung schuldner 15,95
rechtsanwaltgebühren gem.§ 13 38,68
rechtsanwaltsauslagen 7,74
zinsen 0,13


die RA möchte das geld bis 11.10......

Muß ich das alles wirklich zahlen????
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Alt 07.10.2012, 15:35   #2
Speedport
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Speedport Speedport Speedport Speedport Speedport Speedport Speedport Speedport Speedport Speedport
Standard AW: aussergerichtliche forderung-muß ich das zahlen?

Zitat von brunner Beitrag anzeigen
Hallo....
ich hab bei einen online versandhaus 15,90 euro schulden gehabt,nach mahnungen hab ich diese auch überwiesen allerdings ohne diese emenz hohen mahnkosten.
jetzt sind aus diesen 15,90 --82,24 euro geworden .....
alsomein saldo zum 10.06 --15,955
inkassovergütung analog rvg 29,75
auslagen analog 5,95
zahlung schuldner 15,95
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die RA möchte das geld bis 11.10......

Muß ich das alles wirklich zahlen????
Was verstehst Du unter "immens hohen Mahnkosten"? Wie hoch waren die?

Hast Du tatsächlich mehrere Mahnschreiben erhalten, oder nur eines, auf das Du dann sofort die Hauptforderung bezahlt hast?

Waren die Mahnschreiben per Papierpost und evtl. mit Einschreiben?
Oder nur Emails?

Grundsätzlich tendiere ich in die Richtung:

Du hast sofort nach dem Eintreffen der ersten Erinnerung die Forderung beglichen.

Mahnkosten waren für Dich nicht ersichtlich, weil Du vorher keine Schreiben erhalten hast. Der Gläubiger kann aber gerne, wenn vorhanden, den Zugang der Schreiben beim Schuldner (nämlich bei Dir) durch Postbeleg nachweisen. Dann bist Du bereit, die Gebührenforderung zu zahlen.

Wenn er das nicht kann, gab es keinen Grund für Dich, Mahnkosten zu zahlen.
Weiterhin gab es deshalb dann für den Gläubiger auch keinen Grund, die Angelegenheit an einen RA weiterzureichen (denn die berechtigte Forderung war ja bezahlt).

Das teilt man dem RA mit und weist ihn darauf hin, daß er sich seine Gebühren von seinem Auftraggeber holen soll, weil es keine vernünftige Begründung für seine Beauftragung und die Übernahme seiner Gebühren durch den angeblichen Schuldner gibt.

Ob man das so durchziehen kann, hängt von dem Erhalt oder Nichterhalt der Mahnschreiben bzw. vom Nachweis der Zustellung durch den Absender ab.

Und daß Du gegenüber der Gegenseite noch keinerlei Äußerungen, schriftlich oder mündlich, gemacht hast, die den Zugang der angeblichen Mahnschreiben belegen. Wenn Du also z.B. auf eines dieser Mahnschreiben in irgendeiner Form geantwortet hättest.
__

Gruß
speedport

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Alt 07.10.2012, 18:02   #3
brunner
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brunner
Standard AW: aussergerichtliche forderung-muß ich das zahlen?

ich hab nur mahnschreiben per brief erhalten,also nicht per einschreiben.

die forderung von 15,95 ist ja bezahlt,was die jetzt ständig wollen sind die RA-Gbühren trotz bezahlter hauptforderung steigt das immer.im letzten schreiben waren es noch 34.00 euro,gestern der brief auf einmal 82,00.das ist doch nicht rechtens oder?
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Alt 07.10.2012, 21:05   #4
Speedport
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Standard AW: aussergerichtliche forderung-muß ich das zahlen?

Zitat von brunner Beitrag anzeigen
ich hab nur mahnschreiben per brief erhalten,also nicht per einschreiben.

die forderung von 15,95 ist ja bezahlt,was die jetzt ständig wollen sind die RA-Gbühren trotz bezahlter hauptforderung steigt das immer.im letzten schreiben waren es noch 34.00 euro,gestern der brief auf einmal 82,00.das ist doch nicht rechtens oder?
Das ist rechtens, wenn Du verschiedene Mahnschreiben erhalten hast und der Absender das beweisen kann.
Dann hat er durchaus das Recht einen RA zu beauftragen, weil Du ja nicht die gesamte Forderung bezahlt hast. Vorausgesetzt die Kosten für die Mahnschreiben waren nicht zu hoch angesetzt.

Beantworte deshalb bitte erst mal meine ersten beiden Fragen aus der vorhergehenden Nachricht, sonst kann ich nicht antworten.
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Alt 07.10.2012, 21:42   #5
brunner
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brunner
Standard AW: aussergerichtliche forderung-muß ich das zahlen?

reagiert hab ich auf die mahnschreiben nicht schriftlich... hab nur die hauptforderung von 15,95 beglichen,die mahnkosten von 29,75 hab ich nicht bezahlt.... hab sie einfach ignoriert....
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Alt 08.10.2012, 06:01   #6
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Standard AW: aussergerichtliche forderung-muß ich das zahlen?

Waren in den 15,95 schon Mahngebühren enthalten ?

Ans Versandhaus überwiesen ?

Du hast ein Schreiben eines Anwaltsbüro bekommen ?

Hast Du vor diesem RA Schreiben Post eines Inkassobüros erhalten :
Zitat:
inkassovergütung analog rvg 29,75
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Alt 08.10.2012, 08:23   #7
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Standard AW: aussergerichtliche forderung-muß ich das zahlen?

Zitat von brunner Beitrag anzeigen
reagiert hab ich auf die mahnschreiben nicht schriftlich... hab nur die hauptforderung von 15,95 beglichen,die mahnkosten von 29,75 hab ich nicht bezahlt.... hab sie einfach ignoriert....
................und die Begleichung der Hauptforderung ging direkt an den Gläubiger?

Bis dahin hatte sich niemand sonst eingeschaltet bzw. bei Dir gemeldet? Du wurdest vom Gläubiger auch nicht darauf aufmerksam gemacht, daß ein Inkassobüro eingeschaltet sei? Vom RA war bis dahin auch keine Rede?
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Alt 08.10.2012, 08:48   #8
brunner
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brunner
Standard AW: aussergerichtliche forderung-muß ich das zahlen?

ich hab nur mahnungen von den gläubiger bekommen,darauf hin hab ich die 15 euro überwiesen....die mahngebühren nicht.... und die mahnt jetzt ein RA an.... das heißt aus den 28 euro mahngebühren sind jetzt insgesamt 82 geworden...

mein fehler war vielleicht ich hab nachdem ich die hauptforderung bezahlt habe, die ganzen schreiben weg geschmissen..dachte ja es war erledigt mit der zahlung.
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Alt 08.10.2012, 13:12   #9
Speedport
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Standard AW: aussergerichtliche forderung-muß ich das zahlen?

Zitat von brunner Beitrag anzeigen
ich hab nur mahnungen von den gläubiger bekommen,darauf hin hab ich die 15 euro überwiesen....die mahngebühren nicht.... und die mahnt jetzt ein RA an.... das heißt aus den 28 euro mahngebühren sind jetzt insgesamt 82 geworden...

mein fehler war vielleicht ich hab nachdem ich die hauptforderung bezahlt habe, die ganzen schreiben weg geschmissen..dachte ja es war erledigt mit der zahlung.
Dann würde ich dem RA folgendermaßen schreiben (roter Text ist Kommentar von mir):

Sehr geehrter Herr RA XXXXXX,

bitte weisen Sie mir Ihre Bevollmächtigung nach. (falls das beim ersten Schreiben nicht schon erfolgte)

Die Forderung der Firma XXXX habe ich sofort nach dem Eintreffen der Erinnerung beglichen. Weder vorher noch nachher gingen mir Mahnungen zu, welche die von Ihnen angeführten Mahnkosten rechtfertigen würden.

Da für mich keine Mahnkosten ersichtlich waren, gab es auch keinen Grund, pauschal angeführte Mahnkosten zu bezahlen. Der Gläubiger kann aber gerne, wenn vorhanden, den Zugang seiner "Mahnschreiben" bei mir durch Postbeleg nachweisen. Dann bin ich natürlich bereit, die Gebührenforderung zu zahlen.

Für die Firma XXXXXXX gab es keinen Grund, die Angelegenheit an einen RA weiterzureichen, denn die berechtigte Hauptforderung in Höhe von EUR 15,90 wurde bezahlt und behauptete Phantasiekosten bezahle ich nicht, solange mir ihre Berechtigung nicht zweifelsfrei nachgewiesen wird.
Die Firma XXXXXXX hat mit Ihrer Beauftragung bewußt gegen ihre Verpflichtung zur Kostenminderung verstoßen, die Folgen muß sie selbst tragen, da keinerlei offenen, belegbare Forderungen gegen mich existieren.

Bitte holen Sie sich Ihre Gebühren bei Ihrem Auftraggeber, weil es keine vernünftige Begründung für Ihre Beauftragung durch die Firma XXXXX gibt und damit auch nicht für die Übernahme Ihrer Gebühren durch mich.

Mit freundlichen Grüßen

------------------------------------------------------------------

WEnn Deine Angaben, die Du uns gegeben hast, stimmen, sollte dann Ruhe sein
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Gruß
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Alt 08.10.2012, 17:04   #10
brunner
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brunner
Standard AW: aussergerichtliche forderung-muß ich das zahlen?

mache mich gleich dran... diesen brief zu schreiben..

ich danke dir ...
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Alt 08.10.2012, 19:20   #11
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Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso
Standard AW: aussergerichtliche forderung-muß ich das zahlen?

Ich bin etwas anderer Meinung
Die entscheidende Frage ist ob @brunner im Verzug ist oder nicht (agbs)
Der GL ist nicht verpflichtet zu mahnen

Gab es vor dem Anwaltschreiben Post von einem Inkassobüro ?
__

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse
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Alt 08.10.2012, 21:35   #12
brunner
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brunner
Standard AW: aussergerichtliche forderung-muß ich das zahlen?

nein gab es nicht....

hab ja auch alles weg geschmissen,dacht es war mit der zahlung erledigt...
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Alt 08.10.2012, 22:34   #13
Inkasso
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Zitat:
Hallo....
ich hab bei einen online versandhaus 15,90 euro schulden gehabt,nach mahnungen hab ich diese auch überwiesen allerdings ohne diese emenz hohen mahnkosten.
jetzt sind aus diesen 15,90 --82,24 euro geworden .....
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Es MUß gem Auflistung ein Inkassobüro zwischengeschaltet sein

Folgender wichtiger Punkt :
Hast Du nach dem 1 Inkassobrief überwiesen - also vor Abgabe an den RA - bist Du aus dem Schneider
Wobei es sinnvoll wäre hier noch 5 € an Mahngebühren nachzuschieben
In diesem Fall könnte der RA lediglich noch die Gebühren des ext IBs einfordern - was wirtschaftlich allerdings absurd wäre

Wann erfolgte die Überweisung der 15 und wann kam der RA Brief
__

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Alt 09.10.2012, 06:38   #14
Speedport
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Zitat von Inkasso Beitrag anzeigen
Ich bin etwas anderer Meinung
Die entscheidende Frage ist ob @brunner im Verzug ist oder nicht (agbs)
Der GL ist nicht verpflichtet zu mahnen

Gab es vor dem Anwaltschreiben Post von einem Inkassobüro ?
Der GL ist nicht verpflichtet zu mahnen, aber er kann keine Mahnkosten geltend machen, wenn er nicht gemahnt hat.

Dieser Punkt in der Kostenauflistung hat mich auch irritiert:
"inkassovergütung analog rvg 29,75"

Da der TE aber versichert, daß keinerlei anderer Schriftverkehr stattfand, vermute ich, daß der GL einfach eine pauschale "Inkassovergütung analog (entsprechend, wie) rvg (Rechtsanwaltvergütungsgesetz) 29,75" anführte, sich also bezüglich der Kostenhöhe am rvg orientierte ohne aber einen RA oder Inkassobüro eingeschaltet zu haben.

Wenn der RA erst nach der Zahlung der Hauptforderung eingeschaltet wurde um die angeblichen Mahnkosten einzutreiben, gibt es für den TE meiner Meinung nach keinen Grund, auch nur einen Cent für den RA zu zahlen.
Die Beauftragung des RA war, die Richtigkeit der TE-Aussage unterstellt, grob rechtsmißbräuchlich.

Und dem TE ist sicher klar, daß er sich selber schadet, wenn er uns hier mit falschen Informationen füttern würde, weil unsere, sich daraus ergebenden, Antworten dann auch nur falsch sein könnten.
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Gruß
speedport

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Alt 09.10.2012, 06:47   #15
gast_
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Zitat von brunner Beitrag anzeigen

mein fehler war vielleicht ich hab nachdem ich die hauptforderung bezahlt habe, die ganzen schreiben weg geschmissen..dachte ja es war erledigt mit der zahlung.
Es ist immer ein Fehler, Schreiben weg zu werfen, kurz nachdem man etwas erledigt hat.

Ich mach es so: Karton mit Jahreszahl, da nach einem Jahr alles rein, was aus dem Jahr ist - und bei Bedarf kann ich mir das aus dem Keller holen.

Nach 10 Jahren kommen Papiere bei mir erst in den Schredder... sicher ist sicher!

Hatte zwar erst einmal einen Grund, eine Kiste nach Papieren durchsuchen zu müssen... aber hätte ich sie unter 10 Jahren weg geworfen, hätte ich wohl nochmal (eine höhere Summe) bezahlen müssen.
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Alt 09.10.2012, 08:23   #16
Inkasso
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Wenn er im Verzug ist und der GL schaltet einen RA ein hat er die RA Gebühren zu zahlen

Wenn er im Verzug ist und der GL schaltet nur ein ext IB ein kann er "tricksen" und die Inkasso Gebühren durch zweckgebundene Direktüberweisung an das Versandhaus einsparen

Meldet sich nach der Überweisung ein RA um lediglich die Inkassogebühren des vorgesch. IBs einzufordern kann man aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten davon ausgehen das ausgebucht wird

Ist er im Verzug und hat nach dem 1 oder 2 Inkassoschreiben nicht reagiert und es wird ein RA eingeschaltet hat er nur die RA Gebühren zu zahlen

Wenn das so ist - was ich vermute - wäre folgendes zweckgebunden an den RA zu zahlen

auslagen analog 5,95
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Alt 09.10.2012, 09:42   #17
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Zitat von Inkasso Beitrag anzeigen
Wenn er im Verzug ist und der GL schaltet einen RA ein hat er die RA Gebühren zu zahlen

Wenn er im Verzug ist und der GL schaltet nur ein ext IB ein kann er "tricksen" und die Inkasso Gebühren durch zweckgebundene Direktüberweisung an das Versandhaus einsparen

Meldet sich nach der Überweisung ein RA um lediglich die Inkassogebühren des vorgesch. IBs einzufordern kann man aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten davon ausgehen das ausgebucht wird

Ist er im Verzug und hat nach dem 1 oder 2 Inkassoschreiben nicht reagiert und es wird ein RA eingeschaltet hat er nur die RA Gebühren zu zahlen

Wenn das so ist - was ich vermute - wäre folgendes zweckgebunden an den RA zu zahlen

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Die zeitliche Abfolge habe ich so verstanden:

Gläubiger stellt Rechnung

Gläubiger schreibt mindestens eine Erinnerung (weitere kamen nicht an und wurden nicht belegt)

Schuldner zahlt sofort nach der Erinnerung die Hauptforderung an den Gläubiger. Die Nebenkosten ließ er unbeachtet, weil er nur eine Erinnerung erhielt, Nebenkosten aus seiner Sicht also nicht angefallen und deshalb unberechtigt waren.

Um die unberechtigten Nebenforderungen einzutreiben beauftragt der GL einen RA, der eine entsprechende Kostennote sendet.

Das ist jetzt also der Stand der Dinge, wie ich das verstehe. Wenn diese Aufzählung so richtig ist (@TE bitte bestätigen oder korrigieren) gibt es keinen Grund für die Beauftragung des RA.

Wenn der Ablauf so wäre, wie @Inkasso vermutet, sollte man verfahren, wie von ihm vorgeschlagen.
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