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Start > > -> AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

News / Diskussionen / Tagespresse brandheiß, aktuell und neu . . .


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Alt 20.09.2017, 23:57   #26
Hannes63
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Hallo Freunde,

eine Frage in die Runde.

Weshalb wird eigentlich in sämtlichen Medien davor gewarnt die Afd zu wählen?
Ich meine die NPD ist doch weitaus schlimmer anzusiedeln als eine Afd.

Von daher wieso wird nicht davor gewarnt die NPD zu wählen wenn es doch so viele Nazis in Deutschland gibt?
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Alt 21.09.2017, 00:09   #27
Bananenbieger
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Man sollte es herausstellen, dass die AfD für Reiche ist. Das Parteiprogramm dieser Nazipartei vereinfacht unter die Leute (die Politikuninteressierten) bringen. Dieses kommt in den Massenmedien wenig vor. Es wird immer nur über die Nazisprüche und Hetze gesprochen.

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass dies so gewollt wird, um von Wichtigerem abzulenken.
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Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
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Wenn jemand sagt: Die Zeit heilt alle Wunden! ...dann hau ihm in die Fresse und sag: Warte...wird gleich besser!
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Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen…
(Philosoph Jean-Paul Sartre 1905-1980)
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Alt 21.09.2017, 03:55   #28
schlaraffenland
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
Das gilt aber nicht nur für rechts, sondern auch für alle anderen Arten extremer Strömungen, z.B. von links oder Gruppen, die anderen ihre Lebensweise aufzwängen wollen.
Das ist das typische Argumentationsmuster eines AfD-Wählers, der (im Internet) nicht zugeben will, dass er beabsichtigt dieser Partei zu wählen. Und laut diesem Argumentationsmuster ist alles verabscheuenswürdig, was politisch links von der AfD steht. Dieses Argumentationsmuster habe ich mehrfach an anderen Stellen im Internet beobachtet.

Entsprechend diesem Argumentationsmuster werden alle Leute, die gegen die AfD demonstrieren bzw. einfach gegen die AfD sind, pauschal als "Linksextremisten" beschimpft. Dabei gibt es ja auch schon in der CDU und unter deren Wählern Leute, die gegen die AfD sind. Der DGB wird auch verunglimpft, nach dem Motto, das seien alles "linksgrünversiffte Organisationen".

Man sollte sich mal folgendes vergegenwärtigen:

Rechts - rechtsradikal - rechtsextrem

Politische Mitte

Links - linksradikal - linksextrem


Nur die Rechts- und die Linksextremen befinden sich außerhalb der freiheitlich demokratischen Grundordnung bzw. dem Grundgesetz.

Und da ein nicht-unbeachtlicher Teil der Repräsentanten der AfD dem Rechtsextremismus zuzurechnen ist, ist die AfD in großen Zügen rechtsextrem.

Und wie ich bereits ausführte: Wieso soll man die Meinung von Rechtsextremen tolerieren, wenn sie selbst keine andere Meinungen außer der ihrigen nicht tolerieren?

Zitat von erwerbsuchend
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden"

Rosa Luxemburg
Das Ziel der Rechtsextremen ist es Andersdenkende mundtot zu machen. Wieso wohl hat Nazi-Deutschland so viele politisch Andersdenkende umbringen lassen?

Zitat von erwerbsuchend
Wollen wir also Meinungsfreiheit oder wollen wir ein Meinungsdiktat, was uns vorschreibt, welche Meinungen man haben und äußern darf? Letzteres hatten wir auf deutschen Boden bereits 2 Mal.
Wir leben aber nicht in einer Diktatur. Im Gegensatz zum Dritten Reich und zur DDR darfst Du in unserem System Deine Meinung sagen, so lange sie nicht z. B. den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt. Du darfst sogar bei Wahlveranstaltungen von Angela Merkel die Trillerpfeife benutzen, Schilder mit unpassenden und verunglimpfenden Sprüchen hochhalten und herumbrüllen, ohne dass Du dafür in den Knast kommst.

Zitat von erwerbsuchend
Übrigens bringt ein Parteiverbot rein gar nichts. Gedanken und Einstellungen kann man nicht verbieten. Wird eine Partei verboten, gründet sich früher oder später eine neue mit dem gleichen oder ähnlichem Inhalt. Zudem würden sich die Mitglieder und Anhänger einer verbotenen Partei als Martyrer sehen. Wollen das die Verbotsbefürworter wirklich?
Über das Für und Wider eines Parteienverbots haben die entsprechenden staatlichen Gremien zu entscheiden.

Zitat von erwerbsuchend
Man muss Parteien, die man nicht leiden kann, auf politischem Wege die Grenzen aufzeigen. Man muss deren Wählerschaft aufzeigen, dass jene Partei keine Lösungen sondern nur Parolen zu bieten hat.
Und genau deswegen habe ich diesen Thread erstellt. Wer die in meinem Erstbeitrag verlinkten Quellen gelesen hat, sollte logischerweise zum Schluss kommen, dass für einen Demokraten die AfD nicht wählbar ist. Wer diese Partei nach der Lektüre dieser Links trotzdem wählt, der ist kein Demokrat, sondern ein Antidemokrat. Der muss sich dann den Vorwurf gefallen lassen, er oder sie sei rechtsextrem.

Zitat von Hannes63 Beitrag anzeigen
Hallo Freunde,

eine Frage in die Runde.

Weshalb wird eigentlich in sämtlichen Medien davor gewarnt die Afd zu wählen?
Ich meine die NPD ist doch weitaus schlimmer anzusiedeln als eine Afd.

Von daher wieso wird nicht davor gewarnt die NPD zu wählen wenn es doch so viele Nazis in Deutschland gibt?
Weil die Nazis nach bisher erfolgloser Sammlungsbewegung in den letzten Jahrzehnten "endlich" sich in einer Partei gesammelt haben, die am nächsten Sonntag aller Wahrscheinlichkeit nach in den Bundestag ziehen wird. Deswegen wählen jetzt die Nazis die AfD und nicht mehr die NPD. Weil die NPD politisch gesehen, zumindest auf Landes- und Bundesebene, unbedeutend ist.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 21.09.2017, 04:24   #29
schlaraffenland
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Diejenigen, die mich hier in diesem Thread negativ bewerten (wie gerade aktuell meinen vorherigen Beitrag), sollten mal Stellung beziehen:

Wieso sind meine Beiträge in Euren Augen negativ? Ihr solltet Euch mal fragen, ob Ihr demokratietauglich seid.

Ich glaube, ich werde keine Antwort erhalten.
__

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Alt 21.09.2017, 05:13   #30
Domino
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Ich glaube, ich werde keine Antwort erhalten.
Nein, wirst Du auch nicht.
Weil diejenigen zu feige dazu sind.

Nahtrag,
siehste, sag ich ja.
Keinen Mumm Stellung zu beziehen.
Ich werde meine Teilnahme im Forum einstellen, so lange solche Menschen hier unter uns sind.
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Alt 21.09.2017, 05:48   #31
Mutter Beimer
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Böse AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Gerade als Erwerbsloser sollte die Afd tabu sein!
Ein gewisser Konrad Adam wollte 2013, bei der Gründung der Afd, Erwerbslosen, Niedriglöhnern und Rentnern das Wahlrecht entziehen. Nicht nur dies, auch plädierte er dafür, dass arme Menschen ihre Organe veräussern sollten.
Heute steht im Parteiprogramm der Afd, dass sie die Kranken und Arbeitslosenversicherung privatisieren wollen und Zwangsarbeit für Erwerbslose einführen wollen.
Das bedeutet für mich, als Betroffene: Niemals Afd!

Was die Flüchtlinge betrifft, mir nehmen sie nichts weg!
Aber es ist ja bekanntlich so einfach nach unten zu treten!

Und noch eins, ich bin Nachfahre von Holocaust-Opfern!
Genau dies macht mich schon zum Gegner der Rechten!
Und zum Schluss noch die Aussagen einiger Politiker der Afd, (Höcke, Gauland, Wild und Weigel) sind menschenverachtend und so etwas von Anno 1933!

Wollt ihr das wirklich, nur wegen der Flüchtlinge, die uns bestimmt nichts weg nehmen?

Ich wurde schon oft beleidigt und bedroht, genau weil ich mich gegen die rechten Hetzer stelle.
Wie Domino schon erwähnte, man wünschte mir schon oft eine Vergewaltigung an den Hals!
Pfui!
Dumm, dümmer, rechts! (Afd-Wähler)
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Alt 21.09.2017, 06:01   #32
schlaraffenland
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Zitat von Domino Beitrag anzeigen
Ich werde meine Teilnahme im Forum einstellen, so lange solche Menschen hier unter uns sind.
Wie ich bereits schrieb: Kann die Moderation/Administration User, die nur Bewertungen abgeben, sich aber sonst nicht an den Diskussionen beteiligen, identifizieren? Vielleicht ist das aus technischer Sicht gar nicht möglich.

Diese Leute, die nur Bewertungen abgeben, aber sonst nichts schreiben, tun das, damit sie nicht anschließend gesperrt werden können.

Hier im Forum geht es ja noch vergleichsweise gesittet zu, wenn ich da an andere Stellen im Internet denke.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 21.09.2017, 06:18   #33
Domino
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Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Diese Leute, die nur Bewertungen abgeben, aber sonst nichts schreiben, tun das, damit sie nicht anschließend gesperrt werden können.
Genau wie beim bedanken, müssten bei der Daumenvergabe auch die Usernamen sichtbar sein.
Wäre das nicht möglich?

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Hier im Forum geht es ja noch vergleichsweise gesittet zu, wenn ich da an andere Stellen im Internet denke.
Was meinst Du wohl, warum ich mich hier so aufrege.
In mehreren Foren, und am schlimmsten ist es ja auf Fratzenbuch, habe ich versucht mit solchen Menschen vernünftig zu diskutieren. Zwecklos, einem schlägt der volle Hass entgegen.

Geändert von TazD (21.09.2017 um 06:36 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt. Wer solange dabei ist, sollte so langsam die Forenfunktionen kennen.
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Alt 21.09.2017, 06:24   #34
Bananenbieger
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Was bewirkt man, wenn man AfD als angeblicher Protestwähler wählt? Irgendetwas für die Zukunft?

Verschwinden dann die Flüchtlinge? Werden die Schulen, Infrastruktur besser? Bekommt man dann eine saftige Lohn- / Rentenerhöhung? Bekommen Arbeitslose mehr Geld?
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Alt 21.09.2017, 07:42   #35
doppelhexe
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Zitat von Domino Beitrag anzeigen
... In mehreren Foren, und am schlimmsten ist es ja auf Fratzenbuch, habe ich versucht mit solchen Menschen vernünftig zu diskutieren. Zwecklos, einem schlägt der volle Hass entgegen.
deswegen überspringe ich seit wochen solche themen auf FB, ich reg mich nur auf und kann nicht auf meinen fingern sitzen bleiben.
und da man dort ja mit realnamen unterwegs ist möcht ich mögliche folgen vermeiden.
obwohl bei kritischem nachfragen auch schon von ganz links üble antworten kamen möcht ich mich erst recht nicht mit rechts anlegen.

mies finde ich nur, das man sich schon als nazi bezeichnen lassen muss, wenn man einfach nur fragen stellt, weil man etwas genauer wissen möchte. hier gehts ja noch gesittet zu... aber das hier:

Zitat:
Das ist das typische Argumentationsmuster eines AfD-Wählers, der (im Internet) nicht zugeben will, dass er beabsichtigt dieser Partei zu wählen. Und laut diesem Argumentationsmuster ist alles verabscheuenswürdig, was politisch links von der AfD steht. Dieses Argumentationsmuster habe ich mehrfach an anderen Stellen im Internet beobachtet.
kann man auch umdrehen und sagen, alles was nicht ganz ganz links steht ist rechts. genauso argumentieren viele im internet und schieben viele in die rechte ecke, wo sie nicht hingehören.

ich kenn jemanden, dem es mittlerweile egal ist, das er als nazi betitelt wird (ehemals glühender linke-wähler) ...
und das nur, weil er die probleme der letzten jahre eben nicht einfach hingenommen hat, sondern nachgefragt, dieskutiert. weil er dagegen war, mit der AfD nicht zu reden.
weil er es falsch fand, die AfD in der öffentl. polit. arbeit zu ignorieren um "ihnen keine bühne zu geben" weil er auch mal nachgewiesen hat, das NICHT stimmt, was da irgendwo über die AfD behauptet wurde, sondern worte verdreht. und das es ein fehler ist, die teilnehmer von PeGiDa pauschal als nazis zu betiteln. denn wer als nazi abgestempelt und beschimpft wird, dem macht es iwann auch nichts mehr aus, sich als solcher zu benehmen.
ich denke, genau das ist passiert. man hat die demonstranten mit IHREN sorgen nicht ernst genommen, sie verunglimpft, sie in die rechte ecke geschoben ... bis sie iwann "jetzt erst recht und richtig" gesagt haben. und nu hat man den salat.

wer jemanden nicht ernst nimmt, der wird sich iwann wundern und erschreckt sein, wenn ein großer brocken vor ihm steht und ihm gefährlich werden kann. und dann wird aus allen rohren geschossen.

und grade "die linke" hätte sich mal an die "anfang der ´90er" erinnern sollen, als man mit ihnen ein ähnliches spiel getrieben hat...

mein bekannter geht übrigends diesmal garnicht wählen. er kann sich mit keiner partei mehr identifizieren, bliebe "die partei" über... aber "wahlen sind keine spaßveranstaltung" - seine worte...
doppelhexe ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2017, 07:54   #36
Mutter Beimer
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Meist outen die Afdler und Besorgten sich selbst.
Es geht nicht um das hinterfragen, nein, meist sind es von seiten der "Besorgten" gleich Diffamierungen gegenüber Flüchtlingen und speziell Muslimen.
Und genau dies kann man nun mal nicht unbeantwortet im Raum stehen lassen. Ich, für mein Teil gehe sofort dagegen und sehe momentan Paralellen zu den 30´er Jahren.
Damals wurde auch geschwiegen.
Und?
Die Millionen Toten sprechen Bände!
Faschismus, nie wieder!
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Alt 21.09.2017, 07:54   #37
ckl1969
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Zitat von Domino Beitrag anzeigen
Was meinst Du wohl, warum ich mich hier so aufrege.
In mehreren Foren, und am schlimmsten ist es ja auf Fratzenbuch, habe ich versucht mit solchen Menschen vernünftig zu diskutieren. Zwecklos, einem schlägt der volle Hass entgegen.
Was wäre denn eine vernünftige Diskussion? Eine, in deren Verlauf bzw. Ende, sich die eigenen Werte bzw. Ansichten durchsetzen bzw. sich als die richtigen erweisen?

Also, ich bezeichne mich mal als politisch interessiert aber keiner Richtung wirklich zugehörig. Ich sehe das so, dass wenn zwei Gruppen, die derart weit auseinander liegen wie das nunmal bei Links und Rechts der Fall ist, keine von beiden auch nur bereit ist auch nur ein Argument der jeweiligen anderen Seite als richtig anzuerkennen bzw. auch nur drüber nachzudenken, es nie zu einer vernünftigen Diskussion kommen wird und kommen kann.
ckl1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2017, 08:12   #38
schlaraffenland
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
deswegen überspringe ich seit wochen solche themen auf FB, ich reg mich nur auf und kann nicht auf meinen fingern sitzen bleiben.
Ich kann Dich verstehen. Dennoch: Das Problem ignorieren ist auch nicht gut. Wir leben in Deutschland nicht auf einer rosa Wolke. Entweder man zeigt Kante, oder man wundert sich irgendwann, dass man auf einer braunen Wolke aufwacht.

Zitat von doppelhexe
und da man dort ja mit realnamen unterwegs ist möcht ich mögliche folgen vermeiden.
obwohl bei kritischem nachfragen auch schon von ganz links üble antworten kamen möcht ich mich erst recht nicht mit rechts anlegen.
Ich bin sowohl gegen Links-, wie Rechtsextremismus. Leute, die die DKP oder die MLPD aus Überzeugung wählen, sind meiner Meinung nach genau so demokratiefeindlich wie diejenigen AfD-Wähler, die wissen, wie rechtsextrem die AfD ist.

Zitat von doppelhexe
mies finde ich nur, das man sich schon als nazi bezeichnen lassen muss, wenn man einfach nur fragen stellt, weil man etwas genauer wissen möchte.
Meinst Du diesen Thread hier oder andere Stellen im Internet?

Oder meinst Du mich? Nein, ich habe Dich doch nicht als Nazi bezeichnet.

Zitat von doppelhexe
hier gehts ja noch gesittet zu... aber das hier:

kann man auch umdrehen und sagen, alles was nicht ganz ganz links steht ist rechts.
Ja, so sehen das die Linksextremen.

Zitat von doppelhexe
genauso argumentieren viele im internet und schieben viele in die rechte ecke, wo sie nicht hingehören.
Das kommt vielleicht auch daher, dass Rechtsextreme aus taktischer Überlegung heraus zuerst etwas harmlos klingendes Anti-Links bzw. Anti-Demokratisches formulieren, weil sie nicht sofort als Rechtsextreme enttarnt werden wollen. Das sagt mir meine Erfahrung. Und diese Taktik wurde auch hier im Forum angewendet.

Leider kann es dann aber auch passieren, dass Nicht-Rechtsextreme als rechtsextrem verunglimpft werden. Das ist natürlich nicht in Ordnung.

Zitat von doppelhexe
ich kenn jemanden, dem es mittlerweile egal ist, das er als nazi betitelt wird (ehemals glühender linke-wähler) ...
und das nur, weil er die probleme der letzten jahre eben nicht einfach hingenommen hat, sondern nachgefragt, dieskutiert. weil er dagegen war, mit der AfD nicht zu reden.
weil er es falsch fand, die AfD in der öffentl. polit. arbeit zu ignorieren um "ihnen keine bühne zu geben" weil er auch mal nachgewiesen hat, das NICHT stimmt, was da irgendwo über die AfD behauptet wurde
Zum zuletzt Fett Hervorgehobenen: Das ist falsch. Die AfD hat sich im Laufe der Zeit zu einer hauptsächlich rechtsextremen Partei entwickelt. Siehe mein erster Beitrag in diesem Thread.

Zitat von doppelhexe
sondern worte verdreht. und das es ein fehler ist, die teilnehmer von PeGiDa pauschal als nazis zu betiteln. denn wer als nazi abgestempelt und beschimpft wird, dem macht es iwann auch nichts mehr aus, sich als solcher zu benehmen.
Man kann es auch anders sehen: Wer als Nicht-Nazi bei Pegida mitmarschiert, der darf sich nicht wundern, dass er oder sie als Nazi bezeichnet wird. Selber schuld.

Zitat von doppelhexe
wer jemanden nicht ernst nimmt, der wird sich iwann wundern und erschreckt sein, wenn ein großer brocken vor ihm steht und ihm gefährlich werden kann. und dann wird aus allen rohren geschossen.
Wie gesagt: Es steht jedem und jeder frei sich den Neuen Rechten anzuschließen oder nicht. Mit den Konsequenzen muss er oder sie dann leben.

Ich empfehle Dir folgende Lektüre (etwas sperrig beim Lesen):

Zitat:
Die autoritäre Revolte

Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes

Welche Akteure und Ideen sind Teil der "Neuen Rechten?" Welche Begriffe, Feindbilder und Strategien nutzen ihre Vertreter? Wie ist die Verbindung zu Rechtspopulisten? Volker Weiß gibt einen Überblick über diese und weitere Fragen.
Die autoritare Revolte | bpb

Kostet nur 4,50 €. Für die Vertreter der Neuen Rechten ist das Buch aber nix, weil es in deren Augen ja eh nur der Lügenpresse entstammt.

Zitat von doppelhexe
und grade "die linke" hätte sich mal an die "anfang der ´90er" erinnern sollen, als man mit ihnen ein ähnliches spiel getrieben hat...
Hat ein Vertreter der Partei "Die Linke" jemals die stalinistische Diktatur gepriesen? Der Alexander Gauland hingegen lobte kürzlichst die Taten der Wehrmacht. Björn Höcke will die Judenvernichtung vergessen machen.

Merkst Du was?

Zitat von doppelhexe
mein bekannter geht übrigends diesmal garnicht wählen. er kann sich mit keiner partei mehr identifizieren, bliebe "die partei" über... aber "wahlen sind keine spaßveranstaltung" - seine worte...
Mit seiner Wahlenthaltung unterstützt er indirekt die AfD. Je mehr Leute eine Partei ungleich der AfD wählen, desto schlechter wird ihr Wahlergebnis ausfallen.
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Alt 21.09.2017, 08:34   #39
TazD
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Es darf und soll ja jeder das am Sonntag wählen, was seiner politischen Gesinnung entspricht.
Was mich viel mehr aufregt, sind die so genannten "Protestwähler" der AfD, die sich keinen Deut mit dem Parteiprogramm auseinandergesetzt haben, aber den etablierten Parteien und allen voran der Regierung jetzt mal "einen Denkzettel verpassen" wollen.

Das hatten wir 1933 schon mal und die Folgen sollten hinlänglich bekannt sein.

Man kann es aber auch etwas weniger geschichtsträchtig ausdrücken:

"Aus Protest AfD zu wählen, weil die aktuelle Politik nicht gefällt, ist wie im Club aus der Toilette zu trinken, weil das Bier nicht schmeckt."
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]

Geändert von TazD (21.09.2017 um 08:49 Uhr)
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Alt 21.09.2017, 08:38   #40
Domino
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Zitat von ckl1969 Beitrag anzeigen
Was wäre denn eine vernünftige Diskussion? Eine, in deren Verlauf bzw. Ende, sich die eigenen Werte bzw. Ansichten durchsetzen bzw. sich als die richtigen erweisen?

Was für eine Frage.
Eine vernüftige Diskusion wäre es, wenn gegenseitig vernünftig miteienander umgegengen wird, trotz verschiederner Meinungen.
Vernünsftig bedeutet, keine Beleidigungen, keine Drohungen.
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Alt 21.09.2017, 08:45   #41
schlaraffenland
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Neuer Lesestoff:

Zitat:
Rechte vor Einzug in den Bundestag
So extrem sind die Kandidaten der AfD

Wen genau will die AfD in den Bundestag schicken? Was fordern diese Menschen - und warum? Eine Dokumentation. von Sebastian Leber
Rechte vor Einzug in den Bundestag: So extrem sind die Kandidaten der AfD - Reportageseite - Tagesspiegel
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Alt 21.09.2017, 08:53   #42
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Ich kann Dich verstehen. Dennoch: Das Problem ignorieren ist auch nicht gut. Wir leben in Deutschland nicht auf einer rosa Wolke. Entweder man zeigt Kante, oder man wundert sich irgendwann, dass man auf einer braunen Wolke aufwacht.
achneee? genau DAS wurde von der politik aber seit 2015 mit PeGiDa und den mitläufern gemacht... um ihnen keine bühne zu geben... und jetzt sind sie groß und größer und eine gefahr für die demokratie... alles was du sagst ist keine einbahnstrasse gegen PeGiDa und AfD!!!


Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Meinst Du diesen Thread hier oder andere Stellen im Internet?

Oder meinst Du mich? Nein, ich habe Dich doch nicht als Nazi bezeichnet.
das stand doch im abschnitt FaceBook - wie kommst du drauf, das ich ELO meine? oder dich? ich schrieb doch auch, das es hier noch gesittet zugeht.
und mal ehrlich, ist das was ich hier schrieb/schreibe so, das man mir das wort "nazi" an den kopp knallen kann? die art zu schreiben hab ich auch auf FB und da sind mir dann solche antworten schon ein rätsel...

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Das kommt vielleicht auch daher, dass Rechtsextreme aus taktischer Überlegung heraus zuerst etwas harmlos klingendes Anti-Links bzw. Anti-Demokratisches formulieren, weil sie nicht sofort als Rechtsextreme enttarnt werden wollen. Das sagt mir meine Erfahrung. Und diese Taktik wurde auch hier im Forum angewendet.

Leider kann es dann aber auch passieren, dass Nicht-Rechtsextreme als rechtsextrem verunglimpft werden. Das ist natürlich nicht in Ordnung.
sorry, aber wenn ein ganz normaler mensch sagt/schreibt, das er angst hat weil so plötzlich, so schnell so viele ausländer ins land kommen und man ja garnicht weiss, wer da wirklich kommt, weil sie keine pässe mehr haben...
ihn dann gleich in die nazi-ecke zu stellen ohne zu hinterfragen ... vielleicht ist das wirklich seine einzige "übereinstimmung" mit den rechten und er hat mit denen nichts am hut...
wenn der dann nicht gegen seine angst kann, weil keiner mit ihm redet, sondern ihn nur beschimpft... dann zuckt er iwann die schultern und sagt, das er dann eben rechts ist, wenn DAS schon rechts ist. so werden "rechte" gemacht...

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Zum zuletzt Fett Hervorgehobenen: Das ist falsch. Die AfD hat sich im Laufe der Zeit zu einer hauptsächlich rechtsextremen Partei entwickelt. Siehe mein erster Beitrag in diesem Thread.
siehste? hätte man in den anfängen der AfD/PeGiDa die leute nicht abwertend unbeachtet gelassen - keine bühne bieten - häääää? ist miteinander reden, probleme ansprechen, ernst nehmen, aufklären auch im miteinander - eine bühne bieten oder eher faul- und feigheit?
dann hätte in meinen augen zumindestens eine chance bestanden, das sie sich nicht in diese oder zumindest nicht so extrem in diese richtung bewegt hätten..
wie gesagt, eine chance, die man vertan hat. und sag jetzt nicht, das wäre nicht passiert... das kannst du genausowenig wissen wie ich, aber man hat es ja nicht mal versucht...

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Man kann es auch anders sehen: Wer als Nicht-Nazi bei Pegida mitmarschiert, der darf sich nicht wundern, dass er oder sie als Nazi bezeichnet wird. Selber schuld.
man kann aber auch steif und fest auf seiner meinung beharren und dem anderen nicht ein stück entgegen kommen... so wird man auch keine freunde...

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Hat ein Vertreter der Partei "Die Linke" jemals die stalinistische Diktatur gepriesen? Der Alexander Gauland hingegen lobte kürzlichst die Taten der Wehrmacht. Björn Höcke will die Judenvernichtung vergessen machen.

Merkst Du was?
es gab auch in der PDS hardliner... und ich denke, ein paar verstecken sich auch noch in "die linke"
von einzelnen auf die masse zu schliessen halte ich für "es sich zu leicht machen"
es gibt genug, die sich von solchen äusserungen distanzieren und wenn nun noch ein wenig entgegenkommen in den drängensten fragen/ängsten durch andere parteien dazukäme dann würde es einen anständigen schwenk in andere richtungen geben...
warum wohl war kurzfristig die CSU beliebter als seit jahren?

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Mit seiner Wahlenthaltung unterstützt er indirekt die AfD. Je mehr Leute eine Partei ungleich der AfD wählen, desto schlechter wird ihr Wahlergebnis ausfallen.
dieser mensch ist politisch sehr gebildet, ich denke, er weiss genau was er tut und warum.
ich hab das gefühl er ist einfach nur schwer enttäuscht von den letzten jahren und will damit (zumindest zeitweise) nichts mehr zu tun haben, keine (mit-)verantwortung mehr übernehmen, seine ruhe haben.
in den letzten jahren ist in deutschland viel kaputtgegangen. das sieht man aber nur, wenn man es sehen will und sich nicht nur im kreis gleichgeschalteter/gleichgesinnter bewegt...
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Alt 21.09.2017, 09:05   #43
TazD
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
und jetzt sind sie groß und größer und eine gefahr für die demokratie...
Die AfD schwankt derzeit zwischen 8 und 12%. Auch wenn jedes Prozent zuviel ist, so sieht eine "Gefahr für die Demokratie" für mich anders aus.

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
dieser mensch ist politisch sehr gebildet, ich denke, er weiss genau was er tut und warum.
Auch Bildung schützt vor Fehlern nicht. Schau in den Bundestag/-rat. Alles hochgebildete Menschen, die teilweise auch (richtige) Dr.-Titel haben und trotzdem.....
Gerade wenn er doch politisch so gebildet ist, müsste er erst recht wissen, dass Nicht-wählen das (sorry) dümmste ist, was er machen kann.
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]
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Alt 21.09.2017, 09:08   #44
doppelhexe
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Zitat von Domino Beitrag anzeigen
Was für eine Frage.
Eine vernüftige Diskusion wäre es, wenn gegenseitig vernünftig miteienander umgegengen wird, trotz verschiederner Meinungen.
Vernünsftig bedeutet, keine Beleidigungen, keine Drohungen.
achja? na DAS kannst du dann ja besonders gut, oder nicht? wunderst du dich wirklich, wenn man auch dich beleidigt (bedrohungen gehen garnicht, also das meine ich nicht, aber erwiederungen auf deine beleidigungen]? wer sorge hat, das sein gewohntes leben völlig aus den fugen gerät (und das tut es, auch wenn uns keiner was wegnimmt- das leben ändert sich), wer seine angst zum ausdruck bringt, der sucht meist hilfe und nicht so dumme sprüche/beleidigungen/pauschalisierungen wie

Zitat von Mutter Beimer Beitrag anzeigen
Meist outen die Afdler und Besorgten sich selbst.
Es geht nicht um das hinterfragen, nein, meist sind es von seiten der "Besorgten" gleich Diffamierungen gegenüber Flüchtlingen und speziell Muslimen.
Und genau dies kann man nun mal nicht unbeantwortet im Raum stehen lassen. Ich, für mein Teil gehe sofort dagegen und sehe momentan Paralellen zu den 30´er Jahren.
wie genau gehst du dagegen an? wie sieht das aus?
Zitat von Mutter Beimer Beitrag anzeigen
Damals wurde auch geschwiegen.
die schweigen ja nicht, die sind sogar ziemlich laut - die einen und die anderen...

Zitat von Mutter Beimer Beitrag anzeigen
Und?
Die Millionen Toten sprechen Bände!
Faschismus, nie wieder!!
da bin ich ganz bei dir...

ich geh übrigends am sonntag auch nicht wählen...
hab briefwahl gemacht, da frisch operiert und keine lust, mich dorthin zu quälen... zu DDR-zeiten gabs fliegende wahlurnen
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Alt 21.09.2017, 09:34   #45
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Zitat:
das leben ändert sich),
Das ist die Natur des Lebens, allen Lebens.
Man kann nicht für den eigenen Wohlstand die ganze Welt plündern und in Hunger und Not stürzen ohne Konsequenzen davon tragen zu müssen....

Deutschland ist Vergangenheit, wir sind einfach nur ein kleiner Teil der eu. Und das ist gut so.
__

Mahalo


Wer Empfänger von Paketen ist, unterstützt Terroristen und Erpresser.
Empfänger sind unverantwortlich!
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Alt 21.09.2017, 09:54   #46
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

und deshalb darf man keine angst haben? die gehört auch zum leben...
man hat angst vor einem neuen lebensabschnitt, vor einer neuen arbeitsstelle, vor einem umzug in eine andere stadt...
und eben auch, wenn massen von menschen in einem kurzen zeitraum ins land strömen, die einer ganz anderen kultur angehören, die eine andere lebensweise haben... weils eben fremd ist... und das ist schon so, seit der mensch auf der welt ist... das ist doch nichts verwerfliches...

dann muss man sich seiner angst stellen, notfalls mit hilfe, die man aber nicht bekommt... oder dann von den falschen...

du scheinst auch nicht zu verstehen, worauf ich hinaus will...

zb. sekten... wen kriegen die? diejenigen, die auf der suche sind, die vom leben/leuten enttäuscht wurden, die allein sind ... die keinen ausweg mehr sehen... wenn man die alleine lässt, dann gehen die zu denen, die sich um sie kümmern, die ihre sorgen und nöte verstehen...

besorgter bürger war ich schon vor 20 jahren, damals durfte man das noch sein ... nämlich da, als ich darum kämpfte, das der schulweg meines/der kinder repariert und vernünftig ausgeleuchtet wird
als wir um den erhalt unsres spielplatzes gekämpft haben ... solche sachen... man hat sich eingebracht mit seinen sorgen ... da war das wort noch keine beleidigung

wenn heute (oder sagen wir mal 2015 - als die große flüchtlingswelle kam) jemand sagt, er hat angst um sein bisheriges leben, weil die asylbewerber "anders" sind... dann ist man ein nazi...

warum? sie sind anders, man muss sich damit beschäftigen, lernen, wo sie "anders" sind und warum...manchmal (oder in meinen augen ganz oft) hätte man die ängstlichen an die hand nehmen müssen, mit ihnen reden, erklären, zeigen ... zusammen!!!
dann kann man seine angst verlieren.

aber nicht indem man die leute ob ihrer angst als besorgter bürger/nazi bezeichnet, weil sie sich öffnen, zugeben das sie angst haben.
warum hat diesen hilfeschrei der vielen damals keiner als das gesehen, was er war?
weil einige wenige (und damals war die zahl überschaubar) sich diese angst zu nutze machte und gleich zugriffen. und mangels alternative (die etablierten parteien und die nicht ängstlichen haben ja ignoriert oder gleich diffamiert) sind dann eben die ängstlichen nach rechts gelaufen.

das war ein fehler, den heute keiner zugeben wird. auf sowas wird garnicht eingegangen, da werden gleich iwelche keulen rausgeholt und geschwungen... so wie jetzt:

Zitat:
...Man kann nicht für den eigenen Wohlstand die ganze Welt plündern und in Hunger und Not stürzen ohne Konsequenzen davon tragen zu müssen....
es geht nicht um das große ganze, sondern um die kleinen dinge, die den menschen "sorgen" machen... die auch ganz einfach aus der welt zu räumen gewesen wären, wenn man früh genug angefangen hätte...
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Alt 21.09.2017, 10:19   #47
Domino
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und deshalb darf man keine angst haben? die gehört auch zum leben...

Du hast Angst?
War Deine Angst schon einmal begründet?
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Alt 21.09.2017, 10:26   #48
doppelhexe
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Zitat von Domino Beitrag anzeigen
Du hast Angst?
War Deine Angst schon einmal begründet?
nicht in bezug auf die flüchtlinge... MIR persönlich hat noch kein "nicht-deutscher" was getan, immer nur deutsche...
ich beurteile menschen aber auch nicht nach aussehen, herkunft oder ähnlichem... ich schaue immer nur auf das, was sie tun ... und dann tut dieser eine das und nicht alle...

angst hab ich vor allen veränderungen... manche ängste lähmen mich (was zb. jetzt auch zur berentung geführt hat), manche machen mich vorsichtig, gegen andere gehe ich trotz angst stramm an...

angst entsteht auch aus unsicherheit. ich (re)agiere ja auch nicht normal, noch nie... ich bin zb. borderliner, die haben eh schwierigkeiten mit normalem verhalten... da kommt es sowieso schon im umgang mit menschen zu problemen. wenn dann noch eine ganz andere kultur da reinspielt, dann ist da eine große unsicherheit, die zu angst (zb. was falsch zu machen obwohl man was gutes tun will) führt/führen kann...

ich hatte aber zumindest in bezug auf die flüchtlingskrise menschen, die mich auch darin ernst genommen, an die hand genommen haben...
ich hatte glück... viele andere nicht...

und diese "verirrten" tun mit leid, sie sind nicht allein schuldig an dem, was sie jetzt vielleicht tun.
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Alt 21.09.2017, 10:29   #49
Mutter Beimer
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Standard AW: AfD und Rechtsextremismus - Sie denken, was sie sagen

Domino und ich haben schon mit einigen Flüchtlingen Kontakt gehabt und gute Erfahrungen mit ihnen gemacht.
Letztes Jahr im Sommer spendeten wir ihnen jede Menge Kleidung von mir.

Auch fühlen wir uns von den angeblichen "Massen an Fremden" nicht bedroht.
Was glaubst du wohl, warum Menschen aus ihrer Heimat flüchten?


Einwanderung hat es übrigens schon immer gegeben, ich erinnere an den Zuzug der Gastarbeiter in den 50`er Jahren.
Die Türken leben hier seit 1961.

Ich für meinen Teil hatte noch nie ein Problem mit anderen Kulturen, im Gegenteil. Ich hatte immer einen internationalen Freundeskreis.
Da spielte weder die Herkunft noch die Religion eine grosse Rolle, nur der Mensch!

Auch bin ich sehr vorurteilsfrei von meinen Eltern erzogen worden, da ich selbst aus einer binationalen Ehe hervorgehe.
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Alt 21.09.2017, 11:17   #50
Couchhartzer
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Einwanderung hat es übrigens schon immer gegeben
Ja, selbstverständlich, denn nur durch die Einwanderung vieler unterschiedlicher Völker und Siedlergruppen hat sich letztendlich Deutschland und das Deutsche Volk erst irgendwann einmal entwickeln können (~> Geschichte Deutschlands – Wikipedia ).
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.
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