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Alt 06.09.2010, 23:46   #121
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Das Geschäft mit der Armut und den Armen

Ein Euro Jobs oder Bürgerarbeit oder Pflegehelfer das Geschäft mit der Armut der Armen blüht wie selten zuvor.Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Dienstmaserati und Traumrendite - Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument

Audio - Podcast

Die aktuelle Forderung von Frau Merkel "Pflege statt Hartz IV" ist ein weiteres Mosaiksteinschen, einer Gedanken-Welt in der Kinder von Hartz IV Familien mit (Bildungs)Chipkarten und Pflegebedürftige mit Hartz IV Leistungsempfänger versorgt werden sollen.

Bei objektiver Betrachtung scheinen die neoliberalen Wahnideen der Obrigkeit anhand der Leistung/Nutzen Rechnung des Humankapitals ( der Bürger) immer deutlicher durch.
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Alt 30.09.2010, 12:31   #122
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Deutschland: Arbeitsmarkt September 2010:

Ist der deutsche Arbeitsmarkt eine Insel der Glückseligen in einem Meer der steigenden oder hohen Arbeitslosigkeit in Europa und den USA?

Wir hören und sehen mit Verwunderung die Arbeitsmarktdaten der Insel der Glückseligen. Wir reiben uns verwundert die Augen. Jeder siebente US-Bürger braucht Lebensmittelmarken - Über 40 Millionen Bürger der USA erhalten Lebensmittel-Marken, etwa 50 Prozent mehr als vor der Rezession. Die USA geben für die gesamte Sozialhilfe rund eine halbe Billion Dollar aus. In den USA, hat sich die Lage am Arbeitsmarkt, in den letzten Monaten gegensätzlich zur der Statistik des deutschen Arbeitsmarkt entwickelt.

Offizielle Zahl der registrierten Arbeitslosen im September 2010
3.031.354 Personen wurden statistisch erfasst
+ 1.430.234 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente. (August 2010 1.376.178 Personen)

Die Zahl der Personen in Arbeitsgelegenheiten (Ein Euro Jobs) wird im BA – Bericht September 2010 Seite 81) auf 324.238 beziffert.( Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für 2010 [Januar bis Juni, Datenstand Juni 2010 - vorläufige Werte] nur ca. 72 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.)

Außer den Leistungsempfängern gab es im Mai noch 375.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsiche-rung bezogen. (BA Bericht September 2010 Seite 18)

ARBEITSLOSE + Personen in Maßnahmen
September 2010 == 4.461.588 betroffene Personen
(zuzüglich der Arbeitslosen die keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung erhalten)

7) Vergleiche mit Vorjahresergebnissen sind nicht sinnvoll, da rückwirkend ab BM Jan 2010 die Datenbasis und das Messkonzept zur Auswertung von eingelösten VGS (bewilligt 1. Rate) umgestellt und die statistischen Ergebnisse revidiert wurden. (BA Bericht September 2010 Seite 81)


BA Bericht September 2010 Seite 49 Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit 4.131.157
Personen Unterbeschäftigungsquote 9,7 %


Nach Angaben der BA wurden im März 2010 an 874.346 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld gezahlt. (Ab April 2010 vorläufig hochgerechnete Daten auf Basis von Abrechnungslisten) Nach den jüngsten vorläufigen hochgerechneten Daten waren im Juli 288.000 Arbeitnehmer in konjunkturell bedingter Kurzarbeit nach § 170 SGB III (BA Bericht September 2010 Seite 9 )

Leistungsempfänger 3):
ALG I 865.663;
ALG II 4.832.440;
Sozialgeld 1.799.582 (ohne Sozialhilfe SGB XII) BA Bericht September 2010 Seite 49 3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hoch gerechnet werden.
Die Zahl der Leistungsempfänger (ALG I, ALG II, Sozialgeld) verharrt mitten im „Arbeitsmarktwunder“ weiterhin auf höchsten Niveau die Statistik der BA weist 7.497.685 Personen im Leistungsbezug von Arbeitslosengeld I; Arbeitslosengeld II und Sozialgeld aus.


5. Statistische Hinweise zur Arbeitsmarktpolitik - Auswirkung der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die Messung der Arbeitslosigkeit BA Bericht September 2010 Seite 44

Auszug aus dem BA Bericht Juli 2010:
….Die Neuausrichtung der Instrumente hat indirekt Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Arbeitslosenzahlen im Zeitablauf. Nach § 16 Absatz 2 SGB III gelten Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik nicht als arbeitslos. Diese Regelung kommt bei den neuen Maßnahmen nach § 46 SGB III zum Tragen und entsprechend werden Teilnehmer an solchen Maßnahmen einheitlich nicht als arbeitslos geführt. […] Im April 2009 waren Dritte bundesweit für rund 200.000 Personen mit der Vermittlung nach § 37 SGB III alter Fassung beauftragt. Die Teilnahmen an diesem Instrument laufen ab Mai 2009 sukzessive aus und parallel dazu erhöht sich die Zahl der Teilnahmen an den neuen Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung. Dadurch wird im Vergleich zu früheren Zeiträumen die Arbeitslosenzahl durch Teilnahmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen stärker entlastet. Dieser Effekt ist bei der Beurteilung der Arbeitslosenzahlen zu berücksichtigen.

Im BA Arbeitsmarktbericht September 2010 wurden in Deutschland statistisch wieder weniger Arbeitslose gezählt, das ist die niedrigste Zahl der Arbeitslosen in einen September seit x Jahren.

Allerdings ist die Definition von Arbeitslosigkeit in Deutschland zahlenfreundlich ausgerichtet.

Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leis-tungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen haben, gelten nach § 53a Abs. 2 SGB II dann nicht als arbeitslos, wenn ihnen in diesem Zeitraum keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten werden konnte. (BA – Bericht September 2010 Seite 65)

BA Bericht September 2010 Seite 44

Folgende arbeitsmarktpolitische Instrumente werden aktuell in die Entlastungsrechnung der BA einbezogen:
- Vollzeitäquivalent der Kurzarbeit: Zahl der Kurzarbeiter mal durchschnittlichem Arbeitszeitausfall,
- Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes: Arbeitsgelegenheiten, ABM, Beschäftigungszuschuss
- berufliche Weiterbildung (einschl. Reha), Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (einschl. Reha; Restabwicklung), Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
- Vorruhestandsähnliche Regelungen: Inanspruchnahme des § 428 SGB III im Rechtskreis SGB III (Restabwicklung), Perso-nen in geförderter Altersteilzeit, Regelung des § 53 a Abs. 2 SGB II
- Förderung der Selbständigkeit: Gründungszuschuss, Einstiegsgeld Variante Selbständigkeit und Existenzgründungszu-schuss (Ich-AG; Restabwicklung).
Außerdem werden Personen, die arbeitsunfähig sind und Arbeitslosengeld auf Basis des §
126 SGB III beziehen, zur Unterbeschäftigung gezählt.

Der BA - Arbeitsmarktstatistik suggeriert für den deutschen Arbeitsmarkt weiterhin eine Insel der Glückseligkeit. Die Arbeitslosenstatistik der BA verzeichnet die übliche Entwicklung am Arbeitsmarkt.. Bei sorgfältiger Betrachtung des BA Monatsbericht fällt allerdings auf, dass viele Zahlen auf Schätzungen und Hochrechnungen beruhen. Für mich stellt sich deshalb abermals die Frage, wird die Zahl der Arbeitslosen seitens der BA gezählt oder - wie zuletzt in Griechenland - geschätzt? Vor allem stellt sich die Frage, woher kommt trotz „boomenden Arbeitsmarkt“ das exorbitant hohe Finanzdefizit der BA und der exorbitant hohe Anstieg der Ausgaben für soziale Leistungen (ALG II) bei den Kommunen?

Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr.505 vom 22.12.2009 - Deutliches Defizit der Kommunen im ersten bis dritten Quartal 2009

Es handelt sich abermals um ein Paradoxon einerseits spricht der Staatsjournalismus vom „Jobwunder“ immerhin ist die Zahl der Arbeitslosen von rund 5 Millionen 2005 auf rund 3 Millionen 2010 gesungen anderseits Seit der Einführung von Hartz IV sind die Unterkunftskosten deutlich angestiegen: von 8,7 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf voraussichtlich elf Milliarden Euro in diesem Jahr.

Das Geschäft mit der Armut und den Armen

Ein Euro Jobs oder Bürgerarbeit oder Pflegehelfer das Geschäft mit der Armut der Armen blüht wie selten zuvor.Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Dienstmaserati und Traumrendite - Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument

Audio - Podcast

Die aktuelle Forderung von Frau Merkel "Pflege statt Hartz IV" ist ein weiteres Mosaiksteinschen, einer Gedanken-Welt in der Kinder von Hartz IV Familien mit (Bildungs)Chipkarten und Pflegebedürftige mit Hartz IV Leistungsempfänger versorgt werden sollen.

Bei objektiver Betrachtung scheinen die neoliberalen Wahnideen der Obrigkeit anhand der Leistung/Nutzen Rechnung des Humankapitals ( der Bürger) immer deutlicher durch.


Umstellung der Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen

Quelle der Daten: Neue Internetadresse
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Quelle der Daten September 2010
http://statistik.arbeitsagentur.de/S...cht-201009.pdf

Wem nützt eine kreative Arbeitslosenstatistik die vielfach auf Schätzungen und Hochrechnungen der BA beruht?

Die Zahl der offiziell registrieren Arbeitslosen bleibt auf niedrigen Niveau die Finanzlage der BA und der Kommunen bleibt angespannt, viele Arbeitslose/Arbeitssuchende werden weiterhin in den „Vierschiebebahnhöfen“ – arbeitsmarktpolitische Instrumente und Kurzarbeit sowie in der von der Ministerin angestrebten Ausweitung der steuerfinanzierten Bürgerarbeit, verborgen.

Erstellt von Sybilla am 30.09.10 12 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden
Sybilla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.10.2010, 09:47   #123
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Meine bekannte Statistik ist nun bis September aktualsiert.

Wohlverdientes

Gruss Volker
Volker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.10.2010, 12:05   #124
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Zitat von Volker Beitrag anzeigen
Meine bekannte Statistik ist nun bis September aktualsiert.

Wohlverdientes

Gruss Volker

__

Aus Gründen der Geheimhaltung befindet sich meine Signatur auf der Rückseite dieses Beitrages.
Battista Montini ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.10.2010, 22:35   #125
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Jobwunder oder Statistik-wunder?

Die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit werden in den Medien verkürzt wiedergegeben und von der Politik einseitig tendenziös interpretiert. Wir brauchen Glasnost (russ.) „Offenheit, Transparenz, Informationsfreiheit“

So ist nicht nachvollziehbar transparent dargestellt, das neben der Gruppe der Maßnahmen Teilnehmer in der Regel auch die Gruppe der unter 25 jährigen und über 58 jährigen aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind obwohl auch diese Personen arbeitslos sind.

Als Erwerbstätigkeit zählt: Tätigkeit (Mini-Job) einem Ein-Euro-Job nachgehen und Personen in Mutterschutz oder Elternzeit....!!!

Zitat:
Und selbstverständlich wird die die Zahl der Erwerbstätigen nicht durch zählen sondern durch eine Schätzung ermittelt.

Die Erwerbstätigenzahlen der Erwerbstätigenrechnung stützen sich auf eine Vielzahl von statistischen Quellen, um möglichst alle verfügbaren Datenquellen in die Schätzung einfließen zu lassen.

Die Propaganda-Aussage das die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf immer neue Höchststände steigt, können wir guten Gewissens der Pipi Langstrumpf Welt der Märchen und Mythen zuordnen.


Die Krux ist, das jede/r das scheitern von Hartz IV erkennen kann, ohne das er/sie nur einen Blick auf Statistiken benötigt. Alleine die finanziellen Mehrausgaben der Kommunen und des Bundes seit 2005 sind der Beweis dass, das angestrebte Ziel der Entlastung der Sozialhaushalte nicht nur nicht erreicht wurde sondern das die Sozialhaushalte der Kommunen mit der Einführung von Hartz IV sprichwörtlich - wie die Zahl der Personen in Armut/Armutsgefährdung - explodiert sind.

In einen Satz die Steuerzahler zahlen in Hartz IV mehr ein aber viele ALG II Leistungsempfänger erhalten weniger. (als 2004)
Das Geld versickert in Arbeitsmarkt-Maßnahmen (Bürgerarbeit/Ein Euro Job/ ...) und ergänzenden ALG II/ Hartz IV Zahlungen (Minijobber, Leih und Zeitarbeit, prekäre Bschäftigung...)

Zunahme von Niedriglöhnen - Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem

Qualität der Arbeit
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Alt 28.10.2010, 12:47   #126
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Deutschland: Arbeitsmarkt Oktober 2010:

Gestern wurde unter großem euphorischem Jubelgeschrei der öffentlich rechtlichen Medien verlautbart, das die statistisch erfasste Zahl der Arbeitslosen in D, unter die psychologisch wichtige Marke von 3 Millionen gesunken ist. Auf mich wirkte diese Szenerie nahezu hysterisch. Der Plan ist zwar wie gewünscht übererfüllt. Aber viele vermuten (Kommentare der Online Artikel) das die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und den Medien einseitig tendenziös interpretiert werden.

Wenn nun in der 2011 anlaufenden Bürgerarbeit (Ein Euro Jobs) bis 2012 eine weitere Million Personen beschäftigt werden " in Beschäftigung" bringt könnte die Zahl der gezählten Arbeitslosen im November 2012 unter 2 Millionen sinken.

Ist der deutsche Arbeitsmarkt tatsächlich eine Insel der Glückseligen in einem Meer der steigenden oder hohen Arbeitslosigkeit in Europa und den USA?

Wem nützt eine kreative Arbeitslosenstatistik, wenn diese nur aufgrund von Schätzungen, Hochrechnungen der BA und der statistischen Zählwiese eine Zahl der Arbeitslosen unter 3 Millionen Personen ermittelt?

Wie hoch wäre die Zahl der Arbeitslosen im Oktober 2010 wenn diese mit den Grundlagen von 1992 gezählt würden?

Fragen über Fragen, der BA Bericht bleibt viele Antworten schuldig.

Der Vergleich der Leistungsempfänger rund 3,7 Millionen Personen(ALG; ALHI) 1992 mit den Leistungsempfängern rund 7,4 Millionen Personen (ALGI, ALGII, Sozialgeld) 2010 ergibt einen stolzen Anstieg von rund 100 % nebenbei gibt es heute rund 800.000 Personen in der immer noch bestehenden Sozialhilfe (SGB XII)

Das Ziel der Vollbeschäftigung also dem ureigensten Bedürfnis eines Menschen, das ein Erwerbstätiger von seiner Hände Arbeit auch eine selbst-bestimmte Existenz für sich und seine Familie (ohne ergänzende Hartz IV Leistungen) gestalten möchte/können muss, ist der deutsche Arbeitsmarkt weiter entfernt als je zuvor.

Allerdings ist das Ziel das jeder Arbeitslose irgendwie in Ein Euro Job; Bürgerarbeit; Maßnahmen oder Minijobs beschäftigt wird, erheblich näher gerückt. Nur wem außer der Politik der BA Statistik der Zahlen oder den chronisch klammen Kommunen, ist diese Art der Beschäftigung hilfreich?


Die Zahlen
BA Bericht Oktober 2010 Seite 51 Offizielle Zahl der registrierten Arbeitslosen im Oktober 2010 2.945.491 Personen wurden statistisch erfasst
+ 1.481.600 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente.
(September 2010 1.430.234 Personen ;August 2010 1.376.178 Personen)

Die Zahl der Personen in Arbeitsgelegenheiten (Ein Euro Jobs) wird im BA – Bericht Oktober 2010 Seite 81) auf 328.472 beziffert.( Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für 2010 [Januar bis September, Datenstand September 2010 - vorläufige Werte] nur ca. 76 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.)

Außer den Leistungsempfängern gab es im Juni noch 379.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen. (BA Bericht Oktober 2010 Seite 18 )

ARBEITSLOSE + Personen in Maßnahmen
Oktober 2010 == 4.427.091 betroffene Personen
(zuzüglich der Arbeitslosen die keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung erhalten) im Juni 379.000 Arbeitslose.

Sind diese Zahlen wirklich ein Grund für euphorischen Jubel ?

7) Vergleiche mit Vorjahresergebnissen sind nicht sinnvoll, da rückwirkend ab BM Jan 2010 die Datenbasis und das Messkonzept zur Auswertung von eingelösten VGS (bewilligt 1. Rate) umgestellt und die statistischen Ergebnisse revidiert wurden. (BA Bericht Oktober 2010 Seite 83)


Laut BA Bericht Oktober 2010 Seite 51 bleibt die Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit trotz aller Euphorie über 4 Millionen (4.060.237 ) Personen Unterbeschäftigungsquote 9,5 %

Endgültige Daten zu Kurzarbeit in allen Differenzierungen stehen für den April 2010 zur Verfügung. In diesem Monat erhielten insgesamt 631.000 Personen Kurzarbeitergeld, (BA Bericht Oktober 2010 Seite 9 )

Leistungsempfänger 3):
ALG I 825.870 ;
ALG II 4.766.592 ;
Sozialgeld 1.783.484;
(ohne Sozialhilfe SGB XII ca. 800.000 Personen) BA Bericht Oktober 2010 Seite 51 3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hoch gerechnet werden.
Die Zahl der Leistungsempfänger (ALG I, ALG II, Sozialgeld) errechnet sich mitten im „Arbeitsmarktwunder“ weiterhin auf hohen Niveau die Statistik der BA weist für Oktober 7.375 946 Personen im Leistungsbezug von Arbeitslosengeld I; Arbeitslosengeld II und Sozialgeld aus.


5. Statistische Hinweise zur Arbeitsmarktpolitik - Auswirkung der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die Messung der Arbeitslosigkeit BA Bericht Oktober 2010 Seite 46/47

Fazit der Zahlen

Der BA Statistik.Arbeitsmarktbericht Oktober 2010 weist für Deutschland s wieder weniger gezählte Arbeitslose aus, das ist die niedrigste Zahl der Arbeitslosen in einen Oktober seit 1992. Allerdings ist die Definition von Arbeitslosigkeit in Deutschland seit 2005 statistikfreundlich ausgerichtet. Ein Paradox ist das die Zahl der Arbeitslosen gegenüber Oktober 2008 trotz gesunkener Wirtschaftsleistung (BIP) gesunken ist ( So ist die Wirtschaftsleistung in 2009 je nach Berechnung zwischen 5,3 – 4,5 % gesunken.
In 2010 ist die Wirtschaftsleistung (BIP) je nach Berechnung der Schätzung nur zwischen 2,8 – 3,4 % angestiegen. Das ist ein absolutes und einmaliges Novum. Das trotz gesunkener Wirtschaftsleistung (versus 2008) die Zahl der Arbeitslosen gegenüber den Oktober Zahlen von 2008 abgesunken sind. Somit ist klar das absinken der Arbeitslosenzahlen besonders im Vergleich zu Oktober 2008 kann nicht alleine auf der konjunkturellen Entwicklung beruhen.

Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leis-tungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen haben, gelten nach § 53a Abs. 2 SGB II dann nicht als arbeitslos, wenn ihnen in diesem Zeitraum keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten werden konnte. (BA – Bericht Oktober 2010 Seite 67)

So ist nicht nachvollziehbar transparent dargestellt, das neben der Gruppe der Maßnahmen Teilnehmer in der Regel auch die Gruppe der unter 25 jährigen und über 58 jährigen aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind obwohl auch diese Personen arbeitslos sind.

Zahl der Erwerbstätigen

Als Erwerbstätigkeit zählt: Tätigkeit (Mini-Job) einem Ein-Euro-Job nachgehen und Personen in Mutterschutz oder Elternzeit....!!!

Und selbstverständlich wird die die Zahl der Erwerbstätigen ebenso wie die Zahl der Arbeitslosen nicht durch genaues zählen sondern durch Hochrechnungen und Schätzungen ermittelt.

Die Erwerbstätigenzahlen der Erwerbstätigenrechnung stützen sich auf eine Vielzahl von statistischen Quellen, um möglichst alle verfügbaren Datenquellen in die Schätzung einfließen zu lassen.

Die manipulative Propaganda-Aussage das die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf immer neue Höchststände steigt, können Sie guten Gewissens der Pipi Langstrumpf Welt der Märchen und Mythen zuordnen.


Die Krux ist, das jede/r das scheitern von Hartz IV erkennen kann, ohne das er/sie nur einen Blick auf Statistiken benötigt. Alleine die finanziellen Mehrausgaben der Kommunen und des Bundes seit 2005 sind der Beweis dass, das angestrebte Ziel der Entlastung der Sozialhaushalte nicht nur nicht erreicht wurde sondern das die Sozialhaushalte der Kommunen mit der Einführung von Hartz IV sprichwörtlich - wie die Zahl der Personen in Armut/Armutsgefährdung - explodiert sind.

In einen Satz die Gemeinschaft der Steuerzahler zahlt in Hartz IV mehr ein aber viele ALG II Leistungsempfänger erhalten weniger. (als 2004)
Das Geld versickert in Arbeitsmarkt-Maßnahmen (Bürgerarbeit/Ein Euro Job/ ...) und ergänzenden ALG II/ Hartz IV Zahlungen (Minijobber, Leih und Zeitarbeit, prekäre Bschäftigung...)

Hintergrundinfos

Zunahme von Niedriglöhnen - Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem

Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr.505 vom 22.12.2009 - Deutliches Defizit der Kommunen im ersten bis dritten Quartal 2009

Es handelt sich abermals um ein Paradoxon einerseits spricht der Staatsjournalismus vom „Jobwunder“ immerhin ist die Zahl der Arbeitslosen von rund 5 Millionen 2005 auf rund 3 Millionen 2010 gesungen anderseits Seit der Einführung von Hartz IV sind die Unterkunftskosten deutlich angestiegen: von 8,7 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf voraussichtlich elf Milliarden Euro in diesem Jahr.

Das Geschäft mit der Armut und den Armen

Ein Euro Jobs oder Bürgerarbeit oder Pflegehelfer das Geschäft mit der Armut der Armen blüht wie selten zuvor.Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Dienstmaserati und Traumrendite - Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit

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Die aktuelle Forderung von Frau Merkel "Pflege statt Hartz IV" ist ein weiteres Mosaiksteinschen, einer Gedanken-Welt in der Kinder von Hartz IV Familien mit (Bildungs)Chipkarten und Pflegebedürftige mit Hartz IV Leistungsempfänger versorgt werden sollen.

Bei objektiver Betrachtung scheinen die neoliberalen Wahnideen der Obrigkeit anhand der Leistung/Nutzen Rechnung des Humankapitals ( der Bürger) immer deutlicher durch.


Umstellung der Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen

Quelle der Daten: Neue Internetadresse
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Quelle der Daten Oktober 2010
http://statistik.arbeitsagentur.de/S...cht-201010.pdf

Erstellt von Sybilla am 28.10.10 12 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden

Geändert von Sybilla (28.10.2010 um 13:03 Uhr)
Sybilla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.10.2010, 22:17   #127
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Zitat von Sybilla Beitrag anzeigen

Der Vergleich der Leistungsempfänger rund 3,7 Millionen Personen(ALG; ALHI) 1992 mit den Leistungsempfängern rund 7,4 Millionen Personen (ALGI, ALGII, Sozialgeld) 2010 ergibt einen stolzen Anstieg von rund 100 % nebenbei gibt es heute rund 800.000 Personen in der immer noch bestehenden Sozialhilfe (SGB XII)
Bei allem Respekt.. Aber was soll der Vergleich?
Der Vergleich ist doch Schmarn. Beantworte Dir doch nur allein die Frage, ob Personen, die heute Sozialgeld beziehen, 1992 wohl ALG oder ALHI bezogen hätten....

Blendet man einmal die vielen Fehler in Deiner Zusammenfassung und Wertung aus, dann bleibt doch immerhin, dass sich selbst nach Deiner Rechnung die Zahl der Leistungsberechtigen von 8.027.980 (April 2008; Dein Post vom 30.04.2008) auf 7.375 946 (Oktober 2010) verringert hat. Immerhin ein Minus von knapp 700.000 Personen.

Nebenbeigesagt kommt wohl auch der kühnste Pessimist nicht auf die Idee z.B. schulpflichtige Kinder oder in Bedarfgemeinschaft lebende dauerhaft Erwerbsunfähige zum Kreis der Arbeitslosen zu zählen, weshalb schon allein Leistungsberechtigung wohl keine Maßzahl für tatsächliche Arbeitslosigkeit sein kann.
LeChuck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.10.2010, 22:30   #128
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Benutzerbild von Mecklenburger
 
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

... YouTube - Moderner Sklavenhandel in Deutschland
...hier sind auch welche bundesweit, die man nicht mit zählt!
__

..meine Äußerungen stellen keinesfalls eine Rechtsberatung dar, sondern stellen meine G-gesetzlich gechützte Meinungsäußerung dar !!..

wir müssen alle den Gürtel enger schnallen,...das sag ich jedenfalls, .. die Oben um den Bauch, ... wir unten um den Hals!

...Odi profanum vulgus et arceo.
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Alt 28.10.2010, 23:44   #129
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Zitat von LeChuck Beitrag anzeigen
Bei allem Respekt.. Aber was soll der Vergleich?
Der Vergleich ist doch Schmarn. Beantworte Dir doch nur allein die Frage, ob Personen, die heute Sozialgeld beziehen, 1992 wohl ALG oder ALHI bezogen hätten....

Blendet man einmal die vielen Fehler in Deiner Zusammenfassung und Wertung aus, dann bleibt doch immerhin, dass sich selbst nach Deiner Rechnung die Zahl der Leistungsberechtigen von 8.027.980 (April 2008; Dein Post vom 30.04.2008) auf 7.375 946 (Oktober 2010) verringert hat. Immerhin ein Minus von knapp 700.000 Personen.

Nebenbeigesagt kommt wohl auch der kühnste Pessimist nicht auf die Idee z.B. schulpflichtige Kinder oder in Bedarfgemeinschaft lebende dauerhaft Erwerbsunfähige zum Kreis der Arbeitslosen zu zählen, weshalb schon allein Leistungsberechtigung wohl keine Maßzahl für tatsächliche Arbeitslosigkeit sein kann.

Immerhin ein Minus von 700.000 Menschen weniger, weisst Du überhaupt was Du da schreibst LeChuck, 700.000 weniger Erwerbslose? Ne mein lieber da machst Du Dir das ziemlich einfach, Du bist jetzt schon eine gewisse Zeit in diesem Forum hast sogar 7 Beiträge geschrieben aber anscheinend immer noch nicht verstanden worum es bei diesen ganzen Zahlen eigentlich geht.

Ich persönlich habe keine Lust mich mit Dir auseinanderzusetzen, hast einen eigenen Kopf zum Denken, benutze Ihn! Ich möchte Dir nicht unterstellen das Du provozieren willst aber mir kommt es so vor.
__

"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche!"

"Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie.
Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."

Napoleon Bonaparte
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Alt 29.10.2010, 15:21   #130
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Zitat von LeChuck Beitrag anzeigen
Bei allem Respekt.. Aber was soll der Vergleich?
Der Vergleich ist doch Schmarn. Beantworte Dir doch nur allein die Frage, ob Personen, die heute Sozialgeld beziehen, 1992 wohl ALG oder ALHI bezogen hätten....
Ich denke die Fakten sagen mehr als Worte.

Die Zahl der Personen die staatliche Transferleistungen benötigen hat sich seit 1992 nahezu verdoppelt. Seit 1992 sind die Einkommen der ärmsten 10 Prozent der Bevölkerung um 13 Prozent gesunken, die Einkommen der reichsten 10 Prozent hingegen um 31 Prozent gestiegen.

2009 erhielten mehr als 1 Million Personen Sozialhilfe (SGB XII)
Ich lese nur das sich die Zahl der Arbeitslosen im Januar 2005 aufgrund der Übernahme der Sozialhilfeempfänger in das ALG II erhöht hat. Das immer noch über 1 Million Personen Sozialhilfe beziehen wird meistens verschwiegen.

Somit erhöht sich die Zahl der Leistungsempfänger (mit Sozialhilfe Zahlen von 2009) auf rund 8,4 Millionen Personen.

Hintergrundinfo:

Ist ihnen schon aufgefallen, das viele Zahlen der BA auf Schätzmodellen und Hochrechnungen beruhen.

Das Problem ist meines Erachtens, das Wirtschaft/Politik/Medien die Beschäftigung von Arbeitslosen in Übfirmen, Maßnahmen, Ein Euro Jobs, Bürgerarbeit, Minijobs ... als Erfolg feiern weil die darin beschäftigten Personen aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind. Hingegen viele Bürger die Beschäftigung von Arbeitslosen in Übfirmen, Maßnahmen, Ein Euro Jobs, Bürgerarbeit, Minijobs ... nicht als erfolgreich empfinden, weil diese Personen ebenso wie Beschäftigte im Niedriglohnbereich weiterhin staatliche Transferleistungen benötigen.

Was von vielen nicht verstanden wird ist, das viele Bürger der Meinung sind das nur jene nicht arbeitslos sind, die eine existenzsichernde Beschäftigung ausüben. Hingegen Wirtschaft/Politik/Medien jede Art von Beschäftigung in Übfirmen, Maßnahmen, Ein Euro Jobs, Bürgerarbeit, ... als Erfolg gegen die Arbeitslosigkeit oder gar als "Vollbeschäftigung" verkaufen möchten. Ich denke die objektive Sicht ist, das Personen in Übfirmen, Maßnahmen, Ein Euro Jobs, Bürgerarbeit, ... von den meisten Bürgern weiterhin als arbeitslos gezählt werden. Und das Personen in Minijobs nur einen Zu-verdienst zu den ALG II Leistungen erhalten, auch diese Personen sind im Sinne der meisten Bürger nur beschäftigt aber nicht "vollbeschäftigt".

Zitat von LeChuck Beitrag anzeigen
Blendet man einmal die vielen Fehler in Deiner Zusammenfassung und Wertung aus, dann bleibt doch immerhin, dass sich selbst nach Deiner Rechnung die Zahl der Leistungsberechtigen von 8.027.980 (April 2008; Dein Post vom 30.04.2008) auf 7.375 946 (Oktober 2010) verringert hat. Immerhin ein Minus von knapp 700.000 Personen.
Das ist zutreffend zwischen April und November sinkt die Zahl der Arbeitslosen und Leistungsempfänger all jährlich ab, überraschend ist das diese Absenkung in 2010 trotz "Krisenjahr 2009" nicht erheblich über den mehrjährigen durchschnittlichen jahreszeitlich bedingten absinken, ausgefallen ist.

Zitat von LeChuck Beitrag anzeigen
Nebenbeigesagt kommt wohl auch der kühnste Pessimist nicht auf die Idee z.B. schulpflichtige Kinder oder in Bedarfgemeinschaft lebende dauerhaft Erwerbsunfähige zum Kreis der Arbeitslosen zu zählen, weshalb schon allein Leistungsberechtigung wohl keine Maßzahl für tatsächliche Arbeitslosigkeit sein kann.
Die Zahl der Sozialhilfe-Empfänger von 1992 kann nicht einfach zu der Zahl der Arbeitslosenhilfeempfänger (Langzeitarbeitslose) hinzugerechnet werden.
Zuerst müsste die Zahl der Sozialhilfe-Empfänger von 1992 in erwerbsfähig und nicht erwerbsfähig differenziert werden.
Es gibt eben
a, Arbeitsuchende (erwerbsfähige Personen, im Alter zwischen 15 - 65)
b, Leistungsempfänger

Ebenso erhalten (Kinder von ALG II Bedarfsgemeinschaften) Sozialgeld (rund 1,8 Millionen Personen) aber das nur solange, solange die Bedarfsgemeinschaft bedürftig ist.
1992 haben bedürftige Kinder Sozialhilfe erhalten.

Deshalb ist die Argumentation die Sozialhilfeempfänger von 1992 den "Langzeitarbeitslose" hinzu zu zählen teilweise falsch, hingegen diese Personen 1992 und 2010 Leistungsempfänger sind.
Sybilla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.2010, 11:31   #131
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Deutschland: Arbeitsmarkt November 2010:

Das Ziel der Vollbeschäftigung also dem ureigensten Bedürfnis eines Menschen, das ein Erwerbstätiger von seiner Hände Arbeit auch eine selbst-bestimmte Existenz für sich und seine Familie (ohne ergänzende Hartz IV Leistungen) gestalten möchte/können muss, ist der deutsche Arbeitsmarkt weiter entfernt als je zuvor. Allerdings ist das Ziel das jeder Arbeitslose irgendwie in Ein Euro Job; Bürgerarbeit; Maßnahmen oder Minijobs beschäftigt wird, erheblich näher gerückt.

Ist der deutsche Arbeitsmarkt tatsächlich wie die Medien gleich klingend berichten eine Insel der Glückseligen in einem Meer der steigenden oder hohen Arbeitslosigkeit in Europa und den USA?

Unter großem euphorischem Jubel der öffentlich rechtlichen und vieler Print-Medien verlautbart die BA, dass die statistisch erfasste Zahl der Arbeitslosen in D auch im November, unter der psychologisch wichtigen Marke von 3 Millionen verharrt. Auf mich wirkt diese Szenerie nahezu hysterisch. Der Plan ist zwar wie von der Politik gewünscht im Sinne der veröffentlichten Zahlen übererfüllt. Aber viele vermuten ( siehe Kommentare der Online Artikel) das die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und den Medien einseitig tendenziös interpretiert werden. Ich vermute gar die Statistik des Arbeitsmarktes gleicht einen Potemkinsches Dorf, sie wird durch das Herausrechnen vieler Arbeitsloser (Ein Euro Jobber; Bürgerarbeiter, 0 Euro Praktikanten...) fein herausgeputzt, um den tatsächlichen, verheerenden Zustand des Arbeitsmarktes zu verbergen. Oberflächlich wirkt die Statistik durch die Zahl der Unterbeschäftigten ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihr aber an Substanz.

Der Erfolg am Arbeitsmarkt gründet in den Niedriglohnsektor der Zeit und Leiharbeit (Erpressung am Arbeitsplatz - Wie Leiharbeiter ausgenutzt werden) den Ein Euro Jobs (Städte missbrauchen Ein-Euro-Jobs) und in der so genannten Bürgerarbeit diese Art der Beschäftigung ist und bleibt meines Erachtens Blendwerk und Menschenunwürdig. Wem außer der Politik der BA Zahlenstatistik oder den chronisch klammen Kommunen, ist diese Art der Beschäftigung hilfreich? Den/Der Arbeitslosen? Den/Der Steuerzahler/in ? George Fitzhugh publizierte um 1854 ein Buch, in dem er sagte: „Einige Menschen sind mit einem Sattel auf dem Rücken geboren, und andere sind gestiefelt und gespornt, um diese zu reiten. Und es tut ihnen gut!“
Ist das der ideologische Grundgedanke der Ein Euro Jobs und der so genannten „Bürgerarbeit“ Wem nützt eine kreative Arbeitslosenstatistik, wenn diese nur aufgrund von Schätzungen, Hochrechnungen der BA und der statistischen Zählwiese eine Zahl der Arbeitslosen unter 3 Millionen Personen ermittelt? Wie hoch wäre die Zahl der Arbeitslosen im November 2010 wenn diese mit den Grundlagen von 1992 gezählt würden?

Fragen über Fragen, der BA Bericht bleibt viele Antworten schuldig.

Die Zahlen
BA Bericht November 2010 Seite 50 die offizielle Zahl der registrierten Arbeitslosen im November 2010 wird mit 2.931.170 Personen beziffert zusätzlich wurden im November 1.506.176 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente geschätzt BA Bericht November Seite 82 (Erfahrungsgemäß steigt diese Zahl in den folgenden BA Monatsberichte noch erheblich an). Der Rückgang der Arbeitslosigkeit beruht somit ausschließlich auf der Ausdehnung der arbeitsmarktpolitische Instrumente im BA Bericht Oktober wurde die Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente auf 1.481.600 Personen geschätzt.


Im BA Bericht November 2010 wurde die Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente von 1.481.600 Personen (BA Bericht Oktober 2010) auf 1.501.042 Personen im BA Bericht November 2010 korrigiert.
Im BA Bericht November 2010 wurde die Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente von 1.430.234 Personen (BA Bericht September 2010) auf 1.466.955 Personen im BA Bericht November 2010 korrigiert.
BA Bericht November 2010 wurde die Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente von 1.376.178 Personen (BA Bericht August 2010) auf 1.411.138 Personen im BA Bericht November 2010 korrigiert.


Die Zahl der Personen in Arbeitsgelegenheiten (Ein Euro Jobs) wird im BA – Bericht November 2010 Seite 82) auf 323.095 beziffert.( Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für 2010 [Januar bis September, Datenstand September 2010 - vorläufige Werte] nur ca. 76 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.)

BA Bericht Seite 22 Fußnote 25
Es ist zu beachten, dass eine nennenswerte Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II keine Leistungen aus der Grundsicherung bezieht und deshalb die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II größer ist als die Zahl der arbeitslosen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen (um 4 Prozent).

Außer den Leis-tungsempfängern gab es im Juli noch 378.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geld-leistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen.. (BA Bericht November 2010 Seite 19 )

ARBEITSLOSE + Personen in Maßnahmen
November 2010 == 4.437.346 (Oktober 2010 laut BA Bericht Oktober 2010 4.427.091) betroffene Personen

Sind diese Zahlen wirklich ein Grund für euphorischen Jubel ?

7) Vergleiche mit Vorjahresergebnissen sind nicht sinnvoll, da rückwirkend ab BM Jan 2010 die Datenbasis und das Messkonzept zur Auswertung von eingelösten VGS (bewilligt 1. Rate) umgestellt und die statistischen Ergebnisse revidiert wurden. (BA Bericht November 2010 Seite 82)

Laut BA Bericht November 2010 Seite 50 bleibt die so genannte Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit trotz aller Euphorie über 4 Millionen (4.058.497) Personen Unterbeschäftigungsquote 9,5 %[/B] Auch die BA Zahl der Unterbeschäftigung bildet nicht die tatsächliche sondern eine von der BA definierte Unterbeschäftigung ab.

Nach den jüngsten vorläufigen hochgerechneten Daten wurde im September an 220.000 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld nach § 170 SGB III gezahlt, (BA Bericht November 2010 Seite 9 )

Leistungsempfänger 3):
ALG I 829.445 ;
ALG II 4.719.454 ;
Sozialgeld 1.774.341;
(ohne Sozialhilfe SGB XII ca. 800.000 Personen) BA Bericht November 2010 Seite 50 3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hoch gerechnet werden.
Die Zahl der Leistungsempfänger (ALG I, ALG II, Sozialgeld) errechnet sich mitten im „Arbeitsmarktwunder“ weiterhin auf hohen Niveau die Statistik der BA weist für November 7.323.240 Personen im Leistungsbezug von Arbeitslosengeld I; Arbeitslosengeld II und Sozialgeld aus.


5. Statistische Hinweise zur Arbeitsmarktpolitik - Auswirkung der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die Messung der Arbeitslosigkeit BA Bericht November 2010 Seite 45/46

Fazit der Zahlen

Der Vergleich der Leistungsempfänger Personen(ALG; ALHI) von November 2004 (Im BA Bericht November 2004 wird die Zahl der Leistungsempfänger auf Seite 14 mit 4.071.000 Personen bezifftert) mit den Leistungsempfängern rund 7,4 Millionen Personen (ALGI, ALGII, Sozialgeld) 2010 ergibt einen stolzen Anstieg von rund 80 % nebenbei erhalten rund 1.200.000 Personen Sozialhilfe (2008) in der immer noch bestehenden Sozialhilfe (SGB XII) Pressemitteilung Nr.488 vom 15.12.2009 Sozialhilfe 2008: 1,2 Millionen Menschen erhielten besondere Leistungen.

Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leis-tungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen haben, gelten nach § 53a Abs. 2 SGB II dann nicht als arbeitslos, wenn ihnen in diesem Zeitraum keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten werden konnte. (BA – Bericht November 2010 Seite 67)

So ist nicht nachvollziehbar transparent dargestellt, das neben der Gruppe der Maßnahmen Teilnehmer in der Regel auch die Gruppe der unter 25 jährigen und über 58 jährigen die Kranken und Arbeitslose die extern betreut werden aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind obwohl auch diese Personen arbeitslos sind.

Zahl der Erwerbstätigen

Als Erwerbstätigkeit zählt: Tätigkeit (Mini-Job) einem Ein-Euro-Job nachgehen und Personen in Mutterschutz oder Elternzeit....!!!

Und selbstverständlich wird die die Zahl der Erwerbstätigen ebenso wie die Zahl der Arbeitslosen nicht durch genaues zählen sondern durch Hochrechnungen und Schätzungen ermittelt.

Die Erwerbstätigenzahlen der Erwerbstätigenrechnung stützen sich auf eine Vielzahl von statistischen Quellen, um möglichst alle verfügbaren Datenquellen in die Schätzung einfließen zu lassen.

Die manipulative Propaganda-Aussage das die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf immer neue Höchststände steigt, können Sie guten Gewissens der Pipi Langstrumpf Welt der Märchen und Mythen zuordnen.


Die Krux ist, das jede/r das scheitern von Hartz IV erkennen kann, ohne das er/sie nur einen Blick auf Statistiken benötigt. Alleine die finanziellen Mehrausgaben der Kommunen und des Bundes seit 2005 sind der Beweis dass, das angestrebte Ziel der Entlastung der Sozialhaushalte nicht nur nicht erreicht wurde sondern das die Sozialhaushalte der Kommunen mit der Einführung von Hartz IV sprichwörtlich - wie die Zahl der Personen in Armut/Armutsgefährdung - explodiert sind.

In einen Satz die Gemeinschaft der Steuerzahler zahlt in Hartz IV mehr ein aber viele ALG II Leistungsempfänger erhalten weniger. (als 2004)
Das Geld versickert in Arbeitsmarkt-Maßnahmen (Bürgerarbeit/Ein Euro Job/ ...) und ergänzenden ALG II/ Hartz IV Zahlungen (Minijobber, Leih und Zeitarbeit, prekäre Bschäftigung...)

Hintergrundinfos

*NeuErpressung am Arbeitsplatz - Wie Leiharbeiter ausgenutzt werden

Zunahme von Niedriglöhnen - Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem

Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr.505 vom 22.12.2009 - Deutliches Defizit der Kommunen im ersten bis dritten Quartal 2009

Es handelt sich abermals um ein Paradoxon einerseits spricht der Staatsjournalismus vom „Jobwunder“ immerhin ist die Zahl der Arbeitslosen von rund 5 Millionen 2005 auf rund 3 Millionen 2010 gesungen anderseits Seit der Einführung von Hartz IV sind die Unterkunftskosten deutlich angestiegen: von 8,7 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf voraussichtlich elf Milliarden Euro in diesem Jahr.

Das Geschäft mit der Armut und den Armen

Ein Euro Jobs oder Bürgerarbeit oder Pflegehelfer das Geschäft mit der Armut der Armen blüht wie selten zuvor.Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Dienstmaserati und Traumrendite - Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument

Audio - Podcast

Die aktuelle Forderung von Frau Merkel "Pflege statt Hartz IV" ist ein weiteres Mosaiksteinschen, einer Gedanken-Welt in der Kinder von Hartz IV Familien mit (Bildungs)Chipkarten und Pflegebedürftige mit Hartz IV Leistungsempfänger versorgt werden sollen.

Bei objektiver Betrachtung scheinen die neoliberalen Wahnideen der Obrigkeit anhand der Leistung/Nutzen Rechnung des Humankapitals ( der Bürger) immer deutlicher durch.


Umstellung der Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen

Quelle der Daten: Neue Internetadresse
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Quelle der Daten November 2010
Startseite - statistik.arbeitsagentur.de

Erstellt von Sybilla am 30.11.10 11 Uhr 20
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden
Sybilla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2010, 22:32   #132
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Erneutes Paradoxon, obwohl erst gestern nahezu alle Medien Im Gleichklang das absinken der Arbeitslosigkeit auf ein 20 Jahrestief euphorisch bejubelten, müssen wir heute zur Kenntnis nehmen, das die exorbitant hoch angestiegenen Sozialkosten der Städte und Kommunen die Finanzierung der Instandhaltung der Infrastruktur und des Winterdienstes gefährden.

Der Städte- und Gemeindebund sieht wegen der hohen Sozialausgaben ...

Die durchschnittlich interessierten Bürgerinnen und Bürger verstehen die Welt nicht mehr, wenn die Arbeitslosigkeit sinkt und die Beschäftigung steigt warum steigen dann die Sozialkosten der Städte und Kommunen exorbitant an?

Eventuell ist das die Antwort?

Kommentar zur aktuellen Arbeitslosenstatistik

Meine Oma sagt immer: "Lügen haben kurze Beine"
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Alt 01.12.2010, 23:29   #133
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Das was ich immer sage.

10 Millionen Arbeitslose!
__

[COLOR=Red][B]Verbrecher die wegen ihrer Verbrechen nicht belangt werden, werden immer mehr und härtere Verbrechen ausüben. Argemitarbeiter und Politiker....[/B]

[COLOR=Black][B][COLOR=Black]Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, daß widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.[/COLOR] [/B][SIZE=1]John Maynard Keynes[/SIZE][/COLOR]

[/COLOR]
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Alt 02.12.2010, 00:28   #134
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Zitat von Nur so Beitrag anzeigen
Das was ich immer sage.

10 Millionen Arbeitslose!
Ich lege noch 2 Millionen drauf!
__

Erst wenn man selber von einer Sache betroffen ist, merkt man, wie der Staat versagt hat.
Alter Sack ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2010, 13:05   #135
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Nachbetrachtung zu den BA Monatsberichten

Haben Sie schon bemerkt das trotz „Arbeitsmarktwunder“ die Zahl der Leistungsempfänger (Arbeitslosengeld I; Arbeitslosengeld II; Sozialgeld) von Januar 2005 laut BA Bericht Januar 2005 Seite 20 7.676.457 Personen bis November 2010 nur um 353.217 auf 7.323.240 Leistungsempfänger (BA Bericht November 2010 Seite 50 ) gesunken ist ?

Ist ihnen aufgefallen das die Zahl der Personen im Arbeitslosengeld II Bezug ( Hartz IV)
Von Januar 2005 von 4.088.955 Personen bis November 2010 trotz "Arbeitsmarktwunder – die Zahl der Arbeitslosen ist von über 5 Millionen im Januar 2005 auf unter 3 Millionen im November 2010 abgesunken" auf 4.719.454 Personen angestiegen ist.

Völlig überraschend und unerwartet ist auch die Zahl der die Sozialgeldempfänger sind von Januar 2005 von 1.516.168 Personen bis November 2010 um rund 260.000 Personen auf 1.774.341 Personen angestiegen.

Im November 2010 gibt es 7.323.240 Personen Leistungsempfänger BA Bericht November 2010 Seite 50 und rund (vorläufige Zahlen) 1,1 Millionen Personen Sozialhilfe. Somit erhalten im November 2010 rund 8.434.000 Personen Leistungen der BA/SGB II (Hartz IV) oder Sozialhilfe nach SGB XII.

Diese Nachbetrachtung und der Vergleich einiger BA Berichtszahlen von Januar 2005 umit November 2010 lässt den euphorischen Jubel der Staatsmedien und der Boulevardpresse mit den großen Buchstaben, in einen ganz anderen Licht erscheinen. Im Licht dieser Zahlen, wirkt der Jubel nicht mehr befreiend sondern hysterisch.
Sybilla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2011, 13:01   #136
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Deutschland: Arbeitsmarkt Dezember 2010:

„Ein Arbeitsloser ist solange an seiner Arbeitslosigkeit selbst schuld, bis er das Gegenteil beweisen kann“

Aufschwung xxxl: Binnenkonsum - Deutschland verliert an Kaufkraft

ILO Vergleichsstudie: Vergleichsstudie Löhne in Deutschland sinken weiter

Global Wage Report 2010: Kurzfassung auf Deutsch (PDF, 578 kB) Neben den moderaten Tarifabschlüssen der vergangenen Jahre sind die Ausweitung des Niedriglohn-Sektors und die Zunahme von atypischen Beschäftigungsformen11 – wie Zeitarbeit und 400-Euro-Jobs – wesentliche Gründe für das schlechte Abschneiden Deutschlands…

ILO - International Labour Office (2010): Global Wage Report 2010/11: Wage Policies in Times of Crisis, Geneva.

Sozialexperten warnen vor drastisch steigender Altersarmut

Kinderarmut in Deutschland besorgniserregend

Das Ziel der Vollbeschäftigung also dem ureigenen Bedürfnis eines Menschen, das ein Erwerbstätiger von seiner Hände Arbeit auch eine selbst-bestimmte Existenz für sich und seine Familie (ohne ergänzende Hartz IV Leistungen) gestalten möchte/können muss, ist der deutsche Arbeitsmarkt immer noch nicht näher gekommen. Allerdings ist das Ziel das jeder Arbeitslose irgendwie in Ein Euro Job; Bürgerarbeit; Maßnahmen oder Minijobs beschäftigt wird, erheblich näher gerückt.

Ist der deutsche Arbeitsmarkt tatsächlich wie die Medien gleich klingend berichten eine Insel der Glückseligen in einem Meer der steigenden oder hohen Arbeitslosigkeit in Europa und den USA?

Unter großem euphorischem Jubel der öffentlich rechtlichen Staatsmedien und vieler Print-Medien verlautbart die BA, dass die statistisch erfasste Zahl der Arbeitslosen in D im Dezember 2010, nur knapp über die psychologisch wichtigen Marke von 3 Millionen gesprungen ist. Auf mich wirkt diese Szenerie nahezu hysterisch. Der Plan ist zwar wie von der Politik gewünscht im Sinne der veröffentlichten Zahlen übererfüllt. Aber viele vermuten ( siehe Kommentare der Online Artikel) das die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und den Medien einseitig tendenziös interpretiert werden. Ich vermute gar die Statistik des Arbeitsmarktes gleicht einen Potemkinsches Dorf, sie wird durch das Herausrechnen vieler Arbeitsloser (Ein Euro Jobber; Bürgerarbeiter, 0 Euro Praktikanten...) fein herausgeputzt, um den tatsächlichen, verheerenden Zustand des Arbeitsmarktes zu verbergen. Oberflächlich wirkt die Statistik durch die Zahl der Unterbeschäftigten ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihr aber an Substanz.

So wird reißerisch und triumphal ein Beschäftigungsrekord verlautbart aber gleichzeitig werden die Beiträge für die GKV auf 15,5 % + Zusatzbeiträge diverser Krankenkassen angehoben. Wenn es tatsächlich einen Beschäftigungsrekord der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse geben würde, dann dürften die Beiträge zur GKV nicht steigen sondern sinken. Wem hilft ein Beschäftigungsrekord der mit 0 € Praktika, 1 € Jobs, Bürgerarbeit, Beschäftigung- und Übfirmen sowie einen Heer von 400 € Jobber erreicht wurde. ?

Die Kommunen und der Bund verzeichnen 2010 Rekordschulden und trotz Aufschwung xxxl leere Kassen.

Der Erfolg am Arbeitsmarkt gründet in den Niedriglohnsektor der Zeit und Leiharbeit (Erpressung am Arbeitsplatz - Wie Leiharbeiter ausgenutzt werden) den Ein Euro Jobs (Städte missbrauchen Ein-Euro-Jobs) und in der so genannten Bürgerarbeit diese Art der Beschäftigung ist und bleibt meines Erachtens Blendwerk und Menschenunwürdig. Wem außer der Politik der BA Zahlenstatistik oder den chronisch klammen Kommunen, ist diese Art der Beschäftigung hilfreich? Den/Der Arbeitslosen? Den/Der Steuerzahler/in ? George Fitzhugh publizierte um 1854 ein Buch, in dem er sagte: „Einige Menschen sind mit einem Sattel auf dem Rücken geboren, und andere sind gestiefelt und gespornt, um diese zu reiten. Und es tut ihnen gut!“
Ist das der ideologische Grundgedanke der Ein Euro Jobs und der so genannten „Bürgerarbeit“ Wem nützt eine kreative Arbeitslosenstatistik, wenn diese nur aufgrund von Schätzungen, Hochrechnungen der BA und der statistischen Zählwiese eine Zahl der Arbeitslosen um 3 Millionen Personen ermittelt? Wie hoch wäre die Zahl der Arbeitslosen im Dezember 2010 wenn diese mit den Grundlagen von 1992 gezählt würden?

Fragen über Fragen, der BA Bericht bleibt viele Antworten schuldig.

Die Zahlen

BA Bericht Dezember 2010 Seite 74 die offizielle Zahl der registrierten Arbeitslosen im wird mit 3.015.715Personen berechnet zusätzlich waren nach vorläufigen Schätzungen der BA im Dezember 2010 1.464.582 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente beschäftigt BA Bericht Dezember Seite 106 (Erfahrungsgemäß steigt diese Zahl in den folgenden BA Monatsberichte noch erheblich an zuletzt um rund 22.000 für November 2010).

So wurde im BA Bericht September 2010 (Seite 81) die Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitischen Instrumenten mit 1.430.234 Personen angegeben im BA Bericht Dezember 2010 (Seite 106) wurde diese Zahl um rund 50.000 Personen auf 1.480.440 korrigiert.

Die Zahl der Personen in Arbeitsgelegenheiten (Ein Euro Jobs) wird im BA – Bericht Dezember 2010 Seite 106) mit 288.604 Personen berechnet.( Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für 2010 [Januar bis September, Datenstand September 2010 - vorläufige Werte] nur ca. 76 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.)

BA Bericht Dezember 2010 Seite 38 Fußnote 40
Es ist zu beachten, dass eine nennenswerte Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II keine Leistungen aus der Grundsicherung bezieht und deshalb die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II größer ist als die Zahl der arbeitslosen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen (um 4 Prozent).

Außer den Leistungsempfängern gab es im August noch 391.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen. (BA Bericht Dezember 2010 Seite 35 )

ARBEITSLOSE + Personen in Maßnahmen (vorläufige Berechnung/Schätzung der BA)
Dezember 2010 == 4.480.297


Sind diese Zahlen wirklich ein Grund für euphorischen Jubel ?

7) Vergleiche mit Vorjahresergebnissen sind nicht sinnvoll, da rückwirkend ab BM Jan 2010 die Datenbasis und das Messkonzept zur Auswertung von eingelösten VGS (bewilligt 1. Rate) umgestellt und die statistischen Ergebnisse revidiert wurden. (BA Bericht Dezember 2010 Seite 106)

Laut BA Bericht Dezember 2010 Seite 74 bleibt die so genannte Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit trotz aller Euphorie über 4 Millionen (4.097.283) Personen Unterbeschäftigungsquote 9,6 % Auch die BA Zahl der Unterbeschäftigung bildet nicht die tatsächliche sondern eine von der BA definierte Unterbeschäftigung ab.

Nach den jüngsten vorläufigen hochgerechneten Daten wurde im Oktober an 220.000 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld nach § 170 SGB III gezahlt, das waren etwa so viele wie im Vormonat (BA Bericht Dezember 2010 Seite 11 )

Leistungsempfänger 3):
ALG I 873.582;
ALG II 4.731.339;
Sozialgeld 1.776.961;
(ohne Sozialhilfe SGB XII ca. 1.200.000 Personen – 2008 – Statis - Pressemitteilung Nr.488 vom 15.12.2009)
BA Bericht Dezember 2010 Seite 74 3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hoch gerechnet werden.
Die Zahl der Leistungsempfänger (ALG I, ALG II, Sozialgeld) errechnet sich mitten im „Arbeitsmarktwunder“ weiterhin auf hohen Niveau die Statistik der BA weist für Dezember 2010 7.381.882 Personen im Leistungsbezug von Arbeitslosengeld I; Arbeitslosengeld II und Sozialgeld aus.


5. Statistische Hinweise zur Arbeitsmarktpolitik - Auswirkung der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die Messung der Arbeitslosigkeit BA Bericht Dezember 2010 Seite 69 - 71

Fazit der Zahlen

Der Vergleich der Leistungsempfänger Personen(ALG; ALHI) von Dezember 2004 (Im BA Bericht Dezember 2004 wird die Zahl der Leistungsempfänger auf Seite 24 mit 4.321.000 Personen beziffert) mit den Leistungsempfängern rund 7,4 Millionen Personen (ALGI, ALGII, Sozialgeld) 2010 ergibt einen stolzen Anstieg von rund 70 % nebenbei erhalten rund 1.200.000 Personen Sozialhilfe (2008) in der immer noch bestehenden Sozialhilfe (SGB XII) Pressemitteilung Nr.488 vom 15.12.2009 Sozialhilfe 2008: 1,2 Millionen Menschen erhielten besondere Leistungen.

Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leistungen der Grundsicherung für Arbeit suchende bezogen haben, gelten nach § 53a Abs. 2 SGB II dann nicht als arbeitslos, wenn ihnen in diesem Zeitraum keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten werden konnte. (BA – Bericht Dezember 2010 Seite 61)

So ist nicht nachvollziehbar transparent dargestellt, das neben der Gruppe der Maßnahmen Teilnehmer in der Regel auch die Gruppe der unter 25 jährigen und über 58 jährigen die Kranken und Arbeitslose die extern betreut werden aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind obwohl auch diese Personen arbeitslos sind.

Zahl der Erwerbstätigen

Als Erwerbstätigkeit zählt: Tätigkeit (Mini-Job) einem Ein-Euro-Job nachgehen und Personen in Mutterschutz oder Elternzeit....!!!

Und selbstverständlich wird die die Zahl der Erwerbstätigen ebenso wie die Zahl der Arbeitslosen nicht durch genaues zählen sondern durch Hochrechnungen und Schätzungen ermittelt.

Die Erwerbstätigenzahlen der Erwerbstätigenrechnung stützen sich auf eine Vielzahl von statistischen Quellen, um möglichst alle verfügbaren Datenquellen in die Schätzung einfließen zu lassen.

Die manipulative Propaganda-Aussage das die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf immer neue Höchststände steigt, können Sie guten Gewissens der Pipi Langstrumpf Welt der Märchen und Mythen zuordnen.


Die Krux ist, das jede/r das scheitern von Hartz IV erkennen kann, ohne das er/sie nur einen Blick auf Statistiken benötigt. Alleine die finanziellen Mehrausgaben der Kommunen und des Bundes seit 2005 sind der Beweis dass, das angestrebte Ziel der Entlastung der Sozialhaushalte nicht nur nicht erreicht wurde sondern das die Sozialhaushalte der Kommunen mit der Einführung von Hartz IV sprichwörtlich - wie die Zahl der Personen in Armut/Armutsgefährdung - explodiert sind.

In einen Satz die Gemeinschaft der Steuerzahler zahlt in Hartz IV mehr ein aber viele ALG II Leistungsempfänger erhalten weniger. (als 2004)
Das Geld versickert in Arbeitsmarkt-Maßnahmen (Bürgerarbeit/Ein Euro Job/ ...) und ergänzenden ALG II/ Hartz IV Zahlungen (Minijobber, Leih und Zeitarbeit, prekäre Beschäftigung...)

weitere Hintergrundinfos

Zunahme von Niedriglöhnen - Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem

Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr.505 vom 22.12.2009 - Deutliches Defizit der Kommunen im ersten bis dritten Quartal 2009

Es handelt sich abermals um ein Paradoxon einerseits spricht der Staatsjournalismus vom „Jobwunder“ immerhin ist die Zahl der Arbeitslosen von rund 5 Millionen 2005 auf rund 3 Millionen 2010 gesungen anderseits Seit der Einführung von Hartz IV sind die Unterkunftskosten deutlich angestiegen: von 8,7 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf voraussichtlich elf Milliarden Euro in diesem Jahr.

Das Geschäft mit der Armut und den Armen

Ein Euro Jobs oder Bürgerarbeit oder Pflegehelfer das Geschäft mit der Armut der Armen blüht wie selten zuvor.Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Dienstmaserati und Traumrendite - Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument

Audio - Podcast

Die aktuelle Forderung von Frau Merkel "Pflege statt Hartz IV" ist ein weiteres Mosaiksteinschen, einer Gedanken-Welt in der Kinder von Hartz IV Familien mit (Bildungs)Chipkarten und Pflegebedürftige mit Hartz IV Leistungsempfänger versorgt werden sollen.

Bei objektiver Betrachtung scheinen die neoliberalen Wahnideen der Obrigkeit anhand der Leistung/Nutzen Rechnung des Humankapitals ( der Bürger) immer deutlicher durch.


Umstellung der Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen

Quelle der Daten: Neue Internetadresse
Statistik der Bundesagentur für Arbeit

Quelle der Daten Dezember 2010

Erstellt von Sybilla am 04.01.11 12 Uhr 00
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Alt 01.02.2011, 12:50   #137
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Deutschland: Arbeitsmarkt Januar 2011:
Völlig unerwartet (Aufschwung xxxl) steigt die Zahl der erfassten Arbeitslosigkeit im Januar 2011 deutlich an.

Die Fakten:

Unterbeschäftigung: (4.320.333 ) Personen Unterbeschäftigungsquote 10,1 %

Leistungsempfänger:
Im Januar 2005 waren 7.676.457 Personen im Leistungsbezug (ALG I, ALG II, Sozialgeld)
Im Januar 2011 waren 7.579.690 Personen im Leistungsbezug ALG I, ALG II, Sozialgeld)

Schon im September 2010 bezogen mit 1,40 Mio 29 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsbezieher in der Grundsicherung (Hartz IV – ALG II) Einkommen aus Erwerbstätigkeit

Der Erfolg von Hartz IV in 6 Jahren ist das die Zahl der Personen im Leistungsbezug (ALG I, ALG II, Sozialgeld) um ca. 100.000 – 1,3 % (96.767) Personen gesunken ist.

Der Jubel der letzten Monate war augenscheinlich nicht berechtigt.

„Ein Arbeitsloser ist solange an seiner Arbeitslosigkeit selbst schuld, bis er das Gegenteil beweisen kann“

Aufschwung xxxl: Binnenkonsum - Deutschland verliert an Kaufkraft
ILO Vergleichsstudie: Vergleichsstudie Löhne in Deutschland sinken weiter

Global Wage Report 2010: Kurzfassung auf Deutsch (PDF, 578 kB) Neben den moderaten Tarifabschlüssen der vergangenen Jahre sind die Ausweitung des Niedriglohn-Sektors und die Zunahme von atypischen Beschäftigungsformen11 – wie Zeitarbeit und 400-Euro-Jobs – wesentliche Gründe für das schlechte Abschneiden Deutschlands…

ILO - International Labour Office (2010): Global Wage Report 2010/11: Wage Policies in Times of Crisis, Geneva.

Sozialexperten warnen vor drastisch steigender Altersarmut

Kinderarmut in Deutschland besorgniserregend

Das Ziel der Vollbeschäftigung also dem ureigenen Bedürfnis eines Menschen, das ein Erwerbstätiger von seiner Hände Arbeit auch eine selbst-bestimmte Existenz für sich und seine Familie (ohne ergänzende Hartz IV Leistungen) gestalten möchte/können muss, bleibt auch im deutschen Arbeitsmarkt ein unerfülltes Ziel, das Ziel wurde von der Politik und teilen der Gesellschaft augenscheinlich aufgegeben. Das Ziel der Arbeitsmarktreform der Politik und teilen der Gesellschaft ist das jeder Arbeitslose irgendwie in Ein Euro Job; Bürgerarbeit; Maßnahmen oder Minijobs beschäftigt wird.

Im September 2010 bezogen mit 1,40 Mio 29 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsbezieher in der Grundsicherung Einkommen aus Erwerbstätigkeit (BA Bericht Januar 2011 Seite 22)

Der deutsche Arbeitsmarkt ist nicht, wie die Medien gleich klingend berichten (müssen) eine Insel der Glückseligen in einem Meer der steigenden oder hohen Arbeitslosigkeit in Europa und den USA?

In der Regel verlautbart der BA unter großem euphorischem Jubel der öffentlich rechtlichen Staatsmedien und vieler Print-Medien, dass die statistisch erfasste Zahl der Arbeitslosen gesunken ist. Nur im Januar 2011 lesen wir das Winterwetter macht den Arbeitsmarkt zu schaffen. Auf mich wirkt diese Szenerie nahezu hysterisch. Der Plan ist zwar wie von der Politik gewünscht im Sinne der veröffentlichten Zahlen übererfüllt. Aber viele vermuten ( siehe Kommentare der Online Artikel) das die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und den Medien einseitig tendenziös interpretiert werden. Ich vermute gar, die Statistik des Arbeitsmarktes gleicht einen Potemkinsches Dorf, sie wird durch das Herausrechnen vieler Arbeitsloser (Ein Euro Jobber; Bürgerarbeiter, 0 Euro Praktikanten...) fein herausgeputzt, um den tatsächlichen, verheerenden Zustand des Arbeitsmarktes zu verbergen. Oberflächlich wirkt die Statistik durch die Zahl der Unterbeschäftigten ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihr aber an Substanz.

So wird reißerisch und triumphal ein Beschäftigungsrekord verlautbart aber gleichzeitig werden die Beiträge für die GKV auf 15,5 % + Zusatzbeiträge diverser Krankenkassen angehoben. Wenn es tatsächlich einen Beschäftigungsrekord der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse geben würde, dann dürften die Beiträge zur GKV nicht steigen sondern sinken. Wem hilft ein Beschäftigungsrekord der mit 0 € Praktika, 1 € Jobs, Bürgerarbeit, Beschäftigung- und Übfirmen sowie einen Heer von 400 € Jobber erreicht wurde. ?

Die Kommunen und der Bund verzeichnen 2010 Rekordschulden und trotz Aufschwung xxxl leere Kassen.

Der Erfolg am Arbeitsmarkt gründet in den Niedriglohnsektor der Zeit und Leiharbeit (Erpressung am Arbeitsplatz - Wie Leiharbeiter ausgenutzt werden) den Ein Euro Jobs (Städte missbrauchen Ein-Euro-Jobs) und in der so genannten Bürgerarbeit diese Art der Beschäftigung ist und bleibt meines Erachtens Blendwerk und Menschenunwürdig. Wem außer der Politik der BA Zahlenstatistik oder den chronisch klammen Kommunen, ist diese Art der Beschäftigung hilfreich? Den/Der Arbeitslosen? Den/Der Steuerzahler/in ? George Fitzhugh publizierte um 1854 ein Buch, in dem er sagte: „Einige Menschen sind mit einem Sattel auf dem Rücken geboren, und andere sind gestiefelt und gespornt, um diese zu reiten. Und es tut ihnen gut!“
Ist das der ideologische Grundgedanke der Ein Euro Jobs und der so genannten „Bürgerarbeit“ Wem nützt eine kreative Arbeitslosenstatistik, wenn diese nur aufgrund von Schätzungen, Hochrechnungen der BA und der statistischen Zählwiese eine Zahl der Arbeitslosen um 3 Millionen Personen ermittelt? Wie hoch wäre die Zahl der Arbeitslosen im Januar 2011 wenn diese mit den Grundlagen von 1992 gezählt würden?

Fragen über Fragen, der BA Bericht bleibt viele Antworten schuldig.

Die Zahlen

BA Bericht Januar 2011 Seite 50 die offizielle Zahl der registrierten Arbeitslosen wird im Januar 2011 von der BA mit 3.347.018 Personen berechnet zusätzlich waren nach vorläufigen Schätzungen der BA im Januar 2011 1.321.287 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente beschäftigt BA Bericht Januar 2011 Seite 50 (Erfahrungsgemäß steigt diese Zahl in den folgenden BA Monatsberichte noch erheblich an). (BA – Bericht Januar 2011 Seite 82 Fußnote 3 - Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für 2010 [Januar bis September, Datenstand Dezember 2010 - endgültige Werte] nur ca. 69 % der Träger Daten zum Einsatz der komm. Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.) Zuletzt wurde die Erfassung mit 76 % angegeben.

Die Zahl der Personen in Arbeitsgelegenheiten (Ein Euro Jobs) wird im BA – Bericht Januar 2011 Seite 82) mit 224.252 Personen berechnet.

Es ist zu beachten, dass eine nennenswerte Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II keine Leistungen aus der Grundsicherung bezieht und deshalb die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II größer ist als die Zahl der arbeitslosen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen (um 4 Prozent). …. (BA Bericht Januar 2011 Seite 22 Fußnote 21)

Außer den Leis-tungsempfängern gab es im September noch 378.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen. (BA Bericht Januar 2011 Seite 19 )

6) Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen haben, ohne dass ihnen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten worden ist, gelten nach Ablauf dieses Zeitraums für die Dauer des jeweiligen Leistungsbezugs nicht als arbeitslos.
(BA – Bericht Januar 2011 Seite 66 Fußnote 6)


ARBEITSLOSE + Personen in Maßnahmen (vorläufige Berechnung/Schätzung der BA)
Januar == 4.668.305


Sind diese Zahlen wirklich ein Grund für euphorischen Jubel ?

Fußnoten zur Untererfassung BA Bericht Januar 2011 Seite 82

1) Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich.
2) Die Einmalleistungen umfassen: Vermittlungsgutschein, Förderungen aus dem Vermittlungsbudget, Sachmittel für Selbständige, sowie Einmalleistungen zu den sonstigen weiteren Leistungen nach § 16 (2) S. 1 SGB II und zur Freien Förderung nach § 16f SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für 2010 [Januar bis September, Datenstand Dezember 2010 - endgültige Werte] nur ca. 69 % der Träger Daten zum Einsatz der komm. Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.
4) Als Datengrundlage dienen Zahldaten, die grundsätzlich je Kalendermonat im Nachhinein erfasst werden. Zugänge des aktuellen Berichtsmonats sind somit nur bis zum Ende des Vormonats verfügbar.
5) Aus datenschutzrechtlichen bzw. technischen Gründen werden derzeit nicht alle Teilnahmen erfasst. Bis auf weiteres ist von einer Untererfassung der Teilnahmen auszugehen.
7) Auf Grund der Trägergebietsreform in Sachsen und Sachsen-Anhalt zum 1. Januar 2011 ergeben sich Untererfassungen bei einzelnen Jobcentern in kommunaler Trägerschaft.
8) Die individuelle Förderung der Teilnehmer mit Beginn ab 01.01.2009 erfolgt auf Grundlage des zum 01.01.2009 eingeführten § 46 SGB III.
9) Ab Januar 2009 werden revidierte Werte auf Basis von Abrechnungslisten berichtet, bis Dezember 2008 erfolgt die Ermittlung der Werte auf Basis von Betriebsmeldungen.


Laut BA Bericht Januar 2011 Seite 50 verharrt die so genannte Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit trotz der Euphorie der letzten Monate bei weit über 4 Millionen (4.320.333 ) Personen Unterbeschäftigungsquote 10,1 % Auch die BA Zahl der Unterbeschäftigung bildet nicht die tatsächliche sondern eine von der BA definierte Unterbeschäftigung ab.


Leistungsempfänger 3):
ALG I 1.058.411
ALG II 4.755.108
Sozialgeld 1.766.171
(ohne Sozialhilfe SGB XII ca. 1.200.000 Personen – 2008 – Statis - Pressemitteilung Nr.488 vom 15.12.2009)
BA Bericht Januar 2011 Seite 50 3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hoch gerechnet werden.
Die Zahl der Leistungsempfänger (ALG I, ALG II, Sozialgeld) errechnet sich mitten im „Arbeitsmarktwunder“ weiterhin auf hohen Niveau die Statistik der BA weist für Januar 2011 7.579.690 Personen im Leistungsbezug von Arbeitslosengeld I; Arbeitslosengeld II und Sozialgeld aus. (Im Januar 2005 gab es mit 7.676.457 Personen im Leistungsbezug von Arbeitslosengeld I; Arbeitslosengeld II und Sozialgeld. Die Zahl der Leistungsbezieher ist somit innerhalb von 6 Jahren und trotz den Aufschwungjahren 2008 und 2010 nur um rund 100.000 Personen gesunken.


5. Statistische Hinweise zur Arbeitsmarktpolitik - Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik und Unterbeschäftigung - BA Bericht Januar 2011 Seite 45 – 47

….
Folgende arbeitsmarktpolitische Instrumente werden aktuell in die Entlastungsrechnung der BA einbezogen:
- Vollzeitäquivalent der Kurzarbeit: Zahl der Kurzarbeiter mal durchschnittlichem Arbeitszeitausfall,
- Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes: Arbeitsgelegenheiten, ABM, Beschäftigungszuschuss
- berufliche Weiterbildung (einschl. Reha), Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (einschl. Reha; Restabwick-lung), Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
- Vorruhestandsähnliche Regelungen: Inanspruchnahme des § 428 SGB III im Rechtskreis SGB III (Restabwicklung), Personen in geförderter Altersteilzeit, Regelung des § 53 a Abs. 2 SGB II
- Förderung der Selbständigkeit: Gründungszuschuss, Einstiegsgeld Variante Selbständigkeit und Existenzgründungszu-schuss (Ich-AG; Restabwicklung).
Außerdem werden Personen, die arbeitsunfähig sind und Arbeitslosengeld auf Basis des § 126 SGB III beziehen, zur Unterbe-schäftigung gezählt.
….

Fazit der Zahlen

Der Vergleich der Leistungsempfänger Personen(ALG; ALHI) von Dezember 2004 (Im BA Bericht Dezember 2004 wird die Zahl der Leistungsempfänger auf Seite 24 mit 4.321.000 Personen beziffert) mit den Leistungsempfängern rund 7,6 Millionen Personen (ALGI, ALGII, Sozialgeld) Januar 2011 ergibt einen stolzen Anstieg von rund 75 % nebenbei erhalten rund 1.200.000 Personen Sozialhilfe (2008) in der immer noch bestehenden Sozialhilfe (SGB XII) Pressemitteilung Nr.488 vom 15.12.2009 Sozialhilfe 2008: 1,2 Millionen Menschen erhielten besondere Leistungen.


So ist nicht nachvollziehbar transparent dargestellt, das neben der Gruppe der Maßnahmen Teilnehmer in der Regel auch die Gruppe der unter 25 jährigen und über 58 jährigen die Kranken und Arbeitslose die extern betreut werden aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind obwohl auch diese Personen arbeitslos sind.

Zahl der Erwerbstätigen

Als Erwerbstätigkeit zählt: Tätigkeit (Mini-Job) einem Ein-Euro-Job nachgehen und Personen in Mutterschutz oder Elternzeit....!!!

Und selbstverständlich wird die die Zahl der Erwerbstätigen ebenso wie die Zahl der Arbeitslosen nicht durch genaues zählen sondern durch Hochrechnungen und Schätzungen ermittelt.

Die Erwerbstätigenzahlen der Erwerbstätigenrechnung stützen sich auf eine Vielzahl von statistischen Quellen, um möglichst alle verfügbaren Datenquellen in die Schätzung einfließen zu lassen.

Die manipulative Propaganda-Aussage das die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf immer neue Höchststände steigt, können Sie guten Gewissens der Pipi Langstrumpf Welt der Märchen und Mythen zuordnen.


Die Krux ist, das jede/r das scheitern von Hartz IV erkennen kann, ohne das er/sie nur einen Blick auf Statistiken benötigt. Alleine die finanziellen Mehrausgaben der Kommunen und des Bundes seit 2005 sind der Beweis dass, das angestrebte Ziel der Entlastung der Sozialhaushalte nicht nur nicht erreicht wurde sondern das die Sozialhaushalte der Kommunen mit der Einführung von Hartz IV sprichwörtlich - wie die Zahl der Personen in Armut/Armutsgefährdung - explodiert sind.

In einen Satz die Gemeinschaft der Steuerzahler zahlt in Hartz IV mehr ein aber viele ALG II Leistungsempfänger erhalten weniger. (als 2004)
Das Geld versickert in Arbeitsmarkt-Maßnahmen (Bürgerarbeit/Ein Euro Job/ ...) und ergänzenden ALG II/ Hartz IV Zahlungen 1,4 Millionen Personen (Minijobber, Leih und Zeitarbeit, prekäre Beschäftigung...)

weitere Hintergrundinfos

Zunahme von Niedriglöhnen - Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem

Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr.505 vom 22.12.2009 - Deutliches Defizit der Kommunen im ersten bis dritten Quartal 2009

Es handelt sich abermals um ein Paradoxon einerseits spricht der Staatsjournalismus vom „Jobwunder“ immerhin ist die Zahl der Arbeitslosen von rund 5 Millionen 2005 auf rund 3 Millionen 2010 gesungen anderseits Seit der Einführung von Hartz IV sind die Unterkunftskosten deutlich angestiegen: von 8,7 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf voraussichtlich elf Milliarden Euro in diesem Jahr.

Das Geschäft mit der Armut und den Armen

Ein Euro Jobs oder Bürgerarbeit oder Pflegehelfer das Geschäft mit der Armut der Armen blüht wie selten zuvor.Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Dienstmaserati und Traumrendite - Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument

Audio - Podcast

Die aktuelle Forderung von Frau Merkel "Pflege statt Hartz IV" ist ein weiteres Mosaiksteinschen, einer Gedanken-Welt in der Kinder von Hartz IV Familien mit (Bildungs)Chipkarten und Pflegebedürftige mit Hartz IV Leistungsempfänger versorgt werden sollen.

Bei objektiver Betrachtung scheinen die neoliberalen Wahnideen der Obrigkeit anhand der Leistung/Nutzen Rechnung des Humankapitals ( der Bürger) immer deutlicher durch.


Umstellung der Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen

Quelle der Daten: Neue Internetadresse
Statistik der Bundesagentur für Arbeit

Quelle der Daten BA Bericht Januar 2011

Erstellt von Sybilla am 01.02.11 12 Uhr 00
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Alt 01.03.2011, 12:31   #138
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Deutschland: Arbeitsmarkt Februar 2011:

Korrektur der Statistik der Arbeitslosen und Arbeitsuchenden für den Januar 2011. Seit Januar hat sich die regionale Zuständigkeit der Träger der Grundsicherung in Sachsen und Sachsen-Anhalt verändert. Im Zuge dieser Trägergebietsreform kam es im Berichtsmonat Januar 2011 bei der Erstellung der Arbeitsmarktstatistik zu Ungenauigkeiten bei der regionalen Zuordnung der Arbeitslosen und der Schätzung fehlender Daten, die nunmehr rückwirkend berichtigt werden. … Der Bestand an Arbeitslosen erhöht sich da durch für den Januar geringfügig um 2.770 oder 0,08 Prozent auf 3.349.788.
(BA – Bericht Februar 2011 Seite 12)

14.2.2011 - Städte so hoch verschuldet wie nie
Die Zahlen für Februar 2011

BA Bericht Februar 2011 Seite 47 die offizielle Zahl der registrierten Arbeitslosen wird im Februar 2011 von der BA mit 3.317.099 Personen beziffert zusätzlich waren nach vorläufigen Schätzungen der BA waren (im Februar 2011) 1.318.426 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente beschäftigt BA Bericht Februar 2011 Seite 47 (Erfahrungsgemäß steigt diese Zahl in den folgenden BA Monatsberichte noch erheblich an). (BA – Bericht Februar 2011 Seite 79 Fußnote 3 - Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für 2010 [Januar bis September, Datenstand Dezember 2010 - endgültige Werte] nur ca. 69 % der Träger Daten zum Einsatz der komm. Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.) Im BA- Bericht Dezember 2010 wurde die Erfassung mit 76 % angegeben.

Entlastend wirkt außerdem ein seit mehreren Jahren rückläufiges Arbeitskräfteangebot,
Bitte beachten sie auch die Fußnoten zur Untererfassung BA Bericht Februar 2011 Seite 79

Unterbeschäftigung Februar 2011: (4.287.000) Personen Unterbeschäftigungsquote 10,1 %

7.605.352 Leistungsempfänger (Rechtkreis SGB II/SGB III):

darunter:
Arbeitslosengeld 1.072.747 Personen
erwerbsfähige Hilfebedürftige (ALG II) 4.763.138 Personen
nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.769.467 Personen
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)

BA Bericht Februar 2011 Seite 47 3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hoch gerechnet werden.


Im Oktober 2010 bezogen mit 1,40 Mio gut 29 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsbezieher in der Grundsicherung Einkommen aus Erwerbstätigkeit, 28.000 bzw. 2 Prozent mehr als vor einem Jahr. 1,28 Mio der erwerbstätigen Leistungsbezieher übten eine abhängige Beschäftigung aus, während 126.000 ausschließlich oder zusätzlich einer selbstständigen Tätigkeit nachgingen. (BA Bericht Februar 2011 Seite 22)
Bedarfe / Leistungen / Einkommen - statistik.arbeitsagentur.de

Was haben ergänzendem Hartz IV/ALG II und Kobraschwänze gemein

Viele dachten und manche „Experten“ forderten ein Kombilohnmodel (ergänzendes ALG II/Hartz IV) zur Reduzierung die Arbeitslosigkeit in D. Als in den 1930ern Indien von einer Kobrainvasion heimgesucht wurde, setzten die Behören eine Fangprämie auf Kobraschwänze aus, was dazu führte das Kobraschlange gezüchtet wurden, aber deren Reduzierung nicht förderte.

Den gleichen Effekt ist nun am Arbeitsmarkt zu beobachten, mit ergänzenden ALG II Leistungen züchtet der Arbeitsmarkt Kombilohnarbeitsplätze, aber die Zahl der Leistungsempfänger wird dadurch kaum reduziert, die Belastung der Kommunen und die Belastung der Solidargemeinschaft der Steuerzahler steigt weiter an. Die Sozialkassen verlieren Einnahmen.

Das Fazit ergänzende Hartz IV/ALG Leistungen setzen die falschen Anreize, besser wäre es die Arbeitgeber zur Schaffung von sozialversicherungspflichtiger Arbeit zu motivieren, somit würden die Kommunen und die Solidargemeinschaft der Steuerzahler entlastet, auch die Sozialkassen profitieren mehr von sozialversicherungspflichtiger Arbeit als von Niedriglöhnen.

417.000 gemeldete Stellen,
nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Februar auf 417.000 Arbeitsstellen. Nach Wirtschaftszweigen differenziert beruht das Plus in der gleitenden Jahressumme zu mehr als der Hälfte auf Meldungen aus der Arbeitnehmerüberlassung (+ 255.000 oder + 55 Prozent). (BA Bericht Februar 2011 Seite 10/11)


Zahl der Erwerbstätigen

Als Erwerbstätigkeit zählt: Tätigkeit (Mini-Job) einem Ein-Euro-Job nachgehen und Personen in Mutterschutz oder Elternzeit....!!!

Erwerbstätige - Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) Und selbstverständlich wird die die Zahl der Erwerbstätigen ebenso wie die Zahl der Arbeitslosen nicht durch genaues zählen sondern durch Hochrechnungen und Schätzungen ermittelt.

Die Erwerbstätigenzahlen der Erwerbstätigenrechnung stützen sich auf eine Vielzahl von statistischen Quellen, um möglichst alle verfügbaren Datenquellen in die Schätzung einfließen zu lassen.

Die manipulative Propaganda-Aussage das die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf immer neue Höchststände steigt, können Sie guten Gewissens der Pipi Langstrumpf Welt der Märchen und Mythen zuordnen.


Die Krux ist, das jede/r das scheitern von Hartz IV erkennen kann, ohne das er/sie nur einen Blick auf Statistiken benötigt. Alleine die finanziellen Mehrausgaben der Kommunen und des Bundes seit 2005 sind der Beweis dass, das angestrebte Ziel der Entlastung der Sozialhaushalte nicht nur nicht erreicht wurde sondern das die Sozialhaushalte der Kommunen mit der Einführung von Hartz IV sprichwörtlich - wie die Zahl der Personen in Armut/Armutsgefährdung - explodiert sind.

In einen Satz die Gemeinschaft der Steuerzahler zahlt in Hartz IV mehr ein aber viele ALG II Leistungsempfänger erhalten weniger. (als 2004)
Das Geld versickert in Arbeitsmarkt-Maßnahmen (Bürgerarbeit/Ein Euro Job/ ...) und ergänzenden ALG II/ Hartz IV Zahlungen 1,4 Millionen Personen (Minijobber, Leih und Zeitarbeit, prekäre Beschäftigung...)

Grundsatz der Hartz IV - Ideologie
„Ein Arbeitsloser ist solange an seiner Arbeitslosigkeit selbst schuld, bis er das Gegenteil beweisen kann“

Fazit der Zahlen

Der Vergleich der Leistungsempfänger Personen(ALG; ALHI) von Dezember 2004 (Im BA Bericht Dezember 2004 wird die Zahl der Leistungsempfänger auf Seite 24 mit 4.321.000 Personen beziffert) ebenso wie der Vergleich der Leistungsempfänger
Im Januar 2005 waren 7.676.457 Personen im Leistungsbezug (ALG I, ALG II, Sozialgeld)
Im Februar 2011 waren 7.605.352 Personen im Leistungsbezug (ALG I, ALG II, Sozialgeld)

Ergibt im Vergleich zu Dezember 2004 einen stolzen Anstieg von rund 75 % nebenbeierhalten rund 1 Million Personen Sozialhilfe (SGB XII)in der immer noch bestehenden Sozialhilfe. Im Vergleich zu Januar 2005 ist nur ein marginaler Rückgang – ca. 70.000 Leistungsempfänger feststellbar (unter Berücksichtigung der Demografie) ist kein Rückgang (sondern ein prozentueller Anstieg bezogen auf die Erwerbsfähigen) der Leistungsempfänger im Rechtkreis (SGB II/SGBII) 2005 vs.2011 ersichtlich. So ist auch nicht nachvollziehbar transparent dargestellt, das neben der Gruppe der Maßnahmen Teilnehmer in der Regel auch die Gruppe der unter 25 jährigen und über 58 jährigen die Kranken und Arbeitslose die extern betreut werden aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind obwohl auch diese Personen arbeitslos sind.


Der deutsche Arbeitsmarkt ist offensichtlich nicht, wie die Medien gleich klingend berichten, eine Insel der Glückseligen in einem Meer der hohen Arbeitslosigkeit in Europa und den USA.

Sybillas Kommentar

Das Ziel der Vollbeschäftigung also dem ureigenen Bedürfnis eines Menschen, das ein Erwerbstätiger von seiner Hände Arbeit auch eine selbst-bestimmte Existenz für sich und seine Familie (ohne ergänzende Hartz IV Leistungen) gestalten möchte/können muss, bleibt auch im deutschen Arbeitsmarkt ein unerfülltes Ziel, das Ziel wurde von der Politik und teilen der Gesellschaft augenscheinlich aufgegeben. Das Ziel der Arbeitsmarktreform der Politik und teilen der Gesellschaft ist das jeder Arbeitslose irgendwie in Ein Euro Job; Bürgerarbeit; Maßnahmen, Minijobs oder im Niedriglohnbereich beschäftigt wird. In der Regel verlautbart der BA unter großem euphorischem Jubel der öffentlich rechtlichen Staatsmedien und vieler Print-Medien, dass die statistisch erfasste Zahl der Arbeitslosen gesunken ist. Auf mich wirkt diese Szenerie nahezu hysterisch. Der Plan ist zwar wie von der Politik gewünscht im Sinne der veröffentlichten Zahlen übererfüllt. Aber viele vermuten ( siehe Kommentare der Online Artikel) das die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und den Medien einseitig tendenziös interpretiert werden. Ich vermute gar, die Statistik des Arbeitsmarktes gleicht einen Potemkinsches Dorf, sie wird durch das Herausrechnen vieler Arbeitsloser (Ein Euro Jobber; Bürgerarbeiter, 0 Euro Praktikanten...) fein herausgeputzt, um den tatsächlichen, verheerenden Zustand des Arbeitsmarktes zu verbergen. Oberflächlich wirkt die Statistik durch die Zahl der Unterbeschäftigten ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihr aber an Substanz.

So wird reißerisch und triumphal ein Beschäftigungsrekord und ein Rekord der offenen Stellen verlautbart aber gleichzeitig wurden die Beiträge für die GKV auf 15,5 % + Zusatzbeiträge diverser Krankenkassen angehoben. Wenn es tatsächlich einen Beschäftigungsrekord der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse geben würde, dann dürften die Beiträge zur GKV nicht steigen sondern sinken. Wem hilft ein Beschäftigungsrekord der mit 0 € Praktika, 1 € Jobs, Bürgerarbeit, Beschäftigung- und Übfirmen sowie einen Heer von 400 € Jobber erreicht wurde. ? Wie ist die Meldung von den Rekord der offenen Stellen einzuordnen? Im BA Bericht Februar 2011 werden auf den Seiten 10/11 lediglich 417.000 gemeldete Stellen ausgewiesen in der BA – Jobbörse Stand 01.03.11 steigt die Zahl wunderbare Weise auf 724.956 Stellen an. Ist das ein erneutes Wunder? Eher nicht bei der Erfassung der offenen Stellen entstehen durch die Einbeziehung diverser Jobbörsen entstehen Mehrfachnennung- Redundanzen, so wird aus einen offenen Arbeitsplatz der in 10 Jobbörsen aufgeführt leicht 10 offene Stellen. Der Erfolg am Arbeitsmarkt gründet in den Niedriglohnsektor der Zeit und Leiharbeit (Erpressung am Arbeitsplatz - Wie Leiharbeiter ausgenutzt werden) den Ein Euro Jobs (Städte missbrauchen Ein-Euro-Jobs) und in der so genannten Bürgerarbeit diese Art der Beschäftigung ist und bleibt meines Erachtens Blendwerk und Menschenunwürdig. Wem außer der Politik der BA Zahlenstatistik oder den chronisch klammen Kommunen, ist diese Art der Beschäftigung hilfreich? Den/Der Arbeitslosen? Den/Der Steuerzahler/in ? George Fitzhugh publizierte um 1854 ein Buch, in dem er sagte: „Einige Menschen sind mit einem Sattel auf dem Rücken geboren, und andere sind gestiefelt und gespornt, um diese zu reiten. Und es tut ihnen gut!“ Ist das der ideologische Grundgedanke der Ein Euro Jobs und der so genannten „Bürgerarbeit“ Wem nützt eine kreative Arbeitslosenstatistik, wenn diese nur aufgrund von Schätzungen, Hochrechnungen der BA und der statistischen Zählwiese eine Zahl der Arbeitslosen um 3 Millionen Personen ermittelt? Wie hoch wäre die Zahl der Arbeitslosen im Februar 2011 wenn diese mit den Grundlagen von 1992 gezählt würden?

Fragen über Fragen, der BA Bericht bleibt und die Politik bleiben viele Antworten schuldig.

Fußnoten

Fußnoten zur Untererfassung BA Bericht Februar 2011 Seite 79

1) Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich.
2) Die Einmalleistungen umfassen: Vermittlungsgutschein, Förderungen aus dem Vermittlungsbudget, Sachmittel für Selbstständige, sowie Einmalleistungen zu den sonstigen weiteren Leistungen nach § 16 (2) S. 1 SGB II und zur Freien Förderung nach § 16f SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für 2010 [Januar bis September, Datenstand Dezember 2010 - endgültige Werte] nur ca. 69 % der Träger Daten zum Einsatz der komm. Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.
4) Als Datengrundlage dienen Zahldaten, die grundsätzlich je Kalendermonat im Nachhinein erfasst werden. Zugänge des aktuellen Berichtsmonats sind somit nur bis zum Ende des Vormonats verfügbar.
5) Aus datenschutzrechtlichen bzw. technischen Gründen werden derzeit nicht alle Teilnahmen erfasst. Bis auf weiteres ist von einer Untererfassung der Teilnahmen auszugehen.
7) Auf Grund der Trägergebietsreform in Sachsen und Sachsen-Anhalt zum 1. Januar 2011 ergeben sich Untererfassungen bei einzelnen Jobcentern in kommunaler Trägerschaft.
8 ) Die individuelle Förderung der Teilnehmer mit Beginn ab 01.01.2009 erfolgt auf Grundlage des zum 01.01.2009 eingeführten § 46 SGB III.
9) Ab Januar 2009 werden revidierte Werte auf Basis von Abrechnungslisten berichtet, bis Dezember 2008 erfolgt die Ermittlung der Werte auf Basis von Betriebsmeldungen.



5. Statistische Hinweise zur Arbeitsmarktpolitik - Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik und Unterbeschäftigung - BA Februar Bericht 2011 Seite 42 – 45

….
Folgende arbeitsmarktpolitische Instrumente werden aktuell in die Entlastungsrechnung der BA einbezogen:
- Vollzeitäquivalent der Kurzarbeit: Zahl der Kurzarbeiter mal durchschnittlichem Arbeitszeitausfall,
- Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes: Arbeitsgelegenheiten, ABM, Beschäftigungszuschuss
- berufliche Weiterbildung (einschl. Reha), Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (einschl. Reha; Restabwick-lung), Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
- Vorruhestandsähnliche Regelungen: Inanspruchnahme des § 428 SGB III im Rechtskreis SGB III (Restabwicklung), Personen in geförderter Altersteilzeit, Regelung des § 53 a Abs. 2 SGB II
- Förderung der Selbständigkeit: Gründungszuschuss, Einstiegsgeld Variante Selbständigkeit und Existenzgründungszu-schuss (Ich-AG; Restabwicklung).
Außerdem werden Personen, die arbeitsunfähig sind und Arbeitslosengeld auf Basis des § 126 SGB III beziehen, zur Unterbe-schäftigung gezählt.
….

Erstellt von Sybilla am 01.03.11 12 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden



Meldungsübersicht

Aufschwung xxxl: Binnenkonsum - Deutschland verliert an Kaufkraft
ILO Vergleichsstudie: Vergleichsstudie Löhne in Deutschland sinken weiter

Global Wage Report 2010: Kurzfassung auf Deutsch (PDF, 578 kB) Neben den moderaten Tarifabschlüssen der vergangenen Jahre sind die Ausweitung des Niedriglohn-Sektors und die Zunahme von atypischen Beschäftigungsformen11 – wie Zeitarbeit und 400-Euro-Jobs – wesentliche Gründe für das schlechte Abschneiden Deutschlands…

ILO - International Labour Office (2010): Global Wage Report 2010/11: Wage Policies in Times of Crisis, Geneva.

Sozialexperten warnen vor drastisch steigender Altersarmut

Kinderarmut in Deutschland besorgniserregend


weitere Hintergrundinfos

Zunahme von Niedriglöhnen - Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem

Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr.505 vom 22.12.2009 - Deutliches Defizit der Kommunen im ersten bis dritten Quartal 2009

Es handelt sich abermals um ein Paradoxon einerseits spricht der Staatsjournalismus vom „Jobwunder“ immerhin ist die Zahl der Arbeitslosen von rund 5 Millionen 2005 auf rund 3 Millionen 2010 gesungen anderseits Seit der Einführung von Hartz IV sind die Unterkunftskosten deutlich angestiegen: von 8,7 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf voraussichtlich elf Milliarden Euro in diesem Jahr.

Das Geschäft mit der Armut und den Armen

Ein Euro Jobs oder Bürgerarbeit oder Pflegehelfer das Geschäft mit der Armut der Armen blüht wie selten zuvor.Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Dienstmaserati und Traumrendite - Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument

Audio - Podcast

Die aktuelle Forderung von Frau Merkel "Pflege statt Hartz IV" ist ein weiteres Mosaiksteinschen, einer Gedanken-Welt in der Kinder von Hartz IV Familien mit (Bildungs)Chipkarten und Pflegebedürftige mit Hartz IV Leistungsempfänger versorgt werden sollen.

Bei objektiver Betrachtung scheinen die neoliberalen Wahnideen der Obrigkeit anhand der Leistung/Nutzen Rechnung des Humankapitals ( der Bürger) immer deutlicher durch.


Umstellung der Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen

Quelle der Daten: Neue Internetadresse
Statistik der Bundesagentur für Arbeit

Quelle der Daten BA Bericht Februar 2011

Erstellt von Sybilla am 01.03.11 12 Uhr 00
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Alt 01.03.2011, 21:56   #139
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Deutsche haben Angst vor Arbeitsplatzverlust

Deshalb ist ein gesetzlicher Mindestlohn auf westeuropäischen Niveau als Mindestabsicherung nötiger als je zuvor.
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Alt 24.03.2011, 12:15   #140
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Standard AW: Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Neben der allseits bekannten Schuldenuhr - Bund der Steuerzahler - Der Steuerzahler - - gibt es jetzt auch eine Reichtumsuhr:
Reichtumsuhr*-*Plattform Handlungsfähiges Hessen*-*Nein zur Schuldenbremse

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
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