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Alt 27.02.2007, 10:53   #1
peter_S->Emailproblem
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Registriert seit: 15.02.2006
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Beiträge: 473
peter_S
Standard Fahrtkosten paradox

Mir ist grad etwas passiert das spottet jeder Beschreibung:

Ich wohne in Dorf A, dieses liegt genau zwischen 2 Kreisstädten (B und C).

Verwaltungstechnisch gehört Dorf A zu Kreisstadt B,
Verkehrstechnisch (öffentlicher Nahverkehr) jedoch zu Kreisstadt C

Nun soll ich eine Fortbildungsmassnahme machen (wirklich sinnvoll), diese wird in Kreisstadt B durchgeführt.

Um dort hinzukommen müsste ich eine Monatsfahrkarte des öffentlichen Nahverkehrs kaufen. In diesem Falle brauch ich jedoch 2 Waben. Diese Fahrkarte kostet 79,50 €

Nun das kuriose.

Die Fahrtkosten werden von der ARGE übernommen, jedoch nicht in tatsächlicher Höhe sondern pauschal € 0,36/km. Dieses jedoch nach SGB nur für eine einfache Fahrt (also vom Wohnort zur Ausbildungsstätte) nicht Hin und Zurück, wie man zurückkommet ist jedem sein eigenes Problem !!!

In meinem Falle sind das jedoch nur 4 km, berechnet wird nur die kürzeste theoretische Strecke unabhängig von der tatsächlichen Strecke (eine direkte Verbindung gibt es nicht, ich muss bis zu Kreisstadt B und dann umsteigen).

Bedeutet die ARGE bezahlt nur Fahrtkosten von: 4km*0,36 €*20 Tage = € 28,80/Monat

Ergibt für mich ein Minus von € 50,70 das ich von meinem Regelsatz zu leisten habe. Eine Ausnahme gibt es laut ARGE nicht und lehne ich die Fortbildung ab wird mein Regelsatz sofort um 30% gekürzt.

Das bdeutet für mich das ich egal welche Massnahme ich machen muss einen ganzen Batzen Geld dafür selber von meinem Regelsatz bezahlen muss. Im ungünstigsten Fall müsste ich jeden Monat € 148,21 von meinem Regelsatz an Fahrtkosten bezahlen.

Kann mir einer verraten von was ich etwas zu essen kaufen soll ? So schön Busfahren ja auch ist ab und an was zwischen die Zähne ist auch nicht schlecht.
__

Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank Jürgen Weise: „Die Agentur hat keinen sozialpolitischen Auftrag.“
peter_S ist offline  
Alt 27.02.2007, 11:28   #2
Ludwigsburg
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Zitat von peter_S Beitrag anzeigen
Mir ist grad etwas passiert das spottet jeder Beschreibung:

Ich wohne in Dorf A, dieses liegt genau zwischen 2 Kreisstädten (B und C).

Verwaltungstechnisch gehört Dorf A zu Kreisstadt B,
Verkehrstechnisch (öffentlicher Nahverkehr) jedoch zu Kreisstadt C

Nun soll ich eine Fortbildungsmassnahme machen (wirklich sinnvoll), diese wird in Kreisstadt B durchgeführt.

Um dort hinzukommen müsste ich eine Monatsfahrkarte des öffentlichen Nahverkehrs kaufen. In diesem Falle brauch ich jedoch 2 Waben. Diese Fahrkarte kostet 79,50 €

Nun das kuriose.

Die Fahrtkosten werden von der ARGE übernommen, jedoch nicht in tatsächlicher Höhe sondern pauschal € 0,36/km. Dieses jedoch nach SGB nur für eine einfache Fahrt (also vom Wohnort zur Ausbildungsstätte) nicht Hin und Zurück, wie man zurückkommet ist jedem sein eigenes Problem !!!

In meinem Falle sind das jedoch nur 4 km, berechnet wird nur die kürzeste theoretische Strecke unabhängig von der tatsächlichen Strecke (eine direkte Verbindung gibt es nicht, ich muss bis zu Kreisstadt B und dann umsteigen).

Bedeutet die ARGE bezahlt nur Fahrtkosten von: 4km*0,36 €*20 Tage = € 28,80/Monat

Ergibt für mich ein Minus von € 50,70 das ich von meinem Regelsatz zu leisten habe. Eine Ausnahme gibt es laut ARGE nicht und lehne ich die Fortbildung ab wird mein Regelsatz sofort um 30% gekürzt.

Das bdeutet für mich das ich egal welche Massnahme ich machen muss einen ganzen Batzen Geld dafür selber von meinem Regelsatz bezahlen muss. Im ungünstigsten Fall müsste ich jeden Monat € 148,21 von meinem Regelsatz an Fahrtkosten bezahlen.

Kann mir einer verraten von was ich etwas zu essen kaufen soll ? So schön Busfahren ja auch ist ab und an was zwischen die Zähne ist auch nicht schlecht.
Ich würde auf voller Kostenübernahme bestehen und mitteilen, daß ich sonst nicht teilnehmen kann.
Vom Regelsatz ist die Differenz nicht zu bestreiten.

Gibts dann tatsächlich eine Kürzung, Antrag auf einstweilige Anordnung.

Oder sofort, wenn du teilnehmen willst? Ich würd mir einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht besorgen und zum Anwalt gehen.
 
Alt 27.02.2007, 11:32   #3
Bruno1st->Emailproblem
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Registriert seit: 21.12.2005
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Beiträge: 3.736
Bruno1st
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So ein Bus hat wenig verwertbare Kalorien - da brauchst du dir keine Hoffnungen zu machen.;)

Hast du diese Anordnungen der Arge schriftlich ?
Wie kommen die auf 0,36 €/km ? Hast du ein Auto ? Wie zuverlässig ist der Wagen ? Davon abgesehen, daß auf dieser Kurzstrecke der Verbrauch ja sehr hoch ist.

Alternative wäre noch laufen/Rad ? Allerdings würde ich auch ungerne neben jemanden sitzen, der morgens klatschnass angekommen ist und nun nach und nach trocknet.
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
Bruno1st ist offline  
Alt 27.02.2007, 11:40   #4
peter_S->Emailproblem
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peter_S
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kann jeder nachlesen, Das steht im Merkblatt Nr. 6 auf Seite 14

http://www.arbeitsagentur.de/zentral...erbildung-f-AN

3.1.2
Fahrkosten
Fahrkosten können übernommen werden
für Fahrten zwischen Wohnung und Bildungsstätte
(Pendelfahrten),
bei einer erforderlichen auswärtigen Unterbringung für
die An- und Abreise und für eine monatliche Familienheimfahrt
oder anstelle der Familienheimfahrt für eine
monatliche Fahrt eines Angehörigen zum Aufenthaltsort
des Arbeitnehmers.
Als Fahrkosten ist für jeden Tag, an dem Sie die Bildungsstätte
aufsuchen, eine Entfernungspauschale für jeden
vollen Kilometer zwischen Ihrer Wohnung und der Bildungsstätte
von 0,36 Euro für die ersten zehn Kilometer
und 0,40 Euro für jeden weiteren Kilometer anzusetzen.
Die Entfernungspauschale wird unabhängig von dem von
Ihnen benutzten Verkehrsmittel gezahlt. Auf die Höhe der
tatsächlichen Aufwendungen kommt es dabei nicht an.
Für die Bestimmung der Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung
der einfachen Fahrstrecke maßgebend.
Die Aufwendungen für die An- und Abreise bei einer erforderlichen
auswärtigen Unterbringung sowie für eine
monatliche Familienheimfahrt werden mit einer Entfernungspauschale
von 0,40 Euro für jeden vollen Kilometer
der Entfernung zwischen dem Ort Ihres Hausstandes und
dem Ort der Weiterbildung berücksichtigt. Auch hier ist
die einfache Fahrstrecke maßgebend.
Monatliche Kosten für Pendelfahrten können nur bis zur
Höhe von 476,00 Euro übernommen werden.
__

Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank Jürgen Weise: „Die Agentur hat keinen sozialpolitischen Auftrag.“
peter_S ist offline  
Alt 27.02.2007, 12:08   #5
Urviech
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Beiträge: n/a
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Gehe zuerst zu Deinem SB und beantrage schriftlich (am besten in doppelter Ausführung, eins für die ARGE und eins für Dich auf dem Du die Abgabe des Schreibens mit Stempel und Unterschrift bestätigen lässt). Schreibe einfach einen Antrag auf volle Erstattung der tatsächlichen Fahrtkosten.

Nachdem Du dann einen "ablehnenden Bescheid" darauf bekommen hast, gehst Du (vielleicht auch mit anderen Teilnehmern, denen es auch so geht) zum Sozialgericht und beantrage einen einstweiligen Rechtsschutz.

Belege auch noch, was Du/Ihr "einsparen" müsst um in diese Maßnahme zu kommen (Essen, Kleidung, usw.). Du kannst auch eine Kostenaufstellung beilegen, wieviel Geld Dir/Euch dann übrig bleibt und das Dir/Euch durch diese Kosten eine "umzumutbare Härte" entsteht.

Kann ein paar Tage dauern, bis ein Entscheid des Gerichts kommt, aber es kam schon öfters vor, das die ARGE verpflichtet wird, die vollen Fahrtkosten zu erstatten, denn vor Hartz ging es ja auch.

Gruß
 
Alt 27.02.2007, 17:02   #6
münchnerkindl->Emailproblem
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Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 1.733
münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
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Zitat von peter_S Beitrag anzeigen
kann jeder nachlesen, Das steht im Merkblatt Nr. 6 auf Seite 14

http://www.arbeitsagentur.de/zentral...erbildung-f-AN

3.1.2
Fahrkosten
Fahrkosten können übernommen werden
für Fahrten zwischen Wohnung und Bildungsstätte
(Pendelfahrten),
bei einer erforderlichen auswärtigen Unterbringung für
die An- und Abreise und für eine monatliche Familienheimfahrt
oder anstelle der Familienheimfahrt für eine
monatliche Fahrt eines Angehörigen zum Aufenthaltsort
des Arbeitnehmers.
Als Fahrkosten ist für jeden Tag, an dem Sie die Bildungsstätte
aufsuchen, eine Entfernungspauschale für jeden
vollen Kilometer zwischen Ihrer Wohnung und der Bildungsstätte
von 0,36 Euro für die ersten zehn Kilometer
und 0,40 Euro für jeden weiteren Kilometer anzusetzen.
Die Entfernungspauschale wird unabhängig von dem von
Ihnen benutzten Verkehrsmittel gezahlt. Auf die Höhe der
tatsächlichen Aufwendungen kommt es dabei nicht an.
Für die Bestimmung der Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung
der einfachen Fahrstrecke maßgebend.
Die Aufwendungen für die An- und Abreise bei einer erforderlichen
auswärtigen Unterbringung sowie für eine
monatliche Familienheimfahrt werden mit einer Entfernungspauschale
von 0,40 Euro für jeden vollen Kilometer
der Entfernung zwischen dem Ort Ihres Hausstandes und
dem Ort der Weiterbildung berücksichtigt. Auch hier ist
die einfache Fahrstrecke maßgebend.
Monatliche Kosten für Pendelfahrten können nur bis zur
Höhe von 476,00 Euro übernommen werden.
Aber das sind doch die Berechnungsgrundlagen für Persondn die mit dem Auto zur Massnahme fahren...
Für die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist dieser Abschnitt doch garnicht gedacht..
münchnerkindl ist offline  
Alt 27.02.2007, 17:10   #7
Urviech
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Zitat:
Fahrkosten

Fahrkosten gehören zu den Weiterbildungskosten.
Die Höhe der Kosten, die übernommen werden können, ist abhängig vom Anlass der Fahrt.

Anlässe für Fahrten
Fahrkosten können übernommen werden

1. für Fahrten zwischen Wohnung und Bildungsstätte (Pendelfahrten),
2. bei einer erforderlichen auswärtigen Unterbringung
- für die An- und Abreise und
- für eine monatliche Familienheimfahrt.

Höhe der Fahrkosten (Pendelfahrten)
Als Fahrkosten ist für jeden Tag, an dem Sie die Bildungsstätte aufsuchen, eine Entfernungspauschale für jeden vollen Kilometer zwischen Ihrer Wohnung und der Bildungsstätte in Höhe von 0,36 Euro für die ersten zehn Kilometer und 0,40 Euro für jeden weiteren Kilometer anzusetzen.

Besonderheit
Die Entfernungspauschale wird unabhängig von dem von Ihnen benutzten Verkehrsmittel gezahlt. Auf die Höhe der tatsächlichen Aufwendungen kommt es dabei nicht an.
Für die Bestimmung der Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung der einfachen Fahrstrecke maßgebend.

Vordruck
Für Ihre Angaben, die Ihre Agentur für Arbeit für die Berechnung der zu übernehmenden Fahrkosten benötigt, ist die „Erklärung über Fahrkosten" vorgesehen
http://www.arbeitsagentur.de/nn_1244...ahrkosten.html
 
Alt 28.02.2007, 19:48   #8
Wombel
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hi

für mich stellt sich eine änliche frage
1. die arge rechnet die km zu meinem vorteil
auf nachfrage: das ist richtig so (map.24)
2. die arge rechnet offenbar nur einfache fahrt
auf nachfrage: gesamte km
3. die arge gibt einen betrag pro monat an
der nur bei 22 tagen zusammen kommt

wie heist die formel für die rechnung?????
und wo steht die???????????

und der satz " Für die Bestimmung der Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung der einfachen Fahrstrecke maßgebend."
bedeutet für mich das die einfachen Fahrstrecke nur ein teil der
Bestimmung der Entfernung ist

wenn der satz lautete:" Für die Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung der einfachen Fahrstrecke maßgebend."
wäre das die einfache strecke
 
Alt 28.02.2007, 22:03   #9
Urviech
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Zitat von Wombel Beitrag anzeigen
hi

für mich stellt sich eine änliche frage
1. die arge rechnet die km zu meinem vorteil
auf nachfrage: das ist richtig so (map.24)
2. die arge rechnet offenbar nur einfache fahrt
auf nachfrage: gesamte km
3. die arge gibt einen betrag pro monat an
der nur bei 22 tagen zusammen kommt

wie heist die formel für die rechnung?????
und wo steht die???????????

und der satz " Für die Bestimmung der Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung der einfachen Fahrstrecke maßgebend."
bedeutet für mich das die einfachen Fahrstrecke nur ein teil der
Bestimmung der Entfernung ist

wenn der satz lautete:" Für die Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung der einfachen Fahrstrecke maßgebend."
wäre das die einfache strecke
Die Formel ist ungef. so:

bis 10 km:

0,36€ x Kilometer (einfach) x Anwesendheitstage

ab 11 km:

0,40€ x Kilometer (einfach) x Anwesendheitstage

zumindest wurde es so erklärt
 
Alt 28.02.2007, 22:46   #10
Ludwigsburg
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Zitat von Wombel Beitrag anzeigen
hi

für mich stellt sich eine änliche frage
1. die arge rechnet die km zu meinem vorteil
auf nachfrage: das ist richtig so (map.24)
2. die arge rechnet offenbar nur einfache fahrt
auf nachfrage: gesamte km
3. die arge gibt einen betrag pro monat an
der nur bei 22 tagen zusammen kommt

wie heist die formel für die rechnung?????
und wo steht die???????????

und der satz " Für die Bestimmung der Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung der einfachen Fahrstrecke maßgebend."
bedeutet für mich das die einfachen Fahrstrecke nur ein teil der
Bestimmung der Entfernung ist

wenn der satz lautete:" Für die Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung der einfachen Fahrstrecke maßgebend."
wäre das die einfache strecke
Ich kann mir nur die 22 Tage erklären: beim Finanzamt werden 21 Tage ohne Nachweis von mehr gearbeiteten Tagen gerechnet, weil ma ja auch Urlaubstage, Krankheitstage und Feiertage hat.
 
Alt 28.02.2007, 23:15   #11
Rounddancer
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In der Tat ist das, was als Fahrtkosten bezahlt wird, eine Entfernungspauschale. Man kriegt sie auch, wenn man läuft, den Bus, das Flugzeug, ein Schiff, den Tretroller, ein Fahrrad, das Auto nimmt, oder per Anhalter fährt.
Je nach Verkehrsverbund und Distanz kann man da als Fortzubildender mal Plus, mal Minus machen.

Bei uns im Kurs (in Stuttgart, also VVS) kam ein Kollege drauf, daß es ja auch Schülermonatskarten gibt, und er fragte mich, ob wir die auch nutzen könnten. Ich suchte mir die Tarifvorschriften heraus, und in der Tat: Wir brauchen nur ein Antragsheftchen zu holen, den Antrag auszufüllen, vom Bildungsträger abstempeln zu lassen, dem VVS am Schalter vorzulegen,- und schon kriegen wir einen neuen Verbundpaß für Schülermonatskarten, gültig bis zum Kursende oder wenigstens September.
Der Kollege hat dann gleich nen ganzen Stapel Heftchen mitgebracht und bei der Assistentin des Bildungsträgers deponiert.

Vielleicht gibt es im Verkehrsverbund des OP ja auch die Möglichkeit, daß Teilnehmer von Erwachsenenbildungsmaßnahmen Schülermonatskarten kriegen und so billiger fahren können?

Zudem geben manche Städte auf Antrag eine Sozialkarte oder nen Bonuspaß an die Arbeiitslosen heraus,- in manchen ist eine Ermäßigung für Fahrscheine drin.

Mal abgesehen davon kann man vier Kilometer auch wirklich innert 40 Minuten gehen...

Heinz
Rounddancer ist offline  
Alt 28.02.2007, 23:22   #12
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen

Bei uns im Kurs (in Stuttgart, also VVS) kam ein Kollege drauf, daß es ja auch Schülermonatskarten gibt, und er fragte mich, ob wir die auch nutzen könnten. Ich suchte mir die Tarifvorschriften heraus, und in der Tat: Wir brauchen nur ein Antragsheftchen zu holen, den Antrag auszufüllen, vom Bildungsträger abstempeln zu lassen, dem VVS am Schalter vorzulegen,- und schon kriegen wir einen neuen Verbundpaß für Schülermonatskarten, gültig bis zum Kursende oder wenigstens September.
Der Kollege hat dann gleich nen ganzen Stapel Heftchen mitgebracht und bei der Assistentin des Bildungsträgers deponiert.

Danke für den Tip :-)
 
Alt 28.02.2007, 23:25   #13
Rounddancer
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Also wir mußten die kürzeste, einfache Fahrtstrecke zwischen Heimat und Schule angeben, in Kilometern. Wir sollten am Besten des Ausdruck eines Routingprogramms mitliefern.
Hab ich gemacht, bei mir kamen 12 Kilometer raus, einfach.
Also krieg ich für die ersten 10 km Schultäglich 3,60 EUR,
dazu noch 2 km à 0,40 EUR, also 0,80 EUR,-
ergibt pro Tag 4,40 EUR,-
mal durchschnittlich 22 Schultage /Monat ergibt für mich
eine Fahrtkosten-Überweisung vom AA in Höhe von 88 EUR/Monat.

Völlig korrekt nach dem zuständigen Heftchen Nr. 6.

Heinz
Rounddancer ist offline  
Alt 01.03.2007, 00:24   #14
Curt The Cat
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Hab ich gemacht, bei mir kamen 12 Kilometer raus, einfach.
Also krieg ich für die ersten 10 km Schultäglich 3,60 EUR,
dazu noch 2 km à 0,40 EUR, also 0,80 EUR,-
ergibt pro Tag 4,40 EUR,-
mal durchschnittlich 22 Schultage /Monat ergibt für mich
eine Fahrtkosten-Überweisung vom AA in Höhe von 88 EUR/Monat.

Völlig korrekt nach dem zuständigen Heftchen Nr. 6.

Heinz
Mal 'ne (vielleicht) blöde Frage, Heinz... Wovon hast Du die Rückfahrt bezahlt, aus Deinem Regelsatz? Verrat mir mal welche Position des RS dafür vorgesehen ist....


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Beste Grüße aus der Stadt mit x
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Curt The Cat


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Alt 01.03.2007, 07:31   #15
Rounddancer
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Curt,- ich hab gelernt, es gäbe keine blöden Fragen, also:

Eine ENTFERNUNGSPAUSCHALE bezieht sich auf eine ENTFERNUNG,- und die wiederum drückt sich in der Distanz zwischen Punkt A (hier: Wohnort des Fortzubildenden) und Punkt B (hier: Ort der Fortbildungsmaßnahme) aus.
Die Entfernungspauschale (auch die, die Steuerpflichtige seit einigen Jahren an der Steuer entlastend anrechnen können, und von der wurde die für Transportkosten ja abgeleitet) wurde auf Druck der Menschen in der Umweltbewegung als Ersatz für die Berechnung realer Fahrtkosten nach Aufwand eingeführt, weil es denen stank, daß mit der Realkosten-Abrechnung die Autofahrer bevorzugt wurden, während die Benutzer umweltschonenderen Transportmittel (Mitfahrgemeinschaften, öffentlicher Personen-Nahverkehr, Fahrrad, Fußgänger) außen vor blieben.

Die Entfernungspauschale schließt den Aufwandersatz für Hin- und Rückfahrt ein.

Eine PAUSCHALE soll die meisten Fälle abdecken, aber da der Gesetzgeber ja sparen (und im Fall der Entfernungspauschale auch erreichen will, daß der, der sich zwischen dem teureren, aber bequemeren Transportmittel (meist dem eigenen Auto (denn in dem ist er den direkten Witterungseinflüssen nicht so ausgesetzt, und muß nicht Knoblauchsoße und Bazillen des Sitznachbarn erdulden, -zudem fährt es, wann der Fahrer es will)) und einem auch zur Verfügung stehenden, billigeren, aber unbequemer zu nutzenden Transportmittel (z.B. Straßenbahn/Bus (Fahrplanbindung, Gedränge, oft kein Sitzplatz, größerer Zeitaufwand, Umsteigen, etc.) oder Fahrrad (man ist Wind und Wetter voll ausgesetzt, dafür aber kaum Kosten)) will, und jeder Fall halt doch anders ist, wird es bei einer Pauschale stets Gewinner und Verlierer geben.

Gewinner da, wo der Betroffene die Wahl zwischen Verkehrsmitteln hat und -unter Inkaufnahme der Nachteile des Verkehrsmittels das günstigere wählt, das zudem meist auch umweltpolitisch sinnvoller ist.

Verlierer dort, wo der Betroffene keine Wahl zwischen den Verkehrsmitteln hat, sondern z.B. das Auto oder gar das Flugzeug nehmen muß.

Dies bedeutet z.B. in meinem Fall:
In meiner ersten Fortbildung zu Beginn der Arbeitslosigkeit mußte ich in die Innenstadt. Da hatte ich die Wahl, die Stadtbahn zu nehmen, plus Wartezeit, plus An- und Abmarschweg, plus Mitreisende, oft kein Sitzplatz, etc.,- oder das Auto (gemütlich Ruhe haben, fährt, wann ich will, Anmarschweg vom Parkhaus kürzer als zur Straßenbahn),-
und ich nahm das Auto, zahlte immens drauf. Dadurch kam ich damals mit der Entfernungspauschale ganz und gar nicht klar,- aber ich hätte ja die billigere Straßenbahn nehmen können.

In meiner zweiten Maßnahme gab es von vornherein pro Fahrt die Kosten der Straßenbahn-Mehrfahrtenkarte ersetzt,- und ich nahm die Straßenbahn. Ging Null auf Null auf.

Und jetzt? Jetzt (ab heute) nehme ich die Schülermonatskarte für rund 35 EUR (im letzten Monat hatte ich die Normal-Monatskarte für 49,80EUR),-
und kriege, wie erwähnt, 88 Euro ausbezahlt. Führe ich stets mit dem Auto, so würden die 88 Euro sicher nicht reichen. So aber bin ich brav und nehme Wind, Wetter, Fahrplan und Mitfahrende inkauf und schleppe den Schul-Laptop, mein Schreibzeug und mich jeden Schultag zur Straßenbahn.
Rounddancer ist offline  
Alt 01.03.2007, 08:11   #16
Wombel
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hi


versteh ich das richtig das jobticket gilt
auch nur für eine strecke?????
 
Alt 01.03.2007, 12:49   #17
Ludwigsburg
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@Rounddancer

hört sich ja nachvollziehbar an... und so würde mein SB wohl auh argumentieren, aber:

Meine Tochter zum Beispiel muß zur Berufsschule nach Mannheim.
Bekommt sie nicht die tatsächlichen Kosten erstattet, müßte sie ihre Ausbildung aufgeben!

Billigste öffentliche Verkehrsmittel hätten eine Wegezeit von bis zu 7 Stunden...und dann noch den ganzen Tag Unterricht?

Dazu kommt, mit x mal umsteigen, sodaß nie gewährleistet wärte, daß sie pünktlich da ist.

Und das macht sie im Sommer zum Beispiel 6 Wochen am Stück...

Ich denke nicht, daß man sie da mit ner Pauschale abspeisen kann.

Und deshalb werd ich meine Tochter unterstützen, daß sie sich holt, was sie braucht... auch beim Finanzamt kannt man statt der Pauschale die tatsächlichen Kosten geltend machen... und Gerichte haben schon manches Mal anders entschieden als die Sachbearbeiter meinten!
 
Alt 01.03.2007, 13:18   #18
egjowe->Emailproblem
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egjowe
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@ rounddancer

eigentlich müsstest du € 96,80 bekommen.
__

************************************

Die einen wollen FRIEDEN ,
die anderen KEINEN KRIEG .
Soetwas erzeugt natürlich Spannungen.
************************************

alles geschriebene gibt lediglich meine meinung bzw. meinen heutigen kenntnisstand wieder.
es stellt keine beratung dar und darf auch so nicht verstanden werden.
egjowe ist offline  
Alt 01.03.2007, 14:27   #19
Dopamin->Emailproblem
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Dopamin
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Zitat von Wombel Beitrag anzeigen
hi


versteh ich das richtig das jobticket gilt
auch nur für eine strecke?????
Hallo Wombel,

ich schätze mal Du meinst eine Monatskarte - DIE gilt (im Geltungsbereich) vom ersten bis zum letzten Tag des Monats. EGAL wann und wohin Du fahren willst, in der Regel auch am Wochenende (wenn ja eigentlich kein Unterricht stattfindet) SO kenne ich es zumindest hier aus Kiel. Gibt es davon abweichende Verkehrsunternehmen?

Dopamin
__

Schon Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß... Er soll ein gelehrter Mann gewesen sein... Deswegen lasse ich mich korrigieren.
Solo le pido a Dios que hartz IV no me sea indiferente, es un monstro grande y pisa fuerte ,toda la pobre inocencia de la gente (frei nach Outlandish)
Dopamin ist offline  
Alt 01.03.2007, 17:07   #20
Wombel
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hi

es ist eigentlich ganz klar

im sgb steht kein wort von einfacher fahrt
somit gilt hin und rückfahrt

" Für die Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung der einfachen Fahrstrecke maßgebend."
der text wird von den argen verwendet

der vollständige text lautet:
§ 81 SGBIII
Fahrkosten


(1) Fahrkosten können übernommen werden
1. für Fahrten zwischen Wohnung und Bildungsstätte (Pendelfahrten),
2. bei einer erforderlichen auswärtigen Unterbringung für die An- und Abreise und für eine monatliche Familienheimfahrt oder anstelle der Familienheimfahrt für eine monatliche Fahrt eines Angehörigen zum Aufenthaltsort des Arbeitnehmers.
(2) Als Fahrkosten ist für jeden Tag, an dem der Teilnehmer die Bildungsstätte aufsucht, eine Entfernungspauschale für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Bildungsstätte von 0,36 Euro für die ersten zehn Kilometer und 0,40 Euro für jeden weiteren Kilometer anzusetzen. Zur Abgeltung der Aufwendungen für die An- und Abreise bei einer erforderlichen auswärtigen Unterbringung sowie für eine Familienheimfahrt ist eine Entfernungspauschale von 0,40 Euro für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen dem Ort des eigenen Hausstands und dem Ort der Weiterbildung anzusetzen. Für die Bestimmung der Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung maßgebend.
(3) Kosten für Pendelfahrten können nur bis zu der Höhe des Betrages übernommen werden, der bei auswärtiger Unterbringung für Unterbringung und Verpflegung zu leisten wäre.


die einfache fahrt ist zur bestimmung der gesamt
strecke:

aus einfach 18,7km wird 18km * 2 = 36km
und nicht 37,4km
 
Alt 01.03.2007, 19:02   #21
Ludwigsburg
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Zitat von egjowe Beitrag anzeigen
@ rounddancer

eigentlich müsstest du € 96,80 bekommen.
Die 96,80 sind wohl die Pauschale, die man absetzen kann, wenn man in Ausbildung ist.

Aber: man kann bei Kindergeldkasse, beim Wohngeld und im Unterhaltsrecht auch die tatsäcklichen Kosten absetzen... also überall... - außer bei der ARGE?

Deshalb, hätte ich so ein Problem mit der ARGE... ich würd dagegen angehen.

Ich weiß schon, warum ich meine Tochter hab aus der Bedarfsgemeinschaft entfernen lassen!
Sie könnte ihre Fahrtkosten von durchschnittlich ca 200 € monatlich jedenfalls nicht aus dem Minibetrag bestreiten!

Gruß aus Ludwigsburg
 
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