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Alt 27.12.2011, 09:54   #451
Ehemaliges Heimkind
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Ehemaliges Heimkind
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Ausrufezeichen Ein hochqualifizierter Jurist äußert sich nochmals zur HEIMKINDERSACHE

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Ein hochqualifizierter Jurist äußert sich nochmals zur HEIMKINDERSACHE und gibt, meiner Meinung nach, sehr wertvollen Rat --- und dieser Rat kostet nichts.


HINWEIS: Wenn immer und wo immer in diesen hierunter aufgeführten Schreiben von „RTH“ die Rede ist, ist „Runder Tisch Heimerziehung“ gemeint, dieses ausserparlamentarische und nicht rechtsverbindliche Gremium über das Antje Vollmer die Schirmherrschaft ausübte.


Korrekturgelesene und korrigierte Schriftsätze.


ERSTENS:

Zur Weiterverbreitung und Veröffentlichung freigegebenes Schreiben vom Sonntag, 25. Dezember 2011, um 18:37 Uhr (MEZ)

von Jurist Michael Witti
an Ehemaliges Heimkind Felix Werner Winnig

Zitat:
Hallo Herr Winnig,

ich habe zwar zuletzt nicht alle diesbezüglichen mails und Unterlagen gelesen. Ich kann mir aber nur vorstellen, dass der release erst mit Empfang oder Anerkenntnis einer Leistung zu unterschreiben ist und diese Verzichtserklärung aufschiebend wirksam an die Zuerkennung einer Leistung zugleich mit dem Antrag zu erklären ist, oder mit einem Vorbescheid entschieden wird, zu dessen Wirksamkeit dann noch die Verzichtserklärung abzugeben ist.

Gerade im Rentenfond ist nämlich Spielraum für den Weg zu den Gerichten. Hier kann man sich auf vergleichbare Regelungen berufen, die für andere Opfergruppen verabschiedet wurden und deren juristisch knochentrockene Spiegelung auch auf die Arbeit in den Heimen und in Heimen für die Industrie anwendbar ist. Dies insbesondere deshalb, weil die Gutachter am RTH und Dritte die Arbeitssituation juristisch eindeutig als Zwangsarbeit bewerteten.

So sind die Rentenansprüche für freiwillige und Entgeltliche Arbeit (§ 1 Abs 1 Nr. 1 und Nr 2 ZRBG) in eine Zahlbarmachungsvorschrift verabschiedet worden für Arbeit in Ghettos und sind für nur ca 80.000 noch lebende Antragsteller mit bis zu 3 Mrd EUR zu veranschlagen. In Kenntnis der Problematik, dass es bis zu 800.000 Heimkinder gibt, würde dann natürlich hiesig ein juristisches Durchdringen von Rentenansprüchen zu Summen führen, die man mir als utopisch und unredlich vorwarf, wohl wissend, dass ich juristisch den wundesten Punkt der Ansprüche traf.

Um nun zu vermeiden, dass eventuell ein paar hundertausend Heimkinder das Rentenkonto prüfen lassen (ohne Gebühr) und dann ggf auf Berücksichtigung der Zeit in den Heimen vor dem Sozialgerichten klagen (ohne Anwaltszwang und ohne Gerichtsgebühr und diese überschwemmen und womöglich noch durchdringen), hat man wohl auch die Leistung aus dem Rentenfond mit Verzichtserklärung unterlegt. Diesen hat man dann, wegen der juristischen Problematik auch noch als Fond im Fond gestaltet, um diesbezüglich flexibel zu bleiben.

Ich halte aber ausdrücklich fest, dass ich den Vergleich mit Ghettoarbeit nicht schätze, andrerseits der Gesetzgeber für den Juristen diese Türe arte legis als verfolgbar verpflichtet hat.

Für oberflächliche Kenner der Materie füge ich noch an, dass der Ghettoarbeiter für diesen Zeitraum noch eine weitere Rente zB seit 1950 bekommt und weitere einmalige Zahlungen für dieses Leid, nebst Heilverfahrensansprüchen, erhalten hat. Jedoch selbst diese Opfergruppe, der unser Zuspruch Aller gelten sollte, leidet, wie mir eine aktuelle Anfrage zeigt an materieller Bedürftigkeit.

Bleiben Sie beim Vergleich verschiedener Rentenregelungen bitte ausschliesslich auf der juristischen Ebene.

MfG

Michael Witti

ZWEITENS:

Zur Weiterverbreitung und Veröffentlichung freigegebenes Schreiben vom Sonntag, 25. Dezember 2011, um 21:40 Uhr (MEZ)

von Jurist Michael Witti
an Ehemaliges Heimkind Christoph Simon

Zitat:
Sehr geehrter Herr Simon,

normal müsste man eine öffentliche Bekanntgabe in Medien machen. Diese notice – im amerikanischen Recht – hat den Sinn, dass diejenigen, an denen die Sache – RTH – vorbeiging, das Recht haben im letzten Moment die Fairness einer Regelung zu prüfen.

Da wir dieses Recht [in Deutschland] nicht haben erfolgt nun persönliche Kontaktaufnahme der Opfer [seitens der ANLAUFSTELLE.HEIMERZIEHUNG in den 50 und 60er Jahren]. Nachdem man in der Sache wusste, dass bis zu 800.000 Opfer betroffen sind, aber sich zum RTH nur ein Bruchteil meldete, hätte man die notice früher machen müssen. Aber man nutzte die Schädigung und das Verstecken der Betroffenen gezielt aus und auch unser Rechtssystem. In USA werden Ergebnisse von Sammelklagen gerichtlich in fairness hearings geprüft und ggf gekippt, falls man zB feststellt, dass die Kläger – hier Opfervertreter – defizitär und ohne Kenntniss verhandelten. In USA gibt es einen Mechanismus, der davor schützt, dass drei Personen eine Regelung ohne Ahnung für 800.000 verhandeln. Hier [in Deutschland] nicht, man muss das am ersten Tag der Sitzung eines RTH einbringen.

Fragen Sie doch mal die Opfervertreter am RTH, warum diese nichts von einer notice wussten, geschweige diese durchsetzten. Hiesig ist die notice im Bundesanzeiger versteckt und keiner merkts.

Sie sprechen den nächsten, vorausgesagten Skandal, dieser historischen Opfersache an.

MfG

Michael Witti

[ Opfervertreter am RTH: WIEGAND, DJUROVIC und FLETH ]
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Alt 27.12.2011, 10:08   #452
Ehemaliges Heimkind
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Ausrufezeichen Was sagen UNABHÄNGIGE Rechtsanwälte / Fachanwälte zu ALLE DEM ?

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Wenn es hier UNABHÄNGIGE Rechtsanwälte / Fachanwälte gibt, die hier mitlesen, die empfehlen, dass Ehemalige Heimkinder unbedingt zu den „Fondsverteilungsanlaufstellen“ hineilen und Antrag auf „Hilfeleistungen“ aus diesem gnädigst von den TÄTERORGANISATIONEN »BÜNDNIS KIRCHE UND STAAT« eingerichteten Fonds – und Fonds im Fonds – stellen sollen und die dazu verlangtenunwiderruflichen“ „VERZICHTSERKLÄRUNGEN“ unterschreiben sollen, DANN MAL RAUS MIT DER SPRACHE Ihr Rechtsanwälte.

So mehr UNABHÄNGIGE Rechtsanwälte / Fachanwälte sich diesbezüglich melden – mit Namen und Firmennamen melden – und zu ihrem diesbezüglichen Rat stehen, um so besser für alle.

Aber warscheinlich wird sich niemand von IHNEN melden, denn sie haben alle Angst überhaupt etwas ZU DEM GANZEN zu sagen. Insbesondere wollen sie sich nicht melden und sich öffentlich DAZU äußern – sich womöglich gegen »BÜNDNIS KIRCHE UND STAAT« stellen.
Solche Zivilcourage haben deutsche Rechtsanwälte wohl nicht. Und warscheinlich, rein fachlich gesehen... kennen die meisten von ihnen sowieso nur die Gebührenordnung.
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Alt 28.12.2011, 04:13   #453
Ehemaliges Heimkind
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Ausrufezeichen Was sagen UNABHÄNGIGE Rechtsanwälte / Fachanwälte zu ALLE DEM ?

.
In meinen vorhergehenden Beitrag, gestrigen Beitrag – Beitrag 452 – war die Frage gewesen:
Welcher deutsche Rechtsanwalt empfiehlt Ehemaligen Heimkindern, bzw. Heimopfern zu diesen gnädigst von den TÄTERORGANISATIONEN »BÜNDNIS KIRCHE UND STAAT« eingerichtetenFondsverteilungsanlaufstellenhin zu eilen und diese von denAnspruchsgegnernverlangte unwiderrufliche“ „VERZICHTSERKLÄRUNGzu unterschreiben ?

Der nächstfolgende Satz in diesem Beitrag hätte vielleicht, besser formuliert, dann wie folgt lauten sollen:
Je mehr UNABHÄNGIGE Rechtsanwälte / Fachanwälte sich diesbezüglich melden – mit Namen und Firmennamen melden – und zu ihrem diesbezüglichen Rat stehen, desto besser für alle.“
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Alt 28.12.2011, 05:32   #454
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

mal eine Frage zwischendurch:

wie stellst Du Dir vor zu beweisen das ein Schaden durch den Aufenthalt in einem Heim entstanden ist?

Gibt es dafür Unterlagen, Zeugen, Geständnisse?
Ich vermute einmal das es keine Aufzeichnungen seitens der Heime gibt. Mir wurde gesagt das schon alleine den Betrag aus diesem Fond zu bekommen schwer werden dürfte, da der Beweis des Schadens erbracht werden muss.

Im OEG ist das schon sehr, sehr schwer zu beweisen.
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Alt 28.12.2011, 11:08   #455
roterhusar
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Ich wette meinen Bart gegen die Kutte eines Oberpopen, dass dort alles akribisch aufgezeichnet wurde, wie es in Schland üblich ist, die Frage ob diese Akten jemals das Tageslicht erblicken werden.
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
roterhusar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.12.2011, 09:14   #456
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Ausrufezeichen Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen!

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Jeder Mann kann sich selbst seine eigene Meinung bilden, auch Sie Herr Wolfgang Petersen ( Mitglied beim „Arbeitskreis Fondsverteilung Heimerziehung“ ), falls Sie hier mitlesen !

Jede Frau kann sich selbst ihre eigene Meinung bilden, auch Sie Frau Erika Tkocz ( Mitglied beim „Arbeitskreis Fondsverteilung Heimerziehung“ ), falls Sie hier mitlesen !

Jeder Mann kann sich selbst seine eigene Meinung bilden, auch Sie Herr Udo Trost ( Mitglied beim „Arbeitskreis Fondsverteilung Heimerziehung“ ), falls Sie hier mitlesen !

Jede Frau kann sich selbst ihre eigene Meinung bilden, auch Sie Frau Miccaelá Potter-Dulva ( Mitglied beim „Arbeitskreis Fondsverteilung Heimerziehung“ ), falls Sie hier mitlesen !

...und jeder andere Mann und jede andere Frau, und jedes andere Mitglied und Nichtmitglied des „Arbeitskreises Fondsverteilung Heimerziehung“ ebenso...

»Das Schaf am Freßnapf des Wolfes - Heimopfer sollen Hilfen bei Täterorganisationen beantragen
« --- »„Der Wolf verteilt die Wurst – Skandal Anlaufstellen“«

geschrieben spät abends Mittwoch, 28. Dezember 2011, von dem behinderten ehemaligen Heimkind Helmut Jacob im Helmut Jacob Blog

@ http://helmutjacob.over-blog.de/article-das-schaf-am-fre-napf-des-wolfes-heimopfer-sollen-hilfen-bei-taterorganisationen-beantragen-95229101.html

Diese Information wird zur Verfügung gestellt von dem schon seit vielen Jahren ohne „Aufwandsentschädigung“ völlig ehrenamtlich arbeitenden Australier Martin MITCHELL ( Ehemaliges Heimkind; Jg. 1946 )


PS. All diese Information wurde auch beinahe allen beim „Arbeitskreis Fondsverteilung Heimerziehung“ „Mitwirkenden“ heute persönlich per Email zugestellt.
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Alt 29.12.2011, 12:04   #457
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Zitat von roterhusar Beitrag anzeigen
Ich wette meinen Bart gegen die Kutte eines Oberpopen, dass dort alles akribisch aufgezeichnet wurde, wie es in Schland üblich ist, die Frage ob diese Akten jemals das Tageslicht erblicken werden.
sicherlich nicht - und ohne Nachweis das der gesundheitliche Schaden im Heim entstanden ist und bis dato erhalten ist wird es auch aus diesem Fond keinen Cent geben.

Nach meinen Informationen sind die Erklärungen und die Voraussetzungen um einiges härter als das OEG ohnehin bereits ist.

Wer also OEG durch bekommt wird an diesen Fond ran kommen. Dann ist die nächste Frage ob es wahr ist, das aus diesem Fond nur gezahlt wird, was von anderer Stelle nicht gedeckt wird.
Wer also OEG erhält wird aus dem Topf nichts mehr erhalten.

Gibt es eigentlich iwo ALLE Unterlagen zur Erfüllung der Voraussetzungen zu lesen? Ich bin nur auf Aussagen gestossen, die mehr als dürftig sind.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.12.2011, 12:18   #458
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faultier
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Hi tezame,
also langsam wirds langweilig. Ich selber war im Heim. Es war schlimm da. Aber man kann was draus machen.
Ich habe mir mein Leben, nachdem ich abgehauen bin mit 20, selbst gestaltet.
Als aller erstes wurde primitives Gesellschaftsgetue abgeschafft.
Diese primitiven Regeln fuer mich nicht gelten lassen.
Habe viel tolle Sachen erlebt. Habe gut geklebt und habe jetzt eine brauchbare EM-Rente.
Habe die Fliegerei, webformen, radio-zendamateur gelernt und viele schoene Erlebnisse gehabt.
Also warum rumjammern.
wer was wissen will ueber mich kann mal auf Mary's Funkseite
nachlesen
bis denne
das Faultier
faultier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.12.2011, 13:05   #459
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Zitat von faultier Beitrag anzeigen
Hi tezame,
also langsam wirds langweilig. Ich selber war im Heim. Es war schlimm da. Aber man kann was draus machen.
Ich habe mir mein Leben, nachdem ich abgehauen bin mit 20, selbst gestaltet.
Als aller erstes wurde primitives Gesellschaftsgetue abgeschafft.
Diese primitiven Regeln fuer mich nicht gelten lassen.
Habe viel tolle Sachen erlebt. Habe gut geklebt und habe jetzt eine brauchbare EM-Rente.
Habe die Fliegerei, webformen, radio-zendamateur gelernt und viele schoene Erlebnisse gehabt.
Also warum rumjammern.
wer was wissen will ueber mich kann mal auf Mary's Funkseite
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das Faultier
Du vergisst die Menschen, die Aufgrund der ÜPbergriffe nie arbeiten konnten, die Menschen die jahrelange Therapie machen müssten und die Zwangspause der KK aushalten müssen. Die Kosten der Spätfolgen nicht zu vergessen - ob nun Zahnersatz oder Rollstuhl.

Was mich an dem Thema stört ist die Forderung und die Darstellung JEDES Heimking müsste entschädigt werden. Genau das wird nicht passieren.
Um eine Entschädigung zu erhalten muss ein Schaden entstanden sein und dieser muss bis dato andauern.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2012, 04:59   #460
Ehemaliges Heimkind
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Ausrufezeichen Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen! - von niemanden!

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Dieses Schreiben, in diesem genauen Wortlaut, ging am 30.12.2011 aufgrund einer am Tage zuvor bei mir aus Deutschland eingegangenen PRESSEANFRAGE an eine der mehr bekannten deutschen Medienorganisationen, die ihren Standort in Nordrhein-Westfalen hat. --- Ich hatte aufgrund dieser PRESSEANFRAGE auch sofort ein detailiertes Schreiben an diese Medienorganisation aufgesetzt, für das sie sich auch sogleich bei mir bedankt haben. --- Dies ist also mein zweites Schreiben an sie.

Zitat:
Sehr geehrte Frau ............

Ich werde mir Mühe geben auch all Ihre weiteren Fragen so gut wie möglich der Reihe nach zu beantworten.

Ich bin jetzt 65½ Jahre alt, am 28. Juli 1946 in Berlin-Steglitz geboren.
Mein Vater war Maschinenbauingeneur (Entwurf und Konstruktion) und Schlossermeister sowohl wie an automotive engineer and motor mechanic und meine Mutter Technische Zeichnerin und homemaker. Meine Mutter verstarb ganz plötzlich (Herbst 1948 ) an Poliomyelitis als ich ungefähr zwei und ein halb Jahre alt war. Mein Vater, so weit ich mich richtig erinnere, heiratete wieder ein Jahr später (diesmal eine Kinderkrankenschwester). Ich wußte nicht, dass ich eine Stiefmutter hatte bis ich 13½ Jahre alt war (es war mir nur zufällig/versehentlich von behördlicher Seite zugetragen worden).

Ich bin zur Zeit und seit vielen Jahren schon wohnhaft in Adelaide, Süd Australien. Meine täglich Sprache ist Englisch, sodass mir in manchen Gebieten mit denen ich mich nicht täglich in Deutsch beschäftige der deutsche Wortschatz fehlt, sodass es manchmal notwendig und auch einfacher für mich ist ins Englische auszuweichen. Bevor ich aufgrund eines Nervenzubruchs Anfang 2003, der ganz sicherlich auf meine Heimzeit zurückzuführen war, begann mich mit der HEIMKINDERSACHE zu befassen, hatte ich 38 Jahre lang kein Deutsch gesprochen, gelesen oder geschrieben. Es war, glaube ich jetzt, eine meinerseitige unbewusste Weigerung die deutsche Sprache zu verwenden. Meine Heimzeit hatte ich über Dekaden hinweg ebenso verdrängt.

Das Hauptjugendamt in West-Berlin (damals der „Senator für Jugend und Sport“) hatte mich, seinerzeit, zwangsweise von meinen Eltern getrennt und (1961/62), um ein meinerseitiges Zurückkehren ins Elternhaus zu verhindern, mich von West-Berlin in ein Erziehungsheim nach West-Deutschland verfrachtet. Meine Eltern (Vater Volksdeutscher/Heimatloser Ausländer und Stiefmutter, durch Heirat ebenso staatenloss) mit drei meiner jüngeren Halbgeschwister waren schon im Oktober 1962 nach Australien ausgewandert; meine Mitreise, bzw. Ausreise aus Deutschland wurde aber derzeit vom Jugendamt in West-Berlin verhindert. Obwohl ich seinerzeit selbst staatenlos war, wurde ich vom deutschen Staat als deutsches Staatseigentum angesehen und als solches behandelt. KIRCHE und STAAT brauchten mich als unentlohnten Zwangsarbeiter in der Landwirtschaft und im Moor – genauso wie es 25 Jahre zuvor im Dritten Reich auch Gang und Gäbe war gewesen war.

Danach, aber auch schon zuvor, war ich nur noch in konstantem Protest engagiert/involviert: mit meinen Füßen: aus den Heimen abhauen, abhauen, abhauen, und zu Zeiten wenn ich im Heim anwesend war mit Protestschreiben-Aufsetzen gegen mein Eingesperrtsein und gegen die dazugehörigen Menschenrechtsverletzungen, die ich auch damals schon so nannte und genau benannte. (Ich war also wohl schon in 1961/1962/1963 ein „ein 68er“). Das heutige Hauptjugendamt in Berlin teilte mir jedoch vor vier Jahren mit, dass nichts mehr von diesem Schriftwechsel erhalten bleibt. In Berlin soll es anscheinend überhaupt keine soweit zurückliegenden Akten damaliger Fürsorgezöglinge in ihrer Obhut mehr geben (Ich glaube es ihnen nicht!).

Meine Fürsorgeakte (die Akte die weitgehend von evangelischen Pfarrern und Diakonen in Anstalt Freistatt im Wietingsmoor angelegt wurde) habe ich, ungekürzt und unzensiert, 42 Jahre später mit Hilfe des SPIEGEL-Journalisten Peter Wensierski aus Deutschland erhalten und danach vollständig im Internet veröffentlicht: http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Die_Leidensgeschichte_des_damalig_staatenlosen_Jugendlichen_Martin_Mit chell_in_westdeutscher_Fuersorgeerziehung_No01.html
Ich kam am 23./24. März 1964 mit 17½, bzw. mit 17 Jahren und 9 Monaten, direkt aus der Anstalt für Schwererziehbare (der Bethel-eigenen Anstalt Freistatt im Wiettingsmoor) mit dem Flugzeug von Hamburg nach Sydney, New South Wales, Australien.

Man lies mich vor meiner Abreise aus dem Moor nur kurz zurück nach West-Berlin (wo ich aufgewachsen war; wo man mich seinerzeit vor meiner Abreise nach Australien für weitere 3 Monate im Jugendhof in Berlin-Zehlendorf festhielt) um mir zu erlauben mich von meinem in Deutschland zurückbleibenden ein Jahr jüngeren Bruder und einer zwei Jahre älteren Schwester und von meinen Großeltern, alle wohnhaft in West-Berlin, zu verabschieden.

Ich habe in Australien über die Jahre in Sydney, Melbourne und Adelaide gewohnt and I have travelled far and wide over the years in the eastern states of Australia. Ich bin in meinem Leben immer handwerklich tätig gewesen – in the building trades – obwohl ich in den Erziehungsheimen (Jugendhof Berlin-Zehlendorf [staatlich]; Burschenheim Beiserhaus in Knüllwald-Rengshausen [evangelisch]; Anstalt Freistatt im Wietingsmoor [evangelisch]) natürlich keinen Beruf erlernt hatte. In Australia I have been "Jack of all trades, master of none". I am very handy with my hands, including in architectural drawing and design.

Ob sich viele Ehemalige Heimkinder bei den Fondsanlaufstellen melden werden ist schwer zu sagen. Ich und der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ („VEH e.V.“) haben überall im Internet unaufhörlich dagegen gewarnt. Da aber viele Ehemalige Heimkinder der älteren Generation(en) schulisch weitgehend ungebildet sind und vieles nicht verstehen, und viele von ihnen auch kein Internet haben, ist es durchaus möglich, dass sich tatsächlich so einige von ihnen dort hinbegeben werden, ohne sich der daraus für sie hervorgehenden negativen Konsequenzen wirklich bewusst zu sein. Wenn man sie erst einmal übers Ohr gehauen hat wird es für sie zu spät sein zukünftig weitere rechtliche Schritte zu unternehmen. Aber das ist ja auch genau das was KIRCHE und STAAT vorhaben und wollen. Die Heimopfer stützen sich weitgehend – wie damals in ihrer Kindheit und Jugend in den Heimen und unter der Obhut des Jugendamtes auch – auf Versprechen, die nicht erfüllt werden und die das TÄTERKARTELL »BÜNDNIS KIRCHE UND STAAT« keine Absicht hat zu erfüllen.

Viele Heimopfer werden ja jetzt auch ganz speziell und gezielt von den ANSPRUCHSGEGNERNeinerangemessenen Entschädigung“, dem TÄTERKARTELL»BÜNDNIS KIRCHE UND STAAT«, persönlich per Post angeschrieben – ohne dass wir notwendigerweise davon wissen – und gebeten sich bei der für sie zuständigen „Anlauf-und Beratungsstelle“ (meist beim „Jugendamt“) zu melden. Die TÄTERORGANISATIONEN sind bemüht mit DIESER WERBUNGSKAMPAGNE so viele unwiderrufliche VERZICHTSERKLÄRUNGEN wie möglich einzutreiben, und die Medien helfen IHNEN bisher vielfach dabei.

Hoffe Ihnen und UNSERER SACHE, DER HEIMKINDERSACHE, hiermit gedient zu haben.

Hope to have been of service to you and to our cause.

Mit freundlichen Grüßen

With kind regards

Martin Mitchell

HAPPY NEW YEAR !

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Alt 03.01.2012, 05:30   #461
Ehemaliges Heimkind
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Die medialen Huldigungen der Täterorganisationen des Heimopferleids kontern! und immer wieder kontern!


ERSTENS:

( 28.11.2011 ) Heidi Dettinger, Schriftführerin im „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) in Antwort zu einem Artikel in der NZ - NÜRNBERGER ZEITUNG vom Di. 27.12.2011, um 21:34 Uhr, betitelt »Diakonie Bayern: Aufarbeitung des Heimkinderskandals« – »Entschädigungslösung erarbeitet« @ http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-regionews/diakonie-bayern-aufarbeitung-des-heimkinderskandals-1.1751069


Zitat:
"Aufgearbeitet"? "Organisierter Liebesentzug"? "Guter Kompromiss"? "Entschädigung"? Wie kommen Sie dazu, in Ihrem Artikel solch einen groben Unfug zu behaupten?

Aufgearbeitet wurde und wird – wenn überhaupt – von den Überlebenden deutscher Heimkinderhöllen in quälender, schmerzlichster Arbeit selbst. Einzelschicksale, Gemeinsamkeiten!

Vergewaltigungen, Folter, Einzelhaft, Dunkelhaft, Essens- und Trinkensentzug, Zwang zum Essen von Erbrochenem, Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Demütigungen, Verhöhnungen, Belügen, Betrug... Wer das als "Organisierten Liebesentzug" bezeichnen mag, muss schon einen starken Magen haben.

Und ein "Guter Kompromiss" ist es also, wenn man Ehemalige Heimkinder über den Tisch zieht, sie veralbert, sie zu Abstimmungen zwingt, sie erst mit Abbruch des Runden Tisches bedroht und ihnen letzten Endes ein paar Brocken hinwirft, wie einem räudigen Hund. Stimmt – aus Sicht von Staat und Kirche sicherlich ein hervorragender Kompromiss!

Als letztes: Entschädigt wird Dank des unermüdlichen Einsatzes des Herrn Kruttschnitt und Co. nichts! Eine Entschädigung ist nämlich ein finanzieller Ausgleich erlittener Pein und entgangener Lebensqualität. Das wird Herr Kruttschnitt als Jurist mit Sicherheit wissen! Was den Überlebenden geboten wird, sind Almosen, Therapien und Stützstrümpfe! Was geboten wird ist ein erneuter Skandal und alle Beteiligten sollten sich in Grund und Boden schämen für dass, was sie uns antun. Wieder antun!

Dieser Leserkommentar von Heid Dettinger bezieht sich auf den Artikel in der NZ - NÜRNBERGER ZEITUNG vom Di. 27.12.2011, um 21:34 Uhr, betitelt »Diakonie Bayern: Aufarbeitung des Heimkinderskandals« – »Entschädigungslösung erarbeitet« @ http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-regionews/diakonie-bayern-aufarbeitung-des-heimkinderskandals-1.1751069, worin sich dieser evangelische Jurist Kruttschnitt ganz, ganz groß tut und versucht sich selbst und seine Kirche, die EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND und die DIAKONIE BAYERN ins Rampenlicht zu stellen und IHNEN ein Loblied zu singen; und alles was dabei heraus kommt sind NUR WEITERE LÜGEN.


ZWEITENS:

( 29.11.2011 ) Heidi Dettinger, Schriftführerin im „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) in Antwort auf einen Artikel in der BERLINER MORGENPOST vom Mi. 28.12.2011, um 11:20 Uhr, betitelt »BIS ZU 16.000 EURO« – »Berlin entschädigt ehemalige Heimkinder« @ http://www.morgenpost.de/politik/article1866125/Berlin-entschaedigt-misshandelte-Heimkinder.html


Zitat:
Falsch! Misshandelte Heimkinder werden weder in Berlin noch sonstwo in Deutschland entschädigt.

Die Überlebenden der deutschen Heimkinderhöllen werden mit einem Almosen abgespeist! Einem Almosen, dass es nur dann gibt, wenn jemand heute in Armut lebt und dieses auch nachweisen kann!

Mit anderen Worten: Ein Almosen für die Armen – ein Nichts für die, die es irgendwie geschafft haben, sich aus dem Dreck zu ziehen, in den Kirchen und Staat sie als Kinder gestoßen haben.

Oder: Keiner, der heute über der Armutsgrenze lebt, bekommt auch nur die kleinste Hilfe von den sich gerade durch die Bank selbst lobenden und beweihräuchernden Kirchen oder Bundesländern oder dem Bund zu sehen. Keiner!

Für alle anderen heißt es: Ein Stützstrumpf hier, eine Therapie da – natürlich nur, wenn das nicht eh schon von der Krankenkasse bezahlt wird.
"Entschädigung" jedoch ist ein finanzieller Ausgleich für erlittenes Leid und damit einhergehende Einschränkung der Lebensqualität! Und eben kein Stützstrumpf!

"Wiedergutmachung" hingegen ist ein dummes Unwort. Denn das, was uns zugefügt wurde, wird nie und niemand wieder "gut" machen! Und es kann allerhöchstens darum gehen, Kirchen, Bund und Länder wieder "gut" zu machen!

Übrigens:
Irland entschädigt seine misshandelten Heimkinder - und konfisziert dazu notfalls sogar Kirchenbesitztümer.

Österreich, Norwegen, Belgien, entschädigen Überlebende, ebenso Kanada und Australien. Von den USA ganz zu schweigen. Da ist das zerbrochene Leben eines Kindes gar Millionen wert.

In Deutschland hingegen einen Stützstrumpf....
Dieser Leserkommentar von Heidi Dettinger bezieht sich auf den Artikel in der BERLINER MORGENPOST vom Mi. 28.12.2011, um 11:20 Uhr, betitelt »BIS ZU 16.000 EURO« – »Berlin entschädigt ehemalige Heimkinder« @ http://www.morgenpost.de/politik/article1866125/Berlin-entschaedigt-misshandelte-Heimkinder.html.

Heidis verständlich und mit Recht von Wut geprängten Kommentare, die aber auch GENAU DER WAHRHEIT ENTSPRECHEN, und denen ich daher auch selbst völlig und ohne jegliche Einschränkung beipflichte!
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Alt 03.01.2012, 06:17   #462
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Entschädigung für misshandelte Heimkinder


ERSTENS:

THÜRINGER ZEITUNGSGRUPPE / thueringer-allgemeine.de BEHAUPTED »Entschädigung für DDR-Heimkinder wird ab Frühjahr ausgezahlt« @ http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Entschaedigung-fuer-DDR-Heimkinder-wird-ab-Fruehjahr-ausgezahlt-1005474694 ( Matthias Thüsing / 29.12.11 / TA ) ( ein längerer Artikel )

AUCH DAS STIMMT SO NICHT ! – sage ich.

( 29.11.2011 - 17:50 ) Heidi Dettinger, Schriftführerin im Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) in Antwort zu diesem Artikel in der THÜRINGER-ALLGEMEINE vom Do. 29.12.2011 gab auch sofort folgenden Leserkommentar dort ab:

Zitat:
Egal wie oft es in den Medien erscheint: Es gibt KEINE Entschädigung für ehemalige Heimkinder! Entschädigungen sind ein finanzieller Ausgleich für erlittenes Leid und daraus resultierende verminderte Lebensqualität. Aus dem Fonds sollen (freiwillige) Hilfsleistungen für bedürftige Heimkinder bezahlt werden. Sachleistungen. Ein Stützstrumpf hier, eine Therapie dort, eine kleine Hilfe zum Umzug hier, ein Brillengestell dort. Und auch das nur, wenn die Kranken- und/oder Rentenkassen nicht zuständig sind. Wer NICHT bedürftig ist, guckst sowieso in die Röhre! Mir fällt dabei ein Vergleich ein: In den USA ist das Leben und die Würde eines missbrauchten Kindes einige Millionen Dollar wert. In der Bundesrepublik Deutschland einen Stützstrumpf! Willkommen zurück im Mittelalter - da waren Almosen auch an der Tagesordnung!

DDR-Heimkinder werden genau das gleiche FONDSVERTEILUNG-ARRANGEMENT / genau die gleiche HEIMOPFER-ABSPEISUNG haben wie West-Heimkinder auch --- und auch mit der dazugehörigen durch Verwaltungsvereinbarung festgeschriebenen unwiderruflichenVERZICHTSERKLÄRUNG“, die jeder Antragsteller / jede Antragstellerin unterschreiben muss – sage ich, d.h. teile ich Euch mit ( denn genau so wird es sein ! ).

Ich habe all dies ja schon vor Wochen vorausgesagt --- aber niemand hat mir zugehört; und es würde mich auch jetzt nicht wundern, wenn mir auch jetzt wieder niemand zuhört.


ZWEITENS:

365news.de SchlagzeilenGeschrieben von RBB Nachrichten
@ http://schlagzeilen.365news.de/2011/12/entschadigung-fur-ehemalige-misshandelte-heimkinder/

Zitat:
Entschädigung für misshandelte Heimkinder

Ehemalige Berliner Heimkinder, die an den Folgen von Misshandlungen leiden, können auf eine Entschädigung hoffen. Ab Mitte Januar öffnet der Senat eine Beratungsstelle für Betroffene.
365news.de SchlagzeilenGeschrieben von RBB Nachrichten
@ http://schlagzeilen.365news.de/2011/12/entschadigung-fur-ehemalige-misshandelte-heimkinder/

Zitat:
Entschädigung für misshandelte Heimkinder

Heidi Dettinger sagt:

29. Dezember 2011 um 16:31

Egal wie oft es in den Medien erscheint: Es gibt KEINE Entschädigung für ehemalige Heimkinder!

Entschädigungen sind ein finanzieller Ausgleich für erlittenes Leid und daraus resultierende verminderte Lebensqualität.

Aus dem Fonds sollen (freiwillige) Hilfsleistungen für bedürftige Heimkinder bezahlt werden. Sachleistungen. Ein Stützstrumpf hier, eine Therapie dort, eine kleine Hilfe zum Umzug hier, ein Brillengestell dort.

Und auch das nur, wenn die Kranken- und/oder Rentenkassen nicht zuständig sind.

Wer NICHT bedürftig ist, guckst sowieso in die Röhre!
Mir fällt dabei ein Vergleich ein: In den USA ist das Leben und die Würde eines missbrauchten Kindes einige Millionen Dollar wert. In der Bundesrepublik Deutschland einen Stützstrumpf!

Willkommen zurück im Mittelalter – da waren Almosen auch an der Tagesordnung!

Auch Du darfst Deinen eigenen Kommentar DORT abgeben !!!
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Alt 03.01.2012, 06:53   #463
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THE FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY IS PERPETRATING A MASSIVE PUBLIC FRAUD !


Völlig unethisches und skandalöses Verhalten des Schädigers gegenüber den Opfern --- den ehemaligen Heimkindern.



Ein Beobachter aus dem Auslande und selbst ein Heimopfer der nachkriegsdeutschen 'Heime' WEST teilt mit :

Solche von KIRCHE und STAAT inszenierten Zeitungsüberschriften wie, z.B. »Ehemalige Heimkinder werden entschädigt« sind nichts als EINE GROßE LÜGEEIN SYSTEMATISCHER BETRUG.


Geschrieben spät abends Mittwoch, 28. Dezember 2011, von dem behinderten ehemaligen Heimkind Helmut Jacob im Helmut Jacob Blog
:

Zitat:
@ http://helmutjacob.over-blog.de/article-ich-fasse-es-nicht-heidi-dettinger-veh-warnt-vor-zeitungsenten-95886583.html


"Ich fasse es nicht!" - Heidi Dettinger (VeH) warnt vor Zeitungsenten

Vermehrt wird in der Presse auf die neuen Anlaufstellen hingewiesen, die für die Verteilung der Mittel aus dem Opferfonds zugunsten ehemaliger Heimkinder in den einzelnen Bundesländern zuständig sind. In diesem Zusammenhang schreiben die Zeitungen schlagzeilenträchtig von "Opferentschädigungen", die ab Januar dieses Jahres ausgezahlt werden. Dettinger, Schriftführerin im "Verein ehemaliger Heimkinder", stellt klar: Es gibt keine Entschädigung. Hier ihr Schreiben an die Presse und andere Internetforen:

» Ich fasse es nicht! Jetzt wird auch auf dieser Seite der Unsinn von der angeblichen Entschädigung für ehemalige Heimkinder kolportiert – und zwar ohne kritisches Hinterfragen!

Ich hoffe nur, es wird irgendwann in die Köpfe gehen:
Es gibt keine Entschädigung für Überlebende deutscher Heimkinderhöllen! Entschädigungen sind ein finanzieller Ausgleich für erlittene Pein und die daraus resultierende Minderung der Lebensqualität. Sie stehen einem Opfer zu – egal, ob heute arm oder reich, gesund oder krank.

Diese Almosen, die uns wie Brocken an räudige Hunde zugeworfen werden sollen,

gehen NUR an Bedürftige!
Sie sind KEIN finanzieller Ausgleich!
Sie sind auf jeden Fall NACHRANGIG – also nur dann, wenn das Sozialsystem nicht greift!

Bedürftige, geschädigte, traumatisierte Überlebende müssen ihre Hosen runterlassen und Konten und Portemonnaie öffnen, ehe sie überhaupt etwas erwarten können!

ALLE müssen eine Verzichtserklärung unterschreiben um zu unterbinden, dass sie je weiter etwas beantragen (inkl. Rentenausgleich) oder klagen.
Entschädigung? Für mich hört sich das eher nach einem Betrug an! Einem Betrug an ehemaligen Heimkindern, die für einen Stützstrumpf in die Wüste geschickt werden sollen!

Ich kann nur JEDEM raten: Schließt euch dem Boykott des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. an!

Macht klar, dass ihr euch nicht noch einmal und noch einmal und noch einmal über den Tisch ziehen lasst!

Sagt, es ist GENUG!

http://www.veh-ev.info//pages/homepage-des-vereins-ehemaliger-heimkinder-e.v.-veh-e.v/boykott-fondsverteilung-ehemalige-heimkinder.php «


aus: http://netzwerkb.org/2011/12/31/neue-beratungsstelle-fur-ehemalige-heimkinder/#more-11799
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Alt 03.01.2012, 07:13   #464
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Kürzlich eingereichtes Antwortschreiben in Antwort auf eine PRESSEANFRAGE seitens
WDR.de, von einem Beobachter aus dem Auslande, der selbst Heimopfer der nachkriegsdeutschen 'Heime' WEST [ Bundesrepublik Deutschland ] gewesen war und ist.


Zitat:
Sehr geehrte Frau .............,

vielen Dank für Ihr Interesse sowohl an der Heimkinderproblematik wie auch an meiner Person.

Ihre Fragen möchte ich wie folgt beantworten:
1. Der von Ihnen benannte Fonds über insgesamt 120 Millionen Euro ist keine „Ausschüttung“ für ehemalige Heimkinder und schon lange keine Wiedergutmachung oder Entschädigung, wie er auch immer wieder in den Medien genannt wird. Interessanterweise wird er übrigens von den verschiedenen „Fonds-Verwaltungsstellen“ nicht so benannt...
2. Eine„Wiedergutmachtung“ kann es nicht geben – wie soll der Schaden an Leib und Leben, der uns als Kinder und Jugendliche zugefügt wurde, je wieder „gut“gemacht werden? Wie soll der Bruch in der Biografie wieder „gut“ gemacht werden? Wie die aus dem Heimaufenthalt resultierende verminderte Lebensqualität? Das einzige, was ich will – und wofür ich seit Jahren unermüdlich kämpfe – ist eine angemessene Entschädigung für das Leid. Eine Entschädigung, für ehemalige Heimkinder, die uns einen Teil unserer Würde zurückgeben könnte, die dafür sorgen könnte, dass wir unser Leben weitgehend selbstbestimmt beenden können. Solch eine Entschädigung wäre z.B. eine monatliche Opferrente von 300 Euro oder eine entsprechende (auf 15 Jahre hochgerechnete) Einmalzahlung von 54.000 Euro.
3. Die erzwungene Unterschrift unter eine Verzichtserklärung empfinde ich als Affront sondergleichen! Eine Verzichtserklärung mag Sinn ergeben, wenn beide Parteien an einem Tisch gesessen haben und gemeinsam und in Augenhöhe eine Summe ausgehandelt haben. Wenn aber – wie in unserem Falle – die Opferseite über den Tisch gezogen wurde und die Täterseite einseitig und diktatorisch eine Summe bestimmt und dann auch noch überall bekannt gibt, dies seien freiwillige Leistungen, mit denen den bedauernswerten Opfern (ihren Opfern!) geholfen werden sollte, worauf es aber keineswegs einen Rechtsanspruch gäbe, dann ist eine Verzichtserklärung eine Unverschämtheit und eine Zumutung!
4. Ich würde und werde diese Almosenverteilung auf keinen Fall mitmachen und überall, wo ich kann zum Boykott dieser Ohrfeige für alle Überlebenden aufrufen! Ich werde nicht auf meine Ansprüche verzichten – weder auf die Rentennachzahlungen noch auf eine angemessene finanzielle Entschädigung. Und: Ich brauche weder Stützstrümpfe noch eine Therapie! 5.Das 10% der Gelder für die Beratungsstellen aus dem Fonds genommen werden sollen, straft alle die Lügen, die erklären, mit dem Fonds den Überlebenden helfen zu wollen. Helfen? Sich von den Opfern jede Handreichung bezahlen lassen? – Auch hier gilt: Wenn eine angemessene Summe von Opfer- und Täterseite ausgehandelt wird, können darin diese Gelder durchaus enthalten sein. Aber das ist Verhandlungsbasis. Und davon kann bei diesem skandalösen Vorgehen nicht die Rede sein!

Und all dies darf natürlich in diesem genauen Wortlaut wie ich es hier verfasst habe unter meinem richtigen Namen veröffentlicht werden.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Land Down Under.

Martin Mitchell
( Ehemaliges Heimkind; Jg. 1946; geb. 28.07.1946 )
( ansässig in Australien seit dem 24. März 1964 )
( Webseite des Korrespondenten MM: http://www.heimkinder-ueberlebende.org )
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Alt 03.01.2012, 07:35   #465
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Bezüglich dem WDR.de Medienbericht vom 02.1.2012 re der HEIMKINDERSACHE @
http://www1.wdr.de/themen/archiv/sp_missbrauch/heimkinder104.html


Geschrieben spät abends Montag, 2. Januar 2012, von dem behinderten ehemaligen Heimkind Helmut Jacob im Helmut Jacob Blog [ basis URL http://helmutjacob.over-blog.de/ ] :

@ http://helmutjacob.over-blog.de/article-fonds-ist-mogelpackung-aufenthalt-im-altersheim-verhindern-95963986.html

Zitat:
"Fonds ist Mogelpackung" - Aufenthalt im Altersheim verhindern?

"Wir wollen keine Almosen, der Fonds ist eine Mogelpackung", sagt Helmut Klotzbücher vom Verein ehemaliger Heimkinder, der als Jugendlicher bei einem Fluchtversuch aus dem Steinbruch, wo er im Auftrag des Heims schuften musste, ein Bein verlor. "Das ist erbärmlich", erklärt Rolf Breitfeld, Betroffener und Mitglied des Runden Tisches Heimerziehung. Und das ehemalige Heimkind Michael-Peter Schiltsky, Mitglied des Arbeitskreises Fondsumsetzung Heimerziehung, sagt resigniert: "Meine Erwartungen sind voll erfüllt. Ich ging nicht davon aus, dass die Sache günstiger für uns ausgeht." Wie funktioniert nun das Modell, das so viel Unmut hervorruft? ... Der Fonds springt mit besonderen Therapien und Maßnahmen von bis zu 10.000 Euro Maximalwert pro Person ein", erklärt Markus Fischer vom LWL Westfalen, der mit der Einrichtung der Beratungsstelle in Münster mit zwei Mitarbeitern betraut ist. Aus dem Sachleistungstopf werden auch Maßnahmen bezahlt, die einen Aufenthalt im Altersheim verhindern. Markus Becker: "Viele Betroffene haben ja eine Aversion gegen Heime." ... "Ehemalige Heimkinder seid gewarnt", schreibt User "Martini", alias Martin Mitchell, auf Heimkinder-Forum.de. "Die Verzichtserklärung ist Täterschutz pur." Mitchell, in den 60er Jahren im Heim aufgewachsen, lebt seit vielen Jahren in Australien.

http://helmutjacob.over-blog.de/article-fonds-ist-mogelpackung-aufenthalt-im-altersheim-verhindern-95963986.html
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Alt 03.01.2012, 08:22   #466
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Ausrufezeichen Fondsumsetzung hat begonnen (für all die, die sich unbedingt täuschen lassen wollen)

.
Mogelpackung für Ehemalige Heimkinder.

Robert Zollitsch, Nikolaus Schneider, Jörg A. Kruttschnitt, Ursula von der Leyen, Antje Vollmer, Marlene Rupprecht, Josef Philip Winkler und Angela Merkel jauchzen und grunzen vor Freude und Schadenfreude über den weitergehenden Schaden, den man den Heimopfern seitens ihrer Kirchen mit dem Abspeisungspacket, dass man ihnen angedreht hat, hat zufügen können. Bald werden sie ja sowieso alle verreckt sein.

So wird gedacht.
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Alt 03.01.2012, 09:37   #467
nordlicht22->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 08.06.2010
Beiträge: 3.755
nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Dein Engagement in Ehren - Du kannst nicht fordern was anderen verweigert wird. Das wird nie was...

Anstatt nun Einzelkäpfer zu spielen, wäre es da nicht einfacher sich mit anderen Organisationen zu vereinen und gemeinsam ein Ziel zu verfolgen?

In D muss nicht anerkannt werden das Heimkinder entschädigt werden müssen, sondern das Geschädigte entschädigt werden.

Da D ein "Sozialstaat" ist wird es nie Entschädigungen für Schäden geben, wenn der Geschädigte genug Geld hat um den Schaden selbst zu kompensieren - zumindest in finanzieller Hinsicht.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2012, 02:50   #468
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Zitat:
Verdingkinder
Man nahm ihnen sogar das Sparbüchlein


Text:Otto Hostettler und Dominique Strebel

Die Schweiz hat jahrzehntelang Personen bevormundet, sterilisiert, weggesperrt und verdingt. Jetzt entschuldigt sie sich – aber es braucht auch finanzielle Wiedergutmachung.

Porträts:
+++ Verdingkind: Rolf Horst Seiler lebte 40 Jahre draussen im Wald
+++ Verdingkind: Hans-Jörg Klauser wurde mit 20 Jahren weggesperrt
Verdingkind: Hans-Jörg Klauser wurde mit 20 Jahren weggesperrt - Beobachter
+++ Verdingkind: Erika Benz wurde mit 19 Jahren zwangssterilisiert
Verdingkind: Erika Benz wurde mit 19 Jahren zwangssterilisiert - Beobachter

Aufarbeitung von administrativ Versorgten: Was bisher erreicht wurde

Eine Prachtstrasse im Pariser Diplomatenviertel. Avenue Kléber. Links und rechts Botschaften und Konsulate, auf den Trottoirs promenieren in gutes Tuch gekleidete Leute. Mittendrin Bernadette Gächter aus Altstätten SG. «Dass mir das passiert!», sagt sie. «So hoch hinaus!» Die kaufmännische Sachbearbeiterin kommt vom Mittagessen mit Liliane Maury Pasquier, Schweizer Ständerätin, Präsidentin des Sozialausschusses des Europarats, und ist auf dem Weg zur Anhörung vor Europaparlamentariern.

1972 lag Bernadette Gächter unter Operations*tüchern im St. Galler Kantonsspital. Sie war 18 Jahre alt. Der Arzt kratzte das Kind aus ihrer Gebärmutter und durchtrennte die Eileiter. Gegen ihren Willen. Aber legitimiert durch ein Gutachten von Fred Singeisen, Chefarzt der Psychia*trischen Klinik Wil. Dieser beschrieb Gächter als «schwer psychopathisch» und «geistesschwach» und bezeichnete die «Sterilisation aus eugenischen Gründen» als «sehr erwünscht» – also um das Erbgut der Bevölkerung zu «verbessern».
----------------------------
Forum der Zeitschrift Beobachter zu Verdingkindern:
Soll der Staat finanzielle Wiedergutmachung leisten an notleidende Zwangssterilisierte, administrativ Versorgte und ehemalige Heim- und Verdingkinder? Diskutieren Sie mit!
zum Forum
--------------------------
Bernadette Gächter wurde zwangsste*rilisiert. Wie Erika Benz (siehe Nebenartikel) und Tausende weitere Betroffene in der Schweiz. Vor einem Jahr holte der Beobachter ihre vergessenen Schicksale ans Licht (siehe Artikel zum Thema «Administrativ Versorgte: Ein dunkles Kapitel»). Und jetzt der grosse Auftritt.

«Wenn ich Mütter mit Kindern sah, tat das schrecklich weh», sagt Gächter ins Mikrophon im innersten Oval des An.......*
weiterlesen:
Verdingkind: Rolf Horst Seiler lebte 40 Jahre draussen im Wald - Beobachter
__

Viele Grüße aus Berlin
----------------------------------------------------------

  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

--------------------------------------------------------
N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
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Alt 10.01.2012, 23:02   #469
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Ausrufezeichen Albtraum Erziehungsheim: Deutschland, Österreich und Schweiz

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Mein Kommentar zum vorherigen Beitrag: Beitrag 468 von »ethos07«

Ja so war / ist es leider

was damalige „Mündel“, „Fürsorgezöglinge“ und „Administrativ Versorgte“ / „Bevormundete“ betraf und betrifft.

Die Schweiz und auch Österreich waren diesbezüglich um diese Zeit sowohl kurze Zeit zuvor keinen Jota besser als Deutschland.

Und alle drei drücken sich noch immer davor ihren Opfern eine „angemessene Entschädigung“, d.h. „Schadenersatz“ und „Schmerzensgeld“ zukommen zu lassen.

Aber Deutschland – KIRCHE UND STAAT – ist da am schlimmsten.
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Alt 10.01.2012, 23:20   #470
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Ausrufezeichen Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen! - von niemanden!

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Ehemalige Heimkinder, so sieht die Verzichtserklärung aus, die Antragsteller und Antragstellerinnen aus dem „Hilfsfonds“ unterzeichen müssen:


Zitat:
Vereinbarung zum Verzicht auf weitere Forderungen gegen die Errichter des Fonds
Leistungen aus dem Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975” sollen dazu beitragen,

- Folgeschäden aufgrund der Heimerziehung abzumildern und

- einen dauerhaften Rechtsfrieden zu erzielen.

Die freiwilligen Leistungen werden an ehemalige Heimkinder gewährt, die erklären, dass sie unwiderruflich keinerlei weitere Forderungen aufgrund der Heimunterbringung gegen die in den Fonds einzahlenden Institutionen, namentlich die öffentliche Hand der Bundesrepublik Deutschland und die Evangelische und Katholische Kirchen in Deutschland sowie ihre Ordensgemeinschaften und Wohlfahrtsverbände, einschließlich deren Mitglieder und Einrichtungen, stellen werden. Dies umfasst auch Ansprüche wegen Rentenminderung sowie den Ersatz von Kosten für die Rechtsverfolgung.

Ausgenommen von der Nicht-Geltendmachung weiterer Ansprüche sind Forderungen gegen Dritte sowie weitere Leistungen aus dem Fonds gemäß den geltenden Leitlinien zur Umsetzung des Fonds.

Vor diesem Hintergrund und in Kenntnis dessen sind sich die Unterzeichnenden einig, dass sämtliche Ansprüche der hier unterzeichnenden betroffenen Person gegen die in den Fonds einzahlenden Institutionen aufgrund der Heimunterbringung, gleich aus welchem Rechtsgrund, abgegolten und erledigt sind, so dass die betroffene Person – außer den Leistungen aus dem Fonds – keine weiteren Leistungen mehr von diesen erhält.

Die Wirksamkeit dieser Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der oben gewährten Fondsleistung.

Ort, Datum

Unterschrift Betroffene/Betroffener

Unterschrift Beraterin/Berater


(Original-Verzichtserklärung/Hessisches Amt für Versorgung und Soziales - Frankfurt/Main)
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Alt 10.01.2012, 23:33   #471
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Noch wird es nicht berichtet von der Presse, dem Radio oder im Fernsehen --- aber vielleicht greifen auch sie es ja demnächst auf...
Ich werde aber nicht meinen Atem anhalten während ich darauf warte.

Zur dringenden Information für alle !!!

Gestern ( Mo. 09.01.2012 ) wurde einem 65-jährigen hilfsbedürftigen Ehemaligen Heimkind seitens einer von dem TÄTERKARTELL »BÜNDNIS KIRCHE UND STAAT« eingerichteten
Anlauf- und Beratungsstelle in Hamburg EINKOCHKURS“ angeboten, gegen sofortige Unterzeichnung einer unwideruflichenVERZICHTSERKLÄRUNGauf jegliche weitere Rechtsansprüche. Er war aber glücklicherweise nicht so blöd sich darauf einzulassen. Er hat nichts unterschrieben. Und das rate ich auch allen anderen Betroffenen: bloß nichts unterschreiben !!!

Bitte unbedingt weitersagen !!!
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Alt 11.01.2012, 01:22   #472
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Ausrufezeichen Ehemalige Heimkinder zurückversetzt ins Heim und wieder betrogen.

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Sachleistungen“ aus dem „Hilfsfonds für Ehemalige Heimkinder“ eingerichtet vom TÄTERKARTELL »BÜNDNIS KIRCHE UND STAAT«.

Fondsumsetzung: LINKE TASCHE, RECHTE TASCHEGLEICHE HOSE.

Ehemalige Heimkinder gucken in die Röhre.
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Alt 13.01.2012, 21:19   #473
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Ausrufezeichen Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen! - von niemanden!

..........
Zitat:
Warnung an „Alle“ ehemaligen DDR Heimkinder!

Warnung an „Alle“ ehemaligen DDR Heimkinder!

[ Heimkinder-OST sollen genauso übers Ohr gehauen werden wie Heimkinder-WEST. ]

Im Moment wird versucht ( Prof. Dr. Peter Schruth und Andere ) eine Fondslösung laut Bundestagsbeschluss analog der Fondslösung vom 07.07.2011 in den neuen Bundesländern umzusetzen.

Das soll z.B. durch und im Rahmen von Veranstaltungen, wie geplant am 14.01.2012 im Luise & Karl Kautsky-Haus ( Tagungsort ) 12161 Berlin, Saarstraße 14, erfolgen.

Analog soll heißen dass die Verwaltungsverordnung [ Diktat ! / Dekret ! ] auch in den neuen Ländern angewandt werden soll! - Also eine Fondslösung etabliert werden soll.

„Das stellt alle Opfer der SED-Heimerziehung schlechter!“
Nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetz hat jeder Betroffene von SED Unrecht Anspruch auf Rehabilitation von rechtsstaatswidrigen Entscheidungen!

Das (StrRehaG) ist im Dezember 2010 auf die Heimkinder der ehemaligen DDR erweitert worden. Nach erfolgter Rehabilitation – also Aufhebung der Entscheidung durch die zuständigen Landgerichte – besteht Anspruch nach § 17a OEG auf eine Rente von 250,00€ (einklagbar) und Anspruch auf Haftentschädigung von 306,78€ für jeden Monat zu Unrecht verbüßten Freiheitsentzug oder einer Freiheitsentziehenden Maßnahme.

Das (StrRehaG) wird bislang nicht so angewendet wie es sollte, da die Gerichte nur auf politische motivierte Einweisungsgründe abstellen.

Das muss geändert werden! – Mit einer Fondslösung würden im Osten alle Ehemaligen Heimkinder ( Jugendwerkhöfe, Spezialkinderheime und Durchgangsheime ) sofort aus dem OEG fallen! – Mit der Unterschrift unter eine Verzichtserklärung wäre jede Möglichkeit der Klage genommen. Es gäbe kein Anrecht mehr auf eine Haftentschädigung die ja in Geld bezahlt wird und auch kein Anrecht mehr auf eine Rente! – So hatten sich das die Täterorganisationen im Osten des Landes gedacht!

Ihr seht also die Perversion im Umgang mit den Opfern kennt offensichtlich auf Täterseite – d.h. Rechtsnachfolgerseite – keine Grenzen.
Korrekturgelesener Schriftsatz. – Unäbhangig korrekturgelesen und editiert von Martin MITCHELL.

Diese Warnung wurde ohne jegliches Hinzutun von Martin MITCHELL unabhängig und eigenständig von Lutz ADLER formuliert. Martin MITCHELL selbst kennt Lutz ADLER nicht.

Diese Warnung von Lutz ADLER scheint dem Australier Martin MITCHELL durchaus sinnvoll zu sein --- und ich glaube auch nicht, dass er etwas gegen diese meine kleine Umgestaltung und nochmalige Präsentation dieser seiner Warnung hat / hätte.
.
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Alt 13.01.2012, 21:53   #474
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Ausrufezeichen Möglicher Antragsteller re Hilfsfonds meldet sich aus Australien

.
Zitat:
Daniela Gerstner
Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder
c/o Nachbarschaftsheim Schöneberg
Holsteinische Str. 30, 12161 Berlin
http://heimerziehung.wordpress.com/anlauf-und-beratungsstelle-berlin/

"Daniela Gerstner" <daniela.gerstner@sozkult.de>



Ehemaliges Heimkind: Martin Mitchell
Adelaide, Süd Australien

Freitag, 13. Januar 2012



Sehr geehrte Frau Gerstner.

Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich bin ein potenzieller Antragsteller ansässig in Australien und meine tägliche Sprache ist Englisch. Ausweispapiere habe ich keine, denn solche sind nicht notwendig im täglichen Leben in Australien. Alle andere Dokumentation ist, natürlich, in Australien, verfasst in englischer Sprache.

Als ein heute, schon seit Dekaden, im Ausland ansässiges ehemaliges Heimkind – geborener West-Berliner – wende ich mich an Sie, da ich keinen deutschen Wohnort habe, und auch nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitze, ansonsten aber, u.a., auch im damaligen West-Berlin der „Heimerziehung“ sowohl wie auch der „Fürsorgeerziehung“ unterzogen wurde und das damalige Hauptjugendamt in West-Berlin, bzw. der damalige „Senator für Jugend und Sport“ bis zum Tage meiner Auswanderung nach Australien ( 23.03.1964 ) für mich zuständig war.

Auch wende ich mich an Sie, weil die Ihrige anscheinend bisher eine der ersten Anlauf- und Beratungsstellen für ehemalige Heimkinder ist, die schon etwas besser organisiert ist und wo nicht noch immer Chaos herrscht.

Meine Fragen an Sie sind folgende:

1. ) Da für alle Anträge auf Sachleistungen aus dem Hilfsfonds die erste und ausschlaggebende Voraussetzung ist, dass ein Antragsteller „hilfsbedürftig“ ist, ( a. ) wie wird von Ihnen, in solchen Fällen, „Hilfsbedürftigkeit“ definiert, und ( b. ) was ist Ihnen als Beweis von einem im Ausland ansässigen Ausländer akzeptabel und genügend, dass dem so ist ? - Muss die heute bestehende „Hilfsbedürftigkeit“ des Antragstellers ebenso beweisbar auf die damalige Heimerziehung zurückzuführen sein ? - Und wie stellt man sich das vor, dass ein Antragsteller so etwas belegt ?

2. ) Da für alle Anträge auf Sachleistungen aus dem Hilfsfonds die zweite und ausschlaggebende Voraussetzung ist, dass ein Antragsteller „heute noch immer unter weiterhin bestehenden Folgeschäden aus der damaligen Heimerziehung leidet“, wie wird von Ihnen ( a. ) „weiterhin leidet“ und ( b. ) „weiterhin bestehenden Folgeschäden“ definiert, und ( c. ) wie müssen diese „Folgeschäden aus der Heimerziehung“ seitens eines im Auslande ansässigen Ausländers, unter Berücksichtigung der bestehenden Sprachbarrieren, Ihnen gegenüber bewiesen werden ?

3. ) ( a. ) Wer trägt die Kosten für die Ihnen akzeptabele Beweisführung eines im Ausland ansässigen Ausländers in dieser Sache und ( b. ), falls Sie diese Kosten der Beweisführung tragen, werden diese Kosten auf die Höchstgrenze der möglichen Sachleistungen aus dem Hilfsfonds ( die sich auf 10.000 € beschränkt ) angerechnet und die überhaupt zur Verfügung stehenden Sachleistungen dadurch beträchtlich reduziert ?

4. ) Wenn der erste Punkt und der zweite Punkt seitens eines im Ausland ansässigen Ausländers, bzw. Antragstellers, annehmbar Ihnen gegenüber erfüllt sind, welche Hilfsangebote , bzw. Sachleistungen, stehen diesem im Ausland ansässigen Ausländer Ihrerseits zur Verfügung und wie werden die daraus hervorgehenden Kosten mit Ihrer Anlauf- und Beratungsstelle, oder der Haupt- Anlauf- und Beratungsstelle, abgerechnet ?

5. ) Wie verhält es sich mit Zahlungen in barem Geld aus dem Rentenersatzfonds für im Auslande ansässige Ausländer, bzw. Antragsteller, die im Nachkriegsdeutschland während sie in „Einrichtungen der Heimerziehung und Umerziehung“ interniert waren unentlohnte Zwangsarbeit haben leisten müssen ?

6. ) In der vorgesehenen Antragstellungsprozedur, zu welchem Zeitpunkt müssen im Ausland ansässige Ausländer, bzw. Antragsteller, eine unwiderrufliche Verzichtserklärung unterschreiben ( a. ) was den Hilfsfonds betrifft und ( b.) was den Rentenersatzfonds betrifft und ( c. ) was ist der jeweilige wortwörtliche Wortlaut dieser Verzichtserklärungen für den ( i. ) Hilfsfonds und ( ii. ) für den Rentenersatzfonds ( denn es wird ja, jeweilig, darauf ankommen welchen der beiden Fonds ein Antragsteller in Anspruch nimmt – oder ob er beide dieser Fonds in Anspruch nimmt – nehme ich mal an ) ?

Ich bitte um eine umgehende Empfangsbestätigung meines Fragenkatalogs und hoffe auf baldige bei mir eingehende Ihrerseitige Antworten auf all diese meine berechtigten Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Mitchell
( Ehemaliges Heimkind; Jg. 1946; geb. 28.07.1946 )

PS. Übrigens stelle ich diesen genauen Wortlaut dieses meines Schreibens an Sie auch allen anderen mir bekannten im Auslande lebenden Ehemaligen Heimkindern zur Verfügung und werde all diese Betroffenen auch genau über die Ihrerseits mir zur Verfügung gestellten Antworten informieren.

PPS. Dieses mein Schreiben an Sie, und auch Ihr Antwortschreiben dazu, darf auch durchaus auf Ihrer Webseite @ http://heimerziehung.wordpress.com/ veröffentlicht werden.
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Alt 14.01.2012, 00:03   #475
Ehemaliges Heimkind
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.
hpd - Humanistischer Pressedienst
Deutschland Deine Kinder (13)13 Jan 2012 - Nr. 126731
Heimkinder. Wunde Punkte. Ausblick auf 2012
@ http://hpd.de/node/10371 ( insgesamt 4 Seiten, plus 2 Anhängen )

Einer dieser als PDF-Dokument diesem Artikel beigefügten Anhänge ist eine „rechtliche Beurteilungseitens Prof. Dr. Peter Schruth zu dieser VERZICHTSERKLÄRUNG die man Antragstellern und Antragstellerinnen, die einen Antrag auf Ansprüche aus diesem „freiwilligen Hilfsfonds“ stellen wollen, abverlangen will.
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