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Alt 01.08.2011, 16:52   #176
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Und die arme Industrie erst:
Zitat:
01.08.2011
Auftragsflaute
Industrie spürt Ende des Booms

Es ist das erste Minus seit rund zwei Jahren: Die deutsche Industrie hat im Juli einen Auftragsrückgang verzeichnet, die Maschinenbauer schaffen nur noch ein Mini-Wachstum. Auch aus China kommen Anzeichen für eine Abkühlung der Konjunktur.
Auftragsflaute: Industrie spürt Ende des Booms - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

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Alt 01.08.2011, 17:19   #177
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Zitat von Sybilla Beitrag anzeigen
Faktencheck Fachkräftemangel


...Dennoch gebe es in Deutschland keinen qualifikationsübergreifenden Fachkräftemangel: "Fachkraft ist jeder, der eine Berufsausbildung hat", ..."Die Unternehmen in Deutschland melden jede siebte ihrer offenen Stellen der Bundesagentur für Arbeit", erläutert Koppel. So sei zu erklären, warum die Bundesagentur für Arbeit einen ausgeprägten "Fachkräftemangel" bestreitet: Auf 6368 arbeitssuchende Ingenieure kommen 3618 freie Stellen.


Faktencheck - Aufschwung

Die Inflationsrate steigt - Konsumenten haben immer weniger in der Tasche.
Reallöhne sinken weiter ab.
Einzelhandelsumsatz bricht erneut ein.

Die seit Januar trabende Inflation geht allmählich in eine galoppierende Inflation über Pressemitteilung Nr.278 vom 27.07.2011 Verbraucherpreise im Juli 2011: Voraussichtlich + 2,4 % gegenüber Juli 2010 Verbraucherpreisindex Von Juni 2010 + 0,9 % ist die Inflationsrate im Juli 2011 auf + 2,4 % angestiegen.

Nach dem die Tarifverdienste im April 2011 zum April 2010 nur um + 1,5 % zum April 2010 angestiegen sind haben die Arbeitnehmer/innen im Schnitt rund 1 % an Reallohnverlust zu tragen.Pressemitteilung Nr.282 vom 29.07.2011 Tarifverdienste im April 2011: + 1,5 % zum April 2010

Zufall oder nicht der Einzelhandelsumsatz ist im Juni 2011 real um 1,0 % gesunken Pressemitteilung Nr.283 vom 29.07.2011 - Einzelhandelsumsatz im Juni 2011 real um 1,0 % gesunken

In der Lebenswirklichkeit von vielen Arbeitnehmer/Innen, die jeden Tag früh aufstehen und zur Arbeit gehen, kommt der medial generierte Aufschwung nicht an.
Angeblich ist das bundesdeutsche Schulbildungs- und die Lehrlingsausbildung so sauschlecht, daß sie berufsunfähigen Nachwuchs produziert, so die heutige Auskunft der Arbeitgeberverbände in den Medien.

Woran das wohl liegt?

Ich würde sagen: An Unternehmern, Bürokraten und Politikern, die nichts fürs Volk übrighaben und Steuern und SV-Beiträge im Rahmen ihrer gestalterischen Bilanzierungsfreiheiten, Steuer-, Unternehmens- und Bankenberater kürzen, hinterziehen oder auf ausländische Nummerkonten transferieren oder sich in ihren Steuererklärungen arm rechnen dürfen.

Ein AN hat diese Gestaltungsfreiheiten nicht, der muß jeden Monat pünklich vom Bruttoverdienst seine Lohnsteuern und SV-Beiträge pünktlich abdrücken.

Deshalb fehlen die Mittel in beiden Bildungsarten. Hinzu kommt deren familien- und kinderfeindliche Unternehmenspolitik der mindestens letzten 30 Jahre.

Außerdem drücken sich Unternehmer vor einer eigenverantwortlich organisierten und finanzierten Berufsaus- und -weiterbildung, denn dann könnte man sie namentlich selbst an den von ihnen erzeugten mißerablen Bildungsinhalten vorführen und zur Verantwortung ziehen. Sie lassen lieber durch Dritte - der Amutsbildungswirtschaft bilden - ganz im Sinne von INSM, Bertelsmann Stiftung oder Unternehmensberater wie Roland Berger oder McKinsley.

Der Haken von einer leistungsfähigen und anerkannten Berufsausbildung mit seriösen Prüfungen und Zeugnissen anstelle zweifelhafter Allerweltszertifikate?

Diese gestandenen Fachkräfte muß man leistungsoriert nach erbrachter Menge und Qualität auch fachgerecht nach Tarif und nicht prekär zu Billigsverdiensten bezahlen.

Hochwertige Arbeitsleistung mit made-in-Germany-Siegel gibt es nunmal nicht zum Nulltarif. Das schließt sich gegenseitig aus.

Angeblich hat die BRD einen Fachkräftemangel im medizinischem, im pflegenden, im technischen und produzierenden Bereich.

Viele der freien Stellen sind den jobsuchenden Erwerbslosen auch nicht bekannt, weil die von den Firmen nicht veröffentlicht und ausgeschrieben werden. Die werden unter der Hand in den Belegschaften selbst oder über Vitamin B verschachert.

Weil der Link auch auf das fehlende akademische Personal aus einer 3sat-Sendung von nano verweist, wo auf den Arbeitskräftemangel unter akademisch ausgebildeten Naturwissenschaftlern, Technikern, Ingenieuren verwiesen und beklagt wird.

Warum müssen so viele akademische Absolventen jahrelang Handlanger-, Servierer- oder Taxijobs, Null- und 1-Euro- oder Praktikanten-Jobs ausfühen, wenn sie angeblich so dringend gebraucht werden?

ARD/WDR, Sendung "Monitor" Nr. 621, vom 16.06.2011: Doktor Arbeitsamt - Wie wissenschaftliche Mitarbeiter in die Illegalität getrieben werden

Die Süddeutsche: Praktika für Akademiker: Kaffeekochen als Karrierekick

FAZ: Immer mehr Akademiker werden Praktikanten

Die Zeit-Online: Nachwuchs für den Bundestag?

DGB Jugend: Praktikum im Bundestag - Die Mißstände angehen

edoba-Blog: Als ich noch Praktikant im Bundestag war

‪"Résiste! - Aufstand der Praktikanten" Teil 1: Der Fluglotse‬‏ - YouTube

‪"Résiste! - Aufstand der Praktikanten" Teil 2: Der Kaffeepraktikant‬‏ - YouTube

‪"Résiste! Aufstand der Praktikanten" Teil 3: Sydelia, die Halbfranzösin‬‏ - YouTube

So wie der 3. Teil gezeigt wird, erinnert mich das verdammt an mein letztes Gespräch in der Rehaabteilung der Arbeitsagentur: Man soll doch von der Wirtschaft nicht die gutbezahlten Vollzeitjobs mit Tarifbezahlung bei vorliegenden Berufsbildungsnachweisen einfordern, sondern sich mit kleinen Trippelschritten zufrieden geben, egal ob es eine Inflation, steigende Lebenshaltungskosten oder Altersarmut als Perspektive winkt. Man darf doch die Wirtschaft mit überzogenen Lohnforderungen verschrecken.

Und diese amtliche verordnete Zufriedenheit mit Trippelschritten halten wir gleich mal verbindlich in der Eingliederungsvereinbarung fest, damit sie nicht zu übermütig werden.

‪"Résiste! - Aufstand der Praktikanten" Teil 4: Peter aus dem Bundestag‬‏ - YouTube

‪"Résiste! - Aufstand der Praktikanten" Teil 5: Magnum‬‏ - YouTube

Neuerdings jammern auch die privaten Eliteschulen, weil ihnen die zahlungskräftige Klientel nachschubmäßig ausgeht. Und die wirklich besseren Leut' a la zu Guttenberg haben es nicht nötig hochwertige Bildungsqualität abzuliefern. Die erwecken nur den Anschein als ob.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2011, 12:54   #178
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Zitat:
Eine gute Ausbildung schützt nicht vor Jobverlust: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Demnach sind Akademiker von Umwälzungen am Jobmarkt stärker bedroht als bislang angenommen.
Trotz hoher Nachfrage: Viele Fachkräfte sind arbeitslos - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Zitat:
Nach der Ausbildung noch zu oft arbeitslos

Die Agentur für Arbeit Suhl kritisiert den deutlichen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit im Juli. Wenn junge Menschen nach der Ausbildung nicht übernommen würden, bestehe die Gefahr der Abwanderung, warnt Agenturchef Gold.
In Südthüringen | Nach der Ausbildung noch zu oft arbeitslos
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Moi -

Kein Herz für Jobcenter-Mitarbeiter ┌∩┐(◣_◢)┌∩┐

Paolo_Pinkel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2011, 16:19   #179
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Nur eine spezielle Sorte Akademiker mimente Gruppe wird nie arbeitslos - die aus der Elite mit ihren gefälschten und gekauften Abschlüssen.
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Alt 02.08.2011, 20:18   #180
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Zitat:
Mehr als eine Million Fachkräfte finden keinen Job

02.08.2011, 13:22 Uhr | dpa

Der Aufschwung scheint auch an vielen gut ausgebildeten Menschen vorbeizugehen: Im ersten Halbjahr 2011 haben trotz der guten Konjunktur fast 1,5 Millionen Menschen ihren Job verloren - darunter viele qualifizierte Fachkräfte. Mehr als eine Million der Neu-Arbeitslosen verfügen über eine abgeschlossene Lehre oder ein Hochschuldiplom - und sind dennoch oft gleich von Anfang an auf Hartz IV angewiesen. Das geht aus einer Analyse des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hervor, über die die "Saarbrücker Zeitung" berichtet.
Mehr als eine Million Fachkräfte finden keinen Job

Nimmt Bezug auf diesen Artikel der Saarbrücker Zeitung: Trotz Fachkräftemangels sind viele Fachkräfte arbeitslos – Untersuchung des DGB

Mario Nette
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Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

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Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

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Alt 06.08.2011, 14:18   #181
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

... wie es der Zufall gerade wollte, bin ich einem link von kampfpaar radikal in einem anderen Thread gefolgt, habe mich dort etwas umgesehen und bin auf eine 'antike' "alternative Berufsberatung" aus dem Jahre 1987 gestoßen. Diese möchte ich euch, da hier gerade gut passend, nicht vorenthalten :schmunzel: :

Die Jobs der Elite. ...

Ob das für heutzutage auch noch so in etwa taugt, überlasse ich gern Eurer Sichtung

Natürlich wäre schon mal das Wort "Elite" für viele Berufe heute in '...' zu setzen - so prekär wie mensch mit den meisten dieser Berufe fast zwangsläufig wird .
__

Viele Grüße aus Berlin
----------------------------------------------------------

  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

--------------------------------------------------------
N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
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Alt 31.08.2011, 11:42   #182
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Deutschland: Arbeitsmarkt August 2011:

Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.

Neues vom Aufschwung xxl und vom imaginären Jobwunder

Nach der Krise in 2009 und der Rekonvaleszenz (Aufschwung xxl) in 2010 befindet sich das bundesdeutsche BIP zurzeit in etwa auf den Niveau von Sommer 2008.

Bruttoinlandsprodukt Preisbereinigt, verkettet Ursprungswerte 2005 = 100

2008
2. Vierteljahr 109,22
2011
2. Vierteljahr 108,53

Es gibt eine Erholung aus der Krise aber das Vorkrisenniveau wurde noch nicht erreicht. Nachdem der DAX von über 7600 auf 5500 abgestürzt ist, spricht kein Mensch von einem Aufschwung xxl, wenn der DAX wieder ansteigt sondern alle sprechen und schreiben von einer Kurserholung der DAXwerte.

Wenn ein Unternehmen

in 2008 10922 Einheiten verkauft
in 2009 10114 Einheiten verkauft
in 2010 10557 Einheiten verkauft
in 2011 10853 Einheiten verkauft

wird kein Betriebswirt in 2011 von einen Aufschwung xxl oder Hochkonjunktur sprechen, sondern davon das dass Unternehmen im Vergleich zu 2008 immer noch einen Rückstand von 69 Einheiten verbuchen muss. Wir sprechen also von keiner robusten Hochkonjunktur sondern von einer nahezu vollzogenen Rekonvaleszenz (wieder erstarken) Allerdings droht eine neuerliche Rezession also ein "Double-Dip"

ZEW-Index Rezessionsängste haben deutlich zugenommen

... Im August fiel der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) berechnete Index zur Konjunkturerwartung um 22,5 Punkte auf nun minus 37,6 Punkte, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Der Rückgang fiel damit deutlich stärker aus als in den vergangenen Monaten, in denen der Index ebenfalls gefallen war. Die bisher schon geäußerte Skepsis der Experten habe sich „dramatisch verstärkt“, erklärte ZEW-Präsident Wolfgang Franz...

Stimmung in der deutschen Wirtschaft bricht ein

Der Ifo-Geschäftsklimaindex brach überraschend um 4,2 auf 108,7 Punkte ein, teilte das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch mit. Das war der größte Rückgang seit November 2008…

Das positive an einer neuerlichen Rezession wäre, dass sich dieser ein erneuter Aufschwung xxl anschließen könnte - nach dem Motto zwei Schritte nach unten folgt ein euphorisch gefeierter und medial bejubelter xxl Schritt nach oben.

Auch der so genannte Aufschwung am Arbeitsmarkt „Jobwunder“ entpuppt sich bei detaillierter Betrachtung als „Potemkinschen Dorf“

Allerdings verzichten viele Staatsmedien auf eine detaillierte Betrachtung und vermelden stattdessen gleich gestimmt die Jubel-Zahlen der BA.

Unter 3 Millionen Arbeitslose und so

Diese Gruppen werden nach wie vor in der BA Statistik versteckt. Deshalb sind die offiziellen Arbeitsmarkt Zahlen der BA die niedrigsten Augustzahlen seit 19 Jahren.
Allerdings ist ein Vergleich der Zahlen von 1992 mit 2001 unsinnig und propagandistisch.


Rund 1, 5 Millionen Arbeitslose werden in der Statistik versteckt. Viele Medien - Franz Josef Strauss nannte diese einmal:“jubelnd-jaulende Hofhunde“ verkünden im medialen Gleichklang mit euphorischem Jubel, in triumphierender Einheit mit Politik und Wissenschaft. Einen robusten Arbeitsmarkt und eine Vorsetzung der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt, die Zahl der in der Statistik registrierten Arbeitslosen, sei auf den niedrigsten Stand seit fast 20 Jahren. N24 konnte es nicht abwarten, bis die BA die offiziellen Zahlen mitgeteilt hat. N 24 und meldetet im vorauseilenden Gehorsam die Schätzung von „Experten“ die einen Rückgang der Arbeitslosigkeit auf 2,9 Millionen Personen beinhaltet und so viele offene Stellen wie schon lange nicht mehr ( die BA meldet völlig überraschend und unerwartet einen Anstieg (Juli – August 20011) der Arbeitslosigkeit um rund 5.000 Personen). Das die "positive" Entwicklung am Arbeitsmarkt vor allem aus der statistischen Definition von Arbeitslosigkeit entspringt, Die Definition von Arbeitslosigkeit von 1992 ist mit der Definition von Arbeitslosigkeit in 2011 keinesfalls vergleichbar und die hohe Zahl der offenen Stellen erklärt sich vor allem auf Mehrfachnennungen vieler Stellenangebote.Ich habe zum Beispiel von einer privaten Arbeitsvermittlung - aber auch bei Zeit und Leiharbeit ist das Phänomen zu beobachten - mehr als 300 Stellenangebote für 30 zu besetzende Stellen eines Unternehmens in der BA Jobbörse gefunden. Diese 300 Stellenangebote sind zusätzlich in anderen Stellenbörsen zu finden, so werden aus 30 zu besetzende Arbeitsstellen ganz schnell 1500 Stellenangebote. Das Phänomen wird in der Berichterstattung nur selten erwähnt. Die Zahl der Leistungsempfänger ALG I, ALG II. Sozialgeld verharrt bei über sieben Millionen Personen. Darin sind Personen die Kinderzuschlag, Sozialhilfe SGB XII oder Altersgrundsicherung erhalten nicht enthalten.


Ein detaillierter Blick auf das „Jobwunder“ klärt auf.

Offizieller BA - Zahlenbericht für August 2011

BA Bericht August 2011 Seite 51

Die Zahl der statistisch registrierten Arbeitslosen ist laut BA erneut und völlig unerwartet um rund 5.000 Personen auf 2.944.686 Personen angestiegen.
zusätzlich waren 1.094.242 Personen in Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik
beschäftigt. Allerdings ist hierbei von einer erheblichen Untererfassung auszugehen
(BA – Bericht August 2011 Seite 83 Fußnote 3 Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - März 2011, Datenstand Juni 2011, nur ca. 67 % (zuletzt 68%) der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.

Die offizielle BA Zahl der Unterbeschäftigung für August 2011: verharrt bei über 4 Millionen (4.062.507 ) Personen Unterbeschäftigungsquote 9,5 %

7.086.838 Leistungsempfänger (Rechtkreis SGB II/SGB III):

darunter:
Arbeitslosengeld 791.505 Personen
erwerbsfähige Hilfebedürftige (ALG II) 4.570.797 Personen
nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.724.536 Personen
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)


Pressemitteilung Nr.270 vom 19.07.2011 - Beschäftigungszuwachs 2010 zu großen Teilen von Zeitarbeit getragen

2010 Abhängig Beschäftigte 30.904.000 Personen
2010 Normalerwerbstätige 23.069.000 Personen
2010 Atypisch Beschäftigte 7.835.000 Personen

Geringverdiener: Aus wenig wird weniger - Sie verdienen ohnehin nicht viel - und selbst das wird weniger. Geringverdiener müssen seit dem Jahr 2000 drastische Loheinbußen einstecken. Obwohl die Wirtschaft wächst. Teilweise haben sie bis zu 22 Prozent weniger in der Tasche, offenbart jetzt eine Studie. … Seit dem Jahr 2000 betrugen die Lohneinbußen zwischen 15,6 und 21,9 Prozent. Die Nettoeinkommen aller Beschäftigten gingen hingegen nur um 2,5 Prozent zurück.


(BA Bericht August 2011 Seite 10)

497.000 gemeldete Stellen, … Nach Wirtschaftszweigen differenziert beruht das Plus in der gleitenden Jahressumme zu mehr als der Hälfte auf Meldungen aus der Arbeitnehmerüberlassung (+187.000 oder +32 Prozent).

(BA Bericht August 2011 Seite 18)

…. Außer den Leistungsempfängern gab es im April noch 348.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen. Von allen Arbeitslosen erhielten 89 Prozent Leistungen (siehe Abbildung 13: Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug). …..


Der Erfolg am Arbeitsmarkt fußt auf prekärer Beschäftigung 7,853 Millionen Personen in Mini und Midi Jobs und über aktuell rund 800.000 Personen die in Zeitarbeit beschäftigt sind.

BA Bericht August 2011 Seite 22

Im April 2011 bezogen 29 Prozent (1,36 Mio) der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten Ein-kommen aus Erwerbstätigkeit. …..

Bedarfe / Leistungen / Einkommen - statistik.arbeitsagentur.de

Das komplette Zahlenwerk der BA ist dann doch sehr ernüchternd.

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht August 2011

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen meint gebetmühlenartig:
"Der deutsche Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig wie ein Schwamm“


Dieser Arbeitsmarkt, ist der Arbeitsmarkt der wachsenden prekären Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor wie Leiharbeit oder Minijobs dieser Arbeitsmarkt ist aufgrund der geringen Arbeitskosten immer aufnahmefähig wie ein Schwamm. Allerdings führt diese Art der Beschäftigung (Stundenlöhne unterhalb von 10 €) auf direkten Weg in die Altersarmut, Familienarmut und Kinderarmut. Dieser „Turbo-Aufschwung XXL“ ist eine gigantische Umverteilung von unten nach oben.

Der BA Jobbörse - Stand 31.08.11 --- 11 Uhr sind mit Redundanzen (Mehrfachnennungen einer Stelle) 874.210 Arbeitsstellen und 186.790 Ausbildungsstellen bekannt.

http://www.boeckler.de/img_struktur/...mp_2011_02.gif

Auf Sand gebaut - Die Schattenseiten des Aufschwungs

Auf Sand gebaut - Die Schattenseiten des Aufschwungs | Zeitfragen | Deutschlandradio Kultur

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument Deutschland Radio Berlin Zeitfragen – Das Politische Feature Redaktion: Constanze Lehmann 2. Juni 2011 Auf Sand gebaut ? Die Schattenseiten des Aufschwungs Von Ruth Jung

Audio zum Nachhören

Lügen mit Zahlen

Lügen mit Zahlen - Die scheinbare Objektivität von Statistik | Studiozeit • Aus Kultur- und Sozialwissenschaften | Deutschlandfunk
Lügen mit Zahlen - Audio mp3

Gewerkschaften beklagen die Ausweitung des Niedriglohnsektors

TARIF: Regale füllen für 1,86 Euro die Stunde.

Woran erkennt man moderne Sklaverei?

Woran erkennt man moderne Sklaverei? - Berliner Tagung "Arbeitsausbeutung und | Studiozeit • Aus Kultur- und Sozialwissenschaften | Deutschlandfunk

Woran erkennt man moderne Sklaverei? - Audio mp3
Studie Armut trotz Arbeit nimmt zu - In Deutschland fallen immer mehr Arbeitnehmer unter die Armutsgrenze.

Prekäre Beschäftigung ansteigende Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglohnarbeitsplatze immer mehr Arbeitnehmer die jeden Tag früh aufstehen und zur Arbeit gehen leben in Armut oder sind armutsgefährdet.

Ärger im Land der Minijobber.

Erstellt von Sybilla am 31.08.11 11 Uhr 00 – Teil 1 Die Zahlen
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden
Sybilla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2011, 14:51   #183
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Wieder einmal eine Initiative der INSM der Niedriglohnsektor ist in Wirklichkeit eine gute Sache, zumindest aus der Sicht der Arbeitgeber.

Niedriglohn-Jobs Einstieg oder Sackgasse?

Arbeitgeber finden, Niedriglöhne sind eine Chance für höhere Bezahlung und legen eine neue Studie des arbeitgebernahen INSM vor. Doch die Gewerkschaften protestieren.Der wachsende Niedriglohnsektor in Deutschland ist ein Problem – so lautet bisher die vorherrschende Meinung. Jetzt haben die Arbeitgeber eine Studie in Auftrag gegeben, die zeigen soll, dass der Niedriglohnsektor in Wirklichkeit eine gute Sache ist. Auftraggeber des Gutachtens ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanziert wird…

Sybillas Kommentar

Das Ziel der Vollbeschäftigung also dem ureigenen Bedürfnis eines Menschen, das ein Erwerbstätiger von seiner Hände Arbeit auch eine Selbstbestimmte Existenz für sich und seine Familie (ohne ergänzende Hartz IV ALG II Leistungen) gestalten möchte/können muss, bleibt auch im „Aufschwung der Mini und Billigjobs“ am deutschen Arbeitsmarkt ein unerfülltes Ziel, das Ziel wurde von der Politik und teilen der Gesellschaft augenscheinlich aufgegeben. Der Plan ist zwar wie von der Politik gewünscht im Sinne der veröffentlichten Zahlen übererfüllt. Aber es ist zu vermuten das die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und den Medien einseitig tendenziös interpretiert werden. Ich vermute gar, die Statistik des Arbeitsmarktes gleicht einen potemkinschen Dorf, sie wird durch das verstecken vieler Arbeitsloser (Ein Euro Jobber; Bürgerarbeiter, 0 Euro Praktikanten...) und mit 7,8 Millionen Personen in prekären Arbeitsverhältnissen fein herausgeputzt, um den tatsächlichen Zustand des Arbeitsmarktes zu verbergen. Oberflächlich wirkt die Statistik durch die Zahl der Unterbeschäftigten ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihr aber an Substanz.

Sozialausgaben steigen weiter - 2010 mussten die Kommunen 5,4 Milliarden Euro aufbringen

Studie: Lage älterer Arbeitsloser unverändert schlecht
Die Lage älterer Arbeitsloser in Deutschland ist weitaus schlechter, als von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bislang dargestellt. Das zeigen Recherchen der Redaktion “Report Mainz” für das ARD-exclusiv “Alt, arm, arbeitslos – immer mehr Ältere rutschen ab”,…. So geht aus zwei bislang unveröffentlichten Studien hervor, dass sich die Job-Chancen älterer Arbeitsloser in den vergangenen Jahren nicht verbessert haben.

Entwicklung am Arbeitsmarkt

Unter Berücksichtigung der Demografie ist kein Rückgang (sondern ein prozentueller Anstieg bezogen auf die Erwerbsfähigen) der Leistungsempfänger im Rechtkreis (SGB II/SGBII) 2005 vs.2011 ersichtlich. So ist auch nicht nachvollziehbar transparent dargestellt, das neben der Gruppe der Maßnahmen Teilnehmer in der Regel auch die Gruppe der unter 25 jährigen und über 58 jährigen die Kranken und Arbeitslose die extern betreut werden aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind obwohl auch diese Personen arbeitslos sind.

Was haben ergänzendes Hartz IV/ALG II und Kobraschwänze gemein

Viele dachten und manche „Experten“ forderten ein Kombilohnmodel (ergänzendes ALG II/Hartz IV) zur Reduzierung die Arbeitslosigkeit in D. Als in den 1930ern Indien von einer Kobrainvasion heimgesucht wurde, setzten die Behören eine Fangprämie auf Kobraschwänze aus, was dazu führte das Kobraschlange gezüchtet wurden, aber deren Reduzierung nicht förderte.

Den gleichen Effekt ist nun am Arbeitsmarkt zu beobachten, mit ergänzenden ALG II Leistungen züchtet der Arbeitsmarkt Kombilohnarbeitsplätze, aber die Zahl der Leistungsempfänger wird dadurch kaum reduziert, die Belastung der Kommunen und die Belastung der Solidargemeinschaft der Steuerzahler steigt weiter an. Die Sozialkassen verlieren Einnahmen.

Renteversicherung: Altersarmut, sinkende Beiträge, Mini-Rentenerhöhungen

Das Fazit ergänzende Hartz IV/ALG Leistungen setzen die falschen Anreize, besser wäre es die Arbeitgeber zur Schaffung von sozialversicherungspflichtiger Arbeit zu motivieren, somit würden die Kommunen und die Solidargemeinschaft der Steuerzahler entlastet, auch die Sozialkassen profitieren mehr von sozialversicherungspflichtiger Arbeit als von Niedriglöhnen.


Zahl der Erwerbstätigen

Als Erwerbstätigkeit zählt: Tätigkeit (Mini-Job) einem Ein-Euro-Job nachgehen und Personen in Mutterschutz oder Elternzeit....!!!

Und selbstverständlich wird die die Zahl der Erwerbstätigen ebenso wie die Zahl der Arbeitslosen nicht durch genaues zählen sondern durch Hochrechnungen und Schätzungen ermittelt.

Die Erwerbstätigenzahlen der Erwerbstätigenrechnung stützen sich auf eine Vielzahl von statistischen Quellen, um möglichst alle verfügbaren Datenquellen in die Schätzung einfließen zu lassen.

Die manipulative Propaganda-Aussage das die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf immer neue Höchststände steigt, können Sie guten Gewissens der Pipi Langstrumpf Welt der Märchen und Mythen zuordnen.


Die Krux ist, das trotz des „Erfolgs der Minijobs und Niedrigjobs“ am Arbeitsmarkt. Alleine die finanziellen Mehrausgaben der Kommunen und des Bundes seit 2005 sprechen eine deutliche Sprache, das angestrebte Ziel der Entlastung der Sozialhaushalte wurde trotz des „Erfolgs“ nicht nur nicht erreicht sondern das die Sozialhaushalte der Kommunen mit der Einführung von Hartz IV sprichwörtlich - wie die Zahl der Personen in Armut/Armutsgefährdung – sind ebenso wie die Minijobs und Billigjobs explodiert.

In einen Satz die Gemeinschaft der Steuerzahler zahlt in Hartz IV mehr ein aber viele ALG II Leistungsempfänger erhalten weniger. (als 2004)
Das Geld versickert in Arbeitsmarkt-Maßnahmen (Bürgerarbeit/Ein Euro Job/ ...) und ergänzenden ALG II/ Hartz IV Zahlungen von ca. 1,4 Millionen Personen (Minijobber, Leih und Zeitarbeit, prekäre Beschäftigung...)

Grundsatz der Hartz IV - Ideologie
„Ein Arbeitsloser ist solange an seiner Arbeitslosigkeit selbst schuld, bis er das Gegenteil beweisen kann“

Fazit der Zahlen

Der Vergleich der Leistungsempfänger Personen(ALG; ALHI) von Dezember 2004 (Im BA Bericht Dezember 2004 wird die Zahl der Leistungsempfänger auf Seite 24 mit 4.321.000 Personen beziffert)
Im August 2011 waren 7.086.838Personen im Leistungsbezug (ALG I, ALG II, Sozialgeld) Das ist ein Plus von über 2,76 Millionen Personen oder ca. 64 %

14.2.2011 - Städte so hoch verschuldet wie nie
(Erpressung am Arbeitsplatz - Wie Leiharbeiter ausgenutzt werden) den Ein Euro Jobs (Städte missbrauchen Ein-Euro-Jobs) und in der so genannten Bürgerarbeit diese Art der Beschäftigung ist und bleibt meines Erachtens Blendwerk und Menschenunwürdig. Wem außer der Politik der BA Zahlenstatistik oder den chronisch klammen Kommunen, ist diese Art der Beschäftigung hilfreich? Den/Der Arbeitslosen? Den/Der Steuerzahler/in ? George Fitzhugh publizierte um 1854 ein Buch, in dem er sagte: „Einige Menschen sind mit einem Sattel auf dem Rücken geboren, und andere sind gestiefelt und gespornt, um diese zu reiten. Und es tut ihnen gut!“

Fußnoten

5. Statistische Hinweise zur Arbeitsmarktpolitik - Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik und Unterbeschäftigung - BA Bericht August 2011 Seite 45

Folgende arbeitsmarktpolitische Instrumente werden aktuell in die Entlastungsrechnung der BA einbezogen:


- Beschäftigtenäquivalent der Kurzarbeit: Zahl der Kurzarbeiter mal durchschnittlichem Arbeitszeitausfall,
- Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes: Arbeitsgelegenheiten, ABM, Beschäftigungszuschuss, Beschäftigungsphase Bürgerarbeit
- berufliche Weiterbildung (einschl. Reha), Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
- Fremdförderung, das sind arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, die nicht von den Arbeitsagenturen oder Jobcentern durchgeführt werden (z.B. Integrationskurse durch das Bundesamt für Migration- und Flüchtlinge)
- Vorruhestandsähnliche Regelungen: Inanspruchnahme des § 428 SGB III ggf. i.V.m. § 65 Abs. 4 SGB II und § 252 Abs. 8 SGB VI (Restabwicklung), Personen in geförderter Altersteilzeit, Regelung des § 53 a Abs. 2 SGB II
- Förderung der Selbständigkeit: Gründungszuschuss, Einstiegsgeld Variante Selbständigkeit.
Außerdem werden Personen, die kurzfristig arbeitsunfähig sind, zur Unterbeschäftigung gezählt.
….

Erstellt von Sybilla am 31.08.11 14 Uhr 00 Teil 2 Die Analyse
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Alt 29.09.2011, 00:14   #184
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Medien taxieren die Zahl der Arbeitslosen unter Bewertung des Herbstaufschwungs am Vorabend der Bekanntgabe der offiziellen BA Zahlen auf unter 2,8 Millionen Personen. Sie erwarten im Vergleich zu August einen Rückgang von 150 000 bis 160 000 Personen. Banken und Fachleute prognostizieren einen Rückgang der offiziell registrierten Arbeitslosigkeit für September auf etwa 2,825 Millionen Personen. Wie stark sich
der Herbstaufschwung auf die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosigkeit ausgewirkt hat, wird morgen von der BA veröffentlicht. Natürlich werde ich dann wie gewohnt den offiziellen Arbeitsmarktbericht der BA wieder detailliert betrachten, bewerten, analysieren und kommentieren.
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Alt 29.09.2011, 11:32   #185
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Deutschland: Wirtschaftsaussichten September 2011:

Schuldenstand zum 31.12.2010 - 2 035,9 Milliarden Euro

Pressemitteilung Nr.357 vom 27.09.2011 - Zum Jahresende 2010 war der öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und gesetzliche Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) beim nicht-öffentlichen Bereich mit 2 035,9 Milliarden Euro verschuldet.

Inflationsrate September + 2,6 %

Pressemitteilung Nr.360 vom 28.09.2011 - Verbraucherpreise im September 2011: Voraussichtlich + 2,6 % gegenüber September 2010

Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.

Neues vom Aufschwung xxl und vom imaginären Jobwunder

Nach der Krise in 2009 und der Rekonvaleszenz (Aufschwung xxl) in 2010 befindet sich das bundesdeutsche BIP zurzeit in etwa auf den Niveau von Sommer 2008.
Bruttoinlandsprodukt Preisbereinigt, verkettet Ursprungswerte 2005 = 100

2008
2. Vierteljahr 109,22
2011
2. Vierteljahr 108,53


Allerdings droht eine neuerliche Rezession also ein "Double-Dip"

ZEW-Index auf tiefstem Stand seit Dezember 2008

Die Zuversicht schwindet: Deutsche Finanzexperten zeigen sich beim Blick auf die Wirtschaftsentwicklung mittlerweile so pessimistisch wie seit Ende 2008 nicht mehr. Die ZEW- Konjunkturerwartungen sind im September den siebten Monat in Folge gesunken.

Stimmung in der deutschen Wirtschaft bricht unerwartet strak ein.

Deutsche Unternehmen erwarten schwere Zeiten - Die Stimmung der Unternehmen verschlechterte sich im September zum dritten Mal in Folge, …Der Ifo- Konjunkturklima-Index sank von 108,7 auf 107,5 Punkte.


----------------------------------------------------------------------------------------------------

Deutschland: Arbeitsmarkt September 2011:

Auch der so genannte Aufschwung am Arbeitsmarkt „Jobwunder“ entpuppt sich bei detaillierter Betrachtung als „Potemkinschen Dorf“

Allerdings verzichten viele Staatsmedien auf eine detaillierte Betrachtung und vermelden stattdessen gleich gestimmt die Jubel-Zahlen der BA.

Unter 3 Millionen Arbeitslose und so

Diese Gruppen werden nach wie vor in der BA Statistik versteckt. Deshalb sind die offiziellen Arbeitsmarkt Zahlen der BA die niedrigsten Augustzahlen seit Jahren.
Allerdings ist ein Vergleich der Zahlen von 199x mit 2011 unsinnig und propagandistisch.



Rund 1, 5 Millionen Arbeitslose werden in der Statistik versteckt. Viele Medien - Franz Josef Strauß nannte diese einmal:“jubelnd-jaulende Hofhunde“ verkünden im medialen Gleichklang im euphorischem Jubel, in triumphierender Einheit mit Politik und Wissenschaft. Die Mär vom robusten Arbeitsmarkt und eine Fortsetzung der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt.

Ein Blick auf die demografische Entwicklung klärt auf.
Die Zahl der Personen zwischen 15 und 65 verringerte sich zwischen 2005 und 2009 um 1.040.300 Personen. Bis 2011 hochgerechnet ist das eine Zahl von rund 1, 4 Millionen Personen die aus dem Erwerbsleben 15 – 65 Jahre ausgeschieden sind-

Demografischer Wandel - Die Bevölkerungsgruppe 15 – 65 Jahre

2005 waren 66.567.900Personen zwischen 0 und 65 Jahre alt.
0 – 15 Jahre 11.649.800 Personen und 15 – 65 Jahre 54.918.100 Personen

Letzte Zahlen 2009 waren 64.900.400 Personen zwischen 0 und 65 Jahre alt.
0 – 15 Jahre 11.022.600 Personen und 15 – 65 Jahre 53.877.800 Personen

Die Definition von Arbeitslosigkeit von 1992 ist mit der Definition von Arbeitslosigkeit in 2011 keinesfalls vergleichbar und die hohe Zahl der offenen Stellen erklärt sich vor allem auf Mehrfachnennungen vieler Stellenangebote.Ich habe zum Beispiel von einer privaten Arbeitsvermittlung - aber auch bei Zeit und Leiharbeit ist das Phänomen zu beobachten - mehr als 300 Stellenangebote für 30 zu besetzende Stellen eines Unternehmens in der BA Jobbörse gefunden. Diese 300 Stellenangebote sind zusätzlich in anderen Stellenbörsen zu finden, so werden aus 30 zu besetzende Arbeitsstellen ganz schnell 1500 Stellenangebote. [/B] Das Phänomen wird in der Berichterstattung nur selten erwähnt. Die Zahl der Leistungsempfänger ALG I, ALG II. Sozialgeld verharrt bei sieben Millionen Personen. Darin sind Personen die Kinderzuschlag, Sozialhilfe SGB XII oder Altersgrundsicherung erhalten nicht enthalten.

Die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit werden in den Medien verkürzt wiedergegeben und von der Politik einseitig tendenziös interpretiert. Wir brauchen Glasnost (russ.) „Offenheit, Transparenz, Informationsfreiheit“

So ist nicht nachvollziehbar transparent dargestellt, das neben der Gruppe der Maßnahmen Teilnehmer in der Regel auch die Gruppe der unter 25 jährigen und über 58 jährigen aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind, obwohl auch diese Personen arbeitslos sind.

Als Erwerbstätigkeit zählt: Tätigkeit (Mini-Job) einem Ein-Euro-Job nachgehen und Personen in Mutterschutz oder Elternzeit....!!!

Und selbstverständlich wird die die Zahl der Erwerbstätigen nicht durch zählen sondern durch eine Schätzung ermittelt.

Die Erwerbstätigenzahlen der Erwerbstätigenrechnung stützen sich auf eine Vielzahl von statistischen Quellen, um möglichst alle verfügbaren Datenquellen in die Schätzung einfließen zu lassen.


Die Propaganda-Aussage das die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf immer neue Höchststände steigt, können wir guten Gewissens der Pipi Langstrumpf Welt der Märchen und Mythen zuordnen.


Ein detaillierter Blick auf das „Jobwunder“ klärt auf.

Offizieller BA - Zahlenbericht für September 2011

BA Bericht September 2011 Seite 48

Die Zahl der offiziell statistisch erfassten Arbeitslosen in Deutschland ist laut BA auf
2.795.570 Personen abgesunken zusätzlich waren 1.121.326 Personen in Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik beschäftigt.
Allerdings ist hierbei von einer erheblichen Untererfassung auszugehen
(BA – Bericht September 2011 Seite 80 Fußnote 3 Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - März 2011, Datenstand Juni 2011, nur ca. 67 % (zuletzt 68%) der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.

Unter 3 Millionen Arbeitslose und so

Die offizielle BA Zahl der Unterbeschäftigung für September 2011:
wird auf 3.935.160 Personen beziffert das entspricht einer Unterbeschäftigungsquote von 9,2 %


6.969.198 Leistungsempfänger (Rechtkreis SGB II/SGB III):

darunter:
Arbeitslosengeld 737.243 Personen
erwerbsfähige Hilfebedürftige (ALG II) 4.515.625 Personen
nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.716.330 Personen
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)

Steigende Soziallasten bleiben ein Hauptproblem der finanziellen Schieflage bei den Kommunen.

23.09.2011 | 13:58 Uhr Steigende Soziallasten bleiben ein Hauptproblem der finanziellen Schieflage bei den Kommunen. Von 1999 bis 2009 stiegen sie bundesweit von 29 auf über 40 Milliarden Euro an. Ein Ende dieser bedrohlichen Entwicklung ist nicht absehbar. "Der Bund muss sich seiner Verantwortung stellen", forderte Kommunalminister Ralf Jäger heute (23. September) im Bundesrat in Berlin. Die zugesagte Übernahme der Kosten für die Grundsicherung und bei Erwerbsminderung ab dem Jahr 2014 reiche nicht aus. "Hiermit darf die Verantwortung des Bundes nicht enden. Er muss sich zur Hälfte an den sozialen Lasten beteiligen", mahnte Jäger.
Allein in NRW sind die Soziallasten der Kommunen in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent auf fast 13 Milliarden Euro angestiegen….



Pressemitteilung Nr.270 vom 19.07.2011 - Beschäftigungszuwachs 2010 zu großen Teilen von Zeitarbeit getragen

2010 Abhängig Beschäftigte 30.904.000 Personen
2010 Normalerwerbstätige 23.069.000 Personen
2010 Atypisch Beschäftigte 7.835.000 Personen
Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten ist nach Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit im Juli auf 4,93 Mio, angestiegen.

Geringverdiener: Aus wenig wird weniger - Sie verdienen ohnehin nicht viel - und selbst das wird weniger. Geringverdiener müssen seit dem Jahr 2000 drastische Loheinbußen einstecken. Obwohl die Wirtschaft wächst. Teilweise haben sie bis zu 22 Prozent weniger in der Tasche, offenbart jetzt eine Studie. … Seit dem Jahr 2000 betrugen die Lohneinbußen zwischen 15,6 und 21,9 Prozent. Die Nettoeinkommen aller Beschäftigten gingen hingegen nur um 2,5 Prozent zurück.


(BA Bericht September 2011 Seite 10)

Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im September auf 501.000 Arbeitsstellen, … Nach Wirtschaftszweigen diffe-renziert beruht das Plus in der gleitenden Jah-ressumme zu mehr als der Hälfte auf Meldun-gen aus der Arbeitnehmerüberlassung (+169.000 oder +27 Prozent)..

(BA Bericht September 2011 Seite 18)

Außer den Leistungsempfängern gab es im Mai noch 321.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen. Von allen Arbeitslosen erhielten 89 Prozent Leistungen (siehe Abbildung 13: Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug). …..


Der Erfolg am Arbeitsmarkt fußt auf prekärer Beschäftigung 7,853 Millionen Personen in Mini und Midi Jobs und über aktuell rund 800.000 Personen die in Zeitarbeit beschäftigt sind.

BA Bericht September 2011 Seite 21

… Im Mai 2011 bezogen 29 Prozent (1,36 Mio) der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten Einkommen aus Erwerbstätigkeit.

Bedarfe / Leistungen / Einkommen - statistik.arbeitsagentur.de

Wenn das komplette Zahlenwerk der BA detailiert betrachtet wird, ist das dann doch sehr ernüchternd.

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht September 2011

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen meint gebetmühlenartig:
"Der deutsche Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig wie ein Schwamm“


Dieser Arbeitsmarkt, ist der Arbeitsmarkt der wachsenden prekären Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor wie Leiharbeit oder Minijobs dieser Arbeitsmarkt ist aufgrund der geringen Arbeitskosten immer aufnahmefähig wie ein Schwamm. Allerdings führt diese Art der Beschäftigung (Stundenlöhne unterhalb von 10 €) auf direkten Weg in die Altersarmut, Familienarmut und Kinderarmut. Die Reformen der Agenda 2010 waren eine gigantische Umverteilung von unten nach oben.

Der BA Jobbörse - Stand 29.09.11 --- 11 Uhr sind mit Redundanzen (Mehrfachnennungen einer Stelle) 885.315 Arbeitsstellen und 194.398 Ausbildungsstellen bekannt.

http://www.boeckler.de/img_struktur/...mp_2011_02.gif

Auf Sand gebaut - Die Schattenseiten des Aufschwungs

Auf Sand gebaut - Die Schattenseiten des Aufschwungs | Zeitfragen | Deutschlandradio Kultur

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument Deutschland Radio Berlin Zeitfragen – Das Politische Feature Redaktion: Constanze Lehmann 2. Juni 2011 Auf Sand gebaut ? Die Schattenseiten des Aufschwungs Von Ruth Jung

Audio zum Nachhören

Lügen mit Zahlen

Lügen mit Zahlen - Die scheinbare Objektivität von Statistik | Studiozeit • Aus Kultur- und Sozialwissenschaften | Deutschlandfunk
Lügen mit Zahlen - Audio mp3

Gewerkschaften beklagen die Ausweitung des Niedriglohnsektors

TARIF: Regale füllen für 1,86 Euro die Stunde.

Woran erkennt man moderne Sklaverei?

Woran erkennt man moderne Sklaverei? - Berliner Tagung "Arbeitsausbeutung und | Studiozeit • Aus Kultur- und Sozialwissenschaften | Deutschlandfunk

Woran erkennt man moderne Sklaverei? - Audio mp3
Studie Armut trotz Arbeit nimmt zu - In Deutschland fallen immer mehr Arbeitnehmer unter die Armutsgrenze.

Prekäre Beschäftigung ansteigende Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglohnarbeitsplatze immer mehr Arbeitnehmer die jeden Tag früh aufstehen und zur Arbeit gehen leben in Armut oder sind armutsgefährdet.

Ärger im Land der Minijobber.

Erstellt von Sybilla am 29.09.11 11 Uhr 00 – Teil 1 Die Zahlen
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Alt 29.09.2011, 14:01   #186
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Sybillas Kommentar

Das Problem der Arbeitslosigkeit war augenscheinlich immer ein Problem der statistischen Erfassung und der Definition von Arbeitslosigkeit.. Nach der Umstellung der statistischen Erfassung der Arbeitslosigkeit 2005 weist die BA Statistik seit Monaten die niedrigste Arbeitslosigkeit seit 20 Jahren aus. Allerdings sind nach wie vor rund 4 Millionen Personen von Arbeitslosigkeit /Unterbeschäftigung betroffen.

Das Ziel der Vollbeschäftigung also dem ureigenen Bedürfnis eines Menschen, das ein Erwerbstätiger von seiner Hände Arbeit auch eine Selbstbestimmte Existenz für sich und seine Familie (ohne ergänzende Hartz IV ALG II Leistungen) gestalten möchte/können muss, bleibt auch im „Aufschwung der Mini und Billigjobs“ am deutschen Arbeitsmarkt ein unerfülltes Ziel, das Ziel wurde von der Politik und teilen der Gesellschaft augenscheinlich aufgegeben. Der Plan ist zwar wie von der Politik gewünscht im Sinne der veröffentlichten Zahlen übererfüllt. Aber es ist zu vermuten das die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und den Medien einseitig tendenziös interpretiert werden. Ich vermute gar, die Statistik des Arbeitsmarktes gleicht einen potemkinschen Dorf, sie wird durch das verstecken vieler Arbeitsloser (Ein Euro Jobber; Bürgerarbeiter, 0 Euro Praktikanten...) mit 7,8 Millionen Personen in prekären Arbeitsverhältnissen fein herausgeputzt, um den tatsächlichen Zustand des Arbeitsmarktes zu verbergen. Oberflächlich wirkt die Statistik durch die Zahl der Unterbeschäftigten ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihr aber an Substanz.

Sozialausgaben steigen weiter - 2010 mussten die Kommunen 5,4 Milliarden Euro aufbringen

Die Lage älterer Arbeitsloser in Deutschland ist weitaus schlechter, als von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bislang dargestellt. Das zeigen Recherchen der Redaktion “Report Mainz” für das ARD-exclusiv “Alt, arm, arbeitslos – immer mehr Ältere rutschen ab”,…. So geht aus zwei bislang unveröffentlichten Studien hervor, dass sich die Job-Chancen älterer Arbeitsloser in den vergangenen Jahren nicht verbessert haben.

Was haben ergänzendes Hartz IV/ALG II und Kobraschwänze gemein Viele dachten und manche „Experten“ forderten ein Kombilohnmodel (ergänzendes ALG II/Hartz IV) zur Reduzierung die Arbeitslosigkeit in D. Als in den 1930ern Indien von einer Kobrainvasion heimgesucht wurde, setzten die Behören eine Fangprämie auf Kobraschwänze aus, was dazu führte das Kobraschlange gezüchtet wurden, aber deren Reduzierung nicht förderte.Den gleichen Effekt ist nun am Arbeitsmarkt zu beobachten, mit ergänzenden ALG II Leistungen züchtet der Arbeitsmarkt Kombilohnarbeitsplätze, aber die Zahl der Leistungsempfänger wird dadurch kaum reduziert, die Belastung der Kommunen und die Belastung der Solidargemeinschaft der Steuerzahler steigt weiter an. Die Sozialkassen verlieren Einnahmen.

Renteversicherung: Altersarmut, sinkende Beiträge, Mini-Rentenerhöhungen Das Fazit ergänzende Hartz IV/ALG Leistungen setzen die falschen Anreize, besser wäre es die Arbeitgeber zur Schaffung von sozialversicherungspflichtiger Arbeit zu motivieren, somit würden die Kommunen und die Solidargemeinschaft der Steuerzahler entlastet, auch die Sozialkassen profitieren mehr von sozialversicherungspflichtiger Arbeit als von Niedriglöhnen. Die Krux ist, das trotz des „Erfolgs der Minijobs und Niedrigjobs“ am Arbeitsmarkt. Alleine die finanziellen Mehrausgaben der Kommunen und des Bundes seit 2005 sprechen eine deutliche Sprache, das angestrebte Ziel der Entlastung der Sozialhaushalte wurde trotz des „Erfolgs“ nicht nur nicht erreicht sondern das die Sozialhaushalte der Kommunen mit der Einführung von Hartz IV sprichwörtlich - wie die Zahl der Personen in Armut/Armutsgefährdung – sind ebenso wie die Minijobs und Billigjobs explodiert. In einen Satz die Gemeinschaft der Steuerzahler zahlt in Hartz IV mehr ein aber viele ALG II Leistungsempfänger erhalten weniger. (als 2004) Das Geld versickert in Arbeitsmarkt-Maßnahmen (Bürgerarbeit/Ein Euro Job/ ...) und ergänzenden ALG II/ Hartz IV Zahlungen von ca. 1,4 Millionen Personen (Minijobber, Leih und Zeitarbeit, prekäre Beschäftigung...)


14.2.2011 - Städte so hoch verschuldet wie nie Erpressung am Arbeitsplatz - Wie Leiharbeiter ausgenutzt werden den Ein Euro Jobs (Städte missbrauchen Ein-Euro-Jobs) und in der so genannten Bürgerarbeit diese Art der Beschäftigung ist und bleibt meines Erachtens Blendwerk und Menschenunwürdig. Wem außer der Politik der BA Zahlenstatistik oder den chronisch klammen Kommunen, ist diese Art der Beschäftigung hilfreich? Den/Der Arbeitslosen? Den/Der Steuerzahler/in George Fitzhugh publizierte um 1854 ein Buch, in dem er sagte: „Einige Menschen sind mit einem Sattel auf dem Rücken geboren, und andere sind gestiefelt und gespornt, um diese zu reiten. Und es tut ihnen gut!“

Wieder einmal eine Initiative der INSM der Niedriglohnsektor ist in Wirklichkeit eine gute Sache, zumindest aus der Sicht der Arbeitgeber.

Niedriglohn-Jobs Einstieg oder Sackgasse?

Arbeitgeber finden, Niedriglöhne sind eine Chance für höhere Bezahlung und legen eine neue Studie des arbeitgebernahen INSM vor. Doch die Gewerkschaften protestieren.Der wachsende Niedriglohnsektor in Deutschland ist ein Problem – so lautet bisher die vorherrschende Meinung. Jetzt haben die Arbeitgeber eine Studie in Auftrag gegeben, die zeigen soll, dass der Niedriglohnsektor in Wirklichkeit eine gute Sache ist. Auftraggeber des Gutachtens ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanziert wird…


Fazit der Zahlen

Der Vergleich der Leistungsempfänger Personen(ALG; ALHI) von Dezember 2004 (Im BA Bericht Dezember 2004 wird die Zahl der Leistungsempfänger auf Seite 24 mit 4.321.000 Personen beziffert + 1.200.000 Personen in Sozialhilfe) Im September 2011 waren 6.969.198 Personen alleine im Rechtkreis SGB II/SGB III Personen als Leistungsempfänger im Leistungsbezug (ALG I, ALG II, Sozialgeld) Das ist ein Plus von ca. 2,65 Millionen Personen oder ca. 62 % ( ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII diese rund 1 Million Leistungsempfänger erhalten…)

Fußnoten

5. Statistische Hinweise zur Arbeitsmarktpolitik - Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik und Unterbeschäftigung - BA Bericht September 2011

Folgende arbeitsmarktpolitische Instrumente werden aktuell in die Entlastungsrechnung der BA einbezogen:


- Beschäftigtenäquivalent der Kurzarbeit: Zahl der Kurzarbeiter mal durchschnittlichem Arbeitszeitausfall,
- Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes: Arbeitsgelegenheiten, ABM, Beschäftigungszuschuss, Beschäftigungsphase Bürgerarbeit
- berufliche Weiterbildung (einschl. Reha), Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
- Fremdförderung, das sind arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, die nicht von den Arbeitsagenturen oder Jobcentern durchgeführt werden (z.B. Integrationskurse durch das Bundesamt für Migration- und Flüchtlinge)
- Vorruhestandsähnliche Regelungen: Inanspruchnahme des § 428 SGB III ggf. i.V.m. § 65 Abs. 4 SGB II und § 252 Abs. 8 SGB VI (Restabwicklung), Personen in geförderter Altersteilzeit, Regelung des § 53 a Abs. 2 SGB II - Förderung der Selbständigkeit: Gründungszuschuss, Einstiegsgeld Variante Selbständigkeit.
Außerdem werden Personen, die kurzfristig arbeitsunfähig sind, zur Unterbeschäftigung gezählt.
….

Erstellt von Sybilla am 29.09.11 14 Uhr 00 Teil 2 Die Analyse
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Alt 01.10.2011, 10:14   #187
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

An geschätzten Zahlen (Deutschland) werden Zahlen geschätzt (Europa): Euro-Land: 15,74 Millionen Menschen ohne Arbeit - manager-magazin.de - Politik

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Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

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Alt 03.10.2011, 22:32   #188
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

"Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen"


Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit Gerd Bosbach im Gespräch mit Jan-Christoph Kitzler. Bei der Erfassung der Arbeitslosenzahlen sowie bei der Interpretation der Zahlen werde regelmäßig getrickst, sagt Gerd Bosbach, Professor für Statistik an der Fachhochschule Koblenz.

Die Frage ist, ist die Zahl der Arbeitslosen tatsächlich gesunken oder wurde die Zahl der Arbeitslosen durch die Art der statistischen Erfassung und Auswertung abgesenkt ?
Ein Anheben der Löhne im Niedriglohnbereich wurde die WIN - WIN Situation zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber und Politik aufheben.
Der Arbeitnehmer erhält einen Job der Arbeitgeber zahlt einen Billiglohn und kann somit seinen Gewinn optimieren und die Solidargemeinschaft der Steuerzahler sie sind die einzigen Verlierer subventionieren die Grundsicherung des Arbeitnehmer. Staat und die Politik können einen Jobboom am Arbeitsmarkt und einen Beschäftigungrekord (Mini - Midi - Billigjobs) vermelden.
Das die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitarbeitsplätze rapide absinkt, wird nur von Erbsenzählern und Sybilla bemerkt.
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Alt 19.10.2011, 09:25   #189
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Oh wie toll, dann mache ich gleich mal eine Flasche Sekt - ach Sekt, warum eigentlich Sekt: Champagner! - auf: Trotz Wirtschaftskrise: Job-Boom erreicht jetzt auch Langzeitarbeitslose - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Mario Nette
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Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
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Alt 19.10.2011, 18:49   #190
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Zitat von Sybilla Beitrag anzeigen
"Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen"


Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit Gerd Bosbach im Gespräch mit Jan-Christoph Kitzler. Bei der Erfassung der Arbeitslosenzahlen sowie bei der Interpretation der Zahlen werde regelmäßig getrickst, sagt Gerd Bosbach, Professor für Statistik an der Fachhochschule Koblenz.

Die Frage ist, ist die Zahl der Arbeitslosen tatsächlich gesunken oder wurde die Zahl der Arbeitslosen durch die Art der statistischen Erfassung und Auswertung abgesenkt ?
Ein Anheben der Löhne im Niedriglohnbereich wurde die WIN - WIN Situation zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber und Politik aufheben.
Der Arbeitnehmer erhält einen Job der Arbeitgeber zahlt einen Billiglohn und kann somit seinen Gewinn optimieren und die Solidargemeinschaft der Steuerzahler sie sind die einzigen Verlierer subventionieren die Grundsicherung des Arbeitnehmer. Staat und die Politik können einen Jobboom am Arbeitsmarkt und einen Beschäftigungrekord (Mini - Midi - Billigjobs) vermelden.
Das die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitarbeitsplätze rapide absinkt, wird nur von Erbsenzählern und Sybilla bemerkt.
Nun Sybilla,

Du mußt immer das Große und Ganze sehen und nicht immer in die ungeputzten Dreckecken des Staates nachsehen. Schön großzügig sein, so wie Schwarzgelb und Rotgrün. Die malen sich ihr Machtsystem schön.

Wie war das doch juristisch gleich zu sehen?

Wenn man schlechte Tatsachen verschweigt oder schöner interpretiert, ist das juristisch auch ein verfolgbares Delikt oder nur ein Kavaliersdelikt?

Für mich ist das mindestens eine fette Lüge. Nur wachsen diesen Lügnern keine langen Ohren wie im kleinen Muck oder lange Nasen wie in Pinocchio alias Buratino.

Die Geschichte vom kleinen Muck 1953 7/7 - YouTube

Was wäre das doch für ein schöner Anblick, wenn man Politiker, Beamte und Pressesprecher reihenweise mit langen Ohren und Nasen sähe. Dann wüßte der letzte Bundesbürger, woran er ist.

Und dann?

Ich würde sagen: Knüppel aus den Sack!!!
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Alt 02.11.2011, 11:58   #191
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung oder werden wie in der DDR nur alle irgendwie beschäftigt sein ? Die demografische Entwicklung und der ausufernde Niedrigstlohnbereich senken die Zahl der Arbeitslosen ab.

"Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen"

"Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit.
(Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im Oktober 2011 zutreffend.)

Die Politik die Wirtschatinstitute und die Medien sprechen gerne von einem Jobboom obwohl ihnen bewusst sein sollte, das viele von ihrer Arbeit nicht leben können.
3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen,
oder 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg.
Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz strak ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherten Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Der „Jobboom findet vor allem in der Leih und Zeitarbeit statt. Die BA Statistik versteckt viele Menschen in Ein-Euro-Jobs, Bürgerarbeit oder anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen oder in der Gruppe der über 58 jährigen die in der Regel aus der offiziellen BA Statistik ebenso wie andere Gruppen herausgerechnet werden. Andere haben sich nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes von den Jobcentern zurückgezogen, sie sind zwar Arbeitsuchend aber nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Viele Arbeitslose werden mit prekären Jobangeboten im Niedrigstlohnsektor überhäuft. Nach dem Motto: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?

Deutschland auf dem Weg in eine Niedriglohn-Gesellschaft


In Deutschland dehnt sich der Niedriglohnsektor immer mehr aus. Die "Leipziger Volkszeitung" zitiert bisher unveröffentlichte Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, wonach der Anteil der Vollzeitbeschäftigten mit Niedriglöhnen im vergangenen Jahr auf knapp 23 Prozent gestiegen ist.


Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies 2010 eine Steigerung um 0,5 Prozent oder, in absoluten Zahlen, um 199.762 Arbeitnehmer. Die Niedriglohnschwelle liegt bei derzeit bei 1379 Euro für Ostdeutschland und bei 1890 Euro für Westdeutschland.

Eigentlich war es schon immer so, dass eine „Vollbeschäftigung“ mit dem absenken der Arbeitslöhne erreichbar ist. Denn 0 € Arbeitsplätze sind unendlich vorhanden.
Je billiger eine Arbeitskraft einsetzbar ist, desto öfter wird diese nachgefragt.
Allerdings muss die Solidargemeinschaft der Steuerzahler die Grundsicherung dieser billigen Arbeitskräfte finanzieren und somit die Gewinne der Arbeitgeber subventionieren.

Im Übrigen die Mär der Wirtschaft/Wirtschaftsinstitute/Politik/Systemmedien vom Aufstieg oder dem „Sprungbrett Niedriglohn“ wird durch den exorbitant hohen Anstieg der prekären Beschäftigung in Vollzeitbeschäftigten mit Niedriglöhnen durch die BA – Statistik eindeutig widerlegt.


Deutschland: Wirtschaftsaussichten 2011 Oktober:

Pressemitteilung Nr.357 vom 27.09.2011 - Zum Jahresende 2010 war der öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und gesetzliche Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) beim nicht-öffentlichen Bereich mit 2 035,9 Milliarden Euro verschuldet.(+/- Rechenfehler)

Pressemitteilung Nr.397 vom 27.10.2011
Verbraucherpreise im Oktober 2011: Voraussichtlich + 2,5 % gegenüber Oktober 2010
…. Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird im Oktober 2011 voraussichtlich um 2,8 % höher liegen als im Oktober 2010. Gegenüber September 2011 wird der Index voraussichtlich unverändert bleiben.


Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.

Neues vom Aufschwung xxl und vom imaginären Jobwunder

Nach der Krise in 2009 und der Rekonvaleszenz (Aufschwung xxl) in 2010 befindet sich das bundesdeutsche BIP zurzeit in etwa auf den Niveau von Sommer 2008.
Bruttoinlandsprodukt Preisbereinigt, verkettet Ursprungswerte 2005 = 100

2008
2. Vierteljahr 109,22
2011
2. Vierteljahr 108,53

Allerdings droht eine neuerliche Rezession also ein "Double-Dip"

ZEW-IndexKonjunkturerwartungen stürzen auf Drei-Jahrestie

Der ZEW-Index für Konjunkturaussichten sank im Oktober um 5,0 auf minus 48,3 Punkte und damit den achten Monat in Folge. „Ein noch niedrigerer Wert wurde zuletzt im November 2008 verzeichnet“,

Ifo-IndexDie Stimmung der Unternehmer wird immer mieser

Die deutsche Wirtschaft stellt sich auf eine Konjunkturflaute ein. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel zum vierten Mal in Folge. Nun treffen die Firmen erste Vorbereitungen, um für einen Abschwung gewappnet zu sein. …Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel um einen Zähler auf 106,4 Punkte, …. Zittern im Einzelhandel….


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Deutschland: Arbeitsmarkt Oktober 2011:

Offizieller BA - Zahlenbericht für Oktober 2011 Seite 47

Die Zahl der offiziell statistisch erfassten Arbeitslosen in Deutschland ist laut BA auf
2.736.926 Personen abgesunken zusätzlich waren 1.154.293 (Sept. 1.121.326) Personen in Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik beschäftigt.
Allerdings ist hierbei von einer erheblichen Untererfassung auszugehen
(BA – Bericht Oktober 2011 Seite 79 Fußnote 3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Juni 2011, Datenstand September 2011, nur ca. 69 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.

Unter 3 Millionen Arbeitslose und so

Die offizielle BA Zahl der Unterbeschäftigung für Oktober 2011:
wird auf 3.879.857 Personen beziffert das entspricht einer Unterbeschäftigungsquote von 9,1 %


6.921.968 Leistungsempfänger (Rechtkreis SGB II/SGB III):

darunter:
Arbeitslosengeld 709.009 Personen
erwerbsfähige Hilfebedürftige (ALG II) 4.497.793 Personen
nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.715.166 Personen
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)

23.09.2011 | 13:58 Uhr Steigende Soziallasten bleiben ein Hauptproblem der finanziellen Schieflage bei den Kommunen. Von 1999 bis 2009 stiegen sie bundesweit von 29 auf über 40 Milliarden Euro an. Ein Ende dieser bedrohlichen Entwicklung ist nicht absehbar. Der Bund muss sich seiner Verantwortung stellen, forderte Kommunalminister Ralf Jäger heute (23. September) im Bundesrat in Berlin. Die zugesagte Übernahme der Kosten für die Grundsicherung und bei Erwerbsminderung ab dem Jahr 2014 reiche nicht aus. Hiermit darf die Verantwortung des Bundes nicht enden. Er muss sich zur Hälfte an den sozialen Lasten beteiligen, mahnte Jäger.
Allein in NRW sind die Soziallasten der Kommunen in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent auf fast 13 Milliarden Euro angestiegen….



Pressemitteilung Nr.270 vom 19.07.2011 - Beschäftigungszuwachs 2010 zu großen Teilen von Zeitarbeit getragen

2010 Abhängig Beschäftigte 30.904.000 Personen
2010 Normalerwerbstätige 23.069.000 Personen
2010 Atypisch Beschäftigte 7.835.000 Personen
Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten ist nach Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit im Juli auf 4,93 Mio, angestiegen.

Entwicklung: ATYPISCHE BESCHÄFTIGUNG

Der Jobmotor brummt weiter, in den letzten Jahren wurde de Wert der Arbeit in Deutschland massiv entwertet. In 2011 ist die Zahl atypische Beschäftigungsverhältnisse, in Teilzeitstellen, , in Leih- und Zeitarbeit und in Minijobs weiter exorbitant angestiegen.

ILO warnt vor Beschäftigungskrise und sozialen Unruhen

Geringverdiener: Aus wenig wird weniger - Sie verdienen ohnehin nicht viel - und selbst das wird weniger. Geringverdiener müssen seit dem Jahr 2000 drastische Loheinbußen einstecken. Obwohl die Wirtschaft wächst. Teilweise haben sie bis zu 22 Prozent weniger in der Tasche, offenbart jetzt eine Studie. … Seit dem Jahr 2000 betrugen die Lohneinbußen zwischen 15,6 und 21,9 Prozent. Die Nettoeinkommen aller Beschäftigten gingen hingegen nur um 2,5 Prozent zurück.


(BA Bericht Oktober 2011 Seite 9/10 )

Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Oktober auf 500.000 Arbeitsstellen., …
Nach Wirtschaftszweigen differenziert beruht das Plus in der gleitenden Jahressumme zu mehr als der Hälfte auf Meldungen aus der Arbeitnehmerüberlassung (+146.000 oder +23 Prozent).

(BA Bericht Oktober 2011 Seite 18)

Außer den Leistungsempfängern gab es im Juni noch 317.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen.

BA Bericht Oktober 2011 Seite 21

… Im Juni 2011 bezogen 29 Prozent (1,37 Mio) der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten Einkom-men aus Erwerbstätigkeit.

Bedarfe / Leistungen / Einkommen - statistik.arbeitsagentur.de

Wenn das komplette Zahlenwerk der BA detailliert betrachtet wird, ist das dann doch sehr ernüchternd.

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht Oktober 2011

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen meint gebetmühlenartig:
Der deutsche Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig wie ein Schwamm


Dieser Arbeitsmarkt, ist der Arbeitsmarkt der wachsenden prekären Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor wie Leiharbeit oder Minijobs dieser Arbeitsmarkt ist aufgrund der geringen Arbeitskosten immer aufnahmefähig wie ein Schwamm. Allerdings führt diese Art der Beschäftigung (Stundenlöhne unterhalb von 10 €) auf direkten Weg in die Altersarmut, Familienarmut und Kinderarmut. Die Reformen der Agenda 2010 waren eine gigantische Umverteilung von unten nach oben.

http://www.boeckler.de/img_struktur/...mp_2011_02.gif

Unter 3 Millionen Arbeitslose und so

Diese Gruppen werden nach wie vor in der BA Statistik versteckt. Deshalb sind die offiziellen Arbeitsmarkt Zahlen der BA die niedrigsten Augustzahlen seit Jahren.
Allerdings ist ein Vergleich der Zahlen von 199x mit 2011 unsinnig und propagandistisch.

Rund 1, 5 Millionen Arbeitslose werden in der Statistik versteckt. Viele Medien - Franz Josef Strauß nannte diese einmal:jubelnd-jaulende Hofhunde verkünden im medialen Gleichklang im euphorischem Jubel, in triumphierender Einheit mit Politik und Wissenschaft. Die Mär vom robusten Arbeitsmarkt und eine Fortsetzung der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt.

Auch der Blick auf die demografische Entwicklung klärt auf.
Die Zahl der Personen zwischen 15 und 65 verringerte sich zwischen 2005 und 2009 um 1.040.300 Personen. Bis 2011 hochgerechnet ist das eine Zahl von rund 1, 4 Millionen Personen die aus dem Erwerbsleben 15 – 65 Jahre ausgeschieden sind-

Demografischer Wandel - Die Bevölkerungsgruppe 15 – 65 Jahre

2005 waren 66.567.900Personen zwischen 0 und 65 Jahre alt.
0 – 15 Jahre 11.649.800 Personen und 15 – 65 Jahre 54.918.100 Personen

Letzte Zahlen 2009 waren 64.900.400 Personen zwischen 0 und 65 Jahre alt.
0 – 15 Jahre 11.022.600 Personen und 15 – 65 Jahre 53.877.800 Personen

Die Definition von Arbeitslosigkeit von 1992 ist mit der Definition von Arbeitslosigkeit in 2011 keinesfalls vergleichbar und die hohe Zahl der offenen Stellen erklärt sich vor allem auf Mehrfachnennungen vieler Stellenangebote. Die Zahl der Leistungsempfänger ALG I, ALG II. Sozialgeld verharrt bei sieben Millionen Personen. Darin sind Personen die Kinderzuschlag, Sozialhilfe SGB XII oder Altersgrundsicherung erhalten nicht enthalten.

Die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit werden in den Medien verkürzt wiedergegeben und von der Politik einseitig tendenziös interpretiert. Wir brauchen Glasnost (russ.) Offenheit, Transparenz, Informationsfreiheit

So ist nicht nachvollziehbar transparent dargestellt, das neben der Gruppe der Maßnahmen Teilnehmer in der Regel auch die Gruppe der unter 25 jährigen und über 58 jährigen aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind, obwohl auch diese Personen arbeitslos sind.

Als Erwerbstätigkeit zählt: Tätigkeit (Mini-Job) einem Ein-Euro-Job nachgehen und Personen in Mutterschutz oder Elternzeit....!!!

Und selbstverständlich wird die die Zahl der Erwerbstätigen nicht durch zählen sondern durch eine Schätzung ermittelt.

Die Erwerbstätigenzahlen der Erwerbstätigenrechnung stützen sich auf eine Vielzahl von statistischen Quellen, um möglichst alle verfügbaren Datenquellen in die Schätzung einfließen zu lassen.


Die Propaganda-Aussage das die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf immer neue Höchststände steigt, können wir guten Gewissens der Pipi Langstrumpf Welt der Märchen und Mythen zuordnen.


Auf Sand gebaut - Die Schattenseiten des Aufschwungs

Auf Sand gebaut - Die Schattenseiten des Aufschwungs | Zeitfragen | Deutschlandradio Kultur

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument Deutschland Radio Berlin Zeitfragen – Das Politische Feature Redaktion: Constanze Lehmann 2. Juni 2011 Auf Sand gebaut ? Die Schattenseiten des Aufschwungs Von Ruth Jung

Audio zum Nachhören

Lügen mit Zahlen

Lügen mit Zahlen - Die scheinbare Objektivität von Statistik | Studiozeit • Aus Kultur- und Sozialwissenschaften | Deutschlandfunk
Lügen mit Zahlen - Audio mp3

Gewerkschaften beklagen die Ausweitung des Niedriglohnsektors

TARIF: Regale füllen für 1,86 Euro die Stunde.

Woran erkennt man moderne Sklaverei?

Woran erkennt man moderne Sklaverei? - Berliner Tagung Arbeitsausbeutung und | Studiozeit • Aus Kultur- und Sozialwissenschaften | Deutschlandfunk

Woran erkennt man moderne Sklaverei? - Audio mp3
Studie Armut trotz Arbeit nimmt zu - In Deutschland fallen immer mehr Arbeitnehmer unter die Armutsgrenze.

Prekäre Beschäftigung ansteigende Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglohnarbeitsplatze immer mehr Arbeitnehmer die jeden Tag früh aufstehen und zur Arbeit gehen leben in Armut oder sind armutsgefährdet.

Ärger im Land der Minijobber.

Erstellt von Sybilla am 02.11.11 11 Uhr 00 – Teil 1 Die Analyse
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden
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Alt 02.11.2011, 17:01   #192
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Sybillas Kommentar

Das Problem der Arbeitslosigkeit war augenscheinlich immer ein Problem der statistischen Erfassung und der Definition von Arbeitslosigkeit.. Nach der Umstellung der statistischen Erfassung der Arbeitslosigkeit 2005 weist die BA Statistik seit Monaten die niedrigste Arbeitslosigkeit seit 20 Jahren aus. Allerdings sind nach wie vor rund 4 Millionen Personen von Arbeitslosigkeit /Unterbeschäftigung betroffen.

Das Ziel der Vollbeschäftigung also dem ureigenen Bedürfnis eines Menschen, das ein Erwerbstätiger von seiner Hände Arbeit auch eine Selbstbestimmte Existenz für sich und seine Familie (ohne ergänzende Hartz IV ALG II Leistungen) gestalten möchte/können muss, bleibt auch im „Aufschwung der Mini und Billigjobs“ am deutschen Arbeitsmarkt ein unerfülltes Ziel, das Ziel wurde von der Politik und teilen der Gesellschaft augenscheinlich aufgegeben. Der Plan ist zwar wie von der Politik gewünscht im Sinne der veröffentlichten Zahlen übererfüllt. Aber es ist zu vermuten das die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und den Medien einseitig tendenziös interpretiert werden. Ich vermute gar, die Statistik des Arbeitsmarktes gleicht einen potemkinschen Dorf, sie wird durch das verstecken vieler Arbeitsloser (Ein Euro Jobber; Bürgerarbeiter, 0 Euro Praktikanten...) mit 7,8 Millionen Personen in prekären Arbeitsverhältnissen fein herausgeputzt, um den tatsächlichen Zustand des Arbeitsmarktes zu verbergen. Oberflächlich wirkt die Statistik durch die Zahl der Unterbeschäftigten ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihr aber an Substanz.

Sozialausgaben steigen weiter - 2010 mussten die Kommunen 5,4 Milliarden Euro aufbringen

Die Lage älterer Arbeitsloser in Deutschland ist weitaus schlechter, als von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bislang dargestellt. Das zeigen Recherchen der Redaktion “Report Mainz” für das ARD-exclusiv “Alt, arm, arbeitslos – immer mehr Ältere rutschen ab”,…. So geht aus zwei bislang unveröffentlichten Studien hervor, dass sich die Job-Chancen älterer Arbeitsloser in den vergangenen Jahren nicht verbessert haben.

Was haben ergänzendes Hartz IV/ALG II und Kobraschwänze gemein Viele dachten und manche „Experten“ forderten ein Kombilohnmodel (ergänzendes ALG II/Hartz IV) zur Reduzierung die Arbeitslosigkeit in D. Als in den 1930ern Indien von einer Kobrainvasion heimgesucht wurde, setzten die Behören eine Fangprämie auf Kobraschwänze aus, was dazu führte das Kobraschlange gezüchtet wurden, aber deren Reduzierung nicht förderte.Den gleichen Effekt ist nun am Arbeitsmarkt zu beobachten, mit ergänzenden ALG II Leistungen züchtet der Arbeitsmarkt Kombilohnarbeitsplätze, aber die Zahl der Leistungsempfänger wird dadurch kaum reduziert, die Belastung der Kommunen und die Belastung der Solidargemeinschaft der Steuerzahler steigt weiter an. Die Sozialkassen verlieren Einnahmen.

Renteversicherung: Altersarmut, sinkende Beiträge, Mini-Rentenerhöhungen Das Fazit ergänzende Hartz IV/ALG Leistungen setzen die falschen Anreize, besser wäre es die Arbeitgeber zur Schaffung von sozialversicherungspflichtiger Arbeit zu motivieren, somit würden die Kommunen und die Solidargemeinschaft der Steuerzahler entlastet, auch die Sozialkassen profitieren mehr von sozialversicherungspflichtiger Arbeit als von Niedriglöhnen. Die Krux ist, das trotz des „Erfolgs der Minijobs und Niedrigjobs“ am Arbeitsmarkt. Alleine die finanziellen Mehrausgaben der Kommunen und des Bundes seit 2005 sprechen eine deutliche Sprache, das angestrebte Ziel der Entlastung der Sozialhaushalte wurde trotz des „Erfolgs“ nicht nur nicht erreicht sondern das die Sozialhaushalte der Kommunen mit der Einführung von Hartz IV sprichwörtlich - wie die Zahl der Personen in Armut/Armutsgefährdung – sind ebenso wie die Minijobs und Billigjobs explodiert. In einen Satz die Gemeinschaft der Steuerzahler zahlt in Hartz IV mehr ein aber viele ALG II Leistungsempfänger erhalten weniger. (als 2004) Das Geld versickert in Arbeitsmarkt-Maßnahmen (Bürgerarbeit/Ein Euro Job/ ...) und ergänzenden ALG II/ Hartz IV Zahlungen von ca. 1,4 Millionen Personen (Minijobber, Leih und Zeitarbeit, prekäre Beschäftigung...)


14.2.2011 - Städte so hoch verschuldet wie nie Erpressung am Arbeitsplatz - Wie Leiharbeiter ausgenutzt werden den Ein Euro Jobs (Städte missbrauchen Ein-Euro-Jobs) und in der so genannten Bürgerarbeit diese Art der Beschäftigung ist und bleibt meines Erachtens Blendwerk und Menschenunwürdig. Wem außer der Politik der BA Zahlenstatistik oder den chronisch klammen Kommunen, ist diese Art der Beschäftigung hilfreich? Den/Der Arbeitslosen? Den/Der Steuerzahler/in George Fitzhugh publizierte um 1854 ein Buch, in dem er sagte: „Einige Menschen sind mit einem Sattel auf dem Rücken geboren, und andere sind gestiefelt und gespornt, um diese zu reiten. Und es tut ihnen gut!“

Wieder einmal eine Initiative der INSM der Niedriglohnsektor ist in Wirklichkeit eine gute Sache, zumindest aus der Sicht der Arbeitgeber.

Niedriglohn-Jobs Einstieg oder Sackgasse?

Arbeitgeber finden, Niedriglöhne sind eine Chance für höhere Bezahlung und legen eine neue Studie des arbeitgebernahen INSM vor. Doch die Gewerkschaften protestieren.Der wachsende Niedriglohnsektor in Deutschland ist ein Problem – so lautet bisher die vorherrschende Meinung. Jetzt haben die Arbeitgeber eine Studie in Auftrag gegeben, die zeigen soll, dass der Niedriglohnsektor in Wirklichkeit eine gute Sache ist. Auftraggeber des Gutachtens ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanziert wird…


Fazit der Zahlen

Der Vergleich der Leistungsempfänger Personen(ALG; ALHI) von Dezember 2004 (Im BA Bericht Dezember 2004 wird die Zahl der Leistungsempfänger auf Seite 24 mit 4.321.000 Personen beziffert + 1.200.000 Personen in Sozialhilfe) Im Oktober 2011 waren laut offizieller BA Zahl 6.921.968 Personen alleine im Rechtkreis SGB II/SGB III Personen als Leistungsempfänger im Leistungsbezug (ALG I, ALG II, Sozialgeld) Das ist ein Plus von ca. 2,65 Millionen Personen oder ca. 62 % ( ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII diese rund 1 Million Leistungsempfänger erhalten…)

Nun wird oft behauptet das vor 2005 die Zahl der Sozialhilfeempfänger getrennt erfasst wurde und somit die Zahl der Leistungsempfänger verzerrt dargestellt wird. Das ist so nicht zutreffend denn auch nach 2005 gibt es viele Leistungsempfänger in der Sozialhilfe.

Zahl der Empfänger von Grundsicherung 2010 um 4,3 % gestiegen

Am Jahresende 2010 erhielten in Deutschland rund 797 000 Personen ab 18 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Zahl der Hilfebezieher im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 %.

Sozialhilfeausgaben in 2010 um 3,9 % gestiegen

Im Jahr 2010 wurden in Deutschland 21,7 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“) ausgegeben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entsprach dies einer Steigerung von 3,9 % gegenüber dem Vorjahr.

Zahl der Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt 2010 um 1,7 % gestiegen

Pressemitteilung Nr.401 vom 28.10.2011 - Zahl der Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt 2010 um 1,7 % gestiegen . WIESBADEN – Am Jahresende 2010 erhielten in Deutschland rund 319 000 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt (nach dem 3. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch – SGB XII „Sozialhilfe“). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Zahl der Hilfebezieher im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 %.

Die Zahl der Leistungsempfänger steigt inklusive der Leistungsempfänger von Sozialhilfe auf über 8 Millionen Personen an.

Fußnoten

5. Statistische Hinweise zur Arbeitsmarktpolitik - Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik und Unterbeschäftigung - BA Bericht Oktober 2011

Folgende arbeitsmarktpolitische Instrumente werden aktuell in die Entlastungsrechnung der BA einbezogen:


- Beschäftigtenäquivalent der Kurzarbeit: Zahl der Kurzarbeiter mal durchschnittlichem Arbeitszeitausfall,
- Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes: Arbeitsgelegenheiten, ABM, Beschäftigungszuschuss, Beschäftigungsphase Bürgerarbeit
- berufliche Weiterbildung (einschl. Reha), Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
- Fremdförderung, das sind arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, die nicht von den Arbeitsagenturen oder Jobcentern durchgeführt werden (z.B. Integrationskurse durch das Bundesamt für Migration- und Flüchtlinge)
- Vorruhestandsähnliche Regelungen: Inanspruchnahme des § 428 SGB III ggf. i.V.m. § 65 Abs. 4 SGB II und § 252 Abs. 8 SGB VI (Restabwicklung), Personen in geförderter Altersteilzeit, Regelung des § 53 a Abs. 2 SGB II - Förderung der Selbständigkeit: Gründungszuschuss, Einstiegsgeld Variante Selbständigkeit.
Außerdem werden Personen, die kurzfristig arbeitsunfähig sind, zur Unterbeschäftigung gezählt.
….

Erstellt von Sybilla am 02.11.11 14 Uhr 00 Teil 2 Das Fazit
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Alt 02.11.2011, 19:36   #193
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Zitat von Sybilla Beitrag anzeigen
Auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung oder werden wie in der DDR nur alle irgendwie beschäftigt sein ? Die demografische Entwicklung und der ausufernde Niedrigstlohnbereich senken die Zahl der Arbeitslosen ab. ....
Im Unterschied zum Kapitalismus des bundesdeutschen Deutschland über alles in der Welt garantierte die DDR das Recht auf Arbeit in ihrer Verfassung und im Arbeitsgesetzbuch, wo im Vergleich die BRD als UN-Mitglied nicht einmal den Artikel 23 der UN-Menschenrechtskonvention erfüllt, der im Kern besagt:

- Recht auf Arbeit
- freie Berufswahl
- gleicher Lohn für gleiche Arbeit
- Schutz vor Arbeitslosigkeit

Die BRD hat bis heute nicht einmal ein Arbeitsgesetzbuch, weil bei ihr der Mensch nicht im Mittelpunkt steht.

In der DDR waren mindestens diese 4 Menschenrechte erfüllt, in der BRD keins der 4. Diese 4 Menschenrechte sind nur der selbsternannten Luxuselite vorbehalten. Alle anderen werden wie Dreck und Abschaum, wie menschlicher Sondermüll oder wie menschliche Handelsware mit Verfallsdatum behandelt.

In der DDR konnte jeder ohne großes, nicht nachzuweisendes Bewerbungspalaver und ohne Eingliederungsvereinbarungsaffentheater und ohne eingeschlossenen, existenzvernichtenden Sanktionen Arbeit bekommen. Er brauchte nur die Listen der offenen Stellen ohne jegliche privatabzockende Arbeitsvermittlung beim Arbeitsamt einsehen und sich an die Kaderabteilung des künftigen Beschäftigungsbetriebs wenden und bekam bei fachlicher Eignung die Stelle. Die Firmenadressen, die Stellenbezeichnungen und erzielbaren Bruttoverdienste lagen für jeden einsehbar offen aus. Nichts wurde anonymisiert oder verschleiert wie in bundesdeutschen Jobbörsen. Wer die Stellenbeschreibung erklärt haben wollte, brauchte sich nur an die BGL (Betriebsgewerkschaftsleitung) seiner Branche wenden und konnte sie im Rahmenkollektivvertrag (RKV) einsehen. Der RKV war in der DDR das, was in der BRD der Manteltarifvertrag oder die Lohn- und Gehaltsgruppenverträge sind.

In der BRD haben nur Gewerkschaftsmitglieder Anspruch auf Tariflöhne und -gehälter - rein theoretisch. Natürlich werden diejenigen Gewerkschaftsmitglieder von diesem Tarifrecht ausgeschlossen, die es sich häufig vor Gerichten erstreiten mußten. Solche Verfahren sind der Gewerkschaft auf die Dauer zu teuer und es finden sich Mittel und Wege, sich von derart kostspieligen Mitgliedern zu trennen oder ihre Gewerkschaftsrechte zu ignorieren. Deshalb sagt man zu Gewerkschaften auch Tendenzbetriebe.

Wenn einer umzog, sich beruflich verändern wollte, dann arbeiteten die Kaderabteilungen des alten und neuen Betriebes zusammen und nicht gegeneinander. Der Übergang zwischen den Betrieben war vertraglich durch Überleitungs- oder Delegierungsverträge abgesichert. Es gab zugesicherte Einarbeitungszeiten, -normen und -verdienste.

Wer aber politisch anderer Überzeugung war, wurde vergleichsweise wie ein Arbeitsloser im Westen behandelt und schikaniert. Allerdings waren politische Überzeugungstäter anderer Richtung auch wie im Naturschutz geschützt. Sie brauchten nur Mitglied einer der Blockflötenparteien der Nationalen Front zu werden, die sich mit der Wende schlagartig zu wendehalseifrigen Widerstandskämpferparteien erklärten.

Für leistungsgeminderte Berufstätige nach einer langen Krankheit gab es den § 216 AGB, der Schonarbeit zum Durchschnittslohn garantierte. Die BRD kennt so was grundsätzlich nicht.

Schwangeren war auch nach 3 Jahren Babyjahr im Betrieb ihr Arbeitsplatz nach § 244 und 246 AGB sicher und nicht verloren wie in der BRD.

Es gab flächendeckend in allen Branchen und Berufen durchgängig Tariflöhne und -gehälter, von denen man existenzsichernd leben konnte und seine Grundbedürfnisse, seine soziale Absicherung für Krankheit, Unfall, Pflege, Berufskrankheit, Alter sich leisten konnte. Die BRD garantiert nicht einmal Prekärbeschäftigung, sondern Ausbeutung und Unterdrückung, Ausplünderung, Verarmung und Verelendung, flächendeckende, jahrzehntelang wirkende Berufsverbote per Hartzgesetze und ein frühzeitiges Verrecken, das den Mitmenschen, Nachbarn und Kollegen nicht juckt und kümmert, weil sie zum Egoismus, zur Erzielung eigener Vorteile auf Kosten der Mitmenschen erzogen werden.

Von diesen Tariflöhnen und -gehältern konnte man sich die Waren des täglichen Bedarfs kaufen, aber hatte Mühe die Waren sich zu beschaffen, die das Leben etwas luxuriöser machten.

Die BRD garantiert flächendeckende, straffrei gestellte Tarifflucht von Arbeitgeberverbänden, damit man auf vergoldetem Sockel die dort positionierte Mehrung von Kapital und Profit als erklärtes Heiligtum anbeten kann.

Die Gesundheits- und Rentenversorgung war in der DDR umsonst, nur mit 10% Beitrag Deines beitragspflichtigen Bruttomonatsverdienstes, weil ein Großteil der Finanzierung dieser beiden sozialen Bereichevon den Betrieben über

- Nettogewinnabführung
- Produktionsfondsabgabe und
- Produktabgabe

finanziert wurde. Diese 3 betrieblichen Finanzierungsquellen des Staatshaushalts nannte man auch "die 2. Lohntüte"

In der BRD entziehen sich Unternehmer mittels ihrer Lobbyisten diesen Verpflichtungen gemäß Artikel 14 Abs. 2 GG, indem sie sich Steuer- und Beitragsprivilegien und -vorteile gegenüber dem Volk per Gesetzgebung durch die neoliberal versauten Parlamente zusprechen lassen und die Sozialsysteme zunehmen von gesetzliich auf privatisiert mit Zuzahlungen, Zuschlägen, (Praxis-)gebühren und anderen Gemeinheiten, die gegen das Volk gerichtet sind, umstellen lassen.

In der BRD will jeder nur Dein Bestes:

Dir Dein Hab, Gut und Geld mit Lug und Betrug in unredlicher Weise rauben. Ausnahmen bestätigen diese Regel.

Und über alles liegt das neoliberale Gedudel:

FDP - Two and a half Prozent - YouTube

Du kannst alles werden - vom Tellerwäscher zum Millionär!

Wer's denn glaubt, wird seelig!
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Alt 02.11.2011, 19:45   #194
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Sybilla - Die Lage älterer Arbeitsloser in Deutschland ist weitaus schlechter, als von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bislang dargestellt. Das zeigen Recherchen der Redaktion “Report Mainz” für das ARD-exclusiv “Alt, arm, arbeitslos – immer mehr Ältere rutschen ab”,…. So geht aus zwei bislang unveröffentlichten Studien hervor, dass sich die Job-Chancen älterer Arbeitsloser in den vergangenen Jahren nicht verbessert haben.

Die ARD-exclusiv-Reportage "Alt, arm, arbeitslos" - ARD-exclusiv: Alt, arm, arbeitslos - YouTube - stammt nicht von der Redaktion "Report Mainz" sondern von der WDR-Redaktion "die story". Hier findest Du die Redakteure, Autoren und Filmleute, die diese Reportagen und Dokumentationen erstellen.

Ein paar davon sind freiberuflich auch für Monitor, Panorama usw. tätig.
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Alt 02.11.2011, 20:43   #195
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Zitat:
Sybilla - Was haben ergänzendes Hartz IV/ALG II und Kobraschwänze gemein
Zitat:
Viele dachten und manche „Experten“ forderten ein Kombilohnmodel (ergänzendes ALG II/Hartz IV) zur Reduzierung die Arbeitslosigkeit in D. Als in den 1930ern Indien von einer Kobrainvasion heimgesucht wurde, setzten die Behören eine Fangprämie auf Kobraschwänze aus, was dazu führte das Kobraschlange gezüchtet wurden, aber deren Reduzierung nicht förderte.Den gleichen Effekt ist nun am Arbeitsmarkt zu beobachten, mit ergänzenden ALG II Leistungen züchtet der Arbeitsmarkt Kombilohnarbeitsplätze, aber die Zahl der Leistungsempfänger wird dadurch kaum reduziert, die Belastung der Kommunen und die Belastung der Solidargemeinschaft der Steuerzahler steigt weiter an. Die Sozialkassen verlieren Einnahmen.
1-Euro- und Minijobs, kostenlose Firmapraktikas, aufstockerbezahlte Jobs, Kombilöhne, Eingliederungs- und Lohnzuzuschüsse, Bürgerarbeitsjobs und all die anderen Subventionsgeschäfte dienen nur dem Bereicherungszweck von Arbeitgebern, weil man so entgegen dem betriebswirtschaftlichem Grundsatz nicht entsprechend des tatsächlichen Beschaffungsaufwands und laufenden Betriebskosten von Maschinen, Technik, Arbeitsmaterial, Arbeitskräften, Abgaben, Steuern, Gebühren, Beiträgen usw. eine reale Kostenträgerkalkulation durchführen braucht. Es ist eine wirtschaftskriminell organisierte Konkurrenzverzerrung durch Unternehmerlobbyisten auf Kosten des Steuerzahlers, denn der sorgt für diese AG-Wohltaten.

Das aufwandsbezogene Leistungsprinzip wird außer Kraft gesetzt.

Es ist ein mafiöses Wirtschaftsprinzip von Korruption und Bestechlichkeit für Unternehmer, bezahlt vom prekär arbeitenden Steuerzahler.

Auch ein subventioniertes Leergeschäft a la Lehman Brothers, aber eben auf den Arbeitsmarkt gemünzt. Die Krise Arbeitslosigkeit wird so dauerhaft betoniert.

Für religiös geprägte Wirtschaftsführer heißt das:

Nehmen ist seeliger denn geben!

oder für die neoliberalen Wirtschaftsexperten der Steuersenkungswünschelrutengänger erklärt

Sammelsurium, Leerlaufender Bauchladen und Wurstmaxe ist gut

Klartext Rainer Brüderle FDP - heute show ZDF 21.01.2010 - YouTube

Man kann eben unter den oberen Führungscharchen das Leben nur noch im Suff ertragen:

Brüderle lallt auf der IT-Messe - YouTube

Maischberger - Volksdroge Alkohol (24.10.2006) 1/8 - YouTube

Frage: Wieviel rumlaufende, zweibeinige Flaschen gibt es in der Politik, Wirtschaft, Banken, Ministerien und Parlamenten, die unsere Steuergelder als selbsternannte Wirtschaftsexperten verzocken?

Brüderle war mal Weinbauminister in Baden-Württemberg

Besoffen Betrunken im Bundestag - YouTube

Besoffen im Landtag: Heinrich Heidel (FDP): "Hessens Milchbauern brauchen eine Chance" - YouTube

"Da meldet sich der Mario Barth der FDP" - Jürgen Trittin in Höchstform (+Zwischenrufe) - YouTube

Diese Korruptionen, Bestechlichkeiten, Prekärbeschäftigungen braucht die BRD, sonst könnte sie Rettungsschirme für Wirtschaft und Banken nicht aufrecht erhalten.

Der deutsche Arbeitsmarkt ist schon auf diesem niedrigem Level, wo die Euro-Wackel-Länder noch hinkommen sollen - zu sozialen Lumpenverhältnissen wie in Asien. Europa muß doch mit Asien konkurrenzfähig werden, was den niedrigen Wohlstand der Völker und den Luxus der Machteliten angeht. Das macht man unter noch friedlichen, wachstumsbeschleunigten Merkelbedingungen.

Sozial ist was Arbeit schafft - 400 Euro Jobs - Leiharbeit - YouTube

Die "neue" soziale Ungerechtigkeit -einmal unten, immer unten? - YouTube

FDP erklärt das Wachstumsbeschleunigungsgesetz.avi - YouTube

Weihnachtsfeier 2009 von Wachstumsbeschleunigungsgesetz bis Schweizer Minarettverbot - YouTube

Einseitige Parolen - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) / (ZAPP / NDR / 2005) - YouTube

Wenn denn in nächster Zeit auch da die Luft raus ist, dann eben die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln - eben mit Krieg. So läuft's doch im Kapitalismus, der sich als der Sieger über den Kapitalismus aufspielt.

„Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln” - Zitat von Carl von Clausewitz - ein preußischer General, Heeresreformer und Militärtheoretiker
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Alt 02.11.2011, 21:19   #196
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Warum die Niedriglohnjobs:

Volker Pispers 2007 4 Nutto Bretto Steuern - YouTube

Nicht etwa, um den AN was Gutes anzutun, damit sie mehr Netto statt bretto bekommen, sondern um dauerhaft die AG von Lohnsteuern und AG-Beitragsanteile zur KV. PV, RV, AV zu befreien.

Dabei ist es schnurzegal, ob der bundesdeutsche Staat und die Kommunen die Pflichtaufgaben finanzieren kann oder sich verschuldet und aus diesem Dilemma nie mehr herauskommt.

Das Unternehmer mit ihren Betriebsverhalten nicht nur eine betriebserhaltende, sondern auch volkswirtschaftliche Pflichten langfristig zu erfüllen haben, sofern sie denn nachhaltig und vorausschauend planend handeln, interessiert nicht. Sie sind auf die schnelle Mark für sich aus und nach Ihnen die Sintflut. Sie sehen nur ihre privaten Vorteile, die sie aus einer Betriebsführung ziehen können.

Wenn denn den öffentlichen Haushalten und Sozialsystemen so die Mittel ausgehen, gibt es im Grunde genommen 3 Lösungen, die alle fürs Volk nachteilig sind:

a) die Abgaben, Steuern, Gebühren, Beiträge, Zulagen und Zuschläge, die das Volk zu zahlen hat, werden angehoben.
b) gleichzeitig sinken die Leistungen des Staates, der Kommunen und Sozialsysteme für das Volk.
c) durch Umwandlung der gesetzlichen Versorgungssysteme in private entsteht eine Finanz- und Leistungsdiktatur gegen das Volk
d) Staats-, Sozial- und Kommunalleistungen werden eingestellt und abgeschafft.

Wer als Arbeitsloser glaubt, wenn er künftig keine Altersrente bekommt, dann zumindest die Grundversorgung, der ist auf den Holzweg. Auch die wird man demontieren und abschaffen, so daß es an sozialer Absicherung überhaupt nichts mehr geben wird.

Unternehmern ist seit der Wende alles, was nach Sozialem riecht, ein Dorn im Auge. Das muß weg und ausgerottet werden. Wie es dem Volk geht, interessiert schon lange nicht mehr, so wie auch der Spruch schon lange keine Gültig mehr hat:

"Geht's der Firma gut, dann geht's auch mir gut?"

Das galt für die Wirtschaftswunderjahre des Ludwig Erhards und Karl Schillers mit dem Märchen von der sozialen Marktwirtschaft und dem existierenden Vergleich mit dem realen Sozialismus.

Nachdem man mit untreuen Händen die sozialistische Konkurrenz einer DDR-Wirtschaft an solchen Beispielen wie Carl-Zeiss-Jena, ORWO Wolfen, Pentacon Dresden, Schwermaschinenbau Magdeburg usw. ausradiert hatte, gibt es auf einmal auch

die Sozialpartnerschaft und die Humanisierung der Arbeit im Westen

mit dem Fall der Mauer nicht mehr.

Von all den schlechten Entwicklungen haben Unternehmer keinen Schaden oder Nachteile. Was nicht im Inland für sie zu beschaffen ist, das lassen sie für sich importieren oder sie hauen ins Ausland ab und beginnen diese Raubbaupolitik dort wieder von vorn.

So sieht Privatwirtschaft aus, wenn sie denn politische Macht ausübt und zu groß geworden ist, daß man sie nicht in Insolvenz gehen lassen will, sondern rettet, wenn sie die ganze Zeit zu gierig war:

Ein stinkender, asozialer Misthaufen!!!

Also was für eine Zukunft hat Kapitalismus bei Fortsetzung dieser Machenschaften?

keine, sondern nur globale Pleiten

Lenin sagte im Juli 1916 schon sinngemäß richtig:

Imperialismus als höchstentwickelte Form des Kapitalismus ist absterbender, faulender und parasitärer Kapitalismus.

Die Völker zahlen am Ende immer die Zeche. Ihnen geht es besser, wenn sie sich von diesen Ganoven und Gaunern befreien und die wirtschaftliche und politische Macht in die eigenen Hände nehmen.
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Alt 03.11.2011, 12:44   #197
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Zitat:
03.11.2011
Statistik
12,6 Millionen Menschen in Deutschland von Armut bedroht

Jeder sechste Einwohner Deutschlands ist armutsgefährdet. Dabei sind Arbeitslose und Alleinerziehende laut Statistischem Bundesamt besonders betroffen. Als bedroht gilt, wer monatlich weniger als 940 Euro zur Verfügung hat.
Statistik: 12,6 Millionen Menschen in Deutschland von Armut bedroht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Und ab wann, meinen diese Experten, ist man arm?

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
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Alt 03.11.2011, 12:50   #198
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Arme Menschen gibt es in D nicht. Nur Menschen die "von Armut bedroht" sind...
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Alt 03.11.2011, 16:11   #199
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Der Arbeitsmarktreport aus Celle

Auch wir in Celle beobachten kritisch die Arbeitsmarktzahlen aus unserer Region.

Wir wurden erst im Sommer 2011 auf die Veröffentlichungen zu diesen Zahlen auf „CelleHeute.de“ aufmerksam.

Bis Juli hatte "CelleHeute.de" die aktuellen monatlichen Zahlen mit dem aktuellen Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit veröffentlicht.

Wir haben uns im Juli mal die Mühe gemacht und diese Zahlen mit den veröffentlichten Zahlen verglichen (wichtig sind die Seiten 5 - 7 im Arbeitsmarktbericht):

Darin hieß es am 28.07.2011:

Mit 7.281 Erwerbslosen war im Landkreis Celle im Juli ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen…

Steigende Arbeitslosenzahlen führt Arbeitsagentur auf Urlaubszeit zurück | CelleHeute

Dazu machten wir uns auch öffentlich am 01.08.11 in „CelleHeute.de“ so unsere Gedanken:

Sehen wir uns die Seiten 5 – 7 des Arbeitsmarktreports aus Celle an, da gibt es insgesamt 25.906 Arbeitsuchende (bestehend aus 8.101 ALG I-Empfängern aus dem SGB III und 17.805 Hartz-IV-Empfängern aus dem SGB II)…

LeserMeinung – Gedanken zum Arbeitsmarktreport | CelleHeute

Ach ja, seit August bringt "CelleHeute.de" zwar die Arbeitslosenzahlen (die sie dürfen), der Link zum Arbeitsmarktreport fehlt allerdings seitdem…

Da könnten ja wohl zu viele Leser die veröffentlichten Zahlen mit dem Arbeitsmarktreport vergleichen und eigene Schlüsse ziehen...

Falls es Euch näher interessiert, „CelleHeute.de“ berichtete am 02.11.11:

Arbeitslosigkeit geht im Septembervergleich leicht zurück
weniger Erwerbslose als vor einem Jahr – Abstand zu den Vorjahreswerten nimmt zu
Arbeitgeberservice nimmt weniger neue Stellen auf
Arbeitslosenzahl: 6.506
Veränderung gegenüber Vormonat -249, -3,7%
Veränderung gegenüber Vorjahresmonat -281, -4,1%
Arbeitslosenquote (Vorjahreswert): 7,5% (7,8%)…


Leichte Herbstbelebung am Arbeitsmarkt | CelleHeute

Der folgende Link der Agentur fehlt ja neuerdings bei „CelleHeute.de“ (der Oktober 2011 wurde noch nicht veröffentlicht, wer sucht auch schon die entsprechende Statistik bei der Bundesagentur für Arbeit aus der Fülle der Informationen, um sie zu vergleichen?! In einigen Tagen interessiert sich niemand mehr für diese Zahlen.)

Arbeitsmarktberichte - www.arbeitsagentur.de



__

In der ganzen Welt gibt es etwa 40 Millionen Gesetze, und das nur, um den Zehn Geboten Geltung zu verschaffen...
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Alt 03.11.2011, 19:55   #200
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
Ich wette vergangenes Jahr war dieser Wert niedriger. Diesen Entwicklungsfortschritt von Armut versteht das Merkel bestimmt als Wachstumsbeschleunigung fürs Volk, wogegen für ihre Clique der Elitemenschen bundesdeutscher Lightkultur der INSM die Wachstumsbeschleunigung in der Macht und Vermögen verstanden wird. Wachstumsbeschleinigung - Ein Begriff mit verschiedener Inhaltsbedeutung also.

Und die Maischberger versteht in diesem Zusammenhang nicht, warum man die Reichen und Prominenten, darunter 900.000 Millionäre in Deutschland, mit höheren Steuern an der Erhaltung und Funktionsfähigkeit der Infrastruktur beteiligen muß. Sie schaffen ja jede Menge Arbeitsplätze. Fragt sich nur wie die Arbeit aussieht. Tariflich bezahlt in Vollzeit bestimmt nicht.

Menschen bei Maischberger vom 01.11.2011, 22.45 Uhr: Millionär, zahl mehr! Müssen wir die Reichen schröpfen?

DasErste Mediathek [ARD] - Menschen bei Maischberger - Millionär, zahl mehr! Müssen wir die Reichen schröpfen?

Für Maischberger und Gäste ist reich sein, sehr relativ eine Frage der richtigen Definition. Reich sind für Sie und Gäste Menschen mit viel Gefühl und nicht mit viel Geld, Macht und Vermögen. Da sie den Reichtum auf Gefühle beschränken will, kann man das logischer Weise nicht besteuern. Zynischer, menschenverachtender und altrömisch dekadent geht's wirklich nicht.

Lediglich Ottmar Schreiner gab zu, daß die Abschaffung der Vermögenssteuer und die 4malige Absenkung des Spitzensteuersatzes, darunter 3mal unter SPD-Regierungsmacht ein Fehler war. Es ist schon eigenartig, daß die SPD soziale Mißstände dann öffentlich mit Dudu angprangert, wenn sie in der Opposition sich befindet und wenn sie selbst regiert das Problem nicht lösen will.

Eben wer hat uns verraten - SPD-Spezialdemokraten!!!

Wie reagiert der kleine SPD-Wähler?

Lothar Dombrowski SPD Finanzkrise Schramm Urban Priol ZDF Anstalt Bananenrepublik - YouTube

"SPD ist der Arzt am Krankenblatt des Kapitalismus" sagte 1931 ein SPD-Reichtstagsabgeordneter kurz vor der Machtergreifung der Nazis.

das bürgerliche Lager 1933 Georg Schramm Priol Neues Anstalt ZDF die Bananenrepublik - YouTube

Rentenlüge Vorsorge Sparen Rente Georg Schramm Priol Neues Anstalt ZDF Bananenrepublik - YouTube

Chancen Ungleichheit Bildung Geld Euro Georg Schramm die Bananenrepublik - YouTube

Die Hoffnung stirbt zuletzt Georg Schramm Urban Priol Neues aus der Anstalt ZDF Bananenrepublik - YouTube

Spitzenverdiener, Moral und Armut - YouTube

Wir sind überflüssig - YouTube

12.6 Millionen Menschen von Armut bedroht heißt noch lange nicht, daß sie in Wirklichkeit in der Armut angekommen sind. Man wählt sehr geschickt die richtigen Worte, um den sozialen, menschenunwürdigen Mißstand zu verharmlosen. Auch so was sehe ich als vorsätzlichen Lug und Betrug am Volk an.
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