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Alt 04.12.2011, 04:20   #426
Ehemaliges Heimkind
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Ehemaliges Heimkind
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Ausrufezeichen Keine Entschädigung und kein Schmerzensgeld für Unrecht und Leid.

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Weiterführend zu den vorhergehenden Beiträgen:
Beitrag 421, Beitrag 422, Beitrag 423, Beitrag 424 und Beitrag 425 informiere ich Euch alle:

Ins Heim gesteckt und ausgebeutet --- KEINE ENTSCHÄDIGUNG UND KEIN SCHMERZENSGELD FÜR UNRECHT UND LEID !

Kleine Randnotiz ( linker Rand ) DER WESTEN zum Artikel »Ins Heim gesteckt und ausgebeutet« ( 01.12.2011, 17:19 ) @
http://www.derwesten.de/region/westfalen/ins-heim-gesteckt-und-ausgebeutet-id6125115.html

Zitat:
INFO

Hilfsfonds

Der Hilfsfonds für ehemalige Heimkinder, die zwischen 1949 und 1975 in staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen waren, soll bis Ende des Jahres eingerichtet sein.

120 Millionen Euro sollen zur Verfügung stehen [ für Heimopfer-West ! ] für Rentennachzahlungen ODER Unterstützung bei Therapien.

Der Fonds soll zu jeweils einem Drittel durch den Bund, die Länder und die katholische und evangelische Kirche gespeist werden.


Diese Randnotiz scheint auszusagen: EINS oder DAS ANDERE ! :

entweder

( a. ) Inanspruchnahme desHilfsfonds“ / „Unterstützung bei Therapien“ unter unwiderruflicher Verpflichtung der Akzeptanz aller von den Täterorganisationen aufgestelten und zu Protokoll gegebenen Bedingungen,

ODER

( b. ) Rentennachzahlungen für verlorene Arbeitsjahre während der Ausführung für Kirche und Staat von unentlohnter Arbeit in den Heimen unter Zwang und Gewalt ( ob diesbezüglich auch eine anders lautende Verzichtserklärung unterschrieben werden muß ist noch von niemanden bekannt geben worden ).
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Alt 04.12.2011, 04:51   #427
Ehemaliges Heimkind
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Ehemaliges Heimkind
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Ausrufezeichen Ehemalige Heimkinder sollen zum wiederholten male über den Tisch gezogen werden.

.
Die relevanten vorhergehenden sachbezogenen Beiträge zu diesem Thema sind:
Beitrag 421, Beitrag 422, Beitrag 423, Beitrag 424, Beitrag 425 und Beitrag 426.

Bezüglich der Situation der Heimopfer-West berichtet die DIAKONIE / die EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND / der EVANGELISCHE PRESSEDIENST selbst
@ http://www.diakonie.de/agenturmeldungen-190-heimkinder-sollen-hilfen-fuer-10-000-euro-bekommen-8688.htm

Es geht einzig und allein um immaterielle Hilfen, keine Barzahlungen !!! --- STAAT UND KIRCHE SIND NICHT BEREIT „ENTSCHÄDIGUNG“ ZU LEISTEN UND „SCHMERZENSGELD“ ZU ZAHLEN !!!KEINEN PFENNIG !!!

...falls einige von Euch dass was die Evangelen bekanntgeben als mehr glaubwürdig ansehen als das was ich Euch berichtete und berichte...

Zitat:
[ Mittwoch ] 30.11.2011

Heimkinder sollen Hilfen für 10.000 Euro bekommen

Berlin (epd) - Ehemalige Heimkinder sollen aus dem Heimkinder-Fonds Hilfen bis zu einem Wert von maximal 10.000 Euro erhalten.


Das geht aus den Leistungsrichtlinien hervor, die am Dienstag in Berlin abschließend beraten worden waren. Kirchen, Bund und Länder, die in den Fonds insgesamt 120 Millionen Euro einzahlen, orientieren sich damit an den Hilfen für Missbrauchsopfer. Der Runde Tisch Missbrauch, der am Mittwoch in Berlin seinen Abschlussbericht vorlegen wollte, sieht ebenfalls Sachleistungen in Höhe von maximal 10.000 Euro pro Person vor, etwa für Therapien.

Barauszahlungen soll es nicht geben. Ehemalige Heimkinder müssen ihren Antrag an den Fonds innerhalb der kommenden drei Jahre stellen. Danach werden keine Leistungen mehr bewilligt. Die Auszahlung darf aber bis Ende 2016 erfolgen. Die Bundesländer sollen zum Januar Anlauf- und Beratungsstellen einrichten. Betroffene, die einen Antrag auf Hilfen aus dem Fonds stellen, verzichten damit auf weitere mögliche Ansprüche an die früheren Träger der Heime. Das waren überwiegend die Kirchen und katholische Ordensgemeinschaften. Daneben gab es staatliche und private Heime. Insgesamt wuchsen zwischen 1945 und den 1970er Jahren rund 800.000 Kinder in Heimen auf.

Vertreter der Heimkinder kritisierten die Vereinbarungen. Sie erklärten am Mittwoch in Berlin, als Folgeschaden der Heimerziehung würden nur körperliche und seelische Einschränkungen anerkannt, nicht aber finanzielle Nachteile. Die verlangte Verzichtserklärung auf weitere Ansprüche verunsichere die Betroffenen. Der Berliner Sozialwissenschaftler Manfred Kappeler kritisierte, die ehemaligen Heimkinder hätten keinen Rechtsanspruch auf die Leistungen aus dem Fonds. Daher sei es nicht gerechtfertigt, von ihnen den Verzicht auf sämtliche weiteren Ansprüche zu verlangen, wenn sie einen Antrag beim Fonds stellen wollen.

Zwischen 1945 und den 1970er Jahren wuchsen rund 800.000 Kinder in der Bundesrepublik in Heimen auf. Viele litten unter harter Arbeit, Gewalt und demütigenden, brutalen Erziehungsmethoden. Bund, Länder und Kirchen haben sich auf einen Fonds verständigt, aus dem Betroffene, die heute noch unter Folgeschäden leiden, Hilfeleistungen erhalten sollen.

Und was die Heimopfer-Ost betrifft, ist zumindest seit dem 7. JULI 2011 aus aller Munde die Rede davon, dass diese gleichlaufend gleichmässige „Hilfeleistungen“ unter gleichen Bedingungen bekommen sollen wie die Heimopfer-West.





Zitat:
Obendrein bitte ich alle mal zu bedenken
  1. Eine Verzichtserklärung MUSS unterschrieben werden. Und - entgegen kursierender Gerüchte - ist dies absolut bindend ! - Danach geht nichts mehr ! - Keine Klage, kein weiterer Antrag ! - Einfach: NICHTS !
  2. Für alle Leistungen gilt, dass erst bei Krankenkasse, Rentenkasse etc. angefragt werden MUSS ! - Kostenübernahme ist also nachrangig.
  3. Für die Therapien stehen schon DIE Institutionen in den Startlöchern, die das ganze Elend überhaupt verursacht haben - Kirchen z.B.
  4. Jede/r, die oder der dieses schändliche Angebot annehmen will, muss erst einmal nachweisen, dass er oder sie HILFSBEDÜRFTIG ist. Das heist also: Hosen runter, sonst geht gar nichts!
Was wollt Ihr mehr ? – Habe ich Euch nicht genügend die TATSÄCHLICHE SITUATION geschildert und belegt ?

Genügt diese Schilderung und Beweislegung den Zweiflern DIESER WIRKLICH SCHLIMMEN UND SKANDALÖSEN SACHLAGE immer noch nicht ?
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2011, 05:17   #428
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

okay - auch wenn Du sauer wirst - ich sehe das ganze Mal von der Seite anderer Opfer. Diese bekommen gar keine weitere Hilfe, müssen auch erst alle vorrangigen Träger abklappern. Auch diese Opfer haben finanzielle Nachteile, da viele nie so arbeiten konnten bzw. können wie es eigentlich sein sollte. Auch diese Opfer haben Schmerz erlitten und erleben dies real Tag für Tag wieder.

Ich verurteile auf das Schärfste was in den Heimen passiert ist.
Nur sind die Heimkinder nicht die einzigen Opfer.

Warum also sollten Heimkinder mehr entschädigt werden, als ein anderes Opfer?

Ein Opfer muss den Täter auf Schadensersatz, Schmerzengeld verklagen. Warum also sollte ein Heimkind dies nicht bei dem Träger des Heimes machen?

Das OEG gibt es auch noch und Du wirst wahrscheinlich wissen, wie schwer es ist dieses bewilligt zu bekommen.

Das was hier angeboten wird, ist ein Schweigegeld und einige werden dies dankbar annehmen, weil die Therapiestunden mal wieder um sind und eine gruselige 2Jahres Pause ansteht. Besser das als Nichts.

Wenn ein Heimkind mehr fordern will, dann muss dies auf dem Klageweg geschehen. Eben so, wie es jedes andere Opfer auch tun muss. Mit den gleichen Glaubwürdigkeitsgutachten, den gleichen beschämenden Fragen und den gleichen Nachweis des Schadens.

Hast Du darüber schon einmal nachgedacht?
Ich kann Deinen Ärger verstehen, nur warum klagst Du dann nicht? Keiner zwingt Dich das schweigegeld anzunehmen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2011, 07:30   #429
sunlight
 
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sunlight
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Ich bin nach (auszugsweisen) Lesen dieser Beiträge auch erschüttert. Aber ich muss Nordlicht Recht geben. Es gibt auch noch andere Opfer. Missbrauch von Kindern in der Kirche usw.Missbrauch aufgrund der Herkunft.

Meine Lebensgefährtin ist in Israel geboren, ihre Eltern starben durch einen Anschlag, als sie gerade mal drei Jahre alt war. Als Vollwaise lebte sie fast zwei Jahre in einem israelitischen Kinderheim (das war nach ihren Angaben grausam), bis sie dann im fünften Lebensjahr zu deutschen Pflegeeltern kam. Trotzdem muste sie als Israelitin mit 18 für zwei Jahre ihren Wehrdienst in Israel absolvieren. In einem Land, zu dem sie kaum eine Beziehung mehr hatte und dessen Sprache sie nur mittelmäßig beherrschte.

Erst in dieser Zeit erfuhr sie den wahren Hintergrund des Todes ihrer Eltern (man hielt sie bis dahin in den Glauben, ihre Eltern kamen durch einen Autounfall ums Leben, stimmte sogar, sie saßen im Auto, als ein Selbstmordattentäter seine Bombe zündete). Diese Tatsache machte sich die israelitische Armee zu nutze, meine LG wurde auf Hass gedrillt, Hass gegen die Palästinenser. Obwohl ihre Armeezeit schon über 10 Jahre zurück liegt, kann sie immer noch nicht darüber reden. Sie fühlt sich nur missbraucht. Missbraucht, in dem ihr Hass beigebracht wurde. Missbrauch auch sexueller Art.

Auch hier in Deutschland, wo sie sich als Semitin nie wohl fühlte. Sie musste während eines Schulausfluges als Kind Dachau besichtigen, der Ort, in dem ihre Urgroßeltern von Hitlers Schergen vergast wurden. Und das, obwohl die Schule von ihrer jüdischen Abstammung wusste. Ihr wurde das Leiden ihre Urgroßeltern erst in diesem Moment in Dachau bewusst, sie war danach wochenlang krank.

@ehemaliges Heimkind, es tut mir sehr leid, was dir/euch widerfahren ist. Aber es gibt Millionen anderer Opfer, auch nach der Nazizeit.
sunlight ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2011, 13:56   #430
Ehemaliges Heimkind
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Ehemaliges Heimkind
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Ausrufezeichen Re der 17-jährigen Tochter eines Ehemaligen Heimkindes und IHR Denken und Handeln.

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Der letzte relevante Beitrag zu DIESEM THEMADAS ERNEUTE ÜBER-DEN-TISCH-ZIEHEN DER EHEMALIGEN HEIMKINDER – ist Beitrag 427 ( vom Sonnstag, 4. Dezember 2011, um 03:51 Uhr ):

Und jetzt möchte ich Euch alle auch noch unbedingt an folgendem, meiner Meinung nach, SEHR HERVORRAGENDEM SCHREIBEN teilhaben lassen: von einem Mitglied der jüngeren Generation unserer Gesellschaft, auf ein Mitglied unserer Gesellschaft auf dass man, m.E., wirklich stolz sein kann und, m.E., ein Mitglied unserer Gesellschaft, dass für viele JUNG UND ALT durchaus als Vorbild dienen könnte.

Veröffentlicht mit Genemigung der Verfasserin ( auf meine ausdrückliche diesbezügliche Nachfrage hin ! ).

Zitat:
Utrecht, NL, Samstag, 3. Dezember 2011, um 01:07 Uhr

Sehr geehrter Herr Mitchell

Seit vielen Monaten (genau seit dem 24.09.2009) lese ich Ihre Mails, die Sie – u.a. – meinem Vater, Felix-Werner Winnig, zusenden. Durch Ihre unermüdliche Arbeit habe ich, als auch meine Geschwister, verstehen gelernt.
Dafür danken wir Ihnen herzlich und dürfen Ihnen unseren Respekt entgegenbringen !

Michelle-Marisel Winnig, 17 Jahre, angehende Studentin, Utrecht, NL

sowie für die Kinder von Felix-Werner Winnig:
Michael Winnig-Boehr, Landwirt, Enstancia Familia Winnig, Gran Chaco, PY
Dr. med. Yvonne Winnig, Ärztin, FundaciónGuaraní, Gran Chaco, BR
Arlette Winnig, Flugzeugmechanikerin CPL, Curitiba, BR
Rosemarie Winnig, Psychologin M.Sc., Saverne, F
Felicitas-Manduella y Roberto-Felix de Roca-Winnig, Santa Cruz de la Sierra, BO
Monique Winnig, Ärztin, Hamburg, DE
Sehr geehrter Herr Mitchell, Sie schreiben:

Darf Staat und Kirche die Heimopfer nötigen, eine Verzichtserklärung zum Nachteil ihrer berechtigten Ansprüche zu unterschreiben ?

Ohne Einbeziehung moralischer Bedenken, (die sie – Kirche allgemein – zwar ihren Schäfchen proklamiert; für sich jedoch nur opportunistisch je nach Zweck und Eigennutz anwendet), ist diese Frage zu bejahen ! Die Antwort ist sehr simpel: Solange in Deutschland der Laizismus noch immer nicht in der Form durchgesetzt wird, wie es diese Verfassung zwingend vorschreibt, so lange werden beide Kirchen sich an ihren Machtpositionen – schon allein aus existenziellen Gründen – klammern, auch auf die Gefahr, daß erwachende und erkennende "Schäfchen" den Stall verlassen. Die Reaktionen der Kirchenfürsten ist für mich zunehmend erkennbar: "...nach mir die Sintflut !..."

Nun, genug Kapital bis zur Sintflut ist ja noch vorhanden, und daß Kirche verzweifelt daran festhält, ist – u.a. – an den Mitgliedern mit "Kirchenhintergrund" des RTH abzulesen.

Aus gleichen opportunistischen Motiven verzichtet der Staat dieser Republik auf ein nachhaltiges Kontroll- resp. Sanktionssystem, wie es in der französichen Verfassung verankert ist. Somit sind die Grenzen in der Trennung zwischen Staat und Kirche in Deutschland säkular verwischt.

Hierzu zitiere ich hier einen Auszug aus einem Artikel der in Paris erscheinende Zeitschrift Europe et Laïcité. (MIZ 1/84):

"...Nach 1945, als das Kriegsende uns vom Nationalsozialismus befreite, waren die Großkirchen die einzigen Organisationen, die intakt geblieben waren. Sie nützten diese Position rücksichtslos aus und spielten sich als die eigentlichen Gegner des deutschen Faschismus auf, obwohl sie ihr gerüttelt Maß Schuld an der Machtergreifung Hitlers hatten. Auf jeden Fall wurden sie entsprechend von den Besatzungsmächten unterstützt. Als sich die Parteienlandschaft zum Aufbau eines demokratischen Staates zu bilden begann, schufen sie sich in der Christlich-Demokratischen Union (CDU), in Bayern in der Christlich-Sozialen Union (CSU), kirchentreue Parteien, in die auch die Protestanten einbezogen wurden, obwohl die katholische Mehrheit diese ständig an die Wand drückte. Es war eine Vorwegnahme der Okumene nach päpstlichem Geschmack. Die Kirchen schickten ihre Leute aber auch in die Sozialdemokratische Partei, die später unter Verleugnung ihrer geistigen und politischen Herkunft im Godesberger Programm eine Partnerschaft mit den Kirchen proklamierte..."

Wie abgebrüht Kirche und Staat heute nicht einmal ihr koordiniertes Handeln verheimlichen, sieht man an der Person Antje Vollmer, die vom "Bock zum Gärtner" gemacht auftragsgemäß allen Schaden von Kirche und Staat abgewendet hat.

Die "Verdienstoptimierung" in Höhe von 5.000,00 EUR in Verbindung mit dem "Hans-Ehrenberg-Preis" war für die im Hintergrund an den Fäden ziehenden ewig Gestrigen für mich ein bewußtes, vorsätzliches Verhöhnen der Opfer, allein schon, um an den Opfern ein Exempel zu statuieren.
Demokratisches Gedankengut, wenn überhaupt noch in der deutschen,
politischen Landschaft vorhanden, ist wieder einmal in einem riesigen Massengrab beerdigt worden. Auch hier wird alte, klerikale Tradition hoch gehalten !

Zu meiner Person, Herr Mitchell.
Ich/wir haben einen wunderbaren Vater ! Wir haben ein besonderes Verhältnis, denn seit meinem 3. Lebensmonat hat sich mein Vater ausschließlich allein um mich gekümmert. Hat mich vor Unheil bewahrt, mich das Leben gelehrt und die Welt gezeigt.
Es gab nie ein böses Wort und – wenn überhaupt – eine sehr lange, mir nicht bemerkbare lange Leine.
Meine Erziehung war nur der Hinweis auf den Unterschied von Gut und Böse.
Natürlich bin ich das, was ich heute bin, durch sein vorbildhaftes Verhalten, nach dem ich mich orientieren konnte und immer orientieren werde, solange unser Vater noch bei uns sein darf.
Schon früh ist mir sein besonderer Gerechtigkeitssinn aufgefallen. – Heute ist es mir sehr bewußt, warum.
Die Erkenntnis, in welchem Ausmaß unser Vater als vierzehnjähriger junger Mensch gedemütigt und gequält wurde, hat mich als auch meine Geschwister nachhaltig verändert.
Aufgewachsen hinsichtlich der evangelischen Glaubenslehre ließ uns unser Vater unsere eigene Meinung bilden, die nie von seinen entsetzlichen Erfahrungen beeinflußt wurde.

Heute haben wir uns unsere Meinung bilden können.

Wir/ich unterscheiden zwischen dem Glauben nach Luthers Lehre und dem, was sich heute "Kirche" nennt.
In den letzten zwei Jahren habe ich meinem Vater bei seinen Recherchen unterstützen dürfen. Dabei habe ich aus wachsendem Eigeninteresse die Historie der evangelischen Kirche studiert. Es ist müßig, all die Verbrechen aufzuzählen, deren die Kirche seit dem dreißigjährigen Krieg bis heute sich schuldig gemacht hat.
Das die gleiche Kirche, die für sich den Anspruch erhob, aus mir eine gute Christin zu formen, sich in vielen Teilen als verbrecherische Organisation darstellte, die gleiche Kirche – es gibt unzählige gerichtsverwertbare Beweise – auch für den deutschlandweiten, systematischen Terror an Kindern und Jugendlichen verantwortlich ist !

Die gleiche Kirche, unter der mein Vater – wie so viele – so sehr gelitten hat.
Und Mitglieder dieser Nachfolgeorganisation Kirche – für mich inzwischen eine kriminelle Vereinigung – wagen es, meinen Vater erneut zu demütigen, einer erneuten inneren Qual auszusetzen durch ihre Diffamierung, Lügen und Arroganz.
Wie abgebrüht muß ein Mensch wie Pastor Thomas Wessel sein, sollte er einmal seinen Kindern gegenüber die Erklärung verteidigen, daß er es war, der die Forderungen der ehemaligen Kinderzwangsarbeiter als absurd bezeichnete ?

Wie ist die Auffassung von Antje Vollmer zu bewerten, wenn diese aus Täter Opfer stilisierte, und die zu damaliger Zeit angewandten Erziehungsmethoden als "zeitgemäß" verharmlost ?
Ist die Tatsache, daß A. Vollmer jahrelang in der Organisation Bethel – die verantwortlich für die Ausbeutung der ehemaligen Zwangsarbeiterheimkinder zeichnet – in führender Position gearbeitet hat, nicht Beweis genug für alle Verdachtmomente ? – Oder hat sie von dem Zwangsarbeiterlager, der Anstalt Bethel-Freistatt, in dem mein Vater von Ihresgleichen jahrelang ohne richterlichen Beschluß gefangen gehalten wurde, nichts gewußt ?


Es ist an der Zeit, daß wir Kinder und Kindeskinder dafür Sorge tragen, daß unsere – durch solche verabscheuungswürdige Mitmenschen – weiter gedemütigten Eltern und Großeltern beschützt werden.

Ich richte daher meinen Apell an die junge Generation, deren Eltern geschunden wurden. Laß uns zusammenfinden, um aufzuzeigen, daß alle per dato erfolgten klerikale Entschuldigungen als nichts anderes anzusehen sind als erneute Demütigungen an denen, die wir lieben !
Schließt Euch an, damit auch wir – wie in dem Evangelium nach Johannes, Kapitel 2 beschrieben – die Teufel aus dem Tempel jagen können.

Irgendwann werden die Klerikalen bemerken, daß sie – gefangen
in den Spinnweben ihrer eigenen Unzulänglichkeit – sehr allein stehen.
Ihre Häuser sind es schon...........

Ich bin davon überzeugt, daß schon jetzt die Verwaltungsverfügungen mit Hürden versehen werden, daß die damit verbundene Rechtsunsicherheit viele der noch lebenden Opfer davon abhalten wird, ihre Ansprüche anzumelden.

Ich plädiere dafür, daß wir Kinder und Enkel der Opfer vor den "Kontaktstellen" beständige Mahnwachen installieren, um anstehende Antragsteller auf die Rechtsfolgen aufzuklären, wenn diese die Verzichtserklärung unterschreiben würden.

Außerdem sehen wir uns als mitverantwortlich dafür, daß nichts vergessen wird.
Dafür und für meinen Vater werde ich mein Studium gern um zwei Jahre oder mehr verschieben.

Herzliche Grüsse nach Australien.
Ihre Michelle-Marisel Winnig

NB.:
Einen – für die Kirche jedoch kontraproduktiven – Effekt hat das unwürdige Schauspiel vom 22.11.2011 schon:
Im Internet steht ein schon vorformuliertes Kirchen-austrittsformular zur gefälligen Nutzung und es wird regen Gebrauch davon gemacht.
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Alt 04.12.2011, 18:00   #431
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Heimkind - jedes Opfer hat seine Geschichte und trägt sein riesiges Paket.

Ich sehe einen großen Vorteil an der Medienaufarbeitung und auch das dieses Thema so lange Thema war.

Warum also klagen die Heimkinder nicht?

Die Auflösung dafür ist recht einfach und genau dieses Problem haben alle Opfer - die Verjährung.

Selbst wenn die Misshandlungen sehr schwer waren dürften die meisten Vergehen verjährt sein. Die Träger der Heime, so wie die Täter selbst können nicht mehr belangt werden.

Dann bleibt nur der Weg über das OEG. Dieses ist alles anderes als Opferfreundlich.
Um es auf den Punkt zu bringen:
Einer Frau wird die Handtasche von der Schulter gerissen und beim Sturz bricht sie sich den Arm.
Diese Frau bekommt sehr schnell OEG und alle notwendige Unterstützung, sowie eine, über das Kontigent reichende, Therapie wenn notwendig.

Ein Kind, das zB. 10 Jahren schwer sex. missbraucht wurde und; durch die Verdrängung, sich erst im Alter sich erinnert, bekommt gar nichts. Die Therapiestunden enden und dann stehen Schwersttraumatisierte ohne prof. Unterstützung da. Einige Überleben diese Erinnerung nicht, andere sind viele Monate in Psychatrien und werden am Leben erhalten. Die Hilfe ist hier minimal und oft genug stehen sie ohne soziales Netz da.
Dieses missbrauchte Kind muss beweisen das es missbraucht wurde und das durch diesen Missbrauch ein anhaltender Schaden entstanden ist.

Wollen wir mal ehrlich sein - wenn einige nicht so mutig gewesen wären an die Öffentlichkeit zu gehen, dann würde nicht einmal dieser Topf für die Heimkinder existieren.

10.000 € sind eine Menge Therapiestunden die eine Rückkehr in ein Leben ermöglichen. Das ist wesentlich mehr, als andere Opfer bekommen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2011, 18:23   #432
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Die Verjährungsfrist muß aufgehoben werden! Dafür wird doch gekämpft.


10 000 sind zuwenig für die Dinge wenn sie nicht psychisch krank machten, sich an der körperlichen Gesundheit zeigen.

@Nordlicht, auch ehemalige Heimkinder haben viele jahre(zehnte) verdrängt bis es aufbrach. Ehemalige Heimkinder müssen auch beweisen, dass sie missbraucht wurden, steht ja in manchen Threads. Viele Heimkinder kamen ins Heim, weil denen zuhause vieles widerfahren ist, wie auch später im Heim, wo es denen angeblich besser gehen sollte.

Und klar kann ich die Einwände bzgl. des missbrauchten, zuhause wohnenden Kindes verstehen. Was hast du für einen Vorschlag @Nordlicht?




Grüße
__

Audiatur et altera pars....
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Alt 09.12.2011, 07:04   #433
Ehemaliges Heimkind
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Ausrufezeichen KIRCHE und STAAT nicht bereit Entschädigung zu leisten.

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Das THEMA in diesem schon seit mehreren Jahren bestehenden Thread, wie in der Überschrift angegeben, ist ( a. ) »Alptraum Erziehungsheim«, ( b. ) es befasst sich mit „HEIMOPFERN“ und der „EHEMALIGE HEIMKINDER-PROBLEMATIK“ und ( c. ) es konzentiert sich – momentan – insbesondere auf die Gefahr und den Betrug im Vollzuge: »Ehemalige Heimkinder sollen zum wiederholten male über den Tisch gezogen werden.«

( Das THEMA dieses Threads befasst sich nicht mit den persönlichen Problemen des Boardusers »Ehemaliges Heimkind« [ Martin MITCHELL ] und ist, bei weitem, nicht darauf beschränkt ! – Der Boardusers »Ehemaliges Heimkind« [ Martin MITCHELL ] selbst richtet sich schon immer einzig und alllein nach dem Rat qualifizierter Juristen und Fachanwälte ! )

Alles andere ist, m.E., momentan, nebensächlich und nicht themenbezogen.

Alles AUSSCHLAGGEBENDE auf das sich dieses THEMA – momentan – insbesondere konzentriert: die Gefahr und den Betrug im Vollzuge: »Ehemalige Heimkinder sollen zum wiederholten male über den Tisch gezogen werden.« ist in folgendem offiziellen 16-seitigen Dokument festgehalten:

http://www.landtag-bw.de/WP15/Drucksachen/0000/15_0775_d.pdf.

EIN RECHT DARAUF, AUF DIESES »„FRISS ODER STIRB“ ANGEBOT« SEITENS DER TÄTERORGANISATIONEN - KIRCHE und STAAT BESTEHT NICHT – und auf alle anderweitig noch bestehenden gesetzlichen Rechte und Ansprüche, die ein Betroffener oder eine Broffenene ( Heimopfer/Missbrauchsopfer | Geschädigter/Geschädigte | Anspruchsberechtigter/Anspruchsberechtigte ) haben mag, muß er/sie für alle Zukunft erst einmal unwiderruflich verzichten.

Wer andere Dinge diskutieren will, eröffne bitte seinen eigenen Thread zu welchem Thema auch immer, dass ihn/sie interessiert.

Ich muß mich jetzt meinen diesem THEMA bezüglichen von mir ehrenamtlich übernommenen Pflichten auch auf vielen anderen Internetplattformen zuwenden.


PS. Ich komme auch nicht immer hier – ins ELO-FORUM – rein, many times I experience connection problems at the German end.
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Alt 09.12.2011, 07:22   #434
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Ausrufezeichen Nur Hilfeleistungen für hilfsbedürftige Folgeschädenträger

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Ehemalige Heimkinder, seit Euch ein jeder bewusst:

HILFELEISTUNGEN FÜR HILFSBEDÜRFTIGE FOLGESCHÄDENTRÄGER

Die Berliner »Bundeszentrale Anlaufstelle« »FONDS „HEILUNG VON FOLGESCHÄDEN AUS DER HEIMERZIEHUNG“« – mit, anscheindend, Ombudsmann Prof. Dr. Peter Schruth an der Spitze – hat nur „Entscheidungsbefugnis über ein SPATZENSKELETT, abzüglich 10% „Verwaltungskosten“. Das ist alles was übrig bleibt, unter den von den TÄTERORGANISATIONEN festgeschriebenen Bedingungen:

http://www.landtag-bw.de/WP15/Drucksachen/0000/15_0775_d.pdf

Bargeldzahlungen an Heimopfer-West und Missbrauchsopfer-West gibt es nicht; Entschädigung und Schmerzensgeld gibt es nicht --- und wird es auch nicht für Heimopfer-Ost und Missbrauchsopfer-Ost geben.

Ich, für mich redend, ich lehne das Ganz ab.

Meine Forderungen – die sich mit den Forderungen des „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) decken – sind bekannt.

Jeder darf anderer Meinung sein und ist auch berechtigt diese entgegengesetzte Meinung zu vertreten und darzulegen.

Everyone is permitted to hold a different opinion und to present and expound that differing opinion.
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2011, 07:31   #435
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Ausrufezeichen Die Gestaltung des RECHTS für Heimopfer ist weder gerecht noch demokratisch erfolgt.

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EHEMALIGE HEIMKINDER BETROGEN

Das ganze Schlemassel das wir jetzt haben und wie es dazu kam.

Zitat:
[ 5. Dezember 2011 ]

Der Bluff

Die Gestaltung des Rechts ist weder gerecht noch demokratisch erfolgt. Die public opinion ist mit einem Bluff getäuscht worden, um Interessen der Verantwortlichen-Institutionen in der Öffentlichkeit zu zementieren. Das Vertrauen der Betroffenen in die Rechtsstaatlichkeit und in dem gerechten politischen Handeln ist missbraucht worden. Die Defizite der betroffenen Opfer, die besonders auf der emotionalen Ebene vorhanden sind, wurden gegen sie benutzt, und führten die Betroffenen in ein gefühlsmäßiges Dilemma. Betroffene waren erschüttert und geschockt über die Art und Weise, wie mit dem Wissen um ihre bereits seit Jahrzehnten bestehenden emotionalen Defizite für die offensive Gegenstrategie der Verantwortlichen unter Zuhilfenahme der Medien benutzt wurden. Das Bild des „grimmig drein guckenden“, eher schmuddelig aussehenden, pöbelig und aggressiv sprechenden, oder völlig hilflosen und weinenden, einfach gestrickten Menschen wurde geschaffen. Dieses Bild wurde manifestiert und nicht etwa hinterfragt oder gar relativiert. Das Bild des ewig meckernden, heulenden und fordernden, ewigen Verlierers wurde in den Köpfen der Öffentlichkeit über Jahre gestaltet. Das Gefühl des Ausgeliefertsein, des Wehrlosen, des Bittstellers war für die Betroffenen wieder allgegenwärtig, und machte sie wieder sprachlos und handlungsunfähig. Eine Gegenwehr war kaum noch zu erwarten, da entweder die Kraft und/oder das know how fehlten, und die Öffentlichkeit sich mit den Betroffenen nicht solidarisierte, und das Interesse an einer aufklärenden Berichterstattung für die ehemaligen Heimkinder nicht vorhanden war. Darüber hinaus wurden Informationendefizite der Betroffenen nicht ausgeglichen, sondern im Gegenteil, durch Halbwahrheiten und falsche mediale Berichterstattung noch verstärkt. Eine Transparenz, die als Mittel der ersten Wahl für das Ziel eines angestrebten gerechten Konsenses hätte gelten müssen, hat es nicht gegeben. Die methodischen Verfahren, um das Ziel eines gerechten Konsenses zwischen den verantwortlichen Institutionen und den Betroffenen zu erreichen, waren falsch.

Das wissenschaftliche Wahrheitsstreben umfasste zu oft nur Empirische Studien, das Vorführen noch lebender Opfer, das Sprechenlassen eines ehemaligen Heimkindes vor staunenden Studenten, der Vergleich der heutigen Heimerziehung mit der Unsäglichen von gestern, Forschungsaufträge, und die Zusage der damit verbundenen finanziellen Mittel, das Erstellen von Expertisen und Gutachten, die keine Berücksichtigung bei den berechtigten Forderungen der Betroffenen fanden.

Die ethische Orientierung, die den Betroffenen häufig Halt gegeben hat und das Vertrauen in christliche und demokratische Werte wurden fundamental missbraucht und zerstört, so dass die Betroffenen sich nur noch ausgeliefert fühlen.

Die komplexe angewandte Systematik der verantwortlichen Institutionen, die ein gerechtes Verfahren für einen zufrieden stellenden Konsens verhindert hat, mündete in eine "Verwaltungsvereinbarung", die Leistungskriterien ohne eine echte Entschädigung für die Betroffenen beinhaltet.

Die Öffentlichkeit liest und lernt den Bluff, dass die ehemaligen Heimkinder entschädigt wurden, und es in der Republik gerecht zugeht.

Die ehemaligen Heimkinder konnten nicht überzeugen oder waren die Medien gar fremdgesteuert?

gez. Christina Stadie
[ Freund und Unterstützerin von Ehemaliges Heimkind Friedhelm Münter, Aktivist ]
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Alt 09.12.2011, 20:31   #436
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roterhusar Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Ich ziehe als Begründung die "Diktatur der Angepassten (Blumfeld)"
vor, die durch die Christianisierung in diesem Forum sage Verleihung von der CDU neue Nahrung bekommen hat.
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
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Alt 10.12.2011, 04:03   #437
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Info Ehemalige Heimkinder --- EVERYONE --- auf zur Demo nach Münster !

.
HEIMKINDER-DEMO IN MÜNSTER !


AUCH HIER GEHT ES UM DAS ANFECHTEN UND DEMONSTRIEREN GEGEN...

● DEN ABSCHLUSSBERICHT DES ausserparlamentarischen Gremiums »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«
● DEN BESCHLUSS DER „DEUTSCHEN GEMEINHEIT“ VOM 7. JULI 2011
● DIE VERWALTUNGSVEREINBARUNG VON STAAT (Bund UND Länder) UND KIRCHEN (TÄTERORIGISATIONEN)
● DIE ABSPEISUNG DER EHEMALIGEN HEIMKINDER SEITENS IHRER PEINIGER MIT ALMOSEN
● DIE „VERZICHTSERKLÄRUNG“ DIE EHEMALIGE HEIMKINDER UNTERZEICHNEN SOLLEN



Humanistischer Pressedienst @ http://hpd.de/node/12459



Zitat:
hpd - Humanistischer Pressedienst
9 Dez. 2011 - Nr. 12459

Deutschland deine Kinder

„Wir“ – Das sind die ehemaligen Heimkinder

MÜNSTER (hpd) Treffpunkt Samstag 10. Dezember 2011, 12 Uhr mittags auf dem Bahnhofsvorplatz des Hauptbahnhofs Münster. „Wir rufen zur Demonstration! „Wir“ - das sind ehemalige Heimkinder, deren Foren und Verbände -, protestieren weiter gegen die geforderten Verzichtserklärungen.

[ BITTE WEITERLESEN IM ORIGINAL ]



Humanistischer Pressedienst @ http://hpd.de/node/12459


Everyone - auf nach Münster !
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Alt 11.12.2011, 03:06   #438
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Ausrufezeichen Die „Anspruchsgegner“ werden ihr alles tun um Ehemalige Heimkinder zu täuschen.

.
EHEMALIGE HEIMKINDER SOLLEN GETÄUSCHT WERDEN eine „Verzichtserklärung“ zu unterschreiben.


Es reicht, wenn in dem „FONDS-ANTRAGSFORMULAR“ nur auf die uns in Ketten legendeVERWALTUNGSVORSCHRIFTverwiesen wird.



Ich selbst sehe diese weitere WARNUNG als extrem wichtig an, sodass auch ich siein dieser Form und auf diese Weise – so weit wie möglich überall verbreiten werde.




Zitat:
Ein Heimopfer warnt:

Liebe Heimopfer,

Wir kommen zu der Ansicht, dass eine explizit ausgewiesene „Verzichtserklärung“ in den Anträgen für Ehemalige Heimkinder auf »HILFELEISTUNGEN FÜR HILFSBEDÜRFTIGE FOLGESCHÄDENTRÄGER« aus dem »FONDS „HEILUNG VON FOLGESCHÄDEN AUS DER HEIMERZIEHUNG“« nicht zu finden sein wird. Daher möchten wir hiermit nochmals darauf hinweisen, dass es sich bei der Umsetzung der Ergebnisse des ausserparlamentarischen Gremiums »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« um eine „Verwaltungsvereinbarung“ / „Verwaltungsvorschrift“ handelt.

So hat z.B. jeder Handeltreibende eine sogenannte „allgemeine Geschäftsbedingung“, jede Versicherungspolice z.B eine „Vertragsbedingung“ und eben jeder „Verwaltungsakt“ eine „Verwaltungsvorschrift“. Da die FONDS-ANLAUFSTELLEN aus einem „Verwaltungsakt“ heraus agieren, handeln sie nach „Verwaltungsvorschrift“. „Vereinbarungen“ die mit einer FONDS-ANLAUFSTELLE in Form eines FONDS-ANTRAGES AUF HILFELEISTUNGEN getroffen werden sollen, werden ebenfalls auf Grund gleicher „Verwaltungsvorschriften“ getroffen.

Der Hinweis dieser „Verwaltungsvorschrift“ befindet sich in der Regel entweder in der Überschrift – z.B. Antrag auf Hilfe nach §§ 007 Verw.-Vorschr. v. 11.11.11 – oder aber im Abschluss kurz vor der Spalte für die Unterschriftsleistung als Aussagesatz formuliert – z.B. Hiermit beantrage ich Hilfe nach Verw.-Vorschr. §§ 007 vom 11.11.11 für Therapieleistungen – meist kleingedruckt.

Da sich innerhalb der „Verwaltungsvorschrift“ die „Verzichtserklärung“ befinden wird, reicht es, wenn in dem FONDS-ANTRAGSFORMULAR einfach nur auf dieVerwaltungsvorschriftverwiesen wird.
Wer also solch einen FONDS-ANTRAGSFORMULAR unterschreibt in dem eine solcheVerwaltungsvorschriftbenannt wird, verzichtet automatisch auf alle zukünftigen Klagemöglichkeiten.

Darum, nicht nur nach einer „Verzichtserklärung“ suchen, sondern auch nach versteckten Hinweisen zuVerwaltungsvorschriftenschauen. Diese „Verwaltungsvorschrift“ sich dann aushändigen lassen und genau durchlesen.

Dieser Hinweis ist nur für jene gedacht, die unbedingt DAS DIKTAT DER TÄTER nutzen wollen. Ich persönlich würde davon keinen Gebrauch machen; ich kämpfe lieber für eine richtige Entschädigung.

Beste Grüße

ein Betroffener

[ HINWEIS: Dieser Wortlaut wurde nicht von mir, Martin MITCHELL, formuliert, sondern von mir von dem Wortlaut eines anderen Betroffenen adaptiert um ihn überall auf diese Weise zur Verbreitung – und zur weiteren WARNUNG an alle – zur Verfügung zu stellen. ]
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Alt 12.12.2011, 23:33   #439
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Info 'Hilfsfonds' Boykottaufruf --- Wir wollen ihre Alomosen nicht!

.
Zitat:

DerVerein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) gibt bekannt

FONDS BOYKOTT AUFRUF

Montag, 12. Dezember 2011

Wir wollen ihre Almosen nicht!

In den Medien heißt es wieder und wieder: Es wird Entschädigungszahlungen geben, es wird Wiedergutmachungen geben. Und dazu schwirren auch gleich Zahlen durch den Blätterwald: Bis zu 10.000 Euro seien möglich...

DIE WAHRHEIT SIEHT LEIDER SEHR VIEL TRAURIGER AUS:

Es gibt keine Entschädigungen, es gibt keine Wiedergutmachungen! Es wird allenfalls – bei nachgewiesener Bedürftigkeit – Hilfeleistungen geben. Sachleistungen. Kein Bargeld! Also: der eine bekommt eine Brille, der zweite einen Stützstrumpf, für den dritten ist eventuell eine Gehhilfe drin…

Ganz großmäulig ist von Rentennachzahlungen die Rede. D.h. Zahlungen, die unser gutes Recht sind, um die wir betrogen wurden, die Staat und Kirche einbehalten und unterschlagen haben! Aber zu Rentennachzahlungen gehört doch auch immer ein Lohn... Wo ist der?

Therapien werden „großzügig“ mit bis zu 10.000 Euro veranschlagt. Bei einer Therapiestunde á 100 Euro kann man sich leicht ausrechnen, wie weit man kommt. Wenn nicht die Krankenkasse eh herangezogen wird. Und wenn man sich überhaupt auf eine Therapie einlassen will!

Alle Hilfszahlungen aus dem Fonds sind nachrangig. Das heißt, Krankenkassen, Rentenkassen, Sozialämter, Arbeitsämter müssen bestimmte Leistungen erbringen – erst dann ist vielleicht der Fonds dran. Das heißt dann also: nicht mal ein Stützstrumpf aus dem Fonds, nicht mal eine Gehhilfe. Es könnte allenfalls noch heißen, dass die Krankenkasse sich noch schwerer tun werden, etwas zu bewilligen. Es gibt ja den Fonds…

Hilfsbedürftigkeit muss vom Antragssteller selbstverständlich nachgewiesen werden. Dazu natürlich auch der ursächliche Zusammenhang der aktuellen Hilfsbedürftigkeit mit dem Heimaufenthalt.

ABER ES KOMMT NOCH DICKER:

Wer einen Antrag auf irgendwelche Leistungen aus dem Fonds stellt, muss eine Verzichtserklärung unterschreiben, mit der er sich verpflichtet, keine weiteren Ansprüche geltend zu machen. Egal, ob sich ein Krankheitszustand erst nach Jahren verschlimmert, egal, ob durch Nachforschungen oder Therapie weit drastischere Schäden zu Tage treten als angenommen, egal, ob jemand erst später den Mut hat, sich all das Elend anzusehen, das ihm angetan wurde.

Der Anteil des Bundes am Fonds soll aus dem Etat des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aufgebracht werden. Das heißt nicht nur, dass die Überlebenden mit dem Vorwurf konfrontiert werden, sich aus „fremden Töpfen“ zu bedienen – sie werden praktisch aus dem Topf, der u.a. eh zu ihrem Wohl (als Senioren z. B.) eingerichtet sein sollte, bezahlt. Man könnte also sagen, dass wir uns selbst bezahlen...

Zur Zeit finden recht nebulöse Verhandlungen statt, um den Fluss der Gelder zu kanalisieren und Anlaufstellen ins Leben zu rufen. Keiner weiß nichts Genaues nicht, Gerüchte kursieren, Durchlässigkeit und Klarheit herrscht NICHT!
Für die zu etablierenden „Anlaufstellen“ sollen übrigens 10 % des Gesamtvolumens des Fonds bereitgestellt werden!
Wir sind nun der Meinung, dass wir – in den Heimen ausgebeutet, missbraucht, misshandelt – bereits bei den Verhandlungen am „Runden Tisch“ gehörig getäuscht, übervorteilt und betrogen wurden.

Wir wollen nicht auch noch unsere Zustimmung zu weiteren Verhöhnungen und Demütigungen von ehemaligen Heimkindern geben und rufen alle auf, diesen

FONDS ZU BOYKOTTIEREN!

WIR WOLLEN IHRE ALMOSEN NICHT!

WIR WERDEN WEITER UM EINE GERECHTE ENTSCHÄDIGUNG KÄMPFEN!

Unsere Chancen, auf politischem und/oder gerichtlichem Wege etwas zu erreichen, steigen mit jedem, der diesen Boykottaufruf befolgt, der unseren Protest mitträgt, der hilft, es den Kirchen und dem Staat zu zeigen, dass wir

NICHT ZU BLÖD SIND, IHRE MANÖVER ZU DURCHSCHAUEN!

WIR HABEN NICHTS ZU VERLIEREN AUßER UNSERER ANGST!

Hier gelangen Sie zur Abstimmung: http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=GMZANDCGPRUB
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Alt 18.12.2011, 13:37   #440
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Ausrufezeichen Ehemalige Heimkinder müssen genau aufpassen SONST werden sie wieder übers Ohr gehauen

.
EXTREM WICHTIG - An alle Ehemaligen Heimkinder die vorhaben einen Antrag zu stellen.

Unbedingt zu beachten ist erst einmal schon folgendes:

An alle Ehemaligen Heimkindern, die jahrelang in den Heimen ( oder in einer „Leibeigenschaft“ / „Knechtschaft“ / „Haushaltshilfe-Anstellung“ oder Ähnlichem ) unentlohnt haben arbeiten müssen und die sich jetzt – gemäß den jetzigen Richtlinien – sicher sind, dass sie Ansprüche aus dem „RENTENNACHZAHLUNGSFONDS“ haben !

Ihr dürft,
meines Erachtens, auf keinen Fall – d.h. ihr solltet, meines Erachtens, auf keinen Fall – einen ANTRAG AUFLEISTUNGEN“ aus dem »FONDS „HEILUNG VON FOLGESCHÄDEN AUS DER HEIMERZIEHUNG« stellen, weil DIESER ANTRAG die „VERZICHTSERKLÄRUNG“ enthält wonach man, unter anderm, auf diese einem rechtmäßig und gesetzmäßig zustehenden RENTENNACHZAHLUNGSANSPRÜCHE verzichtet !!!

Zitat:
„Leistungen aus dem [Hilfs]Fonds werden nur für Betroffene gewährt, die erklären, dass sie mit Erhalt einer Leistung aus dem [Hilfs]Fonds auf Geltendmachung jeglicher Forderungen, einschließlich der Ansprüche wegen Rentenminderung aufgrund der Heimunterbringung, gegen die öffentliche Hand und die Kirchen sowie ihre Ordensgemeinschaften und Wohlfahrtsverbände, einschließlich deren Mitglieder und Einrichtungen, unwiderruflich verzichten. Dieser Verzicht umfasst auch den Ersatz von Kosten für die Rechtsverfolgung.“

Diese zusätzliche WARNUNG geht ebenso aus von einem Ehemaligen Heimkind – dem Australier Martin MITCHELL.


Auch wieder was, was die Medien in Deutschland NICHT verbreiten werden.
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Alt 18.12.2011, 13:49   #441
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Ausrufezeichen Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen!

.
Zur weiteren Erklärung meiner WARNUNG vom 18.12.2011 ( um 12:37 Uhr ) an alle Ehemaligen Heimkinder.

Siehe meinen diesbetreffenden vorhergehenden Beitrag, Beitrag 440

... eine WARNUNG, die anscheinend einige leider nicht verstanden haben.
Ich frage jetzt jeden berechtigten Antragsteller und jede berechtigte Antragstellerin.

Bist Du als Betroffener oder Betroffene wirklich bereit auf Dir zustehende 10.000 Euro bis 20.000 Euro in Bargeld – d.h. aufRENTENNACHZAHLUNGSANSPRÜCHEaus demRENTENNACHZAHLUNGSFONDS“ – zu verzichten und zu unterschreiben, dass Du DARAUF verzichtest

und stattdessen lieber

Hilfeleistungen“ – aus dem »FONDS „HEILUNG VON FOLGESCHÄDEN AUS DER HEIMERZIEHUNG« – zum Beispiel, in Form einer Brille, einem Hörgerät, einem Stützstrumpf, einem Duschstuhl oder einem Rollstuhl oder budgetäre Haushaltsberatung oder eine Therapie in Anspruch zu nehmen ?

Bist Du dann – nachdem Du die VERZICHTSERKLÄRUNG unterschrieben hast und unwiderruflich auf alles andere und weitere verzichtet hast – bereit Dich mit Letzterem ein und für alle male zufrieden zu geben ?
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Alt 18.12.2011, 23:52   #442
Wollywa->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 26.11.2011
Ort: Freistatt
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Wollywa
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Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Ich finde es sehr positiv das dieses dunkle Kapitel der Vergangenheit endlich aufgearbeitet wird.
Selbst bin ich kein Heimkind und nur durch meine Wohnungslosigkeit nach Freistatt gekommen. Mein sehr gut ausgeprägtes wahrnehmungsgefühl sagte
mir schnell das dieses ein unheimlicher Ort ist. Wenn man Nachts an Haus Wegwende vorbeikommt hat man das Gefühl die Schreie mißhandelter Menschen zu hören. Durch meine Nachforschungen bin ich dann auch schnell auf die Seite von M. Mitchell gestoßen -- Diakonie Freistatt: Die Wahrheit ueber Kinderzwangsarbeit in Deutschland | The truth about forced unpaid child slave labour in Germany --.
Es macht nicht nur betroffen und wütend wie mit den Menschen umgegangen
wurde, es macht auch wütend wenn man sieht das diese Kirche sich nicht
geändert hat und sich auch hier in Freistatt immer noch an den schwächsten vergreift! Zwar wird heute nicht mehr geprügelt und aus den "0-Pfennig Jobs" sind "0,80 cent" Jobs geworden, aber die Menschenverachtung ist die selbe geblieben.
Mitarbeiter die mit Zeitarbeitsverträgen gefügig gemacht werden, Wohnungslose die als Mittel zum Zweck benutzt werden, damit der Staat und die Krankenkassen für "Therapiemaßnahmen" (Die nicht stattfinden)Unsummen zahlen. Die Frau des Ministerpräsidenten Mc Allister als Schirmherrin von Freistatt,
und Merkelchen zu Besuch in der Bielefelder Zentrale von Bethel. Das passt so ganz am Rande in die politische-niedersächsische Skandallandschaft mit einer sturzbetrunkenen Pastorin am Steuer und einem hochkarätigen Politiker auf dem Beifahrersitz. Ach ja und Wulff war ja auch mal Ministerpräsident in Niedersachsen.
Wollywa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2011, 08:15   #443
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Ausrufezeichen Ehemalige Heimkinder lasst Euch nicht übers Ohr hauen!

.
Im FORUM-FREIE INITIATIVE EHEMALIGER HEIMKINDER ( FI-EHK-FORUM )

im Thread »Müssen Ehemalige Heimkinder die den RTH-Fonds in Anspruch nehmen eine VERZICHTSERKLÄRUNG unterschreiben ?«

im Beitrag 82

@ http://www.fi-ehk.de/forum/board/index.php?page=Thread&postID=5734#post5734

informiert »HeidiD« ( Heidi Dettinger ) am Dienstag, 20. Dezember 2011, um 12:59 Uhr


Zitat:
Renten

Leistungen aus dem Fonds werden nur für Betroffene gewährt, die erklären, dass sie mit Erhalt einer Leistung aus dem Fonds auf Geltendmachung jeglicher Forderungen,
einschließlich der Ansprüche wegen Rentenminderung aufgrund der Heimunterbringung, gegen die öffentliche Hand und die Kirchen sowie ihre Ordensgemeinschaften und Wohlfahrtsverbände, einschließlich deren Mitglieder und Einrichtungen, unwiderruflich verzichten. Dieser Verzicht umfasst auch den Ersatz von Kosten für die Rechtsverfolgung.


(Ausschnitt aus der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund, Ländern und Kirchen).

Wer das ganze schändliche Papier nachlesen will, mag es hier tun:

http://www.landtag-bw.de/WP15/Drucksachen/0000/15_0775_d.pdf



Und wer dann immer noch meint,
  • Martin Mitchell würde falsch unterrichten,
  • die Ehemaligen, die sich AFHler nennen, hätten was zu sagen,
  • man muss einfach erstmal einen Antrag in die Hand bekommen,
  • Ehemalige könnten durch Mitarbeit in den Anlaufstellen was bewegen - und nicht nur den Dreck auch noch legitimieren
  • glaubt, dass es ja vielleicht doch bis zu 10.000 Euro an Geld gibt
  • oder sonst eine 00-Parole glaubt
der muss das wohl auch weiterhin tun...
Heidi UND ich sagen einfach:Jedem nach seiner eigenen Wahl.
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Alt 23.12.2011, 08:52   #444
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.
Österreich / Oberösterreich / Linz

Klage des Ehemaligen Heimkindes Jenö Molnar gegen das Land Oberösterreich


Meines Erachtens wird diese Klage als europäischer Präzedenzfall angestrebt

Zitat:
ORF.at @ http://ooe.orf.at/news/stories/2513836/ ( 19.12.2011 )

Millionen-Klage gegen das Land

Am Dienstag startet der Prozess Jenö Alpar Molnar gegen das Land OÖ. Der 65-Jährige hat das Land auf 1,6 Mio. Euro verklagt. Diese stünden ihm zu, weil er zwischen 1947 und 1965 zu Unrecht als Waise in oö. Heimen untergebracht und danach völlig traumatisiert gewesen sei.

Das Landesgericht Linz muss sich unter anderem mit der Frage beschäftigen, ob die Ansprüche Jenö Molnars verjährt sind oder nicht. Molnar wird unter anderem durch Gabriel Lansky vertreten, der sich bereits als Anwalt der Kaprun-Opfer oder als jener Natascha Kampuschs einen Namen als Opferanwalt gemacht hat.

Missbrauchserfahrungen durch Gutachten bestätigt

Er vertritt die Auffassung, dass eine Verjährung erst dann beginne, wenn man die Ansprüche kenne, Lansky spricht also Molnars schwere Traumatisierung durch Gewalt- und Missbrauchserfahrungen in den Heimen an, die durch Gutachten bestätigt wurden. Die Klagssumme von 1,6 Millionen Euro beinhaltet unter anderem Schadenersatz für die zu Unrecht erfolgte Heimunterbringung Molnars.

Präzedenzfall für Österreich

Er galt als Waise, obwohl seine Mutter lebte, eine nach dem Krieg aus Ungarn geflüchtete Volksdeutsche. Die Behörden hätten sich allerdings nie auf die Suche nach der Mutter gemacht, so einer der Vorwürfe der Anwälte. Der Fall wäre jedenfalls ein Präzedenzfall für Österreich, der prinzipiell auf die Verjährung bei Kindesmissbrauch Auswirkungen haben könnte.

Publiziert am 19.12.2011
Zitat:
ORF.at @ http://ooe.orf.at/news/stories/2513999/ ( 20.12.2011 )

Millionenklage gegen Land OÖ vertagt

In der Millionenklage, die ein ehemaliges Heimkind gegen das Land anstrebt, lässt der Richter nun die Frage der Verjährung prüfen. Ein Sachverständiger soll klären, ob Jenö Molnar infolge einer psychischen Erkrankung in der Lage war, schon vor 2009 seine Ansprüche geltend zu machen.

Dass der zuständige Richter am Landesgericht Linz am Dienstag die Klage auf Schmerzensgeld und Schadensersatz gegen das Land Oberösterreich nicht wegen Verjährung abgewiesen hat, sehen Jenö Molnar und seine Anwälte bereits als ersten Erfolg. Der Kläger hatte ja vorgebracht, er sei aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage gewesen, seine Ansprüche vor 2009 geltend zu machen, damit sei die Verjährungsfrist gehemmt gewesen.

18 Jahre in Heimen verbracht

Jenö Molnar verbrachte 18 Jahre fälschlicherweise als Waisenkind in oberösterreichischen Heimen und wurde 1965 als 19-Jähriger von Gewalt- und Missbrauchserfahrungen gezeichnet entlassen. Erst 2009, so seine Anwälte, hätte er dies vollinhaltlich realisiert, davor sei er zu stark traumatisiert gewesen.

Ehemalige Heimkinder verfolgten Gerichtstermin

Ein unabhängiger, vom Gericht zu bestellender Sachverständiger wird nun diese medizinische Frage klären. Erst nach Vorlage des schriftlichen Gutachtens wird das Verfahren fortgesetzt. Nicht nur Medien, auch etliche andere ehemalige Heimkinder verfolgten diesen ersten Termin vor Gericht am Dienstag aufmerksam. Es wäre ein Präzedenzfall, der die Frage der Verjährungsfrist bei Kindesmissbrauch betreffen würde.

Link:

Millionen-Klage gegen das Land [ http://ooe.orf.at/news/stories/2513836/ ] (ooe.ORF.at; 19.12.2011)

Publiziert am 20.12.2011

Ich habe DIES ebenso hier eingestellt, für all diejenigen, die unbedingt einen ANTRAG AUF ALMOSEN stellen wollen und sich dazu bereit erklären wollen eine unwiderruflicheVERZICHTSERKLÄRUNG“ zu unterschreiben. Denn wenn sie dies tun ist – für sie – alles verloren.
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Alt 23.12.2011, 09:09   #445
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.
Alles gegen das der Australier Martin MITCHELL gewarnt hat, bestätigt ( und SCHÖN verpackt in Weihnachtspapier ! ).


Ein kürzlich per Post zugestellter Brief des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe / LWL-Landesjugendamtes Westfalen an ein ehemaliges Heimkind


Zitat:
LWL-Landesjugendamt, Schulen, Koordiantionsstelle Sucht
LWL – Für die Menschen – Für Westfalen-Lippe
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) - 48133 Münster
Ansprechspartner: Matthias Lehmkuhl
Tel.: 0251 591-3635
Fax: 0251 591-6511

Münster: 15.12.2011


Az.:

[ Ein ehemaliges Heimkind
in Nordrhein-Westfalen ]


Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“
Information über das Verfahren der regionalen Anlauf- und Beratungsstelle beim LWL-Landesjugendamt Westfalen

Sehr geehert........

Ich hatte ihnen zugesagt, Sie noch vor Weinachten über das weitere Verfahren zu informieren.

Zwischenzeitlich sind auf Bundesebene weitere Verfahrensschritte geklärt worden. Sollten sich noch Änderungen ergeben, werde ich Sie kurzfristig informieren. Aktuell kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:

Zu Beginn des Jahres 2012 werden die regionalen Anlauf- und Beratungsstellen errichtet. Die jeweilige Zuständigkeit richtet sich nach Ihrem heutigen Wohnort. Für Westfalen ist die Anlaufstelle wie folgt zu erreichen
LWL-Landesjugendamt Westfalen
Regionale Anlauf- und Beratungsstelle
Matthias Lehmkuhl
Warendorfer Straße 25
48133 Münster
Tel.: 0251 591-3625
E-mail: matthias.lehmkuhl@lwl.org

Über die Kontaktdaten der Anlaufstellen in den anderen Bundesländern liegen mir noch keine Informationen vor. Hier soll in Kürze eine Webseite im Internet www.fonds-heimerziehung.de freigeschaltet werden. Adressen und weitere Informationen können Sie dann auch dort einsehen.

Derzeit werden für die Beratungsstelle in Münster noch Mitarbeitende ausgewählt. Für die erste Zeit Anfang des Jahres 20112 bin ich persönlich weiterhin Ihr Ansprechspartner. Sie können sich gerne ab dem 09.01.2012 unter den oben angegebenen Kontaktdaten an mich wenden.

Antragsformulare liegen zur Zeit noch nicht vor. Wegen des hohen Nachfragebedarfs möchte ich Sie bitten, nur nach vorheriger Terminabsprache persönlich in Münster vorstellig zu werden.

Anträge können bei der Anlauf- und Beratungsstelle bis zum 31.12.2014 gestellt werden. Relevant sind Unterbringungszeiten zwischen 1949 und 1970.

Antragsberechtigt ist nur der Personenkreis, der im Rahmen der Jugendhilfe in einem Heim untergebracht war. Für Menschen, die im Rahmen der Behinderten- oder Krankenhilfe in der damaligen Zeit untergebracht waren, muss auf Ebene des Bundes noch eine Lösung gefunden werden.

Wie Sie wissen, gliedert sich der Entschädigungsfonds in zwei Teile. Aus dem sogenannten „Rentenersatzfonds“ können Leistungen wegen der Minderung von Rentenansprüchen aufgrund nicht gezahlter Sozialversicherungsabgaben bezogen werden. Hierfür ist ein Pauschalbetrag für jeden Monat der Beschäftigung festgelegt. Arbeitszeiten werden ab dem 14. Lebensjahr berücksichtigt. Dieser Rentenersatzfonds ist die einzige Möglichkeit für die Betroffenen direkte finanzielle Leistungen zu erlangen.

Aus dem „Fonds für Folgeschäden aus der Heimerziehung“ können Leistungen für Folgeschäden und für besonderen Hilfsbedarf aufgrund von Erfahrungen und Schädigungen durch die Heimunterbringung beantragt werden. Hieraus werden keine Zahlungen an Sie direkt geleistet, sondern Kosten für Leistungen und Maßnahmen übernommen. In Betracht kommen hier Kuren, Rehamaßnahmern, Therapien oder auch die Unterstützung bei der Wohnungssuche bzw. dem behindertengerechten Umbau eines Badezimmers. Die Aufzählung ist nicht abschließend. Hier muss im Einzelfall mit der Anlauf- und Beratungsstelle vereinbart werden, welche Leistungen sinnvoll bzw. notwendig sind und nicht von anderen Stellen (z.B. Krankenkassen) finanziert werden müssen. Leistungen können bis zu einer Obergrenze von 10.000 € gewährt werden.

Allgemein ist zu dem Verfahren noch Folgendes anzumerken. Damit etwaige Leistungen aus dem Fonds, nicht auf andere Leistungen angerechnet werden, muss noch eine gesetzliche Regelung geschaffen werden. Diese liegt zur Zeit noch nicht vor. Dies bedeutet, dass insbesondere mit Leistungen aus dem Rentersatzfonds noch abgewartet werden muss. Der Fonds selbst wird auch erst frühestens ab März über finanzielle Mittel verfügen. Wie Sie bereits wissen, werden Leistungen aus dem Fonds nur an Betroffene gewährt, die erklären, dass sie auf die Geltendmachung jeglicher weiterer Forderungen unwiderruflich verzichten. Über die Auswirkungen und die Reichweite dieser Erklärung werden wir Sie im Einzelfall ausführlich aufklären.

Zudem bitte ich wegen des erwarteten hohen Nachfrageandrangs um Verständnis, dass es Anfangs bei der Kontaktaufnahme zu Verzögerungen kommen kann. Dies wird sich ändern, sobald die neuen Mitarbeitenden in der Anlaufstelle tätig sind. Dann ist es sicherlich auch möglich, Termine bei Ihnen vor Ort zu vereinbaren, um Ihnen den Weg nach Münster zu ersparen.

Für weitere Nachfragen stehe ich Ihnen zur Verfügung. Heute wünsche ich Ihnen erst einmal einige geruhsame Weinachtsfeiertage und einen guten Start in neue Jahr 2012.

Freundliche Grüße aus Münster
i.A.

M a t t h i a s . L e h m k u h l

Matthias Lehmkuhl

Ich sage: „Jedem seine eigene Wahl.




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Alt 23.12.2011, 09:15   #446
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Nachtisch !

BÜNDNIS STAAT UND KIRCHEinformiert seine Opfer

@
http://anlaufstelle-heimerziehung.de/documents/Abschlussbrief_dig.pdf


Ich sage: „Jedem seine eigene Wahl.




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Alt 27.12.2011, 09:54   #447
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.
Weitere WARNUNG an alle Ehemaligen Heimkinder der alten Bundesländer !

»BÜNDNIS KIRCHE UND STAAT« / Kommunialbehörden und Jugendhilfestellen / Landesjugendämter

SIE tun so als wollten SIE uns helfen, aber Betrug ist IHR Ziel ! - Betrug im ganz großen Stil !

...das ist meine Meinung...

SIE versuchen IHR ALLES auch all diejenigen der Betroffenen zu erreichen und zu benachrichtigen, die kein Internet haben, deren Details nur IHNEN bekannt sind, um auch sie so schnell wie möglich übers Ohr hauen zu können, indem sie auch derenVERZICHTSERKLÄRUNGzu Protokoll nehmen und in die Hände bekommen.

Zitat:
ah - ANLAUFSTELLE
HEIMERZIEHUNG
in den 50 und 60er Jahren
AGJ - Mühlendamm 3 - 10178 Berlin
Telefon (030) 27576777
Telefon 400402-28/-31
Fax (030) 400402-38
info@anlaufstelle-heimerziehung.de
www.anlaufstelle-heimerziehung.de

Berlin, 21. Dezember 2011


Herrn
[ Ehemaliges Heimkind ]
[ Straße und Hausnummer ]
[ Postleitzahl und Ortschaft ]


Sehr geehrter Herr ................,

Sie haben sich in der Vergangenheit an die Infostelle des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren gewandt . bzw. an die Anlaufstelle, die in 2011 als Ansprechspartnerin für diese Thematik zur Verfügung stand.

lhre Informationen und Berichte in den letzten Jahren waren für das Zustandekommen des Runden Tisches [Heimerziehung] und die gesamte Arbeit bis zur Erarbeitung der Lösungsvorschläge sehr wichtig und sehr hilfreich.

Auf diesem Wege möchten wir uns bei lhnen recht herzlich für lhre Bereitschaft, Ihre Erfahrungen mitzuteilen bedanken.

Zum 01. Januar 2012 wird in Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren der „Fonds "Heimerziehunq in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975"“ (Fonds Heimerziehung West) seine Arbeit aufnehmen.

Der Fonds Heimerziehung West besteht aus folgenden Teilen:

● Einem „Fonds für Folgeschäden der Heimerziehung“ in Höhe von 100 Millionen Euro, der Leistungen für noch heute andauernde Belastungen als Folgewirkung der Heimunterbringung ausgleicht bzw. mildert Er soll für den daraus resultierenden besonderen Hilfebedarf verwendet werden und das bereits bestehende Netz sozialrechtlicher Versorgungssysteme ergänzen und

● Einem Rentenersatzfonds, der Leistungen wegen der Minderung von Rentenansprüchen aufgrund nicht gezahlter Sozialversicherungsbeiträge erbringen soll.

Parallel dazu nehmen in allen westlichen Bundesländern Anlauf- und Beratungsstellen ihre Arbeit auf. Dort erfolgt die Beratung der Betroffenen. In Gesprächen wird der konkrete Hilfebedarf ermittelt.

NRW Rheinland
LVR Landesjugendamt Rheinland
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln
Ansprechpartner
Peter Möller
MaiI:peter.moeller@lvr.de

Die Anlauf- und Beratungsstellen werden auch insgesamt bei Fragen zur Erleichterung der derzeitigenLebenssituation beraten und begleiten Nähere lnformationen können Sie ab Januar 2012 der Websitewww.fonds-heimerziehung.de entnehmen.

Auskunft über die zuständigen Anlauf- und Beratungsstellen erhaltenSie auch über das kostenlose Infotelefon 0 800 1004900 (montags: 8 bis 14 Uhr, dienstags, mittwochs, freitags: 16 bis 22 Uhr und sonntags: 14 bis 20 Uhr)

Wir haben, unter Berücksichtigung der Einwilligung der Betroffenen zur Weiterleitung ihrer Daten, diese der bzw. den nächstgelegene Anlauf- und Beratungsstellen weitergeleitet.

Wir wären sehr dankbar, wenn Sie Betroffene auf den Fonds Heimerziehung West aufmerksam machen würden.

Die Anlaufstelle Heimerziehung ist noch bis 31. März 2012 erreichbar und steht für Anfragen zur Verfügung.

Wir wünschen lhnen alles Gute und danken lhnen für lhre Unterstützung und Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen

lhre Anfaufstelle Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren



Die Anlaufstelle Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes und von 11 Bundesländern über die Geschäftsstelle der AGJF gefördert. Rechtsträger des Projektes »Anlaufstelle Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« ist der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder und Jugendhilfe e. V. . V.i.S.d.P. Peter Klausch
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Alt 27.12.2011, 10:09   #448
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Zitat:
Ein Beitrag getätigt von dem Australier Martin MITCHEL ( selbst ein Ehemaliges Heimkind ) am zweiten Weihnachtsfeiertag im FORUM - FREIE INITIATIVE EHEMALIGER HEIMKINDER ( FI-EHK.DE FORUM ), in der Rubrik und im Thread »Arbeitskreis Fondsumsetzung Heimerziehung AFH --- Neuigkeiten zur sogenannten "Entschädigung"« @ http://www.fi-ehk.de/forum/board/index.php?page=Thread&postID=6032#post6032 ( Beitrag 52 vom So. 26.12.2011, um 01:56 Uhr )


Ein HINTERFRAGEN von Vielschrei(b)er Mitchell“, wie »almudo« sich erlaubt ihn zu nennen in Beitrag 50 ( oben ) [ Die Identität von »almudo« ist dem „Vielschrei(b)er Mitchell“ genau bekannt, er darf sie aber hier nicht preisgeben ] :

"Die Indianer vertrauen ihrem Häuptling" - teilt einer dieser Indianer, »almudo«, in Beitrag 50 ( oben ) ( vom Sa. 25.12.2011, um 16:00 Uhr – zu Weihnachten ) mit.

MitHäuptlingist hier Prof. Dr. Peter Schruth gemeint, der sich regelmäßig, hinter verschlossenen Türen mit diesen von ihm selektierten Indianern, die ihn zum „Häuptling“ gewählt haben trifft um das weitere Schicksal von Hunderttausenden der Ehemaligen Heimkinder in der Bundesrepublik Deutschland in West und Ost – die diese Indianer und ihr „Häuptling“ jetzt meinen zu vertreten – zu besprechen. Er als „Häuptling“ bezieht zweifellos ein Honorar ( aus dem Budget irgend eines Bundesministeriums ) für seine „Häuptlingsposition“; seine Indianer tun was sie tun gratis.

Mit „Indianer“ sind alle mitwirkenden „AFHler“ gemeint.

Wer derHäuptlingProf. Dr. Peter Schruth ist, ist wohl am besten hier erklärt, und es wird gleichzeitig hier seine Integrität in Frage gestellt, von dem evangelischen Pfarrer i.R. Dierk Schäfer in seinem Blog Dierk Schaefers Blog in seinem Beitrag »Warum hat er zugestimmt« @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/06/warum-hat-er-zugestimmt/ ( vom 6. September 2011 )

...und auch von mir, dem „Vielschrei(b)er Mitchell“, immer und immer wieder in den letzten paar Jahren in Frage gestellt worden. Eine ihnen zustehende Antwort dazu haben die Ehemaligen Heimkinder aber bisher nicht bekommen und werden sie wohl auch nie bekommen.

Hatten die Indianer am 09.09.2011 Prof. Dr. Peter Schruth nicht zu ihremHäuptlinggewählt unter der Bedingung, dass er schleunigst nachträglich diesbezüglich zufriedenstellende Antworten liefert ?
Wie kann er überhaupt jemals sein Verhalten am »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«, das zu der Situation in der sich Ehemalige Heimkinder jetzt befinden – nicht entschädigt, sondern 'fürsorglich betreut' und per Diktat verwaltet zu werden – beigetragen hat, rechtfertigen ?

Wie ich am 27. Augustr 2011 im Internet verkündete:PETER SCHRUTH ist mitschuldig und mitverantwortlich für das aus dem ausserparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG IN DEN 50ER UND 60ER JAHREN« ohne Rechtspflicht hervorgehende Resultatein absolutes DEBAKEL und weiteres UNRECHT für alle Heimopferdas der DEUTSCHE BUNDESTAG am 7. Juli 2011 ohne Rechtspflicht dann ( mit nur wenigen anwesenden Bundestagsabgeordneten im Plenarsaal ! ) einfach nur abgesegnet hat.

Und die Indianer und ihr „Häuptling“ wollen jetzt mithelfen dies umzusetzen.
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Alt 27.12.2011, 10:21   #449
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Für all diejenigen, die es bisher übersehen hatten.

"Der [ jetzige ] Leiter und Wortführer der „AG-Leistungsrichtlinien[ Verteilung FONDS HEIMERZIEHUNG IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND IN DEN JAHREN 1949 BIS 1975 ] [ der im Dienste seiner Kirche stehende parteilose schleswigholsteiner Landespolitiker Georg Gorrissen, „der große Koordinator“ für das ANSPRUNCHSGEGNERKARTELL »BÜNDNIS KIRCHE UND STAAT« ] wurde für seine Arbeit am »
Runden Tisch Heimerziehung« mit 25.000 Euro honoriert und vom „Deutschen Verein“ [ in dem er auch mal selbst Vizepräsident war ] für seine Verdienste in der Sozialen Arbeit mit einer Plakette ausgezeichnet."
Siehe auch seine persönliche Webseite ( basis URL http://www.georg-gorrissen.de/ ) @ http://www.georg-gorrissen.de/ueber-mich.html und dann weiter @ http://www.georg-gorrissen.de/ueber-mich/17-ueber-mich.html
Siehe auch seine geschäftliche Webseite »Management Beratung Gorrisen« ( basis URL http://www.georg-gorrissen.de/ ) @ http://www.mb-go.de/unser-unternehmen.html

Dieser Politiker Georg Gorrissen ( Jurist ! ) ( und sehr aktiver evangelisch-lutherisch „bekennender Christ“ ) hat auch, genauso wie Prof. Dr. Peter Schruth ( Jurist ! ), am 10.12.2011, am »Runden Tisch Heimerziehung« GEGEN die Forderungen und Interessen der Ehemaligen Heimkinder gestimmt.
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Alt 27.12.2011, 10:30   #450
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Ausrufezeichen Ein kritischer Rückblick auf den „Runden Tisch Heimerziehung“ - PROF. KAPPELER

.
Die Einführung zu diesem 16-seitigen »KRITISCHEN RÜCKBLICK« seitens dem ausgezeichneten Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Kappeler ( Dezember 2011 )

»Statt Aufklärung, Rehabilitation und Entschädigung – Verharmlosung und Schadensbegrenzung. – Ein kritischer Rückblick auf den „Runden Tisch Heimerziehung“.«

http://gewalt-im-jhh.de/hp2/Kritischer_Ruckblick_2011.pdf

den ich Heiligabend per RUNDMAIL ( als „Weihnachtsgeschenk“ ) an einige von Euch verbreitet habe

wurde am 26.12.2011 von dem behinderten Ehemaligen Heimkind Helmut Jacob geschrieben und ist hier zu finden

»Verharmlosen, vertuschen, verleugnen, blenden und manipulieren – Wie Heimkinder ein zweites Mal zu Opfern wurden«

http://helmutjacob.over-blog.de/article-verharmlosen-vertuschen-verleugnen-blenden-und-manipulieren-wie-heimkinder-ein-zweites-mal-zu-o-94951191.html

Mit Prof. Kappelers ebenso in diesem seinem »KRITISCHEN RÜCKBLICK« enthaltenen Kritik auch gegen den „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) und gegen die diesbezüglich seinerzeit mandatierten hochqualifizierten Opferanwälte / Opferjuristen, jedoch, gehe ich nicht konform.
Letztere zwei Punkte liegen völlig ausserhalb Kappeler’s Wissen UND Fachwissen; da ist er missinformiert und weiß nicht wovon er redet, meine ich.
Desweiteren hat Prof. Kappeler sich auch noch nie mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) oder den seinerzeitigen Opferanwälten / Opferjuristen in Verbindung gesetzt um herauszufinden was die tatsächliche Situation war und ist.
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