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Alt 20.08.2007, 17:17   #1
Musterfrau->Emailproblem
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Registriert seit: 10.06.2007
Beiträge: 400
Musterfrau Musterfrau
Unglücklich Erstattung von Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch

Habe heute meine beiden Anträge auf Erstattung von Fahrtkosten im Original (!) zurückbekommen unter Hinweis darauf, ich müsse mir von den Arbeitgebern erst noch die jeweiligen Gespräche quittieren lassen.

Beigelegt hatte ich jeweils eine Einladung bzw. eine Absage, in der sich ein AG zugleich für´s Gespräch bedankt.

Sollte das als Nachweis resp. Glaubhaftmachung nicht ausreichend sein, zumal meine SB von Inhalt und Ausgang der Vorstellungsgespräche weiß?

Manchmal fasse ich mich bei der hiesigen Agentur für Arbeit nur noch an den Kopf.....
Musterfrau ist offline  
Alt 20.08.2007, 17:24   #2
Borgi->Emailproblem
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Registriert seit: 09.04.2007
Ort: NRW
Beiträge: 1.262
Borgi
Standard

Das Denken ist nicht die stärkste Seite der ARGE, und kommt nur in betracht, wenn Sanktionen verhängt werden können, und selbst da fehlerhaft.
Das mit dem Verhalten auch Arbeitgeber abgeschreckt werden, soweit können Mitarbeiter der ARGE einfach nicht denken. Der IQ reicht da einfach nicht aus. Ist eigentlich auch ein Grund, um die ARGEn verklagen können zu müssen. Immerhin versauen sie damit zukünftigen Bewerbern, die Hartz IV beziehen wohlmöglich eine Chance, weil der Arbeitgeber keinen Bock mehr auf diese Schikane hat. So macht auch die ARGE neben den Ein-Euro-Job den Arbeitsmarkt kaputt!
__

Ein Aufsichtsratposten ist das höchste Parteiamt, das die Wirtschaft ihren Politikern verleiht.
(aus "Der Privatdemokrat" ©Elmar Kupke)

Von mir kann man garantiert keine Rechtsberatung erwarten!
Borgi ist offline  
Alt 20.08.2007, 18:39   #3
ThomasF
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard wenn es ums geizen geht, ist die ARGE überaus spendabel

Zitat von Musterfrau Beitrag anzeigen
Habe heute meine beiden Anträge auf Erstattung von Fahrtkosten im Original (!) zurückbekommen unter Hinweis darauf, ich müsse mir von den Arbeitgebern erst noch die jeweiligen Gespräche quittieren lassen.

Beigelegt hatte ich jeweils eine Einladung bzw. eine Absage, in der sich ein AG zugleich für´s Gespräch bedankt.

Sollte das als Nachweis resp. Glaubhaftmachung nicht ausreichend sein, zumal meine SB von Inhalt und Ausgang der Vorstellungsgespräche weiß?

Manchmal fasse ich mich bei der hiesigen Agentur für Arbeit nur noch an den Kopf.....

Hallo Musterfrau,

wundere dich nicht, wenn die ARGE nun zur Verweigerung der Erstattung von Fahrtkosten über EURO 150 ein Institut mit einem Gutachten zwecks Beurteilung der Rechtmäßigkeit der Beantragung im Wert von EURO 15'000 aufgibt. Wenn es darum geht Pfennigbeträge zu sparen schmeißt das Amt lässig mit Tausender um sich.

Tja, früher in der Vorhartz-Zeit gab es ein eigenes Formular das die Arbeitgeber ausstellen mußten. Wie es heute ist weiß ich leider nicht, da meine ARGE konsequent darauf besteht vor der Reise informiert zu werden und kein Geld, sondern Fahrkarten vergibt.
Nachträglich kannst du ja die AG bitten dir eine Anwesenheitsbescheinigung auszustellen. Oder du fragst beim SB nach einem Formular zur Bescheinigung des Vorstellungsgesprächs und schickst es zum Ausfüllen zu den AG.
 
Alt 20.08.2007, 19:03   #4
Martin Behrsing
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Standard

Normalerweise ist der Arbeitgeber für die Vorstellungskosten zuständig. Ein seriöser Arbeitgeber bietet soetwas auch von selbst an.

Wenn ein Arbeitgeber dich eingeladen hat und nicht von vorne herein klar gestellt hat, dass er die Kosten nicht übernimmt, kannst Du diese ihm in Rechnung stellen und notfalls pe Mahnbescheid einfordern. (Dies macht aber nur bei einer Nichteinstellung Sinn).
Ansonsten müssen Fahrkosten beantragt werden und der Arbeitgeber muss dann bescheinigen, dass er diese nicht übernimmt.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 20.08.2007, 19:55   #5
Musterfrau->Emailproblem
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Registriert seit: 10.06.2007
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Musterfrau Musterfrau
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Die Geltendmachung durch Mahnbescheid habe ich im Falle eines dubiosen privaten Arbeitsvermittlers in der Tat schon einmal erfolgreich praktiziert.

Vorliegend geht es mir darum, daß ich in einer gesonderten, formularmäßigen Bescheinigung durch den Arbeitgeber keine Notwendigkeit sehe, wenn ich doch anderweitig beweisen kann, daß ein Gespräch tatsächlich stattgefunden hat.

Wahrscheinlich wird das ähnlich laufen wie mit meinen Bewerbungskosten, die ich notfalls mit einem Auszug aus meinem Bewerbungsschreiben nachweise: Positiven Widerspruchsbescheid abwarten....
Musterfrau ist offline  
Alt 20.08.2007, 21:50   #6
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Was die ARGE will, ist ein Nachweis, dass der eventuelle Arbeitgeber die Kosten für die Fahrt nicht übernommen hat. D.h., man müsste beim Vorstellungsgespräch dem Arbeitgeber evtl. ein vorgefertigtes Formular vorlegen, auf dem er unterschreibt, dass der keine Fahrtkosten zahlt. Erst dann fühlt sich die ARGE "nicht betrogen" und zahlt. Ist tatsächlich saudoof und peinlich.

Auch große und ernsthafte Betriebe zahlen inzwischen nicht mehr die Kosten dafür. Das ist selten geworden.
 
Alt 20.08.2007, 23:10   #7
Musterfrau->Emailproblem
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Registriert seit: 10.06.2007
Beiträge: 400
Musterfrau Musterfrau
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Eben weil das so peinlich ist und man sich als Bewerber vom Arbeitsamt zudem gegängelt fühlt, habe ich sowas bislang nie gemacht.

Werde der Agentur einige Zeilen zum Thema "Glaubhaftmachung" zukommen lassen und ´mal wieder auf das Widerspruchsverfahren vertrauen.
Musterfrau ist offline  
Alt 20.08.2007, 23:20   #8
burki
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Ort: Auf der Alb
Beiträge: 401
burki
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Hi,
da die Erstattung von Bewerbungs- und Fahrtkosten eine Kann-Leistung ist, wird ein Widerspruch so ziemlich ins Leere laufen.
Eine Ausnahme wäre: Die ARGE hat vor dem Bewerbungsgespräch die Übernahme der Fahrtkosten zugesichert.
Dass hier - wie bei fast allen ALGII-Angelegenheiten - höchst subjektiv seitens der einzelnen SBs verfahren wird (mir wurden z.B. nur 150 EUR Bewerbungskosten pro Jahr zugestanden), steht auf einem anderen Blatt, ist aber leider nicht einklagbar.
Gruss
burki
burki ist offline  
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