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Start > > -> Frage zu Fahrtkosten bei Minijob


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Alt 19.07.2017, 19:35   #1
LeilaVomMeer
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Hi,

ich habe eine Frage - weiß hier jemand, wie man Fahrtkosten bei einem Minijob (450 Eurojob) geltend machen kann, die deutlich über dem Freibetrag von 130 Euro liegen?

Ich wohne auf dem Land und pendel in die Stadt und bin froh endlich einen behindertengerechten 450 Eurojob gefunden zu haben.

Laut Gesetz heißt es normalerweise, dass bei einem 450 Eurojob keine Fahrtkosten oder andere "Werbungskosten" vom Jobcenter anerkannt werden, die über den 130 Euro liegen.

Weiß hier jemand, ob es doch irgendwie möglich ist?

Ich habe den Minijob jetzt 5 Monate gemacht und nun wird er zu einem Midijob (451 - 850 Euro Job) umgewandelt.

Reicht das als "Anbahnung" einer sozialversicherungpflichtigen Stelle?

Weil bei der "Anbahnung einer versicherungspflichtigen Beschäftigung" wäre es ggf. möglich die Fahrtkosten anerkennen zu lassen...?


Danke!!

Leila vom Meer

Geändert von Curt The Cat (19.07.2017 um 19:47 Uhr)
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Alt 19.07.2017, 20:31   #2
Curt The Cat
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Standard AW: Frage zu Fahrtkosten bei Minijob

Moinsen LeilaVomMeer ...!

Da es wenig zielführend ist, ein und dasselbe Thema in zwei Subforen zu verkaspern, habe ich Deinen zweiten, identischen Beitrag ins Daten-Nirwana verschoben.



__

Beste Grüße aus der Stadt mit x
von
Curt The Cat


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Geändert von Curt The Cat (10.08.2017 um 21:06 Uhr)
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Alt 19.07.2017, 21:02   #3
Hartzeola
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Standard AW: Frage zu Fahrtkosten bei Minijob

Zitat:
Laut Gesetz heißt es normalerweise, dass bei einem 450 Eurojob keine Fahrtkosten oder andere "Werbungskosten" vom Jobcenter anerkannt werden, die über den 130 Euro liegen.
Laut welchem Gesetz? Wo steht das denn?

Wie hoch sind Deine Fahrtkosten? Monatskarte oder Auto? Hast Du eine Kfz-Versicherung?
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2017, 21:14   #4
LeilaVomMeer
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Standard AW: Frage zu Fahrtkosten bei Minijob

Ich habe mich in einer Arbeitslosenberatungsstelle beraten lassen und die haben mir folgenden Gesetzestext genannt:


Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II) - Grundsicherung für Arbeitsuchende - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. Dezember 2003, BGBl. I S. 2954)
§ 11b Absetzbeträge


(1) Vom Einkommen abzusetzen sind
1. auf das Einkommen entrichtete Steuern,

2. Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung einschließlich der Beiträge zur Arbeitsförderung,

3. Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen, soweit diese Beiträge gesetzlich vorgeschrieben oder nach Grund und Höhe angemessen sind; hierzu gehören Beiträge
a) zur Vorsorge für den Fall der Krankheit und der Pflegebedürftigkeit für Personen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht versicherungspflichtig sind,
b) zur Altersvorsorge von Personen, die von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sind,
soweit die Beiträge nicht nach § 26 bezuschusst werden,

4. geförderte Altersvorsorgebeiträge nach § 82 des Einkommensteuergesetzes, soweit sie den Mindesteigenbeitrag nach § 86 des Einkommensteuergesetzes nicht überschreiten,

5. die mit der Erzielung des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben,

6. für Erwerbstätige ferner ein Betrag nach Absatz 3,

7. Aufwendungen zur Erfüllung gesetzlicher Unterhaltsverpflichtungen bis zu dem in einem Unterhaltstitel oder in einer notariell beurkundeten Unterhaltsvereinbarung festgelegten Betrag,

8. bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, deren Einkommen nach dem Vierten Abschnitt des Bundesausbildungsförderungsgesetzes oder nach § 67 oder § 126 des Dritten Buches bei der Berechnung der Leistungen der Ausbildungsförderung für mindestens ein Kind berücksichtigt wird, der nach den Vorschriften der Ausbildungsförderung berücksichtigte Betrag.
Bei der Verteilung einer einmaligen Einnahme nach § 11 Absatz 3 Satz 4 sind die auf die einmalige Einnahme im Zuflussmonat entfallenden Beträge nach den Nummern 1, 2, 5 und 6 vorweg abzusetzen.

(2) Bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die erwerbstätig sind, ist anstelle der Beträge nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 5 ein Betrag von insgesamt 100 Euro monatlich von dem Einkommen aus Erwerbstätigkeit abzusetzen. Beträgt das monatliche Einkommen aus Erwerbstätigkeit mehr als 400 Euro, gilt Satz 1 nicht, wenn die oder der erwerbsfähige Leistungsberechtigte nachweist, dass die Summe der Beträge nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 5 den Betrag von 100 Euro übersteigt.


Erhält eine leistungsberechtigte Person mindestens aus einer Tätigkeit Bezüge oder Einnahmen, die
nach § 3 Nummer 12, 26, 26a oder 26b des Einkommensteuergesetzes steuerfrei sind, gelten die Sätze 1 und 2 mit den Maßgaben, dass jeweils an die Stelle des Betrages von
1. 100 Euro monatlich der Betrag von 200 Euro monatlich, höchstens jedoch der Betrag, der sich aus der Summe von 100 Euro und dem Betrag der steuerfreien Bezüge oder Einnahmen ergibt, und
2. 400 Euro der Betrag, der sich nach Nummer 1 ergibt,
tritt. § 11a Absatz 3 bleibt unberührt. Von den in § 11a Absatz 3 Satz 2 Nummer 3 bis 5 genannten Leistungen, von dem Ausbildungsgeld nach dem Dritten Buch sowie von dem erhaltenen Unterhaltsbeitrag nach § 10 Absatz 2 des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes sind für die Absetzbeträge nach § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 5 mindestens 100 Euro abzusetzen, wenn die Absetzung nicht bereits nach den Sätzen 1 bis 3 erfolgt. Von dem Taschengeld nach § 2 Nummer 4 des Bundesfreiwilligendienstgesetzes oder § 2 Absatz 1 Nummer 3 des Jugendfreiwilligendienstegesetzes ist anstelle der Beträge nach § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 5 ein Betrag von insgesamt 200 Euro monatlich abzusetzen, soweit die Absetzung nicht bereits nach den Sätzen 1 bis 3 erfolgt.

(3) Bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die erwerbstätig sind, ist von dem monatlichen Einkommen aus Erwerbstätigkeit ein weiterer Betrag abzusetzen. Dieser beläuft sich
1. für den Teil des monatlichen Einkommens, das 100 Euro übersteigt und nicht mehr als 1.000 Euro beträgt, auf 20 Prozent und
2. für den Teil des monatlichen Einkommens, das 1 000 Euro übersteigt und nicht mehr als 1 200 Euro beträgt, auf 10 Prozent.
Anstelle des Betrages von 1 200 Euro tritt für erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die entweder mit mindestens einem minderjährigen Kind in Bedarfsgemeinschaft leben oder die mindestens ein minderjähriges Kind haben, ein Betrag von 1 500 Euro
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Alt 19.07.2017, 21:20   #5
LeilaVomMeer
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Standard AW: Frage zu Fahrtkosten bei Minijob

Zitat von Hartzeola Beitrag anzeigen
Wie hoch sind Deine Fahrtkosten? Monatskarte oder Auto? Hast Du eine Kfz-Versicherung?
Ich kann mir ein Auto für die Fahrt zur Arbeit leihen, muss dafür aber natürlich bezahlen - Benzin plus eine Beteiligung an den sonstigen Kfz-Kosten.

Somit liegen die Fahrkosten im Monat bei 300 Euro, was für ein 450 Euro Job natürlich ärgerlich ist.

Aber, das Jobcenter weiß, dass die Stelle zu einer sozialversicherungsflichtigen Arbeitsstelle ausgebaut werden soll.

Ich habe den Job nun 5 Monate mit geringen Stunden pro Woche als 450 Euro Job gemacht und ab August wird es ein "Midi-Job" (451 - 850 Euro)

Bei 850 Euro sind die 300 Euro Fahrtkosten schon eher zu verschmerzen und dann werden sie auch vom Jobcenter anerkannt, weil der Job sozialversicherungspflichtig ist.

(Jedenfalls soweit ich weiß.)

Für mich ist die Frage, ob ich auf den Fahrtkosten für die 5 Monate sitzen bleibe, denn die werden mir vom Regelsatz abgezogen, der ja eh schon unter der Armutsgrenze liegt...

Geändert von LeilaVomMeer (19.07.2017 um 21:44 Uhr)
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Alt 19.07.2017, 21:32   #6
Hartzeola
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Standard AW: Frage zu Fahrtkosten bei Minijob

Zitat:
2) Bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die erwerbstätig sind, ist anstelle der Beträge nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 5 ein Betrag von insgesamt 100 Euro monatlich von dem Einkommen aus Erwerbstätigkeit abzusetzen. Beträgt das monatliche Einkommen aus Erwerbstätigkeit mehr als 400 Euro, gilt Satz 1 nicht, wenn die oder der erwerbsfähige Leistungsberechtigte nachweist, dass die Summe der Beträge nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 5 den Betrag von 100 Euro übersteigt.
Was Deine Arbeitslosenberatungsstelle allerdings vergessen hat wäre § 6 ALG II-VO

Zitat:
1. von dem Einkommen volljähriger Leistungsberechtigter ein Betrag in Höhe von 30 Euro monatlich für die Beiträge zu privaten Versicherungen nach § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch, die nach Grund und Höhe angemessen sind,
Übersetzt bedeutet Beides:

Wenn Deine Kosten 100 € übersteigen, werden tätsächliche Kosten anstelle des Grundfreibetrages von 100 € abgesetzt.

Z.B.

Monatskarte 90 €
Versicherungspauschale 30€

dann hast Du 120 € Grundfreibetrag anstatt 100 €
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2017, 22:06   #7
LeilaVomMeer
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Standard AW: Frage zu Fahrtkosten bei Minijob

Zitat von Hartzeola Beitrag anzeigen
Was Deine Arbeitslosenberatungsstelle allerdings vergessen hat wäre § 6 ALG II-VO
Danke! : )

Ich kapier's zwar nicht, werde es dem Beratungsstellen-Typen aber zeigen und der wird's wohl kapieren...


Ich nehme an, die 400 Euro sind "Netto-Einkommen", nicht "Brutto-Einkommen"?

Was ist mit den Monaten, wo ich weniger als 400 Euro netto hatte? Dann greift diese Regelung nicht, oder?
LeilaVomMeer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2017, 23:28   #8
Hartzeola
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Standard AW: Frage zu Fahrtkosten bei Minijob

Zitat:
Ich nehme an, die 400 Euro sind "Netto-Einkommen", nicht "Brutto-Einkommen"?
Beim Einkommen unter 450 € sind netto und brutto gleich. Ansonsten gilt brutto.

Zitat:
Was ist mit den Monaten, wo ich weniger als 400 Euro netto hatte? Dann greift diese Regelung nicht, oder?
Dann greift diese Regelung nicht.

Zitat:
Ich kann mir ein Auto für die Fahrt zur Arbeit leihen, muss dafür aber natürlich bezahlen...
Falls Versicherung nicht auf deinen Namen läuft wirst du diese nicht absetzen können.
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2017, 23:48   #9
Allimente
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Standard AW: Frage zu Fahrtkosten bei Minijob

Ist wahrscheinlich nicht zielführend. Aber warum machst Du einen Job, wo Du 300€ an Fahrtkosten hast, ohne das vorher ausführlich zu klären?

Da stimmt doch die Verhältnismäßigkeit überhaupt nicht. Sei mir bitte nicht böse, aber das kläre ich doch vorher ab. Und 300€ Fahrtkosten sind bei keinem Job, egal wie hoch das Gehalt ist, ok. So sehe ich das jedenfalls.
Allimente ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2017, 06:04   #10
LeilaVomMeer
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Zitat von Allimente Beitrag anzeigen
Ist wahrscheinlich nicht zielführend. Aber warum machst Du einen Job, wo Du 300€ an Fahrtkosten hast, ohne das vorher ausführlich zu klären?

Da stimmt doch die Verhältnismäßigkeit überhaupt nicht. Sei mir bitte nicht böse, aber das kläre ich doch vorher ab. Und 300€ Fahrtkosten sind bei keinem Job, egal wie hoch das Gehalt ist, ok. So sehe ich das jedenfalls.
Ich glaube, da bist Du ziemlich schlecht informiert, was für Fahrtkosten der durchschnittliche Arbeitnehmer hat. Google mal Pendlerpauschale.

Oft kostet das Monatsticket für die Bahn schon mehr als 300 Euro und wenn man auf dem Land lebt, wie ich, dann so wie so.

Solche Fahrtkosten sind ein NORMALER Teil des Lebens.

Und wie ich bereits gesagt habe, sind solche Fahrtkosten für einen 450 Euro Job zwar unschön, aber es war von Anfang an klar, dass es eine Stelle ist, wo die Stundenzahl sich bald erhöhen würde und es dann kein 450 Euro Job mehr ist.

Außerdem stimmt beim Thema "Jobcenter" fast GAR NICHTS wenn man nach der "Verhältnismäßigkeit" fragt - wieso sollte das also in diesem Fall plötzlich anders sein?
LeilaVomMeer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2017, 06:37   #11
Allimente
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Standard AW: Frage zu Fahrtkosten bei Minijob

Ich bin da nicht so genau informiert, aber steht dir nicht auch dieses Sozialticket zu? Bin eine Großstadtpflanze und könnte in meiner Umgebung den ganzen Monat für 34€ (in etwa) Bus und Bahn benutzen.
Allimente ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2017, 08:04   #12
Hartzeola
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Standard AW: Frage zu Fahrtkosten bei Minijob

Zitat:
Bin eine Großstadtpflanze und könnte in meiner Umgebung den ganzen Monat für 34€ (in etwa) Bus und Bahn benutzen.
Den ganzen Tag oder etwa ab 9.00 Uhr und nicht zwischen 15-18 oder so?
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2017, 10:03   #13
Allimente
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Zitat von Hartzeola Beitrag anzeigen
Den ganzen Tag oder etwa ab 9.00 Uhr und nicht zwischen 15-18 oder so?
Jeden Tag, Rund um die Uhr.
Allimente ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2017, 10:08   #14
LeilaVomMeer
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Ja, ich denke das Thema Stadt / Land ist aber ein anderes und hilft mir gerade nicht weiter.
LeilaVomMeer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2017, 14:23   #15
Helga40
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Zitat von Hartzeola Beitrag anzeigen
Übersetzt bedeutet Beides:

Wenn Deine Kosten 100 € übersteigen, werden tätsächliche Kosten anstelle des Grundfreibetrages von 100 € abgesetzt.


Blödsinn. Die 30 Euro sind in dem Grundfreibetrag von 100 Euro schon drin.


"Die Versicherungspauschale ist hier bereits mit dem pauschalen Abzug vom Einkommen der Klägerin aus der Übungsleitertätigkeit abgesetzt worden. § 11 Abs 2 S 2 SGB II aF sieht insoweit vor, dass bei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die erwerbstätig sind, an Stelle der Beträge nach S 1 Nr 3 (Beiträge für private Versicherungen) bis Nr 5 ein Betrag von insgesamt 100 Euro monatlich abzusetzen ist."


http://juris.bundessozialgericht.de/...rt=en&nr=13493


Die korrekte Frage an die TE muss lauten: Was genau verdienst du in dem 450 Euro Job? 400 Euro Plus oder unter 400 Euro?


Wenn unter 400 Euro, dann ist bei 100 Euro Grundfreibetrag Schicht im Schacht, egal, was du tatsächlich aufwendest. Sind es 400 Euro Plus, dann gilt die Ausnahmeregelung nicht, denn die ist auf Erwerbseinkommen unter 400 Euro begrenzt. Ab 400 Euro kann man die tatsächlichen Kosten absetzen. Auch, wenn der Lohn von 400 bis 450 Euro nicht versicherungspflichtig ist... Die 400 Euro Grenze hat man nie angepasst.
__

"Rules and responsibilities. These are the ties that bind us. If we did otherwise, we would not be ourselves. I will do what I have to, and I will do what I must. The only announcement is, that there is no announcement... quote the Raven, nevermore." - RAVEN
Helga40 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2017, 16:05   #16
Hartzeola
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Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Blödsinn. Die 30 Euro sind in dem Grundfreibetrag von 100 Euro schon drin.
Wer zuerst liest, bevor er überhaupt etwas zu schreiben beginnt, ist klar im Vorteil.

Dass die 30 Euro nicht drin sind, wurde nirgendwo behauptet. Was das Wort anstelle (an Stelle, statt dessen) bedeutet ist im Netz nicht schwer zu ermitteln.

Die Bedeutung des Wortes kann man problemlos auch den letzten zwei Zeilen des § 11b SGB II entnehmen, den Du stets zitieren magst.

Geändert von Hartzeola (20.07.2017 um 16:21 Uhr)
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2017, 16:18   #17
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Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Die korrekte Frage an die TE muss lauten: Was genau verdienst du in dem 450 Euro Job? 400 Euro Plus oder unter 400 Euro?


Wenn unter 400 Euro, dann ist bei 100 Euro Grundfreibetrag Schicht im Schacht, egal, was du tatsächlich aufwendest. Sind es 400 Euro Plus, dann gilt die Ausnahmeregelung nicht, denn die ist auf Erwerbseinkommen unter 400 Euro begrenzt. Ab 400 Euro kann man die tatsächlichen Kosten absetzen. Auch, wenn der Lohn von 400 bis 450 Euro nicht versicherungspflichtig ist... Die 400 Euro Grenze hat man nie angepasst.
Ich habe in den 5 Monaten 3 x über 400 Euro verdient und 2 x unter 400 Euro.

Die 2 Monate muss ich dann wohl verschmerzen und ab 1.8. ist die Stelle ein "Midijob" (451 - 850 Euro) und somit werden die Fahrtkosten dann ja voll berücksichtigt.

Danke an alle, die zur Klärung beigetragen haben!
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