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Albtraum Erziehungsheim

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Alt 20.10.2012, 22:13   #651
Ehemaliges Heimkind
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Ausrufezeichen Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«

In den folgenden Gesetzestexten steht klar und deutlich wer ein „Hehler“ ist --- und das ist in allen Ländern der Erde und in jeder Sprache genau das Gleiche und trifft auf jeden Menschen auf der Welt der sich zum „Hehler“ macht und somit der „Hehlerei“ schuldig macht, gleichermaßen zu:

DEUTSCHLAND: »Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft,« ist ein „Hehler“ und macht sich der „Hehlerei“ schuldig !

ÖSTERREICH: »Wer den Täter einer mit Strafe bedrohten Handlung gegen fremdes Vermögen nach der Tat dabei unterstützt, eine Sache, die dieser durch sie erlangt hat, zu verheimlichen oder zu verwerten,« ist ein „Hehler“ und macht sich der „Hehlerei“ schuldig !

SCHWEIZ: »Wer eine Sache, von der er weiss oder annehmen muss, dass sie ein anderer durch eine strafbare Handlung gegen das Vermögen erlangt hat, erwirbt, sich schenken lässt, zum Pfande nimmt, verheimlicht oder veräussern hilft,« ist ein „Hehler“ und macht sich der „Hehlerei“ schuldig !

Daran ändert auch Skeptizismus, Spot und Häme, und Anmache und Beleidigung mir gegenüber, wie von den Anspruchsgegnern und all denjenigen die die Verbrecher gerne decken immer wieder angwandt wird, nichts.

Und wenn jemand Anzeige wegen „Hehlerei“ gegen solch einen „Hehler“ wie vom Gesetz identifiziert, erstattet, muß und wird – in einem Rechtsstaat – eine diesbezügliche polizeiliche und staatsanwaltliche Untersuchung der angezeigten Straftat „Hehlerei“ eingeleitet werden und stattfinden.

Und wenn die Gewaltenteilung – in einem Rechtsstaat – auch wirklich funktioniert und aufrecht erhalten bleibt, kann auch ein Staat, eine Kirche und auch Big Business nichts gegen solch eine Untersuchung tun und diese verhindern.
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Alt 20.10.2012, 22:18   #652
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Ausrufezeichen Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«

reVermögen“ / „Reichtum“ / „Besitz“ / „Sachen“ = property / riches / wealth / goods

reDiebesgut“ / „illegale Bereicherung“ = stolen property / unlawfully obtained property / enrichment by unlawful means ||| receiving / handling / knowingly dealing in stolen property

Ich sehe die Sache so, dass gemäß den überall klar und deutlich formuliertenHehlereigesetzen“, und auch in Deutschland, vorgesehen ist:

Jede Person die dem Dieb oder Betrüger ( d.h. demVortäter“ – irgend einem der involvierten Vortäter“ ), auf welche Weise auch immer, HILFT seine sich immer weiter vermehrende Diebesbeute zu erhalten und zu behalten und / oder zu veräussern, und jede Person die auch Dritten hilft an dieser sich immer weiter vermehrenden Diebesbeute teilzuhaben, und aktiv daran beteiligt ist dafür zu sorgen, dass der Dieb oder Betrüger ( d.h. derVortäter“ – irgend einer der involviertenVortäter“ ), so wenig davon, von diesem „Vermögen“, an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgibt, ist ein „Hehler!Und jeder Befehlsausführer der Befehle und Anweisungen eines solchenHehlersin Zusammenhang mit solcherHehlereimacht sich ebenso selbst zumHehlerund derHehlereischuldig !

Und warum reite ich auf dem „Hehler“ herum? - Weil der „Hehler“ seine „Hehlerei“ weiterhin fortführt und somit die Straftat seiner „Hehlerei“ nicht beendet ist und NICHT VERJÄHRT ist. Verjährung hat noch nicht einmal begonnen einzusetzen !
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Alt 20.10.2012, 22:29   #653
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Ausrufezeichen Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«


Adaptiert für diese Darstellung aus Fallbeispielen aufgeführt @ http://lawww.de/Library/257_259/skript.html

Zitat:
BEGÜNSTIGUNG UND HEHLEREI

Die Vortat eines anderen: Der Vortäter muß eine rechtswidrige Tat begangen haben. Hierdurch muß er sich einen öffentlich- oder zivilrechtlichrechtlich entziehbaren Vorteil verschafft haben.

Der Vortäter durch seine Tat hat eine eigentümerähnliche Verfügungsgewalt über fremdes Vermögen erlangt. Es liegt also eine rechtswidrige Tat vor, durch die sich der Vortäter einen Vorteil verschafft hat.

Hilfeleistung: Jedes Verhalten, das objektiv geeignet ist, die durch die Vortat erlangten oder entstandenen Vorteile dagegen zu sichern, daß sie dem Vortäter zugunsten des Verletzten entzogen werden.

1. Vorsatz: (+) 2. Absicht der Vorteilssicherung: (+)
Der Sicherungserfolg muß nicht tatsächlich erreicht werden, es reicht aus, daß es dem Begünstiger gerade hierauf ankommt. Die Absicht muß sich darauf beziehen, daß im Interesse des Vortäters die Wiederherstellung des rechtmäßigen Zustandes erschwert oder verhindert wird. Der beabsichtigte Vorteil muß unmittelbar aus der Tat stammen. Der Begriff der Unmittelbarkeit wird hier allerdings weiter ausgelegt als bei der Hehlerei.

Was DARAN ist also nicht zutreffend auf die Situation in Bezug auf den Lohn der an das Heimkind zahlbar war aber von dem Betrüger/Vortäter entwendet wurde und wissentlich von einem „Hehler“ für den Betrüger/Vortäter angelegt wurde und von dem „Hehler“ auch heute noch weiterhin für den Betrüger/Vortäter verwaltet wird, woraus der „Hehler“ durch die Anlegung und Verwaltung ebenso fortdauernd profitierte und auch weiterhin profitiert ( „Perpetuierung des durch den Vortäter geschaffenen rechtswidrigen Zustand“ ) ?


Interessant ist in diesem Zusammenhang auch VERFALL (RECHT) @ http://de.wikipedia.org/wiki/Verfall_(Recht) ( wobei, hier, aber auch Verjährung eine Rolle spielt und beachtet werden muß; Verjährungsunterbrechungen sind hier jedoch ebenso möglich ).


Und – bezüglich HEHLEREI / GELDWÄSCHE – zum studieren für all diejenigen die sich wirklich richtig mit Jurisprudenz befassen und die auch wirklich ein Verständnis dafür haben und willens sind es zu verstehen: @ http://www.strafrecht-online.org/ind...init=1&id=4170
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Alt 20.10.2012, 22:36   #654
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Ausrufezeichen Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«


In Bezug auf den nachkriegsdeutschen HEIMKINDERSKANDAL in Ost und Westwo »Heimkinder-Zwangsarbeit« an der Tagesordung war.

Der ein oder andere wird beim Nachdenken von sich selbst aus der Sache näherkommen, denke ich. Ich jedoch sage ja noch nicht einmal wer in der ganzen Sache tatsächlich TÄTER war und wer HEHLER war. Viele Straftaten – bezüglich „fremden Vermögen“ ( „Vermögen“ des Heimkindes ) – wurden begangen, und es ist für die Untersuchungsorgane festzustellen wer was begangen hat, auch wenn keine Anzeige erstattet wurde oder wird.

Man konzentiert sich auf das für was man die verschiedenen VERBRECHER auch heute noch belangen kann, nicht auf das was verjährt ist oder aus welchem Grund auch immer nicht mehr möglich ist zu ahnden.

Der amerikanische Gängster Alphonse Gabriel "Al"Capone, z.B., wurde auch nicht wegen seiner vielen Morde belangt, sondern der „Steuerhinterziehung“ überführt.


Was den HEIMKINDERSKANDAL betrifft, wenn man das gestohlene Gesamtvermögen sicherstellt, kann daraus eine „gerechte und angemessene Entschädigung“ an alle Heimopfer gezahlt werden.
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Alt 20.10.2012, 22:50   #655
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Ausrufezeichen Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«


Es ist schwierig für einen Laien, der auch ich nur bin, Ehemaligen Heimkindern – Laien die auch sie alle nur sind – juristische Auslegungen eines Gesetzes und verwandter Gesetze adäquat in Laiensprache zu erklären, zumal zusätzlich auch noch meine tägliche Sprache Englisch ist.
Ich habe GENAU DIESES THEMA schon mal vor vielen Jahren, nicht in Deutsch, aber in Englisch studiert, und ich bin mir sicher, dass ich genau richtig liege mit meinem Verständnis und meinen Auslegungen DER JURISTISCHEN ASPEKTE IN DIESER SACHE.
Die jeweilig Schuldigen einer bestimmten Straftat genau zu identifizieren und zu überführen ist natürlich viel schwieriger, besonders dann wenn ein politisches System – die gesamte Bundesrepublik Deutschland ist gemeint – einschließlich der Bevölkerung selbst da einfach nicht mitspielen will.

Es ist daher durchaus möglich, dass man in Deutschland ( sowohl wie auch in Österreich und in der Schweiz ) auch DAMIT nicht weiter kommt, weil man die damaligen VERBRECHER Täter und Mittäter und alle die vom Beutekuchen etwas abbekommen haben nicht bereit ist zur Rechenschaft zu ziehen und in die Pflicht zu nehmen. Wo kein Wille ist ist auch kein Weg.

Die Gesamtgesellschaft in allen drei dieser Länder, in Deutschland, in Östereich und in der Schweiz, ist nicht wirklich bereit sich ihrer Vergangenheit bezüglich ihren jeweiligen HEIMKINDERSKANDALEN zu stellen und allen Opfern „gerechten und angemessenen Schadenersatz“ / „gerechte und angemessene Entschädigung“ zu leisten. Die Politiker sind nicht bereit dazu, die Kirchen sind nicht bereit dazu, die Nutznießer-Firmen sind nicht bereit dazu, die Medien sind nicht bereit dazu, die Strafverfolgungsbehörden sind nicht bereit dazu und die Gerichte sind ebenso nicht bereit dazu.
Die meisten Privatanwälte sind nicht bereit dazu den Opfern zu helfen. Und der gewöhnliche Bürger ist nicht bereit dazu sich der Sache anzunehmen und sich auf die Seite der Opfer zu stellen.
Und viele der Betroffenen und Geschädigten selbst und ihre ebenso geschädigten Familien sind nicht bereit dazu oder nicht in der Lage dazu sich zu bemühen ihre Rechte durchzusetzen.

Man sieht es ja tagtäglich in jedem Heimkinder-Diskussionsforum. Die Opfer werden bekriegt und bekriegen sich selbst untereinander und und DIE VERBRECHER WERDEN GESCHÜTZT UND IN SCHUTZ GENOMMEN. Der Großteil der Gesamtgesellschaft will letztere einfach alle davon kommen lassen und somit ein und für alle male die VERBRECHEN – diesen gesellschaftlichen Schandfleck – aus der Welt schaffen, zudecken und vergessen, bzw. so schnell wie möglich wieder in Vergessenheit geraten lassen.
Darum hat ja auch Antje Vollmer, was die Bundesrepublik Deutschland betrifft, ihre kleine Wahrheitskommission, den bundesdeutschen »Runden Tisch Heimerziehung« (2009/2010) auf Anweisung der Bundesregierung so klein wie möglich gehalten und keine Anwälte auf Opferseite zugelassen.

Seit dem Bestehen den Bundesrepublik Deutschland gilt: Je größer die Macht der Mächtigen und je größer ihre Verbrechen und der Umfang ihrer Verbrechen die Bürger auszubeuten und auszurauben – besonders die Schwächsten unter ihnen – je geringer die Chancen der Opfer etwas zurückzufordern. Niemand wird sich mit den Mächtigen anlegen wollen – und tatsächlich niemand will es versuchen. Das ist Deutschland heute.
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Alt 20.10.2012, 23:05   #656
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Ausrufezeichen Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«


Der Thread »Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken. – Wer ist dagegen?« und dieser dazugehörige Thread »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt ?« wurde von mir »martini«, dem seit 1964 in Australien ansässigen Australier Martin MITCHELL ( ehemaliges Heimkind der 1960er Jahre in Westdeutschland – einer von ca ingesamt 800.000 solcher Heimkinder in den meistens von den Kirchen betriebenen ʹSozialeinrichtungenʹ wo »Heimkinder-Zwangsarbeit« an der Tagesordnung war ) ganz speziell in Bezug auf die damalige masiv gewinnbringende und auf Gewinnmaximierung ausgerichtete westdeutsche HEIMERZIEHUNG eröffnet um erneut aufzuzeichnen und noch einmal hervorzuheben worum es hier eigentlich geht:

Es geht um die aus ARBEITSAUSBEUTING / ZWANGSARBEIT masiv gewinnbringende und gewinnmaximierende WertschöpfungWertschöpfung durch ARBEITSAUSBEUTING / ZWANGSARBEIT die eingesperrte unentlohnte Kinder und Jugendliche in vielen hunderten geschlossenen Einrichtungen unter Anwendung von massivem Druck und Gewalt gezwungen wurden zu verichten.

Die Einnahmen aus dieser ArbeitZWANGSARBEIT !gingen einzig und allein in die Taschen, Bankkonten und Tresore aller beteiligten Ausbeuter / Sklavenhalter / Sklaventreiber und ihre beteiligten Hehler und dieses daraus erlangterechtswidrig und widerechtlich erlangte Vermögen“ ( unlawfully acquired and accumulated assests and wealth ! ) wird auch noch heute von diesen Betrügern, Dieben und Hehlern verwertet.

Ehemalige Heimkinder verlangeneine gerechte und angemessene Entschädigungfür das ihnen angetane Unrecht und Leid --- und das dazu notwendige Vermögen siegerecht und angemessen zu entschädigenist vorhanden, weiterhin in den Händen der Verbrecher, der Verursacher des ihnen angetanen Unrechts und Leids. – Darum geht es hier in diesem von mir eröffneten Thread, sowohl wie auch in dem anderen kürzlich von mir eröffneten Thread. – Darum geht es in allen meinen Threads !

Und was diese Debatte / Diskussion selbst betrifft, um Denkanstöße zu geben, dazu brauche ich keinen Anwalt. ( So kommt’s nämlich hin und wieder von Kontrahenten und Anspruchsgegnern – wenn nicht sogar von diesen Verbrechern und ihren Agenten [ offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern ] selbst – die meinen: „Nimm Dir ’nen Anwalt und belästige uns hier in den Foren nicht fortdauernd mit Deinen Problemen.“ oder so ungefähr ).

Anwälte sind für formelle Verhandlungen über die Höhe der Entschädigung da, aber das wollen die Verbrecher ja nicht: Entschädigung zahlen oder mit Anwälten auf Opferseite verhandeln. Die Verbrecher selbst wollen weiterhin den Ton angeben und wie eh und jeh die Opfer weiterhin ausbeuterisch bevormunden und über sie bestimmen.

Wollt Ihr mir sagen „Da ist einfach nichts zu machen gegen diese Verbrecher.“ ?
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Alt 20.10.2012, 23:08   #657
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Ausrufezeichen Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«


Noch einmal genaustens erklärt worum es bei „Hehlerei“ geht.

Umfangreiche Definition vonHehlereiaus dem DUDEN online !

Alle Möglichkeiten derHehlerei“ / desVerhehlens”, d.h. jeglicheshehlerisches Handelnundhehlerisches Verhaltendas kriminell und strafbar ist und gemäß der überall bestehendenHelereigesetzgebung“ – geahndet werden kann und könnte, solange wie die Tat anhält und so lange wie sie nicht verjährt ist DUDEN @ http://www.duden.de/suchen/dudenonline/verhehlen ( m.E., also endlose Möglichkeiten der diesbezüglichen weitergehenden Strafverfolgungwenn man nur wollte ).
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Alt 20.10.2012, 23:35   #658
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Ausrufezeichen Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken.Wer ist dagegen ?


»Sicherstellung und Einziehung von Erträgen aus Straftaten in der Europäischen Union«


Wann hat man das erste mal oder auch das letzte mal in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz


das Vermögen aus mutmaßlichen kriminellen Einkünften

das Vermögen aus mutmaßlichen illegalen Einahmen

die Erträge aus mutmaßlichen kriminellen Aktivitäten

die Erträge aus mutmaßlichen illegalen Geschäften

die Erträge aus mutmaßlicher Arbeitsausbeutung

die Erträge aus mutmaßlichem Menschenhandel

die Erträge aus mutmaßlicher Sklaverei

die Erträge aus mutmaßlicher Zwangsarbeit

die Erträge aus mutmaßlicher gesetzwidriger Bereicherung

von Einzelpersonen oder Geschäftsunternehmen und Firmen beschlagnahmt und zu Gunsten ihrer betrogenen und bestohlenen Opfer angewandt, d.h. in Form einer „gerechten und angemessen Entschädigung“ diesen ihren Opfern zukommen lassen ?

Ist so etwas schon mal geschehen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ?

Wer weiß von wegweisenden Fallbeispielen und diesbezüglichen Gerichtsurteilen, bitte ?

TAGS / LABELS: Aktivitäten, angemessen Entschädigung, Arbeitsausbeutung, beschlagnahmt, bestohlenen Opfer, betrogenen und bestohlenen Opfer, Betrüger, Betrüger Diebe und Hehler, Betrüger Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken, Deutschland, Diebe, Diebe und Hehler, Einkünften, Einnahmen, Einzelpersonen, Einziehung, Entschädigung, Erträge, Erträge aus mutmaßlichem Menschenhandel, Erträge aus mutmaßlichen illegalen Geschäften, Erträge aus mutmaßlichen kriminellen Aktivitäten, Erträge aus mutmaßlicher Arbeitsausbeutung, Erträge aus mutmaßlicher gesetzwidriger Bereicherung, Erträge aus mutmaßlicher Sklaverei, Erträge aus mutmaßlicher Zwangsarbeit, Erträgen aus Straftaten, Europäischen Union, Fallbeispiele, Firmen, gerechten und angemessen Entschädigung, Gerichturteile, Geschäften, Geschäftsunternehmen, gesetzwidriger Bereicherung, gezwungen Vermögen herauszurücken, Hehler, ihren Opfern zukommen lassen, illegalen Einahmen, illegalen Geschäften, in Form einer gerechten und angemessen Entschädigung, kriminellen, kriminellen Aktivitäten, kriminellen Einkünften, Menschenhandel, Opfer, Österreich, Schweiz, Sicherstellung, Sicherstellung und Einziehung, Sicherstellung und Einziehung von Erträgen aus Straftaten, Sicherstellung und Einziehung von Erträgen aus Straftaten in der Europäischen Union, Sklaverei, Straftaten, Straftaten in der Europäischen Union, Vermögen, Vermögen aus mutmaßlichen illegalen Einahmen, Vermögen aus mutmaßlichen kriminellen Einkünften, wegweisende Fallbeispiele und diesbezügliche Gerichturteile, zu Gunsten ihrer betrogenen und bestohlenen Opfer angewandt, Zwangsarbeit
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Alt 20.10.2012, 23:46   #659
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Ausrufezeichen Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken.Wer ist dagegen ?


Hier handelt es sich um die Beschlagnahmung widerrechtlich erlangten Vermögens !DieseBeschlagnahmungoderKonfiskationkrimmineller Einkünfte nennt sich hier Abschöpfung oder Gewinnabschöpfung sowohl wie auch Rückgewinnungshilfe seitens der Ermittlungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden.

Transparency International Deutschland e.V.
Die Koalition gegen Korruption

Mai 2010

@ http://www.transparency.de/Straftate...ht.1740.0.html

Druckversion @ http://www.transparency.de/index.php?id=1740&type=98

Zitat:
Transparency International Deutschland e.V.

„Straftaten dürfen sich nicht lohnen“

- Vermögensabschöpfung als Mittel zur Korruptionsbekämpfung

Korruption stellt ein von besonderem Gewinnstreben gekennzeichnetes Kriminalitätsfeld dar. Doch die Ermittlungen sind schwierig und eine lückenlose Aufklärung meist nicht möglich.

Unter diesen Vorzeichen wäre es der Öffentlichkeit nur schwer zu vermitteln, wenn sich für verurteilte Korruptionstäter ihre Taten lohnten. Um dies zu verhindern, bietet das Strafrecht eine Reihe von Eigentumsund Vermögenssanktionen.

Durch den Verfall (Paragraph 73 ff. StGB) soll ein unrechtmäßig erlangter Vermögenszuwachs abgeschöpft werden. Gegenstände, die durch eine vorsätzliche Tat „hervorgebracht oder zu ihrer Begehung oder Vorbereitung gebraucht worden oder bestimmt gewesen sind“, können eingezogen werden (Paragraph 74 ff. StGB). Um zu verhindern, dass vor einer Verurteilung Vermögensbestandteile beiseite geschafft werden, stellt die Strafprozessordnung in Paragraph 111b ff. ein spezielles Sicherungsinstrumentarium zur Verfügung.

Die Gewinnabschöpfung dient nicht vordringlich dazu, das Staatssäckel zu füllen, sondern vielmehr der präventiven Abschöpfung der Gewinne aus Straftaten und um Eigentumsansprüche der Opfer über die Ermittlungen hinaus zu wahren (Rückgewinnungshilfe). Bisherige Erfahrungen zeigen, dass gerade die Vermögensabschöpfung die Täter subjektiv härter trifft als Geldstrafen oder Freiheitsstrafen auf Bewährung. Die Einziehung der lieb gewonnenen „Harley“ oder der Verfall des prall gefüllten Schweizer Bankkontos wirken erzieherischer als die Verurteilung zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung.

Laut dem Bundeslagebild Vermögensabschöpfung wurden 2008 367 Millionen Euro vorläufig gesichert. Besonders beachtlich dabei: Bei nur 69 Sicherungen im Deliktsbereich Korruption – das sind weniger als ein Prozent aller Sicherungen – konnten etwa drei Prozent (11,3 Millionen Euro) der Gesamtsumme gesichert werden. Dies bedeutet einen durchschnittlichen Wert je Sicherung von 185.000 Euro. Die Quote aus geschätzten Gewinnen und vorläufig gesicherten Vermögenswerten liegt zwischen vier und neun Prozent.

Seit über zehn Jahren gibt es bundesweit Fachdienststellen „Finanz- und Vermögensabschöpfung“ bei Polizei, Zoll und Justiz. In den letzten fünf Jahren hat es viele Versuche gegeben, die Vermögensabschöpfung und insbesondere die Rückgewinnungshilfe zu optimieren. Neben gesetzgeberischen Initiativen wurde die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Staatsanwaltschaften weiter intensiviert. Trotzdem ist es nicht gelungen, die Abschöpfungszahlen umfassend und kontinuierlich auszubauen.

Ausblick und Optimierungsmöglichkeiten

Schon allein aufgrund der hohen Sicherungsquoten ist das Abschöpfungspotential bei Wirtschafts- und insbesondere bei Korruptionsstraftaten enorm. Doch Vermögensermittlungen bedeuten immer Mehrarbeit für die ohnehin stark belasteten Strafverfolgungsbehörden. Deshalb drängt Transparency Deutschland auf eine angemessene und zeitlich beständige Personalausstattung bei den Fachdienststellen für Vermögensabschöpfung und auf eine Erhöhung von Zeitpensen der Staatsanwälte, um einen Anreiz für intensive Vermögensermittlungen zu schaffen.

Im Bereich der Polizei führen hohe Fluktuationsraten zum Verlust von langjährigem Erfahrungs- und Fachwissen. Die Vermögensabschöpferstellen, die meist umfangreiches juristisches, betriebswirtschaftliches und steuerrechtliches Wissen voraussetzen, sollten angemessen bewertet sein, um die Rekrutierung von qualifiziertem Personal zu erleichtern. Ausgebildete Vermögensabschöpfer sichern im Schnitt deutlich mehr Gelder als andere Polizeivollzugskräfte (laut BKA-Lagebild Vermögensabschöpfung 2008 35.670 Euro gegenüber 9.968 Euro).

Positiv zu bewerten sind neue Modelle zur Verteilung abgeschöpfter Vermögenswerte. In einigen Bundesländern wurden Quoten eingeführt, um den Strafverfolgungsbehörden gesicherte Gelder zu gewähren, die dann beispielsweise in die Intensivierung der Vermögensabschöpfung oder andere kriminalpolitische Projekte fließen.

Für eine bundesweit einheitliche BKA-Statistik müssen neben Zahlen aus den Ländern auch Justizdaten der Bundesebene einbezogen werden. Wünschenswert wären auch Verbesserungen bei der internationalen Rechtshilfe. Weil der Aufwand für ein Rechtshilfeersuchen oft unverhältnismäßig hoch ist und Erfolge lange auf sich warten lassen, nutzen Staatsanwaltschaften dieses Instrument noch zu wenig.

Denny Müller ist Mitglied der Arbeitsgruppe Strafverfolgung bei Transparency Deutschland.

Dieser Artikel ist im Scheinwerfer 47 (S. 12) vom Mai 2010 erschienen.
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D-10119 Berlin
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Tel: 030-549898-0
http://www.transparency.de

Scheinwerfer @ http://www.transparency.de/fileadmin...marktkrise.pdf

Und ein interessantes Fallbeispiel – was „Diebesgut“ betrifft – aus der Schweiz ( Fr. 05.10.2012 ) @ http://www.finews.ch/news/finanzplat...ng-u-besteuern


Unter all diesen bisher in diesem Thread, sowohl wie auch in anderen relevanten Threads geschilderten Umständen, hier jetzt erst einmal auf die Bundesrepublik Deutschland / Westdeutschland bezogen, sollen die Kirchen, und alle anderen an widerrechtlich erlangten Vermögen Teilhabenden einschließlich allen involvierten »Heimkinder-Zwangarbeit-Firmen« ! , denn nicht nur der reine Gewinn, aber auch Ersparnisse sowohl Einsparnisse aufgrund des Einsatzes von »Heimkinder-Zwangsarbeitern«, sind, m.E., ebenso Vermögen ! , wiederrechtlich erlangtes Vermögen ( unlawfully acquired and accumulated assests and wealth ! ) !ihre Beute aus nachkriegsdeutscher »Heimkinder-Zwangsarbeit« behalten dürfen ? --- Andere Straftäter – ganz normale Bürger die sich zum Straftäter machen – dürfen ihre Beute aus Straftaten doch auch nicht behalten, oder ?

Wer in Deutschland also will sich dafür einsetzen und darum bemühen, dass zukünftig nicht nur die Kirchen und ihre Verbündeten, sondern alle Straftäter, „rechtswidrig und widerechtlich erlangtes Vermögenbehalten dürfen ?
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Alt 20.10.2012, 23:54   #660
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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken.Wer ist dagegen ?


Wenn jemand dem Heimkind, jedem Heimkind, das Geld stiehlt oder dessen Lohn veruntreut ist er ein Dieb und/oder Betrüger.
Dies ist geschehen hunderttausendfach wenn nicht millionenfach. --- Diese Straftaten mögen verjährt sein, aber unter Umständen möglicherweise wegen der Vielzahl, dem Umfang und dem System mit dem von dieser Bevölkerungsgruppe „Heimkind“ gestohlen wurde, auch nicht.

Das Diebesgut ( „rechtswidrig und widerrechtlich erlangtes Vermögen“ ) bleibt immer Diebesgut. Das Diebesgut geht nie in den rechtmäßigen Besitz des Diebes oder des Betrügers über – auch nicht sobald es in seinem Bankkonto oder seinem Tresor oder im Bankkonto oder Tresor eines anderen ist, und zu jeder Zeit danach wenn ein Zweiter oder Dritter es wissentlich auf irgend eine Weise verwertet wird dieser zum Hehler. So ist es im Gesetz festgelegt und durch viele diesbezügliche Gerichtsurteile bestätigt.

Unendliche Varianten dieses Tatbestandes sind möglich um zum Straftäter zu werden. Und auch wenn nachdem das Geld „gereinigt“ ist bleibt es Diebesgut ( „rechtswidrig und widerrechtlich erlangtes Vermögen“ ) und kann es auch dann noch zur Hehlersubstanz werden; und auch jederzeit schon aus diesem Grund, dass es Diebesgut ist, beschlagnahmt werden.

Es kann mir doch keiner erzählen, dass es in diesem Zusammenhang keine Straftaten gibt für die die Täter sowohl wie auch die Mittäter auch heute noch belangt werden können und das Diebesgut an die rechtmäßigen Besitzer zurückgeben müßten --- ZUMINDEST das Diebesgut ( „rechtswidrig und widerrechtlich erlangtes Vermögen“ ) zurückgeben müßten.
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Alt 20.10.2012, 23:59   #661
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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken.Wer ist dagegen ?

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BEISPIELDIEBSTAHLVERSUCHTER DIEBSTAHLHEHLEREI


Beispiel einer ANKLAGESCHRIFT gegen drei Anklagte die gemeinsam in einem Strafprozess vor Gericht stehen und gemeinsam in neun Fällen des besonders schweren Diebstahls, des versuchten Diebstahls, sowohl wie auch, in der Alternative, in neun selbständigen Fällen der gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Hehlerei angeklagt sind.

@ http://www.thueringen.de/imperia/md/...t_mai_2012.pdf

Zitat:
08.05.2012, 9.00 Uhr, Saal 001 286 Js 8464/08 Schöffengericht
Tatvorwurf: gemeinschaftlicher Diebstahl in neun besonders schweren Fällen, versuchter Diebstahl oder gemeinschaftliche gewerbsmäßige Hehlerei in neun selbstständigen Fällen.

Gera, Weida, Triptis, u.a., 2006, 2007:
Der Angeklagten im Alter von 31 Jahren sowie den beiden Angeklagten im Alter von 34 Jahren wird vorgeworfen, entweder erkennbares Diebesgut zum Zwecke der Veräußerung gelagert oder aber auch selbst bereits die Diebstahlshandlungen begangen zu haben.
Bei einem Einbruch im Jahre 2006 soll ein Beuteschaden in Höhe von 8319 € entstanden sein, bei einem Diebstahl 2007 von vier Autoreifen von einem Firmengelände in Weida ein Beuteschaden in Höhe von 2600 €, bei einem Einbruch in ein Firmengelände einer Firma in Triptis ein Beuteschaden von 12.207 €, bei einem Einbruch in eine Elektronikgeschäft in Gera ein Beuteschaden von 2000 € sowie ein Sachschaden von 2677 €.
Ferner soll es weitere Einbrüche in Crimmitschau, Wünschendorf, Berga und Limburg gegeben haben. Das Diebesgut soll ein Garage der Angeklagten eingelagert worden sein, zur Vertuschung dieses Besitzes am Beutegut sei die Garage an ein „Phantom“ vermietet worden.
Dies nur weil nicht jeder jeden Tag solch eine ANKLAGESCHRIFT sieht und die meisten von uns wohl noch nie solch eine ANKLAGESCHRIFT gesehen haben.

Ob diese Straftäter wohl, nachdem sie der einen oder anderen Straftat überführt wurden, ihre Beute behalten durften ?
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Alt 21.10.2012, 00:07   #662
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Ausrufezeichen Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken.Wer ist dagegen ?


VERFALL (RECHT)

Was ist die Bedeutung von „Verfall“ ? – Wie viele Bedeutungen von „Verfall“ gibt es ? – Wie viele von euch kennen das Wort „Verfall“ und benutzen es täglich in ihrem gewöhnlichen Sprachgebrauch und wissen auch ganz genau was es bedeutet im juristischen Sinne ? – Ich denke sehr wenige von euch werden es im letzterwähnten Zusammenhang kennen.

Ich selbst kann mich vage darin erinnern es vielleicht schon mal vor Dekaden ( in meiner Schulzeit noch ) in Zusammenhang mit dem „Verfall“ von Gebäuden oder Ruinen und alten Kulturen gehört und es vielleicht auch selbst schon in solchen Zusammenhängen verwendet zu haben.

Ich, als Australier dessen tägliche Sprache Englisch ist, kannte dieses deutsche Wort also kaum. Und obwohl ich zufällig – zum ersten mal erst vor ein paar Tagen – während meinen Recherchen auf dieses Wort gestoßen war und auch zum ersten mal auf die juristische Bedeutung dieses Wortes aufmerksam wurde, worauf ich dann in einem Zweizeiler auch hier im Forum schon mal kurz Bezug nahm, hatte ich es sofort danach wieder vergessen.

Jetzt aber ist mir das Wort „Verfall“ wieder eingefallen und ich habe daher noch einmal genau nachgeschaut was es mit diesem Wort auch im juristischen Sinne nun wirklich auf sich hat.

Dieses neue Wissen möchte ich jetzt auch mit euch teilen, denn es ist von absoluter und großer Bedeutung und Relevanz in Zusammenhang mit „rechtswidrig und widerrechtlich erlangtem Vermögen“ ( unlawfully acquired and accumulated assests and wealth ! ).

Relevante Teilauszüge aus WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Verfall_(Recht)

Zitat:
Strafrecht
[ d.h. die Anwendung und Regulierung von „Verfall“ ist im Strafrecht angesiedelt ]


Gemäß § 73 StGB wird der Verfall eines Vermögensvorteils angeordnet, wenn der Täter diesen aus einer rechtswidrigen Tat erlangt hat. Sinn dieser Vorschrift ist es, unrechtmäßig erlangten Vermögenszuwachs abzuschöpfen, also eine rechtswidrige Bereicherung zu beseitigen.[1] Verfall ist somit ein über die Gewinnabschöpfung hinausgehendes Übel mit Strafcharakter.[2] Der Verfall kann auch gegen denjenigen angeordnet werden, der nicht Täter, sondern Teilnehmer der rechtswidrigen Tat ist. Es muss außerdem kein schuldhaftes Handeln vorliegen,[3] da der Verfall keine Strafe darstellt. Der Rechtssatz "nulla poena sine culpa" (lat., keine Strafe ohne Schuld) ist daher nicht anwendbar.

[ ......... ]

Ist ein bestimmter [rechtswidrig und widerrechtlich erlangter] Gegenstand nicht mehr beschaffbar oder der Verfall aus einem anderen Grunde nicht möglich, so ist nach § 73a StGB sog. Wertersatz durch den Täter zu leisten. Damit soll verhindert werden, dass erlangte Vermögensvorteile veräußert oder verbraucht werden, um so dem Verfall zu entgehen. Den Umfang und den Wert kann das Gericht schätzen (§ 73b StGB). Über den Verfall hinaus ist der erweiterte Verfall § 73d StGB) zulässig. Dieser weist im Vergleich zum herkömmlichen Verfall zwei Unterschiede auf: 1. müssen die Verfallsobjekte nicht aus einer konkret abgeurteilten Tat stammen, sondern es genügen beliebige andere rechtswidrige Taten, soweit die Vorschrift nur auf den § 73d StGB verweist. 2. kann der erweiterte Verfall schon dann angeordnet werden, wenn nur die Umstände die Annahme rechtfertigen (es genügt eine konkrete Wahrscheinlichkeit) [4], dass der Täter oder Teilnehmer die betreffenden Gegenstände aus einer oder für eine rechtswidrige Tat erlangt hat.

[ ……… ]

Höhe der Abschöpfung

Die Höhe der Abschöpfung richtet sich nach dem erlangten Vermögensvorteil und darf diesen nicht überschreiten, kann ihn aber im Ermessen der Behörde unterschreiten.[13] Für die Bemessung der Verfallshöhe ist der Vermögensvorteil, der unmittelbar aus dem Erfolg der Tat hervorgegangen ist, maßgeblich [ ... ] zu berücksichtigen;[14] Wurde durch die Tat ein Gegenstand erlangt, so ist seine Wertsteigerung bis zum Zeitpunkt der Entscheidung, aber nicht ein eventueller Wertverfall zu berücksichtigen [15]

[ ……… ]

[ Alle Fußnoten und Definitionen können natürlich ganz einfach im Original aufgerufen werden ]
Ich werde mich jetzt nicht hier bemühen Auswege für all diejenigen gegen die offiziell ein „Verfall“, d.h. offiziell eine „Gewinnabschöpfung“ angeordnet werden könnte, zu suchen und zu finden. Das überlasse ich ihren Verteidigern, im wahrsten Sinne des Wortes „Verteidiger“ und „verteidigen“ – „verteidigen“ derjenigen die im Besitz des „rechtswidrig und widerrechtlich erlangten Vermögens“ ( unlawfully acquired and accumulated assests and wealth ! ) sind und gerne eine „Rückgewinnungshilfe“ würden verhindern wollen.
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Alt 21.10.2012, 00:11   #663
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Ausrufezeichen Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«


Dieser Beitrag gehört, m.E., genau in diesen Thead »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt ?« sowohl wie natürlich auch in den anderen Thread »Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken. – Wer ist dagegen?«.

In Bezug auf das von den Kirchenrechtswidrig und widerrechtlich erlangte Vermögen“ ( unlawfully acquired and accumulated assests and wealth ! ) aus »Heimkinder-Zwangsarbeit« haben Kirchenobere schon mehrmals über die letzten paar Jahre, obwohl nicht öffentlich, so jedoch unter Zeugen, folgende Ausrede geäussert:

Ja wir können dieses Geld doch nicht wieder zurückgeben. Dann hätten wir ja kein Geld mehr unsere guten Taten fortzusetzen.

Die Nutznießer Firmen der »Heimkinder-Zwangsarbeit«, hingegen, sagen überhaupt nichts dazu. Ihr diesbezügliches Schweigen ist ohrenbetäubend.

Und was sagt die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland dazu ?

Und was sagen die jeweiligen Länderregierungen der Bundesrepublik Deutschland dazu ?

Und was sagen die Medien dazu ?

Und was sagt die Gesellschaft dazu ?
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Alt 22.10.2012, 22:42   #664
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Ausrufezeichen Waren die Einnahmen aus HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT steuerfrei?

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Was war damals rechtmäßig und gesetzmäßig daranan alle dem !und gemäß wessen Gesetz ?


Buch: Margret Karaul, Dierk Schumann, Rebecca Eulzer, Anne Kirchberg :
»Zwischen Verwahrung und Förderung - Heimerziehung in Niedersachsen 1949-1975« – 2012 Budrich UniPress, Opladen Berlin & Toronto – IBSN 978-3-86388-014-9

( Seite 97-102 )
Aus diesem Buch geht hervor: Die jeweiligen Jugendämter und Kommunalbehörden mit Segnung der Landesregierung ( zumindest was Niedersachsen betrifft ! ), es scheint, haben diese Verträge unter der Hand mit den verschiedenen Firmen und Landwirten, die Fürsorgezöglinge als billige Arbeitskräfte vermarkteten, geschlossen, und den Heimleitungen dabei einen Prozentsatz der Einnahmen versprochen. Die Löhne für die Arbeit normalerweise zahlbar auf dem freien Arbeitsmarkt wurden dabei jeweilig absichtlich bei ungefähr die Hälfte der ortsüblichen Tariflöhne unterwandernt. Für die Fürsorgezögliche selbst gab es keine Bezahlung; sie bekamen einfach nur ein Taschengeld, dass auf ein Punktesystem bassierte und sich nach ihrer „Führung“ im Heim und bei der ihnen zugewiesenen Arbeit richtete. So wurde es gehandhabt jahrzehntelang im nachkriegsdeutschen Westdeutschland.

Hört sich, m.E., nicht nachRechtsstaatan.
_________________________________


Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
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Alt 14.11.2012, 00:22   #665
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Standard AW: Der VEH e.V. vertritt die Interessen aller ehemaligen Heimkinder.

Hallo Heidi,

das Ihr alle Heimkinder vertretet ist ja so nicht wahr. Ihr als Vorstand haltet Euch ja nicht an Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Denn Ihr geht mit Mobbing an anders Denkende heran. Besonders Du, das habe ich in den Telefonaten mit Dir zu spüren bekommen.

Ruben aus Berlin und Mitglied (noch) im Verein, auch muss ich mich nicht hinter so ein Pseudonym verstecken.
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Alt 11.01.2013, 21:28   #666
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Seit dem Eklat zwischen dem "Kriminologen" Christian Pfeifer und Kardinal Marx ist wohl die letzte Hoffnung gewichen, dass jemals die Zustände in Kirchlichen Anstalten ans Tageslicht kommen. Der Vorwurf, sie konnten keinen Vertrag vereinbaren ist dumper gehts nimmer.
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
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Alt 24.02.2013, 09:02   #667
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Ausrufezeichen Aufklärung oder weitere Vertuschung, was ist gewollt?

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Hier kann sich jeder darüber informieren wo AUFKLÄRUNG DER VERBRECHEN DER KIRCHEN ( in Bezug auf „KINDESMISSBRAUCH“ ) stattfindet und wer was zu dieser AUFKLÄRUNG beiträgt

im HEIMKINDER-FORUM.DE im Thread »In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/15930-in-zusammenhang-mit-der-aufdeckung-von-kindesmissbrauch-wem-gebührt-die-ehre-–-und-wem-die-verdammnis/

Themenstarter – am 9. Dezember 2012 ( um 03:19 Uhr [MEZ] ) – das Ehemalige Heimkind Martin Mitchell a.k.a. »martini« ( Jg. 1946 ) – der als Teenager selbst durch verschiedene Kinderheimhöllen der Bundesrepublik Deutschland gegangen ist, dem es aber mit 17½ Jahren ( in 1964 ) gelungen ist nach Australien zu entfliehen, d.h. auszuwandern.

Betreiber auch – u.a. – ( seit 2003 ) der Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG
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Alt 24.02.2013, 10:30   #668
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Ausrufezeichen INTERESSENKONFLIKTE HOCH DREI

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Nochmals für all diejenigen die es immer noch nicht begriffen haben !

INTERESSENKONFLIKTE HOCH DREI !!!

Missbrauchsopfer werden betrogen und über den sprichwörtlichen Tisch gezogen --- von den Kirchen.

Unbedingt den Medienbericht vom 04.02.2013 bezüglich »Klasnic-Kommission missachtet Datenschutz« @ http://hpd.de/node/14938 und ähnliche österreichische Medienberichte auch an vielen, vielen anderen Stellen im Internet beachten ( die in der Bundesrepublik Deutschland etablierten Medien berichten einfach nicht darüber ).

ZUM VERGLEICH dessen was in Österreich geschieht ( Handhabung der „katholischen Klasnic Kommission“ in Österreich / Wien ) seitens der KATHOLISCHE KIRCHE ÖSTERREICH ( 1. ) mit dem was in Deutschland geschieht ( Handhabung der „katholischen Missbrauchsbeauftragten“ in Deutschland ) seitens der KATHOLISCHE KIRCHE DEUTSCHLAND und ( 2. ) mit dem was in Deutschland geschieht ( Handhabung der „evangelischen Ansprechspersonen für Missbrauchsopfer“ in Deutschland ) seitens der EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND.

ERSTENS:

Katholische Missbrauchsbeauftragte in allen Bistümern und Diözesen in der Bundesrepublik Deutschland, die ( belegbar ! ) vielfach auch selbst Juristen, Rechtsanwälte und Rechtsanwaltskanzleien, die die Interessen der Täter und Täterorganisationen und ihre Rechtsnachfolger vertreten sind, erzählen den Missbrauchsopfern der KATHOLISCHE KIRCHE DEUTSCHLAND – die sich dummerweise an SIE wenden – durchgehend, dass die in ihren jungen Jahren gegen sie begangenen sexuellen Straftaten, sowohl wie auch die damit zusammenhängenden Zivilansprüche / Schmerzensgeldansprüche, die diese Missbrauchsopfer möglicherweise auch heute noch gegen die KATHOLISCHE KIRCHE DEUTSCHLAND haben „verjährt“ „sind“. Und diese katholischen Missbrauchsbeauftragten beraten dann, gleichzeitig, die zu ihnen gekommenen Missbrauchsopfer eine kleine Abfindung für ihr Leiden und Trauma ( vielleicht so um die 4000 Euro bis 5000 Euro ) zu akzeptieren.

ZWEITENS:

Evangelische Ansprechspersonen für Missbrauchsopfer in allen ev. Gliedkirchen und ev. Kirchenkreisen in der Bundesrepublik Deutschland, die ( belegbar ! ) vielfach auch selbst Juristen, Rechtsanwälte und Rechtsanwaltskanzleien, die die Interessen der Täter und Täterorganisationen und ihre Rechtsnachfolger vertreten sind, erzählen den Missbrauchsopfern der EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND – die sich dummerweise an SIE wenden – durchgehend, dass die in ihren jungen Jahren gegen sie begangenen sexuellen Straftaten, sowohl wie auch die damit zusammenhängenden Zivilansprüche / Schmerzensgeldansprüche, die diese Missbrauchsopfer möglicherweise auch heute noch gegen die EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND haben „verjährt“ „sind“. Und diese evangelischen Ansprechspersonen für Missbrauchsopfer beraten dann, gleichzeitig, die zu ihnen gekommenen Missbrauchsopfer eine kleine Abfindung für ihr Leiden und Trauma ( vielleicht so um die 4000 Euro bis 5000 Euro ) zu akzeptieren.
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Alt 24.02.2013, 10:34   #669
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Ausrufezeichen Sind die kirchlichen Straftaten wirklich alle verjährt?

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Bundesgerichtshof-Urteil !!!

BGH - Urteil vom 4. Dez. 2012 Az. VI ZR 217/11

Das Original-Urteil ist hier zu finden @ http://openjur.de/u/597180.html#

Und so ist es richtig !!!

Der Kinderschänder, der gegen die angebliche Verjährung – zivilrechtliche Verjährung – der Schädigung eines Kindes durch mehrfache Vergewaltigung vor mehr als zwei Jahrzehnten und seine zivilrechtliche Verurteilung seinem Opfer dafür Schadenersatz zu leisten Berufung beim höchsten Gericht eingelegt hatte, hat verloren.

Er muß jetzt Schadenersatz leisten sowohl wie auch alle Kosten für das Berufungsverfahren zum Bundesgerichtshof tragen.

Und das ist richtig so !!!

»Für die Kirchen und ihre Einrichtungen erscheint es jedenfalls kurios, daß sie die Verjährungseinrede erheben. Sie handeln hier auf Erden mit Ewigkeitswerten, beanspruchen aber den Schutz der Verjährung. Sie untergraben damit ihre Lehre und das noch vorhandene Vertrauen Vieler.« ( meint Dierk Schäfer, ev. Pfarrer i.R. am Mi. 06.02.2013 um 10:27 Uhr ).
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Alt 24.02.2013, 10:43   #670
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Ausrufezeichen Schmerzensgeldzahlungen waren bisher zu niedrig!

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Einem Vergewaltigungsopfer wird von einem Landgericht ein Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 € zuerkannt.

Ja, und was sagen DIE KIRCHEN und IHRE Missbrauchsbeauftragten und Rechtsabteilungen und BUND und LÄNDER und IHRE Schadensbegrenzungsteams jetzt dazu ?

Zitat:
Pressemitteilung: netzwerkB / 6. Februar 2013

Reform des Schadenersatzes Notwendig

Schmerzensgeld

»Die 16. Zivilkammer des Wuppertaler Landgerichts sprach am 5. Februar 2013 einem Vergewaltigungsopfer einen Betrag von 100.000 Euro zu. Das Urteil (Az. 16 O 95/12) ist noch nicht rechtskräftig und wird vom Täter laut der Mitteilung seines Anwaltes angefochten werden. Das Opfer, eine damals 16jährige, schwangere Schülerin aus Solingen, wurde im Mai 2009 auf dem Schulweg verschleppt, für vier Tage gefangen gehalten, mit dem Tod bedroht und vielfach vergewaltigt.

Der Täter hatte die Tat in einer Art Drehbuch geplant. Als das Opfer dem Täter eröffnet hatte, dass sie schwanger sei, drohte der Täter dem Opfer, er wolle das Baby je nachdem später töten oder später ebenso vergewaltigen. Nach vier Tagen konnte das Opfer fliehen.

Auf den ersten Blick wirkt dieses Urteil fortschrittlich und realistisch.
Der Vorsitzende Richter erklärte: "Wir sind zwar gehalten, uns an vergleichbaren Fällen zu orientieren. Die bisherigen Zahlungen erscheinen uns aber einfach zu niedrig."«

http://www.lg-wuppertal.nrw.de/press...09_01_2013.pdf
QUELLE: Dierk Schaefers Blog ( 06.02.2013 um 20:40 Uhr ) @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2...chmerzensgeld/

QUELLE: Pressemitteilung vom 06.02.2013 von netzwerkB @ http://netzwerkb.org/2013/02/06/refo...ist-notwendig/ und @ http://netzwerkb.org/2013/02/05/verg...chmerzensgeld/

QUELLE: SPIEGEL ONLINE ( Di. 05.02.2013, 14:18 Uhr ) »Schwangere Schülerin: Vergewaltigte erstreitet Rekord-Schmerzensgeld« @ http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-881583.html

Und der Anwalt des damals 16-jährigen Vergewaltigungsopfers, Rechtsanwalt Hendrik Prahl selbst sagt folgendes dazu:

Zitat:
Beiler Karl - Platzbecker & Partners @ http://www.bkpkanzlei.com/index.php/...altigungsopfer

05.02.2013

In eigener Sache: Rekord-Schmerzensgeld für Vergewaltigungsopfer

Die 16. Zivilkammer des Landgericht Wuppertal hat in einer heute verkündeten Entscheidung (Az.: 16 O 95/12) einem Vergewaltigungsopfer ein Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 € zuerkannt und damit einen Paradigmenwechsel in der hiesigen Rechtsprechung eingeleitet. Die junge Frau wurde vor vier Jahren im Alter von 16 Jahren in Solingen auf dem Schulweg entführt und von dem Täter tagelang gefangen gehalten und mehrfach sexuell missbraucht.

Rechtsanwalt Hendrik Prahl [ siehe @ http://www.bkpkanzlei.com/index.php/.../hendrik-prahl ] unserer Kanzlei am Standort Wismar – hat das Opfer sowohl in dem vorangegangenen Strafverfahren, als auch im Schmerzensgeldprozess anwaltlich vertreten. Das von ihm nun erstrittene Urteil enthält die höchste jemals in Deutschland zugesprochene Schmerzensgeldsumme für ein Vergewaltigungsopfer. Zuvor konnte hierzulande lediglich ein Höchstbetrag von 50.000 € erfolgreich eingeklagt werden.

Weitere Informationen finden Sie im SPIEGEL ONLINE [ @ http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-881583.html ] oder den Seiten des WDR [ @ http://www1.wdr.de/themen/panorama/s...tigung100.html ]
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Alt 24.02.2013, 10:53   #671
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Ausrufezeichen Heimkinder warten auf Entschädigung für ihr Martyrium !

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Zitat:
ZDF.de - frontal21
»Missbrauchte HeimkinderKaum Hilfe für die Opfer« - »Und alle haben geschwiegen«

@ http://www.zdf.de/Frontal-21/Missbra...-26687780.html

[ als Teil dieser Sendung am Dienstag, 19. Februar 2013 ]

Video-Interview ( VON WOLFGANG KRAMER )

Ein ausführliches Interview mit dem Erziehungswissenschaftler und Berater ehemaliger Heimkinder, Manfred Kappeler

Frontal21 im Interview mit Prof. Dr. Manfred Kappeler – 9 Min. und 12 Sek.

Dienstag, 19. Februar 2013

[ Niederschrift dieses Interviews
( Niederschrift aus privater Hand – seitens des Australiers Martin MITCHELL, Ehemaliges Heimkind, Jg. 1946 ) ]

INTERVIEWER: Was kritisieren Sie denn noch? – Es ist doch: Das Unrecht ist anerkannt und es gibt Geld.

PROF. KAPPELER: Ja.

INTERVIEWER: Was noch, was fehlt?

PROF. KAPPELER: Das Unrecht was anerkannt wird wird nicht in dem Sinne anerkannt wie die Vertreter der Ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch das gefordert haben. Zwar steht in den Preambeln des Abschlussberichtes „Unrecht und Leid is geschehen“, dass es anerkannt wird, es wird bedauert, aber der Kern dieses Unrechtes, die ZWANGSARBEIT der Jugendlichen und die verbotene Kinderarbeit, Arbeit der Kinder bis zum vierzehnten Lebensjahr – und die damit verbundene Vorenthaltung jeglicher Bildungschancen – wurde nicht anerkannt, ausdrücklich nicht anerkannt. Und das war die Hauptforderung der Ehemaligen Heimkinder. Und wenn diese Hauptforderung anerkannt worden wäre dann hätte auch eine ganz andere Entschädigung erfolgen müssen, nämlich wirklich eine Ent-schädigung die zumindestens den Versuch unternommen hätte die vorenthaltenen Lebenschancen auf einem niedrigen Level aber immerhin für das Alter jetzt noch beträchtlich zu bedenken.

Die mutmaßlichen Täter kann man nicht befragen. Die betroffenen Ehemaligen Heimkinder können keine materiellen Beweise führen. Es gibt ja auch so gut wie in keinem Fall noch Akten. So: „Rein formal-juristisch ist da eigentlich gar nichts zu wollen und in so fern kann es auch keine pauschale Entschädigungsregelung geben. Das was wir machen ist ja eigentlich ja schon ein großes symbolisches Zeichen. Verpflichtet sind wir dazu formal-juristisch überhaupt nicht.“.

PROF. KAPPELER: Ja.

INTERVIEWER: Was haben Sie dazu zu sagen?

PROF. KAPPELER: Diese formal-juristische Argumentation die – ahem – ist ja der Versuch der politischen Verantwortung zu entgehen. Wenn man sich auf die Verjährungsfristen zurückzieht, auf die Weigerung der Täterorganisationen – sage ich jetzt absichtlich zugespitzt – auf die Verjährungseinrede zu verzichten wenn Ehemalige Heimkinder heute noch ihre Schäden geltend machen wollen auf dem juristischen Wege, wenn – ahem – die Beweislage so verstanden wird dass die Ehemaligen Heimkinder im Einzelfall teilweise mit Uhrzeit und Stunde der Gewalttaten die sie erfahren haben belegen sollen was ihnen geschehen ist, dann sind das alles formal-jurische Argumente, die einen Abwehrcharackter haben.

In Wirklichkeit wäre es um eine politische Entscheidung gegangen und so war das Ganze ja auch angedacht. Gefordert waren eine politische Anerkennung dieses Unrechts und dann auch eine politisch gewollte Wieder-gutmachung [ Wieder-Bindestrich-Gutmachung ! ], so weit das überhaupt geht.

In einer der Sitzungen im Bundestag des Petitionsausschusses waren Experten aus dem Bundesarbeitsministerium geladen, die wurden von den Abgeordneten zur Frage des Charakters der in den Heimen geleisteten Arbeit befragt, und dann haben diese Herren aus dem Bundesarbeitsgericht [ sic, MM ] gesagt, die Arbeit die die Kinder und Jugendlichen in den Heimen leisten mussten war ZWANGSARBEIT.

Wenn sie das anerkennen, sie als Abgeordnete, dass das ZWANGSARBEIT ist, dann müssen sie das als politische Entscheidung sehen und auf politischem Wege dafür sorgen; dass kann nicht über die Rentenkasse gehen und auf die allgemeine Bevölkerung übertragen werden, dass diese Menschen Wiedergutmachung erfahren.

Das haben die Experten aus dem Bundesarbeitsministerium den Abgeordneten des Bundestages gesagt, die haben gesagt „das ist ZWANGSARBEIT“.

Und wenn sie die Wiedergutmachung wollen, dann müssen sie als Volksvertreter den politischen Mut haben das entsprechend zu entscheiden.

INTERVIEWER: Das Ganze erinnert ja an die Feststellung „Einmal Opfer immer Opfer“. Gilt das auch für die Ehemaligen Heimkinder im Hinblick auf das was beim Runden Tisch rausgekommen ist?

PROF. KAPPELER: Ja. Also sehr, sehr viele Ehemalige Heimkinder haben das als eine zweite Viktimisierung erlebt. Was dort geschehen ist: sie waren ständig der Übermacht, der Gewalt der Experten und der Interessenvertreter unterlegen.

Sehr, sehr viele Ehemalige Heimkinder in der Bundesrepublik haben sich überhaupt nicht bis jetzt geoutet, oder weigern sich auch, bezogen auf diese eingeschränkten Entschädigungsmöglichkeiten – oder sagen wir mal „Entschädigungsmöglichkeiten“, falscher Begriff – das was sie da bekommen können, das in Anspruch zu nehmen, weil sie nicht wieder in dieser Rolle des Opfers, das jetzt als Bittsteller, wieder auftreten muss um minimale Gratifikationen zu bekommen.

Die Gesellschaft hat da nach wie vor eine ungeheuere Bringschuld diesen Menschen gegenüber.

INTERVIEWER: Aber ist im Hinblick auf dieses bekanntgewordene Unrecht in einem Rechtsstaat – was ja fast wie ein Widerspruch in sich klingt – ist dieser Rechtsstaat, ist die Bundesrepublik, dieser Herausforderung die Schäden die da entstanden sind wenigstens tendenziell wiedergutzumachen annähernd gerecht geworden?

PROF. KAPPELER: Nein. – Nein. Es ist, das muss man leider sagen, wirklich die Billiglösung dabei herrausgekommen. Das Allergeringste was ihnen als das einmal in Gang gekommen war zugestanden werden musste und keinen Euro mehr.

INTERVIEWER: Warum ist im Abschlussbericht nicht davon die Rede dass es ein Unrechtssystem gewesen ist mit ZWANGSARBEIT und allem Drum und Dran und Rechtlosigkeit? Warum ist das da nicht reingeschrieben worden? Wer wollte das nicht?

PROF. KAPPELER: Also, wenn wir jetzt die Politiker am Runden Tisch nehmen, auch schon im Petitionsausschuss, auch schon im Bundestag, dann wäre dieses Eingeständnis eine Erschütterung ihres Selbstverständnisses bezogen auf die Geschichte und den Charakter der Bundesrepublik Deutschland gewesen. Mitten im Kern des eigenen Gesellschaftssystems geschieht solches Unrecht in unvorstellbaren Ausmass und sämtliche – verfassungsrechtlich, staatsrechtlich, verwaltungsrechtlich! – vorhandenen Kontrollsysteme versagen; nicht zufällig!

Ich hab analysiert wie das alles zusammenhängt, warum die Vormundschaftsgerichte zusammen mit den Jugendämtern, zusamen mit den Verwaltungsgerichten, mit der Psychiatrie, ein gesamtes System so funktioniert hat.

Nach ’45 gab es an diesem Punkt, in diesen totalen Institutionen – die waren völlig abgeschottet von der Öffentlichkeit! – keine Zäsur. Mit denselben Personen und denselben Methoden ist das weitergelaufen bis weit in die siebziger Jahre.

Und sich das einzugestehen, sich dieses existenzielle Versagen deutlich zu machen – und dieses Eingeständnis wäre eine Leistung gewesen für die Entwicklung der politischen Kultur in der Bundesrepublik für die Zukunft – , deswegen habe ich immer gesagt, es geht auch darum dass wir diese Schuld annehmen, die wir selber genuin zu verantworten haben um zu verhindern dass sowas jemals wieder passiert. – Das ist nicht irgend eine, sondern es ist eine zentrale Schuld des Systems in der Bundesrepublik.

Und die Ehemaligen Heimkinder haben diesen Punkt unmissverständlich immer wieder in die Debatten am Runden Tisch eingebracht und da sind sie auf eine Mauer der Ablehnung gestoßen.

Und, kann man natürlich noch hinzufügen, bei den Kirchenvertretern, die ja 70% der gesamten Heimerziehung zu verantworten hatten, kommen ja noch mal andere Dimensionen von Schuld und Sühne dazu.

INTERVIEWER: Ein Unrechtssystem im neuen freiheitlich-demokratischen Westdeutschland. Der Rechtsstaat versagt. Die Profiteure des Unrechts wurden nie zur Verantwortung gezogen.

EHEMALIGES HEIMKIND DIETMAR KRONE: Was mich am meisten darüber ärgert, dass die Firmen für die wir arbeiten mussten, sich schön da rausgehalten haben; die mussten ja so gut wie garnichts in den Topf einzahlen, nich. Letztendlich bleibt’s am Steuerzahler hängen.

INTERVIEWER: Der Runde Tisch [ Heimerziehung ] [ unter der Schirmherrschaft von Antje Vollmer ] Jahrzehnte später begnügt sich mit einer Billiglösung, gesteht keine jüngste deutsche Schuld ein.

PROF. KAPPELER: Einsicht in die eigene Schuld - da liegt das Versagen und damit, das will ich mal deutlich sagen, ist auch wieder neue Schuld entstanden.

[ für diese letzten vier Ausagen – die auch Teil des Interviews waren – siehe das YouTube-Video @ http://www.youtube.com/watch?v=VfJWx_r0f70 ( am Ende dieses YouTube-Videos ! ) ]
Zitat:
»„Und alle haben geschwiegen“ – EIN SPIELFILM über das Schicksal von Heimkindern im Westdeutschland der 50er und 60er Jahre. Hunderttausende Kinder und Jugendliche erlebten Demütigungen und Rechtlosigkeit, mussten ZWANGSARBEIT leisten, viele wurden sexuell missbraucht.«
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Alt 24.02.2013, 11:15   #672
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Ausrufezeichen Heimkinder warten auf Entschädigung für ihr Martyrium !

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Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND [ bevor sie eine "Bundesrepublik" war ] ! --

Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK ÖSTERREICH [ bevor sie eine "Bundesrepublik" war ] !

Weiterführend zu der von Prof. Dr. Manfred Kappeler erwähnten "ZWANGSARBEIT", wobei es um das Verbot dieser "ZWANGSARBEIT" geht und dazu was das Gesetz unter "ZWANGSARBEIT" versteht.

Relevante Auszüge aus den Proklamationen und Bekanntgebungen der Allierten --- auch bezüglich ZWANGSARBEIT.

Zitat:
Verordnungsblatt der Stadt Berlin

Herausgegeben von der Stadt Berlin.
Erscheint nach Bedarf. – Bezugspreis vierteljährlich
5,—RM zuzüglich Postgebühren, Einzelheft 1,—RM

Bestellungen sind zu richten an die Verlagsabteilung
der Magistratsdruckerei, Berlin N4, Linienstr. 339-340
Telefon 42 46 51 — Postscheck Nr. Berlin 1006 71

1. Jahrgang Nr. 85. Oktober 1945

Inhalt

Tag 20. 9. 1945 – Proklamation Nr. 2 des Kontrollrates – Seite 95

Bekanntmachungen der Alliierten

Proklamation Nr. 2 des Kontrollrates

An das Deutsche Volk!

Einige zusätzliche Forderungen an Deutschland
Wir, die Vertreter der Alliierten, Oberbefehlshaber der Besatzungsstreitkräfte der Sozialistischen Sowjetrepubliken, des Vereinigten Königreichs von Großbritanien und Nordirland, der Vereinigten Staaten von Amerika und der Französischen Republic, geben, im Anschluß an die Erklärung über die Niederlage Deutschlands, die am 5. Juni 1945 in Berlin unterzeichnet wurde, hiermit einige zusätzliche Forderungen bekannt, die sich aus der vollständigen Niederlage und der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands ergeben und die Deutschland befolgen muß (soweit dieselben noch nicht erfullt worden sind), und zwar:

Abschnitt I

[ ………. ]

2. Alle Arten militärischer Ausbildung, militärischer Propaganda und militärischer Betätigung jeglicher Natur sind dem deutschen Volk verboten, ebenso die Bildung irgendwelcher Organisationen und Gruppen zum Zweck der Förderung von militärischer Ausbildung irgenwelcher Art und die Bildung von Organisationen ehemaliger Kriegsteilnehmer oder anderer Gruppen, die militärische Eigenschaften entwickeln könnten, oder die dem Zweck der Pflege der deutschen militärischen Tradition dienen, gleichgültig, ob derartige Organisationen oder Gruppen angeblich politischer, erzieherischer, religiöser, gesellschaftlicher, sportlicher oder irgendwelcher anderer Natur sind.

Abschnitt II

[ ………. ]

3. a) Deutsche Behörden und Beamte in allen Gebieten außerhalb der Grenzen Deutschlands, wie sie am 31. Dezember 1937 bestanden, und in allen solchen Gebieten innerhalb dieser Grenzen, wie sie von den Vertretern der Alliierten zu irgendeinem Zeitpunkt festgelegt werden sollten, haben die ihnen von den Vertretern der Alliierten erteilten Vorschriften, sich aus diesen Gebieten zu entfernen, zu befolgen.

b) [ ………. ]

c) [ ………. ]

4. In den in Paragraph 3 oben erwähnten Ländern und Gebieten sind seitens aller Streikräfte unter deutschem Befehl und seitens deutscher Behörden und Zivilpersonen alle Zwangsmaßnahmen und jegliche ZWANGSARBEIT sowie alle Maßnahmen, die eine Gesundheitsschädigung oder eine Verletzung als Folge haben können, unverzüglich und völlig einzustellen.

[ ………. ]

[ ………. ]

Tag 20. 9. 1945 – Proklamation Nr. 2 des Kontrollrates – Seite 100

[ ………. ]

Abschnitt XIII

Im Falle irgendwelcher Zweifel über die Auslegung oder Bedeutung irgendeiner Bedingung oder irgendeines Ausdruckes in der Erklärung über die Niederlage Deutschlands oder aller auf Grund dieser erlassenen Proklamationen, Befehle, Verordnungen und Vorschriften ist die Entscheidung der Vertreter der Alliierten endgültig.

Ausgefertigt in Berlin, den 20. September 1945.
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Alt 24.02.2013, 11:24   #673
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Ausrufezeichen Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit/Pflichtarbeit!

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Und – ebenso bezüglich "ZWANGSARBEIT" – kürzlich zusammengestellt von Heidi Dettinger, 2. Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. noch folgende Zusammenfassung:

Zitat:
Artikel 12 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland besagt:

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) definierte 1930 in Art. 2 Abs. 1 des Übereinkommens über Zwangs- und Pflichtarbeit die Zwangsarbeit als unfreiwillige Arbeit oder Dienstleistung, die unter Androhung einer Strafe ausgeübt wird. Nicht dazu gehören laut Abs. 2 des Übereinkommen: Militärdienst, übliche Bürgerpflichten, Arbeit im Strafvollzug, notwendige Arbeit in Fällen höherer Gewalt und Arbeit, die dem unmittelbaren Wohl der Gemeinschaft dient.

Die ILO verbietet den Einsatz von Zwangsarbeit

● als Mittel politischen Zwanges oder politischer Erziehung oder als Strafe gegenüber Personen, die gewisse politische Ansichten haben oder äußern oder die ihre ideologische Gegnerschaft gegen die bestehende politische, soziale oder wirtschaftliche Ordnung bekunden;
● als Methode der Rekrutierung und Verwendung von Arbeitskräften für Zwecke der wirtschaftlichen Entwicklung;
● als Maßnahme der Arbeitsdisziplin:
● als Strafe für die Teilnahme an Streiks;
● als Maßnahme rassischer, sozialer, nationaler oder religiöser Diskriminierung.

Zur Erklärung:

Die ILO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und beauftragt, soziale Gerechtigkeit sowie Menschen- und Arbeitsrechte zu fördern.

Der ILO wurde 1969 der Friedensnobelpreis und 1994 der Hans-Böckler-Preis zuerkannt. Die ILO hat 185 Mitgliedstaaten, unter ihnen die Bundesrepublik Deutschland, die im Übrigen das oben genannte Übereinkommen über Zwangs- und Pflichtarbeit am 13. Juni 1956 ratifizierte!

Es dürfte also eigentlich keiner sagen, dass
1. Die in den Heimen geleisteten Arbeiten KEINE Zwangsarbeiten waren;
2. Die Zeiten andere waren;
3. Sie nichts davon gewusst hätten...
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Alt 25.02.2013, 02:25   #674
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Insbesondere in Bezug auf die vorhergehenden letzten drei Beiträge in diesem Thread: Beitrag 671, Beitrag 672 und Beitrag 673, aber auch in Bezug auf viele andere vorhergehende Beiträge in diesem Thread und in anderen relevanten Threads zu diesem Thema und ähnlichen Themen wo auch immer im Internet.

Die Allierten, d.h. die Russen, die Engländer und Iren, die Amerikaner und die Franzosen hatten kein Problem mit der deutschen Sprache, mit dem deutschen Begriff "ZWANGSARBEIT", und sie alle wussten sehr wohl was "ZWANGSARBEIT" – auch im formal-juristischen Sinne – war und um was es sich da handelte und haben es ja daher auch sofort – in 1945 – unter Verbot gestellt. Und die Deutschen haben sich ja dann auch sofort bedingungslos mit diesem Verbot, per Unterschrift, einverstanden erklärt.

Die Deutschen jedoch, obwohl sie dieses Verbot sogar dann in 1949 selbst in ihrem eigenen Grundgesetz festgeschrieben haben, haben sich aber nicht an diese Abmachung und Verpflichtung, die sie schon 1945 unterschrieben haben, gehalten. Tatsächlich waren es allen voran die Kirchen, die sich als Erste gegen diese Abmachung und Verpflichtung aufgelehnt haben und die Allierten diesbezüglich sofort hintergangen haben. Ja, auch dafür liegen Beweise for.

In Anbetracht all dessen ist die Aussage und Großtuerei der evangelischen Kirchenfrau Frau Antje Vollmer, am »Runden Tisch Heimerziehung« und in den Medien (2009/2010), dass der Begriff "ZWANGSARBEIT" / "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in Bezug auf Ehemalige Heimkinder – nachkriegsdeutsche Heimkinder – nicht verwendet werden darf, weil er „anderweitig historisch belegt“ sei, einfach nur Blödsinn und an Blödsinnigkeit kaum zu überbieten.

Alle Ehemaligen Heimkinder, die in Westdeutschland von den Kirchen und vom Staat auf irgend eine Weise – vielfach bis zu ihrem 21. Lebensjahr – versklavt wurden, fordern für die von ihnen jahre- und jahrzehntelang verrichtete "ZWANGSARBEIT", von der die Nutznießer dieser "ZWANGSARBEIT" in Milliardenhöhe profitiert haben, eine angemessene Entschädigung!

In Österreich war es genauso und die österreichischen Heimkinderopfer / Heimkinder-Zwangsarbeiter fordern daher an angemessener Entschädigung nichts weniger als die deutschen!
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Alt 06.03.2013, 18:14   #675
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Im ZDF lief am Montag eine Doku und ein Fernsehfilm zum Thema.

Zitat:
Und alle haben geschwiegen - Die Dokumentation

Über das Leid der Heimkinder

Nicht für alle waren die 50er und 60er Jahre in der Bundesrepublik eine Zeit des Aufbruchs. In kirchlichen und in staatlichen Heimen wurden etwa 800.000 Kinder jahrelang unter heute unvorstellbaren Bedingungen gedemütigt, geschlagen, ausgebeutet und eingesperrt.
Es waren meist nichtige Gründe, die zur Einweisung in die Erziehungsanstalten führten – Gründe, die ein gesellschaftliches Kartell bestimmte, zu dem Jugendbehörden, Gerichte, Lehrer, Nachbarn, Eltern und vor allem die damals noch einflussreichen Kirchen gehörten.
Und alle haben geschwiegen - Die Dokumentation - ZDF.de

Mediathek: Startseite - ZDF Mediathek

vavideo zum runterladen: Suche: und alle haben geschwiegen
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