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Alt 17.08.2012, 16:07   #601
Ehemaliges Heimkind
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Ehemaliges Heimkind
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Ausrufezeichen Nochmalige nüchterne Betrachtung der wirklichen Situation.

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Zitat:


Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – die »Rentenersatzleistungen« sind KEINE Entschädigung und decken nur einen geringen Teil ab:
  • es gibt keine »Rentenersatzleistungen« für Kinderarbeit (unter 14 Jahre);
  • es gibt keine »Rentenersatzleistungen« für Kinder mit Behinderungen, die in den entsprechenden Heimen waren;
  • es werden keine Zeiten nach 1975 berücksichtigt;
  • wo, bei all dem Gerede über »Rentenersatzleistungen«, bleibt der geklaute Lohn? Und die Zinsen?
  • Es werden keine Misshandlungen, keine sexuelle Gewalt, kein psychischen Schäden berücksichtigt;
  • es werden überhaupt keine Kleinkinder und Säuglinge berücksichtigt, die in den Heimen erbärmlich behandelt wurden.
Und natürlich wird nicht berücksichtigt, dass Kindern keine/kaum eine Schul- und/oder Berufsausbildung zugestanden wurde. Was aber zur Konsequenz hatte, dass diese Kinder später im Leben einmal finanziell weitaus schlechter gestellt waren.

Wer glaubt, es sei gar nicht möglich, dies zu berechnen, irrt. Denn es wurde z.B. bei KZ-Insassen (zu Recht!) berücksichtigt, dass jemand, der aus dem KZ kam, ohne die Jahre dort verbracht zu haben wahrscheinlich studiert hätte und dann soundsoviel verdient hätte. Genauso berechnen z.B. Versicherungen, wenn ein junger Mensch unschuldig in einen Autounfall verwickelt war, deshalb sein Abi nicht machen, nicht studieren konnte. Dann wird seine Entschädigung bzw. Rente berechnet nach der Möglichkeit: Hätte Abitur gemacht, wollte Sozialpädagogik studieren, hätte heute Arbeit und würde – laut Besoldungsordnung für Lehrer – heute soundsoviel verdienen. Und jede Gehaltserhöhung wird berücksichtigt und auf die Rente aufgeschlagen.

Dagegen sind die »Rentenersatzleistungen« ein Dreck, wenn ich das mal so sagen darf. Auch wenn sie für jemanden der 8 Jahre im Heim geschuftet hat erst einmal 25.000 Euro wert sind.

25.000 für 8 Jahre Arbeit?

Lasst uns mal ein bisschen mit Zahlen spielen:
Laut dem Bonner Institut für Wirtschaft und Gesellschaft war der Durchschnittslohn 1960 700 Euro, 1965 1.000 Euro, 1970 1.250 Euro, 1975 auch 1.250 Euro.

Hilfsarbeiterlöhne (die ja bei uns ehemaligen Heimkindern vorausgesetzt werden) lagen etwa 10% unter dem Durchschnitt. Nun mal angenommen, ein Heimkind arbeitete 7 Jahre – von 1960 bis 1967 z.B. – hätte es in diesen Jahren einen Nettolohn von ca. 66.000 Euro minus 10%, also 59.400 Euro verdient.

So – und dazu müssten ja eigentlich noch die Zinsen kommen, oder? Und dann – aber auch erst dann könnten die mit ihren 25.000 »Rentenersatzleistung« um die Ecke kommen. Wenn man es mal gerecht sehen will.

Wir sollten uns einfach mal darüber im Klaren sein, dass Kinderhände in dieser unserer Republik Werte in Milliardenhöhe geschaffen haben in all den Jahren! Und geben wollen die uns ein paar tausend. Und dazu noch diese Sachleistungen, die wir nicht einmal selbst bezahlen dürfen - das wird von denen gemacht. Warum? Weil kein „Missbrauch“ mit dem Geld betrieben werden solle... „Missbrauch“? Ich dachte immer, das wäre ihr schönfärberisches Wort für sexuelle Gewalt?

Vor Jahren schon wurden diese »Sachleistungen« vom Sozialamt abgeschafft, um die Sozialhilfeempfänger nicht zu diskriminieren. Gut so! Seither bekommt jeder Sozialhilfeempfänger (oder nenn es Hartz IV oder ALG II - Hose wie Jacke) seine Miete jeden Monat aufs Konto überwiesen – und nicht etwa der Vermieter direkt. Weil das diskrimierend ist.

Aber bei uns ehemaligen Heimkindern darf man das wieder so machen??? Und ganz offen mit dem „Missbrauch“ argumentieren? Das ist doch wohl die absolute Sauerei!
BRD Durchschnittslohn monatlich 1960-2002 @ [ Eine diesbezügliche statistische Tabelle. All diejenigen die es interessiert können selbst nach dieser Tabelle GOOGLEn --- Die URL ist zu lang und kompliziert um sie hier aktiviert einstellen zu können. --- GOOGLE "Schaubild 1: Monatliches Arbeitnehmerentgelt, Bruttolohn, Sozialbeiträge, Lohnsteuer und Nettolohn je Beschäftigten in Deutschland 1960-2002" ]

BRD Durchschnittslohn jährlich 1960-2016 @ http://de.statista.com/statistik/dat...and-seit-1960/

All diese Zahlen oder auch andere Zahlen – „genauere Zahlen“ / „bessere Zahlen“ / „richtigere Zahlen“, die ein anderer ( anderswo ) meint zur Verfügung stellen zu müssen – sind jedoch nicht das eigentliche Thema noch das Ausschlaggebende dieses Beitrages ( auch anderswo im Internet von mir getätigt ). Es geht dem Verfasser / der Verfasserin dieses ( von mir hier zitierten ! ) Beitrages hauptsächlich darum noch einmal genau aufzuzeichnen, dass man heute, im Jahre 2012, den Heimopfern keine Gerechtigkeit wiederfahren lässt und nicht bereit ist ihnen eine ihnen zustehende „angemessene Entschädigung“ zu zahlen.

Und es geht hier - und ( a. ) auf der Informationsplattform des "VEREINS EHEMALIGER HEIMKINDER e.V." ( "VEH e.V." ), genauso wie auch ( b. ) auf der seit dem Jahre 2003 schon bestehenden Webseite des australischen Verfassers vieler dieser Beiträge hier ( »Ehemaliges Heimkind« Martin MITCHELL) – um in einem angeblichen Rechtsstaat gefangengehaltene Kinder und Jugendliche und um die auf sie systematisch angewandte GEWALT und MISSHANDLUNG mit der man diese ZWANGSARBEIT – unentlohnte ZWANGSARBEIT ( jahrzehntelang mit gleicher Methode ! ) - von ihnen erzwungen hat.
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Alt 17.08.2012, 16:14   #602
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Ausrufezeichen "Verein ehemaliger Heimkinder e.V." neue Vereinswebseite !

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Der "Verein ehemaliger Heimkinder e.V." hat seit 17.07.2012 eine neue Webseite !

veh-ev.info | veh-ev.org | vehev.org haben absolut nichts mit dem "VEREIN EHEMALIGER HEIMKINDER" zu tun. GOOGLE schnallt es einfach nicht.

"VEH e.V." nur @ http://veh-ev.eu !!!

LABELS: Ehemalige Heimkinder, Ehemaligen Heimkinder, ehemaligen Heimkindern, Heimerziehung, Heimkinder, Heimkinder-Ueberlebende, Heimkinderopfer, Heimopfer, VEH, VEH e.V., Verein ehemaliger Heimkinder, Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
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Alt 17.08.2012, 16:18   #603
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Ausrufezeichen "Verein ehemaliger Heimkinder e.V." neue Vereinswebseite !

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Aktuelle und verlässliche EHEMALIGE HEIMKINDER Nachrichten gibt es nur hier: beim "VEREIN EHEMALIGER HEIMKINDER e.V."

"VEH e.V." @ http://veh-ev.eu !!!

Nichts bezüglich EHEMALIGE HEIMKINDER auf dieser Webseite veh-ev.info !

Nichts bezüglich VEREIN EHEMALIGER HEIMKINDER auf dieser Webseite veh-ev.info !

Nichts bezüglich HEIMKINDER auf dieser Webseite veh-ev.info !

Die Webseite Webseite veh-ev.info gehört dem CYBERSQUATTER "MR. DAVID SMITH" und wird von CYBERSQUATTER "MR. DAVID SMITH" nur für kommerzielle Werbungszwecke genutzt, die nicht das Geringste mit dem VEREIN oder HEIMKINDER-THEMEN zu tun haben !

GOOGLE ist schon mehrfach davon in Kenntnis gesetzt worden !!!

Und es geht hier - und ( a. ) auf der Informationsplattform des "VEREINS EHEMALIGER HEIMKINDER e.V." ( "VEH e.V." ), genauso wie auch ( b. ) auf der seit dem Jahre 2003 schon bestehenden Webseite des australischen Verfassers vieler dieser Beiträge hier ( »Ehemaliges Heimkind« Ehemaliges Heimkind ) – um in einem angeblichen Rechtsstaat gefangengehaltene Kinder und Jugendliche und um die auf sie systematisch angewandte GEWALT und MISSHANDLUNG mit der man diese ZWANGSARBEIT – unentlohnte ZWANGSARBEIT ( jahrzehntelang mit gleicher Methode ! ) - von ihnen erzwungen hat.
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Alt 17.08.2012, 16:25   #604
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Ausrufezeichen "Verein ehemaliger Heimkinder e.V." neue Vereinswebseite !

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Für den "Verein ehemaliger Heimkinder e.V." und zum Thema "Ehemalige Heimkinder" in den GOOGLE-Suchindexen, nur die neue Webseite des Vereins

http://veh-ev.eu anklicken !

Nur dies http://veh-ev.eu leitet zum "VEH e.V." !

Das Anklicken ähnlich aussehender Webseiten-Adressen – Domains – nützt nichts, sondern – in einem bestimmten Fall, im Fall der Domain veh-ev.info zum Beispiel – hilft nur dem CYBERSQUATTER "MR. DAVID SMITH" seine KOMMERZIELLE WERBUNG zu verbreiten. Die KOMMERZIELLE WERBUNG des CYBERSQUATTER "MR. DAVID SMITH", auf veh-ev.info zum Beispiel, jedoch, fördert keine EHEMALIGE HEIMKINDER relevante Information zu Tage --- und FÜHRT INTERNETUSER NUR IN DIE IRRE, während ER auch noch Geld DAMIT verdient.

GOOGLE hat es leider immer noch nicht begriffen und bisher nichts unternommen SPAM ! – aus allen EHEMALIGE HEIMKINDER relevanten Suchindexen zu entfernen. Der "Verein ehemaliger Heimkinder e.V." kann nur hoffen, dass sich diese bedauerliche Situation vielleicht irgendwann in Zukunft mal ändern wird.

Viele Google Nutzer sind mittlerweile so frustriert von spammigen Suchergebnissen, dass sie verzweifelt nach Alternativen suchen.

LABELS: Ehemalige Heimkinder, Ehemaligen Heimkinder, ehemaligen Heimkindern, Heimerziehung, Heimkinder, Heimkinder-Ueberlebende, Heimkinderopfer, Heimopfer, VEH, VEH e.V., Verein ehemaliger Heimkinder, Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
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Alt 17.08.2012, 16:40   #605
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Ausrufezeichen AW: Albtraum Erziehungsheim

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fragt ein erstaunter Ausländer aus Australien, das ehemalige deutsche Heimkind, Martin MITCHELL ( als Jugendlicher, bevor es ihm in März 1964 gelang nach Australien auszuwandern, ein nachkriegsdeutscher Zwangsarbeiter in kirchlichen Heimen in der Bundesrepublik Deutschland in den frühen 1960er Jahren ).


Bestechung von Politikern erlaubt in BRD ? --- Korruption gewollt und gepflegt in der BRD ? --- Auch ex-PolitikerInnen in der BRD sind aktiv daran beteiligt ?


EINE PETITION an der sich alle Bürger der Bundesrepublik Deutschlandsowohl wie auch alle Weltenbürger !beteiligen können um dieser Perversität in der BRD endlich ein Ende zu setzen !!!


PETITION UNTERSCHREIBEN
"Petition gegen »Politiker-Korruption«" /
"Abgeordnetenkorruption stoppen" @ http://www.change.org/de/Petitionen/...trafen-korrupt ( PETITION eingeleitet von Abgeordnetenwatch.de ).


Darum mache ich auch selbst in vielen Diskussionsforen darauf aufmerksam ( so, zum Beispiel, u.a, nicht nur hier in diesem Forum, aber auch im HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board1...fe-zu-stellen/ .


Abgeordnetenkorruption in der Bundesrepublik Deutschland. --- Petition Abgeordnetenbestechung zu stoppen und unter Strafe zu stellen.


Zitat:
@ http://www.zeit.de/politik/deutschla...-abgeordnete-2

ZEIT-ONLINE - DEUTSCHLAND - Datum 10.08.2012 - 16:22 Uhr

ABGEORDNETEN-KORRUPTION

Politiker, blamiert euch nicht länger

Deutschland schafft es einfach nicht, das UN-Abkommen gegen Korruption zu ratifizieren. Das ist blamabel und sollte sich schleunigst ändern, kommentiert S. Klormann

Im Abkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption hat sich die internationale Staatengemeinschaft verpflichtet, gegen korrupte Amtsträger vorzugehen und bei solchen Delikten international eng zusammenzuarbeiten. Neun Jahre ist das jetzt her. 160 Staaten haben damals zugestimmt.

Man könnte meinen, dass dies auch in Deutschland eine Selbstverständlichkeit ist und die Bundesrepublik solch ein Abkommen konstruktiv, womöglich sogar federführend, unterstützt. Schließlich arbeitet man auch international zusammen, wenn es beispielsweise um die Korruption ausländischer Amtsträger geht. Auch könnte man annehmen, dass jeder Abgeordnete ein ganz persönliches Interesse daran hat, auf die Wähler glaubwürdig und transparent zu wirken.

Doch die Bundesrepublik hat das UN-Abkommen bis zum heutigen Tag nur unterschrieben. Ratifiziert wurde es nie. Deutschland befindet sich, was die Korruptionsgesetzgebung angeht, auf einer Stufe mit Syrien, Saudi-Arabien und dem Sudan.

In allen Parteien findet man Abgeordnete, die sich seit Jahren für eine Ratifizierung aussprechen. Drei Gesetzesentwürfe wurden von Linke, SPD und Grünen ins Parlament eingebracht, jeweils als diese Parteien in der Opposition waren. Die Entwürfe wurden diskutiert. Dann verschwand das Thema wieder von der Agenda und aus den Medien.

In dieser Woche haben nun die Chefs führender deutscher Unternehmen gefordert, das UN-Abkommen endlich zu ratifizieren. Sie sehen ihre Glaubwürdigkeit im Ausland gefährdet. Und erneut haben Politiker aller Parteien den Vorstoß begrüßt und den Wirtschaftsbossen eilig Recht gegeben.

Bislang nur Lippenbekenntnisse

Sind das nur wieder Lippenbekenntnisse? Was sind die Gründe dafür, dass sich die Politik seit neun Jahren nicht auf ein Gesetz einigen kann?

Abgeordnete aus Regierungskreisen argumentieren, es sei überaus schwierig, den Paragrafen 108e, der nur den Stimmenkauf unter Strafe stellt, an das von der UN geforderte, weitaus schärfer formulierte Anti-Korruptionsgesetz anzupassen. Denn in Deutschland gibt es sowohl Amts- als auch Mandatsträger mit unterschiedlichen Rechten. Diesen Unterschied macht das UN-Abkommen nicht. Folglich stellt es den deutschen Gesetzgeber vor Schwierigkeiten, die andere Länder nicht haben.

Ein Entwurf müsste drin sein

Aber ist der Verweis auf die Schwierigkeit des Falles Argument genug, um jegliche weitere Bemühung einzustellen? Es ist doch nicht das erste Mal, dass der Gesetzgeber vor das Problem gestellt wird, internationales in nationales Recht zu überführen. Man darf von der Regierung schon verlangen, dass sie zumindest einen ernsthaften Versuch wagt, einen Gesetzentwurf einzubringen, der dann auch Chancen auf eine Mehrheit im Parlament hat. Die Opposition steht schließlich zu Verhandlungen bereit.

Andere Regierungsvertreter betonen, dass sie keinen Handlungsbedarf sehen. Sie verweisen auf ihr freies Mandat, dass sie durch Anti-Korruptionsgesetze nicht einschränken lassen wollen.

Vermutlich hat der ein oder andere Abgeordnete auch Angst vor allzu umfassender Transparenz und fürchtet Verfahren und Verdächtigungen auf sich zukommen, die sich jetzt noch gar nicht absehen lassen.

Wenn die Abgeordneten es schaffen würden, ein Gesetz mit klaren Regelungen zu formulieren, müssten sie sich davor jedoch nicht fürchten. Mit einem klaren Verhaltenskodex und transparenten Regeln kann es dann in Zukunft auch möglich sein zu unterscheiden, wann ein Essen oder ein Geschenk unter die "parlamentarischen Gepflogenheiten" fällt und wann es sich um einen Fall von Korruption handelt.
Weitere frühere Artikel zu diesem Thema »Politiker-Korruption in Deutschland« / »Politiker-Bestechung in Deutschland« ebenso von dort aus zugänglich: http://www.zeit.de/politik/deutschla...-abgeordnete-2

Umfangreiche Kommentarmöglichkeit ebenso von dort aus möglich.


PETITION UNTERSCHREIBEN
"Petition gegen »Politiker-Korruption«" /
"Abgeordnetenkorruption stoppen" @ http://www.change.org/de/Petitionen/...trafen-korrupt ( PETITION eingeleitet von Abgeordnetenwatch.de ).


TAGS / LABELS: [SIZE=1]Abgeordnetenkorruption in der Bundesrepublik Deutschland, Petition Abgeordnetenbestechung zu stoppen und unter Strafe zu stellen, Deutschland, Bundesrepublik Deutschland, Deutschland befindet sich was die Korruptionsgesetzgebung angeht auf einer Stufe mit Syrien Saudi-Arabien und dem Sudan, Bananenrepublik, Kurruption, Abgeordneten-Korruption, Abgeordnetenkorruption, Abgeordnetenkorruption stoppen, abgeordnetenbestechung, abgeordnetenbestechung bestrafen, Abgeordnete, Abgeordneten, korrupte Amtsträger, Politiker, Politiker-Korruption in Deutschland, Politiker-Bestechung in Deutschland, Politiker blamiert euch nicht länger, Deutschland schafft es einfach nicht das UN-Abkommen gegen Korruption zu ratifizieren, Abkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption, internationale Staatengemeinschaft, glaubwürdig, transparent, glaubwürdig und transparent zu wirken, Bislang nur Lippenbekenntnisse, Anti-Korruptionsgesetz, Andere Regierungsvertreter betonen dass sie keinen Handlungsbedarf sehen, Sie verweisen auf ihr freies Mandat dass sie durch Anti-Korruptionsgesetze nicht einschränken lassen wollen, Petition gegen Politiker-Korruption, Abgeordnetenkorruption stoppen, Abgeordnetenwatch.de .[/size



UNEINGESCHRÄNKETE WEITESTMÖGLICHE WEITERVERBREITUNG DIESER PETITION IST GEWOLLT !

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Alt 18.08.2012, 06:52   #606
Ehemaliges Heimkind
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Ausrufezeichen Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?

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Insbesondere in Bezug auf meine vorherigen Beiträge in denen ich über die letzten paar Jahre hinweg IN DER HEIMKINDER-SACHE immer wieder auf diesen Aspekt hingewiesen habe:


Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen !


Zwangsarbeit ehemaliger Heimkinder
= Child slave labour of children in care.


EUROPA

EHEMALIGE HEIMKINDER SOLIDARISIEREN SICH

In Österreich geht es anders als in Deutschland.
In Österreich kommt etwas ins rollen.
In Deutschland ist soetwas von den Verantwortlichen nicht gewollt.

Das Heim St. Martin: Grausame Erziehungsmethoden und Ausbeutung.

Firmenchef Martin Darbo sucht das Gespräch mit ehemaligen Heimkindern, die für sein Unternehmen gearbeitet haben.

Zitat:
http://kurier.at/nachrichten/4508479-heimskandal-darbo-will-loehne-nochmals-zahlen.php

LETZTES UPDATE AM 16.08.2012, 19:46

Heimskandal: Darbo will Löhne nochmals zahlen
Wenn Gelder für die Arbeit von Heimkindern einbehalten wurden, will Martin Darbo die Betroffenen entschädigen, erklärt er im KURIER-Interview.

Neben Swarovski [ http://kurier.at/nachrichten/4508244-heimkinder-schufteten-fuer-swarovski.php (14.08.2012, 18:43 ) ] und anderen Unternehmen vergab auch der Marmeladenfabrikant Darbo [ http://kurier.at/nachrichten/4508329-auch-darbo-liess-heimkinder-arbeiten.php ( 16.08.2012, 10:44 ) ] Arbeiten an das Tiroler Landeserziehungsheim St. Martin. Firmenchef Martin Darbo im KURIER-Gespräch über die Aufarbeitung der Vergangenheit und mögliche Entschädigungen.

KURIER: Wann haben Sie zum ersten Mal von der Heimkinder-Arbeit für Darbo erfahren?

MARTIN DARBO: Dass 15-Jährige oder ältere Jugendliche, die in St. Martin gewohnt haben, im besagten Zeitraum bei uns beschäftigt waren, ist nicht neu. Neu ist jedoch jetzt seit vorgestern der Verdacht, dass diesen der von uns bezahlte Lohn offenbar vorenthalten wurde.

KURIER: Wann wurden Arbeiten an die Landeserziehungsanstalt St. Martin vergeben?

DARBO: Vor zirka 30 Jahren.

KURIER: Wissen Sie schon Näheres, welche Arbeiten von den Mädchen verrichtet wurden?

DARBO: Wie bereits gesagt im Bereich Verpackung, Einsätze in anderen Abteilungen konnte ich nicht erheben. (Dem KURIER gegenüber sprach ein ehemaliges Mädchen aus dem Heim St. Martin auch von Arbeiten an einer Maschine, Anm.)

KURIER: Die Verrechnung der Löhne wurde mit dem Heim durchgeführt. Lässt sich nachvollziehen, wie das abgelaufen ist?

DARBO: Über die konkreten Abrechnungsmodalitäten konnte ich bis jetzt nichts in Erfahrung bringen.

KURIER: In einer Stellungnahme sagten Sie, es sei Ihnen wichtig, dass niemand umsonst für Ihr Unternehmen arbeiten muss. Was bedeutet das konkret?

DARBO: Ich will wissen ob bzw. wie viel des von uns bezahlten Lohns den Mitarbeiterinnen dann auch zugekommen ist. Es muss sichergestellt werden, dass unser Lohn von damals endlich jenen zukommt, die auch gearbeitet haben.

KURIER: Sie wollen den Lohn nachzahlen?

DARBO: Wenn die ehemaligen Mitarbeiterinnen, die bei uns gearbeitet haben, bei den tatsächlich Verantwortlichen mit ihren rechtmäßigen Ansprüchen nicht durchdringen sollten, dann werden wir den vor über dreißig Jahren bezahlten Lohn ein zweites Mal, und diesmal direkt zahlen.

"Großes und unentschuldbares Unrecht"

KURIER: Träger des Heimes St. Martin war das Land Tirol. Hatten Sie schon Kontakt?

DARBO: Ich habe mich gestern direkt an das Heim gewandt, von dort wurde meine Anfrage an das Amt der Tiroler Landesregierung weitergeleitet, wie mir bestätigt wurde.

KURIER: Sie sprachen von eventuellen Regressansprüchen gegen Dritte. Wie gehen Sie vor?

DARBO: Vorab ist zu klären, welche Ansprüche bestehen, dann kann über die Art des weiteren Vorgehens gesprochen werden.

KURIER: Die Firma Swarovski will die Arbeit von Heimkindern historisch aufarbeiten lassen. Wäre das auch für Darbo ein gangbarer Weg?

DARBO: Für mich ist der direkte Weg der Kontakt mit jenen damals Jugendlichen, die vor zirka 30 Jahren bei uns gearbeitet haben und – wie jetzt naheliegt – nichts von dem Geld erhalten haben, dass wir vereinbarungsgemäß gezahlt haben. Auf diese Weise wird am meisten festzustellen sein.

KURIER: Was würden Sie einem Heimkind, das für Ihre Firma gearbeitet hat und vermutlich vom Heim kein Geld gesehen hat, heute sagen?

DARBO: Ich würde mich nach deren Sicht der Dinge erkundigen und danach, wo aus Sicht der ehemaligen Mitarbeiterin der vorenthaltene Lohn schuldwidrig einbehalten worden sein könnte. Und ich würde meine Ansicht ausdrücken, dass nicht weitergeleiteter Lohn für geleistete Arbeit jedenfalls ein großes und unentschuldbares Unrecht den Betroffenen gegenüber darstellt.

Auf Bitte von Martin Darbo wird der KURIER den Kontakt mit den Frauen herstellen.
EUROPA

EHEMALIGE HEIMKINDER SOLIDARISIEREN SICH

In Österreich geht es anders als in Deutschland.
In Österreich kommt etwas ins rollen.
In Deutschland ist soetwas von den Verantwortlichen nicht gewollt.

Österreichischer Firmenchef sucht das Gespräch mit ehemaligen Heimkindern, die für sein Unternehmen haben arbeiten müssen.
In Deutschland ist soetwas von den Verantwortlichen – d.h. von den Nutznießern und Profiteuren all solcher unentlohnten HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT und all denjenigen, die es erlaubt haben und unterstützt haben – nicht gewollt. Sie wollen keine Gespräche mit den Heimopfern DARÜBER führen und auch KEINE DIESBEZÜGLICHE WIEDERGUTMACHUNG leisten. Und derer Verantwortlichen sind sehr viele in Deutschland, sehr viel mehr als in Österreich: Siehe einen diesbezüglichen Artikel vom 17. Juli 2010 im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG NR. 1 @ http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2010/07/ehemalige-heimkinder-heimkinder.html »EHEMALIGE HEIMKINDER – „Heimkinder-Zwangsarbeit“ – Wo sind all die Kinder, die in Westdeutschland zwischen 1945 und 1992 Zwangsarbeit leisten mussten?«, wo eine große Zahl dieser in dieser HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT involvierten deutschen und internationalen Firmen beim Namen genannt werden ( und diese Firmenliste gibt nicht an vollständig zu sein ).



Die Überschrift des vorhergehenden Beitrages, Beitrag 605, sollte lauten:
Abgeordnetenbestechung in BRD ist ganz normal ?

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Alt 18.08.2012, 10:48   #607
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Ausrufezeichen Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?

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Ganz objektiv und den TATSACHEN entsprechend:

( 1. ) Zu Nazizeiten haben deutsche und österreichische Firmen – Hersteller, Großhandel und Kleinhandel: Geschäftsleute und Landwirte – für DAS ʹRECHTʹ ZUR ARBEITSAUSBEUTUNG von männlichen und weiblichen Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus fremden Ländern an die SS ( die ʹHEIMLEITUNGʹ ) als BETREIBER DER KONZENTRATIONSLAGER UND AUSSENSTELLEN bezahlt, wohlwissend dass der Lohn nicht an die Insassen fließen würde. Das Wichtigste und Ausschlaggebenste war die Gewinnmaximisierung.

( 2. ) In der Bundesrepublik Deutschland und in der Bundesrepublik Österreich haben haben deutsche und österreichische Firmen – Hersteller, Großhandel und Kleinhandel: Geschäftsleute und Landwirte – für DAS ʹRECHTʹ ZUR ARBEITSAUSBEUTUNG von männlichen und weiblichen Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen des jeweilig eigenen Landes an die BETREIBER ( an die HEIMLEITUNG ) DIESER KINDERHEIME UND ANSTALTEN bezahlt, wohlwissend dass der Lohn nicht an die schutzbefohlenen meist minderjährigen Insassen fließen würde. Das Wichtigste und Ausschlaggebenste war die Gewinnmaximisierung.

( 3. ) Kirche, Staat und Firmen – ALLE WAREN NUTZNIEßER und HABEN VON DIESER ARBEITSAUSBEUTUNG PROFITIERT.
Darum müssen ALLE IRGENDWIE UND AUF IRGENDEINE WEISE AN DIESEN VERBRECHEN UND MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN BETEILIGTEN jetzt endlich in die Pflicht genommen werden und den Opfern – ob KZ-Opfern oder Heimopfern, d.h. den ARBEITSAUSGEBEUTETEN / MISSHANDELTEN / GESCHÄDIGTEN – eine „angemessene Entschädigung“ zahlen.

gez. Ehemaliges Heimkind ( Westdeutschland in den frühen 1960er Jahren; ausgewandert nach Australien mit 17½ Jahren, seither dort ansässig ); Jg. 1946.
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Alt 18.08.2012, 10:53   #608
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Das mag ja alles teilweise richtig sein, trotzdem ist es wichtig die Rentenersatzleistungen zu beantragen, es macht überhaupt kein Sinn nichts aus dem derzeitigen Fonds zu beantragen..schliesslich werden die ehemaligen Heimkinder die in den 40er-50er Jahren in Heimen waren auch nicht jünger...
skandalös ist allerdings die langsame Bearbeitung und das die Hürden für die Antragsstellung z. Bsp. in Köln doch viel höher sind und gar nicht niedrigschwellig.


Man darf auch nicht vergessen KZ Arbeiter sind auch erst viel später entschädigt worden..
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Alt 18.08.2012, 13:14   #609
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Ausrufezeichen Das Ziel, „gerechte und angemessene Entschädigung“, nicht aus den Augen verlieren !

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Und hier möchte ich unbedingt noch einmal Beitrag 579 und Beitrag 580 in Erinnerung rufen:
»Heimopfer-Petition an den Bundespräsidenten Joachim Gauck.«

Diese Petition kann von allen Betroffenen und allen die Betroffenen unterstützen möchten, hier unterschrieben werden @ http://www.avaaz.org/de/petition/Eine_gerechte_Entschadigung_fur_ehemalige_Heimkinder/

Und hier möchte ich unbedingt noch einmal Beitrag 606 und Beitrag 607 in Erinnerung rufen:
»Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?«

Mein eindringlichster Rat: Bemüht Euch um eine Euch zustehende „gerechte und angemessene Entschädigung“ und lasst Euch nicht täuschen und mit ʹAlmosenʹ und ʹErsatzʹ abspeisen.

Verliert nicht das Ziel aus den Augen ( die österreichischen Heimopfer versuchen es Euch vorzumachen ).
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Alt 18.08.2012, 14:26   #610
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Ich glaube Leute ab 70, wie meine Mutter sind kaum in der Lage sich darum zu kümmern eine wirklich annähernde Entschädigung zu bekommen. Die ist nämlich damit beschäftigt mit ihrer kargen Rente und gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen. Ich sag mal ein Schritt nach dem anderen..

Wie weit bist du denn "Ehemaliges Heimkind" deine Rechte durchzukämpfen. In welcher Anlaufstelle in der BRD kämpfst du denn dafür??

Man kommt ja nicht ohne weiteres an seine eigenen Unterlagen, die in irgendwelchen Archiven "verschwunden" sind.
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Alt 19.08.2012, 22:39   #611
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Ausrufezeichen Das Ziel, „gerechte und angemessene Entschädigung“, nicht aus den Augen verlieren !

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Niemand hält Dich, Boarduserin »überflüssig44«, davon ab, im Einzelfall – also, zum Berspiel, im Falle Deiner Mutter – dass zu tun was Du, für diese momentane Situation die Euch persönlich betrifft, für notwendig und richtig hälst. Was Einzelne Betroffene im Einzelfall tun ist ihre private Angelegenheit und ist zu respektieren.

Das Gesamtbild zu sehen und sich auch für alle anderen Betroffenen und einegerechte und angemessene Entschädigungfür alle von ihnen einzusetzen ist aber genauso wichtig, m.E. sogar noch viel wichtiger. Das ist was gemeint ist mit „nicht das Ziel aus den Augen verlieren“.

Es hilft niemanden einfach zu sagen „Ich tue nichts für andere.“ „Ich helfe nur mir selbst und meiner Mutter.“ (bzw. jemanden der / die mir besonders lieb ist). „Jeder soll selbst zusehen wie er am besten zurecht kommt.“

xxx Wir holen kein Almosen ab, wir erhalten eine zustehende Leistung! xxx

Denn ohne Gemeinsamkeit und Solidarität erreichen ehemalige Heimkinder überhaupt nichts.
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Alt 20.08.2012, 02:02   #612
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Ausrufezeichen Das Ziel, „gerechte und angemessene Entschädigung“, nicht aus den Augen verlieren !

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Heimkinder-Zwangsarbeit in geschlossenen Einrichtungen betrieben von Kirche und Staat in Deutschland und Österreich über viele Jahrzehnte hinweg nach dem Kriege. Viele namhafte Firmen zum Zwecke der Gewinnmaximisierung hatten SOLCHE ARRANGEMENTS MIT DEN 'HEIMEN' UND 'ANSTALTEN' und waren wissentlich voll und ganz an dieser Heimkinder-Zwangsarbeit beteiligt.


Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?


EUROPA

EHEMALIGE HEIMKINDER SOLIDARISIEREN SICH

In Österreich geht es anders als in Deutschland.
In Österreich kommt etwas ins rollen.
In Deutschland ist soetwas von den Verantwortlichen nicht gewollt.



ZITAT — ANFANG meines Zitats vom KURIER.
Zitat:
KURIER @ http://kurier.at/nachrichten/4508496...aufklaerer.php

Die neuen Aufklärer
Drei prominente Firmen helfen, die Kinderheim-Geschichte aufzuarbeiten.

LETZTES UPDATE AM 16.08.2012, 17:50

[ KURIER – Redaktioneller Kommentar von Georg Hönigsberger ]

Hut ab vor Darbo, Swarovski und EGLO-Leuchten. Nach den KURIER-Berichten über die Arbeit von Heimkindern für ihre Unternehmen haben sie sich sofort bereit erklärt, die Vorwürfe zu klären. Dass die Firmen für die Arbeit Geld bezahlt haben, ist glaubwürdig. Zu prüfen ist, wer den Lohn kassiert hat. Die drei Unternehmen können den Betroffenen Hoffnung geben – als starke Partner, denen die Aufarbeitung der Vergangenheit ebenso ein Anliegen ist wie jenen, die jahrelang in Heimen eingesperrt waren. Sogar die Tiroler Landesregierung hat jetzt eine Einsatzgruppe "Arbeit in Tiroler Heimen" ins Leben gerufen. Mit Spannung darf auch das Tiroler Nachrichtenmagazin Echo erwartet werden. In seiner nächsten Ausgabe werden brisante Dokumente veröffentlicht, die beweisen sollen, dass den Heimkindern Geld, das ihnen via Patenschaften überwiesen worden ist, vorenthalten wurde.
ZITAT — ENDE meines Zitats vom KURIER.


Inhaltsverzeichnis zu vielen weiteren relevanten und wichtigen Artikeln zum Thema: http://kurier.at/redakteure/133-georg-hoenigsberger/1
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Alt 20.08.2012, 05:26   #613
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Ausrufezeichen Petition Ehemaliger Heimkinder an den Deutschen Bundespräsidenten, Joachim Gauck.

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Heute schreiben wir den 20. August 2012 ( diese PETITION läuft schon seit dem 05.07.2012 )


Bisher haben nur 250 Personen die PETITION EHEMALIGER HEIMKINDER AN DEN DEUTSCHEN BUNDESPRÄSIDENTEN unterschrieben:

»Petition Ehemaliger Heimkinder an den Deutschen Bundespräsidenten, Joachim Gauck sich für eine gerechte Entschädigung Ehemaliger Heimkinder einzusetzen« ( @ http://www.avaaz.org/de/petition/Eine_gerechte_Entschadigung_fur_ehemalige_Heimkinder/ )

Ich nehme mal an, das sind diejenigen 250 Personen, die auch an der Heimkinder-Demo am 15. April 2010 in Berlin teilgenommen haben.

Was ist mit den vielen anderen Ehemaligen Heimkindern im schon seit 1989 wiedervereinigten Deutschland ?

Habt Ihr, diejenigen von Euch die schon seit einiger Zeit von dieser PETITION Kenntnis haben und auch schon unterschrieben haben auch andere DARÜBER informiert, damit auch sie in Kürze diese PETITION unterschreiben ?

Ihr könnt ihnen ruhig eine persönliche Anleitung / Begleitung DAZU geben ( ihnen zeigen wie man das macht am Komputer ).

Für DAS UNTERSCHREIBEN DIESER PETITION brauch auch niemand irgendwo hinreisen oder eine Beteiligungsgebühr zahlen --- es kostet nichts.
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Alt 21.08.2012, 05:48   #614
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Ausrufezeichen Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?

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Heimkinder-Zwangsarbeit wurde systematisch angewandt und betrieben !!!

Heimkinder-Zwangsarbeit in geschlossenen Kinder- und Jugendeinrichtungen betrieben von Kirche und Staat in Deutschland und Österreich über viele Jahrzehnte hinweg nach dem Kriege !!!
Viele namhafte Firmen zum Zwecke der Gewinnmaximisierung hatten SOLCHE ARRANGEMENTS MIT DEN 'HEIMEN' UND 'ANSTALTEN' und waren wissentlich voll und ganz an dieser Heimkinder-Zwangsarbeit beteiligt !!!

Ich bin der Meinung, die damaligen Geschäftsführungen all dieser Firmen, die sich zum Zwecke der Gewinnmaximisierung an Heimkinder-Zwangsarbeit beteiligt haben wußten es und wußten auch alle diesbezüglichen Details – und die heutigen Geschäftführungen all dieser Firmen, wenn sie sich informieren und logische Schlüsse ziehen, und auch wirklich bereit sind diese logischen Schlüsse zu ziehen und nicht einfach jetzt ihre Augen und Ohren verschließen, wissen es ebenso.


Zitat

Ganz objektiv und den TATSACHEN entsprechend:

( 1. ) Zu Nazizeiten haben deutsche und österreichische Firmen – Hersteller, Großhandel und Kleinhandel: Geschäftsleute und Landwirte – für DAS 'RECHT' ZUR ARBEITSAUSBEUTUNG von männlichen und weiblichen Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus fremden Ländern an die SS ( die 'HEIMLEITUNG' ) als BETREIBER DER KONZENTRATIONSLAGER UND AUSSENSTELLEN bezahlt, wohlwissend dass der Lohn nicht an die Insassen fließen würde. Das Wichtigste und Ausschlaggebenste war die Gewinnmaximisierung.

( 2. ) In der Bundesrepublik Deutschland und in der Bundesrepublik Österreich haben deutsche und österreichische Firmen – Hersteller, Großhandel und Kleinhandel: Geschäftsleute und Landwirte – für DAS 'RECHT' ZUR ARBEITSAUSBEUTUNG von männlichen und weiblichen Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen des jeweilig eigenen Landes an die BETREIBER ( an die HEIMLEITUNG ) DIESER KINDERHEIME UND ANSTALTEN bezahlt, wohlwissend dass der Lohn nicht an die schutzbefohlenen meist minderjährigen Insassen fließen würde. Das Wichtigste und Ausschlaggebenste war die Gewinnmaximisierung.

( 3. ) Kirche, Staat und Firmen – ALLE WAREN NUTZNIEßER und HABEN VON DIESER ARBEITSAUSBEUTUNG PROFITIERT.
Darum müssen ALLE IRGENDWIE UND AUF IRGENDEINE WEISE AN DIESEN VERBRECHEN UND MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN BETEILIGTEN jetzt endlich in die Pflicht genommen werden und den Opfern – ob KZ-Opfern oder Heimopfern, d.h. den ARBEITSAUSGEBEUTETEN / MISSHANDELTEN / GESCHÄDIGTEN – eine „angemessene Entschädigung“ zahlen.



Zitat

( 4. ) Diesbezügliche wichtige Bekanntgebung aus dem Jahre 2004

11. Juni 2004

Achtung "Ehemalige Heimkinder"!
Gerichtsurteil betreffs unentlohnter "Kinderzwangsarbeit"

Präzedenzfall: Jugendlicher Zwangsarbeiter klagt im Landgericht!

Wie berichtet von mir, ungekürzt, auf meiner Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Jugendlicher_Zwangsarbeiter_Adolf_Diamant_1957_Urteil.html ( Erstveröffentlichung: 11. Juni 2004 )

»Im April 1945 wurde Diamant [aus dem KZ] befreit. Geld hatten die KZ-Häftlinge natürlich nie erhalten, den Lohn zahlte die Firma [Büssing] direkt an die Verwaltung des KZ Neuengamme. Deshalb versuchte die Firma [Büssing], sich auch mit dem Hinweis, sie sei nicht für Geldforderungen zuständig, sondern «die Bundesregierung» als Rechtsnachfolger, aus der Verantwortung zu entziehen. Ohne Erfolg.

Das Gericht entschied, "NIEMAND SEI BERECHTIGT, DIE ARBEITSKRAFT EINER PERSON ZU KAUFEN, DIE RECHTSWIDRIG IHRER FREIHEIT BERAUBT IST". Der Vertrag sei unwirksam. Die Firma Büssing wurde zur Nachzahlung verurteilt."«


Siehe auch selbst hier im HEIMKINDER-FORUM.DE im speziel von mir zu diesem Thema eingerichteten Thread ( im Mai 2010 eingerichteten Thread und fortgeführt bis Mai 2012 ! ) »Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND !«, insbesondere Beitrag 27 und Beitrag 28 wo all dies schon einmal zuvor – und auch das "Adolf Diamant Gerichtsurteil", Braunschweiger Landgericht, aus dem Jahre 1957 – und in anderen weiteren Beiträgen in diesem Rechtslage-Thread auch zwei weitere relevante jüngere Gerichtsurteile bezüglich jüngeren Menschenrechtsverbrechen / Arbeitsausbeutung-Verbrechen / Lebenschancen-beeinträchtigende Verbrechen / Gesundheit-schädigende Verbrechen – genaustens erklärt wurde ( @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/10633-die-rechtslage-betreffend-„heimkinder-zwangsarbeit“-in-der-bundesrepublik-deutschland/#post218782 ).
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Alt 24.08.2012, 10:07   #615
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Ausrufezeichen Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?

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Das Ziel, „gerechte und angemessene Entschädigung“, nicht aus den Augen verlieren !

Heimkinder-Zwangsarbeit in geschlossenen Kinder- und Jugendeinrichtungen betrieben von Kirche und Staat in Deutschland und Österreich über viele Jahrzehnte hinweg nach dem Kriege.
Viele namhafte Firmen zum Zwecke der Gewinnmaximisierung hatten SOLCHE ARRANGEMENTS MIT DEN 'HEIMEN' UND 'ANSTALTEN' und waren wissentlich voll und ganz an dieser Heimkinder-Zwangsarbeit beteiligt.

Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?


nachkriegs- HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT im deutschsprachigen Raum aufgedeckt und eingestanden ( nur nicht seitens Deutschland, weder bezüglich Deutschland selbst noch bezüglich Österreich !!! )

Nach zehn Tagen täglichen Berichten DARÜBER in Österreich ( und nur innerhalb der Grenzen Österreichs !!! )
bisher wohl der erste und einzigste Bericht DARÜBER in der Bundesrepublik Deutschland ( Wenn ich nicht von der Schweiz aus darauf aufmerksam gemacht worden wäre wüßte ich auch DAVONDAVON dass nicht DARÜBER in Deutschland berichtet wirdnichts !!! ).

aber das nicht in Bezug auf Deutschland, sondern nur in Bezug auf Österreich

ZITAT — ANFANG meines Zitats aus TELEPOLIS.

Zitat:
Der Minderjährige arbeitet – und das Heim kassiert

[ Einleitender Kommentar von ] Peter Mühlbauer, 21.08.2012

In Österreich sollen Fürsorgezöglinge bis in die 1980er Jahre hinein durch Zwangsarbeit ausgebeutet worden sein

Im letzten Jahrzehnt wurden Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges für deutsche und österreichische Firmen arbeiten mussten, mit insgesamt 4,8 Milliarden Euro entschädigt. Zwangsarbeit hörte 1945 allerdings nicht vollständig auf, sondern existierte in Kinder- und Jugendheimen weiter. Obwohl diese Praxis bis in die 1980er Jahre Bestand hatte, dringen die Fälle erst jetzt an die Öffentlichkeit. Derzeit melden sich vor allem Betroffene aus Österreich, für deren Behandlung in staatlichen und kirchlichen Erziehungseinrichtungen sich Medien erst Jahrzehnte später interessieren.

So berichteten ehemalige Heiminsassen der österreichischen Zeitung Kurier beispielsweise, dass sie in den 1960er Jahren in der Tiroler Landeserziehungsanstalt St. Martin bei Schwaz (die vorher ein Arbeitshaus und ein Gefängnis war) für die Firma Swarovski am Fließband Kristalle sortieren und an Stoffbändern befestigen mussten – wofür sie mit "maximal ein paar Groschen" entlohnt worden seien. Auch die Konfitürenfirma Darbo und der Lampenfabrikant Eglo sollen Minderjährige aus Heimen beschäftigt haben, die heute darüber klagen, dass eine angemessene Bezahlung ausblieb. Bei einer Weigerung, an den Arbeiten teilzunehmen, hätten den Heiminsassen ihren eigenen Angaben zufolge Strafen wie tagelange Dunkelhaft gedroht.

Bei Swarovski gab man sich nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe überrascht und "betroffen" und kündigte an, man wolle die Fälle von einem unabhängigen Historiker untersuchen lassen eine eventuelle "Verantwortung vollständig wahrnehmen". Seine Rolle im Dritten Reich lässt das Unternehmen derzeit von Dieter Stiefel untersuchen, der im nächsten Jahr ein Buch dazu angekündigt hat. Eigene Recherchen von Swarovski im Firmenarchiv haben bislang angeblich keine Daten über "Auftragsvergaben" an Heime zutage gefördert.

Darbo und Elgo gestanden die Beschäftigung von Heimkindern ein, verwiesen aber darauf, dass man dafür Lohn entrichtet habe. Beide Firmen äußerten den Verdacht, dass dieser Lohn vom Heimpersonal möglicherweise nicht in vollem Umfang an die Schützlinge weitergereicht wurde. Der Darbo-Vorstandsvorsitzende Martin Darbo erklärte sich deshalb öffentlich bereit, die Arbeitsvergütung noch einmal auszuzahlen, falls dies der Fall gewesen sein sollte und die Zwangsarbeiter mit Ansprüchen gegen den Heimträger scheitern. Offen ließ er, inwieweit diese Zahlungen einfach von Schilling in Euro umgerechnet oder verzinst werden.

Die örtlich zuständige Innsbrucker Staatsanwaltschaft verlautbarte, man werde keine strafrechtlichen Ermittlungen anstellen werde, weil in Frage kommende Delikte wie Untreue bereits verjährt seien. Stattdessen kündigte der Tiroler Soziallandesrat Gerhard Reheis (SPÖ) eine Landeskommission zur Aufklärung der Vorwürfe an. Die Erziehungswissenschaftlerin Michaela Ralser hatte nach der Befragung ehemaliger Fürsorgezöglinge und einen Einblick in alte Akten aus Tirol und Vorarlberg schon vor zwei Monaten angeregt, dass die Geschichte der Heime in St. Martin, Fügen und Jagdberg sowie die der Psychiatrischen Kinderbeobachtungsstation in Innsbruck in Detailstudien aufgearbeitet werden sollte.
ZITAT — ENDE meines Zitats aus TELEPOLIS.

QUELLE: TELEPOLIS @ http://www.heise.de/tp/artikel/37/37472/1.html ( einschließlich, bisher, 53 darauf folgende Leserkommentare ! )


Keine Medienorganisation innerhalb der Grenzen Deutschlands ist bereit bezüglich dieser HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zu berichten und keine solchen AUS DEUTSCHLAND STAMMENDEN MEDIENBERICHTE DARÜBER sind bei GOOGLE.DE oder GOOGLE.COM von Australien aus oder auch von Deutschland aus im Internet zu finden.
Worauf ist das zurückzuführen ? - Wer unterdrückt die Verbreitung solcher Information was das Land Deutschland betrifft ?

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Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
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Alt 25.08.2012, 06:52   #616
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Ausrufezeichen Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Mein Leserkommentar (an zwei verschiedenen Stellen) beim STANDARD in Österreich:

Sa. 25.08.2012, 03:29 @ Zwangsarbeit in Tiroler Kinderheim: Darbo zahlt Lohn noch einmal - Misshandlungen von Heimkindern - derStandard.at

Sa. 25.08.2012, 03:50 @ Zwangsarbeit in Heim: Neun Betroffene meldeten sich - Misshandlungen von Heimkindern - derStandard.at

Zitat:
HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT nicht nur in der BRÖ aber auch in der BRD!

Was die damalige für Heimkinder UNENTLOHNTE ZWANGARBEIT für namhafte Firmen in ÖSTERREICH betrifft, so ist dies jetzt auch von einer Zeitung in Großbritannien aufgegriffen worden: »Swarovski accused of exploiting forced labour of teenage girls in CARE HOMES during the 1960s« in MAIL ONLINE @ Swarovski accused of exploiting forced labour of teenagers | Mail Online

Von den HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN (vielen namhaften deutschen und internationalen Firmen!), die sich ebenso, jahrzehntelang, nach dem 2. Weltkrieg in DEUTSCHLAND HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zum Nutzen gemacht haben ist aber bisher nicht die Rede – und schon garnicht in den deutschen Medien. Das wird einfach totgeschwiegen. Auf wessen Anordnung ?
[ Der Text eines Leserkommentars ist beim STANDARD auf 750 Zeichen beschränkt. ]

Und dann weise ich in allen Diskussionsforen im Internet – an all den Stellen wo ich schon seit Jahren regelmäßig schreibe – auf diesen meinen heutigen Leserkommentar beim STANDARD hin.

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Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
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Alt 27.08.2012, 04:54   #617
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Ausrufezeichen Umsturz. - Die Mauer des Schweigens wird niedergerissen.

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Liebe Ehemalige Heimkinder in Österreich und in Deutschland !

Ich habe gerade zuvor ( am So. 26.08.2012, 14:20 MEZ ) folgendes Schreiben an die DAILY MAIL Zeitung in London versandt ( und gleichzeitig auch – bisher – an 90 weitere Empfänger versandt ) und sie darin gebeten sich dieser Sache auch weiterhin anzunehmen.
Zitat

(1945-1985) German child slave labour of children in care on a grand scale.


Addressed to the DAILY MAIL in the UK:
editorial@dailymailonline.co.uk and community@dailymailonline.co.uk

Dear Sir / Dear Madam

Ladies and Gentlemen

Re: forced labour / forced labor | child forced labour / child forced labor | child slave labour / child slave labor | unpaid forced labour / unpaid forced labor | forced labour in institutional care / forced labor in institutional care | forced labour and abuse of minors in orphanages and childrens institutions | forced labor and abuse of minors in orphanges and childrens institutions

I am writing to you in response to the CHILD FORCED LABOUR story, pertaining to Austria ( Österreich ), authored by Allan Hall in Berlin and published by the MAIL Online on Thursday 16th August 2012, at 17:10 GMT, titled »Swarovski accused of exploiting forced labour of teenage girls in care homes during the 1960s« appearing @ http://www.dailymail.co.uk/news/article-2189357/Swarovski-accused-exploiting-forced-labour-teenagers.html#comments .

From my own personal experience I can confirm: This CHILD FORCED LABOUR, UNPAID FORCED LABOUR, of "children and youth in care" was common practice and widely used – continuously – for several decades after the Second World War in both Austria ( Österreich ) and Germany ( Deutschland ) ( particularly in West Germany ! ) ( besonders in Westdeutschland ! ) in peat bogs, in agricultural enterprises, in industrial laundries and everywhere in the manufacturing sector of food staples, consumer goods and machinery.

I am a 66-year old naturalised resident of Australia who arrived here from West Germany as "a stateless minor" in 1964 directly from what your paper calls a "care home", of which there were over 3000 in West Germany alone predominantly run for profit by the two major churches. The last "care home" in which I was incarcerated before migrating to Australia at age 17½ was run by the German Evangelical Lutheran Church ( Evangelische Kirche / Bethel ) and was a ***** commercial church enterprise situated in a vast peat bog on the Lower Saxony moors. The inmates of this particular "care home" ( Freistatt ), boys aged 14 to 20 years of age, were made to perform unpaid forced labour for this enterprise in all weathers, summer and winter, 5½ days a week. Sunday was reserved for church and for full on religious indoctrination.

Most of the inmates of these "care homes", boys and girls alike – up to a million in total, were kept incarcerated by the CHILD WELFARE ( Jugendamt ) in these closed institutions until age 21 and then thrown onto the street penniless and without having been taught a trade and without the necessary social skills to make it in the world outside.

A list of companies involved in this post war CHILD FORCED LABOUR practice – a list which does by no means claim to be complete – has been painstakingly compiled over the last few years and includes the following names:

The long German SHORT LIST.

( On this list the various names of the firms profiteering from the "forced labour of children in care" are separated from one another by a semicolon. Some of these Profiteers were at different times in a particular decade (for example) known under several different or varying company names; some of them changed their names as well as their owners several times, enlarged their stockholding, had takeovers or went out of business. )

SHORT LIST: Firms profiteering from the "forced labour of children in care" ( Firmen die von Heimkinder-Zwangsarbeitprofitiert haben ): CARITAS; Hella; Claas; Miele; Rowenta Sunbeam; Braun; Grundig; Siemens; Recticel Schalfkomfort, Schlaraffia Matrazen; GROßWÄSCHEREI VOSS GMBH in WUPPERTAL Elberfeld; Leitz; Quelle; Schwab; Neckermann; Stollwerck; BKS Schlösser; nordrohr; Oellerking; Mewes & v. Eitzen; Kölln Flocken; Holzland Gehlsen; Steinbeis Temming, Steinbeis Papier Glückstadt; Meyer-Lippinghausen, Meylip; Ölmühle; Osram GmbH; VDO - Continental Automotive GmbH; DER - Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG; Tipon; Wanderer-Werke, Exacta Continental, Nixdorf Computer; Maddaus, Rottapharmgruppe; Gebra; Backhaus & Grass; Grasolin-Lackfabrik; Escho-Plast Kunstofferzeugnisse; Roller + Schneider in Biedenkopf; Lahnwerk in Biedenkopf; Varta Consumer Batteries, VARTA Batteriengroßhandel; DEA, RWE-DEA, RWE Dea, Shell Deutschland Oil GmbH; elasta & florex marketing GmbH; Sprick GmbH & Co; Dr.-Ries-Gruppe / BADISCHEN PLASTIC-WERKE IN BÖTZINGEN / Peguform-Werke GmbH / Pergaform / Tarkett / CEREBUS; Dr. Johann Koch Hähnchenfabrik, Dorsten

SOURCE: EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG NR. 1 @ http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2010/07/ehemalige-heimkinder-heimkinder.html
( This SHORT LIST can be found at the end of a long artikel written and published by me in German on 17. Juli 2010. This BLOG belongs to me the Australian Martin MITCHELL. )

In Austria ( Österreich ), too, the "forced labour of children in care" to which the minors were subjected would not have been confined solely to only the three firms that have so far been mentioned: "Swarovski", "Darbo" und "Elgo". There would have been plenty more.

The overall profits from this CHILD FORCED LABOUR – this practice was ongoing continuously for at least three decades, if not indeed a total of four – for West Germany alone would total in the billions of dollars ( Deutsche Mark / Euro Profit in Milliardenhöhe ! ).

The Federal Republic of Germany, however, is in total denial of these events and the companies who have profited from this CHILD FORCED LABOUR hide behind this continuing wall of silence.

Would be good if the current story now coming out of Austria ( Österreich ) could at last breach this wall of silence.

With kind regards

Martin Mitchell

PS. This communication may be published in full and distributed without limitation everywhere and by all means.


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Alt 28.08.2012, 12:41   #618
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Jetzt erst gesehen aus der Region

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
jugend120812.jpg  
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
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Alt 30.08.2012, 04:32   #619
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Warum sollten Nutznießer-Firmen von HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT denn nicht in Pflicht genommen werden zur Entschädigung der von ihnen Ausgebeuteten beizutragen ?


Ich wurde letzte Woche schon darum gebeten noch einmal ganz speziell auf die Bekanntgebung(en) auf unserer Vereinswebseite hinzuweisen, die mit der Einleitung beginnt

»Firmen verdienten in den Jahren 1945-1970 Milliarden an den Heimkinderarbeiten«

@ http://www.veh-ev.eu/Wichtige_Themen/Zeitzeugen/Industriearbeit/industriearbeit.html

Dieser Bitte komme ich nur all zu gerne nach. Ich ich werde dies auch gerne bei jeder Opportitunität immer wieder wiederholen.

Vielleicht werden die damaligen HEIMKINDER-ZWANGSARBEITER / HEIMKINDER-FRONARBEITER ja doch mal irgendwann gehört, beachtet und ihrer Würde geachtet seitens all denjenigen in der Bundesrepublik Deutschland und in der Bundesrepublik Österreich, die sich in Nachkriegszeiten – jahrzehntelang (ca 1945-ca 1985) – von iher Hände Arbeit bereichtert haben, ohne diese ihnen anvertrauten Personen, die sie rücksichtslos ausgebeutet haben, angemessen dafür entlohnt zu haben.
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Aber auch nicht vergessen, der Westen hat in den Nachkriegsjahrzehnten auch zur ZWANGSARBEIT in Jugendeinrichtungen im Osten beigetragen, wie aus dem uns freundlicherweise von »roterhusar« zur Verfügung gestellten Zeitungsartikel, in Beitrag 618, hervorgeht. --- Nee, nicht ganz richtig. --- Das ging hervor aus einem anderen Beitrag, in einem anderen Forum, den ich ebenso gerade erst heute las, worin über den Möbelzusammenbau in einer anderen Jugendeinrichtung im Osten - "Jugendwerkhof" oder "Spezialkinderheim" - für den Westen die Rede war. Anscheinend wurde alles mögliche in den östlichen Jugendeinrichtungen oder diesen ihnen angeschlossenen Wirtschaftbetrieben in ZWANGSARBEITSWEISE für den Westen produziert. Westliche Firmen machten sich anscheined ebenso weitgehend wie im Westen, auch im Osten, HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zum Nutzen.

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Alt 30.08.2012, 04:37   #620
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Bisher keine – nicht die geringste – Reaktion von den jeweiligen Empfängern in der Bundesrepublik Deutschland dieses Schreibens aus Australien !

Und auch keine Reaktion DAZU von den Medien in Deutschland, die ebenso alle gleichzeitig eine Kopie dieses Schreibens aus Australien zugestellt bekamen.

Es sieht mir - auf Grund dessen - danach aus als ob die gesamtdeutsche Gesellschaft nichts DAVON wissen will.
Zitat


Von:
Martin Mitchell
( Ehemaliges Heimkind; Jg. 1946 - Opfer deutscher Fürsorgehöllen )
Adelaide, Süd Australien ( seit 24. März 1964 ansässig hier )

Montag, 13. Februar 2012


An:
1. ) BERLIN - Bundesministerium für Arbeit und Soziales
2. ) Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
3. ) BERLIN - Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
4. ) ILO - International Labour Organization
5. ) Amnesty International - Germany
6. ) Deutsche Institut für Menschenrechte
7. ) DGB - Deutscher Gewerkschaftsbund


Betreff:

Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

Meine Damen und Herren - jeweils individuell und jeweils als Gesamtkollegium angesprochen.

Was macht Ihre Organisation / Ihr Ministerium / Ihr Senat / Ihre Gewerkschaft eigentlich DIESBEZÜGLICH ?

Niemand in der BRD nimmt Anstoß daran und kümmert sich DARUM: Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung in der BRD 1949-1992 ( on an industrial scale ! ) aufzuarbeiten, die Täter zur Verantwortung zu ziehen und die Opfer angemessen zu entschädigen ?!

Institutionelle Sklavenarbeit – verichtet von eingesperrten Kindern und Jugendlichen in der ʹHeimerziehungʹ – wurde toleriert und massiv DAVON profitiert, und diese Verbrechen von niemanden geahndet.

Alle Täter, Täterorganisationen und Mittäter – d.h. alle Profiteure – dürfen ihre BEUTE ( Gesamtbeträge in Milliardenhöhe ) aus Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung ( 1945-1992 ), und große Summen an Schmiergeldern, die DABEI ganz sicherlich ebenso geflossen sind, weiterhin behalten und auch DARAN scheint sich niemand zu stören.

Heute redet man in der BRD nur über die Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung im Dritten Reich ( innerstaatlich und extraterritorial ) und von heutigen Fällen von Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung im wiedervereinigten Deutschland seit dem Jahre 2005.

Warum werden die dazwischenliegenden Jahrzehnte was WEST und OST betrifft von der Bundesrepublik Deutschland einfach ignoriert und totgeschwiegen ?

Erklären Sie mir das mal bitte.

Mit freundlichen Grüßen.

Martin Mitchell

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Alt 31.08.2012, 01:07   #621
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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Die deutsch Online-Zeitung ZEIT ONLINE, wie ich persönlich erst jetzt zufällig entdeckt habe, berichtete am 23.08.2012 - 08:00 Uhr in sechs kurzen Zeilen ( @ http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-...agogik/seite-1 ) folgendes:

Und ich hebe diese, m.E., sechs wichtigsten Zeilen jetzt noch einmal besonders hervor !

Zitat:
SCHWARZE PÄDAGOGIK

Tatort: Erziehungsheim

[ ……… ]

[ Seite 3 von insgesamt 4 Seiten ]
@ http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-...agogik/seite-3
Kostenlose Zwangsarbeit

Der Linzer Sozialhistoriker Michael John schätzt, dass in Österreich in der Zeit zwischen 1945 und 1980 auf Anordnung der Jugendämter etwa 150.000 Kinder kostenlose Zwangsarbeit bei Bauern leisten mussten. Möglicherweise handelte es sich dabei um eine bewusste Politik zur Subventionierung der Landwirtschaft in ländlichen Gebieten. Dieses dunkle Kapitel der österreichischen Nachkriegsgeschichte ist bis heute überhaupt nicht erforscht.

ÜBERSICHT ZU DIESEM ARTIKEL
[ d.h. dem Artikel in dem diese sechs oben von mir zitierten Zeilen enthalten sind ]
SEITE 1 - TATORT ERZIEHUNGSHEIM - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-...agogik/seite-1
SEITE 2 - HUNGER UND PRÜGEL - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-...agogik/seite-2
SEITE 3 - KOSTENLOSE ZWANGSARBEIT - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-...agogik/seite-3
SEITE 4 - VERGEWALTIGUNGEN UND TODESANGST - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-...agogik/seite-4
Wenn auch nur in wenigen Worten, hier kommt erstmalig in den Medien zur Sprache was ich schon immer vermutet hatte: HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT / DIE ZWANGSARBEIT VON FÜRSORGEZÖGLINGEN / KOSTENLOSE FRONARBEIT VON SCHUTZBEFOHLENEN wareine bewusste Politik zur Subventionierung der Landwirtschaft in ländlichen Gebietenund ihre kostenloseIndustriearbeit eine Subventionierung der Produktion von Verbrauchsgütern in den Städtensowohl in Deutschland wie auch in Österreich. Diese Meinung habe auch ich von Anfang an meiner Recherchen in der HEIMKINDERSACHE ( Anfang 2003 ) schon vertreten.
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Alt 31.08.2012, 05:02   #622
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Ausrufezeichen HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie auch in der BRD!

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Hinzuzufügen meinerseits zu meinem inmittelbar vorhergehenden Beitrag ( vom Fr. 21.08.2012, um 00:07 Uhr - Beitrag 621 ) sei nur noch folgendes:

Zitat:
Und in vielen dieser Stätten der Zwangsarbeit – 'Heimen' und 'Anstalten' oder in der Knechtschaft von Bauern oder im Frondienst anderer Dienstherren ( ausserhalb der eigenen Familie ) – in denen man Kinder und Jugendliche überall dieser Zwangsarbeit aussetzte ( wohin das Jugendamt sie verfrachtete ! ), ging diese Ausbeutung durch Zwangsarbeit ( Zwangsarbeit vielfach von den Kirchen und ihrem Dienstpersonal als „Arbeit im Dienste des HERRN“ beschrieben ) natürlich auch mit jeglicher anderer Art von Misshandlung, einschließlich der Ausübung von „sexualisierter Gewalt“ / „Vergewaltigung“ ( im Volksmund „sexueller Missbrauch“ genannt ) Hand in Hand. Alles konzentrierte sich auf DIE TOTALE MACHTAUSÜBUNG, DEMÜTIGUNG UND UNTERDRÜCKUNG DER AUSZUBEUTENDEN OPFER, DER WEHRLOSEN GEFANGENGEHALTENEN Kinder und Jugendlichen.
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Alt 05.09.2012, 04:43   #623
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Ausrufezeichen AW: Albtraum Erziehungsheim

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Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ! --- Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK ÖSTERREICH ! --- Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der SCHWEIZ !


Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen !


Zwangsarbeit ehemaliger Heimkinder.
= Child slave labour of children in care.

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Ehemalige Heimkinder vereinigt euch. --- Children abused and slave-laboured in ʹinstitutional careʹ come together. --- ʹHomiesʹ of yesteryear unite.



Im Erachten des Australiers Martin Mitchell – Ehemaliges Heimkind ( Jg. 1946 )

– gesamtgesellschaftlich adressiert an die Bevölkerung im deutschsprachigen Raum Europas –

Ganz bestimmt wird niemand in Deutschland oder in Österreich oder in der Schweiz jetzt hervorkommen, sich vordrängeln und sich selbst namentlich identifizieren wollen und sagen und behaupten wollen: Ich persönlich ( als bekennender Christ / Atheist / Kapitalist ), zusammen mit meinen Kumpeln und Kompanen und meiner Sippe habe jahrelang alle Kinder und Jugendliche, die mir in geschlossenen Einrichtungen anvertraut worden waren, körperlich und seelisch misshandelt und durch Zwangsarbeit ausgebeutet ( über mehrere Jahrzehnte hinweg nach dem Zweiten Weltkrieg ! ) ( und habe auch sehr gut daran verdient ! ), weil es während des gesamten Zeitraums als ich dies getan habe und davon profitiert habe und dadurch letzendlich reich geworden bin, kein innerstaatliches Gesetz gab oder ich mir derzeit keines solches Gesetzes bewußt war, dass diese meine diesbezügliche Handlungsweise und Behandlung dieser minderjährigen Schutzbefohlenen unter Verbot oder Strafe gestellt hätte. Darum bin ich und mein Unternehmen jetzt auch nicht bereit und sehe ich mich auch in keinster Weise verpflichtet dazu etwas von meinem dadurch aufgehäuften Reichtum an die von mir Misshandelten, Ausgebeuteten und Geschädigten zurückzugeben. Diese mir damals anvertrauten Kinder und Jugendlichen hatten keine Rechte und ich gegenüber ihnen keine Pflichten --- und in diesem Sinne habe ich auch heute keine Pflichten ihnen gegenüber als Erwachsene sie jetzt zu entschädigen. Ich bin im Recht und auf Moral pfeife ich.

Aber wenn wir, die Opfer, diese unsere Peiniger und Nutznießer unserer Zwangsarbeit sowohl wie ihre Rechtsnachfolger und Erben ihres ihrerseits durch unser Leid aufgehäuften Reichtums jetzt diesbezüglich daraufhin ansprechen, was wird jeder von ihnen, diesen Scheinheiligen, zu uns sagen und öffentlich kuntun ?

Also dann mal heraus mit der Sprache all Ihr Verantwortlichen und Mitverantwortlichen ! --- oder auch diejenigen, die diese Verantwortlichen und Mitverantwortlichen gerne gegen die Forderungen der Opfer verteidigen möchten und die Opfer abweisen wollen !
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Alt 09.09.2012, 06:03   #624
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Ausrufezeichen NRW Todesfälle in der „Heimerziehung“ von „Fürsorgezöglingen“ 1953-1964.

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Zitat:
Bundesrepublik Deutschland ( 1949-1992 )

Hinzunehmender Kollateralschaden in Zusammenhang mit der in den „Fürsorgeerziehungsanstalten“ betriebenen „Arbeitsausbeutung“!?

Todesfälle in der „Heimerziehung“ von „Fürsorgezöglingen“ im Alter von 14 bis 20 Jahren in Nordrhein-Westfalen.

QUELLE: "STATISTISCHE LANDESAMT NORDRHEIN-WESTFALEN" / "LANDESBETRIEB INFORMATION UND TECHNIK NORDRHEIN-WESTFALEN" „Statistik der öffentlichen Jugendhilfe“ ( 1953-1964 )

Unter der Verantwortung des Landesjugendamtes Nordrhein-Westfallen im Zuständigkeitsbereich der Jugendämter RHEINLAND (Köln) und WESTFALEN-LIPPE (Münster) – über den Zeitraum von 1953 bis 1964 beschränkt – Zahl der aus der „Heimerziehung“ durch Tod ausgeschiedenen „Fürsorgezöglinge“ im Alter von 14 bis 20 Jahren.

Bestandaufnahme bezüglich des vorherigen Jahres ist jeweilig der 31. März des darauffolgenden Jahres --- die ersten Angaben in der Tabelle beziehen sich also auf das Jahr 1953 und die letzten Angaben auf das Jahr 1964:

( 01. ) 1954 – 10 männliche Tote – 12 weibliche Tote – 22 Tote insgesamt in 1953
( 02. ) 1955 – 08 männliche Tote – 06 weibliche Tote – 14 Tote insgesamt in 1954
( 03. ) 1956 – 10 männliche Tote – 06 weibliche Tote – 16 Tote insgesamt in 1955
( 04. ) 1957 – 17 männliche Tote – 03 weibliche Tote – 20 Tote insgesamt in 1956
( 05. ) 1958 – 13 männliche Tote – 10 weibliche Tote – 23 Tote insgesamt in 1957
( 06. ) 1959 – 13 männliche Tote – 05 weibliche Tote – 18 Tote insgesamt in 1958
( 07. ) 1960 – 15 männliche Tote – 10 weibliche Tote – 25 Tote insgesamt in 1959
( 08. ) 1961 – 12 männliche Tote – 04 weibliche Tote – 16 Tote insgesamt in 1960
( 09. ) 1962 – 10 männliche Tote – 02 weibliche Tote – 12 Tote insgesamt in 1961
( 10. ) 1963 – 07 männliche Tote – 03 weibliche Tote – 10 Tote insgesamt in 1962
( 11. ) 1964 – 13 männliche Tote – 06 weibliche Tote – 19 Tote insgesamt in 1963
( 12. ) 1965 – 10 männliche Tote – 02 weibliche Tote – 12 Tote insgesamt in 1964

Die Gesamtzahl der Toten über diesen Zeitram (1953-1964) ist 207.

Keine Angaben zu den jeweiligen Todesursachen all dieser „Fürsorgezöglinge“ stehen bisher zur Verfügung.

Keine Angaben bezüglich der Zahl der aus der „Heimerziehung“ durch Tod ausgeschiedenen „Fürsorgezöglinge“ im Alter von 14 bis 20 Jahren in den restlichen „alten Bundesländern“ stehen bisher zur Verfügung, und die jeweiligen Todesursachen all dieser zusätzlichen Todesfälle von „Fürsorgezöglingen“ bisher natürlich ebenso nicht.
Angaben in dieser Übersichtstabelle – auf Nordrhein-Westfalen beschränkt – zusammengestellt von Martin MITCHELL, Adelaide, Süd Australien, 08.9.2012.


Und siehe auch noch einmal gleich anschließend, zurückblickend, meine Berichte zu diesem Thema von vor 2 Jahren schon – also August 2010 – »[ ABGETRENNT ] Todesfälle in der „Heimerziehung“ in der Bundesrepublik Deutschland« @
http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/11138-abgetrennt-todesfälle-in-der-„heimerziehung“-in-der-bundesrepublik-deutschland/ ( Seite 1 des Threads ) und @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/11138-abgetrennt-todesfälle-in-der-„heimerziehung“-in-der-bundesrepublik-deutschland/index2.html( Seite 2 des Threads ).

Falls jemand jetzt auch von Todesfällen, und die Zahl der Todesfälle, in der damaligen „Heimerziehung“ in der DDR berichten möchte, sollte man, m.E., auch speziell DAFÜR, EIN EIGENES THEMA eröffnen, DAMIT MAN SICH DORT AUCH GENAU DARAUF KONZENTRIEREN KANN UND DAZU STELLUNG BEZIEHEN KANN, und alles was das betrifft DORT sammeln kann.
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Alt 10.09.2012, 17:16   #625
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Ausrufezeichen Viele Todesfälle in der damaligen „Heimerziehung“ in der BRD

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HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie in der BRD!

Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit/Pflichtarbeit.

…und das Ignorieren beider Länder in den Nachkriegsjahrzehnten dieses Verbots.


Von hier aus sind die Originale mit allen Daten und Datumsangaben (wo vorhanden) abgebildet, bzw. zugänglich: Heimkinder Statistik


Zitat:
BEITRÄGE ZUR STATISTIK DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN
HERAUSGEGEBEN VOM STATISTISCHEN LANDESAMT NORDRHEIN-WESTFALEN

Verschiedene Jahrgänge

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1953
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1954
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1955
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1956
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1957
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1958
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1959
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1960
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1961
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1962
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1963+1964
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)
[auf der zweiten Seite dieses Dokuments hat man jedoch teilweise vergessen die Todesfälle gelb zu markieren]

[Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1965 (fehlt bisher)]

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1966
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

.
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