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Alt 15.03.2017, 15:11   #1
franzi
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Standard Kunststudenten: Top-Noten im Studium, hinterher Hartz IV

Kunststudium: Gute Noten, aber trotzdem hinterher arbeitslos - SPIEGEL ONLINE

"Vor vier Jahren hat Gabriel*, 32, sein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. Sein Talent fiel schon damals auf, er stach unter den anderen Studenten hervor, bekam Fördermittel und von den Professoren viel Anerkennung. Doch all das half ihm nach dem Studium nichts: Gabriel musste Hartz IV beantragen und schlägt sich seither mit Gelegenheitsjobs durch."
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Alt 15.03.2017, 16:11   #2
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Subtil gehässig, der Artikel.

Gut möglich, dass Autorin selbst einmal Ambitionen hatte. Und dann nur die prekäre Stelle beim Spiegel bekam.

Womit sie wiederum Gehässigkeiten auf sich zieht.
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Alt 15.03.2017, 16:16   #3
ZynHH
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Wie war das noch, nur ein toter Künstler macht was her.....
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
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Alt 15.03.2017, 16:35   #4
Couchhartzer
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Zitat von franzi Beitrag anzeigen
... Gabriel*, 32
Und die Fußnote unter dem Artikel lautet: * Namen von der Redaktion geändert

damit sich möglichst auch niemand ein tatsächlichen Eindruck von der ach so tollen und zu Unrecht völlig verkannten "Kunst" dieses studierten Künstlers recherchieren kann.

So macht der Artikel dann jedoch allenfalls den Eindruck des lediglich Jammernwollen und Schmierfinkjournalismus her.
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.
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Alt 15.03.2017, 16:50   #5
Jaskolki77
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

@Couchhartzer

Wenn Du Leute befragst, wofür es sich zu leben lohnt, wird die grobe Antwort eines Großteils lauten: Kunst. Ob das Literatur, Musik oder Skulpturen sind, ist erst einmal egal.

Im weitesten Sinne. Sogar von SB. Und wenn es dabei um Helene Fischer in der AWD-Arena geht.

Dies macht den Artikel allerdings um nichts besser. Denn: Wir können nicht beurteilen, ob Gabriel oder Tina gute Kunst machen, weil uns, wie Du richtig sagst, Couchhartzer, keine Proben ihrer Kunst vorliegen.

Bei Kunst geht es nicht darum, was die Profs toll finden. Sondern darum, ob sie gefällt. Gleichgültig, wie die Noten im Studium waren. Manche, und das sind nicht die Schlechtesten, studieren überhaupt nicht dafür.

Ein Autor, den ich besonders schätze, brach das Studium schnell ab, und arbeitete als Putzkraft und als Weihnachtsmann.

Geändert von Jaskolki77 (15.03.2017 um 16:53 Uhr) Grund: David Sedaris vergessen
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Alt 15.03.2017, 17:55   #6
franzi
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Generell ist der Kunstmarkt ein hartes Pflaster. Auch für jene, die richtig gut sind (oder dafür gehalten werden).
Man sehe sich nur den Lebenslauf von Gerhard Richter an.
Das war ein langer Weg bis zum Erfolg ...
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Alt 15.03.2017, 18:03   #7
ZynHH
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Zitat von franzi Beitrag anzeigen
Generell ist der Kunstmarkt ein hartes Pflaster. Auch für jene, die richtig gut sind (oder dafür gehalten werden).
Man sehe sich nur den Lebenslauf von Gerhard Richter an.
Das war ein langer Weg bis zum Erfolg ...
Womit wir wieder bei post#3 wären......

Die Künstler werden ja durch die jc dabei unterstützt, möglichst früh abzuleben....
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
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Alt 15.03.2017, 18:10   #8
Jaskolki77
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Zitat von franzi Beitrag anzeigen
Generell ist der Kunstmarkt ein hartes Pflaster. Auch für jene, die richtig gut sind (oder dafür gehalten werden).
Man sehe sich nur den Lebenslauf von Gerhard Richter an.
Das war ein langer Weg bis zum Erfolg ...
Gerhard Richter ist der, der für den Deutschen Bundestag und für Schröder gemalt hat, richtig?

Auftragskunst.

Viele gute Künstler möchten das aber nicht, sondern ihr eigenes Ding machen.

Darin liegt ja auch der Sinn - unabhängig herrschender Politik etwas zu bewegen.

Leute wie Gerhard Richter können mich mal. Streckenweise.
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Alt 16.03.2017, 13:47   #9
Andrew Sarchus
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Als Kind habe ich Daktari im Fernsehen gesehen und wollte auch unbedingt TIerarzt werden. Ein paar Jahr später kam dann ''Der Doktor und das liebe Vieh'' und ich musste sehen wie der Tierarzt mit freiem Oberkörper un eine eiskalten Stall steht und den Arm bis zur Schulter in dem hintern Ende einer Kuh stecken hat. Da wusste ich....okay Tierarzt ist wohl doch kein Beruf für dich. Der nächste Beruf, der auch von der Wunschliste verschwand war Schauspieler. Also einen Tierarzt spielen und in einer Kuh rumzuwerkeln ist auch nicht so meins. Den Ausbildungsberuf den ich nach der Schule gewählt habe, der war schon okay und ich wusste was mich nach der Prüfung erwartete.

Ich kenne eine bildende Künstlerin mit Hochschulabschluss, die an einer Regelschule Kunstunterricht gibt. Das kotzt sie voll an, aber sie mein es ist schon ein tolles Gefühl in einen Kühlschrank zu sehen der nicht von innen hell ist.

Machen wir uns nichts vor, nur die wenigsten können beruflich das machen was sie auch ''erfüllt''. Der Rest geht für Geld arbeiten! Und wenn man keine Träumer ist und einem das Bohème zu präker ist, dann ist das auch nicht das Schlimmste, schließlich gibt es noch jede Menge Hobbies denen man nachgehen kann...
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Alt 16.03.2017, 15:38   #10
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Zitat von Andrew Sarchus Beitrag anzeigen
Ein paar Jahr später kam dann ''Der Doktor und das liebe Vieh'' und ich musste sehen wie der Tierarzt mit freiem Oberkörper un eine eiskalten Stall steht und den Arm bis zur Schulter in dem hintern Ende einer Kuh stecken hat. Da wusste ich....okay Tierarzt ist wohl doch kein Beruf für dich.
Das war Putins erster Karriereversuch.
Dann wechselte der aber doch auch lieber in eine andere Kunstform eines Politiker.
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.
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Alt 16.03.2017, 15:53   #11
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Zitat von Andrew Sarchus Beitrag anzeigen
Machen wir uns nichts vor, nur die wenigsten können beruflich das machen was sie auch ''erfüllt''. Der Rest geht für Geld arbeiten! Und wenn man keine Träumer ist und einem das Bohème zu präker ist, dann ist das auch nicht das Schlimmste, schließlich gibt es noch jede Menge Hobbies denen man nachgehen kann...
Golf spielen. Window-Colors. Top-Model gucken. Fantasy-Romane. Fitness und zechen.

Solange es noch Menschen gibt, die in ihrem Beruf Sinn sehen und darin aufgehen, möchten das andere auch. Wer kann es ihnen verübeln?
Jaskolki77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2017, 16:16   #12
Andrew Sarchus
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Andrew Sarchus
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Die meisten LAN wären doch schon zufrieden, wenn sie EqualPayment und EqualTreatment bekommen würden.

Ich habe so ein Gefühl, als ob die meisen Arbeitnehmer einfach nur ihren Job manchen wollen und nach 8 Stunden wieder das Büro oder die Werkstatt verlassen können. Akademiker (StB, WP oder RA) die darin aufgehen 80 bis 90 Stunden die Woche abzureissen, sollen das bitte gerne tun. Aber normal ist so was nicht. Denen kann man nur folgendes Buch empfehlen: ''Feierabend'' von Volker Kitz.

ABER die Wirtschaft braucht Leute die einfach nur ihren Job machen!

Die meisten Akademiker die im Bereich Kunst und Kultur tätig sind, wissen im Voraus, dass sie auf lange Sicht von der Hand im Mund leben müssen. Sie haben sich bewusst dafür entschieden, die brauchen kein Mitleid!
Andrew Sarchus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2017, 16:48   #13
Jaskolki77
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Zitat von Andrew Sarchus Beitrag anzeigen

ABER die Wirtschaft braucht Leute die einfach nur ihren Job machen!
Ja, dann mach´ das doch einfach. Wenn es die Wirtschaft so braucht. Keiner wird Dich daran hindern.
Jaskolki77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2017, 17:20   #14
Vizekanzler
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Zitat von Jaskolki77 Beitrag anzeigen
Ja, dann mach´ das doch einfach. Wenn es die Wirtschaft so braucht. Keiner wird Dich daran hindern.
Warum so garstig? So ganz unrecht hat der gute Andrew ja nun nicht. Ohne die ganzen Normalos die Dienst nach Vorschrift machen, hätte ganz DE ein Problem und nicht nur eine handvoll Künstler die nach dem Studium nicht direkt ein Vermögen verdienen.

Davon mal abgesehen, es gibt jede menge BWL-er mit Schwerpunkt HR oder MarKom die sich nach dem Studium mit Praktika und Trainee-Stelle über Wasser halten.
__

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)

Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken. (Epikur)

Bedenke stets, daß alles vergänglich ist; dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Leid nicht zu traurig sein. (Sokrates)
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Alt 16.03.2017, 17:57   #15
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Zitat von Vizekanzler Beitrag anzeigen
Warum so garstig? So ganz unrecht hat der gute Andrew ja nun nicht. Ohne die ganzen Normalos die Dienst nach Vorschrift machen, hätte ganz DE ein Problem und nicht nur eine handvoll Künstler die nach dem Studium nicht direkt ein Vermögen verdienen.

Davon mal abgesehen, es gibt jede menge BWL-er mit Schwerpunkt HR oder MarKom die sich nach dem Studium mit Praktika und Trainee-Stelle über Wasser halten.
Ja, sicher. Es sollte nur jedem freistehen, ob er da mitmacht - oder nicht.

Wie sich die ganzen BWLer die Sinnfrage beantworten, weiß ich nicht.

Wie sie das ihren PartnerInnen, die etwas mehr vom Leben erwarten als den bloßen Joberhalt, erklären, auch nicht.

BWL scheint nicht besser zu sein als Germanistik, wenn hinterher nur Praktika und Trainee-Stellen anstehen. Interessant. BWL war Mitte der 90er noch ein Kultfach. Scheint sich geändert zu haben.
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Alt 16.03.2017, 19:42   #16
musiker01
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Naja, irgendwie sind die meisten Diskussionen über Künstler eh nur Neiddebatten, so auch hier oder in den Kommentaren des verlinkten Artikels.

Bin übrigens selbst (s. meinen Nick) Künstler.

Ist man "nicht erfolgreich" liegt man der Allgemeinheit auf der Tasche oder und hätte halt was "vernünftiges" (was auch immer das ist) lernen sollen.

Ist man "Erfolgreich" ist man eigentlich ne faule Sau, die unverdient so viel Geld verdient mit einem Job, der Spaß macht (ohje, eh ganz Schlimm in D - ein Job der Spaß macht........) und offensichtlich wenig Arbeitseinsatz aber viel Rampenlicht bedeutet (= Nichtsnutz), wie die meisten Leute je in ihrem Arbeitsleben verdienen werden (Neid).

Mit einem Künstlerberuf und Künstlerleben können halt die meisten nix Anfangen (deshalb sind sie ja auch keine Künstler).

Auch ich schwanke immer wieder zwischen gut verdienen und nix haben, Engagement und keine Engagements.

Demnächst werd ich wohl mal wieder ein "Dauerengagement" haben. Drückt mir die Daumen

Aber ein "normaler" 9-5 Job.................... da fühl ich mich dermassen eingeengt, da geh ich schlicht kaputt

P.S.: ohne Kunst (jeglicher Form) wäre das Leben farblos und langweilig!
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Alt 16.03.2017, 19:47   #17
schlaraffenland
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Ich wollte früher als Musiker auch von meiner Musik leben können. Diesen Traum habe ich mir längst abgeschminkt.

Als Musiker kann man eigentlich nur richtig leben, wenn man einen 9-5-Job hat und Abends Musik macht. Der 9-5-Job finanziert dann die Musik. Aber so eine Kombi halte ich nicht mehr aus. Seit Jahren mache ich keine Mucke mehr. Obwohl ich jetzt EM-Rentner bin. Hätte genug Zeit für Mucke machen, aber a) mir fehlt das Geld dazu und b) in meiner provinziellen Stadt gibt es keine gleichaltrigen Musiker, die nicht provinzielle Musik machen wollen. Also lasse ich es lieber.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 16.03.2017, 20:32   #18
musiker01
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen

Als Musiker kann man eigentlich nur richtig leben, wenn man einen 9-5-Job hat und Abends Musik macht. Der 9-5-Job finanziert dann die Musik. Aber so eine Kombi halte ich nicht mehr aus.
DAS ist genau das Problem. Mit zunehmenden Alter sind solche "Kombi-Modelle" immer schlechter zu Verkraften, bis hin zu "geht nicht mehr". Hab ich ca. 10 Jahre so gemacht, + noch einige Jahre wechselnde Zweitjobs (teils auch im "Musikbusiness", auf jeden Fall alle auf Selbständiger Basis) während meiner jetzt 20 Jahre andauernden Berufsmusiker-Phase. Verdient hab ich übrigens durchaus durchgängig einiges an Geld - hätte für mich alleine auch gereicht, aber eben (Bedarfsgemeinschaft läßt Grüssen) nicht auch noch für meine jeweiligen Beziehungen/Ehe(n)

Mittlerweile kann ich Kräftemäßig keine 2 Jobs mehr parallel machen. Da fordern dann eben doch auch knapp 30 Jahre Nachtleben (+ eben den jahrelangen Doppelbelastungen) ihren Tribut

Aber mit meinem o.g. anstehenden Dauerengagement (+ meine Partnerin hat ne neue Stelle gefunden ) kann ich meinen Lebensunterhalt dann JC-unabhängig bei einer 2-Tage (bzw. -Nächte) finanzieren. Also DAUMEN DRÜCKEN!

....................... und nicht Vergessen, jetzt die Neiddebatte loszutreten
musiker01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2017, 20:41   #19
Jaskolki77
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Standard AW: Ausbildung als Künstler - immer noch ein "brotloser" Bereich

Zitat von musiker01 Beitrag anzeigen

....................... und nicht Vergessen, jetzt die Neiddebatte loszutreten
Welche Neiddebatte?

Jeder gute Künstler, der dem herrschenden System etwas entgegen setzt, wird dringend gebraucht und dementsprechend gewürdigt. So gut wie nur irgend möglich.

Ob es Texte sind oder Mucke.
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Alt 17.03.2017, 13:22   #20
Maximilian32
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Standard AW: Kunststudenten: Top-Noten im Studium, hinterher Hartz IV

Hallo.

Naja... machen wir uns mal nichts vor: "Denn Talent und Fleiß spielen keine Rolle, wenn man Künstler ist." Das spielt in anderen Berufen auch keine große Rolle, jedenfalls ist das schon lange keine Garantie mehr für einen guten, sicheren Arbeitsplatz mit attraktiver Vergütung. Wird im Artikel auch untermauert: "Noten, selbst Bestnoten, zählen für den Karriereweg nicht."

Und bei künstlerischen Aktivitäten ist der Erfolg eben auch davon abhängig, wie die Kunst ankommt. Es gib eben auch Künstler, dass sind Millionäre und oder können durchaus von ihrer Kunst leben. Ein Ed Sheeran spielt auch nicht in jeder Dorfkneipe, als Berufung - der füllt Stadien mit seine Kunst.

Beleuchter und oder Tontechniker (oder die Akademiker darunter, sind irgendwo auch Künstler). Bestimmte Tonstudios / Produzenten werden eben auch nur gebucht, weil sie den richtigen Sound machen.

Und mal noch was anderes, wenn ich von meinem Job gut leben kann - dann habe ich Geld um meinem Hobby nachzugehen. In einem klassischen 9-5 Job sogar Zeit dafür und kann parallel auch dazu verdienen (Nebengewerbe).

MfG

EDIT:
Was nutzt ein Studium mit Auszeichnung, wenn meine Kunst weniger gut ist? Das einem Galeristen das Studium mit Auszeichnung weniger interessiert, kann ich persönlich schon nachvollziehen. Man möchte ja Kunst verkaufen, die Kunst vom Künstler.

Um gute Musik zu machen, braucht es (grundsätzlich) nicht mal eine Ausbildung. Wahrscheinlich eher Talent. Was ich sagen will: Musiker werden von einem Major-Label sicherlich nicht aufgrund ihres Abschlusses (ihres Bildungsgrades) - mit einem guten Vertrag umworben.

Ein Major-Label ist im Kontext der Galeristen.

PS: Das Musikbusiness ist aber auch bloß eine Hure.

Denn die prüfen neben deiner Musik auch deine Kompatibilität in Bezug auf die Medienpräsenz, deine grundsätzliche Verträglichkeit in Bezug auf die Außenwirkung. Schließlich wollen die an deinem Erfolg auch gut mitverdienen.

Geändert von Maximilian32 (17.03.2017 um 13:40 Uhr)
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Alt 17.03.2017, 14:02   #21
Vizekanzler
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Standard AW: Kunststudenten: Top-Noten im Studium, hinterher Hartz IV

Vielleicht sollt man Berufskünstler und Hobbykünstler auseinander halten. Berufskünstler können durchaus von ihrer Arbeit leben, Hobbykünstler füllen mit ihrem Tun die Freizeit aus. Ich glaube das deutsche Steuerrecht sieht auch so eine Abgrenzung vor. Was auch Sinn macht.

Ich habe in meiner Familie, allerdings nicht hier in DE, auch den ein oder anderen, der mit einer Kamera durch die Gegend läuft und sich für eine Art Andreas Gurski hält. Eine Cousine quält Leinwände (sieht ein bißchen nach Malen-nach-Zahlen aus) und wundert sich, dass sich keine Sau dafür begeistern kann. Beide, der Möchtegern-Gurski und die Möchtegern-Kahlo, können nicht von ihrer künstlerischen Arbeit leben und hardern schwer mit ihrem Schicksal.

Aber 9to5-Jobs füllen den Kühlschrank und die Verwandtschaft kauft das ein oder andere Werk für das Kellerarchiv. Ich hatte auch noch eine Verwandt die sich an die Tasten heran gewagt hatte, doch die ist mittlerweile verstorben. Die Bontempiorgel wurde von den ortsansässigen Verwandten schnellstmöglich entsorgt...vorsichthalber.

Ich bin da ein bißchen aus der Art geschlagen, ich war mit dem Job zufrieden, solange ich ihn hatte. Die Freizeit, von Überstunden halte ich nichts, habe ich mit sportlichen Aktivitäten gefüllt. Die Gitarre aus der peripubertären Phase fasse ich nur noch mit mindestens 2,5 Promille am Lagerfeuer an. Aber ich schwöre, ich singe nicht am Lagerfeuer, ich will ja nicht das die Vögel tot aus den Bäumen fallen.
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Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)

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