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Start > > -> Kontokündigung bei Pfändung?

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Alt 30.06.2005, 14:25   #1
Andreas->Emailproblem
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Registriert seit: 30.06.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 20
Andreas
Standard Kontokündigung bei Pfändung?

Hallo zusammen,

hatte ein Telefonat mit meiner Bank. Nicht sehr erfreulich die Aussagen...
Letztes Jahr hab ich ein Girokonto für Jedermann eröffnet. Bereits im Vorfeld gab es 'Probleme', dass die Bank mir bei negativer Schufa kein Konto eröffnen wollte. Das konnte aber mit dem Hinweis auf deren Selbstverpflichtung geklärt werden. Bei der Eröffnung des Kontos sprachen wir auch über meine gescheiterte Selbständigkeit, Schulden und meiner Arbeitslosigkeit.

Im Januar pfändete das Finanzamt bei meiner Bank mein Konto. Das konnte ich zügig regeln. Nun hatte ich grad eine erneute Pfändung. Auch hier konnte ich das regeln. Die Pfändung ruht, und ich zahle Raten. Damit meine Servicekarte wieder für den Geldautomaten freigeschaltet wird, hab ich mit der Bank gesprochen. Die Karte wird wieder freigeschaltet. Soweit so gut.

Nun aber: Man sagte mir, dass die Bank bei erneuter Pfändung mir das Konto kündigen würde. Eine Weiterführung des Kontos wäre für die Bank unzumutbar. Weil ich mit einer Pfändung Personal binde und so Kosten verursache, die durch die geringen Kontoführungsgebühren nicht erwirtschaftet würden. Auch wenn ich das Girokonto für Jedermann habe, würde man mir das Konto kündigen, weil ich für die Bank als Kunden dann unzumutbar wäre. Auch der Hinweis in dem Gespräch von mir, dass ich ja irgendwie meine Miete überweisen müsste, endete mit dem Hinweis, dass ich bei einer erneuten (also 3. Pfändung) wirtschaftlich nicht tragbar wäre.

Wie soll ich das werten? Können die mir dann tatsächlich das Konto kündigen, obwohl bereits bei Kontoeröffnung klar war, dass Pfändungen passieren könnten? Konto kann nicht überzogen werden, Kontogebühren wurden logischerweise immer abgebucht... Klar hab ich ne schlechte Schufa, aber gerade dafür wurde ja das Gorokonto für Jedermann geschaffen. Und auch ein ALG II - 'Mensch' ist ein Kunde.... oder?

Hat jemand Erfahrung mit einer solchen Situation? Kann ich überhaupt die Bank wechseln? Ich meine, es war schon schwer genung das Konto zu bekommen...
Es soll ja Banken geben, die nicht der Schufa angeschlossen sind... Wäre das eine Alternative oder nur Schwindel? Schließlich muß ja auch mein ALGII irgendwo rauf...
Mein Gott, was für'n Streß....

Gruß
Andreas
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Alt 30.06.2005, 21:34   #2
Silvia V
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Standard

Hallo Andreas,


Wenn die Bank will,dann kann sie schon kündigen,denn für die die rechtlichen Beziehungen zwischen Bank und Kunden gilt der Grundsatz der Privatautonomie,das heißt in etwa,die Bank kann sich aussuchen mit wem sie Veträge schliesst und welche Inhalte diese haben.

Eine Ausnahme von dieser Regelung bietet der in der Sparkassenordnung
mancher Länder(z.B. NRW)eingearbeitete Kontrahierungszwang.Dieser verpflichtet die Sparkassen zum Abschluß gewisser Verträge.
In diesem Falle auch Guthabenkonten für überschuldete Bürger.
Die wissen also im Vorfeld mit wem sie sich einlassen und können theoretisch nicht kündigen,wenn das Konto mit einer Pfändung belegt ist.
Trotzdem versuchen auch die es immer wieder.

Es gibt die Möglichkeit sich gerichtlich zu wehren,weiterhin kann man sich
an die
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Graurheindorferstraße 108
53117 Bonn

wenden und diese bitten,die betreffende Bank oder Sparkasse an ihre freiwillige Selbstverpflichtung zu erinnern.Das Kündigungsschreiben und die Kontodaten sollten beigefügt werden.
Ausserdem haben Banken und Sparkassen oft eigene Schlichtungsstellen,deren Adresse Du am Bankschalter erfahren kannst.

Am besten wäre natürlich noch ein zweites Konto,auf welches dann Dein ALG II gehen könnte,das andere kann ja dann zum "sinnlos" pfänden bleiben.


:roll:

Das ist aber eben leichter gesagt als getan,klapper doch mal die Banken
in Deiner Umgebung ab,mehr wie nein sagen,können die auch nicht.
Schildere Deine Situation..es soll hin und wieder auch noch Banker mit Herz geben.
Oder versuche online ein Konto zu eröffnen,wenn Du möchtest dann schicke ich Dir einige Links.Laß Dich nur nicht auf irgendwelchen Nepp ein,der auch im Internet kursiert..da will man nur Dein letztes Geld und sonst nix.


Gruß

Silvia
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"Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. "

Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
Silvia V ist offline  
Alt 03.07.2005, 17:28   #3
Andreas->Emailproblem
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Andreas
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Hallo Silvia.

Also trotz der Selbstverpflichtung der Banken - zumal meine von der Möglichkeit der Kontopfändung wusste - kann sie mir kündigen.... Irgendwie komisch ... da ist man ehrlich und sagt wie es aussieht, man überzeugt die Bank, dann tritt alles so ein ... und dann drohen die mit der Kündigung...

Wenn ich nun ein weiteres Konto woanders eröffne, kann ich ja das jetzige kündigen... Wie lange bleiben dann in der Bank meine Daten denn gespeichert? Könnte ja sein, dass ich auf diese Bank in ein paar Jahren nochmal zurück kommen müsste...

Gruß Andreas

PS: An den Links bin ich natürlich interessiert! Danke schonmal.
Andreas ist offline  
Alt 03.07.2005, 22:02   #4
Silvia V
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Ob Deine Daten einige Jahre gespeichert werden,kann ich Dir leider auch nicht sagen.
Ich weiß nur,das die Banken auch noch nach langer Zeit wissen,wer bei ihnen
Kunde war.Und sollte dieser unliebsam aufgefallen sein,bekommt er dort kein
neues Konto mehr.

Gruß

Silvia
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Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
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Alt 06.07.2005, 20:38   #5
hoewa14
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hoewa14 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hallo Andreas, es besteht auch die Möglichkeit, ein Konto über ein Familienmitglied oder Freund eröffnen zu können, auf reiner Guthabenbasis mit Kontovollmacht. Bei der Postbank völlig problemlos.
Grüße aus dem Münsterland
hoewa14 ist offline  
Alt 06.07.2005, 20:52   #6
Visionen2005->Emailproblem
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Visionen2005
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Zitat von Silvia V
Ob Deine Daten einige Jahre gespeichert werden,kann ich Dir leider auch nicht sagen.
Ich weiß nur,das die Banken auch noch nach langer Zeit wissen,wer bei ihnen
Kunde war.Und sollte dieser unliebsam aufgefallen sein,bekommt er dort kein
neues Konto mehr.

Gruß

Silvia
Ich hab vor 2 Jahren Post von der Sparkasse bekommen, dass noch 3 Sparbücher existieren und ich solle mich melden. Ich war erstaunt, denn ich war zu der Zeit schon 20 Jahre kein Kunde der Sparkasse mehr. Ich bin dann dahin und siehe da, das waren 3 Sparbücher über 312 DM Sparverträge aus den Jahren 1972 - 1975. De hatte ich 1973 aufgelöst aufgrund von Heirat und man mußte 1 DM drauf lassen, weil es damals zu teuer war, um die aufzulösen und zu vernichten.

Das ist schon 32 Jahre her. Die Bankangestellte sagte mir, dass alles, was nur greifbar war, im laufe der Jahre edv-mäßig erfaßt wurde.
Visionen2005 ist offline  
Alt 09.07.2005, 12:36   #7
Ludwigsburg
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Hallo!

Dazu kann ich auch nur sagen: ein 2.Konto zu eröffnen bringt nichts... muß es bei einer eidesstattlichen versicherung ja wieder angegeben , und dann wird dann auch irgendwann wieder gepfändet werden.

Da ist es einfacher, man hat eine Person, der man vertraut, und die keine Schulden hat.

Wenn die ein Konto auf Guthabenbasis einrichtet, und man nutzt es, ist man den Ärger los.

Gruß
 
Alt 10.07.2005, 17:55   #8
Andreas->Emailproblem
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Andreas
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Danke für die ganzen Tipps und Meinungen!!!

Ich hab nun aber gehört, dass auch Konten gepfändet werden können bzw. vom Inhaber freigegeben werden müssen, wenn z.B. mein Lohn auf das Konto meines Freundes eingeht.... Ist ja nur relevant, wenn ich wieder arbeite (jetzt bekomm ich ja ALG2 :( )
Aber wenn das so wäre, dann wäre das ja Mist. Dann würde mein Freund ja bei seiner Bank sehr blöde aussehen... Hat jemand sowas schon gehört?

Grüße Andreas
Andreas ist offline  
Alt 10.07.2005, 18:09   #9
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hallo Andreas,

wenn du das ALG2 bei einem Freund auf der bank gutschreiben läßt gibt es leider keine Schutz vor der zugriffnahme, da es nicht sein eigenens ALG2 ist.
Es gibt aber genügend Banken die ein Konto eröffenen: Sparkasse, Postbank, Deutsch Bank (zur Zeit ganz wild).
Eine weitere Möglichkeit ist bei Consors ein Konto zu eröffnen und gleichzeitig ein Postsparbuch, da Consors nur online geht. Immer wenn Du Bargeld brauchst überweist Du dir halt was auf Dein Postsparbuch und hebst es bar ab. Für beide wird keine Schufabfrage gemacht.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 10.07.2005, 19:16   #10
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Andreas
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Wie Deutsche Bank ganz wild???

Wenn ich also wieder arbeite, würde zu eine Zugriffnahme also auch auf das Konto meines Freundes klappen! Und damit hat er also einen schlechten Eindruck bei seiner Bank... Wenn das so ist, hab ich doch lieber mein eigenes KOnto, da will ich niemanden in den Schlamassel ziehen.
Andreas ist offline  
Alt 10.07.2005, 20:11   #11
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>Wenn ich also wieder arbeite, würde zu eine Zugriffnahme also auch auf das Konto meines Freundes klappen! <

Aber nicht, weil jemand an DEIN Geld will... sondern nur, wenn er selbst Anlaß zu eigenen Pfändungen gibt oder gegeben hat!

>Und damit hat er also einen schlechten Eindruck bei seiner Bank... <

>Wenn das so ist, hab ich doch lieber mein eigenes KOnto, da will ich niemanden in den Schlamassel ziehen<

Woher sollte denn ein Gläubiger wissen, daß dein Geld auf einem anderen Konto ist?

Bei einer eidesstattlichen Versicherung - dadurch erfahren die Gläubiger ja, welche konten du hast, gibst du doch nur an, daß du kein Konto hast...

wohin du dein ALG II überweisen läßt, danach wird nicht gefragt!

Ein eigenes Konto ist gut und schön... aber wenn es dir dann mal passiert, daß du ganz plötzlich nichts ausbezahlt bekommst bzw deine Überweisung nicht ausgeführt werden kann, weil Konto dicht gemacht: viel Spaß...

aber es ist schließlich deine Entscheidung...

Gruß
 
Alt 10.07.2005, 20:52   #12
Silvia V
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Zitat:
Da ist es einfacher, man hat eine Person, der man vertraut, und die keine Schulden hat.
Wenn die Bank mitspielt und regelmäßige "fremde" Geldeingänge zulässt - kein Problem.
Doch da könnten schon die Schwierigkeiten anfangen,denn zumeist unterschreibt man mit dem Kontovertrag u.a. das auf eigene Rechnung gehandelt wird.

Wenn der Gläubiger davon erfährt, kann er allerdings den Auskehrungsanspruch des Schuldners gegen den Kontoinhaber pfänden.
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Alt 10.07.2005, 22:20   #13
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>Auskehrungsanspruch<

was ist das?

Und: wie sollte ein Gläubiger davon erfahren? Gibt doch Datenschutz...
und notfalls muß man eben den haftbar machen, der unbefugt Daten weiter gegeben hat...

>Wenn die Bank mitspielt und regelmäßige "fremde" Geldeingänge zulässt<

Davon kriegt sie doch gar nichts mit, wenn man nicht will!

Das Arbeitsamt/Arge/Sozialamt überweist nicht an Frau Sowieso für Frau Sowieso, sondern einfach auf das Konto des Kontoinhabers... da steht im verwendungszweck kein anderer Name...

Wenn das Geld für eine Familie ist, bekommt ja auch nicht jeder einzeln das geld aufs Konto, außer man beantragt es! Dann dürfte man das geld seines Mannes ja auch nicht aufs eigene Konto bekommen, oder....

Das man das nicht gewerbsmäßig darf, ok... aber mal für freunde/Familie?

Wenn die Bank da was sagen würde: gibt noch andere, wo man ein Konto eröffnen kann!

Gruß
 
Alt 10.07.2005, 23:15   #14
Silvia V
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Zitat von Ludwigsburg
>Auskehrungsanspruch<

was ist das?

Das ist genau der Anteil(z.B.Lohn-oder Gehalt),der dem Fremdnutzer des Kontos gehört.

Und: wie sollte ein Gläubiger davon erfahren? Gibt doch Datenschutz...
und notfalls muß man eben den haftbar machen, der unbefugt Daten weiter gegeben hat...

Ich glaube,man sollte nicht mit Steinen werfen,wenn man im Glashaus sitzt.Denn auch die Nutzung eines fremden Kontos(ohne Kontovollmacht)bewegt sich schon ein wenig am Rande der Grauzone

>Wenn die Bank mitspielt und regelmäßige "fremde" Geldeingänge zulässt<

Davon kriegt sie doch gar nichts mit, wenn man nicht will!

Da wäre ich mir nicht so sicher.

Das Arbeitsamt/Arge/Sozialamt überweist nicht an Frau Sowieso für Frau Sowieso, sondern einfach auf das Konto des Kontoinhabers... da steht im verwendungszweck kein anderer Name...

Wenn das Geld für eine Familie ist, bekommt ja auch nicht jeder einzeln das geld aufs Konto, außer man beantragt es! Dann dürfte man das geld seines Mannes ja auch nicht aufs eigene Konto bekommen, oder....

Im Normalfall hat der Ehemann eine Kontovollmacht.

Das man das nicht gewerbsmäßig darf, ok... aber mal für freunde/Familie?

Wenn die Bank da was sagen würde: gibt noch andere, wo man ein Konto eröffnen kann!

Gruß
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Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
Silvia V ist offline  
Alt 10.07.2005, 23:29   #15
Ludwigsburg
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>Ich glaube,man sollte nicht mit Steinen werfen,wenn man im Glashaus sitzt.<

Versteh nicht, was du meinst.

>Denn auch die Nutzung eines fremden Kontos(ohne Kontovollmacht)bewegt sich schon ein wenig am Rande der Grauzone <

Und warum spielt das Amt dann mit?

Ohne Kontovollmacht kann man doch gar nichts tun... das kann dann doch nur der Kontoinhaber... und dem vertraut man in dem Fall.

Wie gesagt, bei uns kam der Vorschlag vom Bankangestellten...
und auch der Gerichtsvollzieher weiß es, meinte, wenn ich kein Konto hab, muß ich auch nichts angeben.

Deshalb geh ich davon aus, daß es eine Art Hintertür ist, aber durchaus legal.

Gruß
 
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