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Alt 26.05.2017, 09:57   #1
XxMikexX
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Standard Schüler klagen - Azubi-Mangel? Wir finden doch gar keine Lehrstellen

Zitat:
Wer keinen Ausbildungsplatz findet, ist selbst schuld. Schließlich gibt es in Deutschland mehr Lehrstellen als Bewerber, heißt es. Oder nicht? Jugendliche aus Bremen kämpfen für eine neue Statistik.

Ausbildung: Warum die Statistik zu Lehrstellen in die Irre führt - SPIEGEL ONLINE


Wer glaubt noch an offizielle Statistiken?

Wir werden doch nur verarscht!
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Alt 26.05.2017, 10:52   #2
doppelhexe
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doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe
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Standard AW: Schüler klagen - Azubi-Mangel? Wir finden doch gar keine Lehrstellen

warum soll es mit den den ausbildungssuchenden anders gemacht werden, als mit der arbeitsfähigen bevölkerung?

laut der statistik sind ja in deutschland auch nur 2,5 mill. menschen arbeitslos, also "unversorgt"...
wie viele von denen in unnützen maßnahmen "parken" oder geringst verdienen und deshalb immer noch am staatl. tropf hängen wird so verschleiert...

hat wirklich iwer geglaubt, das es mit dem ausbildungsmarkt anders gemacht wird?
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Alt 26.05.2017, 12:37   #3
Vizekanzler
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Vizekanzler
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Standard AW: Schüler klagen - Azubi-Mangel? Wir finden doch gar keine Lehrstellen

Von wem kommt den die Ausbildungsmarktstatistik? Ach, vom Judas der Sozialdemokratie, Andrea Nahles, die Chefin vom BMAS? Wundert es den mündigen Bürger, wenn auch diese Zahlen schamlos frisiert wurden? Eigentlich nicht, denn man erwartet es!

Mal ne andere Quelle:
Zitat:
Gleichzeitig muss jedoch gesagt werden, dass diese ersten Zahlen im Jahr nur eine sehr eingeschränkte Aussagekraft besitzen: Erst am Ende des Berufsberatungsjahres wird man einschätzen können, wie sich die Lage am Ausbildungsstellenmarkt über das gesamte Jahr 2017 tatsächlich entwickelt hat.
Trotz dieses positiven Trends verdeutlichen die ersten Zahlen aber auch die oftmals schwierige Situation vieler Ausbildungsinteressierter: Die BA zählt 35.425 Bewerber_innen im alternativen Verbleib („Bewerber mit Alternative zum 30.9.“) und weitere 72.401 „andere ehemalige Bewerber“ als versorgt, obwohl diese eigentlich eine Ausbildung beginnen wollen. Sie haben der BA angezeigt, dass sie eine Alternative zum Beginn einer Ausbildung hätten, halten ihren Vermittlungsauftrag trotzdem aufrecht.

Die BA zählt sie also als versorgt, obwohl sie es nicht sind. Zusammen mit den offiziell als unversorgt zählenden Bewerber_innen haben damit deutschlandweit 344.325 gemeldete Bewerber_innen bisher noch keinen Ausbildungsplatz bekommen.

Demgegenüber stehen momentan 260.595 unbesetzte Ausbildungsstellen. Damit fehlen allein für die registrierten Bewerber_innen rein rechnerisch noch weitere 83.730 Ausbildungsstellen – und selbst dann würde noch kein auswahlfähiges Angebot vorliegen.
[Quelle: DGB-Jugend]

Es fehlen also rund 84.000 Ausbildungsstellen? Das hört sich doch schon ganz anders an!!!
_
__

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)

Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken. (Epikur)

Bedenke stets, daß alles vergänglich ist; dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Leid nicht zu traurig sein. (Sokrates)
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Alt 26.05.2017, 13:34   #4
Zerberus X
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Standard AW: Schüler klagen - Azubi-Mangel? Wir finden doch gar keine Lehrstellen

Zitat von Vizekanzler Beitrag anzeigen

Es fehlen also rund 84.000 Ausbildungsstellen? Das hört sich doch schon ganz anders an!!!
_
???

Einfach in deinen Link unten weiterlesen:

Zitat:
Die Ausbildungssituation im April 2017 – Die Zahlen auf einen Blick:

Gesamtes Bundesgebiet
Bundesweit haben sich bei der BA 443.240 Bewerber_innen für einen Ausbildungsplatz gemeldet. Das sind 4.311 mehr (+1,0 Prozent) als im Vorjahresmonat. Den gemeldeten Bewerber_innen steht ein Angebot von zurzeit 463.281 gemeldeten Ausbildungsstellen gegenüber (davon sind 456.241 betriebliche Ausbildungsstellen). Das sind 3.993 Stellen (+0,9 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat. Dabei ist die Zahl in den östlichen Bundesländern um 1 Prozent gestiegen, in den westlichen Bundesländern um 0,8 Prozent.

Westdeutschland
Den 373.642 Bewerber_innen stehen 388.324 Ausbildungsplätze (383.625 betriebliche) gegenüber. Die Zahl der Bewerber_innen ist um 7.193 (+2 Prozent) gestiegen, auch die Anzahl der Ausbildungsstellen (+ 3.260 Ausbildungsstellen; +0,8 Prozent) ist ganz leicht gestiegen.

Ostdeutschland
Hier stehen 69.335 Bewerber_innen, 74.831 Ausbildungsstellen (72.490 betriebliche) gegenüber. Die Zahl der Bewerber_innen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um –717 (–1 Prozent) gesunken, die Anzahl der Ausbildungsplätze (735 Plätze; +1,0 Prozent) leicht gestiegen.
Die Zauberwörter sind :Ausbildungsfähig und Ausbildungswillig.

Auch gut:Start ins Ausbildungsjahr - Bauchfrei zum Dienst - Karriere - Süddeutsche.de
__

Installiere Winter.
█████████░░░░░░░░░░░░ 39 % fertig
Installation fehlgeschlagen!
404 Fehler: Winter wurde nicht gefunden.
Versuche es bitte später nochmal.
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Alt 26.05.2017, 14:16   #5
Vizekanzler
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Vizekanzler
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Standard AW: Schüler klagen - Azubi-Mangel? Wir finden doch gar keine Lehrstellen

Da sieht man mal wieder, dass selbst Zeitungen wie die Süddeutsche es sicht bisweilen nicht verkneifen können übelste Polemik und sexistischen Müll zu drucken.

Zitat:
"Weibliche Azubis zeigen, was sie - optisch - zu bieten haben, legen handbreit unter dünnem T-Shirt den Nabel blank, frösteln deshalb und arbeiten in Büros, die bei 22 Grad Außentemperatur eigens sonderbeheizt werden", so erzählt er schaudernd. Zwar räumt er ein, dies seien Einzelfälle, doch er hält sie für symptomatisch. Und das Sozialverhalten stört ihn mehr als Lücken in der Schulbildung, die er fast schon normal findet.
[Quelle SZ]

Vor 50 Jahren haben sich die alten Säcke auf den Direktorenposten über die Miniröcke mockiert, heute sind es die bauchfreien Tops. Das ist halt Mode! Sollen die Azubis in einer Burka zum Dienst aufschlagen?

Über mangeldes Sozialverhalten von Seiten der Lehrherren können Koch-Lehrlinge auch ein Lied singen.
Zitat:
In die Kritik gerät vor allem das falsche Bild, das jungen Leuten in TV-Shows über den Beruf des Kochs vermittelt wird. Dieses Bild sei ein „Trugbild“. Wie es tatsächlich in den Ausbildungsbetrieben zugehen soll, das erzählen in dem Bericht Lehrlinge einer Berufsschule in Hamburg. Im Fokus stehen erneut Überstunden, schlechte Bezahlung und der harte Umgangston in der Küche.

„Wer Glück hat, lernt wenig, wer Pech hat, lernt nichts“, wird einer der Azubis zitiert. Das Fazit des Berichts ist für das Gastgewerbe bitter: „Ausbeutung, Demütigung, mangelhafte Vorbereitung auf das Berufsleben – die Ausbildung der Köche ist zur finstersten Seite der Gastronomie verkommen“, heißt es zum Beispiel. Lehrlinge würden oftmals um ihre Ausbildung betrogen, damit Restaurants ihre Gewinne erhöhen könnten.
[Quelle:AHGZ]

Wer hat bei solchen Ausbildungsbetrieben noch zusätzlich Bock auf Berufsschule?

Mal davon abgesehen, wer sagt eigentlich, dass die allgemeinbildenden Schulen auf jede Berufsausbildung vorbereiten müssen? Muss z.B. der IT-Unterricht auf der Realschule so tief gehen, dass die angehenden Azubis das Customizing für SAP B1 allein durchführen können? Wohl kaum.

Billige Polemik, widerlicher Sexismus und kleinliche Rabulistik werden nicht besser, wenn sie in der Zeitung stehen.
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Alt 26.05.2017, 16:12   #6
Indeclinabilis
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Standard AW: Schüler klagen - Azubi-Mangel? Wir finden doch gar keine Lehrstellen

Man sollte vielleicht auch mal erwähnen, dass viele der Bewerber ein Problem haben, weil ihre Schuldbildung / Vorkenntnisse nicht dem Niveau entspricht, welches potenzielle AG erwarten.

Aufgrund meiner Rechenkünste würde mir z.B kein halbwegs vernunftbegabter AG / Mensch, einen Ausbildungsplatz geben, der auch nur ansatzweise mit Mathematik zu tun hat.

m.M

__

"Beati monoculi in regione caecorum".

"Zitat aus 300"
Leonidas: "Du hast viele Sklaven, Xerxes, aber wenig Krieger. Es wird nicht lange dauern, bis sie meine Speere mehr fürchten, als Deine Peitschen."
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Alt 26.05.2017, 16:28   #7
Andrew Sarchus
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Andrew Sarchus
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Standard AW: Schüler klagen - Azubi-Mangel? Wir finden doch gar keine Lehrstellen

Vielleicht sollten potentielle AG sich mal mit den Bildungspolitikern unterhalten und sich von diesem blödsinnigen Schüler-Bashing distanzieren.

Man könnte die Lehrpläne auch so gestallten, daß Schüler optimal auf eine Ausbildung vorbereitet werden. Aber wollen wir wirklich Kinder zu einer bloßen Verfügungsmasse der Wirtschaft machen?

Kinder/Schüler sind doch kein Herde Schafe die symchron kauen und anschließend präzise getimet in den Wind furzen.
Andrew Sarchus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2017, 17:19   #8
Kerstin_K
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Standard AW: Schüler klagen - Azubi-Mangel? Wir finden doch gar keine Lehrstellen

Manche Betriebe stellen wirklich zu hohe Anfforderung an Azubis. Aber ich finde auch, dass an den Schulen heute einiges vernachlässigt wird. Kopfrechnen. Rechtschreibung...meine Schwester hatte mal eine Abiturientin, die keine analoge Uhr mit ablesen konnte. Etwas mehr mehr Allgemein- und etwas weniger Spezialwissen waere sicher nicht verkehrt.
Kerstin_K ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2017, 17:53   #9
swavolt
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Standard AW: Schüler klagen - Azubi-Mangel? Wir finden doch gar keine Lehrstellen

Es kommt doch auf die vorhandenen Ausbildungsstellen an.
Wenns da z.B. 100 000 freie Stellen für Möbelpacker gibt ist es doch klar das viele unbesetzt bleiben.
Genau umgekehrt dann bei den beliebten Ausbildungen, wo dann auch noch die Alternativen überlaufen sind.

Man sieht es doch bei uns - immer 500 000 - 700 000 freie Stellen.
swavolt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2017, 17:56   #10
Katzenstube
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Standard AW: Schüler klagen - Azubi-Mangel? Wir finden doch gar keine Lehrstellen

Das ist ein Drama, welches ich als alter Sack schon in jungen Jahren zum heulen fand: ein praktisch veranlagter Legastheniker kann ein super Schreiner sein, dazu aber benötigt er eine Chance, die evtl. in seinem Zeugnis schon verbaut ist. Denn hier bei uns zählt ja selten der Wille und das real vorhandene Talent sondern die Papiere.

Schade um jeden Youngster, der auf der Strecke bleibt.

Gruß von Katzenstube
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Alt 26.05.2017, 21:09   #11
Indeclinabilis
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Standard AW: Schüler klagen - Azubi-Mangel? Wir finden doch gar keine Lehrstellen

Zitat von Andrew Sarchus Beitrag anzeigen
Vielleicht sollten potentielle AG sich mal mit den Bildungspolitikern unterhalten und sich von diesem blödsinnigen Schüler-Bashing distanzieren.

...
Ähm, was hat das mit Schüler-Bashing zu tun?

Wer beispielsweise nicht weiß was Sinus, Tangens und Kosinus ist, hat in diversen Handwerksberufen einfach nichts verloren, weil es dort zum Grundwissen gehört - welches man eigentlich von der Schule mitbringen sollte.

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Manche Betriebe stellen wirklich zu hohe Anfforderung an Azubis. [...]
Warum sollten Betriebe ihre Anforderungen bzw. qualitativen Erwartungen senken?

Zitat von Katzenstube Beitrag anzeigen
Das ist ein Drama, welches ich als alter Sack schon in jungen Jahren zum heulen fand: ein praktisch veranlagter Legastheniker kann ein super Schreiner sein, dazu aber benötigt er eine Chance, die evtl. in seinem Zeugnis schon verbaut ist. [...]
Mal ernsthaft, wer "nur" in deutsch schlecht ist, dem steht immer noch der Weg hin zu einem handwerklichen Beruf offen. Denn lupenreines Deutsch ist für die Ausübung einer handwerklichen Tätigkeit keine zwingende Voraussetzung. Meistens mangelt es dann schon an mehreren Stellen zu gleich und nicht nur an einer.

m.M

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"Beati monoculi in regione caecorum".

"Zitat aus 300"
Leonidas: "Du hast viele Sklaven, Xerxes, aber wenig Krieger. Es wird nicht lange dauern, bis sie meine Speere mehr fürchten, als Deine Peitschen."
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Alt 27.05.2017, 07:29   #12
bla47
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Zitat von Andrew Sarchus Beitrag anzeigen
Vielleicht sollten potentielle AG sich mal mit den Bildungspolitikern unterhalten und sich von diesem blödsinnigen Schüler-Bashing distanzieren.
"Generation Abbruch" schießt sich selbst ins Aus.
In meiner Bescheinigung über Schulzeit bis 1983 für die Rentenversicherung stand jedenfalls damals noch NICHT der Passus: "Im Falle eines Abbruchs ist der letzte Tag an zu geben". Auf solche Ideen kam einfach keiner. Und: Die hätten uns........
bla47 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2017, 08:16   #13
RobbiRob
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Zitat von Andrew Sarchus Beitrag anzeigen
Vielleicht sollten potentielle AG sich mal mit den Bildungspolitikern unterhalten und sich von diesem blödsinnigen Schüler-Bashing distanzieren.

Man könnte die Lehrpläne auch so gestallten, daß Schüler optimal auf eine Ausbildung vorbereitet werden.....
Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass Du evtl. mal mit Menschen sprechen solltest, die die Realität kennen.

Ich war seit 2007 an den jährlichen Einstellungsgesprächen und Auswertungen beteiligt.

Für die kaufmännischen Berufe sehe ich das nicht ganz so schwarz, da mittlerweile nur noch Bewerber mit Abitur eingeladen werden.

Die weiblichen Bewerber sind hier durchaus geeignet, wenn auch dort vor allem im Bereich Mathematik und Deutsch Mängel vorliegen.

Früher haben wir dort eigentlich Realschüler eingeladen, aber leider ist das Niveau in NRW derart gesunken, dass wir es aufgegeben haben.

Das sieht in unseren südlichen Betrieben etwas anders aus.

In den technischen Berufen kann ich leider nur ein sehr düsteres Bild berichten:

Mathematik totale Kapitulation bei einfachsten Aufgaben.
Leseverstehen nicht vorhanden.
Deutsch auch bei den Muttersprachlern nur ausreichend.

Ich will mich gar nicht über die Kleiderordnung oder das Tragen von Basecaps während des Gesprächs aufregen, da ich selber gerne Kopfbedeckung trage - allerdings nicht in Meetings ;-) - und mir das egal ist, wenn einer entsprechend was kann und leistet und vor allem willig ist.

Die meisten sind auch willig, da kann ich jetzt nicht behaupten, dass da keiner ernsthaft bei der Sache ist.

Es fehlt an den Sekundärtugenden.
Das ist anscheinend nicht mehr gefragt in der heutigen Schullandschaft, wo es nur noch um Gleichberechtigung und Benachteiligungsverbote geht.

Noch eine Anmerkung:

Es gibt natürlich auch in den technischen Berufen Top-Bewerber.
Die sind aber in der Regel nur auf Zwischenstation zu einem weiterführenden Studium oder werden bei Daimler, Siemens und Co. abgegriffen.

Für mittelständische Betriebe, auch wenn sie gute Ausbildungsangebote und Sozialleistungen haben, bleibt da nur noch der Rest übrig.

Die kleinen Betriebe haben eigentlich gar keine Chance gute Leute zu bekommen.
Allenfalls über das Thema Kinder von Verwandschaft, wenn die zufrieden sind in dem jeweiligen Betrieb.

Zum Thema handwerklich begabt und nicht so gut in Theorie, muss ich leider sagen, dass auch die technischen Berufe sich derart gewandelt haben, dass es eben nicht mehr ausreicht ein guter Handwerker zu sein.

Ich wünschte, ich könnte mehr handwerklich Begabten eine Chance geben, da ich selber auch in dem Bereich mal angefangen habe und die 2.te Chance nutzen konnte zur Weiterbildung.

Das ist einfach aufgrund der Veränderungen im technischen Berufsbild zum Scheitern verurteilt, wenn man keine minimalen Mathematik -oder Physikkenntnisse hat.

Geändert von RobbiRob (27.05.2017 um 08:27 Uhr)
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Alt 27.05.2017, 09:55   #14
Kerstin_K
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Meine Nichte ist. Buchhaendlerin und ist jedes Mal erschuettert, wenn sich Schulabgänger vorstellen, die damit uebefordert sind, imm Kopf 10% eines Preises zu berechnen.

Sie laeSst die Kandidaten imzwischen auch einen Tag Probearbeiten, einfach um die Jugendlichen mal ohne die allgegenwaertigen Helikoptereltern zu erleben.

Ich war vor einiger Zeit in einer Buchhandlung, dort fragte ein Mann nach Oliver Twist. Antwort der Angestellten: “Schaun sie mal bei Hemingway.“ Naja, ich stand grad bei meinem Lieblingsautor Dickens und hab dem Trauerspiel dann ein Ende bereitet.
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Alt 27.05.2017, 09:57   #15
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Zitat von Katzenstube Beitrag anzeigen
Das ist ein Drama, welches ich als alter Sack schon in jungen Jahren zum heulen fand: ein praktisch veranlagter Legastheniker kann ein super Schreiner sein, dazu aber benötigt er eine Chance, die evtl. in seinem Zeugnis schon verbaut ist. Denn hier bei uns zählt ja selten der Wille und das real vorhandene Talent sondern die Papiere.

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Gruß von Katzenstube
So denke ich auch.
Ein Junge aus der Nachbarschaft wollte immer Elektriker werden, konnte Leitungen legen, Lampen anschließen usw. Als er soweit war, gab es die Ausbildung nicht mehr. Er musste dann Energieanlagenelektroniker lernen. Im Betrieb war er als Hauptschüler besser wie die Abiturienten und Realschüler.
Durch die Berufschule bekam er Magengeschwüre. Denn er kam nicht mit wegen der Ohmschen Gesetze usw.

Wenn ich die Forderungen in Ausbildungsangeboten lese kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Ich hab in der Ausbildung gelernt, wie ich Briefe schreiben muss, kaufmännisches Rechnen. Schreibmaschine.
Heute muss man perfekt sein in allen OfficeProgrammen, Fremdsprachen beherschen und einen Führerschein und Auto haben.
ela1953 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2017, 14:49   #16
Vizekanzler
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Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
Wenn ich die Forderungen in Ausbildungsangeboten lese kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Sehe ich genau so. Bei den Ausbildungsangeboten ist wie bei den Stellenangeboten, die potenziellen AG haben zum Teil absurde Vorstellung davon was der Bewerber mitbringen muss. Ich habe immer das Gefühl, dass der zuständige Personaler total zugekifft war als er das Stellenangebot zusammenstrickte, oder er hat vergessen einige Textbausteine rauszunehmen.

Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
Ich hab in der Ausbildung gelernt, wie ich Briefe schreiben muss, kaufmännisches Rechnen. Schreibmaschine.
Heute muss man perfekt sein in allen OfficeProgrammen, Fremdsprachen beherschen und einen Führerschein und Auto haben.
Ich habe zwei Ausbildungsberufe erlernt, zuerst einen im Metallbereich und dann noch einen kfm./verwaltenden Bereich. In den 80er war es nicht unüblich, dass z.B. Hauptschüler die in Mathematik nicht so auf der Höhe waren vom Betrieb Nachhilfe bekommen haben. Einen Schweißerpass oder MCSA braucht vor Beginne der Ausbildung keiner. Bei dem was Personaler heute fordern ist es kein Wunder, wenn sie mittlerweile die unbeliebteste Berufsgruppe sind.
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Alt 27.05.2017, 16:12   #17
Andrew Sarchus
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Zitat von Vizekanzler Beitrag anzeigen
Ich habe immer das Gefühl, dass der zuständige Personaler total zugekifft war ...
Komisch, diese Gefühle haben ich immer, wenn ich vor meinen SB im JC sitze oder eines dieser Sinnlos-VG bei einer Dispe von ner ZAF. Die leben beide in Traumwelten was die Voraussetzungen von Bewerbern anbelangt.
Andrew Sarchus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2017, 16:38   #18
Gaestin
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Meine Nichte ist. Buchhaendlerin und ist jedes Mal erschuettert, wenn sich Schulabgänger vorstellen, die damit uebefordert sind, imm Kopf 10% eines Preises zu berechnen.

Sie laeSst die Kandidaten imzwischen auch einen Tag Probearbeiten, einfach um die Jugendlichen mal ohne die allgegenwaertigen Helikoptereltern zu erleben.

Ich war vor einiger Zeit in einer Buchhandlung, dort fragte ein Mann nach Oliver Twist. Antwort der Angestellten: “Schaun sie mal bei Hemingway.“ Naja, ich stand grad bei meinem Lieblingsautor Dickens und hab dem Trauerspiel dann ein Ende bereitet.

ich habe oft Ähnliches in Buchhandlungen erlebt, bei den Angestellten. Allerdings nicht in kleineren Orten in kleineren Buchhandlungen, da waren die Angestellten viel besser informiert (und viel freundlicher).
Und kürzlich kaufte jemand Botho Strauss und die junge Frau, die das Buch einpackte, vermerkte "und sein Sohn Simon schreibt jetzt sehr gute Theaterkritiken bei der FAZ."
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Alt 27.05.2017, 19:54   #19
AsbachUralt
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Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
Heute muss man perfekt sein in allen OfficeProgrammen, Fremdsprachen beherschen und einen Führerschein und Auto haben.
Die Anforderungen haben sich eben auch stark verändert.
Früher hatte man ein Radio und ein TV-Gerät, dass man am Strom und der Antenne anschloss und das war es auch. Heute muss man dicke Bedienungsanleitungen durchackern um überhaupt etwas auf den Schirm zu bekommen. Habe ich gerade mit meinem neuen Samsung durch exerziert.
Analog dazu die modernen PKWs. Früher konnte jeder, der nicht 2 linke Hände hatte, an seinem VW oder Opel etc. selbst herumschrauben, heute benötigt man als Mechatroniker fast ein Studium als Elektronik-Ingenieur.

Und leider ist es so, dass wir in Zukunft nur mit wirklich gut ausgebildeten Schülern und Azubis in der globalen Wirtschaft existieren können.
Wenn man anschaut, wie Kinder in Asien von klein auf gedrillt werden um höchste Leistungen zu erreichen, muss man sich nicht wundern, wenn auch bei uns immer mehr verlangt wird.
Auch wenn die Folgen, die solcher Drill bei vielen Kindern dort auslöst schon jetzt katastrophal sind. In Japan haben sich schon Tausende zurück gezogen und verlassen nicht mehr ihre Wohnungen, weil sie total überfordert wurden. Viele andere begehen Suizid.

Leider kommt aber unser Bildungswesen überhaupt nicht mehr mit diesen Anforderungen zurecht. Durch den Förderalismus kocht jedes Bundesland sein eigenes Süppchen, durch den unerwarteten Zustrom von Kindern aus aus der Migration und deren oft kaum vorhandenen Sprachkenntnisse bleibt in den Klassen der Unterricht oft auf der Strecke.
Und Schäuble hockt auf dem Geldsack, arbeitet an seinem Denkmal als Schwarze Null, während die Kinder in teils abbruchreifen Schulen lernen, ähnlich sieht es auch oft an den Unis aus. Geld fehlt hinten und vorne.
Wobei es auch sonst im Bildungswesen hinten und vorne mangelt. Auch an Lehrern, die den Beruf noch aus Leidenschaft ausüben und ihn nicht als Job ansehen. Wobei es auch ein Schweinerei ist, wenn viele Lehrer heutzutage nur noch befristet eingestellt werden und immer wieder Hartz IV beantragen müssen.
Das ist der Ast auf dem man sitzt und den man sich selbst absägt, wie die Zukunft zeigen wird.
Damit verliert Deutschland in den nächsten Jahren immer mehr seiner Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten und wird irgendwann weit zurück fallen, mit den üblichen Nebenwirkungen auch im Bereich Soziales, denn dort wird bekanntlich als Erstes gespart.

Und natürlich geht heute nichts mehr ohne mindestens Englisch, ohne gute PC und Office Kenntnisse. Und der Führerschein ist inzwischen auch sehr wichtig um einen guten Job zu bekommen.
Auch hier wäre es notwendig, wenn der Staat Jugendlichen aus eher ärmeren Verhältnissen dabei unter die Arme greifen würde, bei den astronomischen Kosten.
Aber die Politik ist hier wie auch sonst völlig überfordert, reagiert nur, wenn es nicht mehr anders geht und eigentlich zu spät ist.
Der Beamtenapparat ist dick verkrustet, man vergräbt sich in Paragrafen und Verordnungen, was auch wieder Investitionen aller Art verzögert und verhindert.
Der letzte macht dann das Licht aus.
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Alt 27.05.2017, 20:45   #20
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Zitat von Vizekanzler Beitrag anzeigen
Sehe ich genau so. Bei den Ausbildungsangeboten ist wie bei den Stellenangeboten, die potenziellen AG haben zum Teil absurde Vorstellung davon was der Bewerber mitbringen muss. Ich habe immer das Gefühl, dass der zuständige Personaler total zugekifft war als er das Stellenangebot zusammenstrickte .,
_
Nein, bei den Ausbildungsberufen gibt es eine Ausbildungsordnung.
Da sind u.a. sowohl Arbeitgeber, Fachverbände und auch Gewerkschaften beteiligt, wenn es um notwendige Neuordnungen geht.

Hier geht es aber um Ausbildungsstellen von Lehrberufen und nicht um die zugegeben manchmal abstrusen Vorstellungen mancher Personaler, bei Stellenbesetzungen von fertig ausgebildetem Personal.
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Alt 27.05.2017, 21:38   #21
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Standard AW: Schüler klagen - Azubi-Mangel? Wir finden doch gar keine Lehrstellen

Ein weiteres Problem besteht auch darin, dass die Jugendlichen zwar ihr Schnitzel auf dem Teller haben möchten, aber keine Lust haben solche Berufe wie Metzger, Bäcker oder Koch zu ergreifen. Die wollen lieber mit den Freunden abhängen statt eben morgens um 3:00 auf der Matte zu stehen.
Dabei hat man mit solchen Berufen auch die Chancen etwas von der Welt zu sehen, denn als Koch oder Bäcker oder generell als Handwerker findet man überall Arbeit.
Klar, die Arbeit ist kein Zuckerschlecken, aber irgendwer muss sie nun mal auch machen, genau wie in der Landwirtschaft usw. Bisher hat das ja auch immer geklappt, nur plötzlich sind viele einfach zu verwöhnt und streben nach einem Job mit weißem Kragen, ohne oft dafür auch die Voraussetzungen mit zu bringen.
Aber die Eltern wollen ja auch nicht, dass sich ihre Kinder die Hände schmutzig machen, aber ohne Handwerk funktioniert das Leben auch nicht. Handwerk hat nämlich immer noch goldenen Boden, wenn einer seinen Beruf versteht.

Wenn aber dann irgendwann alle Lebensmittel nur noch aus der Fabrik kommen, werden die Menschen vielleicht merken, was ihnen fehlt.
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