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Alt 20.01.2017, 14:07   #1
DoppelPleite
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DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite
Standard Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialticket

Hallo,
gestern Termin JC: SB hat mir versucht glaubhaft zu machen, ich müßte ein Mobilitätsticket zu An/Abfahrten einer Maßnahme verwenden.

Habe den SB soweit, dass er mich vor Antritt der Maßnahme freistellt - bis die Fahrtgelder im voraus auf meinem Konto sind.

Aber das JC würde nur den Sozial/Mobilität-ticket Preis bezahlen, dass ist gewöhnlich der halbe Preis eines normalen Monatstickets.

Die Abtrittserklärung der Fahrtkosten an den MT habe ich entschieden zurück gewiesen.

Habe nach Kostenerstattung gefragt für das Foto was auf das "Mobiticket" rauf soll - "Es ist Ihnen zu zumuten die Kosten selbst zu tragen, es reicht irgendein Bild von Ihrem Kopf, muss kein Passbild sein"

SB äußerte zu vermuten, mein Zweck wäre die Maßnahme nicht antreten zu wollen, durch Umgehung der Fahrkosten. Daher sein Ersinnen mir den "Vorschuss" zu bewilligen.

Ich könne ja das Ticket auch für meine privaten Zwecke nutzen, aber ich brauche gar keine Monatstickets (allein für einen vollen Monat, sind diese zum halben Preis!).

Nicht ganz unbeholfen, habe ich gesagt - man möge mir dies doch schriftlich mitteilen:

"Man muss doch nicht wegen jeden Fitzel einen Bescheid ((?)) (bin mir nicht sicher ob sie Bescheid gesagt hat oder etwas anderes zu dieser Forderung) erlassen. Habe Ihnen doch gerade erklärt was ich möchte, oder verstehen Sie mich nicht?"

"Ich schicke Ihnen gerne Notizen aus unserem Gespräch wo aufgeführt wird das Bla-Bla-Bla mit dem Sozialticket"

Um die Maßnahme mache ich mir weniger Sorgen, zu mal SB auch erwähnte für die Maßnahme muss ich auch deren (MT´s) Vertrag unterschreiben.

Habe einen anderen SB, dieser ist na ja nicht ganz so krass wie der alte, aber hat es doch schon Faustdicke hinter den Ohren. Neue SB versucht sich etwas mehr an Rechts zu halten, besprach mit mir die EGV und wird diese mir zur Prüfung zu schicken

Langsam haben wir es ja!

Aber was ist nun mit dem Sozialticket, ich glaube es kann nicht meine Pflicht sein... und ist eine freiwillige Offerte insbesondere seitens derVerkehrsbetriebe.
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Viele Grüße,
DoppelPleite
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Alt 20.01.2017, 14:24   #2
Sonne11
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Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Zitat von DoppelPleite Beitrag anzeigen
VZ gekürzt
Da dann bestehe weiterhin auf Deine Rechte. Soll er Dir Passbilder bezahlen. Also ich hätte keine übrig um so ein Sozialticket erstellen zu lassen.

Bescheid? Ja richtig! Denn gegen Bescheide kann man Widersprüche einreichen, gegen Sülze nicht! Deshalb Sülze und nichts schriftlich. Geile Ablenkung mit "Notizen" -was sollen die beweisen? Was der SB glaubt eintragen zu müssen?

Das mit dem Vertrag kannst Du auch so lösen: Schreiben schicken nach § 13-15 SGB I und dann soll Dir SB erklären was genau er gemeint hat damit und wo man das im Gesetz finden kann? Er hätte das angesprochen und Du verlangst Aufklärung!

Er weiß genau was vorgehen wird! Die geben auch stückchenweise nach, ganz nachgeben wäre gegen deren Drücker Ehre!

Solche Gespräche beweisen wieder, dass die SB sehr wohl alle gleich sind und bei JEDER Sache es Haken gibt und es fließt die persönliche SB Meinung mit ein und es wird wieder versucht zu Täuschen und laber, laber und .....ääää

Sie wollen es schwer haben? Dann bekommen die es schwer!

Die erschweren jede Angelegenheit! Selbst solche wie Fahrtkosten!

Ich kriege wieder Hass!
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Alt 20.01.2017, 15:52   #3
bla47
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Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Anmerkung am Rande:
Wer hier einen Mobilpass für verbilligte Fahrkarten möchte, der muss in den Norden von Leverkusen fahren. Zur Ausgabestelle. Dies verursacht beim 1. Mal eine Hinfährt zum Normalpreis und zurück dann natürlich eine Billig Karte. Vorausgesetzt man kennt die Öffnungszeiten.
Ein Foto braucht das nicht, bei Kontrollen ist der Perso zu zücken.
Zahlt der SB die Fahrt Kosten der Besorgung ?
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Alt 20.01.2017, 19:26   #4
DoppelPleite
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DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite
Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Zitat von Sonne11
Schreiben schicken nach § 13-15 SGB I und dann soll Dir SB erklären was genau er gemeint hat
Das Schreiben fertige ich am WE.

Zitat von Sonne11
...dann bestehe weiterhin auf Deine Rechte. Soll er Dir Passbilder bezahlen.
Dazu erstmal abwarten was SB mir für ein Schreiben fertigt, bis jetzt nehme ich die Forderung noch nicht für voll, da ich irgendwie nicht glauben kann verpflichtet zu sein, etwas freiwilliges als Zwang ausführen zu müssen? - Dazu noch auf eigene Kosten...

Zitat von Sonne11
Die geben auch stückchenweise nach, ganz nachgeben wäre gegen deren Drücker Ehre!
Inzwischen glaube ich an eine Kriminelle Vereinigung, da man mir Gestern anscheinend bei einer falschen Antwort meine Tageskarte abgeknöpft hätte: "Sie sind mit Öffentlichen hier? Haben also diese Fahrkarte gekauft und müssen damit wieder zurück fahren?" - Hätte man wohl gern gleich einbehalten da ich nach einen Fahrkostenantrag zum Termin gefragt habe, ja etwas überspitzt...

Zitat von bla47
Zur Ausgabestelle. Dies verursacht beim 1. Mal eine Hinfährt zum Normalpreis und zurück dann natürlich eine Billig Karte.
Ist bei Euch anders, bei mir bekommt man nur Monatskarten verbilligt, vielleicht auch noch Wochenkarten aber da bin ich mir nicht sicher. Jedoch keine Tageskarten, dann hätte ich auch privat eine solche Sozi-Karte. Aber es soll einem ja nicht zu gut gehen, zu dem ist das ein "Angebot" der Verkehrsbetriebe, nicht vom JC.

Zitat von bla47
Zahlt der SB die Fahrt Kosten der Besorgung ?
Würdest Du privat diese Verbilligung in Anspruch nehmen, sehr wahrscheinlich nicht. Aber wenn man Dir auferlegt diese Sozi-Karte, für den dauerhaften Besuch einer Maßnahme zu nutzen - Dann sehe ich es zumindest nicht ein dafür auf zu kommen.


Meine eigentlich Frage in diesem Tread ist aber:

Darf das JC überhaupt, eine normalerweise für private Zwecke (?), gedachte Ermäßigung als Pflicht Nutzung auferlegen, um zugewiesene Maßnahmen zu besuchen?

Ferner, eröffnete man beiläufig, nur Kosten zu erstatten, die mit Nutzung eines Sozi-Tickets anfallen. Würde ich eine normale Monatskarte kaufen, ich auf den Rest sitzen bleibe.

Diese Sozi-Karte, muss man beim JC stempeln lassen, dazu muss man zum Amt und seine aktuelle Bewilligung für ALG2 mitbringen. Es fällt also spätestens alle halbe Jahre ein Stempel an. Oder wie bei mir jetzt ein Stempel und vor März nochmal 1 Stempel, weil neuer Bewilligungsabschnitt.

Macht 2 Fahrkarten zusammen knapp 20 € + ein Passbild. Meine Begeißterung bzgl. "Ist Ihnen zu zumuten" hält sich in Grenzen.
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Viele Grüße,
DoppelPleite
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Alt 20.01.2017, 20:27   #5
Dirk B.
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Dirk B. Dirk B.
Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Moin Doppelpleite,

ich benutzte das Sozialticket privat. Z.B. um dich kostengünstig zum JC zu begleiten. Für andere ist ein solcher Fahrschein ein Stück "kultureller Teilhabe", denn nicht alle Elos leben auf dem Dorf und kommen überall zu Fuß hin. Von daher sind die Kosten für den nötigen Ausweis im Regelsatz enthalten. Hier in Berlin kann man damit auch vergünstigt schwimmen oder ins Theater gehen. Ich muss das Ticket alle 2 Jahre mit einem neuen Foto versehen, beschwert habe ich mich noch nie darüber.

Und nochmal das Thema Fahrgelderstattung von gestern. Ich hatte es dir bereits erklärt. Die SBin hat danach gefragt, ob du pro Fahrt jeweils in einzelnes Ticket benutzt hast. In dem Fall wäre das Ticket für die Hinfahrt bereits gestempelt gewesen und du hättest es als Beleg abgeben müssen. Sie hat nicht der Tageskarte gefragt.

Ich vermute , dass du wegen der Aufwendungen für das Fotos oder der Fahrkosten nicht um die Teilnahme Maßnahme herum kommst. Und wenn es diesmal nicht mit der Teilnahme klappt, dann demnächst. Allein das Einschreiben, dass du ans JC schicken willst, kostet über 2 Euros. Und dann ist kein Euro für ein Passbild vorhanden? Denk mal scharf nach. Auch die Richter beim SG verfügen über einen gewissen gesunden Menschenverstand.

Ich kann nachvollziehen, dass man keinen Bock auf eine solche Veranstaltung hat. Aber denk dir mal was Schlagkräftigeres aus, damit du nicht hin mußt.
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Alt 20.01.2017, 20:47   #6
Sonne11
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Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen

Ich vermute , dass du wegen der Aufwendungen für das Fotos oder der Fahrkosten nicht um die Teilnahme Maßnahme herum kommst. Und wenn es diesmal nicht mit der Teilnahme klappt, dann demnächst. Allein das Einschreiben, dass du ans JC schicken willst, kostet über 2 Euros. Und dann ist kein Euro für ein Passbild vorhanden?
TE will doch nicht die Maßnahme wegen eines Fahrscheins verhindern. Darum geht es doch nicht.

@DoppelPleite
Ich denke mal, da JC zur Sparsamkeit verpflichtet ist und es diese Möglichkeit für Elos gibt bla bla bla kommt man um dieses nicht herum. Auch wenn es bedeuten muss, sich als Elo zu outen!

Bei uns muss man für diesen Nachlass ein Foto mitbringen und etwas vom JC vorzeigen. Ist wohl überall anders.

Für Termine im JC lasse ich mir den normalen Preis erstatten. Man fragt aber oft nach ob ich diesen Nachlass habe oder besorgen kann und ich sage immer einfach nur sehr bestimmt "nein"

Richte das mal nach möglichst geringen Aufwand für Dich aus, musst ja nicht Deine kostbare Zeit dafür opfern.

Viel Erfolg weiterhin beim Rechte wahrnehmen!!!
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Alt 20.01.2017, 21:20   #7
Vidya
 
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Vidya Vidya Vidya Vidya Vidya Vidya Vidya Vidya
Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Zitat von DoppelPleite Beitrag anzeigen
Dazu erstmal abwarten was SB mir für ein Schreiben fertigt, bis jetzt nehme ich die Forderung noch nicht für voll, da ich irgendwie nicht glauben kann verpflichtet zu sein, etwas freiwilliges als Zwang ausführen zu müssen? - Dazu noch auf eigene Kosten...Würde ich eine normale Monatskarte kaufen, ich auf den Rest sitzen bleibe.
Eine vollständige Förderung (bei ESF Förderung der Maßnahme) dessen ist möglich, jedenfalls steht das so in:

Fördergrundsätze
für den Europäischen Sozialfonds
im Land Brandenburg
in der Förderperiode 2014 - 2020 , Stand 11.03.2015, Seite 21 -22.

Auszug zum Monatsticket:
c) Mobilitätsticket/Monatsfahrschein
Dieser Fahrschein kann unter folgenden Voraussetzungen vollständig angerechnet
werden:
Kaufpreis Einzelfahrschein x projektbegründete Fahrten = mindestens
Kaufpreis der Mobilitätsticket/Monatsfahrschein.
Preis Mobilitätsticket/Monatsfahrschein : 31 Tage x Anwesenheitstage =
Fahrkostenanspruch

Anderenfalls ist nur eine anteilige Abrechnung möglich.

Dies würde ich Deiner SB so mitteilen und den für Dich ermittelten Fahrpreis zur Übernahme beantragen. FERTIG! Dann das Schreiben per Nachweis im JC abgeben.
Vidya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2017, 21:22   #8
Dirk B.
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Dirk B. Dirk B.
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Zitat von Sonne11 Beitrag anzeigen
TE will doch nicht die Maßnahme wegen eines Fahrscheins verhindern. Darum geht es doch nicht.
Verhindern vielleicht nicht, aber verzögern. Sorry, ich denke nicht, dass er damit durchkommt. Die Kosten für das Foto für die Trägerkarte sind mit Sicherheit im Fahrkostenanteil des Regelsatzes enthalten - und genau das oder ähnliches hat ihm die SBin gestern gesagt und wird sie ihm mit Nennung der entsprechenden Paragrafen schriftlich mitteilen. Wenn er nicht an dieser Maßnahme teilnimmt, dann ist er bei der Nächsten fällig. Es ist auch kein guter Ratschlag, hier wegen 1,50 EUR Theater zu machen, weil das JC irgendwann etwas Triftiges finden wird, um ihn mal kräftig zu sanktionieren.

Ich würde an Doppelpleites Stelle weiter zum Arzt gehen, dann fliegt er sowieso aus der Maßnahme raus. Ist doch viel einfacher und weniger aufwändig.

@ Vidya: Es ist keine ESF-Maßnahme, von daher gelten andere Regeln. Außerdem sind die freiwillig.
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Alt 20.01.2017, 21:32   #9
DoppelPleite
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DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite
Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Hallo Dirk,

der Unterschied ist dass Du in Berlin ja wahrscheinlich täglich mit dem ÖPNV unterwegs bist. Daher auch gut und gerne Vorteile durch ein Soziticket ziehst, während für Dich keine weiteren Kosten anfallen, da Du die Monatskarte regelmäßig kaufst.

Müßte ich erstmal Geld aufbringen, um auf Verlangen ein Foto zu fertigen und dann noch einmal die Fahrkosten zum JC auf den Tisch legen, um die Karte stempeln zu lassen.
2 Fahrten (einmal gleich und einmal vor Ablauf des aktuellen Bewilligungsbescheides) via ÖPNV betragen mindestens 17,80€ + das benötigte Foto.

Also Kosten i.H.v. ca. 20€ oder mehr, binnen weniger als 6 Wochen (Ab März neuer Bewilligungsabschnitt), für eine zugewiesene Maßnahme die bis Mitte April geht.

Würde JC/SB sagen DIESE Kosten können Sie vorstrecken und erhalten Sie dann zurück. Wäre es ja O.K. aber man teilt klar mit - die Kosten trägst Du alleine.

Nahe zu Zeitgleich, fordert man die Kosten für ein VorstellungsGespräch (ZAF) vor zu strecken. Dann kommt noch dazu, dass die Fahrtkosten weder bewilligt sind, noch vorgestreckt, bis jetzt alles nur recht sinnfreies "Bla, Bla, Bla".

Ergebnis für mich im schlechtesten Fall ein Minus Betrag von ca.: 107€ - volle Monatskarte ca. 80€, VG bei ZAF ca. 7€, Soziticket Fertigung ca. 20€

Dies kommt mir einer 30% Kürzung gleich, Fahrkosten sind eine Kannbestimmung (soweit mir bekannt), Papiermühlen mahlen langsam und 4 Wochen sind schnell rum dann steh ich erneut vor der Forderung die Fahrtkosten vor zustrecken.

Es kommt dazu, die Maßnahmeantritts Tage sind unbestimmt und werden dem MT überlassen. Was wäre wenn ich eine Monatskarte im "Gutglauben" vorstrecke und dann raus kommt ich sollte nur 2 Wochen da und dort hin? Soll ich dann die Hälfte selbst tragen, ein Soziticket ist hier nur als Monatskarte erhältlich.

Du warst ja gestern dabei und hast bestimmt die unterschwellige Drohung vernommen "Wehe Sie bekommen das Fahrtgeld im voraus, kaufen sich eine Monatskarte und lassen sich Krank schreiben"

Was möchte man dann machen, mich im Falle einer AU des unterschlagen von Fahrgeld beschuldigen?

Also für mein Verständnis, ist das eine Nummer zu willkürlich.

Einschreiben ans JC versende ich maximal wenn es gerade ansteht mehr als 20 Blattpapier beinhaltet oder so. Sonstiges regel ich Kostengünstig via Fax pro Seite 7 Cent und einem normalen Brief dazu für 70 Cent.

Aber Dirk mein guter, ich kann Deinen Wink mit dem Zaunpfahl gut verstehen, etwas schlagkräftigeres ist natürlich immer besser um eine Maßnahme zu umgehen, zB. nicht-Unterzeichnung von Verträgen, zum Glück habe ich da alles richtig gemacht.

Frau SB meinte ja noch um die Maßnahme zu mit zu machen müßen Sie die Verträge dort unterschreiben. Meine SBin hat einfach noch gar nichts gewußt, räumte ja ein erstmal mit MT Rücksprache halten zu müßen, um meine Teilnahme, um die Dauer der Auszahlung von Fahrtgeld zu verschieben.

Aktuell würde es micht nicht wundern, wenn MT gar nicht mit JC, über mich sprechen möchte, da ein Verbot meinerseits dies bzgl. vorliegt.

Shit happens

Zitat von Sonne11
Richte das mal nach möglichst geringen Aufwand für Dich aus, musst ja nicht Deine kostbare Zeit dafür opfern.
Wie meinst du daß, ich persönlich nehme lieber etwas mehr Zeit überdenke nochmal genauer, bessere nach bei Bedarf. Wenn SB etwas in den Raum wirft, durch ein Schreiben oder Gesprächstermine, dann sitze ich da und grübel welche Antwort die beste ist.
SB gestern: "Sie schauen so kryptisch, haben Sie mich verstanden?" Klar hab ich dass, nur muss man ja die richtige Antwort vorlegen, um SB möglichst wenig Spielraum zu lassen.

Das war der zweite SB + am Monat ein MT Hempel die verlauteten: "So kommen wir nicht weiter wir tanzen immer ums Feuer rum" Ja was soll ich machen rein springen?
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Viele Grüße,
DoppelPleite
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Alt 20.01.2017, 22:11   #10
ZynHH
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ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
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Zitat:
Darf das JC überhaupt, eine normalerweise für private Zwecke (?), gedachte Ermäßigung als Pflicht Nutzung auferlegen, um zugewiesene Maßnahmen zu besuchen?
wie kommst du auf diese Aussage? Was glaubst du, wer die Differenz bezahlt....Genau, die Kommune, das jc. Und ein Foto ausdrucken kostet im drogeriemarkt nicht mehr als 0,10cent....Aber wems Spass macht...
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Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
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Alt 20.01.2017, 22:26   #11
Pixelschieberin
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Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
[...] Die Kosten für das Foto für die Trägerkarte sind mit Sicherheit im Fahrkostenanteil des Regelsatzes enthalten [...]
Wo steht das, was du "mit Sicherheit" mutmaßt?

Meines Wissens sind die Peanuts aus dem Regelsatz für SELBSTBESTIMMTE Fahrten des HE vorgesehen.

Desweiteren gilt: Wer die Musik bestellt, zahlt sie auch.

JC will, daß HE wohin auch immer reist?
Dann soll es auch die Reisekosten begleichen.
Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
[...] und genau das oder ähnliches hat ihm die SBin gestern gesagt und wird sie ihm mit Nennung der entsprechenden Paragrafen schriftlich mitteilen. [...]
Das wäre dann doch mal 'ne Auskunft, mit der der HE was anzufangen wüßte.
Das Vertrauen ist nun mal erschüttert,
Beim JC bedarf es doppelt und dreifacher Absicherung.
Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
[...] Wenn er nicht an dieser Maßnahme teilnimmt, dann ist er bei der Nächsten fällig. [...]
Seh's sportlich.
Mir ist noch keine Maßnahme-Zuweisung untergekommen, wo es nicht irgendwas am Zeug des JC zu flicken gab.
Aus dem Modus "Everybodies darling" bin ich im Zusammenhang mit mir sinnlos erscheinenden Maßnahmen schon lange raus.

Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
[...] Es ist auch kein guter Ratschlag, hier wegen 1,50 EUR Theater zu machen, [...]
Bei Protokollen physikalischer Übungen stand am Ende stets:
"Der Fehler für sich ist gering - addiert sich jedoch..."

Das ist hier nicht anders.
Es läppert sich...
Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
[...] weil das JC irgendwann etwas Triftiges finden wird, um ihn mal kräftig zu sanktionieren. [...]
Weißt du, das ist genau die Einstellung, die der Willkür von machtbesessenden SBs Vorschub leistet.
Der HE mit etwas A*** in der Hose weiß, daß er sich nichts zu Schulden kommen lassen sollte.
Bleibt der HE korrekt und hält sich an seine Mitwirkungspflichten
- so wie es der Gesetzgeber schreibt - nicht, wie wer-auch-immer meint, daß es sein sollte -
werden willkürliche Sanktionen vorm SG angefochten und i. d. R. gekippt.

Ja - das macht Arbeit.
Ja - das kostet Nerven.
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Alt 20.01.2017, 23:27   #12
Dirk B.
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Dirk B. Dirk B.
Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

@ZynHH: stimme dir voll und ganz zu.
@Pixelschieberin: Doppelpleite hat die Ironie in meinem Beitrag verstanden, du anscheinend nicht.

Wenn du imstande bist, die Teilnahme an Maßnahmen mittels genialer Methoden zu verhindern, dann frage ich mich, warum du ihm hier nicht mit praktischen Radschlägen versorgst anstatt mit mir ein Scharmützel anzufangen. Ich wollte ihm mit meinem Betrag nur vorschlagen, dass er die Angelegenheit radikal angeht, d.h. die Teilnahme an der Maßnahme komplett verhindert, ohne sich vorher in Geplänkel zu verlieren. Leider ist Pleite gestern im Gespräch auf die Fahrtkostenübernahme eingegangen, durch die Diskussion darüber hat die SB wieder einen Fuß in die Tür bekommen. Er hätte die Auszahlung der Fahrtkosten besser beim Träger belassen, denn dann wäre die Maßnahme gar kein großes Thema geworden. Mit der Verhandlung über die Auszahlung hat er jetzt bereits gewisse Zugeständnisse gemacht. Sonst gebe es diese Probleme jetzt gar nicht Und ja, es gibt Angenehmeres als permanent Stellungnahmen mit dem JC auszutauschen.
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Alt 21.01.2017, 00:39   #13
Pixelschieberin
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Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
[...] @Pixelschieberin: Doppelpleite hat die Ironie in meinem Beitrag verstanden, du anscheinend nicht. [...]
Stimmt.
Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
[...] Wenn du imstande bist, die Teilnahme an Maßnahmen mittels genialer Methoden zu verhindern, dann frage ich mich, warum du ihm hier nicht mit praktischen Radschlägen versorgst anstatt mit mir ein Scharmützel anzufangen. [...]
Wer Korrekturen und Hinterfragen als Scharmützel ansieht, der sollte seine Frustrationsschwelle anpassen.

Wer aufgeweckt ist und die Forensuche ausreizt, wird umfangreiche und sogar gesammelte Werke zu legalen Maßnahmeabwehr-Strategien finden.
Bei Suche und Sichtung ist festzustellen, daß nicht nur ich weder Zeit noch Mühe gescheut habe, Ratsuchenden ein paar nützliche Pfeile in den Köcher zu stecken.

Zugegeben, mir fehlt Zeit und Muße, jedem den Hintern nachzutragen.
Aber - da du so freundlich darum gebeten hast:
Zitat:
Da im Zusammenhang mit sinnbefreiten=unerwünschten Maßnahmen stets die selben Fragen hochgewühlt werden,
kopiere ich aus einen Post mit passenden Querverweisen.
Wenn du die Schularbeiten gemacht hast, kannst du wahrscheinlich die "richtigen" Fragen an JC-SBs stellen.

Such dir die für dich passenden Highlights aus dem Pfeilköcher:
- Verhalten beim Träger - Maßnahmeabwehr
- Erklärung, warum kein Vertrag beim Träger unterschrieben wurde - es sei bereits alles geregelt -
- Vermittlungsgutschein und das Bewerben bei privaten Dienstleister - ZAF
- Bewerbungsbemühungen, Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren
- Vermittlungsvorschlag (VV), Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren

Hier ein Faden des Users "Simor", der sich dem Thema sehr gewitzt stellt.
Einer seiner smart-ass-Schachzüge:
SOFORT sämtliche FREIWILLIG erteilten "Einverständniserklärungen" bezüglich seiner Datenverwurstung zurückzunehmen.
Schriftlich und nachweisbar.
Versteht sich.
Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
[...] Ich wollte ihm mit meinem Betrag nur vorschlagen, dass er die Angelegenheit radikal angeht, [...]
Das war den abwiegelnden Ratschlägen nicht zu entnehmen.
Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
[...] Er hätte die Auszahlung der Fahrtkosten besser beim Träger belassen, [....]
Das muß wieder ironisch gemeint sein?

Falls nicht:
<irony> Ganz großes Kino.</irony>

Tritt der HE seine Forderungen an den Träger ab, um über den völlig unnötigen Umweg die Fahrtkosten ausgezahlt zu bekommen, schließt der HE in dem Moment, in dem er das Geld annimmt, einen hübschen Vertrag mit dem Maßnahmeträger.
Bei der mir bekannten Chuzpe der Drücker-Amigos läßt sich daraus konkludentes Handeln stricken.
Bei etwas goodwill seitens der JC-Amigos bedarf es keiner weiteren, schriftlich zu signierenden Mitwirkungsvereinbarung mehr.

<irony> Dann ist ja richtig was gewonnen...</irony>

Mein Trachten zielt darauf ab, Sand ins geschmierte Amigo-Getriebe zu streuen.
Dazu gehört, KEINERLEI Verträge mit mir zwangsweise übergeholfenen Dritten einzugehen.
NOCH gibt es keinen Kontrahierungszwang.
Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
[...] Mit der Verhandlung über die Auszahlung hat er jetzt bereits gewisse Zugeständnisse gemacht. Sonst gebe es diese Probleme jetzt gar nicht
Solange es keine unterzeichnete Abtretungserklärung und stillschweigende Teilnehmerveinbarung gibt, ist doch noch alles offen.
Was sich wegen voreilig gegebener Unterschriften nicht mehr heilen läßt => unter Lehrgeld verbuchen....
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)
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Alt 21.01.2017, 10:54   #14
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Beitrag AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Zitat von Sonne11
Für Termine im JC lasse ich mir den normalen Preis erstatten... Man fragt aber oft nach ob ich diesen Nachlass habe oder besorgen kann und ich sage immer einfach nur sehr bestimmt "nein"
Fahrtkosten zu einem Termin, beantrage ich eigentlich gleich nach Kilometer. Obwohl die Entfernung zwischen mir und dem JC fest ist, gleich bleibt, unterscheiden sich die bewilligten KM. Mal komme ich auf 9,80€, mal auf 8,52€ o.ä. wobei 8,52€ unter dem Busticket Preis liegt.

Leider lohnt es sich nicht wirklich dagegen Widerspruch zu erheben, es handelt sich um einen Betrag der geringer als die Briefmarke wäre.

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
wie kommst du auf diese Aussage?
Du meinst, dass ein Sozialticket für private Zwecke gedacht ist?

Nun, es ist ein Angebot der Verkehrsbetriebe als soziale Unterstützung. Der Verkehrsbetrieb verweist darauf das Kosten für Foto selbst finanziert werden müßen.

Wenn ich ein Monatsticket bräuchte, dem aber nicht so ist, wäre es ja OK dann spart man ja auch Geld. Aber hier verlangt der Staat ich müsse mir eines anschaffen, was mit Kosten verbunden ist, um und jetzt kommt der springende Punkt:

Anfallende Fahrtkosten, auf Kosten Dritter dem Verkehrsverbund, ab zu wälzen.

Zitat von Verkehrsverbund
Mit dem Mobilitätsticket können Kinder unter
sechs Jahren, ein Kinderwagen, Gepäck sowie ein Hund
kostenlos mitgenommen werden.
Daraus schliesse ich, einen Hund zur Maßnahme mitbringen zu dürfen - oder hab ich jetzt mal wieder was falsch verstanden?

Der V-Verbund eröffnet auch:

Zitat von Verkehrsverbund
Wenn keine Leistung mehr bezogen wird,
ist die Kundenkarte an die ausgebende Stelle oder das
Verkehrsunternehmen zurückzugeben.
Dazu wurde kein Wort gesagt, aber natürlich geht man mit Nutzung der Karte auch Rechte, wie Pflichten ein. Wenn hier das JC als V-Verbund aggiert, dann sollte man auch verlangen dürfen, über entsprechende Pflichten und Rechte ausreichend informiert zu werden - Ohne, dass Elo nachhaken muss sollte der Sachverhalt eindeutig und KLAR sein.

Zitat von ZynHH
Was glaubst du, wer die Differenz bezahlt....Genau, die Kommune, das jc.
Ja wie denn nun, steh ich mit denen nicht in Vertrag?

Mit welcher Begründung, legt man eine Trägerkarte eines unbeteiligten Dritten vor, auf dieser auch noch mein Foto, mein Klarname, mein Geburtsdatum, mein sozialer Status und mein Bewilligungs-Zeitraum eindeutig vermerkt werden soll?

Ist ja fast etwas für den Datenschützer, DU ELO BIST BEREIT AUF BEFEHL DEINE SCHUHE AUCH NOCH AUS ZU ZIEHEN ?

Zitat von ZynHH
Und ein Foto ausdrucken kostet im drogeriemarkt nicht mehr als 0,10cent....Aber wems Spass macht...
Also wenn wir mal bei dem eigentlich Sinn bleiben, es dem JC so schwer zu machen, dass sie entweder von Dir ablassen oder die Richtung wechseln.

Dann frage ich: 10 Cent für ein Foto ausdrucken, ganz toll, wer macht das Foto, wer hat die Kamera - auch hier sind unbenannte Kosten, man kann und sollte nicht immer davon ausgehen:

Dass stets alles zu Hause auf dem Tisch liegt und nur auf "Anweisungen" seitens des JC wartet.

Unser Drogeriemarkt hat übrigens seit Schlecker zu, ironischer Weise sitzt in der Örtlichkeit nun ein Arzt spezialisiert auf Diabetes.

Zitat von Pixelschieberin
Meines Wissens sind die Peanuts aus dem Regelsatz für SELBSTBESTIMMTE Fahrten des HE vorgesehen.
Ja, SB zielte darauf auch ab: "In Ihrem Regelsatz sind Posten für Fahrten enthalten, die Sie für ein Foto nutzen können."

fügte dann auch hinzu, anscheinend wohlwissend, dass ein Sozi-Ticket für private Vergnügungen:

"Sie können das Ticket ja auch privat nutzen, zB nach der Maßnahme noch irgendwo hin fahren."

Zitat von Pixelschieberin
Desweiteren gilt: Wer die Musik bestellt, zahlt sie auch.
Das sehe ich auch so


---
Dieser Tread, sollte eigentlich helfen eindeutig aus zu machen, ob man verpflichtet ist auf Anweisung des SB eine Leistung Dritter an zu nehmen, zu dem die Fotofrage noch nicht mal Fragefrei geklärt worden ist.

Vermutlich könnte man hier versuchen hart zu bleiben und im Streitfall vor dem SG, die Sache einwandfrei zu klären. Aber Aufwand und nutzen gleicht sich leider nicht aus.

Zu mal eine solche Karte vermutlich, noch samt Foto in meinen Unterlagen dahin vegetiert. Die Karte wäre wenn die denn noch vorhanden ist, aber auch schon älter als 2-3 Jahre.

Der Umstand, mir eine solche Karte erneut zu verpflichten, nahm ich zum Anlass einen möglichen Angriffspunkt zu sehen - Wer nimmt einem dies schon übel?

Auf Hinweise man könne für 10 Cent ein Foto im Drogeriemarkt ausdrucken, habe ich bei weitem nicht abgezielt, so schlau wäre ich ja fast auch noch gewesen.

In diesem Fall, den ich als eindeutiger für den Elo erachtete, warte ich wohl jetzt erstmal auf die Post vom SB bzgl. Foto und Monatskarte. Würde fast wetten die Verfassung des solchen - Stichwort "kleinkariert" - könnte sich als Schmunzler erweisen bei anonymer Veröffentlichung.

Und bietet im Idealfall auch weitere Angriffspunkte, für den weiteren Werdegang.


PS:
@ Pixelschieberin, nichts ist umsonst - Danke für die erneute Verweisung, auf sehr wichtige Vorhergehensweisen bzgl. Maßnahmen/ZAF und Co.

@ Elo-Forum, habe vor kurzem hier einen Beitrag gelesen wo ein User vorschlug eine Art FAQ ein zu führen, da immer wieder die selben Fragen gestellt werden, finde die Idee super!

@ Dirk, heute Morgen in der Wiederholung der Abendschau eines dritten Senders: Wurde das Sozi-Ticket für Berlin besprochen, man wollte versuchen seitens Linke/90Grüne den Preis für das Sozi-Ticket auf den Preis herab setzen, den man im Regelsatz als Posten für Fahrgeld hat.
Glaube 24 € war benannt, aber die Bundesregierung hat Weihnachten, den Posten für Fahrgeld im Regelsatz erhöht auf 36€ (?) - Angaben ohne Gewähr bei Interesse selbst mal recherchieren, habe bei kurzem suchen, leider dazu nichts weiter im Netz gefunden.
__

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Alt 21.01.2017, 11:03   #15
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Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Zitat:
ob man verpflichtet ist auf Anweisung des SB eine Leistung Dritter
Nochmal, es ist keine Leistung der Verkehrsbetriebe sondern der Kommune, damit des jc.

Ich verstehe ja, worauf du hinauswillst, wollte dir nur aufzeigen, das die Sozial Karte nicht von den Verkehrsbetrieben gesponsert wird. Somit deine Argumentation ins Leere läuft.
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Alt 21.01.2017, 11:19   #16
doppelhexe
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Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Nochmal, es ist keine Leistung der Verkehrsbetriebe sondern der Kommune, damit des jc.

Ich verstehe ja, worauf du hinauswillst, wollte dir nur aufzeigen, das die Sozial Karte nicht von den Verkehrsbetrieben gesponsert wird. Somit deine Argumentation ins Leere läuft.
genau, denn diesen "fehlbetrag" holen sich die verkehrsbetrieb von der kommune wieder.

und diese verbilligten tickets wurden AUCH (nicht nur aber auch) dafür geschaffen, den bürokratiekram zu minimieren... denn statt laufend einzelne fahrten zu erstatten (egal ob zum amt oder zum MT), was ja auch jedesmal mit aufwand verbunden ist, wird eben gleich ein monatsticket erstattet.

bei manchen kommts mir echt manchmal vor, als ob sie nur des streitens willen streiten...

aber ist ja nicht mein problem
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Alt 21.01.2017, 12:03   #17
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Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Dann habe ich Dich falsch verstanden ZynHH, dachte mit Differenz ist gemeint, für ein volles Ticket ohne Nachlass, die dann von der Komune getragen wird.
Weil man keine Vergünstigung in Anspruch nahm,...

Eigentlich ist genau dass die Antwort die ich gesucht habe, es zahlt also kein Dritter sondern weiterhin der Staat - M an ist das Kompliziert.

@doppelhexe, es hat wenig mit Streit zu tun, eher mit Unklarheit über den Sachverhalt, aber gut nun ist es ja geklärt danke schön
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Alt 21.01.2017, 12:09   #18
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Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
[...] diese verbilligten tickets wurden AUCH (nicht nur aber auch) dafür geschaffen, den bürokratiekram zu minimieren... [....]
Die Manipulations-Maschinerie scheint gute Arbeit geleistet zu haben.
Wenn es - so wie gemutmaßt - lediglich um Bürokratie-Abbau ginge, würden diese "Ausweise" doch gleich mit dem Bewilligungsbescheid mit versandt, bzw. bei günstiger Gelegenheit, wie z. B. dem Melde-Date, ausgehändigt.
So "wie früher" beim Schülerausweis - klebt der HE ein Foto drauf - und gut iss.
Das Foto ließe sich bestimmt noch aus dem Vermittlungsbudget sponsern.
Die Idee mit dem Perso machte das hinfällig.

"Früher" waren die schon mal weiter:
Dem Maßgenommenen wurde der Betrag für eine Monatskarte automatisch mit überwiesen.
Gelegentlich steckten Einzelfahrscheine im Umschlag. Es gab sogar frankierte Rückumschläge.
Das war sicher kostengünstiger als wenn jeder einen Antrag auf Erstattung der "Peanuts" stellte.
SB und HE sparten sich und dem Steuerzahler das zeitfressende Bohei um jedwede Fahrtkosten-Antragsbearbeitungen.

Diese gleich mehreren Seiten Arbeit und Zeit sparende Prozedur ist m. M. n. nur abgeschafft worden weil es sich rechnet wenn tausende von HE die sich zusammenläppernden Peanuts NICHT abholen.

Genau deshalb ist es wichtig, den Kostenoptimierern einen kleinen Strich durch die Rechnung zu machen.
Der Betrag für sich mag dem Einzelnen gering erscheinen, er addiert sich jedoch,

Das wäre noch nicht mal ziviler Ungehorsam.
Der liegt mir mehr als vorauseilender Gehorsam - wenn der auch noch zu meinen Ungunsten ausgeht...
Wer so kleine Nadelstiche noch nicht mal gebacken bekommt, muß sich nicht über mangelnde Solidarität/Gegenwehr im HE-Lager wundern.
Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
[...] denn statt laufend einzelne fahrten zu erstatten (egal ob zum amt oder zum MT), was ja auch jedesmal mit aufwand verbunden ist, wird eben gleich ein monatsticket erstattet. [....]
Hier scheiden sich Lebensentwürfe und Umstände.
Alles was ich für die täglichen Bedürfnisse brauche, habe ich in Lauf-Entfernung,
Wozu sollte ich mir eine Monatskarte zulegen?!
Bei meiner Milchmädchenrechnung zahlte ich dann drauf.
Wer Kosten sparen will, was nachvollziehbar ist: Bitte nicht zu Lasten der Ärmsten.
Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
[...] bei manchen kommts mir echt manchmal vor, als ob sie nur des streitens willen streiten... [....]
S. o.
Es gibt andere Umstände als die der Aus-Guten-Grund-Monatskarteninhaber
Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
[...] aber ist ja nicht mein problem
Ahh sooo.
Die meisten sind hier angetreten, um gemeinsam - sogar andrer Leuts - Probleme zu lösen.
__

Mostly harmless...
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Alt 21.01.2017, 12:18   #19
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Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

also erstens schrieb ich "nicht nur, sondern auch" ... was deine antwort: "Wenn es - so wie gemutmaßt - lediglich um Bürokratie-Abbau ginge" schon mal ad absurdum führt...

zweitens:
Zitat:
Diese gleich mehreren Seiten Arbeit und Zeit sparende Prozedur ist m. M. n. nur abgeschafft worden weil es sich rechnet wenn tausende von HE die sich zusammenläppernden Peanuts NICHT abholen.
ein wenig selbstverantwortung sollte ELO schon zeigen, meinste nicht? ansonsten wundert mich, das sich hier aufgeregt wird, wenn einige nur in maßnahmen kommen um zb. eine tagesstruktur zu lernen... wenn sie nicht mal in der lage sind, sich zustehendes zu besorgen dann brauchen sie wahrscheinlich auch hilfe, um aus dem bett zu kommen...

Zitat:
Alles was ich für die täglichen Bedürfnisse brauche, habe ich in Lauf-Entfernung,
Wozu sollte ich mir eine Monatskarte zulegen?!
aus dem grunde hab ich auch keine.... aber das ist ja nun mal meine entscheidung... warum sollte mir das jobcenter also alles servieren, was ich nicht nutzen möchte? ich kann es mir ja holen, wenn ich will... das jobcenter is nich meine mutti...

Zitat:
Ahh sooo.
Die meisten sind hier angetreten, um gemeinsam - sogar andrer Leuts - Probleme zu lösen.
aaach, und das tu ich nicht? nur weil ich einiges nicht nachvollziehen kann? zb. streit um des streitens willen?
ich empfehle dir die suche nach meinen beiträgen, ich glaube schon, das ich hier schon ein klitzekleines bisschen ANDEREN geholfen habe...

und nu liep sein, heut ist weltknuddltag
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Alt 21.01.2017, 12:38   #20
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Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
[...] warum sollte mir das jobcenter also alles servieren, was ich nicht nutzen möchte? [...]
Du wirfst grad private und fremdbestimmte Aktivitäten durcheinander.
Privat: Tägliches Allerlei, selbstbestimmt, keine Kostenerstattung durch JC vonnöten, iss ja im Regelsatz
Fremdbestimmt: SB sagt, sein Lieblingskunde soll zur Maßnahme.
Der kundenorientierte Service-Mitarbeiter kennt den Umgang mit Landkarten/Routenplaner - und - die Mobilitätsmittel seines Stammkunden. Er kann absehen, daß da keiner mehr zu Fuß...

Nein, es wird darauf spekuliert, daß der Kunde sich abwimmeln läßt.
Tut er es nicht, heißt's, er streite sich unnötig?
__

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Alt 21.01.2017, 13:01   #21
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Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
[...]
Von daher sind die Kosten für den nötigen Ausweis im Regelsatz enthalten.
[...]
Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
[...]
Die Kosten für das Foto für die Trägerkarte sind mit Sicherheit im Fahrkostenanteil des Regelsatzes enthalten - und genau das oder ähnliches hat ihm die SBin gestern gesagt und wird sie ihm mit Nennung der entsprechenden Paragrafen schriftlich mitteilen.
[...]
In allen Punkten nein, denn im Regelbedarf ist nichts enthalten.

Es gibt eine statistische Mittelung über die Geldverwendung von 15 % der ärmsten Bevölkerung, in denen auch Fahrtkosten auftauchen.
Das ist eine Berechnungsgrundlage für den Regelbedarf, aber eine Verwendungsverpflichtung, dem statistischen Mittel irgendwelcher Haushalte sklavisch zu folgen, existiert einfach nicht.

Im Gegenteil, der Leistungsberechtigte hat sein Leben in Eigenverantwortung zu führen (§ 1 SGB II), was sich so auch in der Verwendung des Regelbedarfs gesetzlich im § 20 SGB II (1) wiederfindet:
Zitat:
(1) Der Regelbedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts umfasst insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Haushaltsenergie ohne die auf die Heizung und Erzeugung von Warmwasser entfallenden Anteile sowie persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens. Zu den persönlichen Bedürfnissen des täglichen Lebens gehört in vertretbarem Umfang eine Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft. Der Regelbedarf wird als monatlicher Pauschalbetrag berücksichtigt. Über die Verwendung der zur Deckung des Regelbedarfs erbrachten Leistungen entscheiden die Leistungsberechtigten eigenverantwortlich; dabei haben sie das Eintreten unregelmäßig anfallender Bedarfe zu berücksichtigen.
Ich darf also meine Einkäufe auf dem Hüpfstab hoppelnd erledigen und die Quersubventionierung leerer Busse tragfähigeren Budgets überlassen.

Man sollte beim Monatsticket auch nachrechnen, ob es wirklich billiger ist.
Dazu braucht man natürlich einen VA, in dem die zeitliche Bestimmung vollständig ist.

Einer Teilfinanzierung des Monatstickets, wie hier im Thread zu finden, würde ich nicht zustimmen, da dadurch reale Mehrkosten ohne Nutzen für mich entstehen würden.
Wenn ich z.B. im April nur hälftig vermaßnahmt wäre, wären das bei 5 Tagen in der Woche 10 Tage im Monat, also 10/31tel, entsprechend müsste ich rund 67 % für etwas bezahlen, wovon ich persönlich nichts hätte.
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
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Alt 21.01.2017, 13:02   #22
doppelhexe
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Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

kunde könnte, theoretisch, aber auch mit nem "maßnahme-mitleidenden" mitfahren und deshalb kein MOB-ticket haben wollen, oder aus iwelchen anderen gründen liebe kein MOB-ticket haben wollen...
mal janz davon abgesehen, das, wenn jedem ELO dieser wisch gleich mitgeschickt würde, aber nur 20% (z.B.) das nutzen wollen... wo bleibt der spareffekt? das drucken und verschicken dieses "mülls" kostet auch...

WAS ist so schwer am lesen? ÜBERALL steht drauf, das fahrkosten übernommen werden können... es kann ELO ja wohl zuzumuten sein, sich zu kümmern und zu beantragen, wenn er was will ... und wenns ihm 100 x zusteht.

mann, auf rechte pochen wie die großen und auf pflichten pfeifen wie die kleinen... DAS ist kindergarten und ich kann wirklich SB´s verstehen, die mit solchen kunden dauerzutun haben...
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Alt 21.01.2017, 13:09   #23
yukiko
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yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko
Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

hier mal ein etwas älterer Thread mit ähnlichem Thema:

https://www.elo-forum.org/reise-fahr...jobcenter.html

die Beiträge ## 14, 22, 32 helfen evtl. weiter.


doppelhexe, du verstehst nicht, worum es geht.. und bitte lass mal deine Standard-Verurteilung von ELOs sein, ja? Danke.
__

Das ist nur meine Meinung ohne Gewähr
~> "goldene Überlebensregeln":
1 Nur mit Beistand nach § 13 SGB X hingehen, alles mitschreiben
2 Nicht provozieren lassen, stets nach Rechtsgrundlagen fragen
3 Auf "heikle" Fragen mit Gegenfragen antworten
4 Alles schriftlich und nachweisbar kommunizieren
5 Bei "Unklarheiten" *Antrag auf Auskunft und Beratung nach §§ 13-15 SGB I* stellen
6 Das "Amt" mag keine Arbeit :bigsmile:
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Alt 21.01.2017, 13:52   #24
Pixelschieberin
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Standard AW: Mobilitätsticket= Zwang um Maßnahmefahrten zu verbilligen oder freiwilliges Sozialti

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
kunde könnte, theoretisch, aber auch mit nem "maßnahme-mitleidenden" mitfahren und deshalb kein MOB-ticket haben wollen, [...]
[...]
WAS ist so schwer am lesen? [...]
Das fragst du WEN?
Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
[...] Der kundenorientierte Service-Mitarbeiter kennt [...] - und - die Mobilitätsmittel seines Stammkunden. Er kann absehen, daß [...]
Ich ziele darauf ab, daß Maßnahmen zuvor einvernehmlich in der Eingliederungsstrategie BESPROCHEN werden. (hust)
Wer aus dem Servicebereich kommt, weiß, wie man den Kundenkönig UNNÖTIGE Hürden überwinden hilft.
ANFALLENDE Fahrtkosten sind schließlich keine Bückware.

Beispiel Mitfahrgelegenheit: Ja mei, dann gibst das Ticket halt zurück wenn du beim Date bist.
Wird schon wer gebrauchen können.

Frag mal Verfahrenstechniker zu Routinen. Die werden dir sagen, daß ein automatisierter Ausdruck und "mit-Senden" kostengünstiger ist als jeden Klecker-Antrag neu zu begutachten und zu bescheiden.
DAS kostet mehr Ressourcen als der Fünf-Jahres-Planer beim Kosten-Optimieren vorgeblich einspart.
Nur - wenn kein Antrag gestellt wird, hat WER gewonnen?
Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
[...]ÜBERALL steht drauf, das fahrkosten übernommen werden können...
Nur steht wohlweislich nie drauf, in welchem Fall...
Und nicht jeder pocht auf seine Rechte.
Es gibt auch noch die Schüchternen, die Entmutigten, die die sich in Grund und Boden schämen, überhaupt an dieser Haltestelle aussteigen zu müssen. Die, wo Weiterfahrende sinnieren, ob es ein Opfer oder ein Schreibtischtäter ist.
Denen fehlt Kraft oder Rückrat, sich beim SB zu behaupten.

Ich muß beim Date JEDES Mal intervenieren, da SB JEDES Mal schlaumeinernd mit dem im Regelsatz .... daherkommt.
Das ist immer wie bei Karl Eduard von Schnitz...
Dem schnitt jeder, der seine Märchen nicht hören wollte, auch so schnell das Wort ab, wie er den Umschalter fand.


Btw, wer seinen SB "versteht", kann ihm was Nettes mitbringen, gar zum Kaffeeklatsch einladen.
Das mache ich gern bei GUTEN Kundenbetreuern.
IM JC habe ich noch KEINEN erlebt, der in der freien Wirtschaft den ersten Probetag an der Dienstleistungsfront überstanden hätte.

Mein Eindruck bisher:
Zu unmotiviert/unkreativ wenn es dem Kunden dient.
Zu wenig mit- gar vorausschauend denkend.
Zu wenig zuvorkommend.
Zu wenig empathisch.
Zu unhöflich.
Zu wenig FACHKOMPETENZ.

Kurz: Eine Zumutung für normal tickende Kunden.


Und nun laß gut sein, was dein Verständnis für SBs und deren Handlungsweisen angeht.
Ich habe (m)einen Eindruck gewonnen.

Zurück zum Thread-Thema:
Es geht hier darum, ob der HE das stigmatisierende Sozialticket akzeptieren MUSS.
Bei vielen Elos ist an der Haarfarbe und den Lebensspuren an Gesicht und Körperhaltung zu erkennen, daß sie wahrscheinlich keine Schüler mehr sind, die diese Ermäßigungen beanspruchen.

An der Haltestelle in der Wohngegend wäre das Vorzeigen-Müssen desselben, wie wenn ich eine Plakette "SOZIALHILFE-ZECKE" an die Stirn getackert tragen würde.
Der Datenschutz ist mit einem Schlag ausgehebelt, da sich der Vorzeiger als "arme Socke" outen müßte, um an die vom SB zugedachte Fahrtkosten-Deckelung zu kommen.

Wahrscheinlich ist diese Demütigung auch so gewollt.
DAS Szenario geht wahrscheinlich nur schmerzbefreiten Bürgern hintenrum vorbei.

Wenn das Billiger-Fahren-Ticket eh alimentiert wird, dann kann Fahrtkostenerstattung auch menschenwürdiger an den "Kunden" gebracht werden.
Deshalb fand ich die Fragestellung sehr gut, treibt mich sichtbare Stigmatisierung auch um.
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Alt 21.01.2017, 14:09   #25
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Nun gut, in Hamburg sieht kein anderer Fahrgast, das die Monatskarte Vergünstigt ist.
Manche haben allerdings den sozialpass so in die Karte integriert, das man es erkennt. LiegT aber jedem selbst. Beim Kauf der Monatskarte muss man diesen ausweis vorzeigen.

Ich finde es auch immer unmöglich, das von Schwerbehinderten verlangt wird, den SB-ausweis dem ganzen Bus zu zeigen....
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Mahalo


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