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Alt 20.03.2017, 12:56   #1
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DonOs DonOs
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Standard Das Märchen vom Fachkräftemangel

„Aktuell zeigt sich nach der Analyse der Bundesagentur für Arbeit kein flächendeckender Fachkräftemangel in Deutschland“. Dieser Satz stammt aus der Fachkräfteengpassanaalyse der Agentur für Arbeit vom Dezember 2016 und stellt die Debatte um den Fachkräftemangel in Deutschland vollständig auf den Kopf.


Das Märchen vom Fachkräftemangel:

Das Märchen vom Fachkräftemangel - manager magazin
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Alt 20.03.2017, 13:34   #2
 
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arbeitsloskr
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Standard AW: Arbeitsamt-Analyse zeigt: Fachkräftemangel ist reines Märchen

Die Quintessenz dieses Artikels ist ganz einfach zusammen zu fassen. Es gibt genügend Fachkräfte, nur wollen AG diese nicht fachgerecht bezahlen. Da mit steigender Anzahl eines Produktes oder Dienstleistung (Arbeitskraft ist in dem Sinne eine Dienstleistung eines/r Bewerber/in) der Preis (Vergütung) dafür sinkt, wird eben seitens diverser Lobbyverbände nach "mehr" Personal geschrieen.
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Alt 20.03.2017, 18:24   #3
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swavolt Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Standard AW: Arbeitsamt-Analyse zeigt: Fachkräftemangel ist reines Märchen

Es wird nach billigerem Personal geschrien.
Es gibt nun mal nicht genügend freie gutbezahlte Arbeitsstellen(außer die durch Lobbyismus generierten Aufsichtsrat-, Vorstands- und Geschäftsführerposten wo auch noch der letzte Looser ohne Verstand seine Schäfchen ins trockene bekommt plus horrende unbegrenzte Pensionsansprüche).
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Alt 21.03.2017, 13:48   #4
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Dagegen72 Dagegen72 Dagegen72
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Daumen runter AW: Arbeitsamt-Analyse zeigt: Fachkräftemangel ist reines Märchen

Achtung, Ironie an:

natürlich gibt es einen Fachkräftemangel !! Man muss sich bloß einen selten gewordenen Beruf aus dem Ärmel schütteln, damit gut voran kommen ( = KäuferInnen finden) (is ja schön für ihn) und deshalb immer mehr produzieren müssen / wollen (um sich zu vergrößern) - ja, dann darf man das Schnäbelchen schon mal weit aufsperren und nach Fachkräften brüllen, die es anscheinend nicht zu finden gibt !

Hoppla, wie wärs, wenn man nur für den Eigenbedarf produziert?? Warum muss der sich denn noch vergrößern wollen? Etwa, damit er ein Großkonzern wird?? :O

Dann schenkt man noch geschäftstüchtig der Kanzlerin ein paar Handschuhe, macht Werbung für sich - und denkt sich, ja wo sind denn die vielen Arbeitslosen, warum wollen die nicht bei mir arbeiten ... :/ :/ "Wollen ja bloß alle nicht"

ne, ich nich - kann keine Handschuhe nähen und ich hätte auch keinen Bock drauf - ich kauf mir Handschuhe für 2 Euro aus dem Winterschlussverkauf und gut is ... beim Klimawandel braucht es auch bald keine Handschuhe mehr, hat man diesen "Winter" dieses Jahr schon feststellen dürfen...

da kommt mir eine Idee: wie wäre es, wenn ich Eskimo-Schneeschuhe herstellen würde" grübel ...

Ironie aus.

das mit dem Handwerker kam im Fernsehen, ich finde es bloß gerade nicht.

Land des Handwerks | Internationale Handwerksmesse

(Bild mit dem Lederhandschuhmacher)
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)

Geändert von Dagegen72 (21.03.2017 um 14:12 Uhr)
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Alt 21.03.2017, 14:33   #5
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Andrew Sarchus
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Standard AW: Arbeitsamt-Analyse zeigt: Fachkräftemangel ist reines Märchen

Loriot würde jetzt sagen: ''Ach was?''

Der Fachkräftmangel existiert nicht. Billige Arbeitskräft (Mindestlöhner oder ZAF) sind trotz unmenschlicher Behandlung durch AfA und JC nicht zu bemommen. Kein Wunder also, dass die ZAFen die Freigabe der Asylbewerber als LAN fordern.
Zitat:
Seit kurzem ist auch eine Tätigkeit als Leiharbeitnehmer für Asylbewerber und Geduldete erlaubt, wenn für die ausgeübte Beschäftigung keine Vorrangprüfung erfolgt. Leiharbeit ist demnach nach Ablauf der Wartefrist von drei Monaten in den meisten Regionen oder bei den oben genannten Beschäftigungen als Fachkraft und generell nach einem Aufenthalt von 15 Monaten möglich.
[Quelle: www.bmas.de]

Das der Fachkräftmangel nicht existiert, ist so sicher wie die Altersarmut bald existiert!
Andrew Sarchus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2017, 14:46   #6
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Maximus Decimus
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Standard

Komisch ich habe einen ganz anderen subjektiven Eindruck. In meinem Umkreis bekomme ich immer mehr mit das Headhunter gezielt unterwegs sind um Fachkräfte im Bachelor/Master Bereich unterzubringen und dieses geht durch viele Branchen. Die Firmen suchen ohne Ende. Ebenso können viele Firmen nicht mal mehr ihre Ausbildungsplätze komplett mit geeignetem Personal besetzen. Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich mehrere auch wenn das überhaupt nicht repräsentativ ist, dass die ihren Job ohne ZAF bereits vor dem vorzeigen der Bewerbungsunterlagen bekommen haben und bei Gehalt konnte gut gepokert werden, weil kein Angebot in Form von vielen Bewerbern aber enormer Bedarf der Firmen besteht.
Und nun? Wer hat Recht bzw. wo liegt die Wahrheit?
Maximus Decimus ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2017, 15:21   #7
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Dagegen72 Dagegen72 Dagegen72
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Standard AW: Arbeitsamt-Analyse zeigt: Fachkräftemangel ist reines Märchen

@MaximusDecimus:

naja, Headhunter ist doch schon mal ein besch** Wort. "Kopfjäger" .. tz.

Aber - wie läuft das denn ab? Wo und wie sind die sog. Headhunter gezielt unterwegs? Klingeln die an der Haustür?

Ich habe auch schon eine andere Meinung gehört. Viele Fachkräfte mit Bachelor / Master wollen ins Ausland. Das könnte mit ein Grund für den sog. Fachkräftemangel sein.

und ja, ZAF ist in der Tat nicht repräsentativ. Und das sollte man auch nicht unterstützen. Es gibt hier einen ZAF-Bashing - Thread. Wenn es sonst schon keiner tut, was?

Aber naja - die Leute von der anderen Seite des Schreibtischs, gell?

so ist es Andrew Sarchus. Oder: sie dürfen sich ja beschäftigen, aber dann nur für 80 ct wenn Asylbewerber noch nicht freigegeben wurden *Daumen runter*
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Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 21.03.2017, 17:35   #8
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Standard AW: Arbeitsamt-Analyse zeigt: Fachkräftemangel ist reines Märchen

@MaximusDecimus

Headhunter ist lediglich ein Euphemismus für PAV...also quasi der gleiche Dreck wie ZAF. Was, bitte, ist daran gut wenn die auf Jagd nach Bachelorn und Co. gehen? Philanthropie? Fehlanzeige..denen geht es nur um die Kohle. 30% vom Jahresgehalt fordern die vom potentielen Arbeitgeber bzw €2.500,- vom JC als Vermittlungsgebühr.

Die machen den Job den eigentlich AfA und JC machen sollten!!!
__

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)

Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken. (Epikur)

Bedenke stets, daß alles vergänglich ist; dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Leid nicht zu traurig sein. (Sokrates)
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Alt 21.03.2017, 17:41   #9
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Maximilian32 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Standard AW: Arbeitsamt-Analyse zeigt: Fachkräftemangel ist reines Märchen

@Maximus Decimus

Vielleicht hilft dir ja das, für dein Problem:

Festgestellt wird lediglich, dass es in manchen Regionen und Branchen schwieriger ist gute Arbeitskräfte zu finden als in anderen. Das liegt in der Natur der Sache: Ein IT-Dienstleister im tiefsten Allgäu wird mehr Probleme haben, als sein Konkurrent in München, Köln oder Hamburg. Das aber ist nichts Neues. Bereits vor Jahrzehnten war die Fachkräfteversorgung in bevölkerungsärmeren Regionen schwieriger.

In Deutschland gibt es keinen flächendeckenden Fachkräftemangel.

Solange Politik und Wirtschaft es versäumen die Menschen respektvoll und leistungsgerecht zu bezahlen, wird es immer einen vorgelogenen Fachkräftemangel geben. Da helfen auch keine bunten Kampagnen, kein tolles Employer Branding oder moderne Arbeitszeitmodelle.

EDIT:
Bei uns gibt es wirklich "Unternehmen", die gutes Personal suchen. Das Problem ist nur, dass die Gehaltsvorstellung unter aller Sau ist. Dann braucht man sich nicht wundern und erst recht nicht beschweren, dass man doch keine qualifizierten Fachkräfte bekommt. Und die Fachkräfte, gibt es hier. Ich rede hier auch von Personen die in Entgeltgruppe 5 einer ZAF-Bude einsortiert werden müssten. Hier nehmen sich diese "Unternehmer" die Frechheit raus, dass 12€ Stundenlohn überzogen wäre, für eine solchen Stelle. (Wort wörtlich) Es gibt hier auch "Unternehmen", die bieten dem jungen Arbeitsgemüse 9 bis 9,50€ / Stunde. ZAF sagt dafür E3 OST, 10,52€. Mit solchen "Arbeitgebern" hat man es hier zu tun.

Oder so: https://www.elo-forum.org/zeitarbeit...tert-geld.html

Geändert von Maximilian32 (21.03.2017 um 17:59 Uhr)
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Alt 23.03.2017, 14:35   #10
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Standard AW: Das Märchen vom Fachkräftemangel

Apropos zum Thema Fachkräftemangel: Mein Mann, ein Diplom Ökothrophologe ( Uni) kandidierte im september 2016 für ein Refrenadriat als Quereinsteiger für Berufsschullehrerin RLP. Er wurde vorerst angelehnt mit der Auflage an einer Berufsschule ein praktikum zu absolvieren. Er absolvierte das Praktikum mit gutem Ergebnissen und bekam von Mitte November bis zum Jahresende eine Stelle als Aushilfslehrer in den Fächern Chemie und Ernährungslehre , die bis Ende Januar verlängert wurde. Er erhielt ein gutes Zeugnis und kandidierte erneut für das Refrendariat. Er wurde erneut abgelehnt . Die Begründung : ein wildfremder Schuldirektor aus dem Gremium ( der weder meinen Mann noch seinen Unterrichtsstil kannte) maßte sich die Behauptung an, dass mein Mann Probleme mit den Schülern hat .
Jetzt sind wird bei einem Rechtsantwalt bei der GEW Geschwerkschaft, deren Pressestelle Interesse an o.g . Fall hat.

Mir wurde vor zwei Jahren eine Umschulung vom jobcenter verweigert weil ich ja schon eine Berufsausbildung in dem 0815 Job als Bürokauffrau hätte. Stattdessen wurde ich mit einem ein Euro Job betraut., obwohl bei mir nie eine medizinische Indikation für die Unterbringung auf dem zweiten Arbeitsmarkt gegeben hat. ( Zu intelligent wegen Abitur und Berufsausbildung als einer der Klassenbesten, keine Psychose oder Persönlichkeitsstörung).Ich berichtete bereits.

So und jetzt reicht es entgültig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!1

Ich würde gerne Kontakt zu Personen aufnehmen, die Ähnliches erlebt haben wie wir ( Am Besten aus dem Bonn Rhein Sieg Kreis oder Köln) und mich mit Ihnen vernetzwerken.

- Zum Ausstausch von Problemen und möglichen Lösungen
- gegenfalls nach juristischen Schritten suchen ( Sammelklagen)

Viele Grüße

Eure erboste Antonie
antoniegrünlich ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2017, 15:44   #11
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Standard AW: Das Märchen vom Fachkräftemangel

Zitat von antoniegrünlich Beitrag anzeigen

Ich würde gerne Kontakt zu Personen aufnehmen, die Ähnliches erlebt haben wie wir ( Am Besten aus dem Bonn Rhein Sieg Kreis oder Köln) und mich mit Ihnen vernetzwerken.

- Zum Ausstausch von Problemen und möglichen Lösungen
- gegenfalls nach juristischen Schritten suchen ( Sammelklagen)

Viele Grüße

Eure erboste Antonie
Deine Suche nach Mitstreitern hat eigentlich nichts mit dem Thread zu tun.

Ich kenne 4 studierte Ernährungswissenschaftler, von denen keiner, nach langer Arbeitslosigkeit im Anschluss an das Studium, noch in seine Fachbereich arbeitet. Dipl-Ökos sind nun mal keine gesuchte Berufsgruppe. Es gab immer mehr Leute die das studiert haben, als auf dem Arbeitsmarkt gebraucht wurden.
Bei deiner Berufsausbildung als Bürokauffrau ist das etwas anderes! Der Bürokaufmann/frau hat eines der modernsten Berufsbilder im kfm Bereich. Nach der Ausbildung liegt der Schwerpunkt branchenübergreifend im Bereich Personal und Rechnungswesen. Kein Wunder, dass das JC sich weigert dich umzuschulen. Typischerweise werden ''Kunden'' ohne Berufsausbildung zum Bürokaufmann/frau umgeschult. Weiterhin ist, in my humble opinion, das Problem deines Mannes ein Rechtsproblem mit einem potentiellen AG und deins ist ein Problem mit dem AfA bzw JC.

Nichtsdestotrotz: Kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Zeiten!
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Alt 23.03.2017, 16:05   #12
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Standard AW: Das Märchen vom Fachkräftemangel

Ja , aber warum verweigert mir dann das JC dann eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter trotz guter Vornoten ( 2 in REWE IHK Prüfung) oder eine Umschulung zur Steuerfachangestellten.
Nach meiner Ausbildung habe ich aufgrund mangelnder Berufserfahrung ( überbetriebliche Ausbildung( Reha) und Konjunkturflaute keine Arbeit gefunden .In der BH ändern sich allein die Steuergesetze jedes Jahr. Also ist mein IhK Abschluss Anno 2006 nicht mehr zeitgemäß.
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Alt 23.03.2017, 17:54   #13
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Standard AW: Das Märchen vom Fachkräftemangel

Wahrscheinlich wird eine Aufstiegsfortbildung nicht gezahlt, weil die Versuchung zu groß ist sich dafür kündigen zu lassen! Ausserdem gibt es für soetwas Meister-Bafög gibt. Versuch es doch mal mit einer solchen Finanzierung.
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Alt 23.03.2017, 17:59   #14
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Standard AW: Das Märchen vom Fachkräftemangel

Da kann -gefühlt milliardenfach- auf die klare, faktisch nachgewiesene, Lüge vom Fachkräftemangel gezeigt werden. Die hiesigen Medien + Politiker werden aber einfach weiterlügen...
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Alt 23.03.2017, 20:47   #15
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Standard AW: Das Märchen vom Fachkräftemangel

Logo, wessen Brot ich ess, des Lied ich sing oder wer zahlt, der bestimmt die Musik und wer schreibt, der bleibt.
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Alt 24.03.2017, 17:04   #16
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Standard AW: Das Märchen vom Fachkräftemangel

Hier mal ein paar Auszüge aus dem Parteiorgan der CDU, nämlich die BILD-Zeitung, zum Thema Fachkräftemangel:
Zitat:
Der Demografiebericht der Bundesregierung zeigt: Die Zahl der Erwerbstätigen wird von heute 50 Millionen auf 26,5 Millionen im Jahr 2050 sinken. Bis 2025 werden sechs bis sieben Millionen Arbeitskräfte fehlen. Für den Arbeits- markt bedeutet das: Es wird künftig immer enger und knapper. Gerade in den Gesundheits- und Sozialberufen. Genauer: bei Ärzten, Altenpflegern, Physiotherapeuten, Logopäden sowie bei Gesundheits- und Krankenpflegern.

Zu diesem Ergebnis kommen das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Und auch andere Branchen haben bald allen Grund zum Klagen: Verkäufer, Groß- und Einzelhandelskaufleute und Mitarbeiter in der Verkehrs-, Lager-, Transport-, Sicherheits- und Wachbranche werden rar. Und spätestens in 15 Jahren servieren sich Gäste in Restaurants ihr Essen vielleicht selbst.
[Quelle]

Was mich immer wieder überrascht, dass ausgerechnet in den Berufsgruppen wo die meisten unbesetzten Stellen zu finden sind, die miesesten Löhne gezahlt werden. Was meint das ''Parteiorgan'' dazu:
Zitat:
Oft stimmt das Lohn-/ Leistungs-Verhältnis nicht, wie etwa im Hotel-/Gaststättengewerbe. Andererseits strömt nicht genug Nachwuchs nach, etwa bei Ärzten oder Ingenieuren. Hier könnten höhere Löhne helfen. „Aber im öffentlichen Sektor wie bei Ärzten und Altenpflegern wäre ein höheres Gehalt wegen unseres Gesundheitssystems nicht so einfach möglich“, erklärt Raimund Becker.
[Quelle]

Aber anstatt die Löhne und Gehalter aud ein auskömmliches Level zu heben, schlägt die BILD-Zeitung folgendes vor:
Zitat:
Langfristig lässt sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt durch gesteuerte Zuwanderung entspannen, sagen die Fachleute. Müssen wir also im Ausland nach Fachkräften suchen? „Ja“, sagt Becker, „aber gleichzeitig müssen wir das inländische Potenzial besser nutzen.
[Quelle]

Aber warum sollten aus dem Ausland jemand für ein Butterbrot in Deutschland arbeiten wollen, wenn er in den Niederlanden oder Grossbritannien wesentlich besser Entgeltbedingungen vorfindet?

Langfristig wird sich der Arbeitsmarkt nur entspannen, wenn Löhne gezahlt werden von denen man auch leben kann.

Mal eine kleines Beispiel aus der Boombranche Logistik
Ein Logistiker bei Amazon verdient €10,67 die Stunde. Bei 10,67€ Stundenlohn und einer monatlichen Arbeitszeit von 168 Stunden kommt man auf ein Monatsgehalt von 1792,56€. [Quelle]
Ein alleinverdienender Familienvater mit zwei Kinder braucht dafür nicht aufzustehen. Es stehen ihm und seiner Familie locker 50 bis 100 € im Monat mehr zur Verfügung, wenn er Hartz-IV nimmt.
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Alt 25.03.2017, 17:36   #17
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Standard AW: Das Märchen vom Fachkräftemangel

Das Projekt Billigpflege durch die 'Flüchtlinge' ist schon längst in der Pipeline. Der 'Rest' findet sich SGB II wieder. Da kommt noch einiges an zusätzlichen Verschärfungen hinzu.

Klar ist, das die derzeitige Arbeitsmarkt+Sozialpolitik ein 'Kriminalitätsförderungsprogramm' erster Güte ist.
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