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Alt 28.08.2015, 19:06   #26
Bananenbieger
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Standard AW: Armut für geringqualifizierte mit Realschulabschluss

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen

Denn mit gar keinem hat man so gut wie keinerlei Chance auf etwas anderes als Hartz IV und/oder lebenslange Helfertätigkeiten auf Niedrigstlohn-Niveau in der Zeitarbeit. ....
Was bringt dies heute, wenn man vom Ausbildungsbetrieb (trotz guter Noten) nicht übernommen wird. Andere Firmen sind auch Mangelware.
Da bleibt eigentlich nur ein Ausweg: Ausland


Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Aber: Ein Philosoph (wie ich ) kann immer philosophieren. Auch nach 20 Jahren der Arbeitslosigkeit gilt der daher nicht als wieder ungelernt. Gleiches gilt für Mathematiker, Archäologen, Liguisten, Soziologen, Psychologen und überhaupt die sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächer.
...
Wenn man von eigenen Stücken es schafft, schnell einen Job zu bekommen.

Ist man aber in der unglücklichen Lage, länger Arbeitslos zu sein, hat man das JC gegen sich. Dann ist man damit mehr beschäfftigt, Helferstellen vom JC (meistens ZAF) abzuwehren, als sich um eine vernünftige Stelle zu kümmern.
__

______________________________________________
Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
---
Wenn jemand sagt: Die Zeit heilt alle Wunden! ...dann hau ihm in die Fresse und sag: Warte...wird gleich besser!
---
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen…
(Philosoph Jean-Paul Sartre 1905-1980)
Bananenbieger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2015, 10:33   #27
BurnsTorn
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Standard AW: Armut für geringqualifizierte mit Realschulabschluss

Zum Thema Entwertung von Abschlüssen, auch Hartz IV mit Hochschulabschluss, ist z.B. auch dieses 5-Minuten-Video interessant. Tenor: Menschen mit Realschulabschluss + Berufsausbildung haben, anders als die Bundesregierung und diverse Interessenverbände suggerieren, mitunter bessere Chancen auf einen vernünftig bezahlten Job auf dem Arbeitsmarkt als all die vielen Bachelors.

Es ist geradezu grotesk, wie sehr die berufliche Bildung (Ausbildung, HWK- und IHK-Zertifikate) ohne Grund entwertet werden, die in unserer exportorientierten Industrie viel bedeutsamer für den volkswirtschaftlichen Wohlstand sind. Lesenswert ist in diesem Kontext auch dieser bereits drei Jahre alte Artikel.

Was wir brauchen, ist eine neue Wertschätzungskultur, in der endlich anerkannt wird, was faktisch seit jeher gilt: Man ist nicht erst mit irgendeinem Hochschulabschluss hochqualifiziert. Der Meister ist es ebenfalls. Er gilt im EQR daher imho völlig zurecht auch als gleichwertig mit dem Bachelor-Abschluss.

Ferner brauchen wir viel mehr Möglichkeiten, sich das eigenen Können - egal, wo man es sich angeeignet hat - zertifizieren lassen zu können und so die Gleichwertigkeit mit formal ausgebildeten oder studieren Fachkräften feststellen lassen zu können. Denn ohne ein Papier, das einem das eigene Können bescheinigt, gilt man hierzulande leider nicht viel.

Die Realität ist aber auch: Mit einem Realschulabschluss + technischer Ausbildung kann man durchaus gutes Geld verdienen. Man kann damit zugegebenermaßen auch in Hartz IV landen. Aber das betrifft den promovierten Mathematiker genauso. In diesem einen Sinne hat Hartz IV wirklich zu mehr "Gleichheit" geführt: Es werden nun alle mehr oder weniger gleich schlecht behandelt, wenn sie in die Grundsicherung abrutschen.

Da kann man sich auf sein Abi oder Studium auch nix einbilden. Ein studierter "Hartzer" ist im Amt nämlich auch nur ein Arbeitsloser...
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Alt 29.08.2015, 10:43   #28
Dagegen72
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Standard AW: Armut für geringqualifizierte mit Realschulabschluss

als Mittelweg für Theorie und Praxis gibt es für die Qualifizierung ja diese Berufsakademien

https://de.wikipedia.org/wiki/Berufsakademie
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2015, 13:52   #29
Danton64
 
Registriert seit: 21.12.2014
Beiträge: 518
Danton64
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Standard AW: Armut für geringqualifizierte mit Realschulabschluss

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
... Tenor: Menschen mit Realschulabschluss + Berufsausbildung haben, anders als die Bundesregierung und diverse Interessenverbände suggerieren, mitunter bessere Chancen auf einen vernünftig bezahlten Job auf dem Arbeitsmarkt als all die vielen Bachelors.

..:
Das wundert mich überhaupt nicht. Selbst mit einem Master (früher Diplom, Magister) in den Geistes- und Sozialwissenschaften dürften sich viele "unter Wert verkaufen", das ist eigentlich schon lange so. Landest du nicht in der schule, dann wirds ganz ganz schwer. Denn im ÖD wird brutal rationalsiert (Ausnahmen bestätigen die Regel.) und in der privaten Wirtschaft werden die nicht gebraucht bzw. nicht enigestellt. Wissenschaftliche Laufbahn? Wenige Stellen, befristet, befristet, befristet.

Auch viele BWL-Absolventen steigen bei weitem nicht mehr mit dem ein, was in den 80ern und 90er noch oft üblich war.

Und Jura- Absolvent: 1800 - 2000 Brutto keine Seltenheit, oder mit Superexamen in die "Edelkanzlei" bei 80 Std. die Woche.

Statt z.B. Sprache zu studieren würde ich heute eher zur Dolmetscher-Übersetzer-Ausbildung raten. Ein Literatuwisseschaftliches/sprachwissenschaftliches (in fremden Sprachen ) Studium kann man immer noch draufsetzen... und nebenbei noch Geld verdienen und das Studium besser finanzieren (das tut eh not). Sprachlich hat man auch mehr drauf.
Danton64 ist offline   Mit Zitat antworten
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armut, bildung, geringqualifizierte, realschulabschluss, umverteilung

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