Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
QR-Code des ELO-Forum Mach mit. klick mich....

Start > Allgemein > News / Diskussionen / Tagespresse -> Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung


News / Diskussionen / Tagespresse brandheiß, aktuell und neu . . .

Geehrte Leser,
Sie können sich
hier kostenfrei registrieren um unser Forum zu nutzen. Hilfe bei Ihren Problemen mit "HartzIV", z.B. ALGI, ALGII, Sozialhilfe usw. zu erhalten.
Diese Werbeeinblendung, der Nachfolgende und dieser Hinweistext entfallen dann. Auch bitten wir Sie, dieses Forum (elo-forum.org) in Ihrem AdBlocker, auf die Whitelist zu setzen, da wir die erzielten Einnahmen dafür benötigen, das Hilfeforum etc. - auch und gerade in Ihrem Interesse - weiterhin finanzieren zu können.



Antwort

 

LinkBack Themen-Optionen Thema bewerten Ansicht
Alt 10.01.2017, 14:58   #1
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Vizekanzler
 
Registriert seit: 06.08.2016
Beiträge: 360
Vizekanzler
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

Wenn die Schwarzen und die Radischen-Roten eine Entlastung für kleine Einkommen beschließen, dann weiß der Bürger...et kütt nix!

Das IW (Institut der Deutschen Wirtschaft) hat nun ausgerechnet was wirklich kommt – eine infaltionsbereinigte Nullrunde für die kleinen Einkommen und den Großverdienern geht es nicht sehr viel schlechter. Tolle Sache, so ein Plazebo! Es sieht schick aus, aber leider wirkt es nicht….

Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben [RP vom 9. Januar 2017]
_
__

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)

Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken. (Epikur)

Bedenke stets, daß alles vergänglich ist; dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Leid nicht zu traurig sein. (Sokrates)
Vizekanzler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2017, 15:10   #2
 
Registriert seit: 07.12.2016
Beiträge: 68
Jungpionier
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Schwarz-Rotes Steuerplazebo 2017: 5 bis 10 Euro Entlastung i. M. für kleine Einkomme

Aus dem Artikel:
Zitat:
Alle diese Maßnahmen zusammen führten dazu, dass ein Single mit 30.000 Euro Jahreseinkommen in diesem Jahr um 55 Euro entlastet werde, heißt es in den IW-Berechnungen. Bei 45.000 Euro liegt die Entlastung bei 87 Euro. Bei 80.000 Euro Einkommen wird der Single dagegen um 54 Euro mehr belastet.

Zitat von Vizekanzler Beitrag anzeigen
Wenn die Schwarzen und die Radischen-Roten eine Entlastung für kleine Einkommen beschließen, dann weiß der Bürger...et kütt nix!
Es gibt schon eine Entlastung. Aber sie ist mikroskopisch klein. Hattest Du was anderes erwartet? Ich nicht.
Jungpionier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2017, 15:20   #3
Elo-User/in
 
Registriert seit: 23.07.2011
Beiträge: 2,526
doppelhexe doppelhexe
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Schwarz-Rotes Steuerplazebo 2017: 5 bis 10 Euro Entlastung i. M. für kleine Einkomme

"single mit 30.000€ einkommen...."

wenns nicht so traurig wäre, könnt man glatt drüber lachen... wo findet man SOLCHE arbeitsplätze? mich würde die entlastung der REALEN kleinen einkommen intressieren...
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2017, 15:36   #4
 
Registriert seit: 07.12.2016
Beiträge: 68
Jungpionier
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Schwarz-Rotes Steuerplazebo 2017: 5 bis 10 Euro Entlastung i. M. für kleine Einkomme

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
"single mit 30.000€ einkommen...."

wenns nicht so traurig wäre, könnt man glatt drüber lachen... wo findet man SOLCHE arbeitsplätze? mich würde die entlastung der REALEN kleinen einkommen intressieren...
Das ist nun wirklich albern. Wenn Du wenig verdienst, zahlst Du doch sowieso kaum was an Steuern. Wo willst Du denn dann noch entlastet werden?

Bei 1.500 € brutto zahlst Du schlappe 87,80 € / Monat an Steuern. *
Bei 2.000 € brutto zahlst Du immer noch müde 216 € / Monat an Steuern.*

* Single, Steuerklasse I
Jungpionier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2017, 17:17   #5
Elo-User/in
 
Registriert seit: 23.07.2011
Beiträge: 2,526
doppelhexe doppelhexe
Du darfst nicht voten!
1
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Schwarz-Rotes Steuerplazebo 2017: 5 bis 10 Euro Entlastung i. M. für kleine Einkomme

was bitte ist daran albern, wenn ich neben KK/RV von meinem mickrigen lohn auch noch 100€ steuern zahlen soll?

vor allem geht es überhaupt nicht darum...

es geht darum, das endlich mal angefangen werden muss, von den realen löhnen zu reden, wenn von "kleinen einkommen" die rede ist...
ein brutto-einkommen von 2500€ im monat ist weder klein, noch bekommt man heutzutage solche jobs.

kleine einkommen sind kleine einkommen, und die gehen von 8,50 die stunde bis 10€ die stunde... das was MINDESTENS gezahlt werden muss...
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2017, 18:03   #6
 
Registriert seit: 07.12.2016
Beiträge: 68
Jungpionier
Du darfst nicht voten!
-1
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Schwarz-Rotes Steuerplazebo 2017: 5 bis 10 Euro Entlastung i. M. für kleine Einkomme

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
was bitte ist daran albern, wenn ich neben KK/RV von meinem mickrigen lohn auch noch 100€ steuern zahlen soll?
Du mußt als Geringverdiener genau wie alle Anderen Deinen Beitrag dazu leisten, daß dieses Staatsgebilde mit seinen Schulen, mit seinen Behörden und seinen Parlamenten weiterbesteht. So ist das. Und Du hast gar keine Wahl. Mitgefangen - Mitgehangen.

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
es geht darum, das endlich mal angefangen werden muss, von den realen löhnen zu reden, wenn von "kleinen einkommen" die rede ist...
ein brutto-einkommen von 2500€ im monat ist weder klein, noch bekommt man heutzutage solche jobs.
Selbstverständlich bekommen man auch heutzutage solche Arbeitsmöglichkeiten. Nur werden sie nicht "Jobs" genannt. Man nennt sie "Beruf". Und eine entsprechende Qualifikation (gerne Fachhochschul- oder Hochschulabschluss) ist auch vonnöten.
Jungpionier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2017, 18:42   #7
Elo-User/in
 
Registriert seit: 23.07.2011
Beiträge: 2,526
doppelhexe doppelhexe
Du darfst nicht voten!
5
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Schwarz-Rotes Steuerplazebo 2017: 5 bis 10 Euro Entlastung i. M. für kleine Einkomme

sorry wenn ich von "meinem" deutschland ausgehe...

hier bekommen fach-/hochschulabsolventen jahrelang praktika oder befristete verträge, die sich genau in dem lohnsegment befinden.
auch eine berufsausbildung bewahrt nicht vor diesen niedrigen löhnen. leute, die seit 30 jahren in ihrem beruf bei der selben firma arbeiten haben ein brutto von2100€ ... und das in schichten...
schon garnicht, wenn du aus ALG2 kommst... erwerbsloser bist/warst (name des forums?)
ich weiss nicht wo du lebst... (komm mir bei deinem "nick" und deinen worten grad bissl verarxxxt vor...)

und kleine einkommen sind und bleiben das, was sie laut name sind: die untersten einkommensgruppen (bei vollzeit)... und die sollten wenigstens erwähnung finden...
sonst braucht man sich nicht wundern, wenn "die da oben" glauben, das wer arbeitet, genug verdient...

übrinx leisten kleine einkommen prozentual gesehen den größten beitrag (gemessen am einkommen) was die finanzierung des staates angeht... da geht nämlich alles netto dafür drauf, zu überleben... während höhere einkommen mehr mit ihrem geld anfangen können, was keine steuern kostet... is aber egal nämlich NICHT das thema...
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2017, 18:59   #8
Redaktion
 
Benutzerbild von Curt The Cat
 
Registriert seit: 18.06.2005
Ort: in der Stadt mit x
Beiträge: 6,488
Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat
Du darfst nicht voten!
2
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Schwarz-Rotes Steuerplazebo 2017: 5 bis 10 Euro Entlastung i. M. für kleine Einkomme

Zitat von Jungpionier Beitrag anzeigen
Du mußt als Geringverdiener genau wie alle Anderen Deinen Beitrag dazu leisten, [...]
Alle, bis auf die Steuerhinterzieher oder sonstigen Schmarotzer, die Millionen - bzw. in der Summe Milliarden - am Fiskus vorbei, ins Trockene bringen ...



__

Beste Grüße aus der Stadt mit x
von
Curt The Cat


-------------------------------
Alle meine Beiträge und Antworten entspringen meiner pers. Meinung und Erfahrung, stellen daher keinerlei Rechtsberatung dar !
______________________________________________

An alle iOS- & Androidkrieger - Bitte formuliert aussagefähige Sätze!

"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht" - Bertold Brecht ... deshalb
WIDERSTAND!!!

Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland, Sparkasse Bonn, IBAN: DE95 3705 0198 1900 0573 06, BIC: COLSDE33XXX
Curt The Cat ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2017, 19:53   #9
Elo-User/in
 
Registriert seit: 07.03.2008
Beiträge: 1,073
AsbachUralt
Du darfst nicht voten!
2
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Schwarz-Rotes Steuerplazebo 2017: 5 bis 10 Euro Entlastung i. M. für kleine Einkomme

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
sorry wenn ich von "meinem" deutschland ausgehe...
Gut, dann kann ich Dir aber auch Beispiele aus "meinem Deutschland" zeigen, die nicht nur ein paar Tausend AN betreffen, sondern besonders im Südwesten Millionen.

http://www.igmetall-bayern.de/tarif/metall-elektro/

Beachte auch noch die Zusatzleistungen wie 13. und Urlaubsgeld.

Dies nur ein Bereich, es gibt auch noch einige andere Branchen,wo man als Berufseinsteiger mit über 2000 € beginnt.

Von daher kann man nicht allgemein davon sprechen, dass es solche Gehälter nicht oder fast nicht gibt.
Der Niedriglohnbereich umfasst ca. 25 % aller Beschäftigten, ganz klar ist das zuviel, aber auch kein Grund für totale Schwarzmalerei.
In der Schweiz trifft das übrigens 10 % aller Beschäftigten.
AsbachUralt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2017, 22:22   #10
Elo-User/in
 
Registriert seit: 23.07.2011
Beiträge: 2,526
doppelhexe doppelhexe
Du darfst nicht voten!
1
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

@ asbach uralt...

ja, ich habe gefragt, wo es solche einkommen gibt... mit ist (und war) klar, das zb. in bayern sowas verdient wird.

ich habe aber auch nach den "kleinen einkommen" gefragt, die ständig und immer unter den tisch fallen, wenn iwas dargestellt wird, wo einkommen eine rolle spielen...

wenn du schon 25%!!! ansprichst in diesem bereich, dann sollten die auch mal auftauchen...

ist aber nicht, generell werden einkommen mit 25.000 bis 30.000€ als "kleine einkommen" publiziert... und das ist eben nicht real.

mit schwarzmalerei hat das nur insofern zu tun, das ich befürchte, das aus den 25% bald 30 oder mehr werden...
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2017, 23:35   #11
Elo-User/in
 
Registriert seit: 09.10.2012
Beiträge: 1,885
Bananenbieger
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Schwarz-Rotes Steuerplazebo 2017: 5 bis 10 Euro Entlastung i. M. für kleine Einkomme

Zitat von Curt The Cat Beitrag anzeigen
Alle, bis auf die Steuerhinterzieher oder sonstigen Schmarotzer, die Millionen - bzw. in der Summe Milliarden - am Fiskus vorbei, ins Trockene bringen ...



Das sind auch Leistungsträger :-) In anderen Ländern nennt man sie Oligarchen.
__

______________________________________________
Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
---
Wenn jemand sagt: Die Zeit heilt alle Wunden! ...dann hau ihm in die Fresse und sag: Warte...wird gleich besser!
---
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen…
(Philosoph Jean-Paul Sartre 1905-1980)
Bananenbieger ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2017, 23:54   #12
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.10.2008
Beiträge: 6,152
en Jordi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
4
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

Die meisten Aufstocker haben untern Strich dieses Jahr zehn Euro weniger in der Tasche, da bereits im September die Werbungskostenpauschale gestrichen wurde. Weniger Steuern oder Sozialabgaben bringen auch nichts, da mehr Netto ja nicht den Bedarf erhöht.

Soviel zur Entlastung wirklich kleiner Einkommen.
__

paranoid querulatorisch
en Jordi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2017, 00:15   #13
Elo-User/in
 
Registriert seit: 12.07.2015
Beiträge: 176
Max555
Du darfst nicht voten!
-1
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Schwarz-Rotes Steuerplazebo 2017: 5 bis 10 Euro Entlastung i. M. für kleine Einkomme

Zitat von Jungpionier Beitrag anzeigen
Das ist nun wirklich albern. Wenn Du wenig verdienst, zahlst Du doch sowieso kaum was an Steuern. Wo willst Du denn dann noch entlastet werden?

Bei 1.500 € brutto zahlst Du schlappe 87,80 € / Monat an Steuern. *
Bei 2.000 € brutto zahlst Du immer noch müde 216 € / Monat an Steuern.*

* Single, Steuerklasse I
Das sind mal eben knapp 6 bzw. 11% des Bruttolohns.
Ist also schon mehr als nur "schlapp", insbesondere da ja die Sozialabgaben dort besonders schwer wiegen.
Max555 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2017, 10:16   #14
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.10.2008
Beiträge: 6,152
en Jordi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
3
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

Das haben doch sogar die Mainstreammedien inzwischen begriffen, dass es nicht primär um Entlastung der Einkommen gehen muss, sondern um satte Lohnsteigerungen.

Es ist absoluter Irrsinn, die Sozialabgaben senken zu wollen, um sie dann später aus Steuergeldern wieder aufstocken zu müssen.
Bei der Einkommenssteuer kann man mehr machen, indem man die Bemessungsgrenzen ordentlich nach oben schiebt.
__

paranoid querulatorisch
en Jordi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2017, 22:05   #15
 
Registriert seit: 07.12.2016
Beiträge: 68
Jungpionier
Du darfst nicht voten!
-2
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

Ich finde das faszinierend. Zu sagen:

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
ja, ich habe gefragt, wo es solche einkommen gibt... mit ist (und war) klar, das zb. in bayern sowas verdient wird.
Und dann nicht sofort das Ränzlein zu schnüren um dorthin aufzubrechen, wo diese Löhne nachweislich bezahlt werden. Ich verstehe es nicht. Bitte erkläre es mir. Wie kann man als z.B. junger Mensch sich irgendwo wie einen Lappen behandeln lassen, um dann nicht von dort zu verschwinden. Aus romantischen Gründen? Weil die alten Eltern dort leben? Weil einem die Freunde wichtig sind? Darauf zu warten, daß der Berg zu einem kommt, ist irrational.
Jungpionier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2017, 22:18   #16
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.10.2008
Beiträge: 6,152
en Jordi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

2500 ist auch für einen qualifizierten Facharbeiter wenig, Armutsrente garantiert, wenn man nicht privat vorsorgt!

Dass viele nicht einmal mehr das erreichen, ist umso skandalöser. Ich kenne jetzt auch keine Region, wo das wirklich besser sein soll.

Darum ging es hier aber auch nicht.
__

paranoid querulatorisch
en Jordi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2017, 23:30   #17
Elo-User/in
 
Registriert seit: 23.07.2011
Beiträge: 2,526
doppelhexe doppelhexe
Du darfst nicht voten!
2
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

Zitat von Jungpionier Beitrag anzeigen
Ich finde das faszinierend. Zu sagen:



Und dann nicht sofort das Ränzlein zu schnüren um dorthin aufzubrechen, wo diese Löhne nachweislich bezahlt werden. Ich verstehe es nicht. Bitte erkläre es mir. Wie kann man als z.B. junger Mensch sich irgendwo wie einen Lappen behandeln lassen, um dann nicht von dort zu verschwinden. Aus romantischen Gründen? Weil die alten Eltern dort leben? Weil einem die Freunde wichtig sind? Darauf zu warten, daß der Berg zu einem kommt, ist irrational.
ich weiss nicht, warum "junge menschen" nicht gleich das ränzlein schüren... in meinem alter wartet man auch in bayern nicht mehr auf mich... wenn die 5 vorne steht ist "auswandern" nicht mehr so prickelnd ... und ja, vor 10 jahren, als meine ALG2-karriere begann, war es mir wichtiger, mich um 3 alte eltern zu kümmern, die sonst niemand gehabt hätten... übrigends gibts in bayern ein paar bekannte von mir, die auch wieder weg wollen... als wirtschaftsflüchtling bezeichnet (und auch so behandelt) zu werden, nur weil sie im osten geboren wurden (seit 15 jahren da) wiegen für die auch keine 16€ stundenlohn auf... schei*s polit. situation
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2017, 14:22   #18
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Vizekanzler
 
Registriert seit: 06.08.2016
Beiträge: 360
Vizekanzler
Du darfst nicht voten!
-1
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
... wenn die 5 vorne steht ist "auswandern" nicht mehr so prickelnd ...
Ich glaube mit dem Alter und der Nationalität hat das nichts zu tun. Was dir fehlt sind ganz einfach die richtigen Qualifikationen. Du musst mindestens 1.000 AN rausgeschmissen haben und den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht haben, und schon steht dem neuen Job nichts mehr entgegen.

Glaubst du nicht? Okay hier kommen mal zwei beispiele an die ich mich ad hoc erinnern kann:

Marijn Dekkers (59) Niederländer, hat bei Bayer 2010 ca. 4.500 AN den Stuhl vor die Tür gestellt. Ging dann 2016 zu Unilever um seine gutes Werk dort fortzustetzen.

Kasper Rorsted (54) Niederländer, hat sich 2009 von rund 3.000 AN bei Henkel verabschiedet. Adidas nach Rekordumsatzen bei Henkel abgeworben. Bin gespannt wieviele Leute er jetzt bei Adidas in den Arbeitsmarkt abschiebt.

Peter Terium (53) Niederländer, zurzeit Vorstand bei Innogy (vormals RWE) hat allein im ersten Halbjahr 2015 rd. 1.000 Mitarbeiter entlassen. Wenn er mit RWE entgültig fertig ist, wird er dort bestimmt verschwinden. Falls es mit einer Folgeanstellung nicht klappt kann er immer noch als Double vom Morn aus DS9 auftreten. Eine gewisse Ähnlichkeit ist ja da.

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
morn.jpg   peter-terium.jpg  
__

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)

Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken. (Epikur)

Bedenke stets, daß alles vergänglich ist; dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Leid nicht zu traurig sein. (Sokrates)
Vizekanzler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2017, 16:49   #19
 
Registriert seit: 07.12.2016
Beiträge: 68
Jungpionier
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
als wirtschaftsflüchtling bezeichnet (und auch so behandelt) zu werden, nur weil sie im osten geboren wurden (seit 15 jahren da) wiegen für die auch keine 16€ stundenlohn auf... schei*s polit. situation
Das stimmt natürlich.

Für 16 € würde ich auch keine Umzugsaktion starten. Da kann man auch für weniger im Osten bleiben.
Jungpionier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2017, 10:58   #20
Elo-User/in
 
Registriert seit: 09.10.2012
Beiträge: 1,885
Bananenbieger
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

Mir ist unklar, warum @en Jordi #16 und @Vizekanzler #18 Minus bekamen?
Erzählen sie doch die Realität.
__

______________________________________________
Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
---
Wenn jemand sagt: Die Zeit heilt alle Wunden! ...dann hau ihm in die Fresse und sag: Warte...wird gleich besser!
---
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen…
(Philosoph Jean-Paul Sartre 1905-1980)
Bananenbieger ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2017, 11:10   #21
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.10.2008
Beiträge: 6,152
en Jordi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

Zitat von Bananenbieger Beitrag anzeigen
Mir ist unklar, warum @en Jordi #16 und @Vizekanzler #18 Minus bekamen?
Erzählen sie doch die Realität.
Ich verstehe das schon. Hier gibt es einfach sehr viele "Mitleser", die in anderen Realitäten leben und nichts davon wissen wollen.

Um mal wieder zum Thema zurückzukommen: Die SPD-Lallbacken versprechen eine Entlastung geringer Einkommen. Das ist eine glatte Lüge, weil eben die geringsten Einkommen wieder davon ausgenommen sind, solange sich die Anrechnungsmodalitäten für Aufstocker nicht ändern.

Jedenfalls ist das mein derzeitiger Kenntnisstand und nach dem Gag mit der Werbungskostenpauschale bin ich auch wenig zuversichtlich, dass es andere Absichten in dieser Partei gibt.
__

paranoid querulatorisch
en Jordi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2017, 13:20   #22
Elo-User/in
 
Registriert seit: 26.11.2006
Ort: Riesa/Sachsen
Beiträge: 5,968
jockel jockel jockel jockel
Du darfst nicht voten!
1
Du darfst nicht voten!

Standard

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
was bitte ist daran albern, wenn ich neben KK/RV von meinem mickrigen lohn auch noch 100€ steuern zahlen soll?

vor allem geht es überhaupt nicht darum...

es geht darum, das endlich mal angefangen werden muss, von den realen löhnen zu reden, wenn von "kleinen einkommen" die rede ist...
ein brutto-einkommen von 2500€ im monat ist weder klein, noch bekommt man heutzutage solche jobs.

kleine einkommen sind kleine einkommen, und die gehen von 8,50 die stunde bis 10€ die stunde... das was MINDESTENS gezahlt werden muss...
Die Unternehmer aus der Privatwirtschaft müssen endlich mal wieder normale Bodenhaftung bekommen und die geleistete Arbeit ihrer Betriebsbelegschaft durch leistungsorientierte Arbeitsvergütung auf Tariflohn- oder Tarifgehaltsebene flächendeckend finanziell bezahlen. Die Arbeitsverdienste müssen mindestens den Lebenshaltungskosten plus Inflation folgen, nicht drunter liegen.

Mit Niedriglohn und den ganzen darin enthaltenen Jobmüll (1-Euro-Jobber, Minijobber, Kostenloses Ehrenamt, Aufstocker, Kostenlos-Praktikant, Leih- und Zeitarbeiter, Werkvertragsarbeiter) kommt kein Mensch auf den grünen Zweig. Das reicht vielleicht zum notdürftigen Überleben, aber nicht langfristig zum menschenwürdigen Leben mit anständiger Altersversorgung und Alterspflege.

Selbst mit dem Mindestlohn hat man seine Mühe während des Erwerbslebens über die Runden zu kommen. Wenn dann der Unternehmer noch in der Abrechnung über die Stundenabrechnung trickst und b e s c h e i ß t, dann ist das Maß voll.

Wozu wollen die Wirtschafts- und Unternehmerverbände inklusive ihrer Unternehmerparteien und politischen Hinternkriecherparteien den Niedriglohn?

Sie erpressen die Bevölkerung, sie treiben ihre Profite auch in Krisenzeiten in die Höhe, für die sie selbst die Verursacher sind. Die Privatwirtschaft besteht meistens aus raffgierierigen Unternehmeregoisten, die nur kleinkariert bis zu ihren Betriebszaun denken und nicht volkswirtschaftlich darüber.

Welcher Verbraucher kann denn sicher sein, daß der jeweilige Sortiments- oder Warenpreis nach den Kalkulationsprinzipien der Kostenarten-, -stellen und -trägerrechnung sauber und ehrlich durchkalkuliert ist?

Keiner!!!

Weil zuviele Werbungs- und Marketingorgien immer wieder in soliden Kostenkalkulationen dazwischenfunken mit Sonder- und Aktionsverkäufen, mit limierten Angeboten - solang der Vorrat reicht und zeitlich immer begrenzt.

Gleiches gilt für die anvisierten Zeiträume: Unternehmer leben von der Hand in den Mund von Tag auf Tag und dann nur mit dem Blick auf sich selbst, auf ihre Sippe, auf ihre Unternehmerkumpane.

Vorausschauend und für die ganze Betriebsbelegschaft eingeschlossen denkt man nur in Genossenschaften in Ansätzen, in der Privatwirtschaft funktionieren die Geschäfte meistens nur
  • durch Lügen und Betrügen von Lieferanten, Belegschaften und Verbrauchern,
  • durch Über-den-Tisch-ziehen,
  • übers Bestechen, Schmieren
  • über Filz mit den Ämtern und Behörden und der Politik
  • übers Abgreifen von Fördermitteln und Zuschüssen
  • Kungel- und Kartellwirtschaften.
Von Planwirtschaft - eben mittel- und langfristiges, betriebswirtschaftliches, vorausschauendes Wirtschaften ist nichts zu erkennen. Kann ja nicht anders laufen, wegen der dazwischenfunkenden Werbung und dem Marketing.

Unternehmerparteien sind die Schlimmsten im Ausbeuten und Unterdrücken der Bevölkerung. CDU/CSU, FDP, AfD sind die Pest und die dem Kapital hinternkriechende SPD ist die Cholera. Mit Demokratie haben alle genannten Parteien nichts im Sinn, nur ihren Blick und ihren Platz auf die Freßtröge der Macht und ihre Privilegien.

Wenn sie was "Gutes" fürs Volk tun, dann ist es mit viel Rumtrompeterei vorher das organisierte Lügen und Betrügen nach dem Prinzip linke Tasche - rechte Tasche. In die linke Tasche geben sie Dir zwischen 5 und 10% mehr und aus der rechten Taschen holen Unternehmer Dir viel mehr als diesen Zuwachs raus. Die stehen regelrecht Schlange an zum Rausholen aus der rechten Tasche - Strom, Gas, Verkehrstarife, Banken und Versicherungen, kommunale Gebühreneintreiber - um nur Einige zu nennen.

Wenn ich an die aktuellen Steuerüberschüsse Schäubles und an die damit verbundene Diskussion denke,wer davon was abhaben will, wird mir speiübel.

Zitat von Jungpionier Beitrag anzeigen
Du mußt als Geringverdiener genau wie alle Anderen Deinen Beitrag dazu leisten, daß dieses Staatsgebilde mit seinen Schulen, mit seinen Behörden und seinen Parlamenten weiterbesteht. So ist das. Und Du hast gar keine Wahl. Mitgefangen - Mitgehangen.

Selbstverständlich bekommen man auch heutzutage solche Arbeitsmöglichkeiten. Nur werden sie nicht "Jobs" genannt. Man nennt sie "Beruf". Und eine entsprechende Qualifikation (gerne Fachhochschul- oder Hochschulabschluss) ist auch vonnöten.
Irrtum mit der erforderlich höheren Qualifikation. Sehe Dir den Qualifikationsskandal im BAMF an - im Zusammenhang mit dem Abtreten Weises in seine opulente Alterspension. Der hat bei seinem eingestellten BAMF-Personal nicht auf leistungsorientierte und qualifikationsgerechte Bezahlung geachtet. Da sind Leute aus seinem Dunstkreis auf Posten gekommen, wo sich jetzt mit Weises Abtreten herausstellt, daß sie nicht geeignet sind, weil es ihnen an Qualifikation und Berufserfahrung fehlt.

https://www.proasyl.de/news/qualitae...eim-bundesamt/

Diejenigen, die aus den unteren sozialen Rängen studieren, erhalten keine gut bezahlten Jobs auf Master und - Bachelorniveau. Die werden Ewigpraktikanten zu Hungerlöhnen.

Es zählt die soziale Stellung der Eltern und ihr Vitamin B und nicht die eigene Leistung des Nachwuchses. Sind die Eltern aus niedrig sozialem Niveau, dann wird es ihr Nachwuchs auch werden.

Wir leben eben in einer vergaunerten Klassengesellschaft, wo jeder sich selbst der Nächste ist.

Bist Du arm, so wird Dein Nachwuchs arm werden, bist Du reich, so schmarotzt Du ohne eigenen erbrachten Arbeitsanteil auf Kosten der Gesellschaft.

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
...

übrinx leisten kleine einkommen prozentual gesehen den größten beitrag (gemessen am einkommen) was die finanzierung des staates angeht... da geht nämlich alles netto dafür drauf, zu überleben... während höhere einkommen mehr mit ihrem geld anfangen können, was keine steuern kostet... is aber egal nämlich NICHT das thema...
Übrigens geht der Armutsforscher und Sozialkritiker Prof. Butterwege in der ARD-alpha-Fernsehreihe "Wer verdient, was er verdient" nicht von der Erfüllung der Lohn- und Gehaltsgeredchtigkeit davon aus, ob Derjenige eine leistungsorientierte Arbeit erbringt, sondern von der Frage, welche Arbeit bringt der Gesellschaft einen Nutzen für wen, für wie viele und für welche Zeitdauer.

Nach diesem Maßstab sollte der Höhe nach vergütet werden und nicht von der sozialen Herkunft, Stellung, Bildungsgrad, Berufserfahrung usw.

Eine Kollektivvergütung ist besser als eine Individualvergütung, weil so der soziale Kitt der Gesellschaft den Zusammenhalt und Frieden fördert

Prof. Butterwege und Ulrich Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtsverband orientieren sich seit einiger Zeit links.

Zitat von Jungpionier Beitrag anzeigen
Ich finde das faszinierend. Zu sagen:

Und dann nicht sofort das Ränzlein zu schnüren um dorthin aufzubrechen, wo diese Löhne nachweislich bezahlt werden. Ich verstehe es nicht. Bitte erkläre es mir. Wie kann man als z.B. junger Mensch sich irgendwo wie einen Lappen behandeln lassen, um dann nicht von dort zu verschwinden. Aus romantischen Gründen? Weil die alten Eltern dort leben? Weil einem die Freunde wichtig sind? Darauf zu warten, daß der Berg zu einem kommt, ist irrational.
Zwischen Abhauen wollen und abhauen können oder dürfen liegen Welten!!!!

Alg-II-Empfängern wird das Abhauen verboten - ohne Zusage vom Amt!!! Hast Du schon mal was von der Erreichbarkeitsanordnung gehört?

Du darfst Deinen Wohnort nicht ohne Zustimmung von der Arbeitsagentur oder Jobcenter verlassen und auch nur dann, wenn Du Deiner Mitwirkungspflicht auf Jobsuche nachkommst Ansonsten hast Du in Deiner Wohnung und Wohnort im offenen Strafvollzug zu verbleiben.

Die 2. Abhauenshürde ist die Höhe des ALG II selbst - bei den hohen Unterhalts- und Reparaturkosten eines eigenen fahrbahren Untersatzes oder ständig steigender Verkehrstarife des ÖPNV kannst Du Dir das Abhauen abschminken.

Und Du mußt Dich zusehens aus eigener Kraft selbst versorgen können. Jetzt sind wir schon soweit, daß Kommunen den Flüchtlingen und Erwerbslosen Kleingartenparzellen zwecks Selbstversorgung anbieten, weil gebrechlich gewordene Altersrentner diese Parzellen nicht mehr bewirtschaften können und diese aufgeben.

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
2500 ist auch für einen qualifizierten Facharbeiter wenig, Armutsrente garantiert, wenn man nicht privat vorsorgt!

Dass viele nicht einmal mehr das erreichen, ist umso skandalöser. Ich kenne jetzt auch keine Region, wo das wirklich besser sein soll.

Darum ging es hier aber auch nicht.
Doch, doch, um diese sozialen Randzonen geht es auch, denn sie fallen unter den Begriff Sozialabgaben - siehe Thementitel!!!! Dazu zählen auch die AG- und AN-Anteile zu den Sozialversicherungen - also der KV, PV, RV, AV und UV.

Und wer privat vorsorgt, wird durch die Riester- und Rüruprente auch über den Tisch gezogen.

Mittlerweile gibt es Knatsch zu den Betriebsrenten, wenn sie über eine betriebliche Direktversicherung entstanden sind. Von solchen Betriebsrenten hat der Unternehmer seinen Nutzen. Darauf mußte er keine Lohnsteuern und keine Sozialversicherungsanteile bezahlen.

Diese Betriebsrentner schmiert es jetzt im Ausschüttungsfall an. Ein Teil ihrer damaligen betrieblichen Altersrenten sind durch Geldumwandlung entstanden. Sie haben also während ihres Erwerbslebens auf einen Teil ihrer Verdienste verzichtet, weil sie direktversichert waren.

Damals wurde Ihnen versprochen, daß diese späteren direktversicherten Betriebsaltersrenten steuerfrei und beitragsfrei zur KV und PV werden.

Jetzt lästert Pippi Langsstrumpf-Nahles über diese direktversicherten Betriebsaltersrentner, weil sie beide Anteile - die Arbeitgeber- und die Arbeitnehmeranteile zur KV und PV abführen müssen.

Also wer hat einen Vorteil von den direktversicherten Betriebsaltersrenten?

Die lügende und betrügende Unternehmerbande mit ihren Unternehmerparteienhaufen und die Versicherungen. Und die Vetriebsleute, die diese Versicherungen auf Betriebsaltersrente verscheuern, kassieren im 1. Monat der Laufzeit ihre Vertriebsprovision in voller Höhe statt anteilsmäßig verteilt über die gesamte Laufzeit.

Die Unternehmer sparten sich auf den geldumgewandelnden Arbeitsverdiensten ihrer Belegschaften die Lohnsteuern und Sozialbeiträge und die Versicherungen schließen generell den Anspruch auf Betriebsaltersrente aus, wenn man nicht eine Mindestmitgliedschaftsdauer als Betriebsangehöriger absolviertt hat.

Außer Spesen nichts gewesen oder organisierter Sozialbetrug durch Unternehmerparteien und Versicherungen.

siehe aus der letzten Ausgabe der Zeitschrift "Guter Rat" den Beitrag über direktversicherte Betriebsaltersrenten.

Betriebliche Altersvorsorge: Risiko Jobverlust | Versicherungen und Geld | Geld | Guter Rat

Die BRD besteht aus so vielen Spielarten von Hinterlist und Heimtücke, die politisch gewollt und organisiert wird, aber macht medienmäßig auf geheuchelt volksverbunden.

Schön für Maschmeyer und Consorten.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2017, 19:37   #23
 
Registriert seit: 07.12.2016
Beiträge: 68
Jungpionier
Du darfst nicht voten!
1
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Die BRD besteht aus so vielen Spielarten von Hinterlist und Heimtücke, die politisch gewollt und organisiert wird, aber macht medienmäßig auf geheuchelt volksverbunden.
Aber, aber...

Daß bei einem solchen Vertrag Abschlusskosten entstehen und sich der Versicherungsvertreter als Allererster bedient, weiß doch Jeder. Gilt auch für Lebensversicherungen. Solche Verträge sind wirklich (wie früher mal die Ehe) für ein ganzen Arbeitsleben gedacht und können sich lohnen. Wer allerdings vorher aussteigt, ist gekniffen.

Letztlich wollte der Arbeitnehmer dem Finanzamt ein Schnippchen schlagen und einen Teil seines Lohnes steuerfrei erhalten. Kann gut gehen - muß aber nicht. Bei einem monatlichen Betrag (ich hab' mal nachgerechnet) von 200 € ist das ohnehin Killefit. Zumal es sich ja augenscheinlich nicht um einen Vertrag handelte, bei dem der Arbeitgeber einen Anteil zuschießt.
Jungpionier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2017, 18:54   #24
Elo-User/in
 
Registriert seit: 09.10.2012
Beiträge: 1,885
Bananenbieger
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

Sagen wir es so: Vor 2002 hat sich eine Betriebsrente rentiert. Da hat sich mancher Rentner über ein üppiges monatliches Geschenk gefreut.

Aber in den Nuller-Jahren wurde klammheimlich von Politikern die Betriebrente zu negativen Beitragszahlungen seitens des AN gewechselt.
Jetzt hat der AN wenig davon eine Betriebsrente abzuschließen.

Auch wird eine Betriebsrente meistens nur bei Altersrente ausbezahlt. Bei EU-Rente bekommt man meistens (kommt auf den Vertrag an- aber wer denkt schon im gesunden Alter daran? Wenige) nichts.
__

______________________________________________
Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
---
Wenn jemand sagt: Die Zeit heilt alle Wunden! ...dann hau ihm in die Fresse und sag: Warte...wird gleich besser!
---
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen…
(Philosoph Jean-Paul Sartre 1905-1980)
Bananenbieger ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2017, 11:49   #25
 
Registriert seit: 07.12.2016
Beiträge: 68
Jungpionier
Du darfst nicht voten!
-1
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Veränderungen bei Steuern und Sozialabgaben: Kleine Einkommen, kleine Entlastung

Zitat von Bananenbieger Beitrag anzeigen
Auch wird eine Betriebsrente meistens nur bei Altersrente ausbezahlt. Bei EU-Rente bekommt man meistens (kommt auf den Vertrag an- aber wer denkt schon im gesunden Alter daran? Wenige) nichts.
Das klingt hier aber ganz anders:

Zitat:
Bei der Erwerbsunfähigkeitsrente oder der Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit kann es nur zu einer Minderung kommen, wenn man die Hinzuverdienstgrenze überschreitet. Da die Betriebsrente aber nicht als Zuverdienst gewertet wird (kein Einkommen gem. § 96a SGB VI) haben beide Renten keinerlei Auswirkung auf einander.
wird die betriebsrente auf die erwerbsunfähigkeitsrente angerechnet? (Rente, Rentenversicherung, Rentenanrechnung)

Was stimmt denn?
Jungpionier ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht Thema bewerten
Thema bewerten:


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Wird eine kleine Jahresdividende vom jobcenter als Einkommen angerechnet? klaramars Allgemeine Fragen 4 14.06.2015 13:40
Abgangszeugnis, Eingliederungsvereinbarung, Frust: Kleine Kinder, kleine Sorgen... rayuell Allgemeine Fragen 1 16.07.2010 16:42
Kleine EU-Rente aus Lebensversicherung wird voll angerechnet als Einkommen lehenanne Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente 2 30.12.2008 17:09
Steinbrück will Sozialabgaben statt Steuern senken Paolo_Pinkel Archiv - News Diskussionen Tagespresse 2 18.12.2008 14:37
Aktionsvorschlag bzgl. der Verschwendung von Steuern und Sozialabgaben schlaraffenland AGENTURSCHLUSS/Aktionen 4 06.07.2008 15:40


Es ist jetzt 08:38 Uhr.


Powered by vBulletin; (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland