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Alt 09.11.2013, 09:46   #751
Ehemaliges Heimkind
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Ausrufezeichen „Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“

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Wer und was ist dasBundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ ( „BAFzA“ ), Geschäftsstelle Köln ?


WHO IS WHO AND WHO IS IN CHARGE ?


An oberster und leitender Stelle in diesem ganzen ALMOSEN-VERTEILUNGS-VERLAUF der ALMOSEN an Ehemalige Heimkinder stehen:
(1.) FAMILIENMINISTERIUM (BMFSFJ) Ministerin Kristina Schröder, MdB (CDU) (in Berlin);
(2.) FAMILIENMINISTERIUM (BMFSFJ) Staatssekretär Hermann Kues, MdB (CDU) (in Berlin);
(3.) FAMILIENMINISTERIUM (BMFSFJ) Staatssekretär Lutz Stroppe, Bürokrat (CDU) (in Berlin);
(4.) Präsidentin desBundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ („BAFzA“) (in Köln) Helga Roesgen ( Sie muss sich jedoch streng an alle diesbezüglichen Anweisungen und Vorgaben des FAMILIENMINISTERIUMs halten sowie die Satzungsvorgaben des Fonds – beider Fonds: des Fonds West UND des Fonds Ost – befolgen ! );
[ Lebenslauf der Präsidentin desBundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ („BAFzA“) Helga Roesgen @ http://www.bafza.de/index.php?id=431&no_cache=1&type=98 ];
(5.) Prof. Dr. Peter Schruth, „Ombudsmann“ für Ehemalige Heimkinder West sowohl wie Ost (in Berlin), ohne jegliches seinerseitiges (Mit)Bestimmungsrecht und ohne jegliche seinerseitige Entscheidungsmöglichkeit;
(6.) Ralf Weber, „stellvertretender Ombudsmann“ für Ehemalige Heimkinder Ost (nur für diese!), ohne jegliches seinerseitiges (Mit)Bestimmungsrecht und ohne jegliche seinerseitige Entscheidungsmöglichkeit.

Vielleicht sollten all DIEJENIGEN also als Ansprechspartner für die Unzufriedenheit und völlig berechtigten Beschwerden der Ehemaliger Heimkinder dienen, wenn diese jetzt zu lange auf die Auszahlung an sie der ihnen versprochenen ALMOSEN warten müssen.

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Alt 10.11.2013, 13:04   #752
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Ausrufezeichen Große Begeisterung und Zufriedenheit über die ALMOSEN ?

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Wer und was ist dasBundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ ( „BAFzA“ ), Geschäftsstelle Köln ?


Weiterführend zu den zwei unmittelbar vorhergehenden Beiträgen in diesem Thread.


Große Begeisterung und Zufriedenheit über die ALMOSEN ?


Schon vor einem Jahr wurde bei READERS EDITION bezüglich den AUSZAHLUNG VON ALMOSEN AN HEIMOPFER berichtet und diesbezügliche Äusserungen von Staatssekretär Lutz Stroppe (BMFSFJ) unter die Lupe genommen und kritisiert:

( @ http://www.NoGo.de/2012/10/26/%E2%80%9Eeinfach-nur-lachhaft%E2%80%9C-%E2%80%93-pressemitteilung-der-bundesregierung-zum-fonds-fur-die-heimopfer-in-den-drei-nachkriegsjahrzehnten/ )

Zitat:
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HEIMOPFER ERBOST ÜBER PRESSEMITTEILUNG DER BUNDESREGIERUNG

„Einfach nur lachhaft“ – Pressemitteilung der Bundesregierung zum Fonds für die Heimopfer in den drei Nachkriegsjahrzehnten

Helmut Jacob | [ Freitag ] 26. Oktober 2012, 14:02 Uhr

Laut einer Pressemitteilung vom [ Mittwoch ] 24. Oktober [ 2012 ] des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend [ BMFSFJ ] zieht die Bundesregierung eine „erste positive Bilanz aus dem Fonds ‚Heimerziehung Westʻ“.

Das Ministerium weiter: „Die Entscheidung des Bundestages über die Einsetzung des Fonds aufgrund der Empfehlungen des ‚Runden Tischs Heimerziehung in den 50er und 60er Jahrenʻ habe sich ‚sehr bewährtʻ, sagte Staatssekretär Lutz Stroppe vom [ BMFSFJ ] FAMILIENMINISTERIUM am Mittwoch [ 24.10.2012 ] vor dem Familienausschuss. Das Modell habe sich ‚zum Vorbildʻ entwickelt, nach dem auch anderen Opfergruppen geholfen werden könnte.“

Zu den Fakten: „Bis heute seien 2.086 Vereinbarungen mit Opfern über Rentenersatzleistungen und materielle Hilfen getroffen worden. … Insgesamt seien bislang 12,1 Millionen Euro an finanziellen und materiellen Leistungen gewährt worden.“

Zugleich betonte Stroppe, „dass für viele Opfer die Anerkennung ihres Leids wichtiger sei, als die Hilfeleistung über den Fonds.“

Indes brodelt es an der Basis der Heimopfergruppen gewaltig. „Einfach nur lachhaft“ findet ein Opfer unter dem Pseudonym »CheGuevara« die letzte Äußerung des Staatssekretärs. „So eine verlogene Bande gibt es nirgendwo“, heißt es an anderer Stelle in einem Forum für Opfer von Gewalt und Missbrauch. Lutz Adler, der mit vollem Namen genannt werden will: „Ich kann dazu kaum was sagen …. VOR WUT!“

Die nüchternen Zahlen sehen statistisch berechnet nicht glanzvoll für das Ministerium aus: Von ca. 400.000 noch lebenden Heimkindern und -jugendlichen wurden mit 2.086 „Vereinbarungen … über Rentenzahlungen und materiellen Hilfen“ getroffen. Dies entspricht 0,5, also ein halbes Prozent. Diese 2.086 Opfer haben insgesamt 12,1 Millionen Euro erhalten. Dies ergibt eine Summe von ca. 5.800 Euro pro Opfer.

Schon zu Beginn des „Runden Tisches Heimerziehung“ (RTH) wünschte die Tischvorsitzende Antje Vollmer, dass die Einmalzahlungen nicht höher sein dürften, als die für jüdische Zwangsarbeiter, um diese Gruppe nicht zu brüskieren.

Allerdings missachtete sie den wiederholten Hinweis des damaligen Anwaltes Michael Witti über seine jüdischen Mandanten: „Meine Mandantschaft erhielt im Zuge des Gesamtkomplexes: DM 15000.– plus nun EURO 10000.– bis 30000.– plus monatliche Rente von 200.– bis 400.– EUR“.

Kommentar:

Der Bericht des Staatssekretärs Stroppe vor dem Familienausschuss ist eine weitere psychische Misshandlung der Heimopfer, die Gewalt und Vergewaltigungen ertragen mussten, weil alle staatlichen Instanzen, bis zu den Ortsjugendämtern, in ihrer Aufsichtspflicht versagten. Außerdem gab es bis 1961 keine wirksamen Gesetze zum Schutze von Jugendlichen und Kindern in den Heimen. Die Landesjugendämter wurden erst dann eingerichtet, haben aber ebenfalls ihre Aufsichtspflicht etliche Jahre nicht wahrgenommen. Zumindest ist von keinem Opfer bekannt, dass es mit einem Vertreter der Landesjugendämter sprechen durfte.
Angesichts eines halben Prozentes Antragsteller von etwa 400.000 noch lebenden Heimopfern, wobei die Gruppe der Säuglinge, der in die Psychiatrie eingewiesenen Jugendlichen und der behinderten Heimkinder überhaupt nicht berücksichtigt ist, ist die positive Bilanz der Bundesregierung schlichtweg eine Lachnummer. Aus dieser Zahl gar abzuleiten, dass sich die Einrichtung des Fonds „sehr bewährt“ habe, kann man nur als unanständig bezeichnen. Dass dieser Fonds eine Vorbildfunktion haben soll, ist nur den Forderungen der Ehrenberg-Medaillenträgerin Antje Vollmer zu schulden, die zu Beginn ihres gegen die Opfer gerichteten Vorsitzes des RTH eine Grenzlinie zur Höhe möglicher Entschädigungsleistungen gezogen hat. Die Stellungnahmen zu den Zwischen- und Endergebnissen der Arbeit des RTH reichen von zahlreichen Manipulationen bis hin zum offenen Betrug. Zuletzt haben sich selbst die meisten Vertreter der Opfer am RTH von den Ergebnissen distanziert.

http://www.NoGo.de/2011/06/28/runder-tisch-vollmer-von-allen-heimkindern-verlassen

All diese Tatsachen verschweigt das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wirft zudem mit der Blendgranate: „dass für viele Opfer die Anerkennung ihres Leids wichtiger sei, als die Hilfeleistung über den Fonds.“ Die Belege dazu fehlen völlig und lassen sich selbst aus der peinlich geringen Zahl von angeblichen Opferbefriedungen nicht ableiten.

In zwei Abstimmungen haben Heimopfer übrigens ihre Ablehnung des Ergebnisses des RTH zum Ausdruck gebracht.
http://helmutjacob.over-blog.de/article-zwei-abstimmungen-heimopfer-lehnen-ergebnis-des-runden-tisches-heimerziehung-ab-70027920.html

Auch diese Aussagen, wenn auch nicht repräsentativ, werden seit Jahren völlig ignoriert. Man muss der Bundesregierung und dem Ministerium Boshaftigkeit attestieren. Ihr einziges Ziel ist die Beruhigung der Öffentlichkeit.

Hier die Pressemitteilung [ ausgehend von Staatssekretär Lutz Stroppe (BMFSFJ) ]:

http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_10/2012_469/01.html
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( Helmut Jacobs Kritik vom 26.10.2012 ebenso wiedergegeben @ http://www.weserstadt-minden.de/module-tRSSNews-view-option-article-artid-12611643-lang-en.html )

SUCHBEGRIFFE / TAGS / LABELS / THEMEN: Antje Vollmer, Caritas, Diakonie, Evangelische Kirche, Heimkinder, Heimopfer, Katholische Kirche, Opferfonds, Runder Tisch Heimerziehung
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Alt 13.11.2013, 03:50   #753
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Ausrufezeichen BUCH »Verwaltete Kindheit - Der österreichische Heimskandal«

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Um noch einmal auf den schon mehrmals zuvor von mir erwähnten mit Deutschland parallel laufenden österreichischen Heimskandal – einschließlich auch hier wieder "ZWANGSARBEIT" – zurückzukommen…

Heimerziehung in Österreich (Nachkriegszeit bis 1980), in der "Zweiten Republik"

In Antwort zu dieser BEKANNTGEBUNG UND BUCHVORSTELLUNG – in einem einleitenden Beitrag: Beitrag 1 ( vom So. 03.11.2013, um 00:21 Uhr ) von dem Boardnutzer »martini« ( d.h., von dem in Australien ansässigen Australier Martin MITCHELL ) – in einem überall gleichlautenden Text, in einem überall gleichlautenden Thread »»Verwaltete Kindheit: Der österreichische Heimskandal« – Heimerziehung in Österreich (Nachkriegszeit bis 1980) – Einladung zur Buchpräsentation am 13.11.2013 !« im HEIMKINDER-FORUM.DE, schrieb ein anderer dort verkehrender Boardnutzer, »sonichtso« ( jemand der sich als ein ehemaliger „Spezialkinderheim“-Insasse und Jugendwerkhöfler aus der DDR identifiziert ), folgenden Beitrag: Beitrag 2 ( vom So. 03.11.2013, 09:35 Uhr ):

Zitat:
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au toll, gehst du auch [ zur Buchpräsentation, am 13.11.2013, in Wien ] martini??

Hat man sich mal gefragt warum diese Schreiberlinge erst heute mit ihren Werken auf den Markt kommen?
Ein Teil der Herrschaften sind bereits älterem Datums und hätten wohl die Chance vor 20 Jahren schon gehabt.
Bis dato sind sie alle jeden Sonntag gottesfürchtig in die Kirche gegangen und haben zugeschaut.... wie ich schon in einem anderen Beitrag in diesem Forum schrieb, diese Leute bedienen den Zeitgeist um Geld zu verdienen, weiter nix....
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Daraufhin hat sich der beim KURIER tätige össterreichische Journalist und Autor Georg Hönigsberger als ein neuer Boardnutzer »Georg Hönigsberger« im HEIMKINDER-FORUM.DE registriert, angemeldet, und am Mo. 11.11.2013, um 10:08 Uhr – @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/16942-»verwaltete-kindheit-der-österreichische-heimskandal«-–-heimerziehung-in-österreich-nachkriegszeit-bis-1980-–-einladung-zur-buchpräsentation-am-13-11-2013/#post416125 – folgenden Beitrag geschrieben und veröffentlicht: Beitrag 3:

Zitat:
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Abzocke?
Vielen Dank für das Attribut "Schreiberling".
Ich hoffe, Sie detaillierter informieren zu dürfen: Ich habe in meiner Funktion als Journalist in Österreich den Skandal um die Kinderheime ins rollen gebracht und einiges an Aufarbeitung bewirkt. Mir und meiner Autorenkollegin vorzuwerfen, Geld mit dem Buchprojekt verdienen zu wollen, zeugt von schierer Ahnungslosigkeit... Ein kleiner Verlag hat sich bereit erklärt, die Problematik zu thematisieren. Große Verlage interessieren sich leider nicht für eine profunde Aufarbeitung dieses Themas. Jahrelange Arbeit steckt hinter dem Projekt. Und ich bin sehr froh, dass es verwirklicht werden konnte. Jenen, die versuchen, die Problematik an die Öffentlichkeit zu bringen, Abzocke vorzuwerfen ist wohl der falsche Weg. Um es deutlich zu sagen: 1500 Auflage (ja, mehr ist es derzeit nicht), 26,90 Euro Kaufpreis, zehn Prozent Brutto für den Autor. Macht rund 1300 Euro Netto für zwei Jahre Arbeit, wenn alle Bücher verkauft werden. Soviel zu denen, die glauben, die Autoren wollen Geld mit dem Projekt machen!
Danke für die Aufmerksamkeit
Georg Hönigsberger
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Alt 16.11.2013, 11:41   #754
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Ausrufezeichen Große Begeisterung und Zufriedenheit über die ALMOSEN ?

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... um noch einmal auf die Sache des vorletzten Beitrags zurückzukommen ...


Helmut Jacob in seinem Blog, dem Helmut Jacob Blog

@ http://helmutjacob.over-blog.de/article-fakten-fakten-fakten-fragen-an-das-familienministerium-zu-den-ausfuhrungen-in-sachen-opferfonds-111831420.html

Zitat:
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Fakten! Fakten! Fakten! - Fragen an das Familienministerium zur Pressemitteilung in Sachen Opferfonds.


Offener Brief an Staatsekretär Stroppe, BMFSFJ
Geschrieben von: Helmut Jacob
Sonntag, 28. Oktober 2012



Bundesfamilienministerium

Herrn
Staatssekretär
Lutz Stroppe
Glinkastraße 24
10117 Berlin
E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de
Telefon: (030) 20655 - 0
Telefax: (03018) 555 - 4400


[ Betreff: ]

Pressemitteilung der Bundesregierung zur Akzeptanz des Opferfonds für Heimkinder auf der Homepage des Deutschen Bundestages

http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_10/2012_469/01.html



Sehr geehrter Herr Staatssekretär,

die Pressemitteilung fand große Beachtung unter ehemaligen Heimkindern. Es kristallisiert sich heraus, dass viele Passagen nicht verstanden wurden und der Konkretisierung bedürfen. Ich gehe davon aus, dass diese Pressemitteilung, die ja von der Bundesregierung herausgegeben wurde, auch für die Opfer verständlich sein soll. Darum hier einige Fragen mit der Bitte um verständliche Beantwortung.

1. Zu welchem Vorbild für welche anderen Opfergruppen hat sich das Modell entwickelt?

2. Welche hohe Erwartungshaltung, die viele Opfer gegenüber dem Fonds hatten, sind gemeint?

3. Wieviele Opfer hatten diese hohe Erwartungshaltung?

4. Nach Ihren Angaben haben elf Bundesländer Anlaufstellen eingerichtet. Wieviele Bundesländer bestreiten die Verwaltungsausgaben in welcher Höhe aus den Mitteln des Fonds?

5. Wieviele der von Ihnen genannten 2086 Vereinbarungen beziehen sich auf:

a) ausschließlich Vereinbarungen über Rentenleistungen

b) ausschließlich Vereinbarung über sonstige Hilfen (Therapien und Sachleistungen)

c) Vereinbarungen von a) und b), also Rentenleistungen und sonstige Hilfen?

6. Den Heimopfern ist aus den Medien und aus dem Buch des Journalisten Peter Wensierski eine Gesamtopferzahl von ca. 800.000 geläufig. Die Hälfte von ihnen dürften verstorben sein, so dass 400.000 potentielle Antragsteller in Frage kommen. Nach einigen Berechnungen haben bei der von Ihnen genannten Zahl bisher ca. 0,5% Vereinbarungen abgeschlossen. Stimmt diese Berechnung?

7. Wenn diese Berechnung stimmt, wie begründen Sie eine positive Bilanz? Wie begründen Sie, dass sich der Fonds bewährt habe?

8. Bei 0,5% Vereinbarungen wurden nach Ihren Angaben bereits 12,1 Millionen Euro ausgeschüttet. Stimmt die Berechnung, dass bereits bei 5% an Vereinbarungen der Fonds leer ist, wobei die Beanspruchung einiger Bundesländer für Verwaltungsausgaben nicht eingerechnet ist?

9. In welcher Höhe wird der Fonds aufgestockt, wenn die von Ihnen genannte Dynamik sich so entwickelt, dass die 5%-Grenze überschritten wird?

10. Wieviele Opfer haben bekundet, dass "die Anerkennung ihres Leids wichtiger sei, als die Hilfeleistung über den Fonds"?

Herzlichen Dank schon heute für Ihre Bemühungen!

Mit freundlichem Gruß

Helmut Jacob
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QUELLE(n): http://helmutjacob.over-blog.de/article-fakten-fakten-fakten-fragen-an-das-familienministerium-zu-den-ausfuhrungen-in-sachen-opferfonds-111831420.html und http://www.abeh-berlin.de/aktuelles/ und http://www.top-medien-berlin.de/index.php?option=com_content&view=article&id=112:offener-brief-an-staatsekretaer-stroppe-bmfsfj&catid=1:aktuelle-nachrichten&Itemid=53 und http://dierkschaefer.wordpress.com/2012/11/21/mag-sein-das-ich-schon-einmal-darauf-hingewiesen-habe/ ( letztere Quelle mit vier dazugehörigen Leserkommentaren / Hinweisen ).
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Alt 17.11.2013, 02:46   #755
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Ausrufezeichen Der geheime Deal der Diakonie mit ex-Heimkind Wolfgang Focke.

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Aus aktueller Ausgabe Westfalen-Blatt (WB):

Zitat:
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Westfalen-Blatt Nr. 264 - Donnerstag, 14. November 2013 -
Seite [ - ? - ]

OSTWESTFALEN-LIPPE

[ Großes Foto zeigt das ehemalige Heimkind Wolfgang Focke auf der Straße vor seinem Haus inLügde, Lange Straße 9: Dieses Haus hat der Diakonieverbund Schweicheln dem früheren Heimkind Wolfgang Focke abgekauft. Foto: Althoff“ ]

Warum kauft die Diakonie das Haus eines Ex-Heimkindes?

Wolfgang Focke bekommt etwa 68 000 Euro und soll nicht darüber sprechen.

Von Christian Althoff

Hiddenhausen (WB). Der Deal sollte eigentlich geheim bleiben: Der Diakonieverbund Schweicheln hat einem früheren Heimkind sein Haus abgekauft und ihm lebenslanges Wohnrecht eingeräumt. Sollte der Mann so zum Schweigen gebracht werden?

Fällt der Name Wolfgang Focke, werden Verantwortliche bei Kinderheimträgern unruhig. Focke gilt für viele als enfant terrible der Heimkinder-Szene. Während etliche seiner Leidensgenossen ihr Aufwachsen ohne adäquate Schulbildung als Stigma empfinden und aus Scham zurückgezogen leben, hat Focke die Anonymität verlassen. Plastisch erzählt er immer wieder, was er bis 1964 in vier Heimen der Diakonie erlebt hat. Und er greift die Träger öffentlich an – gelegentlich auch mit übertrieben drastischen Worten.

Einer dieser Träger ist der Diakonieverbund Schweicheln aus Hiddenhausen im Kreis Herford. Zu dem Verbund, der mit 1600 Mitarbeitern in mehreren Bundesländern vielfältige Hilfeeinrichtungen betreibt, gehört auch der Buchenhof in Hiddenhausen-Schweicheln – so etwas wie die Keimzelle des Unternehmens. Focke war in den 60er Jahren im Buchenhof und erzählt: »Wir mussten acht Stunden am Tag in einer Wurstfabrik [Wurst- und Fleischfabrik NIEBEL“ ( Lübbecke ) (?) / „NIEBEL-WERKE“ ( Bad Oeynhausen ) (?) / „Westfleisch“, MM ] die toten Schweine aus der Tötungsbucht schleppen, Konservendosen polieren, Blut wegputzen. « Selbst nachts habe er gelegentlich rausgemusst. »Acht von uns waren das Autobahnkommando. Wenn bei Herford ein Lkw verunglückte, wurden wir zur Unfallstelle gefahren und mussten die Ladung umpacken. Keiner der Polizisten, die da rumstanden, hat mal gefragt: Was machen denn die Jugendlichen um drei Uhr morgens hier?«

Im Buchenhof sei er von älteren Jungen missbraucht worden, sagt Focke. »Wenn man uns dabei erwischte, mussten wir einem Diakonie-Mitarbeiter ganz genau schildern, was wir getan hatten. Ihm war egal, wer Opfer und [wer] Täter war.

[ Foto das Wolfgang Focke als Jugendlichen zeigt:Heimkind Wolfgang Focke 1963 als 17-Jähriger.]

Er drohte, uns einzusperren, sollte so etwas noch einmal vorkommen.« Er sei auch verprügelt worden, sagt der 67-Jährige. »Als ich mich einmal mit der Tochter des Anstaltsschusters traf, wurde ich grün und blau geschlagen.«

Trotz der öffentlichen Bekenntnisse des Diakonieverbundes Schweicheln, sich der Vergangenheit zu stellen – Fockes Schilderungen in Zeitungen und im Fernsehen, in öffentlichen Diskussionsrunden und vor politischen Gremien passten den Verantwortlichen offenbar nicht. Nach WESTFALEN-BLATTInformationen wurde deshalb 2010 nach einer Möglichkeit gesucht, Focke zu besänftigen, wenn nicht sogar zum Schweigen zu bringen. Es wurde vereinbart, ihm sein Haus in Lügde (Kreis Lippe) abzukaufen und ihm lebenslanges Wohnrecht einzuräumen. Der Vertrag über das 800 Quadratmeter große Grundstück soll Ende 2010 vor einem Notar in Herford geschlossen worden sein. Für den Diakonieverbund sollen der sozialpädagogische Vorstand Rainer Kröger und der kaufmännische Vorstand Hans-Hermann Wolf anwesend gewesen sein. Etwa 68 000 Euro soll die Diakonie für das alte Haus bezahlt haben.

[ Foto des auch am "Runden Tisch Heimerziehung " sitzenden und dem jetzigen "Lenkungsausschuss des Fonds Heimerziehung West" angehörenden Vorstandsmitglieds der Diakonie Schweicheln, „Rainer Kröger: »Wir helfen auf unterschiedliche Weise.«]

Angeblich hat es einen ersten Kaufvertragsentwurf gegeben, in dem sich Focke unter Androhung einer Vertragsstrafe von 10 000 Euro verpflichten sollte, Stillschweigen über den Deal zu bewahren. Focke sagte dem WESTFALENBLATT: »Das ist richtig. Diesen Entwurf hat es gegeben. Aber ich habe mich geweigert, ihn zu unterschreiben.« Dass Kinderheimträger frühere Insassen zu Stillschweigen verpflichten wollen, ist alles andere als üblich. »Das gibt es bei uns nicht«, sagt Thomas Throenle vom Generalvikariat in Paderborn. Und auch Matthias Lehmkuhl von der Anlaufstelle für Heimkinder beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster erklärt, niemand werde mundtot gemacht.

Zum Hintergrund des Hausverkaufs will sich Focke nicht äußern. Und auch die Diakonie gewährt keinen Einblick in ihre Beweggründe, ein Haus in einer Straße zu kaufen, in der der amtliche Bodenrichtwert nur 26 Euro pro Quadratmeter beträgt. Vorstand Rainer Kröger: »In der Begleitung ehemaliger Heimkinder ist der Diakonieverbund Schweicheln auf unterschiedliche Weise aktiv. Wir werden aber grundsätzlich nicht in der Öffentlichkeit zu diesen sehr individuellen Formen der Begleitung Stellung nehmen.«
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QUELLE: Westfalen-Blatt (WB)
Text-Dokument hergestellt von Boardnutzer »martini«, dem Australier Martin MITCHELL, anhand von PDF-DOKUMENT / Image @ http://heimkinder-forum.de/v3/index.php?page=Attachment&attachmentID=18920&h=292d7410c8872d852a1e088 8cd126eb2cfa075dd
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Alt 17.11.2013, 20:28   #756
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Ausrufezeichen Der geheime Deal der Diakonie mit ex-Heimkind Wolfgang Focke.

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Und hier hat das Westfalen-Blatt (WB) das Ganze jetzt auch selbst, mit den schon erwähnten Fotos und Adress-Details, online gestellt:

Zitat:
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WESTFALEN-BLATT

Hiddenhausen

Warum kauft die Diakonie das Haus eines Ex-Heimkindes?

Wolfgang Focke bekommt etwa 68 000 Euro und soll nicht darüber sprechen.

@ http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/nachricht/2013-11-14-warum-kauft-die-diakonie-das-haus-eines-ex-heimkindes-9295501/3599/
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Alt 19.11.2013, 06:55   #757
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Ausrufezeichen Der geheime Deal der Diakonie mit ex-Heimkind Wolfgang Focke

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Das „Geheimnis“ sollte ja nicht das „Geheimnis“ des ehemaligen Heimkindes Wolfgang Focke sein, sondern sollte das „Geheimnis“ der Diakonie ( in diesem Falle des Diakonieverbundes Schweicheln ) und somit der Evangelischen Kirche: Diakonie und EKD als Träger der damaligen KINDERHEIMHÖLLEN sein und bleiben !

Also nichts ist DIESBEZÜGLICHsch**ß egal“; alles was damit zu tun hat ist extrem wichtig und ist auf keinen Fallgeheimzu halten !


[ Frau ] »Ines«
Beitrag 14
»Der geheime Deal der Diakonie mit ex-Heimkind Wolfgang Focke.«
Freitag, 15. November 2013, um 15:57 Uhr (MEZ)
@ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/16977-der-geheime-deal-der-diakonie-mit-ex-heimkind-wolfgang-focke/#post416756

Zitat:
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Zitat:
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[ Boardnutzerin »Aiken« wird zitiert. ]

Das Haus soll der der über 80 jährigen Freundin [ von Focke ] gehören und nicht ihm. Die Verbindung zu dem Haus in der Presse ist der Name Focke, aber wie gesagt, soll es der über 80 jährigen Freundin gehören.
.
Wenn das so ist, dann sind das andere Vertragspartner und hätte mit Herrn Focke, seinem Leid, den Forderungen bzw. Klärungsbedarf zwischen ihm und der kirchlichen Institution gar nichts zu tun. Er selbst dürfte dann nichtmal Bestandteil der Verträge sein.

Ansonsten sieht es immer fragwürdig aus, wenn man mit seinem Peiniger Geschäfte in der Art führt, die eigentlich gar nicht geführt werden müssten.
Was gibt es für Gründe mehr Geld für die Immobilie als sie Wert hat zu verlangen und auch zu zahlen? Gibt das nicht auf beide Seiten ein komisches Bild? Wer ist so dreist und verlangt solche Summen und wer ist so dumm und zahlt solche Summen?
Warum Verkauf, wenn man doch finanziell etc. recht gut damit zurecht kommt?
Warum verkauft man an Leute/Institutionen mit denen man in anderen Dingen noch Klärungsbedarf hat?
Warum macht man so einen Deal und geht dann aber wieder an die Medien und prangert an?
Welchen Sinn soll das haben? Wem erweist man damit einen Dienst? Sich selbst? Den Heimkindern? Der Kirche?
Warum ........

Also irgendwie ist das alles sehr verworren.

LG Ines
.

[ Herr ] »ninguno«
Beitrag 15
»Der geheime Deal der Diakonie mit ex-Heimkind Wolfgang Focke.«
Freitag, 15. November 2013, um 17:22 Uhr (MEZ)
@ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/16977-der-geheime-deal-der-diakonie-mit-ex-heimkind-wolfgang-focke/#post416767

Zitat:
.
Da gehen bei mir alle Alarmlampen an:

wer hat etwas davon, solche Nachrichten in der Zeitung zu lancieren? Und mit welchem Zweck?

Wie kann einer etwas verkaufen, was ihm nicht einmal gehört?
Und was bringt es uns zu wissen, wie viel er angeblich für "sein" Haus bekommen hat?

........
.

[ Herr ] »brötchen«
Beitrag 699
»Fonds-Auszahlungen«
Freitag, 15. November 2013, um 18:35 Uhr (MEZ)
@ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board127-rehabilitation-urteile-infos/14898-fonds-auszahlungen/index24.html#post416778 http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board127-rehabilitation-urteile-infos/14898-fonds-auszahlungen/index24.html#post416778

Zitat:
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Ich gönne es wirklich jedem ehemaligen Heimkind endlich so etwas wie fianzielle Anerkennung für erlittenes Unrecht zu erhalten, natürlich auch Wolfgang Focke.

Es geht auch nicht um seinen Hausverkauf und ein paar Tausend Euro mehr oder weniger, sondern es geht darum

ob eine Täterbehörde, wie die Diakonie Schweicheln, das Recht hat, mit einem ehemaligen Zögling Geschäfte zu machen! Kann man bei Abschluss eines solchen Geschäftes davon ausgehen, dass ehemalige Täter und Opfer die gleichen Waffen juristischer Art hatten?
Wer hat das angeleiert? Wer hat das genehmigt? Ist das von ganz oben (LWL-Münster, Direktor Kirsch) abgesegnet worden? Wo kommt diese Einzelsumme her? Aus dem Heimkinder-Topf? [ d.h., Kommt diese Summe von etwa 68.000 Euro aus dem »Hilfsfonds Heimerziehung West« ? ] Wenn ja, übersteigt diese Summe das Limit dessen, was einem einzelnen Heimkind zusteht um ein Vielfaches. Wissen die einzelnen, beratenden Gremien davon? Mal bitte Auskunft Ralf Weber!

Mir ist bekannt, das die Verantwortlichen in Schweicheln leichenblaß wurden, als sie hörten, dass der Deal nicht so geheim ist wie sie glaubten. Die einzige Frage die sie hatten, war: "Woher wissen Sie das?"

Hinter den Kulissen haben bekannte Rechtsanwälte die Ermittlungen aufgenommen und sie haben sehr viele unbequeme Fragen an die Diakonie Schweicheln und an die übergeordneten Behörden.

Es ist definitiv an der Zeit aufzustehen und Dampf zu machen!
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Das „Geheimnis“ sollte ja nicht das „Geheimnis“ des ehemaligen Heimkindes Wolfgang Focke sein, sondern sollte das „Geheimnis“ der Diakonie ( in diesem Falle des Diakonieverbundes Schweicheln ) und somit der Evangelischen Kirche: Diakonie und EKD als Träger der damaligen KINDERHEIMHÖLLEN sein und bleiben !

Also nichts ist DIESBEZÜGLICHsch**ß egal“; alles was damit zu tun hat ist extrem wichtig und ist auf keinen Fallgeheimzu halten !
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Alt 25.11.2013, 02:10   #758
roterhusar
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Erkauftes Schweigen
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Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
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Alt 28.12.2013, 06:27   #759
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»SCHLARAFFIA MATRATZEN« / »RECTICEL SCHLAFKOMFORT GMBH« Schlaraffiastraße 1-10. D-44867 Bochum – viele männliche Ehemalige Heimkinder West haben DEREN Bekanntschaft machen müssen…
…kennen sich sehr gut mit DENEN aus…
…ihre wunden Finger, Hände und Handknöchel in der Herstellung von Matratzen bezeugen es…



Wer hingegen ist Geschäftsmann Adam Szpyt ? – Hier ist diesbezüglich alles bestens erklärt:

@ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-85833376.html

Zitat:
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DER SPIEGEL 21/2012

21.05.2012

HANDEL

Die Bettenschlacht

Von Amann, Susanne

Die Gewinnspanne bei Matratzen ist immens - weil die Preise von den großen Möbelhäusern gemacht werden. Jetzt ermittelt das Kartellamt wegen möglicher Preisabsprachen.

Adam Szpyt kann leidenschaftlich über Matratzen referieren: über die Tücken von Federkern, Kaltschaum und Knautscheffekten - und über die Qualität der deutschen Nächte. "Deutschland als Industrienation", sagt er, "schläft auf Schrott."

Der 41-Jährige ist Gründer und Geschäftsführer von
Bett1.de, dem ersten Online-Portal für Matratzen. Seit acht Jahren bietet er im Internet Taschenfederkern-, Latex- oder Viscoschaummatratzen verschiedener Hersteller an. "Ich brauchte damals selbst eine neue Matratze, habe bei ibääh und im Fachhandel geschaut, fand das Angebot wenig überzeugend und kam so auf die Idee mit dem Online-Handel", erzählt Szpyt heute.

Die großen Möbelhäuser hatten den neuen Absatzkanal damals noch nicht entdeckt. So wurde
Bett1.de schnell zum größten Anbieter - meist mit Preisen, die weit unter denen der klassischen Händler lagen. Genau das aber sollte ein Problem werden. Denn von nun an hatte er die gesamte Branche zum Gegner.

"Wir haben zum ersten Mal gezeigt, welche Preisspannen bei Matratzen möglich sind", sagt Szpyt. "Mit den Preisen, die sie bei uns gesehen haben, sind die Kunden dann in die Möbelhäuser und haben gefragt, warum sie dort so viel mehr zahlen sollen."

Allein mit Matratzen werden jedes Jahr mehr als 800 Millionen Euro Umsatz gemacht, sie sind ein hochattraktives Segment. "Jeder Händler verkauft lieber zwei Matratzen als ein Schlafzimmer", sagt ein Branchenexperte. Denn es gilt die sogenannte 300er-Regel: Gibt der Hersteller die Matratze für 100 Euro an den Händler ab, schlägt dieser 300 Prozent drauf - und verkauft sie dann für 399 Euro. "Das ist ein ungeschriebenes Gesetz", sagt ein Ex-Manager eines der größten Hersteller, "an das sich jeder hält."

Ausgenommen davon sind die Matratzendiscounter wie etwa Concord, denn die bieten größtenteils keine Markenmatratzen an, lassen ihre Billigprodukte selbst produzieren - und sind damit keine Konkurrenz für die großen Händler. Dass sich ansonsten alle an die Regeln halten, hängt mit der Struktur der Möbelbranche zusammen: Die großen Möbelhäuser wie Roller, Porta, Inhofer, Segmüller oder XXXLutz sind in Einkaufsverbünden organisiert, unter anderem Begros, Atlas und Union. Diese wickeln nach Branchenschätzungen etwa zwei Drittel des deutschen Matratzenhandels ab. An die zehn Prozent entfallen auf den schwedischen Möbelgiganten Ikea, der seine Matratzen allerdings selbst produziert.

Vielen kleinen Herstellern stehen damit wenige große Händler gegenüber, die die Preise bestimmen. Keiner widersetzt sich diesem Diktat - aus Angst, von einem der großen Einkäufer ausgelistet zu werden. "Wenn Sie bei einem rausfliegen, können Sie ein Werk schließen", sagt ein Hersteller.

Zu den Absurditäten der Branche gehört es auch, dass die Matratzen-Industrie den Händlern "Chefboni" zahlt, meist drei bis vier Prozent des Umsatzes. "Die Zahlung erfolgt in Form eines Schecks, der nicht an die Geschäftsadresse, sondern nur an die Privatadresse der Atlas-Mitglieder geschickt wird", heißt es etwa in einer vertraulichen Vereinbarung zwischen dem Einkaufsverbund Atlas und SCHLARAFFIA. "Die Buchungen erfolgen auf beiden Seiten nicht über das den normalen Geschäftsgang betreffende Konto, sondern über ein separates Konto."

Weder Atlas noch SCHLARAFFIA äußerten sich dazu, der Einkaufsverbund Begros teilte lapidar mit, dieses Vorgehen - intern liebevoll "Bindungsgeld" genannt - entspreche der im Möbelhandel üblichen Praxis.

Szpyt aber war die übliche Praxis nicht geläufig, er hielt sich nicht an die ungeschriebenen Gesetze der Branche. "Ich war so naiv zu glauben, dass es um Wettbewerb geht", sagt er heute. Bis eines Tages ein Verkaufsleiter von RECTICEL, einem großen Hersteller, unter anderem der Marke SCHLARAFFIA, im Büro stand und ihm klar sagte: "Entweder hebt ihr die Verkaufspreise an, oder wir machen euch fertig." So jedenfalls erinnert sich Szpyt.

In diesem Moment habe der Stress angefangen: Die Lieferzeiten der meisten Hersteller dehnten sich plötzlich um mehrere Monate aus, falsche oder fehlerhafte Matratzen wurden geliefert, und schließlich wurde die Zusammenarbeit ganz eingestellt.
Bett1.de musste auf Zwischenhändler ausweichen, gründete immer neue Gesellschaften, um die Hersteller zu narren und weiter beliefert zu werden.

Die aber bekamen Druck von Seiten der etablierten Großhändler: "Es gab eindeutige Ansagen von den großen Möbelhäusern, dass wir die Preissenkungen abstellen sollten", erzählt ein ehemaliger Manager. Die Hersteller hätten sogar Ausgleichszahlungen an die Möbelhäuser leisten müssen, um deren "Umsatzausfälle" zu kompensieren.

Einmal in der Woche prüften die Matratzenhersteller die Angebote der Internetanbieter. Seien die Preise zu niedrig gewesen, habe man Gespräche mit den Online-Händlern geführt. Wenn das nichts gebracht habe, sei "Paragraf 1" in Kraft getreten: die Nichtbelieferung. "Die Liefertermine verzögerten sich dann plötzlich um mindestens zehn bis zwölf Wochen, woraufhin die Händler die Bestellung meistens stornierten."

Der Online-Händler Szpyt wehrte sich von Anfang an gegen diese Praxis. Er stritt sich mit Herstellern und anderen Händlern, es gab Abmahnungen, einstweilige Verfügungen und Schadensersatzprozesse. Damit ging er der Branche gehörig auf die Nerven.

"Wie Ihr ja fast alle wissen werdet, haben wir in diesem Jahr eine ganze Menge Schlachten gegen
Bett1/starbett geschlagen. Der Krieg ist noch nicht entschieden …", heißt es etwa in einer internen E-Mail eines Händlers an über 50 Hersteller und Kollegen. Über "70 000 Euro an Anwalts- und Gerichtskosten" seien schon zusammengekommen.

Im vergangenen Jahr erreichte Szpyt einen Etappensieg: Auf seine Beschwerde hin nahm das Bundeskartellamt Ermittlungen auf, im August fanden Razzien an neun Standorten statt. Wegen des Verdachts der Preisbindung, heißt es beim Kartellamt. Zudem bestehe der Verdacht, dass die Hersteller den Online-Händlern Nachteile angedroht oder zugefügt oder Vorteile versprochen oder gewährt hätten, um sie zur Einhaltung bestimmter Mindestpreise beim Weiterverkauf von Matratzen anzuhalten.

Offiziell äußert sich das Bundeskartellamt nicht zum Stand des Verfahrens. Aus dem Umfeld der Behörde aber ist zu hören, dass sich der Anfangsverdacht deutlich erhärtet habe.

Bei Einkäufern, Händlern und Herstellern wollte sich so gut wie niemand zu dem Thema äußern. Man treffe keine Preisabsprachen, habe sich nicht an Absprachen zum Umgang mit Bett1.de beteiligt und beachte im Übrigen alle kartellrechtlichen Bestimmungen, heißt es etwa von der Einkaufsgemeinschaft Begros. Man warte auf die Ergebnisse der Kartellamtsuntersuchung, kooperiere aber natürlich in vollem Umfang, sagt der Hersteller RECTICEL. Weitere Stellungnahmen gab es nicht.

Klar ist aber: Sollten die Untersuchungen des Kartellamts tatsächlich zu mehr Wettbewerb führen, würden die Matratzenpreise deutlich sinken. "Eine Matratze, die im Handel derzeit 399 Euro kostet, hat einen Herstellungspreis von 70 bis 75 Euro", sagt ein Branchenkenner.

Um viel Geld zu verdienen, bliebe den Matratzenverkäufern allerdings ein Ausweg: Sie müssten die Kunden davon überzeugen, ihre Matratzen genauso häufig zu wechseln wie die Belgier. Die legen sich im Schnitt alle fünf Jahre eine neue Schlafunterlage zu - die Deutschen dagegen nur alle zehn.

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SCHLARAFFIA-RECTICEL-SCHLAFKOMFORT GMBH
http://www.schlaraffia.com/Company.htm
• Recticel is a Belgian group, operating not only throughout Europe, but also in the United States and Japan.
• Recticel has some 100 establishments in more than 25 countries and 11300 employees.

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Alt 28.12.2013, 06:38   #760
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Die folgenden Jungen und viele Jungen mehr Jugendliche sowie auch Kinder (unter 14 Jahren!), wie verschiedentlich aus dem Internet ersichtlich ist – unter ihnen auch der in Deutschland ansässige britische Staatsbürger Gerald Hartford – Peter-Rheinhart Noll, Ralph Meier (ein jüdischer Zögling), Heinz-Jürgen Overfeld / Jonathan Overfeld, Manfred Maschke, Theo Schedlik, Norbert Müller, Rüdiger Eilebrecht, Ralf Liebetruth, Heiner-Herold Wassman, Heinz-Holger Högemann, Werner Frebel, Wolfgang Heider, Dieter-Matthias Henkemeier, Hermann Böckmann, Lutz Göke, Ditmar Kotter, Peter Rüth, Harry Welk, Hansi Wnuk, Ingo Eichhof, Klaus Eder, Peter Wollmann, Heinz-Walter Brüggemann, Paul Kloppenburg, Bernd Mazanec, Reiner Mazanec, Waldemar Möller – mussten in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren im katholischen Salvator Kolleg in Klausheide ( Klausheide-Hövelhof ) ( bei Paderborn ) unentlohnte Zwangsarbeit leisten.

Peter-Reinhard Noll, z.B., berichtet ( Fr. 4. Juni 2011 ) in seinem Blog »SALVATOR KOLLEG KINDERLEID RETROSPEKTIVE 1950-1971« ( »Blog der Interessengemeinschaft ehemaliger Klausheidekinder« ) @ http://salvatorkollegklausheide.leidenswege.retrospektive1950-1971.over-blog.de/5-index.html, in Bezug auf das katholische Salvator-Kolleg in Klausheide ( Klausheide-Hövelhof ) ( bei Paderborn ), Zwangsarbeitsähnliches Akkordarbeiten in Lampenhalle [ für Hella und für die Wolfsburger Volkswagenwerke ] und Matratzenbude [ für SCHLARAFFIA MATRATZEN ] war Pflichtprogramm.

Dieser Bericht – DORT – ist ebenso begleitet von 27 Kommentaren auch anderer weiterer damaliger Heimzöglinge aus dem katholischen Salvator Kolleg Klausheide ( Klausheide-Hövelhof ) ( bei Paderborn ).
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Alt 28.12.2013, 07:07   #761
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Ein diesbezüglicher Beitrag im HEIMKINDER-FORUM.DE / IMHEIM.EU im Thread »Hövelhof, Salvatorkolleg Klausheide«

Beitrag von Boardnutzer» Bons« - Beitrag 226 ( vom Mittwoch, 28. April 2010, um 01:06 Uhr ) @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board53-heime-h/4351-h%C3%B6velhof-salvatorkolleg-klausheide/index8.html#post156852 ( auf Seite 8 dieses Threads, wenn DORT registriert und angemeldet ).


Zitat:
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Rechnung

Anfang der 60er Jahre hatte eine Näherin in einer Kleiderfabrik im Ruhrpott einen Stundenlohn von 2,72 D-Mark.

Wenn ich zugrundelege, daß die Arbeitsleistung eines 13jährigen Jungen etwa dem einer Näherin entspricht und nicht der eines Bergmanns, dann ist dieser Stundenlohn eine faire Ausgangsbasis.

Von 1963 bis 1969 hatte ich 2 Jahre lang, 5 Tage/Woche a 9 Stunden [am Tag] in der Matratzenhalle [ für SCHLARAFFIA MATRATZEN ] und bei Hella [ für HELLA LAMPEN und für die Wolfsburger Volkswagenwerke ] malocht.
Im Kuhstall waren es 4 Jahre lang, 7 Tage/Woche a 11 Stunden [am Tag]. Das macht in meinem Fall 17280 Std x 2,72 DM = 47 001,60 DM.
Abzüglich 9 D-Mark monatlich auf 6 Jahre sind 648 DM. = 46353,60 DM.

Wenn ich davon ausgehe, daß die vom Amt gezahlten 280 DM für meine Verpflegung und Unterbringung ausreichend sein dürften, ist das der Betrag den ich eigentlich verdient haben müsste.
Bei einer jährlichen (zulässigen) Verzinsung von 6 %, errechnen sich bis zum Währungswechsel 266231,34 DM.

Die Umrechnung 1: 1,95 ergibt bis 2000 einen Betrag von 136528,89 €.

Bis heute ist ein Schuldbetrag von 244502,38 € aufgelaufen.

Auch wenn alle Mißhandlungen, Mißbräuche und andere Zuchtmethoden verjährt sein sollten, dann betrifft die Verjährung aber nicht die in den Menschenrechtskoventionen nach dem Kriege festgelegten Verbote, wie Sklavenarbeit, Ausbeutung Schutzbefohlener. Dazu kommen die nationalen Bestimmungen, die Akkord-und Pensumsarbeit von Kindern verbieten.

Die Frage ist, mache ich mich lächerlich, wenn ich den Salvatorianern eine Rechnung zustelle? Nein, ich denke mal daß sie nach einer kurzen Sekunde des Amüsements alamiert sein dürften. Besonders dann, wenn Ihr ebenfalls mal rechnen würdet.

Bedauerlicherweise kann ich denen keinen Mahnbescheid zustellen, weil die Gebühren an das Gericht immens wären. Aber zu einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung reicht es allemal, wenn man sich denn festbeißt. Und das tue ich.

Rechnet doch mal Eure Ansprüche durch. Und das betrifft nicht nur die Klausheider, es gibt hier eine Menge Mädchen und Jungens die ausgebeutet wurden.

Einfach nur mal sehen was dabei rauskommt. Besser ein paar kleine Nadelstiche als nix.

Gruß Ralph

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Alt 01.01.2014, 02:56   #762
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Ausrufezeichen Was ist bekannt über die Firma »SCHLARAFFIA MATRATZEN«?

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»SCHLARAFFIA MATRATZEN« / »RECTICEL SCHLAFKOMFORT GMBH« Schlaraffiastraße 1-10. D-44867 Bochum – viele männliche Ehemalige Heimkinder West haben DEREN Bekanntschaft machen müssen…
…kennen sich sehr gut mit DENEN aus…
…ihre wunden Finger, Hände und Handknöchel in der Herstellung von Matratzen bezeugen es…



Bezüglich SCHLARAFFIA MATRATZEN UND IHRE ARBEITSAUSBEUTEREI und andere IHRER fragwürdigen Geschäftsmethoden.


Gerald Hartford erinnert sich daran, im Salvator-Kolleg Klausheide Scheinwerfer für die Firma H[ella] und Matratzen für eine Firma aus Delbrück [Paderborn, Westfalen-Lippe] gefertigt zu haben.
( QUELLE:
SPIEGEL ONLINE PANORAMA , »Heimkinder-Schicksale: "WIE GEPRÜGELTE HUNDE"«, Peter Wensierski, 11.02 2006 @ http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/heimkinder-schicksale-wie-gepruegelte-hunde-a-400215.html )



[ in einem 'Heim' in HESSEN irgenwo ] Sechs Wochen wurde ich in eine geschlossene Abteilung gebracht. Matratzen zusammenbauen im Trainingsanzug, zwei bis drei Mal am Tag Rundgang im Hof. Es war ein 'Haus', das zur Hälfte Milchglasfenster hatte.“
( QUELLE: HESSISCHER LANDTAG, Schriften des Hessischen Landtags, Heft 13, Seite 19: »Unrechtsschicksal der Heimkinder der 50er und 60er Jahre. Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Familie und Gesundheit am 29. Oktober 2009.« @ http://starweb.hessen.de/cache/hessen/landtag/Heft13_Unrechtsschicksal_Heimkinder.pdf
)



Und auch bezüglich nachkriegsösterreichischen 'Heimen' wird berichtet:
»"Wir mussten Matratzen in Handarbeit fertigen"
STEYR. Der aus Steyr stammende Eduard Dormayr (67) kam mit 12 Jahren in oberösterreichische Erziehungsheime, ab 14 Jahren musste er schon schwere körperliche Arbeiten verrichten. Dafür hat er heute keinen Pensionsanspruch.«
( QUELLE: »Heime: „Arbeitszwang bis in die 70er Jahre“«
»
LINZ. Auch in Oberösterreich mussten Heimzöglinge arbeiten: nicht versichert, ohne Entgelt.«
@ http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Heime-Arbeitszwang-bis-in-70er-Jahre;art4,955669
und auch »Oberösterreichische Nachrichten 29.08.2012/S 21«



[ In einigen westdeutschen 'Heimen' wurden Heimkinder zur ] Fertigung von Matratzen und zur Montage von Autoleuchten für auswärtige Firmen [ herangezogen ]“.
( QUELLE:
HERDER KORRESPONDENZ Heft 01 - 2014 , »Eine Fülle offener Fragen. Konfessionelle Heimerziehung - ein vergessenes Kapitel deutscher Geschichte« @ http://www.herder-korrespondenz.de/service/overview/artikel/aktuelle_ausgabe/special/details?k_beitrag=2018907 ( gekürzte Fassung ) )

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Alt 02.01.2014, 00:34   #763
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Ausrufezeichen Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt in der BRD.

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Zitat:
[ Erstveröffentlichung: 02.05.2007 ]

Exposé weit verbreiteter, unentlohnter Zwangsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) während des so genannten “Wirtschaftswunder” der 1950er Jahre, der 1960er Jahre und der 1970er Jahre.

Die deutschen Muttergesellschaften solcher wohl bekannten internationalen und multinationalen Firmen wie

• der gigantische Landwirtschaftsmaschinen-Hersteller, Claas (Claas Gruppe : CLAAS KGaA mbH, Harsewinkel, Münsterland, Nordrhein-Westfalen, Bundesrepublik Deutschland (BRD))

• der Hersteller von elektrischen Teilen- und Zubehör für Kraftfahrzeuge, Hella (Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt, Teuteburger Wald, Nordrhein-Westfalen, Bundesrepublik Deutschland (BRD)), und

• der Matratzen- Hersteller und Liferant Schlaraffia Matratzen : RECTICEL SCHLAFKOMFORT GmbH - SCHLARAFFIA - Bochum, im Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen, Bundesrepublik Deutschland (BRD),

und eine Anzahl verschiedener anderer deutscher Muttergesellschaften großer und kleiner Fabrikanten, Industriekonzerne und Liferanten

sowie mannigfaltige deutsche Produzenten einer Vielzahl von Verbrauchsgütern (unter denen sich auch - wie gerade erst bekannt geworden ist - solche weltbekannten Marken wie Miele, Rowenta, Braun und Grundig befanden), und verschiedene Anbieter von Krankenhaus-, Haushalts- und Wäscherei-Diensten,

nutzten weitgehend, nicht nur während der (Macht-)Herrschaft der Nationalsozialisten im Dritten Reich, sondern ebenso (relativ gesprochen) extensiv unentlohnte Sklavenarbeit - Kindersklavenarbeit! - in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) währed der Jahre des so genannten “Wirtschaftswunder” in “Westdeutschland”, in vielen der von den Kirchen sowohl als auch vom Staat betriebenen Kinder- und Jugendfürsorge-Einrichtungen und (“korrektiven” / “disziplinaren“) Erziehungsanstalten, unentlohnte Zwangsarbeiter, die alle Minderjährige waren und die vorwiegend jahrelang ohne Gerichtsbeschluß oder gesetzmäßiges Strafverfahren eingesperrt gehalten wurden; tatsächlich völlig dem Grundgesetz zuwider (welches am 23. Mai 1949 in Kraft getreten war).

Und auch das um diese Zeit zustande kommende Europäische Union Abkommen änderte nichts an dem diesbetreffenden Verhalten der Nutznießer-Firmen und ihrer Fillialen, die von weitergehender unentlohnter Zwangsarbeit profitierten, obwohl sich die Vertragsmitglieder bei der Unterzeichung des Vertrags in Rom am 25. März 1957 insbesondere dazu verpflichtet hatten die universellen Menschenrechte anzuerkennen und für jedermann in ihrem Einflußbreich zu garantieren (und es ist anzunehmen, dass durch diesen von den Parteien unterzeichneten Vertragsabschluß Kinder / Minderjährige nicht von diesen universellen Menschenrechten ausgeschlossen waren).

Die unleugbare Tatsache jedoch bleibt, dass in jedem Fall solcher Nachkriegs-Sklavenarbeit, bzw. der Ausbeutung von Minderjährigen (Jungen und Mädchen; Millionen an der Zahl) als unentlohnte Zwangsarbeiter in “Heimen”, “Anstalten”, “Lagern” und “Kolonien” unter dem Deckmantel von “Schutz”, “Fürsorge”, “Schulung”, “Ausbildung”, “Barmherzigkeit” und “christlicher Nächstenliebe”, die Opfer ihrer Kindheit und Jugend beraubt wurden und dass ihr Leben dort zur absoluten Hölle gemacht wurde. Für viele dieser Opfer hat das daraus resultierende Leiden und der Schaden den sie dadurch nahmen und genommen haben, sie ihr ganzes Leben lang begleitet und verfolgt bis ins hohe Alter hinein (viele der Leidtragenden aber leben schon garnicht mehr).

Desweiteren muss man sich auch genau der Tatsache bewusst sein, dass zu der Zeit - oder einer geraumen Zeit in dieser gesamten Zeitperiode - als all dies in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) geschah, Westdeutschland (BRD) ein Unterzeichner des “Übereinkommen C029, Übereinkommen über Zwangs- oder Pflichtarbeit, 1930” war. Es handelte sich hier um ein völkerrechtliches Übereinkommen, gemäß dem “Zwangsarbeit” und “Pflichtarbeit” verboten sind. Dieses Völkerrechtsgesetz ist am 13.06.1956 von Westdeutschland (BRD) ratifiziert worden und Westdeutschland (BRD) war daraufhin genau “ein Jahr später”, seit dem 13.06.1957, an dieses Verbot gebunden. Dieses Verbot von “Zwangsarbeit” und “Pflichtarbeit” war erstmalig von der Internationale Arbeitsorganisation (IAO) in 1919 promulgiert worden.) (Für weitere Details über das Zustandekommen der IAO und dessen Charta, siehe die Auslegungen und Erklärungen diesbetreffend @ http://www.globalworkplace.org/download.php?id=97 (leider nur in Englisch)).

Westdeutschland (BRD) hat durch seine aktive Unterstützung des Einsatzes und der Ausbeutung von unentlohnten Zwangsarbeitern in seinen Kinder- und ‚Jugendwohlfahrtseinrichtungenʻ (d.h. die systematische Ausbeutung der Insassen dieser Einrichtungen als Zwangsarbeiter), (a) verstoßen gegen das Grundgesetz (seit dem 23. Mai1949), (b) verstoßen gegen das Abkommen über die Europäische Union (seit dem 25. März 1957), und (c) verstoßen gegen das “Übereinkommen C029, Übereinkommen über Zwangs- oder Pflichtarbeit” (seit dem 13. Juni 1957).

QUELLE: Diese Einleitung erstmalig veröffentlicht in Deutsch am 02.05.2007 im Internetauftritt des Australiers Martin MITCHELL: HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Deutsche-Heimkinder,-damalige-Kindersklaven-verlangen-eine-anstaendige-Entschaedigung-und-Wiedergutmachung_-_keine-Abfindung,-kein-Schweigegeld,-keinen-Kompromiss.html

QUELLE: Diese Einleitung erstmalig veröffentlicht in Englisch am 02.05.2007 im Internetauftritt des Australiers Martin MITCHELL: CARE-LEAVERS-SURVIVORS.ORG @ http://www.care-leavers-survivors.org/Former-German-wards-of-the-state,-institutionalised-children-used-as-slave-labourers-demand-adequate-compensation-and-the-making-of-appropriate-amends_-_no-compromise.html

Jemand anders, in Deutschland, hat diese Einleitung dann – am 14.12.2010 – unter der Überschrift »Tradition der Zwangsarbeit wurde in der BRD nach dem 3. Reich fortgesetzt.« hier zitiert @ http://www.tacheles-sozialhilfe.de/forum/thread.asp?FacId=1534243
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Alt 02.01.2014, 04:34   #764
Graf Habenichts->Emailproblem
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Zitat von Silvia V Beitrag anzeigen
Das ist ein Thema,welches viele Jahre tot geschwiegen wurde.

Das dieses Thema wieder auf die Tagesordnung kam,ist neben vielen anderen auch dem Australier Martin Mitchell zu verdanken.
Ich habe schon einige Jahre Telefon-und Mailkontakt zu Martin,der oft gegen Windmühlen kämpfen musste und immer wieder zahlreichen Angriffen ausgesetzt war.

Seine Geschichte kann man hier lesen....

Diakonie Freistatt: Die Wahrheit ueber Kinderzwangsarbeit in Deutschland | The truth about forced unpaid child slave labour in Germany

Danke für dieses Thema. Wer es selbst erlebt hat ist oft auch heute noch sprachlos.
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Alt 02.01.2014, 23:18   #765
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Bezüglich SCHLARAFFIA MATRATZEN UND IHRE ARBEITSAUSBEUTEREI und andere IHRER fragwürdigen Geschäftsmethoden.


"The U.S. National Archives and Records Administration"
re "Schlaraffia Werke Hüser & Co Kg"


@ http://www.fold3.com/image/286911524 :

Genau an dieser Stelle im Internet ist dieses Dokument (und sind auch andere weitere begleitende Dokumente) archiviert :

TRANSLITERATION of the image of a depicted carbon copy

Zitat:
.
Declassified per Executive Order 12958, Section 3.5
NND Project Number: NND 775057 By: NND Date: 1977

SCHLARAFFIA WERKE HÜSER & CO K.G., Kreuzstrasse 29-31.

…………………………………………………… Wuppertal-Wichlinghausen.

A. Foreword

The object of this report is to serve as a brief of investigation into the foreign assests of the German company. Information is particularly required about the Swiss company (B. below), also the financial interest of the Swiss company, if any, of the German member of the Board MAGDALENA HARDT-PETERS. The partners of the German company in 1938 were A. BOENER and F. WOLFF. The company is engaged in the manufacture of spring mattresses which are apparently sold under the Trade Mark 'SCHLARAFFIA'. A branch office is registered at Brunhildstrasse 17-22, Berlin-Lichtenberg.

B. Foreign Assets

SCHLARAFFIAWERK A.G., Zufahrstrasse VIII, Dreispitz, Basle.

…………………………………… (formerly at Guterstrasse 133, Basle.

This company was foundet in 1931 to sell and repair SCHLARAFFIA mattresses which are made by the German company. It has a capital of S.F.100,000 in 100 shares of S.F.1000 each which is believed to be German owned. It has recently been reported that the company’s funds are blocked by the Swiss authorities by reason of a German majority participation.

The board consists of:

DR. JOSEPH BROWN of Basle, (Managing director)
MAGDALENA HARDT-PETERS (of Germany living in Basle)

[ 1946 ]
……………………………………………………………………………………6.11.46.

.
Es gibt auch gewisse verlässliche Andeutungen im Internet, dass SCHLARAFFIA WERKE HÜSER & CO K.G. auch Zwangsarbeiter im 3. Reich für sich arbeiten ließ.

Und ein paar Jahre später, als der Krieg längst beendet war, ging es dann in Westdeutschland jahrzehntelang munter weiter mit minderjährigen deutschen Zwangsarbeitern – diesmal mit Heimkinder-Zwangsarbeitern, d.h. mit deutschen und staatenlosen Fürsorgezöglingen, unter ihnen auch jüdische Waisen und Halbwaisen und Besatzungskinder.

.
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Alt 04.01.2014, 05:11   #766
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Ausrufezeichen Was ist bekannt über die Firma »SCHLARAFFIA MATRATZEN«?

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»SCHLARAFFIA MATRATZEN« / »RECTICEL SCHLAFKOMFORT GMBH« Schlaraffiastraße 1-10. D-44867 Bochum – viele männliche Ehemalige Heimkinder West haben DEREN Bekanntschaft machen müssen…
…kennen sich sehr gut mit DENEN aus…
…ihre wunden Finger, Hände und Handknöchel in der Herstellung von Matratzen bezeugen es…



Bezüglich SCHLARAFFIA MATRATZEN UND IHRE ARBEITSAUSBEUTEREI und andere IHRER fragwürdigen Geschäftsmethoden.


»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt in der BRD.«


Zitat:
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Es gibt auch gewisse verlässliche Andeutungen im Internet, dass SCHLARAFFIA WERKE HÜSER & CO. K.G. auch Zwangsarbeiter im 3. Reich für sich arbeiten ließ.

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Siehe das INHALTSVERZEICHNIS @
http://www.historische-daten.de/h-d/buchpublikat/zwanginhalt.htm


[ Zwangsarbeit im NationalsozialismusZwangsarbeiterfirmen in Wuppertal ]

„In Wuppertal

6.3.2.7 - Lager Schlaraffia-Werke Hüser & Co. KG, Kreuzstraße 29/31“


In einem MICROSOFT-WORD-Dokument, dass sich »Zwischen Emigration und DeportationJüdisches Leben in München 1933-1945« benennt ist folgendes zu finden:

„Das war 1940. [ ... ]
Zwangsarbeit von Mutter und Schwester (Schwester: MatratzenfabrikSchlaraffia“)“


Siehe diese Liste »Firmenverzeichnis von Unternehmen, die im Zusammenhang mit Fremd- und Zwangsarbeit 1939–1945 in Archivquellen erwähnt werden« @
http://trafoberlin.de/pdf_dateien/Zwangsarbeitsfirmen.pdf ( auf Seite 5 )

Schlaraffia-Werke Hüser & Co. K.G.
Wuppertal
Schlaraffia-Polster Zweigfabrik
Berlin-Lichtenberg
Kriemhildstraße 19–22“


Und siehe auch » Gedenkbuch für die NS-Opfer aus Wuppertal – Zwangsarbeitende in Wuppertal« @
http://www.gedenkbuch-wuppertal.de/de/zwangsarbeitende-wuppertal

Jüdische Zwangsarbeiter

Über das Schicksal der jüdischen Zwangsarbeiter in Wuppertal ist bislang nur wenig bekannt. Veröffentlicht sind bisher nur die Belege von Ulrich Föhse für den Einsatz von jüdischen und "halbjüdischen" Zwangsarbeitern bei der Firma RiRI im Jahre 1942.
Wir möchten deswegen auf einen Aktenbestand im Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftssarchiv in Köln hinweisen. Nach diesen Unterlagen gab es bis zu den Deportationen 1941 nach Lodz, Minsk, Riga mindestens 5 Betriebe in Wuppertal, die nachweislich jüdische Zwangsarbeiter beschäftigt haben. Zu nennen sind, [] Schlaraffia-Werk (Wichlinghausen) mit 14, []


»Desweiteren siehe auch »Rallye „Spurensuche Verbrechen der Wirtschaft 1933-1945“Ein Projekt der VVN/BdA NRW
Zwangsarbeiter-Entschädigung Liste der Firmen, die in die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft eingezahlt haben, wieder veröffentlicht« @ http://www.verbrechen-der-wirtschaft.de/texte/0050_liste_zwangsarbeiter.htm



Zitat:
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Und ein paar Jahre später ( beginnend schon wieder in den späten 1940er Jahren ), als der Krieg längst beendet war, ging es dann jahrzehntelang munter weiter mit minderjährigen deutschen Zwangsarbeitern – diesmal mit Heimkinder-Zwangsarbeitern, d.h. mit deutschen und staatenlosen Fürsorgezöglingen, unter ihnen auch jüdische Waisen und Halbwaisen und Besatzungskinder.

Und SCHLARAFFIA MATRATZEN war nicht die einzige Geschäftsbranche in Deutschland ( Westdeutschland ! ) die sich – mit der vollen Zustimmung und Unterstützung von Kirche und Staat –
wieder Zwangsarbeit zum Nutzen machte und davon profitierte.
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Niemand kann all diese Fakten leugnen. Eine Leugnung all dieser Fakten käme dann nämlich schon beinahe einer Holocaust-Leugnung gleich.
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Alt 07.01.2014, 13:03   #767
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Ausrufezeichen 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt nach dem Kriege

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Weiterführend zum letztenvorgestrigenBeitrag zu diesem Thema

und weiterführend zu den Beiträgen mit der Überschrift

»Was ist bekannt über die Firma »SCHLARAFFIA MATRATZEN«?«


»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt in der BRD.«

»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt ebenso in der 2. Republik : Österreich«


Nicht nur SCHLARAFFIA MATRATZEN war an ZWANGSARBEIT beteiligt vor dem Kriege/im Kriege, aber auch wieder nach dem Kriege !


GOOGLE-SUCHE: "Heimkinder"+"Zwangsarbeit"+"Firmen" befördert zu Tage:

ÖSTERREICH, 2. Republik (nach dem 2. Weltkrieg: 1950er, 1960er, 1970er Jahre !)
Berichtet in den österreichischen Medien:
»Heimkinder bekommen nichts vom Bund…«
»Zwangsarbeit: Bund verweigert Heimkindern Pensionsanspruch«
@ http://www.gegensexuellegewalt.at/2012/08/29/heimkinder-bekommen-nichts-vom-bund/ (27.08.2012)
Heimkinder bekommen für Zwangsarbeit, die sie für Firmen, Bundesheer und Landwirtschaft leisten mussten, keine Pension.
(Zwangsarbeit nach dem 2. Weltkrieg: in Österreich, genauso wie in Deutschland, in den späten 1940er, den 1950er, 1960er und 1970er Jahren !)
QUELLE: DER STANDARD @ http://derstandard.at/1345165341837/Bund-zahlt-nicht (27.08.2012)

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Alt 11.01.2014, 10:11   #768
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Ausrufezeichen 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt nach dem Kriege

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»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt in der BRD.«

»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt ebenso in der 2. Republik : Österreich«


In dem von Deutschland aus betriebenen HEIMKINDER-FORUM.DE habe ich in einem gleichlautenden Thread heute, 11.01.2014, um 03:33 Uhr (MEZ) Anlass gehabt folgenden Beitrag zu posten:

Beitrag 56 von Boardnutzer »martini«

Beitrag 56 vom Samstag, 11. Januar 2014, um 03:33 Uhr (MEZ)

Beitrag 56 [COLOR=#000040]@ http://heimkinder-forum.de/v3/board174-sonstiges-öffentlich/17154-der-2-weltkrieg-ein-großer-segen-für-deutschland-als-nation/index2.html#post423819

( und auch ein zweites mal, am 11.01.2014, um 04:33 Uhr (MEZ) an anderer Stelle in diesem
HEIMKINDER-FORUM.DE )



Zitat:
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So, wer von Euch, die Ihr hier nicht nachvollziehbare Einwände gegen meine Beiträge erhebt und, anstatt beim Thema zu bleiben, mich mit persönlichen Unterstellungen überhäuft und einzuschüchtern versucht, und zum Schweigen zu bringen versucht, hat sich denn die Zeit genommen, sich selbst erst einmal genau zum angesprochenen Thema zu informieren ?

Wer von diesen Leuten, die dieses Verhalten an den Tag legen, hat die Weisheit besessen, z.B., erst einmal das Ende 2011 erschienene Buch von JÜRGEN EILERT zu diesem Thema: »Psychologie der Menschenrechte: Menschenrechtsverletzungen im deutschen Heimsystem (1945-1973)«, und die vielen anderen Bücher zu diesem Thema, nicht von Ausländern - aber von Deutschen geschriebenen Bücher und Schriftstücke ( viele von denen auf die ich Euch verwiesen habe und immer wieder verweise ! ) ! , nicht nur zu lesen aber genau zu studieren ?

Wer von diesen Leuten, die dieses Verhalten an den Tag legen, hat die Weisheit besessen, z.B., erst einmal das Ende Oktober 2003 erschienene Buch von MATTHIAS WILLING zu diesem Thema: »Das Bewahrungsgesetz (1918-1967). Eine rechtshistorische Studie zur Geschichte der deutschen Fürsorge«, und die vielen anderen Bücher zu diesem Thema, nicht von Ausländern - aber von Deutschen geschriebenen Bücher und Schriftstücke ( viele von denen auf die ich Euch verwiesen habe und immer wieder verweise ! ) ! , nicht nur zu lesen aber genau zu studieren ?

Und ohne dies getan zu haben meint Ihr mitreden zu können ?

Keine der von mir bisher mehrfach namentlich im Internet identifizierten ungefähr 50 deutschen und internationalen / globalen Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen hat dies bisher öffentlich abgestritten / öffentlich bestritten; und einige genau dieser von mir genannten Firmen waren auch im 3. Reich mit Zwangsarbeitern tätig und sind auch als solche identifizierbar ! Sie sind also in der Bundesrepublik Deutschland ( in Westdeutschland ) rückfällig geworden ! Sie sind Wiederholungstäter !

Ich hasse nicht die Deutschen; aber ich hasse das Böse ABGRUNDTIEF; ich hasse Menschenrechtsverletzungen und Menschenrechtsverbrechen, von wem auch immer diese begangen werden/wurden und gegen wen auch immer diese begangen werden/wurden ! - Ihr etwa nicht ?
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Alt 12.01.2014, 09:53   #769
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Ausrufezeichen 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt nach dem Kriege

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Zum Thema »»SCHLARAFFIA MATRATZEN« / »RECTICEL SCHLAFKOMFORT GMBH« – viele männliche Ehemalige Heimkinder West haben DEREN Bekanntschaft machen müssen«, sowohl wie zum Thema »Der 2. Weltkrieg ein großer Segen für Deutschland als Nation !?« ( beide Themen existieren auch in vielen anderen Foren im Internet – obwohl diese beiden Themen zuerst von mir im HEIMKINDER-FORUM.DE eingestellt und eröffnet wurden ) :


Für all diejenigen die eine andere und sogar eine völlig entgegengesetzte Meinung vertreten :


»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt in der BRD.«

»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt ebenso in der 2. Republik : Österreich«


Ich verweise, in Zusatz zu meinem Verweis auf die relevante Fachliteratur / relevanten Sachbücher von PETER WENSIERSKI (2006), Schriften und Sachbücher von MANFRED KAPPELER (ca. 1971-2013), Sachbuch von JÜRGEN EILERT (2011) und Sachbuch von MATTHIAS WILLING (2003), und mehr als vier Dekaden von relevanten Schriften von HERBERT SCHUI (ca. 1968-2014), jetzt auch noch einmal auf diesen Diskussionsforum-Beitrag im HEIMKINDER-FORUM.DE

»Heimkinder warten auf ECHTE gerechte und angemessene ENTSCHÄDIGUNG für ihr Martyrium« !

»Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.«

@ http://heimkinder-forum.de/v3/board3...urden-damalige-„heimkinder-zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-arbeit-bezahlt/index17.html#post392680 ( Beitrag 484, Samstag, 13. Juli 2013, um 02:46 Uhr und andere umliegende dortige Beiträge um diese Zeit ) ( wo inhaltlich ca. Mitte Juli 2013, sich - diesbezüglich - auch der sich im Ruhestand befindende ev. Pfarrer Dierk Schäfer, Klaus Linnenbrügger und auch Heidi Dettinger zu Wort melden )


Genaue juristische Perspektiven – einschließlich einem genau zutreffenden Präzedenzfall bezüglich "Zwangsarbeit" – sind, z.B., auch hier festgehalten:

»
Was ist mehr verwerflich, MENSCHENRECHTSVERLETZUNG / ZWANGSARBEIT zu „Kriegszeiten“ oder MENSCHENRECHTSVERLETZUNG / ZWANGSARBEIT zu „Friedensszeiten“? fragen „Ehemalige Heimkinder“« ( 28.12.2012 ) @ http://heimkinderopfer.blogspot.com....rwerflich.html
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Alt 13.01.2014, 06:42   #770
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Ausrufezeichen Heimkinder gegen Heimkinder : Banden-Mentalität : Mobbing-Kultur

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Fakt ist --- insbesondere in der heutigen Bundesrepublik Deutschland --- im seit mehr als 23 Jahren Wiedervereinigten Deutschland ...

Der völlig unnütze »KLASSENKAMPF« unter den Ehemaligen Heimkindern ( ob sie nun den "Ehemaligen Heimkindern WEST" oder den "Ehemaligen Heimkindern OST" angehören oder älteren oder jüngeren Alters sind ): zwischen (A.) denjenigen die sich völlig mit den ihnen von ihren damaligen PEINIGERN UND AUSBEUTERN zugestandenen mit viel persönlichem Aufwand sehr langsam irgendwann mal ankommenden Hilfsmitteln zufrieden geben und (B.) denjenigen, die von ersteren als „ewig unzufrieden“, „unvernünftig“, „unverbesserlich“, „uneinsichtig“ und „wahnsinnig“ angesehen, beschrieben und beschimft werden, weil sie weiterhin öffentlich ihr Recht einfordern und auf eine anständige und angemessene Entschädigung bestehen.
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Alt 14.01.2014, 06:05   #771
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Ausrufezeichen 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt nach dem Kriege

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Ein vernünftiger und geistig völlig gesunder Mensch, der im HEIMKINDER-FORUM.DE verkehrt, machte uns alle vorgestern, Nachmittag, Sonntag, 12. Januar 2014, um 17:15 Uhr (MEZ) noch einmal auf folgenden wichtigen Hinweis aufmerksam, und wir sollten ihm, m.E., alle wirklich sehr dankbar dafür sein.

Zitat:
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Ob und inwieweit dieser 2. Weltkrieg ein Segen war, darüber kann man streiten, doch was hier im Zusammenhang mit Artikel 12 Abs. 3 [ des Grundgesetzes ] wiedergegeben wird eher nicht.

Zitat:
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»Es ist erwiesen, dass Heimkinder unter Androhung drastischer Strafen dazu gezwungen wurden, Arbeiten in der Industrie, im Dienstleistungsgewerbe oder in der Landwirtschaft zu verrichten. Dass die Mehrheit der Vertreter am Runden Tisch [ Heimerziehung ] für diesen klaren Sachverhalt den Begriff ‚Zwangsarbeit’ ablehnt, weil dieser Begriff angeblich für die „NS-Zwangsarbeiter“ reserviert sei, kann man nur als zynische Propagandalüge bezeichnen! Sollen wir denn wirklich glauben, dass Frau Vollmer und all die anderen hochrangigen Vertreter der Kirchen und des Staates die deutsche Verfassung nicht kennen?!

In Artikel 12 Absatz 3 unseres Grundgesetzes heißt es wörtlich:

‚Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.’

Wäre der Begriff ‚Zwangsarbeit’ tatsächlich für die Verbrechen des NS-Regimes reserviert, müsste Artikel 12 Absatz 3 sofort aus dem deutschen Grundgesetz gestrichen werden!

In Wahrheit bezeichnet der Begriff ‚Zwangsarbeit’ einen eindeutig definierten, juristischen Sachverhalt, der keineswegs mit den NS-Verbrechen identisch ist. Es ist deshalb einigermaßen zynisch, wenn der Runde Tisch [ Heimerziehung ] die nazistischen Gräueltaten heranzieht, um mit Hilfe dieses rhetorischen Kniffs den realen Sachverhalt der erzwungenen
Kinderarbeit in den Heimen zu vernebeln!

Man spürt die Absicht und ist verstimmt!«


Philosoph und Erziehungswissenschaftler Michael Schmidt-Salomo

[ QUELLE / WIEDERGABEN – auch in Zusammenhang mit der solidarischen April 2010 "Heimkinder-Demonstration" in Berlin – , u.a. auch, auf folgenden Webseiten: http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2010/01/verein-ehemaliger-heimkinder-ev-seine.html
http://www.giordano-bruno-stiftung.de/newsletterarchiv/sondernewsletter-gbs-unterstuetzt-den-protest-ehemaliger-heimkinder
]

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Unerklärlich in diesem Zusammenhang, der Forderung nach mehr Entschädigung so zu begegnen, als würde ihre Existenz davon bedroht wenn es diese geben würde.
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Alt 20.01.2014, 05:33   #772
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Ausrufezeichen AW: Albtraum Erziehungsheim

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»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt in der BRD.«

»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt ebenso in der 2. Republik : Österreich «


Ein nochmaliger Versuch ( am Montag, 13. Januar 2014, um 20:23 (MEZ) ) seitens eines durchaus vernüftigen und geistig völlig gesunden Menschens, der im HEIMKINDER-FORUM.DE verkehrt – Boardnutzer »Dreamer2013« – mit dem dortigen Boardnutzer »ninguno« ( der GRÜNE Grefrather Ratsherr Andreas B. Sonntag ) Tachles zu reden und an sein mögliches Denkvermögen zu appellieren:


ANFANG DES ZITATS DIESER WICHTIGEN AUSEINANDERSETZUNG.


Zitat:
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»Dreamer2013« zitiert »ninguno«

ANFANG DES ZITATS DIESER ARGUMENTATIONSSPASSAGE.

Wenn ich GOOGLE nach "Zwangsarbeit" befrage, kommen seitenlang Berichte, Abhandlungen oder Seiten, die sich ganz alleine mit der Zwangsarbeit im III. Reich auseinander setzen. D.h. aber dann für mich, dass dieser Begriff allgemeingültig in diesem Zusammenhang gesehen wird. Egal ob es nun vereinzelte Autoren gibt, die die damalige Heimpraxis auch so betiteln. Allgemeingültigkeit hat hier Vorrang. Und diese ganzen Menschen würden es nicht verstehen, dies mit der ehemaligen Heimpraxis in einem Topf zu werfen, besonders wenn es sogar etliche ehemalige Heiminsassen gibt, die dieses Vokabular ablehnen.

ENDE DES ZITATS DIESER ARGUMENTATIONSSPASSAGE.


Wir haben unterschiedliche Möglichkeiten dem Begriff der Zwangsarbeit auf die Spur zu kommen, doch UNSERE RECHTSPRECHUNG SIEHT KEINEN UNTERSCHIED BEI DER BEWERTUNG DIESES VERBRECHENS und macht ihn vor allem nicht im GG oder betont diesen Zusammenhang nicht in Artikel 12, Abs. 3

Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

Deine Erklärung zur „Allgemeingültigkeit“ wird nicht wahrer, weil Du danach gegoogelt hast oder das nur vereinzelte Autoren es so sehen, während Deiner Aussage nach "etliche" ehemalige Heiminsassen diesen Begriff, Zwangsarbeit im Zusammenhang mit "ihrer" Heimunterbringung, ablehnen.
Mir stellt sich nur die Frage warum und weshalb wir eigene Erfahrung, über die derer stellen, die mehr und anders unter Heimerziehung gelitten haben und ihnen dann mit ihrer Forderung nach mehr Anerkennung und Entschädigung, auch noch die eigene Lebensleistung um die Ohren zu hauen, weil das ja jeder hätte auch für sich schaffen können.

Was genau wäre für Dich daran so schrecklich und unerträglich, inwieweit bedroht so eine Forderung Dich und Dein Leben, dass Du sogar soweit gehst Deine Interpretationen zur allgemein Gültigen zu erklären, wider der juristischen und gesetzlichen Definition?


»Dreamer2013« zitiert »ninguno«

ANFANG DES ZITATS DIESER ARGUMENTATIONSSPASSAGE.

Dies sieht man ja schon alleine hier im Forum, wie sich User gegen dieses "Gleichsetzen" sträuben, weil sie glaubwürdig bleiben wollen.

ENDE DES ZITATS DIESER ARGUMENTATIONSSPASSAGE.

Diese Aussage dient dann wohl nur dazu die andere Seite als unglaubwürdig hinzustellen und seine Sicht auf die Welt als richtig und glaubwürdig zu verteidigen.

Das empfinde ich schon als Schlag ins Gesicht all derer, die sich auf Grund dieser Verbrechen das Leben nahmen, die vor allem heute unter körperliche und seelische Beeinträchtigungen leiden oder durch die Folgen von Bildungsverweigerung heute in schwierigen Lebenssituationen stecken.


»Dreamer2013« zitiert »ninguno«

ANFANG DES ZITATS DIESER ARGUMENTATIONSSPASSAGE.

Und irgendwann sollte man die Ansicht der Menschen Rechnung tragen und weg gehen von dieser Terminologie, die mit Sicherheit in der breiten Bevölkerung keine Gegenliebe erzeugt, im Gegenteil.

ENDE DES ZITATS DIESER ARGUMENTATIONSSPASSAGE.


Du führst hier die Ansicht der Menschen ins Feld, ohne diese Aussage mit einer repräsentativen Umfrage belegen zu können und steigerst dann noch diese mit der breiten Bevölkerung, die Du wohl meinst zu repräsentieren.
Keine Liebe zu erfahren von dieser Bevölkerung haben viele Ehemalige ertragen, spürbar daran dass so etwas unter ihren Augen stattfand und sich niemand dafür verantwortlich fühlte.



»Dreamer2013« zitiert »ninguno«

ANFANG DES ZITATS DIESER ARGUMENTATIONSSPASSAGE.

Und wer die Bevölkerung nicht mitnehmen kann, hat schon in jeder Beziehung verloren. Doch manchem scheint es egal zu sein, Hauptsache auf die Kacke hauen mit Vergleichen, wo sich jeder anständige Mensch für schämen würde, der sich für unsere geschichtliche Vergangenheit interessiert hat.

ENDE DES ZITATS DIESER ARGUMENTATIONSSPASSAGE.


Darf ich mich für Dich "anständigen" Menschen schämen und bei allen denen Du damit Unrecht tust entschuldigen?!
Oder wäre es nicht besser zu einer sachlichen Diskussion zurück zu kehren, die auf Fakten und Tatsachen beruht?

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ENDE DES ZITATS DIESER WICHTIGEN AUSEINANDERSETZUNG.
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Alt 27.01.2014, 06:36   #773
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Ausrufezeichen Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt in der BRD.

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»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt in der BRD.«
»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt ebenso in der 2. Republik : Österreich «


Nicht nur SCHLARAFFIA MATRATZEN war an ZWANGSARBEIT beteiligt vor dem Kriege/im Kriege, aber
auch wieder nach dem Kriege !



Keine Angst, wir, die wir auch weiterhin für „eine gerechte und angemessene Entschädigung für alle Betroffenen der damaligen Heimerziehung und nachkriegsdeutschen "Heimkinder-Zwangsarbeit" kämpfen, haben keineswegs die vielen anderen uns bekannten nachkriegsdeutschen "Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen" vergessen.

Hier daher noch einmal die bisherige Liste all dieser
:


Zitat:
.
SHORT LIST: Firms profiting and profiteering from the "forced labour of children in care" ( Firmen die von „Heimkinder-Zwangsarbeit“ profitiert und sich auf diese Weise bereichert haben ) : CARITAS; Hella; Claas; Miele; Rowenta Sunbeam; Braun; Grundig; Siemens; Recticel Schalfkomfort, Schlaraffia Matratzen; GROßWÄSCHEREI VOSS GMBH in WUPPERTAL Elberfeld; Leitz; Quelle; Schwab; Neckermann; Stollwerck; BKS Schlösser; nordrohr; Oellerking; Mewes & v. Eitzen; Kölln Flocken; Holzland Gehlsen; Steinbeis Temming, Steinbeis Papier Glückstadt; Meyer-Lippinghausen, Meylip; Ölmühle; Osram GmbH; VDO - Continental Automotive GmbH; DER - Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG; Tipon; Wanderer-Werke, Exacta Continental, Nixdorf Computer; Maddaus, Rottapharmgruppe; Gebra; Backhaus & Grass; Grasolin-Lackfabrik; Escho-Plast Kunstofferzeugnisse; Roller + Schneider in Biedenkopf; Lahnwerk in Biedenkopf; Varta Consumer Batteries, VARTA Batteriengroßhandel; DEA, RWE-DEA, RWE Dea, Shell Deutschland Oil GmbH; elasta & florex marketing GmbH; Sprick GmbH & Co; Dr.-Ries-Gruppe / BADISCHEN PLASTIC-WERKE IN BÖTZINGEN / Peguform-Werke GmbH / Pergaform / Tarkett / CEREBUS; Dr. Johann Koch Hähnchenfabrik, Dorsten [ ein paar weitere sind seither noch hinzugekommen – aber noch nicht dieser schon seit längerer Zeit bestehenden Liste hinzugefügt worden ]
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Wir behalten sie alle im Auge.
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Alt 27.01.2014, 06:54   #774
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Folgend auf die »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT«-Entscheidung in Irland von der, meinerseits, u.a., auch hier @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=3&t=19 berichtet wird.


Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.


Die beste und umfangreichste Kollektion von BILDERN / IMAGES, die "Zwangsarbeit" in der nachkriegsdeutschen Heimerziehung aufzeichnet, ist, m.M.n., im Weltweiten Web bei GOOGLE-IMAGES mit folgendem Suchstrang zu finden:

"Zwangsarbeit"+"Fürsorgeerziehung"

Wenn ich in Australien diesen Suchstrang bei
GOOGLE-IMAGES eingebe, werde ich hier hin verwiesen

https://www.google.de/search?hl=en&site=imghp&tbm=isch&source=hp&biw=1280&bih=856&q=%22Heimk inder-Zwangsarbeit%22&oq=%22Heimkinder-Zwangsarbeit%22&gs_l=img.3...4329.16469.0.16788.27.12.0.15.0.0.285.227 0.3j0j9.12.0....0...1ac.1.32.img..17.10.1798.8WUYI3kSy1U#hl=en&q=%22Zw angsarbeit%22%2B%22F%C3%BCrsorgeerziehung%22&spell=1&tbm=isch

Vielleicht hilft dieser Hinweis ja auch dem ein oder anderen in diesem Forum sowohl wie auch im HEIMKINDER-FORUM.DE und in den vielen anderen im Internet existierenden Heimkinderforen weiter.

Ich wünsche allen viel Erfolg bei ihrer eigenen
GOOGLE-BILDER-SUCHE mit diesem Suchstrang

"Zwangsarbeit"+"Fürsorgeerziehung"

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Alt 27.01.2014, 07:01   #775
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»Heimkinder warten auf ECHTE gerechte und angemessene ENTSCHÄDIGUNG für ihr Martyrium« !


»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt in der BRD.«

»Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt ebenso in der 2. Republik : Österreich «


Nicht nur SCHLARAFFIA MATRATZEN war an ZWANGSARBEIT beteiligt vor dem Kriege/im Kriege, aber auch wieder nach dem Kriege !


„Wie können diese 'Opfer' nur so frech sein und solche Behauptungen aufstellen und solche Forderungen machen ? - Was bilden die sich eigentlich ein ?“ fragen aufgebracht diejenigen die nicht zahlen wollen.



Folgend auf die »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT«-Entscheidung in Irland von der, meinerseits, u.a., auch hier @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=3&t=19
berichtet wird.


Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.


Auweia, - nicht zu glauben - , die 'respektlosen' deutschen und österreichischen Medien ( basierend auf Angaben und Ausgaben der dpa, nehme ich mal an ) STERN, SÜDDEUTSCHE, FAZ, SPIEGEL, FOCUS, ZEIT, WELT, FRANKFURTER-RUNDSCHAU, BERLINER ZEITUNG, TAGESSPIEGEL, MORGENPOST, TAZ, ABENDZEITUNG, EXPRESS, DER STANDARD.AT, KURIER.AT, NEWS.AT, UNZENSURIERT.AT und viele, viele andere mehr, machen es ab und an dem bösen Australier – überall – nach und nennen nachkriegsdeutsche "Heimkinder-Zwangsarbeit" und nachkriegsösterreichische "Heimkinder-Zwangsarbeit" tatsächlich ebenso "Zwangsarbeit" ! , ohne sich auch nur den geringsten JOTA darum zu schehren was diejenigen - einige wenige - darüber denken, die die Verwendung dieses Wortes für diese Geschehen in West und in Ost ( mehr in West als in Ost ! ) – für diese nachkriegsdeutschen Verbrechen und nachkriegsösterreichischen Verbrechen – kategorisch ablehnen.
Man kann aber NICHTS im Internet finden, dass bestätigen würde, (1.) dass sich die Gesamtgesellschaft im heutigen Deutschland oder im heutigen Österreich darüber beschwert oder (2.) dass sich die Bürger / die Bevölkerung anderer Länder, einschließlich Israel, dagegen auflehnt, und die Verwendung dieses Wortes "Zwangsarbeit" für diese nachkriegsdeutschen Begebenheiten und für diese nachkriegsösterreichischen Begebenheiten ablehnt, und auch NICHTS im Internet darüber finden dass diese Bürger / Bevölkerungen nicht ebenso ganz genau wüßten dass vieles in Deutschland lange Zeit nach 1945 mit den gleichen Leuten so weiterlief wie zuvor – besonders was die nachkriegsdeutsche Heimerziehung beiderseits der innerdeutschen Grenze und auch in der 2. Republik ( d.h. in Österreich ) betrifft.
Auch keine der bisher öffentlich genannten "Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen" hat sich je gegen die Verwendung des Wortes "Zwangsarbeit" aufgelehnt als Beschreibung "der erzwungenen und unentlohnten Arbeit von massenhaft internierten Minderjährigen in der 'Heimerziehung'" von der sie alle, wie berichtet, nach 1945 profitiert haben.

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Filmtipp - Darwins Albtraum a f a Soziale Politik / politisches Zeitgeschehen 0 06.12.2007 10:53


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