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Initiativen für neue Regelung der Organspende

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Alt 10.09.2018, 03:29   #51
JobcenterAffe
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Standard AW: Initiativen für neue Regelung der Organspende

Im Prinzip sollte es - trotz allen Hasses gegen die Mächtigen - keine Rolle spielen, WER das Organ bekommt.

Wir wollen doch auch einen humanistischen Fortschritt, und nicht gleiches mit gleicher Münze zurückzahlen, also Rache üben.

Am Ende geht's bei der Organspende noch um sowas wie "Sympathie", was fatal wäre. Ob der- oder diejenige ein "guter" oder "schlechter" Mensch ist, darf bei einer Gesundheitsbehandlung keine Rolle spielen.
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Alt 10.09.2018, 10:30   #52
Pixelschieberin
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Standard AW: Initiativen für neue Regelung der Organspende

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Alt 10.09.2018, 11:41   #53
saurbier
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Standard AW: Initiativen für neue Regelung der Organspende

Hallo Leute,

ich finde eine sehr gute Diskussion.

Vielleicht sollte sich jeder befürworter der neuen geplanten Regelung des ach so lieben Herrn Spahn doch bitte mal vor Augen halten wie die Sache hierzulande dann abläuft.

Die DSO (Deutsche Stiftung Organtransplantation) meldet der Stiftung Eurotransplant jeden möglichen Spender.

Aber hallo sagt da mein Hirn, wir stellen also unsere Organe Europaweit passgenau zur Verfügung.

ist es dann nicht verwunderlich das bei der Masse an Bedarf für unsereins kaum noch was vorhanden ist (rein Emotionlos betrachtet).

Gestern bei Anne Will war das ja das Thema des Tages und der liebe Herr Prof. Lauterbach spricht sich selbstverständlich für diese neue Regelung aus, eben weil nach seiner Auffassung jeder der hierzulande jährlich ca. 5.000 Hirntoten dringend für die Masse an Transplantationen benötigt wird.

Mich können da selbst die von Herrn Prof. Lauterbach ach so tollen Reden über die Kontrollen und das Überwachungssystem trotzdem nicht mit nichten überzeugen, denn Schwarze Schafen scheint es lt. diesem Herrn ja unter seinesgleichen nur ausnahmsweise mal zu geben. Da sieht man wie Standesdünkel funktioniert und die Realität vollkommen ausblendet.

Ich hab auch meine eigenen Erfahrungen mit meiner Mutter machen dürfen und zwar gleich zwei mal in derem Leben. Beim ersten la war sie mitte 40 mit einer schweren Meningitis in dessen folge sie über drei Monate im Komma lag und man ihr in der Uniklinik doch liebend gerne die Maschinen abstellen wollte, weil wenn sie dann doch wieder aufwachen würde hätte sie eher schwerwiegende Hirnschäden, was leider eine komplette Fehleinschätzung war. Sie erwachte zwar mit gesundheitlichen Einschränkungen (Blind auf einem Auge), aber ansonsten verlief alles positiv. Beim 2. mal kam sie aus dem Heim ins KH und man wollte sie mit allen mittel am Leben erhalten (hallo - eine 82 jährige, voll Demzkranke mit Magensonde und künstlicher Beatmung), was ich als Betreuer abgelehnt hatte, denn es war ihr Wille in Frieden und ohne Qualen zu gehen, auch das überstand sie.

Nach meiner Auffassung spielt das Individium Mensch hier inzwischen nur noch eine untergeordnete Rolle in der heutigen Zeit, was uns die Politik doch immer wieder deutlich aufzeigt. Bestes Beispiel dürfte da ja das Hartz IV sein, um zu zeigen wie mit der Masse verfahren wird um einige wenige zu schützen, denn bei einem Bankvermögen in Deutschland von mehreren Billjarden sollte es in einer wirklichen Demokratie eher ein leichtes sein allen Menschen ein anständiges und würdiges Leben zu ermöglichen, oder.

Und abschließend möchte ich hier noch etwas einbringen, wer bitte stellt sicher das bei Menschen die z.B. keine Angehörigen haben (mehr haben) nicht doch gegen deren Willen nach dem "Hirntod" ohne deren direkte Einwilligung (Ausweis am Mann/Frau) nicht doch die Organe entnommen werden. Wer bitte prüft in solchen Fällen dann die Echtheit im Nachhinein möglicher untergeschobener Unterlagen. Immerhin tendieren wir immer mehr zu einer Gesellschaft der Einzelgänger, wo es der zeitliche Druck wohl kaum erlaubt über Tage mögliche Angehörige zu suchen bzw. zu finden die dann eine Zustimmung bzw. Ablehnung aussprechen könnten.



Grüße saurbier
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Alt 11.09.2018, 11:30   #54
Dagegen72
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Standard AW: Initiativen für neue Regelung der Organspende

in der letzten Sendung mit Anne Will wurde das Thema Organspende besprochen. Herr Spahn konnte nicht in die Sendung kommen heißt es gegen Ende. Warum eigentlich? Hat er Angst, dass er gefragt wird, ob er einen Spenderausweis hat?

Mit in der Runde waren Lauterbach von der SPD der auch Arzt ist und einen beachtlichen Werdegang hat, siehe wikipedia bspw. Er ist dafür. Der anwesende Bischof Huber nicht, er plädiert für die bisherige Lösung glaube ich, habe den nicht so ganz verstanden müsste nochmal die Sendung sehen.
Kaberettist von Hirschhausen der auch Arzt ist , war auch dabei und er ist auch dafür.
Eine ehemalige Intensivkrankenschwester die inzwischen Professorin für Gesundheitssoziologie ist, kommt auch zur Sprache. Dank ihr ist mein nebulöses Wissen um die Organspende endlich etwas aufgeklärter. Nämlich: nur Hirntote können Organe spenden, falls sie spendenfähig und spendenbereit sind.
Und unter Experten ist es umstritten, ob Hirntod = tot ist.

Eine Frau, die die Organe ihres verst. Mannes zur Spende freigab und ein Fußballspender der auf eine Spende angewiesen war und bleibt kommen auch zu Wort.

Außerdem kam ins Gespräch die doppelte Widerspruchslösung. D.h. dass selbst wenn ein ja zur Organspende vorliegt, die Angehörigen nochmal gefragt werden sollen.

Ansonsten schließe ich mich der Frau Wolf an: Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung.

die Sendung: https://www.youtube.com/watch?v=IincWPA-hHY

Frau Merkel hat angelblich einen Spenderausweis. Sie war im Interview mit Kloeppel. https://www.n-tv.de/politik/Kontrove...e18555746.html

meine eigenen Überlegungen zum Thema: was, wenn jemand das Bürokratische gar nicht mitbekommt? Leute, die nicht lesen können? Obdachlose, die mehr mit sich zu tun haben, als mit Bürokratie. Kranke, die nur amtliche Betreuer haben o.ä.

andererseits: gäbe es Menschen, die zwar ein Organ bräuchten, es von best. Menschen eines aber ablehnen würden?
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:
Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 11.09.2018, 12:18   #55
faalk
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Standard AW: Initiativen für neue Regelung der Organspende

Meine persönliche Meinung zum Thema

Ich bin Insulinpflichtiger Diabetiker.
Ich darf,

-kein Blut spenden
-kein Plasma spenden
-kein Knochenmark spenden.

aber,

meine "verseuchten" Organe würden mit Handkuss genommen.
Nur, wer das Eine nicht will, bekommt das Andere auch nicht.
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Alt 11.09.2018, 12:35   #56
Dagegen72
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Standard AW: Initiativen für neue Regelung der Organspende

@faalk: ich verstehe deine letzen beiden Sätze nicht wie du das meinst.
die ersten Sätze: ja, wenn man in irgendeiner Form krank ist, kann man als Hirntoter auch nicht spenden.
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:
Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
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( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 11.09.2018, 12:38   #57
faalk
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Standard AW: Initiativen für neue Regelung der Organspende

Zitat:
ich verstehe deine letzen beiden Sätze nicht wie du das meinst.
Kurz, ich darf genanntes nicht spenden, aber für eine Organspende ist der Diabetes egal. Sprich Organe könnte ich spenden.

Zum Anderen. Wenn ich das eine nicht spenden darf, dann spende ich auch keine Organe.
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Alt 11.09.2018, 13:12   #58
hansklein
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Standard AW: Initiativen für neue Regelung der Organspende

Zitat:
Wir wollen doch auch einen humanistischen Fortschritt, und nicht gleiches mit gleicher Münze zurückzahlen, also Rache üben.
Wobei dann die Diskussion zu führen wäre, was wirklich humanistisch betrachtet ein Fortschritt sein soll.

Menschen solange nur geht irgendwie am leben erhalten? Schwerkranken oder sehr alten Menschen, die nicht mehr möchten, zu erlauben zu sterben?

Menschen, deren Körper ohne künstliche Eingriffe sterben würde, sterben lassen und den Tod als etwas normales, zum Leben gehörendes zu begreifen und zu lehren oder zu entscheiden, dass es humaner wäre, sie in Hoffnung zu lassen, das sie weiterleben "könnten", wenn denn ein passendes Organ gefunden wird, was nicht abgestoßen wird und die lebenslang zu nehmenden Medikamente zur Unterdückung der Abwehrreaktion nicht zu viel Schaden anrichten und die Lebensqualität tatsächlich hoch ist?

Vielleicht auch überlegen, ob der Mensch selbst entscheiden darf, wann er sterben möchte, wenn er denn krank ist und nicht mehr kämpfen möchte, selbst wenn - in den Augen der Ärzte und den Hoffnungen der Angehörigen - noch "Hoffnung" besteht, das der Mensch überleben Könnte.

Was ist da wirklich humanistisch? Nach meiner Ansicht mit Sicherheit nicht, mir oder jemand anderem im Sterbeprozess die Organe zu entnehmen.

Ich möchte selbst entscheiden, unter welchen Umständen ich lebe und sterbe, soweit möglich und wann ich pers. mein Leben als nicht mehr erhaltenswert ansehe.
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Alt 12.10.2018, 19:18   #59
Maneki Neko
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Standard AW: Initiativen für neue Regelung der Organspende

und wieder wird Öl ins Feuer gegossen von den Gesundheitsminister *hüstel*

https://www.tag24.de/nachrichten/spa...-berlin-816217

hier mehr Details:

https://www.pnp.de/nachrichten/bayer...stenliebe.html

schon mal was von Menschenwürde gehört? Ich krieg das blanke en wenn ich solche widerlichen Forderungen lese
__

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