Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Albtraum Erziehungsheim

News / Diskussionen / Tagespresse brandheiß, aktuell und neu . . .


Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 12.05.2011, 23:58   #301
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen Albtraum Erziehungsheim – nachkriegsdeutsche Fürsorgehöllen ( ca 1945-1975 )

.
Um dem in meinem vorletzten Beitrag ( vom 7. Mai 2011, um 03:27 Uhr - Beitrag 298 [ unten ] ) angesagten GEDENKEN – und dem Anbringen dieser Gedenktafel am 22 Mai 2011 in Glückstadt – noch mehr Nachdruck zu verleihen verweise ich auf die von Helmut Jacob zusammengestellte Zusammenfassung der Geschehen in der nachkriegsdeutschen „Heimerziehung“, besonders auch was das »Landesfürsorgeheim Glückstadt« in Schleswig-Holstein betrifft: »
Glückstadt: Gedenken der Verbrechen an jungen Menschen in den Nachkriegsjahrzehnten« @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-gluckstadt-gedenken-der-verbrechen-an-jungen-menschen-in-den-nachkriegsjahrzehnten-73544043.html
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2011, 01:00   #302
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen Parteien und Politiker und ihr Einsatz für autoritäre FÜRSORGEerziehung

.
Aufzählung der Schuldigen und Mitschuldigen deren RECHTSNACHFOLGER heute nicht für den Schaden den jenige vorsätzlich verursacht haben aufkommen wollen.


Ein Australier wirft einen Blick auf deutsche Zeitgeschichte und stellt Fragen...


Parteien und Politiker und ihr Einsatz für autoritäre FÜRSORGEerziehung/Bewahrung/BeugeHAFT und Arbeitsausbeutung zum Ziele der UMERZIEHUNG der Jugend


Wer waren hauptsächlich die Parteien und Politiker und Personen des öffentlichen Lebens in Deutschland, die sich immer und immer wieder und über Jahrzehnte und alle politischen Systeme hinweg für authoritäre und menschenrechtswidrige Maßnahmen gegen junge Menschen eingesetzt haben ?

Parteien / Organistionen / Befehlsgewalt:

NSDAP
Zentrumspartei
Bund der Heimatlosen und Entrechteten (BHE)
Deutsche Partei / Gesamtdeutscher Block
CDU/CSU
FDP
SPD
Katholische Kirche / Caritas / Schwestern Orden / Brüder Orden
Evangelische Kirche / Innere Mission / Diakonie

Politiker / Organisationen / Religionsgemeinschaften / Organisatoren:

Die damaligen deutschen Eugeniker - unter ihnen:

  • Agnes Neuhaus (1854-1944), Vereinsgründerin des Katholischen Fürsorgevereins für Mädchen, Frauen und Kinder (KFV);
  • Paula Müller-Otfried (1865-1946), protestantische Mitstreiterin von Agnes Neuhaus, deutschnationale Abgeordnete (DNVP);
  • Helene Simon (1862-1947), führende Theoretikerin der Arbeiterwohlfahrt und bedeutende SPD-Sozialreformerin und Frauenrechtlerin;
  • Anna Papritz (1861-1939), Frauenrechtlerin;
  • Anna Magarete Stegmann (1871-1936), sozialdemokratische Psychoanalytikerin und Frauenrechtlerin;
  • Hilde Eiserhardt (1888-1955), Dr. jur., (verheiratet mit Wilhelm Polligkeit), die damalige 2. Geschäftsführerin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge;
  • Wilhelm Polligkeit (1876-1960), Jurist und Nestor der deutschen Fürsorge und Wohlfahrtspflege; einer der Gründväter des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, dessen Geschäftsführer er war neun Jahre lang ab 1920;
  • Hermann Muckermann (1877-1962), der in den USA und Belgien studierte prominente katholische Priester (Jesuit), Biologe, Rassenhygieniker/Eugeniker;
  • Günther Roestel (1908-1986), Jurist, damaliger Geschäftsführer des Deutschen Vereins und in der Wanderer- und Asozialenfürsorge der Inneren Mission beschäftigt, seit 1.5.1933 Mitglied der NSDAP, nach dem Krieg Jugendrichter in Kiel, Schleswig-Holstein;
  • Marie-Elisabeth Lüders (1876-1966), deutsche Politikerin (DDP, später FDP) bedeutende Sozialpolitikerin und Frauenrechtlerin;
  • Helene Wessel (1898-1969), Sozialpolitikerin (Zentrumspartei) und Bewahrungsexpertin: Fachfrau für fürsorgerische und eugenische Bewahrung, gelernte Fürsorgerin;
  • Helene Weber (1881-1962), frühere Sozialpolitikerin in der Zentrumspartei (1945 Mitgründerin der CDU);
  • Max Quarck (1860-1930); Sozialdemokrat, Jurist, Journalist und SPD-Sozialreformer;
  • Heinrich Brüning (1876-1941), ein damaliger Reichskanzler;
  • Adam Stegerwald (1874-1945), Katholik (Zentrumspartei, später CSU), Mitbegründer der christlichen Gewerkschaften in Deutschland und der CSU in Bayern sofort nach dem Krieg;
  • Eugen Fischer (1874-1967), Rassenhygieniker und zeitweiliger Reichsarbeitsminister der Zentrumspartei;
  • Ernst Rüdin (1874-1952), schweizer Rassenhygieniker und überzeugter Nationalsozialist;
  • Fritz Lenz (1887-1976), Rassenhygieniker und überzeugter Nationalsozialist, Regierungsberater 1933-1945;
  • Alice Salomon (1872-1948), (Lehrerin von Agnes Neuhaus), verließ Nazi-Deutschland in 1937 und ließ sich in den USA nieder;
  • Hans Harmsen (1899-1989), Dr. rer. pol. treibende eugenische Kraft innerhalb des Centralausschusses der Inneren Mission. Er war Schüler des sozialdemokratischen Eugenikers Alfred Grotjahn, unterschied sich von diesem aber bereits früh durch rassenhygienische Argumentation. Dies geht auch aus einer Stellungnahme auf der evangelischen Fachkonferenz für Eugenik am 18. Mai 1931 hervor: „Dem Staat geben wir das Recht, Menschenleben zu vernichten – Verbrecher und im Kriege. Weshalb verwehren wir ihm das Recht zur Vernichtung der lästigen Existenzen?“;
  • Helmuth Schreiner (1893-1962), Pastor, ab 1926 Vorsteher des Spandauer Johannesstifts (Berlin), u.a. auch Diakone-Ausbildungsstätte;
  • Karl Emge (1866-1970), ab 1931 Mitglied der NSDAP, Professor für Rechtsphilosophie an der Akademie für Deutsches Recht, Berlin; Vizepräsident der ADR; 1949 Gründungsmitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz;
  • Heinz Ehaus (1906-1945), Anfang Mai 1933 wurde Ehaus Mitglied der NSDAP. Der SA gehörte er von November 1933 bis Juni 1936 an und wurde Ende Oktober 1936 Mitglied der SS. In der SS stieg Ehaus 1942 bis zum SS-Obersturmbannführer auf. Über den gesamten Zeitraum war er an verschiedenen Standorten bei der Gestapo tätig. 1938 war er dann auch Regierungsrat im Hauptamt für Sicherheitspolizei. Ehaus beging bei Kriegsende Suizid.
  • Ernst Nathan (1898-1974), jüdischer Jurist, Gerichtsassessor; 1936 Flucht nach Rom, 1939 in die USA;
  • Friederike Wieking (1891-1958), Leiterin der Frauenhilfestelle am Berliner Polizei Präsidium (ca 1925), Mitglied der NSDAP seit 1941 und oberste weibliche Kriminalbeamtin im Dritten Reich und Leiterin der Reichszentrale zur Bekämpfung der Jugendkriminalität, und ihr unterstanden damit in fachlicher Hinsicht auch die Jugendkonzentrationslager Moringen und Uckermark;
  • Magdalene von Tiling (1877-1974), ab 1925 intensive Zusammenarbeit und Auseinandersetzung mit dem Theologen Friedrich Gogarten in den Grenzbereichen von Pädagogik und Theologie. Evangelische Religionswissenschaftlerin und Politikerin; nach 1945 bis Mitte der 1950er Jahre war sie Dozentin im Evangelischen Johannistift in Berlin-Spandau; ferner unterrichte sie an der Sozialen Frauenschule der Inneren Mission und in der Katechetenausbildung der Berliner Kirche;
  • Elisabeth Zilken (1888-1980), Generalseketärin des Katholischen Fürsorgevereins für Mädchen, Frauen und Kinder (KFV);
  • Elisabeth Wolf (1884-1980), 1932 Leiterin des Pflegeamtes Frankfurt am Main; sie forderte die Anwendung „gegen Schädlinge der Gesellschaft“ „des Entmündigungsparagraphen des BGB“ so das bei „dieser Auslegung fast ein Bewahrungsgesetz unnötig“ werden würde;
  • Ellen Scheuner (1901-1986), Juristin; eng verbunden mit der evangelischen Wohlfahrtspflege; 1942-1966 Leiterin des Landesjugendamts in Münster;
  • Otto Mönkemöller (1867-1930), Jugendpsychiater, Direktor der Heil- und Pflegeanstalt Hildesheim;
  • Alfred Grotjahn (1869-1931), Berliner Professor für soziale Hygiene, und Reichstagsabgeordneter (SPD);
  • Friedrich Ettwein (1886-1937), ev. Pfarrer, Stuttgarter Stadtrat, hält Rede bzw. am 24.10.1935 legt vor einen Bericht über ein Lager für „asoziale“ Fürsorgeempfänger: HStA Stuttgart E 151 I Bü 53, n. fol. (Maschinenschrift);
  • Karl Eduard Spiewok (1892-1951),von November 1933 bis zum April 1938 Mitglied des nationalsozialistischen Reichstag für den Wahlkreis 3 (Berlin Ost); desweiteren ebenso 1934-1938Leiter des Berliner Landeswohlfahrts- und Jugendamts; in der SS war er Führer (Mitgliedsnummer 6.128);
  • Hans Muthesius (1885-1977), deutscher Fürsorgejurist und Sozialpolitiker zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik, während der NS-Zeit tätig im Reichsinnenministerium (auch nach seinen Entwürfen wurden die Todeslager für Kinder organisiert);
  • Leonardo Conti (1900-1945), Reichsärzteführer;
  • Werner Villinger (1887-1961), Prof.Dr. med., Jugendpsychiater, während der NS-Zeit Chefarzt in Bethel und Obergutachter für Zwangssterilisierungen und Euthanasie nach dem Erbgesundheitsgesetz. Ende der 1940er, der gesamten 1950er und Anfang der 1960er Jahre war Werner Villinger an der Philips Universität Marburg tätig. 1961 wurde er „Gutachter im Wiedergutmachungsausschuss des Deutschen Bundestages“ und durfte erneut über seine früheren Opfer ‚gutachten‘. Dort hat er „Entschädigungsneurose“ erfunden. Ende 1961 als man ihm bezüglich seiner Nazi-Vergangenheit anscheinend auf die Schliche gekommen war und eine Untersuchung gegen ihn eingeleitet worden war, soll er Selbstmord begangen haben.
  • Hermann Stutte (1909-1982),Professor Dr. med., „Erbbiologische Forschungen“, „Pionier der deutschen Kinder- und Jugendhilfe“, in der Asozialenfürsorge tätig bzw. in der Bekämpfung von Asozialen hoch engagiert. Seine (1944) Habil.-Schrift trug damals den Titel "Über Schicksal, Persönlichkeit und Sippe ehemaliger Fürsorgezöglinge. (Beitrag zum Problem der sozialen Prognose)". Hermann Stutte (1909-1982), Professor Dr. med., Philips Universität Marburg (1958-1978). Festschrift für Hermann Stutte zum 70. Geburtstag, 1979;
  • Robert Ritter (1901-1951), „Zigeunerforscher“ und Nervenarzt der Universitätsklinik Tübingen;
  • Robert Gaupp (1870-1953), Tübinger Psychiater; bereits 1910 gehörte Gaupp dem Vorstand der Gesellschaft für Rassenhygiene an; entschiedener Befürworter der rassenhygienischen Zwangssterilistierung; ab 1931 war Gaupp Mitglied des Kuratoriums des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Hirnforschung;
  • Wilhelm Frick (1877-1946), Reichsinnenminister;
  • Bruno Gerl (1907-0000), Dr. jur. Dr. rer. pol. Referent im Hauptamt für Volkswohlfahrt der NSDAP;
  • Georg Andreae (1888-1983), 1934-1945 Verwaltungsdezernent für Heil- und Pflegeanstalten in der Provinzialverwaltung Hannover, von 1926-1945 Landrat;
  • Otto Ohl (1886-1973),evangelischer Pfarrer und 50 Jahre lang Geschäftsführer der Inneren Mission im Rheinland;
  • Adalbert Gregor (1877-1971), Jugendpsychiater, einer der aktivsten Verfechter eugenischer Positionen in der Fürsorgeerziehung der zwanziger Jahreund zeitweilig Leiter der Fürsorgeerziehungsanstalt Flehingen bei Brettern (Karlsruhe);
  • Paul Gerhard Braune (1887-1954), Pastor, u.a. Leiter der Betheler Zweiganstalt Lobethal bei Berlin. Auf der Hauptversammlung der Wanderfürsorgeverbände am 12./13. Oktober 1933 in Goslar, plädierte der Geschäftsführer des [von Friedrich v. Bodelschwingh : Vater Bodelschwingh in 1886 ins Leben gerufenen] Deutschen Herbergsvereins, Pastor Paul Gerhard Braune für das Bewahrungsgesetz;
  • Carl Schneider (1891-1946), der an der [Aktion Tod] T-4-Euthanasie-Aktion beteiligte und in Bethel als Chefarztangestellte Medizinalrat;
  • Werner Catel (1884-1981). Oktober 1933 Ordinarius und Leiter der Universitätsklinik Leipzig. 1937 NSDAP. 1939 Herausgeber des Buches „Die Pflege des Gesunden Und Kranken Kindes“. Zugleich ein Lehrbuch der Ausbildung zur Säuglingspflegerin und Kinderkrankenschwester (im Georg Thieme Verlag, Leipzig (1939)). Obergutachter beim Kindermord und Leiter der Mordabteilung seiner Klinik (unter seiner Überzeugung: „Vollidiotische Wesen sind religiös betrachtet keine Menschen, da sie über keine Personalität verfügen“). 1947 Leiter der Kinderheilstätte Mammolshöhe am Taunus. 1954-1960 Ordinarius für Kinderheilkunde in Kiel, Schleswig-Holstein. Werner Catel (1884-1981) [Todesanzeige der Universität: „Durch seine wissenschaftlichen und publizistischen Aktivitäten hat er weit über den engeren Wirkungskreis der Klink hinaus in vielfältiger Weise zum Wohle kranker Kinder beigetragen.“];
  • Carl Ludwig Krug von Nidda (1885-1976), langjähriger Mitarbeiter im Deutschen Verein und Verbindungsmann im Reichsministerium des Innern und treibende Kraft der Fürsorge für ein Bewahrungsgesetz; im Staatsdienst tätig von ca 1935-1945; erneut Referent im Deutschen Verein von 1947 bis 1961;
  • Heinrich Himmler (1990-1945), Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei;
  • Adolf Hitler (1889-1945), Reichskanzler;
  • Joseph Goebbels (1897-1945), Propaganderminister;
  • Paul Werner (1900-1970), Jurist, SS-Standardenführer;
  • Karl Fiehler (1895-1969 ), der bereits seit 1923 Anhänger der Hitler-Bewegung, Münchener Oberbürgermeister;
  • Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege“ (1933-1945), die sich aus [evangelische] Innere Mission, [katholische] Deutsche Caritasverband und [säkulare] Deutsche Rote Kreuz zusammensetzte;
  • Elisabeth Bamberger (1890-1984), nach 1945 u.a. Direktorin des Münchener Stadtjugendamtes;
  • Erich Hilgenfeldt (1897-1945), Vorsitzender der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt(spflege );
  • Alarich Seidler (1897-1979 ), NS-Anhänger, Vorsitzender der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt(spflege );
  • Matthias Heinrich Göring (1879-1945 ), NS-Funktionär, Psychiater und Psychotherapeut;
  • Joseph Mayer (1886-1967), katholischer Priester, später Prof. Dr., Mitarbeiter der Caritas und Mitbegründer des Caritaswissenschaftlichen Institutes Freiburg; Affinität zur Euthanasie des Nazi-Regimes;
  • Johannes Steinweg (1879-1960), Pastor, in den 1920er Jahren schon und auch Dekaden später noch mit Jugendwohlfahrtsppflege befasst, Direktor im Centralausschuss für die Innere Mission der Deutschen Evangelischen Kirche;
  • Rudolf Sievert (1904-1980), Hamburger Jurist, Direktor des Arbeitshauses Groß-Salze (1919-1925), Leiter der Hamburger Wohlfahrtsanstalten (1925-1950), Mitglied in NSV und NSDAP, 1939-1950 und 1954-1960 Vorsitzender des Zentralverbandes deutscher Arbeiterkolonien;
  • Georg Steigerthal (1885-1975), Veröffentlichungen: „Die Bekämpfung asozialer Elemente durch die Nachhaftsstrafe“ (1925); „Besserungs- und Bewahrungsanstalten“ (1925); „Zwangsfürsorgerische Maßnahmen gegenüber erwachsenen Personen. Ein Beitrag zur Geschichte des Arbeitshauswesens und zum Problem der Bewahrung“ (1926);
  • Hermine Albers (1894-1955 ),maßgeblich am Aufbau des Hamburger Landesjugendamtes beteiligt; 1946-1953 Vorsitzende des AWO-Fachausschusses für Jugendwohlfahrt;
  • Robert Plank (1889-1949), Nürnberger Stadtrat; forderte (1934) das Bewahrungsgesetz, dass sich „grundsätzlich auf Anstaltseinweisung“ konzentrieren sollte;
  • Walter Becker (1905-1984), Staatsanwalt, von 1928-1943 und von 1946-1956 u.a. in Halle und Bielefeld tätig, seit 1956 leitender Regierungsdirektor in Hamburg, u.a. Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Vorstandsmitglied des AFET, der AGJJ und der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung, Mitglied im Deutschen Verein Hauptausschusses 1951-1969;
  • Maria Nigemeyer (1888-1968), (CDU/CSU), Stellvertretende Vorsitzende des Fürsorgeausschusses;
  • Robert Lehr (1883-1956), (CDU/CSU), Bundesinnenminister;
  • Herman Gottschick (1908-1995 ), (CDU/CSU), Oberregierungsrat;
  • Wilhelm Kitz (1890-1956), (CDU/CSU), Leiter der Sozialabteilung (Abt. V) des Bundesministeriums des Innern;
  • Luise Stetter (1900-1977), Frankfurter Fürsorgerin;
  • Josef Wagner (1904-1985), in der westfälischen Provinzialverwaltung tätige und aus Münster, Westfalen, stammende Landesrat;
  • Christine Teusch (1888-1968) (CDU), in den späten 50er Jahren Kultusministerin von Nordrhein-Westfalen;
  • Anton Oel (1900-1978), tätig für den Deutschen Städtetag und Mitglied des Deutschen-Verein-Hauptausschusses;
  • Franz Klein (1908-2001), Jurist; Caritasverband; als damaliger Justiziar des DCV einflussreichster Repräsentant der Freien Wohlfahrtspflege.
All diese und viele andere mehr verlangten die Einführung solcher Gesetze (d.h. Gesetze zur Bewahrung und Internierung von jungen Menschen: Geschlossene Unterbringung[auch für ältere junge Menschen !!!]) in Deutschland schon um 1918, und am 7. Dezember 1949 waren die CDU/CSU-Fraktion im deutschen Bundestag die Ersten in der Nachkriegszeit die sich DIESEM VERLANGEN anschlossen.

Aber erst die Bundesregierung im Jahre 1961 mit Unterstützung der Wohlfahrtsverbände aller Konfessionen und mit Zustimmung aller politischen Parteien ! (mit Ausnahme der KPD-Abgeordneten !) setzte dies schlussendlich in die Tatsache um.

Das Bundesverfassungsgericht aber erklärte dieses Gesetz verfassungswidrig – nicht im Einklang mit dem Grundgesetz ! – und es wurde aus diesem Grunde im Jahre 1967 als "nichtig" erklärt.

Andererseits, das damalige (1924er) nach dem Zweiten Weltkrieg, bis zum Jahre 1991/92, weiterbestehende deutsche Jugendwohlfahrtsgesetz in Verbindung mit dem Bundessozialhilfegesetz und verschiedenen anderen Fürsorgeverordnungen der Länder, die jahrzehntelang gegen Kinder und Jugendliche in Deutschland angewendet wurden, und sie (in der Nachkriegszeit verfassungswidrig – nicht im Einklang mit dem Grundgesetz !) rechtswidrig ihrer Freiheit beraubten, die Verfügungen enthielten die dem von dem Bundesverfassungsgericht für rechtswiedrig erklärten Bewahrungsgesetz-Paragraph sehr ähnlich waren, prangerte niemand an. Aber auch ohne gesetzliche Richtlinien, Verordnungen oder andere förmliche Rechtsgrundlagen – bzw. unter Anwendung rechtsbeugender Praxis !!! – verschwanden Kinder und Jugendliche in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1945 und 1985 massenhaft hinter Mauern und Stacheldraht, besonders kirchlicher Einrichtungen verschiedener Arten, wo sie dann (ohne Berufungseinlegemöglichkeit !) ihren Peinigern hilflos ausgeliefert waren, und misshandelt, missbraucht und systematisch für ihre Arbeitskraft ausgebeutet wurden.

Die Kirchen waren die Täter, die Jugendämter waren die Heeler, und der Staat war in jedem Fall mitverantwortlich für das den Opfern jahrzehntelang zugefügte Unrecht und Leid.

Wer von den heutigen Politikern will sich also mit diesen Ihnen durchaus bekannten damaligen Politikern, und 'Fürsorgern' und 'Fürsorgerinnen' (all diesen oben aufgeführten Personen des öffentlichen Lebens) auf die gleiche Stufe stellen oder von den Wählern auf die gleiche Stufe gestellt werden ? --- oder vom Ausland als auf der gleichen Stufe stehend gesehen werden ?


Das zum ersten mal in Deutschland am 1. Mai 1961 verwirklichte und am 1. Juni 1962 in Kraft tretende Bewahrungsgesetz wurde 5 Jahre und 2½ Monate später vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig – nicht im Einklang mit dem Deutschen Grundgesetz – erklärt. Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrigkeit von § 73 Abs. 2 und 3 Bundessozialhilfegesetz vom 18. Juli 1967 [Auszug] @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/1961_Bewahrungsgesetz_1918-1967_verfassungswidrig.html (Auszug schon einmal von dem Australier Martin Mitchell im Jahre 2004 zusammengestellt und online gestellt: 15.06.2004 als er gerade erst mit dieser seiner Arbeit angefangen hatte und daher damals noch ziemlich unerfahren war).


Das Ganze (damals und auch jetzt wieder) zusammengestellt von dem Australier Martin Mitchell mit Hilfe von – aber nicht ausschließlich mit Hilfe von – Information entnommen aus dem im Jahre 2003 erschienenen Sachbuch von MATTHIAS WILLING, »DAS BEWAHRUNGSGESETZ (1918-1967)«


All dies wird jetzt auch wieder von mir an viellerlei anderen Stellen im Internet veröffentlicht werden !

__________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )

Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ ( MM )
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2011, 08:01   #303
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen ♦♦♦ Bundesfamilienministerium-Stellungnahme zur HEIMKINDERSACHE ♦♦♦

.
Stellungnahme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 6. Mai 2011 zu dem Schreiben (des VEH e.V. an alle Bundestagsabgeordneten)


[ d.h. 3-seitige Stellungnahme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ( BMFSFJ ) vom 06.05.2011 zu dem 2-seitigen Schreiben desVereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) vom 19. April 2011 an alle Bundestagsabgeordneten,

ein Schreiben seitens des VEH e.V., das auch folgende Textpassage enthielt:

Unsere Forderungen umfassen folgende Punkte:

1.) 300 € monatlicher Opferrente pauschal für alle ehemaligen Heimkinder.
2.) Auf Wunsch des/der Ehemaligen statt der monatlichen Opferrente eine Einmalzahlung von 54.000 € (300 € monatlicher Rente hochgerechnet auf 15 Jahre).
3.) Die Möglichkeit für besonders geschädigte ehemaliger Heimkinder, bei Glaubhaftmachung ihrer besonderen Schädigung eine höhere Einmalzahlung oder Opferrente.
4.) Die Einbeziehung von ehemaligen Heimkindern mit Behinderung.
5.) Die Einbeziehung von ehemaligen Heimkindern aus der damaligen DDR.
6.) Die Einbeziehung von ehemaligen Heimkindern, deren Heimzeit in den 40er Jahren lag.
7.) Die Einbeziehung von ehemaligen Heimkindern, deren Heimzeit in den 70er und 80er Jahren lag.

Eine hervorragende Kopie des vollständigen Schreibens des VEH e.V. ist hier zu finden @ http://hwelt.de/c/content/view/7981/1/ oder auch hier @ http://www.indymedia-letzebuerg.net/index.php?option=com_content&task=view&id=75553&Itemid=27 - ( und hier im Elo-Forum.org in diesem Thnread: Beitrag 290 vom 20.04.2011, um 01:24 Uhr ) und an ungefähr fünfzig weiteren Stellen im Internet --- nur nicht in den etablierten Medien. ]

[ eine 3-seitige Stellungnahme des BMFSFJ vom 06.05.2011 – ohne Briefkopf – eine Stellungnahme, die als solche auch nicht vom BMFSFJ an den Verein selbst adressiert oder versandt wurde – sondern nur aus dritter Hand zu seiner Kenntnis kam. ]


[ eine 3-seitige Stellungnahme des BMFSFJ, die sich vorwiegend und maßgeblich mit der nachkriegsdeutschen ( westdeutschen ! ) »Fürsorgeerziehung« ( »FE« ) und »Freiwilligen Erziehungshilfe« ( »FEH« ) und den damals in diesem Zusammenhang in Westdeutschland praktizierten autoritären Erziehungsmaßnahmen und Methoden in der Heimerziehung ( ca 1945- ca 1991 ) befasst --- »FEH« und »FE« zuletzt in der alten Bundesrepublik abgelöst durch das überall in den alten Bundesländern erst am 1. Januar 1991 in Kraft tretende Kinder- und Jugendhilfegesetz ( KJHG ). Wenn umgangssprachlich vom »KJHG« oder vom »Kinder- und Jugendhilfegesetz« gesprochen wird, ist etwa seit 1996 immer der Kern des Gesetzes - sein Artikel 1 - gemeint, der als SGB VIII der achte Teil des Sozialgesetzbuches ist. ] [ siehe z.B. auch @ http://de.wikipedia.org/wiki/Achtes_Buch_Sozialgesetzbuch ]


Stellungnahme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 06. Mai 2011 zu dem im Schreiben genannten Forderungen

Forderungen 1-3):

Die Forderungen des VEH [ „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ] waren dem RTH [ „Runden Tisch Heimerziehung“ ], als er seinen Abschlussbericht formulierte, bekannt. Die in die gleiche Richtung ziehlenden Forderungen der am RTH vertretenen ehemaligen Heimkinder sind in den Abschlussbericht aufgenommen worden (S. 32/33). Nach einer ausführlichen Bewertung der Missstände in der Heimerziehung (S. 7-31) hat sich der RTH diesen sehr weitgehenden Forderungen auch im Hinblick auf die Vergleichbarkeit mit anderen Opfergruppen nicht angeschlossen, sondern schlägt neben rehabilitativen Maßnahmen für die ganze Betroffengruppe zweckgebundene fiananzielle Maßnahmen zugunsten einzelner Betroffener vor (S. 36-38).

Forderung 4):

Der RTH bemühte sich in Umsetzung der Empfehlung des Petitionsausschusses, die dem Auftrag des Bundestages zugrunde lagen, um Aufarbeitung und Anerkennung des Unrechts, das Kinder und Jugendliche in öffentlichen Erziehungsheimen der Bundesrepublik Deutschland erlitten hatten und erarbeitete Lösungsvorschläge für die Anerkennung und Rehabilitierung. Er war dabei mit der Aufarbeitung der Jugendhilfepraxis im Bereich des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes (RJWG) bzw. Jugendwohlfahrtsgesetzes (JWG) beauftragt. Daher hat sich der RTH ausschließlich mit der damaligen Heimerziehung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe befasst. Erwaiges Unrecht, das in Einrichtungen der Behindertenhilfe und an dort untergebrachten Kindern und Jugendlichen begangen wurde, war nicht Gegenstand des Auftrages des Petitionsausschusses, daher auch nicht der Arbeit des RTH. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Empfehlungen des RTH keine Signalwirkung auf angrenzende Bereiche, wie etwa die Behindertenhilfe, entfalten könnten. Diese werden jedoch bezüglich ihrer Übertragbarkeit auf Einrichtungen der Behindertenhilfe gesondert zu prüfen sein.

Forderung 5):

Die Besonderheit der Situation der ostdeutschen Heimkinder wurde seitens des Petitionsausschusses im Rahmen seiner Beratungen vor drei Jahren behandelt, aber nicht weiter verfolgt.

Die Regierungsfraktionen des Deutschen Bundestags [ CDU/CSU, FDP, SPD, BÜNDNIS 90 GRÜNE, DIE LINKE. ] und die Bundesregierung [ CDU/CSU und FDP ] teilen jedoch die Einschätzung, dass die Opfer der DDR-Heimerziehung bei der berechtigten Diskussion um die Auswirkungen der Heimerziehung in den Einrichtungen der alten Bundesrepublik in den 50er und 60er Jahren nicht vergessen werden dürfen.

Im derzeit laufenden parlamentarischen Diskurs des Deutschen Bundestags setzen sich die Regierungsfraktionen deshalb von vornerein für eine mögliche Erweiterbarkeit der Lösungsansätze und Empfehlungen des Runden Tischs Heimerziehung für die ehemaligen westdeutschen Heimkinder auf die Situation der ehemaligen ostdeutschen Heimkinder ein. Damit sollen auch die Belange der ostdeutschen Heimkinder möglichst zeitnah eine angemessene Form der Wiedergutmachung finden.

Forderung 6):

Die Situation der Heimkinder vor der Gründung der Bundesrepublik Deutschland war aus den bereits bei Forderung 4) erläuterten Gründen nicht Gegenstand des Auftrages des RTH. Für die Aufarbeitung des NS-Unrechts sind andere Formen der Wiedergutmachung gefunden worden.

Forderung 7):

Der RTH hat sich gemäß dem Auftrag des Bundestages mit dem Schicksal der Heimkinder bis 1975 beschäftigt. Wie bereits der Petitionsausschuss festgestellt hat, erfolgte ab dem Beginn der 70er Jahre ein umfassender Wandel des Systems der Einweisung und der Unterbringung in den Einrichtungen der Erziehungshilfe selbst. Das vom RTH festgestellte Versagen des Systems Jugendhilfe wurde abgestellt. Gleichwohl gab es und gibt es bis in die Gegenwart immer wieder Fälle von Versagen von handelnden Personen. Doch im Gegensatz zu der im Bericht des RTH beschriebenen Situation insbesondere in den 50er und 60er Jahren können die Betroffenen, die durch einen vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriff eine gesundheitliche Schädigung erlitten haben, für seit dem 16. Mai 1976 in den alten und nach dem 2. Oktober 1990 in den neuen Bundesländern verübte Gewalttaten Versorgungsleistungen durch das Opferentschädigungsgesetz (OEG) erhalten. Auch für Gewalttaten, die vor dem 16. Mai 1976 in den alten bzw. vor dem 3. Oktober 1990 in den neuen Bundesländern stattgefunden haben, können Leistungen erbracht werden, hier allerdings nur dann, wenn das Opfer durch Schädigung schwerbeschädigt und wenn es wirtschaftlich bedürftig ist. Auserdem muss das Opfer seinen Wohnsitz in Deutschland haben. Somit kommen solche Leistungen nur in Ausnahmfällen in Betracht.

Zum Leistungsspektrum des OEG zählen Rentenleistungen zum Ausgleich der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Schädigung, Leistungen zur Heil- und Krankenbehandlung sowie fürsorgerische Leistungen zur Sicherstellung des Lebensunterhalts. Die Grundrenten nach dem OEG für Geschädigte und Hinterbliebene bleiben bei der Berechnung anderer Sozialleistungen anrechnungsfrei. Weitere Rentenleistungen nach dem OEG sind jedoch als Einkommen anzurechnen. Bestehen gesetzliche Schadensersatzansprüche des Gewaltopfers oder seiner Hinterbliebenen gegenüber Dritten, gehen diese auf den Bund bzw. die Länder als Kostenträger des Gesetzes über.

Nach Bekanntwerden einer Reihe von Fällen sexuellen Kindesmissbrauchs in kirchlichen und weltlichen Einrichtungen Anfang des Jahres 2010 hat das [ CDU/CSU / FDP ] Bundeskabinett als Reaktion und als Signal, dem von Vertuschen und Verdrängen geprägten Umgang mit dem Thema entgegenzuwirken, am 24. März 2010 die Einrichtung des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ beschlossen. Um dem komplexen Thema gerecht zu werden, wurde der Vorsitz gemeinsam von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder [ CDU/CSU ], der Bundesministerin der Justiz, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger [ FDP ], und der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan [ CDU/CSU ], übernommen.

Ziel des Runden Tisches [ „Sexueller Kindesmissbrauch“ ] ist es, in Institutionen und Verbänden, aber auch im familiären Umfeld die Möglichkeiten von Prävention, Opferschutz, Aufklärung und Aufdecking zu verbessern, eine rechtzeitige und effektive Strafverfolgung der Fälle von sexuellem Missbrauch zu gewährleisten und die Forschung und Evauation zum Thema „Sexuelle Gewalt“ voranzubringen. Die Schicksale der Heimkinder sind dabei ohne Beschränkung auf die alte Bundesrepublik und die Zeit vor 1970 mit einbezogen. Der Runde Tisch Sexueller Missbrauch hat im Dezember 2010 zunächst einen Zwischenbericht vorgelegt, der unter www.rundertisch-kindesmissbrauch.de heruntergeladen werden kann. Anfang März 2011 hat sich zudem eine Bundesinitiative Betroffenrr gegründet (www.die-bundesinitiative.de).


[ Das Original dieser offiziellen 3-seitigen Stellungnahme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist hier zu finden: auf der Home-Page des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) @ http://veh-ev.info/ ]


[ Der eigentliche Verfasser/die eigentliche Verfasserin dieser BMFSFJ-Stellungnahme vom 06.05.2011 ist nicht bekannt. ]


[ Für republikflüchtige Opfer des Unrechts und Leids ( Unrecht und Leid verursacht den Betroffenen in ihrer Kindheit- und Jugendzeit seitens der Bundesrepublik Deutschland ! ) zahlt die Bundesrepublik Deutschland nicht, und sie sieht sich anscheinend diesbetreffend auch nicht in der Pflicht. --- Im Ausland ansässige Ausländer ( d.h. damalig Betroffene ) haben somit keine aus ihrem Schaden resultierenden Ansprüche auf Hilfeleistungen geschweige denn auf Entschädigung - will die Bundesrepublik Deutschland jetzt anscheinend bestimmen. ]

_________________________________________________________________

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and its "democracy".

__________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )

Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ ( MM )
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2011, 00:18   #304
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen Alptraum Erziehungsheim – nachkriegsdeutsche Fürsorgehöllen ( ca 1945- ca 1975 )

.
Veranstaltung der Hochschule Mannheim: Fakultät Sozialwesen

Erziehungshilfen zum Fürchten

Öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Vorlesung „Geschichte der Sozialen Arbeit“

Dienstag, 31. Mai 2011
Beginn 13:45 Uhr
Ende ca 16:45 Uhr

Veranstaltungstermin-Ansage @ http://www.sw.hs-mannheim.de/fileadmin/user_upload/fakultaeten/fakultaet_s/AllgPdf/Veranstaltung_Heimerziehung.pdf

Flyer auch wiedergegeben auf der Vereinswebseite des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) @ http://veh-ev.info/
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2011, 13:39   #305
roterhusar
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von roterhusar
 
Registriert seit: 04.07.2006
Beiträge: 3.339
roterhusar Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

gibt es ein Foto von der Gedenktafel?

Immer fällt einem 40 Jahre später ein, och, da haben welche wieder Verbrechen begangen. Obwohl, die Abstände zwischen Tat und Aufklärung scheinen kürzer zu werden.

Gestern hörte ich im Radio: "... es kann sich nur um eine symbolische Entschädigung handeln ...". Unverschämtheit. Als ob es darum ginge, und nicht um die Frage, wie es überhaupt dazu kommen konnte.
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
roterhusar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2011, 17:22   #306
Eka->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 10.12.2005
Beiträge: 1.635
Eka
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Zitat:
Unsere Forderungen umfassen folgende Punkte:

1.) 300 € monatlicher Opferrente pauschal für alle ehemaligen Heimkinder.
2.) Auf Wunsch des/der Ehemaligen statt der monatlichen Opferrente eine Einmalzahlung von 54.000 € (300 € monatlicher Rente hochgerechnet auf 15 Jahre).
3.) Die Möglichkeit für besonders geschädigte ehemaliger Heimkinder, bei Glaubhaftmachung ihrer besonderen Schädigung eine höhere Einmalzahlung oder Opferrente.
4.) Die Einbeziehung von ehemaligen Heimkindern mit Behinderung.
5.) Die Einbeziehung von ehemaligen Heimkindern aus der damaligen DDR.
6.) Die Einbeziehung von ehemaligen Heimkindern, deren Heimzeit in den 40er Jahren lag.
7.) Die Einbeziehung von ehemaligen Heimkindern, deren Heimzeit in den 70er und 80er Jahren lag.
Nr. 7 ist auch wichtig. Gut, dass einige auch aus diesen Zeiten angefangen haben zu erzählen.

Was recht Schade ist und was wirklich verändert werden muss, ist die Verjährungsfrist bei gerade solchen Sachen.
__

Audiatur et altera pars....
Eka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 01:50   #307
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen AW: Albtraum Erziehungsheim

.
In Bezug auf Beitrag 305 und die Frage und Aussage von »roterhusar« vom 26.05.2011, 12:39 Uhr.

1. ) Ein Foto der Gedenktafel in Bezug auf die im Nachkriegsdeutschland in Glückstadt, Schleswig-Holstein, gefolterten Fürsorgezöglinge gibt es in der WILSTERSCHE ZEITUNG ( vom 23.05.2011 ) @ http://www.shz.de/nachrichten/lokales/wilstersche-zeitung/artikeldetails/article/787/stadt-stellt-sich-duesterer-geschichte.html zusammen mit einem detailierten Artikel betitelt »Stadt stellt sich düsterer Geschichte«.

Ein weiterer Artikel zur Sache, aber ohne Foto, unter der Überschrift »Eine Gedenktafel für Heimkinder« ( vom 24.05.2011 ) ist hier zu finden: in Neues Deutschland @ http://www.neues-deutschland.de/artikel/198272.eine-gedenktafel-fuer-heimkinder.html

2. ) Für eine angemessene Entschädigung wird seitens der Heimopfer weiterhin gekämpft.


In Bezug auf Beitrag 306 und die Frage und Aussage von »Eka« vom 26.05.2011, 16:22 Uhr.

Was am meisten fehlt bei allen Nutznießern von nachkriegdeutscher Zwangsarbeit / Arbeitsausbeutung und Misshandlung in Ost und West bei MUTTER KIRCHE und bei VATER STAAT und bei INDUSTRIE und bei allen in die Pflicht zu nehmenden RECHTSNACHFOLGERN, ist ein wirkliches RECHTSBEWUSTSEIN. Wenn sie das hätten, würden sie auch sofort Sühne tun und angemessene Wiedergutmachung leisten.
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 02:00   #308
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen HEIMKINDERSACHE – Es tut sich was im Bundestag.

.
▲ HEIMKINDER - Am Donnerstag, 9. Juni 2011 wurde folgender Antrag im Bundestag gestellt. ▲


Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.


elektronische Vorab-Fassung *
@ http://dokumente.linksfraktion.de/drucksachen/22475_1706093.pdf ( ingesamt 3 Seiten )


Deutscher Bundestag
17. Wahlperiode

Drucksache 17/6093
08. 05. 2011


Antrag
der Abgeordneten Heidrun Dittrich, Diana Golze, Matthias W. Birkwald, Klaus Ernst, Ulla Jelpke, Katja Kipping, Jutta Krellmann, Cornelia Möhring, Wolfgang Neskovic, Yvonne Ploetz, Kersten Steinke, Halina Wawzyniak, Jörn Wunderlich, Sabine Zimmermann und der Fraktion DIE LINKE.


Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.


Der Bundestag wolle beschließen:

I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:

1. Am 13. Dezember 2010 wurde der Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Runde Tisch befasste sich mit der Situation von Kindern und Jugendlichen, die in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in stationärer Heimunterbringung lebten.

In seinem Abschlussbericht kommt der Runde Tisch zu der Bewertung, dass die Gründe wegen derer die Kinder und Jugendlichen in Heimerziehung kamen, aus heutiger Sicht oftmals nicht nachvollziehbar sind. Denn dabei hätten auch die damalige Rolle der Heimerziehung als disziplinierende und kontrollierende Instanz, ein reaktionär-konservativer Zeitgeist und eine andere gesellschaftliche Sicht auf Kinder und Jugendliche eine Rolle gespielt.

Der Runde Tisch erkennt zudem an, dass bei der Durchführung der Heimerziehung Unrecht geschehen und Leid verursacht worden ist. Die Auflistung der zahlreichen Missstände erfolgt im Abschlussbericht unter den Zwischenüberschriften: „Strafen in der Heimerziehung“, „Körperliche Züchtigung“, „Arreststrafen und Essensentzug“, „Demütigende Strafen“, „Kollektivstrafen“, „Kontaktsperren und Briefzensur“, „Sexuelle Gewalt“, „Religiöser Zwang“, „Einsatz von Medikamenten/Medikamentenversuche“, „Arbeit und Arbeitszwang“ sowie „Fehlende oder unzureichende schulische und berufliche Förderung“.

In einer zusammenfassenden Bewertung kommt der Runde Tisch schließlich zu der Einschätzung, dass es in der Heimerziehung der frühen Bundesrepublik zu zahlreichen Rechtsverstößen gekommen ist, die auch nach damaliger Rechtslage und deren Auslegung nicht mit dem Gesetz und auch nicht mit pädagogischen Überzeugungen vereinbar waren. Elementare Grundsätze der Verfassung wie das Rechtsstaatsprinzip, die Unantastbarkeit der Menschenwürde und das Recht auf persönliche Freiheit und körperliche Integrität hätten bei weitem zu wenig Beachtung und Anwendung gefunden. Die Heimerziehung in der DDR bedarf ebenso einer kritischen Aufarbeitung. Die Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR ist jedoch noch nicht abgeschlossen.

2. Als Rehabilitierung schlägt der Runde Tisch ein Maßnahmebündel vor. Dazu gehören vor allem die Anerkennung des erlittenen Unrechts und eine Entschuldigung der damals Verantwortlichen, die Vereinfachung der Einsichtnahme der Betroffenen in ihre damaligen personenbezogenen Akten sowie die Einrichtung von niedrigschwelligen Anlauf- und Beratungsstellen. Für finanzielle Maßnahmen soll ein Fonds für ehemalige Heimkinder gegründet werden. Dafür sollen 120 Millionen Euro zur Verfügung stehen, die zu gleichen Teilen von Bund, den westdeutschen Bundesländern und den beiden Kirchen getragen werden sollen.

Der Runde Tisch orientiert seine Vorschläge für aus dem Fonds zu leistende finanzielle Entschädigungen dabei an heute noch bestehenden Beeinträchtigungen, die die Heimerziehung verursacht hat. 20 Millionen Euro sollen für einen „Rentenersatzfonds“ und 100 Millionen Euro für einen „Fonds für Folgeschäden aus Heimerziehung“ zur Verfügung stehen. Aus diesem „Folgeschädenfonds“ sollen Maßnahmen zugunsten einzelner Betroffener aufgrund von Traumatisierungen und besonderem Hilfebedarf bezahlt werden können. Der Katalog des „besonderen Hilfebedarfs“ enthält im Wesentlichen die üblichen Angebote von Trägern der Sozialen Arbeit mit älteren Menschen in schwierigen Lebenslagen.

3. Viele Betroffene, die in Erziehungsheimen der Bundesrepublik Leid und Unrecht erfahren haben, distanzieren sich von den Ergebnissen des Runden Tisches. Sie kritisieren bereits dessen Zusammensetzung. So seien unter den 21 stimmberechtigten Mitgliedern lediglich drei ehemalige Heimkinder vertreten gewesen. Die ehemaligen Heimkinder seien zudem massiv unter Druck gesetzt worden. Es habe geheißen, wenn nicht weiterverhandelt werde, sei der Runde Tisch geplatzt, und es gebe gar nichts für die ehemaligen Heimkinder (Das Parlament vom 24.01.2011). Der im Abschlussbericht vorgeschlagene Fonds mit 120 Millionen Euro sei unterfinanziert und auf keinen Fall ausreichend. Mit dieser Summe sei eine angemessene Entschädigung für die meisten Opfer nicht möglich (Das Parlament a.a.O.).

4. Der Deutsche Bundestag erachtet insbesondere die Frage der finanziellen Entschädigung ehemaliger Heimkinder durch die Empfehlungen des Runden Tisches als nicht zufriedenstellend gelöst. Die finanziellen Empfehlungen des Runden Tisches zielen nicht auf eine Anerkennung der Leiden der ehemaligen Heimkinder. Sie versuchen durch das Anknüpfen an noch vorhandenen Folgeschäden lediglich, eine angemessene Versorgung der Opfer der Heimerziehung sicherzustellen. Eine angemessene Versorgung sollte jedoch bereits im Rahmen der allgemeinen sozialen Sicherungssysteme selbstverständlich gewährleistet sein.

Die Betroffenen dürfen aus Sicht des Deutschen Bundestages erwarten, dass eine finanzielle Anerkennung ihrer Leiden nicht von noch vorhandenen Folgeschäden abhängig gemacht wird. Eine gerechte Entschädigung muss an dem verübten Unrecht ansetzen. Eine pauschalierte Opferentschädigung für ehemalige Heimkinder, die unter dem „System Heimerziehung“ gelitten haben, ist deshalb unerlässlich.

Eine solche pauschalierte Opferentschädigung ist auch mit den Feststellungen des Runden Tisches vereinbar. Der Runde Tisch spricht von einem „System Heimerziehung“. Prof. Dr. Manfred Kappeler wies in seiner Würdigung des Abschlussberichts des Runden Tisches auf das systematische Unrecht hin, das in Heimen stattgefunden hat. Die ehemaligen Heimkinder selbst wollten den Begriff des „Unrechtssystems der Heimerziehung“ in den Runden Tisch einführen, wurden jedoch überstimmt.

Die Ausgrenzung der Heimkinder und ihre Ohnmacht gegenüber den Institutionen war weit verbreitet und wurde vom damals geltenden Recht mit verursacht und begünstigt. Die Personengruppe der Heimkinder war dadurch von wesentlichen rechtsstaatlichen Sicherungen ihrer Rechte ausgeschlossen. Der Rechtsstaat Bundesrepublik hat seine eigenen Ansprüche gegenüber den Heimkindern nicht eingelöst.

5. Die Höhe der Entschädigungszahlungen sollte sich an dem Beispiel anderer Staaten orientieren. In der Republik Irland erhielten ehemalige Heimkinder eine Entschädigung von durchschnittlich 75 000 Euro. Insgesamt wurde dort eine Summe von insgesamt 1,2 Milliarden Euro für die Opferentschädigung zur Verfügung gestellt. In der Bundesrepublik empfiehlt aktuell die Unabhängige Beauftragte des Runden Tisches Sexueller Missbrauch bis zu 50 000 € als Entschädigung an die Betroffenen zu zahlen.

II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,

1. zeitnah einen Gesetzentwurf für ein Heimerziehungsopferentschädigungsgesetz vorzulegen, das sich an folgenden Eckpunkten orientiert:

● Das Gesetz regelt die Entschädigung ehemaliger Heimkinder, die in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in stationärer Heimunterbringung lebten.

● Als Anerkennung für das Leiden ehemaliger Heimkinder wird eine monatliche Entschädigungsleistung in Höhe von monatlich 300 Euro oder nach Wahl der Berechtigten eine Einmalzahlung von 54.000 Euro eingeführt. Damit soll für die Betroffenen eine Anerkennung der erlittenen Nachteile und Schädigungen geschaffen werden.

● Die Entschädigungszahlungen erfolgen unabhängig von aktuell noch vorhandenen Folgeschäden. Anknüpfungspunkt ist allein das den Betroffenen zugefügte persönliche Unrecht.

● Für besonders geschädigte ehemaliger Heimkinder soll bei Glaubhaftmachung ihrer besonderen Schädigung eine höhere Einmalzahlung oder Opferrente möglich sein.

● Neben den öffentlichen, privaten und kirchlichen Trägern der Heime werden auch Betriebe, die Heimkinder beschäftigten, an der Finanzierung angemessen beteiligt.

● Die Entschädigungszahlungen sind unabhängig von anderen Ansprüchen und nicht auf sie anrechenbar. Der Anspruch ist unpfändbar und nicht vererbbar;

2. dem Deutschen Bundestag zeitnah eine angemessene Umsetzung der Vorschläge des Runden Tisches (mit Ausnahme der Empfehlungen zu den individuellen Entschädigungsleistungen) vorzulegen;

3. dem Deutschen Bundestag möglichst zeitgleich eine Lösung vorzuschlagen, wie auch ehemaligen Heimkindern mit Behinderung, ehemaligen Heimkindern aus der DDR und ehemaligen Heimkindern, deren Heimzeit in den 40er-Jahren lag, eine gleichwertige Anerkennung zugebilligt werden kann;

4. die Empfehlung des Runden Tisches nach einer Entschuldigung umzusetzen. Die Bundesregierung bittet im Namen der beteiligten staatlichen Institutionen um Entschuldigung. Die Kirchen und Privatheime werden aufgefordert, um Entschuldigung zu bitten.

Berlin, den 8. Juni 2011

Dr. Gregor Gysi und Fraktion


* Wird nach Vorliegen der lektorierten Druckfassung durch diese ersetzt



[ Meine Hervorhebungen in indigo Farbe sind für die Ost-Heimopfer gedacht. ]
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 03:01   #309
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen HEIMKINDERSACHE – Es tut sich was im Bundestag.

In Bezug auf den „Antrag der Fraktion DIE LINKEim Bundestag ( d.h. ein Antrag der von den Bürgern gewählten LINKEN Abgeordneten im Deutschen Bundesparlament in Berlin ) und die meinerseitige Bekanntgebung dieses Antrages in Beitrag 308 unter der jetzigen von mir selektierten Überschrift

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen

Die CDU/CSU, die FDP, die SPD und die GRÜNEN, hingegen – verbündet mit den Täterschaften KIRCHE und INDUSTRIE ( und anderen Nutznießern von „Heimkinder-Zwangsarbeit“ ) – wollen, dass man uns Ehemalige Heimkinder so schnell wie möglich mit so wenig wie möglich abspeist.

Sie nennen IHREN interfraktionellen Antrag:

»Opfern von Unrecht und Misshandlungen in der Heimerziehung wirksam helfen«.
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 03:30   #310
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen HEIMKINDERSACHE – Es tut sich was im Bundestag.

.
Boarduser »
Ehemaliges Heimkind« informiert weiter:

In Bezug auf meinen Beitrag vom Donnerstag, 16. Juni 2011, um 01:00 Uhr – Beitrag 308

und

In Bezug auf meinen Beitrag vom Donnerstag, 16. Juni 2011, um 02:01 Uhr – Beitrag 309

in diesem von mir zu diesem Zweck eröffneten Thread:

Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen

YouTube @ http://www.youtube.com/watch?v=bHPNAOVmaWE ( insgesamt 7 Minuten und 20 Sekunden )

Aufführung der parlamentarischen Rede – eine auf ca 5 Minuten beschränkten Rede – der Fraktion DIE LINKE präsentiert von der Bundestagsabgeordneten Heidrun Dittrich im Deutschen Bundestag

...auf YouTube designiert als

»TOP 7 - Hilfe für Opfer von Misshandlung in Heimen - 114. Sitzung vom 09.06.2011« [ im Deutschen Bundestag ]

...eine Rede, die durch Einwände seitens der Bundestagsabgeordneten Marlene Rupprecht ( „Kinderbeauftragte“ ) der Fraktion der SPD unterbrochen wurde.

Zwischenruf Marlene Rupprecht, SPD zur Rede von Heidrun Dittrich, DIE LINKE - 9. Juni 2011:

Zitat:
Die Kollegin Dittrich behauptet, dass die ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch – sechs waren es – dass die unter Druck gesetzt wurden und erpresst wurden. Ich war Mitglied des Runden Tisches für den Petitionsausschuss. Und ich möchte hier feststellen, dass ich es nicht zugelassen hätte, dass irgend jemand erpresst wird oder unter Druck gesetzt wird. ( Beifall [ihrer Parteikollegen] ) Meine Aufgabe am Runden Tisch war, darauf zu achten, dass die Vorgaben des Petitionsausschusses umgesetzt werden. Und egal, wer was im Nachhinein behauptet, es stimmt so nicht.

Unter diesem YouTube-Video-Fenster @ http://www.youtube.com/watch?v=bHPNAOVmaWE steht auch folgender hinweisender Kommentar:
Für alle Heimkinder die nicht glauben wollen das es nur 666,- Euro Entschädigung gibt. Hier ist der Teufel am Werk.“ ( anzunehmen ein Kommentar desjenigen, der dieses Video bei YouTube online gestellt hat ).



Als RUNDMAIL - mit dem Betreff »♦♦♦ Sind CDU/CDU, FDP, SPD und GRÜNE um Gerechtigkeit für Heimkinder im Bundestag bemüht ? ♦♦♦« - ist es meinerseits ebenso schon an mehrere hundert Empfänger gegangen !
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 03:50   #311
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen HEIMKINDERSACHE – Es tut sich was im Bundestag.

.
Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen

Bezüglich meiner Beiträge:
Beitrag 308, Beitrag 309 und Beitrag 310 ( Heute ).

Ich persönlich muß zugeben, dass ich hauptsächlich nur an der Rede vom 9. Juni 2011 der Bundestagsabgeordneten Frau Heidrun Dittrich der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag – unter dem Motto »Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen«, wiedergegeben @ http://www.youtube.com/watch?v=bHPNAOVmaWE, interesssiert bin.

Aber ok, wer die Reden der CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten, der FDP-Bundestagsabgeordneten, der SPD-Bundestagsabgeordneten, der GRÜNEN-Bundestagsabgeordneten, und nochmals der CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten bevorzugt und als

Heimopfer mit 666.- Euro Entschädigung“ / „Hilfeleistung
( oder wie auch immer diese Parteien bevorzugen es zu nennen ) zufrieden ist,

dem bleibt es durchaus freigestellt sich in diese Abgeordneten und deren 'Angebot' zu verlieben.


Hier sind zwei dieser weiteren Reden aufgeführt – im Dierk Schaefer Blog:
SPD – Marlene Rupprecht
FDP – Sibylle Laurischk
BÜNDIS 90/DIE GRÜNEN – Katja Dörner
@ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/09/deutscher-bundestag-17-wahlperiode-drucksache-176093/#comment-1511


Und hier sind drei weitere dieser Reden aufgeführt – auf YouTube
CDU/CSU – Dorothea Bär @ http://www.youtube.com/watch?v=RQZzX_r6k_M


CDU/CSU – Elisabeth Winkelmeier-Becker @ http://www.youtube.com/watch?v=E2BrAxik3tQ


Für damalige Heimopfer, die heute irgendwo im Ausland oder auch in Übersee leben ( besonders diejenigen, die schon vor längerer Zeit ausgewandert sind und die heute eine andere als die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen ) [ und das trifft, u.a., auch genau auf mich zu ! ] scheint noch nicht einmal
eine Entschädigung / Hilfeleistung
so wie sie die CDU/CSU, FDP, SPD und DIE GRÜNEN sich vorstellen, vorgesehen zu sein.
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 04:32   #312
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen HEIMKINDERSACHE – Es tut sich was im Bundestag.

.
Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen


Sitzung des Bundesparlaments der Bundesrepublik Deutschland

Deutscher Bundestag im großen Plenarsaal im Reichstagsgebäude in Berlin

EHEMALIGE HEIMKINDER – ALLES WAS DU IN DIESEM ZUSAMMENHANG WISSEN MÖCHTEST / WISSEN SOLLTEST,
AUFGEZEICHNET IM GENAUEN WORTLAUT
( kann jeder selbst lesen und genau studieren )
@ http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/17/17114.pdf

Zitat:
Plenarprotokoll 17/114

Deutscher Bundestag
Stenografischer Bericht
114. Sitzung
Berlin, Donnerstag, den 9. Juni 2011

Inhalt:

Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 114. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 9. Juni 2011 – VII

[ Die fünfstellige Nummer zusammen mit dem Großbuchstaben dahinter repräsentiert jeweilig die Seitenzahl und genaue Stelle im Plenarprotokoll wo die Rede eines / einer jeweiligen Abgeordneten beginnt ]

Tagesordnungspunkt 7:

Antrag der Abgeordneten Dorothee Bär, Markus Grübel, Elisabeth Winkelmeier-Becker, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU, der Abgeordneten Marlene Rupprecht, Petra Crone, Christel Humme, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD, der Abgeordneten Sibylle Laurischk, Christian Ahrendt, Stephan Thomae, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP sowie der Abgeordneten Katja Dörner, Josef Philip Winkler, Volker Beck (Köln), weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Opfern von Unrecht und Misshandlungen in der Heimerziehung wirksam helfen (Drucksache 17/6143) ---- 13053 C

in Verbindung mit

Zusatztagesordnungspunkt 15:

Antrag der Abgeordneten Heidrun Dittrich, Diana Golze, Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen (Drucksache 17/6093) ---- 13053 D

Dorothee Bär (CDU/CSU) ----------------------------- 13054 A

Marlene Rupprecht (Tuchenbach) (SPD) ------------- 13055 A

Sibylle Laurischk (FDP) -------------------------------- 13056 C

Heidrun Dittrich (DIE LINKE) ------------------------- 13058 B

Marlene Rupprecht (Tuchenbach) (SPD) ------------- 13058 C

Katja Dörner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) ----------- 13059 C

Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU/CSU) ----------- 13060 C [ bis 13061 D ]
Zitat:
12957 C


ZP 15 - Beratung des Antrags der Abgeordneten Heidrun Dittrich, Diana Golze, Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE

Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen

Drucksache 17/6093 –
Überweisungsvorschlag:
Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (f)
Rechtsausschuss
Ausschuss für Arbeit und Soziales
Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe
Ausschuss für Bildung, Forschung und
Technikfolgenabschätzung
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 04:55   #313
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen HEIMKINDERSACHE – Es tut sich was im Bundestag.

.
Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen

Re: SPD-Bundespolitikerin Marlene Rupprecht
und besonders auch betreffend ihrem Auftritt im Bundestag am Donnerstag, 9. Juni 2011

Was Frau Rupprecht zu erwähnen vergaß...
http://www.news4press.com/Meldung_597479.html ( seit 11.06.2011 )
http://www.webnews.de/963283/was-frau-rupprecht-zu-erwaehnen-vergass ( seit 11.06.2011 )

http://pressemitteilung.ws/node/291178 ( seit 11.06.2011 )
Und siehe auch Helmut Jacob in seinem Blog: »An der Wahrheit vorbei – Marlene Rupprecht (SPD) in einem Zwischenruf in Sachen Heimkinder« @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-an-der-wahrheit-vorbei-marlene-rupprecht-spd-in-einem-zwischenruf-in-sachen-heimkinder-76334000.html ( seit 10.06.2011 )

Und in Dierk Schaefers Blog: »Frau Rupprecht (MdB) lügt, …« @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/10/frau-rupprecht-mdb-lugt-%e2%80%a6/ ( seit 10.06.2011 )

Und in Dierk Schaefers Blog: »Noch einmal: Frau Rupprecht (MdL/SPD) lügt!« @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/11/noch-einmal-frau-rupprecht-mdlspd-lugt/ ( 11.06.2011 )

Und siehe auch die diesbetreffenden Hinweise auf der Home-Page der Vereinswebseite des „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) @ http://veh-ev.info ( seit 11.06.2011 )
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 06:09   #314
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen HEIMKINDERSACHE – Es tut sich was im Bundestag.

.
Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen

Es geht, meines Erachtens, in diesen jetzigen meinerseitigen Aufführungen hier eigentlich nur um die Einleitung am 09.06.2011 im Bundesdeutschen Parlament – im Deutschen Bundestag – um das „Gesetzgebungsverfahren betreffend derEntschädigung ehemaliger Heimkinder“ gemäß ihren rechtmäßigen Forderungen für das ihnen in ihrer Kindheit und Jugend zugefügte Unrecht und Leid, das die Fraktion DIE LINKE wie folgt festgehalten hat und – und in diesem demokratischen Prozess - zu Protokoll gegeben hat.

[ Vorgefertigter ANTRAG der Fraktion DIE LINKE vorgelegt im Bundestag ! --- @ http://dokumente.linksfraktion.de/drucksachen/22475_1706093.pdf ( ingesamt 3 Seiten ) [ erwähnt in Beitrag 308 ] ]

Was die anderen Parteien im Bundesdeutschen Parlament – im Deutschen Bundestag – von einer „Entschädigung ehemaliger Heimkinder“ für das ihnen in ihrer Kindheit und Jugend zugefügte Unrecht und Leid halten wurde ebenso Wort für Wort zu Protokoll gegeben und ist in dem Plenarprotokoll dieser parlamentarischen Sitzung nachzulesen ( wie erklärt von mir in Beitrag 312 ( oben ) ). Und auch alle Zwischenrufe und das seinerzeitige Giftsprühen einiger Parlamentarier im Deutschen Bundestag ( besonders auch das von dem GRÜNEN Giftzahn Josef Winkler !!! --- Giftzahn Josef Philip Winkler !!! ) ist in diesem Protokoll genau festgehalten.


Diese parlamentarischen Prozesse werden ihren Lauf nehmen ob sich nun einige dagegen auflehnen und darüber streiten oder nicht.
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 06:31   #315
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen HEIMKINDERSACHE – Es tut sich was im Bundestag.

.
Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen

Sorry
, hatte zuvor vergessen DARAUF hinzuweisen - also hole ich es jetzt mal nach.


♦♦♦ SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht lügt – sogar im Bundestag ! ♦♦♦


Sunday, June 12, 2011

SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht lügt – sogar im Deutschen Bundestag, wie im Plenarprotokoll festgehalten (Protokoll 17/114 - 09.06.2011).

im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG NR. 2 @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2011/06/spd-bundestagsabgeordnete-marlene.html
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 06:43   #316
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen HEIMKINDERSACHE – Es tut sich was im Bundestag.

.
Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen

.
♦♦♦ Marlene Rupprecht, MdB (
SPD) kann nicht bei der Wahrheit bleiben ( genauso wie die vormalige Bundestagspräsidentin Antje Vollmer (GRÜNE), Schirmherrin des ausserparlamentarischen Gremiums das sich »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« [ RTH ] nannte, nicht bei der Wahrheit bleiben kann ). ♦♦♦

Ein stimmberechtigtes Mitglied dieses ausserparlamentarischen Gremiums das sich »Runder Tisch Heimerziehung« [ RTH ] nannte ( und der durchweg hinter verschlossenen Türen tagte und in Bezug auf den kein einziger stenografischer Bericht existiert und absichtlich keine Sitzungsprotokolle angefertigt wurden ! ), Norbert Struck ( Jugendhilfereferent beim Paritätischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V. ), der anscheinend, weil er zu dem Zeitpunkt krank war, selbst nicht bei der Abstimmung des Anschlussberichtes am 9./10. Dezember 2010 anwesend war ( eine Tatsache, die aber nirgens vermerkt ist oder protokolliert wurde ! ), hatte tatsächlich „eine Gegenstimme“ hinterlassen / eingereicht, die aber niemand derzeit zu beachten schien.
Das was Norbert Struck, in dieser seinerGegenstimme“ hinterlassen hatte, liest teilweise wie folgt: [ siehe weiter unten in einfacher Schrägschrift aufgeführt ]

»»» [ Einleitend dazu jetzt hier von Prof. Dr. Manfred Kappeler: ] Im Folgenden geht es um die Begründungen der Ablehnung der zentralen Forderungen der ehemaligen Heimkinder am RTH durch die Mehrheit der anderen Mitglieder des Gremiums. Im Mittelpunkt steht dabei die Kontroverse um die Forderung einer finanziellen Entschädigung, die ich hier im Wortlaut zitiere, um den an dieser Forderung entbrannten Streit nachvollziehbar zu machen:

Materielle Anerkennung

1. Für seinerzeit unentgeltlich erbrachte Arbeitsleistungen werden Lohnersatzzahlungen geleistet.

2. Für erlittene schwerwiegende Schädigungen körperlicher, seelischer und/oder geistiger Art werden Ausgleichzahlungen (Schmerzensgeld) gezahlt. Zu den schweren Schädigungen zählen:

Unterbringung in einem Säuglingsheim und/oder einem Erziehungsheim,

körperliche und/oder seelische Misshandlung,

Zwangsarbeit im Sinne des Art. 12 Abs. 2 und 3 GG (einschließlich Kinderarbeit),

Vorenthaltung von Bildung und Ausbildung,

jede Form freiheitsberaubender Unterbringung,

sexueller Missbrauch.

Sofern einem Betroffenen Nachweise fehlen, soll Glaubhaftmachung möglich sein, und zwar durch eine eigene eidesstattliche Erklärung oder durch eidesstattliche Erklärungen von Zeugen oder durch eine bereits vorhandene Dokumentation über die Einrichtung, in der der Betroffene war. Im Zweifelsfall gilt Umkehr der Beweislast.

Die Ausgleichszahlungen sollen in einem angemessenen Verhältnis zu dem stehen, was Geschädigte ehemaliger Heimerziehung in anderen europäischen und in außereuropäischen Ländern bisher erhalten haben oder voraussichtlich erhalten werden. In diesem Sinne wird vorgeschlagen:

Vorschlag I zur Ausgleichzahlung: Pauschale Lösung:

Jeder Geschädigte der Heimerziehung erhält, unabhängig von der Anzahl der erlittenen Schädigungen, lebenslang eine monatliche Rente von 300 Euro oder wahlweise nach der üblichen Bemessungsgrundlage eine einmalige Ausgleichszahlung. (Die Einmalzahlung wurde mit 54 000 Euro berechnet - M.K.).

Vorschlag II (Alternativvorschlag): Individuell-additive Lösung:

Für eine der obengenannten Schädigungen erhält der Betroffene lebenslang eine monatliche Rente in Höhe von 110 Euro oder wahlweise nach der üblichen Bemessungsgrundlage eine einmalige Ausgleichszahlung. Wenn man davon ausgeht, dass im Mittel drei Schädigungen geltend gemacht werden, ergibt sich eine monatliche Rente von 330 Euro oder wahlweise eine dem entsprechende einmalige Ausgleichszahlung.

Alle Ausgleichszahlungen werden ohne Anrechnung auf die Grundsicherung oder sonstige Transferleistungen (Arbeitslosengeld, Eingliederungshilfe, Pflegegelder nach dem SGB usw. ) gewährt. Sie sind nicht pfändbar.

Finanzierung: Durch Gesetz oder durch Vereinbarung wird ein Fonds gebildet. Der Fonds wird gespeist aus Beiträgen von:

Bund/Bundesländern/Kirchen/Ordensgemeinschaften/Öffentlichen Jugendhilfeträgern (Kommunen, Landkreisen)/Heimträgern und Trägerverbänden, z.B. Diakonie und Caritas.

An der Verwaltung des Fonds werden Betroffene beteiligt.“

[ Prof. Kappeler fährt fort: ] Im Abschlußbericht wird diese Forderung mit der Begründung abgelehnt, dass die Heimerziehung ein System gewesen sei in dem Unrecht geschah, ein Unrechtssystem sei sie aber nicht gewesen. Aus diesem Grunde könne die Forderung der ehemaligen Heimkinder am RTH nach einer Opferrente bzw. einer entsprechenden Einmalzahlung nicht akzeptiert werden. Diese Ablehnung wurde [ von Holger Wendelin formuliert ] im Entwurf der Geschäftsstelle [ des RTH ] für den AB damit begründet, dass das Unrecht in der Heimerziehung nicht gesetzlich intendiert gewesen sei, dass es von Menschen ausgeübt wurde und einzelne Heime gezeigt hätten, dass auch eine andere, dem Wohl der Kinder und Jugendlichen dienende Praxis möglich gewesen sei. Zu dieser Argumentation machte Norbert Struck, Mitglied des RTH, zur letzten Sitzung des Gremiums eine schriftliche Eingabe, aus der ich zitiere:

Der Runde Tisch hat eine erdrückende Menge an erlittenem Unrecht zur Sprache gebracht und er hat deutlich gemacht, dass dieses Leid und Unrecht nicht individuelle einzelne Erfahrungen waren, sondern Erfahrungen, die in einem System totaler Institutionen gemacht wurden.[...] Jedenfalls basierten viele Funktionsmechanismen dieses Systems Heimerziehung auf Unrecht – der ganze Bericht gibt davon laufend beredt Zeugnis. Schwer einzusehen, warum man das dann nicht als Unrechtssystem bezeichnen soll.[...] Wenn das Kriterium eines Unrechtssystems ein gesetzlich intendiertes Unrecht wäre, dann gäbe es per se keine Unrechtssysteme. Selbst die fürchterlichsten Diktaturen verzichten nicht auf den Schein einer Rechtmäßigkeit ihres Terrors. Sie investieren sehr, um den Schein von Recht zu wahren. Auch gibt es kaum Systeme, die Unrecht zum Ziel haben. Immer behaupten sie, das Recht sei auf ihrer Seite, wenn sie Unrecht exekutieren. Insofern können Selbstdeklaration oder Intention nicht die Kriterien sein, an denen sich der Unrechtscharakter eines Systems erweist. [...] Selbstverständlich sind alle sozialen Tatsachen von Menschen gemacht – und insofern – vielleicht – in historischer Perspektive veränderbar. Aber das Unrecht, das den ehemaligen Heimindern widerfahren ist, hatte jedenfalls weit eher Systemcharakter als dass es eine Summe individueller Fehlverhalten gewesen wäre, was diese Formulierung suggeriert – der ganze Bericht erzählt davon! [...] Einzelne Berichte von positiven, angemessenen und hilfreichen Erfahrungen in der Heimerziehung, die sich ja oft auch auf Etappen innerhalb einer Heimkarriere beziehen, also von Menschen mit fürchterlichen Erfahrungen im System Heimerziehung als Kontrapunkt geschildert werden, widerlegen nicht das System, sondern beschreiben mögliche Menschlichkeit, die sich im Widerstand gegen das System realisierte“.

[ Prof. Kappeler fährt fort: ] Diese scharfe Kritik führte im Abschlußbericht zu einer lediglich das Gesicht wahrenden Veränderung der Formulierungen, nicht aber zu einer Revision der Bewertung. Auf S.45 [ des AB, d.h. des Abschlussberichts des RTH ] heißt es durch Fettdruck hervorgehoben: „Festzustellen ist nun, dass dieses System Heimerziehung auch im Lichte des Grundgesetzes im Bezug auf die Wahrung der Rechte der Betroffenen ein mangelhaftes und demokratisch unreifes System war. Ein Unrechtssystem war es nach Bewertung des Runden Tisches jedoch nicht“. Die ehemaligen Heimkinder am RTH haben bis zuletzt auf der Bewertung der Heimerziehung als „Unrechtssystem“ bestanden. Korrekt hätte es im AB also heißen müssen: „Im Gegensatz zu den ehemaligen Heimkindern bewertet die Mehrheit der InstitutionenvertreterInnen am RTH die Heimerziehung nicht als ein Unrechtssystem“.

So wie hier, wird zu vielen Kontroversen Punkten die Auffassung der Ehemaligen am RTH unterschlagen und die Auffassung der Mehrheit der anderen Mitglieder als die Meinung des RTH ausgegeben. Diese Strategie der Vortäuschung großer Übereinstimmung aller Mitglieder des Gremiums in allen wichtigen Fragen wurde schon im Zwischenbericht deutlich, wurde in den drei Entwürfen zum AB beibehalten und bestimmt auch die Diktion des AB. «««

QUELLE: Auszug aus einer 15-seitigen KRITIK verfasst von Prof. Dr. Manfred Kappeler im März 2011, betitelt »Unrecht und Leid – Rehabilitation und Entschädigung? Der Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung.« ( diese relevanten Textpassagen sind auf Seite 5, Seite 6 und Seite 7 dieser KRITIK zu finden ) @ http://www.veh-ev.info/download/kappeler%20zum%20ab.pdf ( 183.85 KB ).

Mich, den Australier Martin Mitchell – dem Zuschauer aus der Ferne – würde mal interessieren was Frau Marlene Rupprecht, MdB (SPD), jetzt zu ALL DEM – öffentlich ! – im Bundestag zu sagen hätte.

Wo sie, Frau Marlene Rupprecht, MdB (SPD) doch am 9. Juni 2011 in der Debatte im Bundestag zum Thema »UNTERSTÜTZUNG FÜR OPFER DER HEIMERZIEHUNG – ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER UMSETZEN« protestierte:

Zitat:
Die Kollegin Dittrich behauptet, dass die ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch – sechs waren es – dass die unter Druck gesetzt wurden und erpresst wurden. Ich war Mitglied des Runden Tisches für den Petitionsausschuss. Und ich möchte hier feststellen, dass ich es nicht zugelassen hätte, dass irgend jemand erpresst wird oder unter Druck gesetzt wird. ( Beifall [ihrer Parteikollegen] ) Meine Aufgabe am Runden Tisch war, darauf zu achten, dass die Vorgaben des Petitionsausschusses umgesetzt werden. Und egal, wer was im Nachhinein behauptet, es stimmt so nicht.
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 09:55   #317
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen HEIMKINDERSACHE – Es tut sich was im Bundestag.

.
Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen

.
Ich hole hier jetzt einfach noch einmal hoch: meinen Beitrag vom Donnerstag, 16. Juni 2011, um 05:31 Uhr – Beitrag 315
:

Zitat:
Sorry, hatte zuvor vergessen DARAUF hinzuweisen - also hole ich es jetzt mal nach.

♦♦♦ SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht lügt – sogar im Bundestag ! ♦♦♦

Sunday, June 12, 2011

SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht lügt – sogar im Deutschen Bundestag, wie im Plenarprotokoll festgehalten (Protokoll 17/114 - 09.06.2011).

im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG NR. 2 @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com...e-marlene.html
Desweiteren, siehe auch unbedingt die neue Bekanntgebung von dem ev. Pfarrer Dierk Schäfer in seinenm Blog, Dierk Schaefers Blog vom Mo. 13.06.2011 - »Die Heimkinderdebatte im Bundestag...« @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/13/die-heimkinderdebatte-im-bundestag-%e2%80%a6/#comments ( und die bisher drei Leserkommentare DAZU ).

Ebenso von dem ev. Pfarrer Dierk Schäfer in seinenm Blog, Dierk Schaefers Blog vom Di. 14.06.2011 - »»Ausgebeutet und verprugelt«« @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/14/%c2%bbausgebeutet-und-verprugelt%c2%ab/
Zitat:
Der Artikel in „Das Parlament“ von Götz Hausding über die Heimkinderdebatte von voriger Woche gibt zwar die Argumente richtig wieder, geht aber leider nicht auf den üblen Stil der Debatte ein, mit dem versucht wurde, Frau Dittrich aus der Balance zu bringen.
So behält die Grünen-Abgeordnete Katja Dörner im Artikel das letzte Wort:
»„Es ist sehr traurig und unangemessen, wie durch Sie die sehr gute Arbeit des Runden Tisches diffamiert wird“, sagte Dörner. Es könne zwar nicht gelingen, „erlittenes Unrecht wieder gut zu machen“, doch gehe es darum, die heutige Lebenssituation der einstigen Heimkinder zu verbessern. Vor diesem Hintergrund könne die Arbeit des Runden Tisches nicht genug hervorgehoben werden. Dessen Empfehlungen müssten nun sehr schnell umgesetzt werden, forderte Dörner: „Im kommenden Jahr muss die Stiftung arbeitsfähig sein.“«
http://www.das-parlament.de/2011/24-26/Innenpolitik/34757202.html Dienstag, 14. Juni 2011
DAZU der Leserkommentar von der Schriftführerin desVereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ), Heidi Dettinger auf der gleichen Plattform – Dierk Schaefers Blog – vom Di. 14. Juni 2011, um 23:54 Uhr @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/14/%c2%bbausgebeutet-und-verprugelt%c2%ab/#comments
Zitat:
Vier Fraktionen wollen Vorschläge des Runden Tisches umsetzen. Die Linke fordert mehr“ lautet die Unterüberschrift des erwähnten Artikels. Und wieder hat ein Schreiberling vergessen, etwas zu erwähnen: Ehemalige Heimkinder fordern nämlich mehr! DIE LINKE hat unseren Forderungen im Parlament Ausdruck verliehen.

Es ist schon komisch, wie das Vergessen grassiert: Frau Rupprecht ist von Vergessen geplagt; Frau Vollmer vergisst wahrscheinlich gerade, dass sie das Wort „Heimkinder“ jemals in den Mund genommen hat; PolitikerInnen vergessen reihenweise, dass die Menschenrechte seit Anbeginn der BRD Gültigkeit hatten; die Kirchen vergessen ihre selbst auferlegten Aufgaben – auf dass sie selbst irgendwann in Vergessenheit geraten.
Und alle zusammen vergessen sie gerade, dass wir Heimkinder, egal ob traurig, verstört, behindert, traumatisiert, egal ob Kinder oder Jugendliche, mit unserer Hände Arbeit einen Gutteil dieser Republik aufgebaut und finanziert haben!
Ohne uns, Ihr – mit Verlaub – bornierten Damen und Herren, die Ihr in Kirchen- oder Staatsämtern sitzt oder in den Chefsesseln der Industrie, ohne uns ging es dieser Republik ein ganzes Stück schlechter, finanziell gesehen.
Ihr wollt das gern vergessen? Kann ich verstehen!
Aber – wir werden das nicht zulassen! Nichts wird vergessen! Und nichts wird vergeben! Jedenfalls nicht SO, wie Ihr euch das dachtet!
Dem schliesse ich mich uneingeschränkt an und andere Vereinsmitglieder schliessen sich dem ebenso uneingeschränkt an.

Unreservedly !
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 11:08   #318
roterhusar
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von roterhusar
 
Registriert seit: 04.07.2006
Beiträge: 3.339
roterhusar Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Albtraum Erziehungsheim

Unrechtssystem!
Klar, dass Systemvertreter sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, dies System so bezeichnen zu lassen.
Sie müssten eingestehen, dass das "Unrechtssystem" der DDR durch das "Unrechtssystem" der BRD beseitigt worden ist.
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
roterhusar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2011, 06:07   #319
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen Können Heimkinder den Politikern vertrauen ? - Welchen ?

.
Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen


Die Parteivorsitzende, Renate Künast ( Bundestagsabgeordnete, Juristin und Rechtsanwältin und Sozialarbeiterin ), für Ihre Partei, die Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, schrieb Anfang des Jahres 2008

...äusserte sich wie folgt...
[ Auszüge aus einem ihrerseitigen Artikel in der Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP) 2/2008; u.a. sind Renate Künasts diesbetreffenden Äusserungen und Vorschläge auch hier wiedergegeben @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/ZEITSCHRIFT-FUER-RECHTSPOLITIK-29-02-2008_-_Entschaedigung-fuer-ehemalige-Heimkinder_-_von-Rechtsanwaeltin-Renate-Kuenast-MdB_-_Fraktionsvorsitzende-der-GRUENEN.html ]

Zitat:
Forderungen ehemaliger Heimkinder

Die Betroffenen sind inzwischen aktiv geworden. Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. hat sich im Jahr 2004 als Interessengemeinschaft gegründet. Die Hauptforderungen des Vereins sind Entschuldigungen seitens der Verantwortlichen, eine angemessene Entschädigung der Betroffenen und die historische Aufarbeitung der Heimerziehung.


Wir setzen uns für die Einrichtung einer Stiftung ein, so dass den Heimkindern eine angemessene Entschädigung zuteil werden kann.
Wobei zu unterstreichen ist und man DARAUFHIN durchaus davon ausgehen kann, dass Frau Künast und ihre Partei, die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, von Anfang an solch eine „angemessene Entschädigung“ unterstützten und sich auch DAFÜR einsetzen würden.

Als jedoch in der diesbetreffenden Debatte am 9. Juni 2011 im Bundestag – unter dem Motto »Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen« Frau Heidrun Dittrich von der Fraktion DIE LINKE in ihrer Rede im großen Plenarsaal erklärte wie sich die jetzige Bundesregierung von CDU/CSU und FDP solch eine „angemessene Entschädigung“ vorstelle,

wurde sie von Giftzahn Josef Philip Winkler von der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
mit mehreren Zwischenrufen unterbrochen einschließlich folgendem seinerseitigen Zwischenruf...
[ Auszüge aus Plenarprotokoll 17/114, Deutscher Bundestag, Stenografischer Bericht, 114. Sitzung, Berlin, Donnerstag, den 9. Juni 2011 – Seite 13058 C – @ http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/17/17114.pdf ]


( Seite 13059 B ) Heidrun Dittrich (DIE LINKE):
Zitat:
Dennoch weinen Sie hier fast Krokodilstränen und wollen nicht entschädigen. Wir fordern dagegen eine gesetzliche Entschädigung. Der von Ihnen vorgeschlagene Fonds mit 120 Millionen Euro bedeutet, dass für Rehabilitationen, die eigentlich Krankenkassenleistungen sind, der Krankenkasse 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen und dass nur die restlichen 20 Millionen Euro direkt ausgezahlt würden. Für nur 30 000 Antragsteller bedeutete das eine Einmalzahlung von 666 Euro.
( Seite 13059 B ) Josef Philip Winkler (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Zitat:
Was heißt bitte schön „nur“? Wie viele Milliarden hätten Sie denn gern?
[ Giftzahn Josef Philip Winkler, Sprecher für Religionsangelegenheiten / Kirche ( und u.a. auch führendes Mitglied am Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), Bonn ) --- Biografie @ http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/W/winkler_josef_philip.html ]

Und der interfraktionelle Antrag der CDU/CSU und FDP und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, vom 9. Juni 2011 im Bundestag, sieht tatsächlich vor, dass Heimopfer West und Heimopfer Ost für das ihnen zugefügte Unrecht und Leidgleichwertig“ „entschädigt“ „werden“ ( „Gleichwertige Hilfen sicher zu stellen“ ), d.h. jeweilig – pro Heimopfer – mit einer Einmalzahlung von 666,00 Euro abgespeist werden ( nochmals in Worten: jeweilig – pro Heimopfer – mit einer Einmalzahlung von sechshundert-und-sechs-und-sechzig Euro abgespeist werden ).

Are you happy now ? --- Sicherlich seit ihr alle hoch begeistert DAVON und völlig zufrieden DAMIT !
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2011, 00:28   #320
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen HEIMKINDERSACHE – Es tut sich was im Bundestag.

.
Weiter zu meinem vorhergehenden Beitrag, Beitrag 102 ( oben ), vom Samstag, 19. Juni 2011, um 05:07 Uhr.


Dem Internetauftritt DEUTSCHER BUNDESTAG @ http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/34796095_kw24_pa_familie/index.html entnommen:

Zitat:
Hilfe für Opfer von Misshandlungen in Kinderheimen und Waisenhäusern

In einem gemeinsamen Antrag (17/6143) fordern die Fraktionen der CDU/CSU, SPD, FDP und von Bündnis 90/Die Grünen Entschädigungen fürKinder und Jugendliche, die während einer kommunalen oder kirchlichen Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR zwischen 1949 und 1975 zu Opfern von Unrecht und Misshandlungen geworden sind.

Die Fraktion Die Linke brachte zum gleichen Sachverhalt einen eigenen Antrag (17/6093) mit dem Titel "Unterstützung für Opfer der Heimerziehung - Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen" ein.

Beide Anträge sind Gegenstand einer öffentlichen Anhörung am Montag, 27. Juni 2011 im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Leitung der Vorsitzenden Sibylle Laurischk (FDP). Die Anhörung findet von 13 bis 16 Uhr im Reichstagsgebäude, Sitzungssaal der SPD-Fraktion im Sitzungssaal 3 S 001 statt.
Zeit: Montag, dem 27. Juni 2011, 13.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr
Ort: Berlin, Reichstagsgebäude, Sitzungssaal: 3 S 001

Geladene Sachverständige
Gabriele Beyler Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e. V.
Dr. Uwe Kaminsky Ruhr-Universität Bochum Evangelisch-theologische Fakultät Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre
Prof. Dr. Manfred Kappeler Professor für Erziehungswissenschaften und Sozialpädagogik
Günter Saathoff Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
Prof. Dr. Christian Schrapper Universität Koblenz-Landau Institut für Pädagogik – Abteilung Pädagogik
Prof. Dr. Peter Schruth Hochschule Magdeburg-Stendal Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen
Norbert Struck Der Paritätische Gesamtverband e. V.
Dr. Friederike Wapler Universität Göttingen Lehrstuhl für Rechts- und Sozialphilosophie
Ralf Weber Opferbeirat GJWH Torgau
Dr. Hans-Siegfried Wiegand

Interessierte Besucher können sich beim Sekretariat des Ausschusses (Telefon: 030/227-37112, Fax: 030/227-36805, E-Mail: familienausschuss @bundestag.de) unter Angabe des Vor- und Zunamens sowie des Geburtsdatums und der Personalausweis- oder Reisepassnummer anmelden. Zur Sitzung muss das Personaldokument mitgebracht werden. (ah)
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2011, 06:18   #321
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen »Runder Tisch Heimerziehung« als totale Farce entblößt !

.
♦♦♦ HEIMKINDER. - Ms Vollmer is not happy --- Frau Dr. Antje Vollmer ist nicht begeistert. ♦♦♦


FILE-NAME: Rede von Rolf Breifeld beim abschließenden Wiederzusammenkommen des RUNDEN TISCHES HEIMERZIEHUNG, in Berlin, am 20.06.2011


Rede von Rolf Breifeld ( Stellvertreter von Eleonore Fleth: Stellvertreter am aussenparlamentarischen Gremium »Runder Tisch Heimerziehung« ( »RTH« ) ) präsentiert von ihm persönlich bei dem noch einmal abschließenden Wiederzusammenkommen des »RTH« in Berlin, am Montag, 20. Juni 2011.

( einer Veranstaltung, die diesmal nicht hinter verschlossenen Türen stattfand und bei der Politiker der verschiedenen politischen Parteien und die Medien dabei waren ! )


Zitat:
Information für alle die nicht am Runden Tisch teilgenommen haben.

Der Runde Tisch [Heimerziehung] war Kasperle-Theater.

Versicherungen würden über diese Art der Schadensregulierung vor Neid erblassen.

Sie sollten sich alle schämen.

Schon bei meiner ersten Teilnahme [am Runden Tisch Heimerziehung] [mit meinerseitigem Sprachrecht während dieser 2-tägigen Sitzung, am 14./15.01.2010] im Januar 2010 merkte ich dass hier etwas nicht stimmt. Frau [Dr. Antje] Vollmer [, (Schirmherrin), ] wollte die Tatbestände Zwangsarbeit und Isolationshaft nicht gelten lassen. Da nutzte mir auch der Hinweis auf das Grundgesetz nichts.

Professor Schrapper benutzt in seiner wissenschaftlichen Aufarbeitung des Landesfürsorgeheim Glückstadt doch diese Worte. Warum wurde dies im Endbericht ignoriert?

Nun gut, dachte ich mir [bei diesem meinem ersten Dabeisein als Stellvertreter, im Januar 2010], wenn dieser Staat sein Gesicht wahren will und am Ende für die Heimkinder ein annehmbares Ergebnis herauskommt soll es mir recht sein.

Bei der Abstimmung für den Zwischenbericht [am späten Nachmittag, Freitag 15. Januar 2010] wurde ich von Frau Vollmer ausgetrickst. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingearbeitet, wollte aber das Ergebnis nicht mittragen. In einer Pause sagte ich dies der Frau Vollmer und sagte ihr auch dass ich mich aufgrund dessen der Stimme enthalten werde. Frau Vollmer hätte mir als erfahrene Politikerin sagen müssen dass dann das Ergebnis als einstimmig gilt.

Hat sie aber nicht.....ausgetrickst. Ohne diese Trickserei hätte es schon beim Zwischenbericht keine Einstimmigkeit gegeben, denn ich war als Vertreter der Frau Fleth zu diesem Zeitpunkt stimmberechtigt.

Die restliche Zeit verbrachte ich am Runden Tisch [Heimerziehung] als nicht stimmberechtigter aufmerksamer Zuhörer.

Mich stört vor allem welche Gehirnakrobatik betrieben wurde um uns glauben zu machen dass alle unsere Ansprüche verjährt sind. Allein weil es so oft wiederholt wurde glaube ich es nicht.

[Dr. Hans Siegfried Wiegand, (Stellvertreter: Jürgen Beverförden); Sonja Djurovic, (Stellvertreter: Stefan Beuerle); Eleonore Fleth, (Stellvertreter: Rolf Breitfeld )] Am vorletzten Tag [Donnerstag, 9. Dezember 2010] versuchten wir den sogen. Hammelsprung und weigerten uns den [Sitzungs]Saal zu betreten. Frau Fleth, Frau Djurovic und Herr Wiegand betraten dann den Saal um kurz unsere Forderungen zu verlesen und dann die Mitglieder des Runden Tisches die unsere Forderungen unterstützen zu uns heraus zu bitten. Leider hielten sie [Frau Fleth, Frau Djurovic und Herr Wiegand] sich nicht an das Drehbuch und ließen sich auf eine 45 minütige Diskussion ein während wir Stellvertreter draussen warteten.

Als sie herauskamen folgten ihnen mehrere Mitglieder des Runden Tisches, u.a. Frau Vollmer und Frau Rupprecht. Ich kann mich noch genau an die Worte der Frau Rupprecht erinnern: "Wenn sie nicht reingehen platzt der Runde Tisch und es gibt garnichts". Sie hat somit in der [17. Wahlperiode, in der] 114. Sitzung des Bundestages [am 9. Juni 2011] eindeutig die Unwahrheit gesagt.

Als die anderen Heimkinder [Frau Fleth, Frau Djurovic, Herr, Wiegand, Herr Beuerle und Herr Beverförden] den Saal betraten bin ich mitgegangen, nicht aus Überzeugung, aber ich wollte bis zum Ende als Zeuge dabei sein.

Bei der Abstimmung zum Endbericht konnten die stimmberechtigten Heimkinder [Frau Fleth, Frau Djurovic, Herr, Wiegand] dem aufgebauten Druck nicht standhalten und haben zugestimmt.

Sofort danach ließ Frau Vollmer die nicht stimmberechtigten Vertreter ebenfalls abstimmen, wohl um das Ergebnis nach oben hin abzurunden.

Ich habe ausdrücklich mit NEIN gestimmt.

Welchen Sinn macht eine Abstimmung wenn das Ergebnis anschließend, weil nicht passend, im Endbericht verschwiegen wird?

Ich mahne noch mal alle hier Anwesenden: Wer das Ergebnis des Runden Tisches mit trägt macht sich auch mit schuldig.
[ Siehe auch, unbedingt, noch einmal den Bericht im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 betitelt »Frau Antje Vollmer, Ihrer Behauptung von „EINSTIMMIGER ABSTIMMUNG“ am »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« zuwider: Von „EINSTIMMIG“ kann nicht die Rede sein!« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/frau-antje-vollmer-ihrer-behauptung-von.html ]


DAS GANZEgenau soSTEHT AUCH SCHON IN VIELEN FOREN !!!
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2011, 06:27   #322
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen »Runder Tisch Heimerziehung« als totale Farce entblößt !

.
Weiter zu der Rede von Ehemaliges Heimkind, stellvertretender Heimkindervertreter am Runden Tisch Heimerziehung, Rolf Breitfeld, vom 20.06.2011, beim ABSCHLUSSTREFFEN des "Runden Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre" (RTH) in Berlin - »Der Runde Tisch war Kasperle-Theater«, worüber die etablierten Medien in Deutschland sich jedoch weigern zu berichten.


KURZNACHRICHTEN von Ehemaliges Heimkind Martin Mitchell in Australien.


Ausgezeichnete Lügnerin scheut sogar nicht vor Lügen im Bundestag zurück.

Die am 20. Juli 2010 mit dem Bayrischen Verdienstorden ausgezeichnete SPD-Bundespolitikerin Marlene Rupprecht – Duzfreundin von Antje Vollmer, GRÜNE, Schirmherrin am RTH – leugnete am 9. Juni 2011 im Bundestag (Wahlperiode 17/114) während der letzten Sitzung des Runden Tisches Heimerziehung am 9./10. Dezember 2010 dazu beigetragen zu haben die HeimkindervertreterInnen am Runden Tisch Heimerziehung ihren eigenen Interessen zuwider gefügig gemacht zu haben und ihr Abstimmungsverhalten bezüglich dem Abschlussbericht auf irgend eine Weise negativ oder illegitim beinflusst zu haben.
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2011, 01:51   #323
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen »Runder Tisch Heimerziehung« als totale Farce entblößt !

.
Google.de

GOOGLE-SUCHSTRANG: »»» "Rupprecht"+"Vollmer"+"Kasperle-Theater" «««

vollständige ( ungekürzte ! ) RESULTAT-Liste für diese Suche ( am 23.06.2011 ) @ http://www.google.de/#q=%22Rupprecht%22%2B%22Vollmer%22%2B%22Kasperle-Theater%22&hl=en&prmd=ivns&filter=0&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&fp=6f9a7fd8 52015cf1&biw=1024&bih=640
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2011, 00:32   #324
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen Öffentliche Anhörung am 27. Juni 2011 - Heimerziehung

.
Deutscher Bundestag.

Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Öffentliche Anhörung am 27.06.2011 zum Thema Heimerziehung.


Das Prozedere läuft folgendermaßen ab: Der Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt öffentliche Anhörungen von Sachverständigen, Interessenvertretern und anderen Auskunftspersonen zu Gesetzentwürfen und Anträgen durch. Die entsprechenden Dokumente dazu ( Gesetzentwürfe, Anträge, Tagesordnungen, Stellungnahmen, Protokolle ) finden Sie auf deren Seite.

Bitte teilen Sie dem Ausschuss zur Anmeldung per E-Mail ( familienausschuss@bundestag.de ), per Fax ( 030/22 73 68 05 ) oder telefonisch ( 030/22 73 71 12 ) folgende Angaben mit:

Datum und Thema der Anhörung, Name und Vorname, Geburtsdatum

Wegen des teilweise großen öffentlichen Interesses kann der Ausschuss Anmeldungen grundsätzlich nicht bestätigen. Ein Rede- und Fragerecht besteht nicht. Bringen Sie zur Einlasskontrolle einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit.

Interessierte treffen sich um 12:00 Uhr am Haupteingang des Reichtagsgebäudes

Alle bisher schon eingereichten Stellungnahmen der geladenen Sachverständigen:

Günter Saathoff, Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“:
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_a.pdf

Ralf Weber - Opferbeirat GJWH Torgau
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_b.pdf

Prof. Dr. Christian Schrapper - Universität Koblenz-Landau
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_c.pdf

Prof. Dr. Manfred Kappeler - Professor für Erziehungswissenschaften und Sozialpädagogik
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_d.pdf

Prof. Dr. Peter Schruth - Hochschule Magdeburg-Stendal
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_e.pdf

Dr. Uwe Kaminsky - Ruhr-Universität Bochum
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_f.pdf

Dr. Friederike Wapler - Universität Göttingen
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_g.pdf

Gabriele Beyler - Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e. V.
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_h.pdf

Dr. Hans-Siegfried Wiegand, der von Schirmherrin Dr. Antje Vollmer am Runden Tisch Heimerziehung wilkürlich eingesetzte „Heimkinder-Vertreter“ ( der sich am 10.12.2010 und nochmals am 13.12.2010 eindeutig dazu bereit erklärte DEN SPATZEN IN DER HAND als Entschädigung für alle Heimkinder zu akzeptieren )
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_i.pdf

Norbert Struck, Der Paritätische Gesamtverband e. V.
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_j.pdf ( steht noch nicht zur Verfügung, sollte aber am Tage der Anhörung ebenso zur Verfügung stehen )
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2011, 01:28   #325
Ehemaliges Heimkind
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.104
Ehemaliges Heimkind
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Ausrufezeichen Öffentliche Anhörung am 27. Juni 2011 - Heimerziehung

.
Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.

DARAUFHIN folgende Öffentliche Anhörung am 27. Juni 2011 - Heimerziehung.

»Bundestagfachausschußsitzung 27.6.2011« --- EINE ANALYSE @ http://www.top-medien-berlin.de/content/view/1049/1/
Ehemaliges Heimkind ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
albtraum, erziehungsheim

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Filmtipp - Darwins Albtraum a f a Soziale Politik / politisches Zeitgeschehen 0 06.12.2007 10:53


Es ist jetzt 11:10 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland