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Linke und Hartz IV Hier bitte alles zur Partei DIE LINKE. und Hartz IV


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Alt 08.09.2009, 00:46   #176
Ralf Hagelstein->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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Ralf Hagelstein
Reden AW: So viel kosten die Linken

Zitat von garnichtgut Beitrag anzeigen

Falsche Überschrift.

Sie muß lauten:

Soviel holt Die Linke. rein.
__

"Zynisch ist nicht der Satiriker, sondern die Gesellschaft." Gabriella Lorenz

PeNG! Aktive Erwerbslose und Geringverdiener e.V.
Hamburg
Ralf Hagelstein ist offline  
Alt 08.09.2009, 01:00   #177
Sancho
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Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von Ralf Hagelstein Beitrag anzeigen
Zitat:
Soviel holt Die Linke. rein.
10% und Oppositionsbank

 
Alt 08.09.2009, 02:01   #178
Braunes Hartz
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Braunes Hartz
Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
...inhaltlich wird aber in so gut wie allen Threads das Thema Linke behandelt.
Ist das ein Wunder, so wie die Unterschicht von allen Spießerparteien behandelt wird, als Heloten, Staatssklaven ?

Zitat:
..., dass jene, die nicht im Linsparteienchor mitsingen wollen diffamiert werden.
Das bildest Du Dir nur ein.
Ich bin übrigens, obwohl ich die Linkspartei wähle, für eine knappe schwarz-gelbe Regierung und damit nach langer Zeit wieder für eine starke, bissige Opposition, die die Regierung vor sich hertreibt.

Was willst Du mehr ?


.
__

"Arbeit macht frei !"... nein, sie versklavt. Bitte lesen: Manifest gegen die Arbeit - eine fundierte Analyse des Arbeitsirrsinns und eine Watsche für die braunen und braunroten Arbeitsanbeter. Arbeit ist kein Selbstzweck ! Sind wir Irre, die eine "Beschäftigung" brauchen, weil wir sonst "durchdrehen" ?

Hey, Internet, I'm back !
Braunes Hartz ist offline  
Alt 08.09.2009, 02:27   #179
Drueckebergerin
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Drueckebergerin
Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat:
..., dass jene, die nicht im Linksparteienchor mitsingen wollen diffamiert werden.
hhmmmmm.... ist man diffamiert, weil man sich diffamiert fühlt?
Wen haben dr.byrd, Ralf H. oder ich [andere die sich als MG von DieLi bezeichnen, kenne ich nicht persönlich, aber ich führe mal noch animas an, mit dem ich PN- und mail-Kontakt habe :-) ] diffamiert ???
Diffamierung (Verleumdung)

Leute, kommt mal wieder runter, und besinnt Euch auf das Wesentliche !
Und das ist:
Hartz IV muß weg!





__

Grüße aus Bärlin
500 - 30 - 10 netto....... Hartz IV muß weg !

Die Reichen sind so unersättlich, die wollen alles besitzen, sogar die Armut!
Don`t dream it - be it !
Der beste Weg, einen schlechten Vorschlag vom Tisch zu fegen, besteht darin, einen Besseren zu machen !
Hier gibt`s nur Erfahrungsaustausch, keine Rechtsberatung !
Drueckebergerin ist offline  
Alt 08.09.2009, 03:24   #180
Sancho
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Standard AW: So viel kosten die Linken

und immer wieder die gleichen platten Phrasen "einzige Partei", "setzt sich für uns Elos ein", "Hartz IV muss weg". Wird immer langweiliger.

Wundert mich nicht, wenn die Leute an den Ständen eher achtlos vorbei laufen, denn das geht schon seit 2005 so. Bleibt man dann stehen und hört zu, wird auch nichts Neues erzählt.

 
Alt 08.09.2009, 04:34   #181
isabel
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isabel
Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von Braunes Hartz Beitrag anzeigen
Ich bin übrigens, obwohl ich die Linkspartei wähle, für eine knappe schwarz-gelbe Regierung und damit nach langer Zeit wieder für eine starke, bissige Opposition, die die Regierung vor sich hertreibt.

Was willst Du mehr ?


.
Braunes Hartz, was hat Dich zu dieser Aussage bewegt?

Nach 3 Wochen bin ich wieder online.
Ich muss feststellen, dass die Gegner der Partei Die Linke irgendwie das Forum beherrscht haben.
Das P.5. von GG (Meinungsfreiheit) gilt auch für die Befürwörter und Mitglieder der Linkspartei, so gesehen, auch.
Die Argumente für die Politik von Den Linken wurden schon tausendmal geschrieben. Neue Argumente gibt es nicht: weder für Die Linken noch für die andere Parteien.
@Sancho: hast Du mal gezählt, wievielmal Du Argumentenlosigkeit angemahnt hattest? Wo sind denn Deine Argumente?

Zitat:
und immer wieder die gleichen platten Phrasen "einzige Partei", "setzt sich für uns Elos ein", "Hartz IV muss weg". Wird immer langweiliger.
Wenn Du es langweilig betrachtest, dass Menschen in der H4 Falle sich wehren, dann empfinde ich es als Beleidigung. Meiner Meinung nach, sind es nicht nur "platte Phrasen". Und wer sonst setzt sich annährend für die Erwerbslosen ein? Natürlich, es gibt außenparlamentarische Bewegungen. Ich meine es: parlamentarisch.
Wir, Erwerbslosen, haben kein Lobby, also, es ist schon richtig, dass wir zusehen, wer uns vertretten kann.
Ansonsten: was verlangst Du von Mitgliedern der Partei Die Linke?
Selbstkritik?
Die gibt es, intern.

Was hättest Du von einen Bäcker gehalten, der seine eigene Produkte kritisiert, und den Kunden empfiehlt, bei der Konkurenz einzukaufen?
Ist doch nicht logisch, oder?
Das verlangst Du aber von der Linksbewegung allgemein.

@ B.Trüger
Du darfst eigene Meinung haben und die öffentlich vertretten, aber Du darfst Deine Meinung Keinen aufzwingen. Woher willst Du wissen, dass Die Linke in der Zukunft sich so verhalten wird, wie Du es meinst? Ist für Dich Die Linke nicht links genug?

@ Drückie
Du hast meine Bewunderung. Lass Dich nicht unterkriegen.
H4 muss weg!!!
Manchmal verstehe ich die Menschen nicht, die für sich Meinungsfreiheit beanspruchen, ohne die andere Meinung gehört zu haben und zu respecktieren.(zu verstehen).

MfG
Isabell

PS
Bitte um Verzeiung für meine Schrifftfehler.
__

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Art.1 P.1GG

Damit das auch so bleibt:
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,!


Aus Solidarität und als Ausdruck meines Protests gegen die Kriminalisierung der freien Meinungsäußerung:
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten."
(Adorno)

Venceremos!
isabel ist offline  
Alt 08.09.2009, 04:56   #182
Sancho
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Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat:
@Sancho: hast Du mal gezählt, wievielmal Du Argumentenlosigkeit angemahnt hattest? Wo sind denn Deine Argumente?
Nimm mal Deine Scheuklappen ab, dann liest Du jede Menge, aber alles was nicht verstanden werden will, ist gerade für "Euch Profis" nichts.

Ansonsten bin ich Wähler und Ihr solltet Argumente bringen, die scheint aber keiner zu haben.

Wenn Ihr nicht mehr an "Argumenten" zu bieten habt, als Unterstellungen, nichts verstehen wollen oder alle, die nicht "eurer Philosophie" folgen wollen in irgendeine Ecke drängen wollt, dann bringt gerade Ihr genau die Argumente, die Linken nicht zu wählen.

Vom eigenen Unvermögen, nicht mal die einfachsten politischen Dinge zu erkennen bzw. erkennen zu wollen, gleichzeitig aber auch die Leute mit heuchlerischen Geschwätz von "einzige Partei" über "Hartz IV abschaffen" und anderen leeren Versprechungen, kommt doch gerade von dieser "linken" Seite nur heiße Luft, dazu noch gegenseitiges Schulterklopfen, aber erst recht nicht Gescheites.

Politik ist mehr, als anders denkende Wähler zu vergraulen und genau da lernt hier keiner dazu. Man kloppt auf Wähler ein, will aber deren Stimmen und dann ist man auch noch so ... und schreibt auch noch "Deine Stimme brauchen wir nicht". Wer so kurzsichtig denkt, braucht sich auch nicht zu wundern, das die Zustimmung der Bevölkerung gerade durch solche "linken Parteisoldaten" abnimmt.

Also redet Euch weiter alles schön, aber Macht oder Regierungsverantwortung im Bund wird dieLinke nicht bekommen, denn dafür sorgen diese "Mitglieder schon selbst.

 
Alt 08.09.2009, 05:58   #183
Redwing
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Redwing
Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
"lustig", die "Statements" dazu.
Sancho, willst du nicht allmählich zugeben, von den neoliberalen KED-Parteien oder ihrer Wirtschafts- und Reichenlobby bezahlt zu werden, um hier (und in anderen Foren?) solch systempopulistische Propaganda abzusondern und dafür zu sorgen, daß die größten der vielen Systemopfer ihre Henker auch noch wählen statt ihre Erlöser?

Zu was KED-Politik (Kapitalistische Einheitspartei Deutschland (Schwarzgelbrotgrün) geführt hat, sehen wir gerade (wieder). Erstrecht seit der neoliberalen Pervertierung unter Schröder- ein falscher Weg, der unbelehrbar weitergegangen wurde und direkt in die gefällelastige Krise führte, und innerhalb der KED ist kein wirkliches Umdenken in Sicht. Die Kaufkraft der Massen- für dieses System unabdingbar- wird weiter und weiter torpediert durch Sozialstaatsabriß und Dumpinglöhne und somit Armut und Instabilität ausgeweitet. Länder wie die USA und Japan, die solch kranker Doktrin noch länger und übler frönten, stecken auch dementsprechend tiefer in der Krise. Wie kann man sich also ernsthaft noch an solchen Vorbildern orientieren?
Da ist es doch eher das einzig wirksame Mittel, eine stabilisierende Rückverteilung von oben nach unten zu initiieren, indem man MEHR Sozialstaat einführt, eine WIRKLICH progressive Vermögenssteuer einführt, und HÖHERE Löhne zahlt! Und Arbeit wird mit Sicherheit nicht attraktiver, weil der Lohn gleichbeschissen bleibt und ein AL weniger bekommt; die wird attraktiver, wenn der AN MEHR bekommt und das Arbeitsklima und die Arbeitszeiten stimmen.

Ich bin ja eh für ein anderes System, das von vorneherein und durch und durch auf Ausgewogenheit basiert (siehe meine Flaggtexte), aber selbst wer dieses System (natürlich mit einigen unabdingbaren Veränderung) noch (zumindest 'ne Zeit lang) retten will, kommt um gefälleabbauende Rückverteilung von oben nach unten und mehr Soziales generell nicht herum. Wer was Anderes erzählt, wird scheitern oder lügt systempopulistisch.
Und wenn plötzlich Milliarden irgendwelchen Banken und Unternehmen reingepulvert werden können, dann können auch Löhne und Sozialleistungen etwas erhöht werden! Dieses "Sachzwang"totschlag"argument" ist unglaubwürdiger denn je! Ein Blick auf objektive Gefällestatistiken reicht ebenfalls, um zu erkennen, daß sehr wohl genug Geld vorhanden ist- das ist nicht plötzlich simsalabim weggezaubert worden-, nur eben immer falscher verteilt.

Die Linke ist, wie tausendmal gesagt, noch zu lasch, aber ein ausbaufähiger Schritt in die richtige Richtung und derzeit und wohl auf längere Sicht die aussichtsreichste Bündelungsstelle für den (parlamentarischen) sozialen Widerstand gegen den neoliberalen, menschenfeindlichen Großangriff der KED-Wirtschaftsmarionetten. Das darf sich nicht zu sehr aufsplitten, und daß die Wahl der Krisenverursacher und -fortsetzer überhaupt das Falscheste ist, was man tun kann, muß ich ja wohl nicht erst noch erwähnen. Die wahren Populisten und Demagogen mit ihren Versprechungen von Steuersenkungen trotz Milliardendefizit, mit ihren Lügen von Vollbeschäftigung, die sich, trotz immer dreister gefälschter Hellziffer der AL, nicht abzeichnet, mit ihrem wenige Jahre alten Geblubber von der Nullverschuldung, und nun werden alle Rekorde der Schuldenmachung gesprengt, usw.. WER steht nun für heiße Luft?

Wählt (Die) Linke und keine rückgratlosen, asozialen Systempopulisten mehr!
Redwing ist offline  
Alt 08.09.2009, 06:05   #184
Braunes Hartz
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Braunes Hartz
Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von isabel Beitrag anzeigen
Braunes Hartz, was hat Dich zu dieser Aussage bewegt?
isabel, - von den Maledieven zurück ?

Ja, der Thread hier hat etwas Irres an sich. Man kann seitenlang wohlfundiert mit guten Quellen argumentieren, aber es kommt immer das gleiche Pöpeln zurück. Das sind Sozialdemokraten, die immer noch nicht kapiert haben, daß wir nicht mehr in der Zeit Willi Brandt's leben und ihre geliebte Partei heute der Todfeind der Unterschicht ist, schlimmer als die Geldpartei, die FDP. Irgendwann werden sie's merken, sie brauchen halt noch etwas Zeit.


Wegen Schwarz/Gelb mache ich heute oder morgen mal einen eigenen Thread auf. Hier hat das keinen Zweck.


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Braunes Hartz ist offline  
Alt 08.09.2009, 06:08   #185
isabel
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isabel
Standard AW: So viel kosten die Linken

Hallo, Sancho,
ich habe keine Scheuklappen. Ich versuche einfach meine Meinung zu vertretten.
Unterstellungen - ist gut.
Aber - von welcher Seite?
Es ist schon lustig, was Du da schreibst. "Unvermögen"???
Ich bin kein Profie. Das weisst Du auch.
Deswegen meine Meinung ins Lächerliche zu ziehen: finde ich einfach unfaer.
Noch eine schöne Nacht
Isabell
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isabel ist offline  
Alt 08.09.2009, 06:17   #186
Sancho
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Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von Redwing Beitrag anzeigen
Sancho, willst du nicht allmählich zugeben, von den neoliberalen KED-Parteien oder ihrer Wirtschafts- und Reichenlobby bezahlt zu werden, um hier (und in anderen Foren?) solch systempopulistische Propaganda abzusondern und dafür zu sorgen, daß die größten der vielen Systemopfer ihre Henker auch noch wählen statt ihre Erlöser?

Zu was KED-Politik (Kapitalistische Einheitspartei Deutschland (Schwarzgelbrotgrün) geführt hat, sehen wir gerade (wieder). Erstrecht seit der neoliberalen Pervertierung unter Schröder- ein falscher Weg, der unbelehrbar weitergegangen wurde und direkt in die gefällelastige Krise führte, und innerhalb der KED ist kein wirkliches Umdenken in Sicht. Die Kaufkraft der Massen- für dieses System unabdingbar- wird weiter und weiter torpediert durch Sozialstaatsabriß und Dumpinglöhne und somit Armut und Instabilität ausgeweitet. Länder wie die USA und Japan, die solch kranker Doktrin noch länger und übler frönten, stecken auch dementsprechend tiefer in der Krise. Wie kann man sich also ernsthaft noch an solchen Vorbildern orientieren?
Da ist es doch eher das einzig wirksame Mittel, eine stabilisierende Rückverteilung von oben nach unten zu initiieren, indem man MEHR Sozialstaat einführt, eine WIRKLICH progressive Vermögenssteuer einführt, und HÖHERE Löhne zahlt! Und Arbeit wird mit Sicherheit nicht attraktiver, weil der Lohn gleichbeschissen bleibt und ein AL weniger bekommt; die wird attraktiver, wenn der AN MEHR bekommt und das Arbeitsklima und die Arbeitszeiten stimmen.

Ich bin ja eh für ein anderes System, das von vorneherein und durch und durch aus Ausgewogenheit basiert (siehe meine Flaggtexte), aber selbst wer dieses System (natürlich mit einigen unabdingbaren Veränderung) noch (zumindest 'ne Zeit lang) retten will, kommt um gefälleabbauende Rückverteilung von oben nach unten und mehr Soziales generell nicht herum. Wer was Anderes erzählt, wird scheitern oder lügt systempopulistisch.
Und wenn plötzlich Milliarden irgendwelchen banken und Unternehmen reingepulvert werden können, dann können auch Löhne und Sozialleistungen etwas erhöht werden! Dieses "Sachzwang"totschalg"argument" ist unglaubwürdiger denn je! Ein Blick auf objektive Gefällestatistiken reicht ebenfalls, um zu erkennen, daß sehr wohl genug Geld vorhanden ist- das ist nicht plötzlich simsalabim weggezaubert wordern-, nur immer falscher verteilt.

Die Linke ist, wie tausendmal gesagt, noch zu lasch, aber ein ausbaufähiger Schritt in die richtige Richtung und derzeit und auf längere Sicht die aussichtsreichste Bündelungsstelle für den sozialen Widerstand gegen den neoliberalen, menschenfeindlichen Großangriff der KED-Wirtschaftsmarionetten. Das darf sich nicht zu sehr aufsplitten, und daß die Wahl der Krisenverursacher und -fortsetzer überhaupt das Falscheste ist, was man tun kann, muß ich ja wohl nicht erst noch erwähnen. Die wahren Populisten und Demagogen mit ihren Versprechungen von Steuersenkungen trotz Milliardendefizit, mit ihren Lügen von Vollbeschäftigung, die sich, trotz immer dreister gefälschter Hellziffer der AL nicht abzeichnet, mit ihremwenige jahre alten Geblubber von der Nullverschuldung, und nun wirden alle Rekorde der schuldenmachung gesprengtm, usw.

Wählt (Die) Linke und keine rückgratlosen, asozialen Systempopulsten mehr!
Liest Du eigentlich auch mal andere Texte oder schreibst Du einfach mal drauf los?

Das die Kaufkraft gestärkt werden muss, um überhaupt einen kleinen Aufschwung, der auch nicht herbeigeredet wird, zustande kommen kann, habe ich öfters geschrieben, genauso wie die "großen" Parteien genau das Gegenteil machen, was eigentlich notwendig ist und das habe ich nicht nur ein Mal geschrieben, sondern dutzende Male.

Das ich aber den Linken weder traue noch vertraue hat eher was mit ihren Versprechungen zu tun. Die Versprechen Sachen, obwohl sie selbst genau wissen, das sie es nicht schaffen werden, auch wenn sie sie mit 20 oder 25% wieder einziehen. Hartz IV z. B. kann man nicht "einfach mal so" abschaffen und wenn die immer wieder das Gleiche erzählen, dann lügen sie bewusst und damit genau die an, die sie ja angeblich vertreten wollen.

Warum soll man dann eine Partei wählen, die genauso lügt, betrügt und verar...t wie die anderen Parteien auch?

Warum soll ich mich von Leuten besser vertreten fühlen, die doch im Grunde genommen genauso wenig Ahnung von den Problemen eines Arbeitsuchenden wissen, als andere Politiker aus anderen Parteien? Die wissen auch nur das über Hartz IV, was ihnen erzählt wurde.

Wo sind auf den Landeslisten Erwerbslose, Hilfsarbeiter usw. mit denen man sich eher identifizieren kann, als mit Gewerkschaftern, Beamte, Angestellte oder Unternehmer?

"Ausbaufähig" sind die auch nicht, denn wie in den anderen Parteien sind auch nur Machtpolitiker an den obersten Stellen, die alles versprechen, nur damit sie gewählt werden.

Zitat:
Sancho, willst du nicht allmählich zugeben, von den neoliberalen KED-Parteien oder ihrer Wirtschafts- und Reichenlobby bezahlt zu werden, um hier (und in anderen Foren?) solch systempopulistische Propaganda abzusondern und dafür zu sorgen, daß die größten der vielen Systemopfer ihre Henker auch noch wählen statt ihre Erlöser?
und wieder genau das übliche Blabla, "wer nicht für uns ist, kann nur von der anderen Seite sein".

Eure Paranoia will ich weder haben noch wählen.
 
Alt 08.09.2009, 06:23   #187
Sancho
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Zitat von isabel Beitrag anzeigen
Hallo, Sancho,
ich habe keine Scheuklappen. Ich versuche einfach meine Meinung zu vertretten.

Die aber doch sehr einseitig ist.

Unterstellungen - ist gut.

Hauptbeschäftigung bei einigen Linken

Aber - von welcher Seite?

immer die, die fragt, also von "Links"

Es ist schon lustig, was Du da schreibst. "Unvermögen"???

Wie soll man sonst dieses ständig gleichlautende Gelaber Deiner "Parteigenossen" nennen? Wissen ist es zumindest nicht.


Ich bin kein Profie. Das weisst Du auch.

Weis ich.

Deswegen meine Meinung ins Lächerliche zu ziehen: finde ich einfach unfaer.

Habe ich nicht, war allgemein gehalten.

Noch eine schöne Nacht
Isabell
 
Alt 08.09.2009, 07:21   #188
kleinchaos
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Also der Schrott von Redwing
Zitat:
Sancho, willst du nicht allmählich zugeben, von den neoliberalen KED-Parteien oder ihrer Wirtschafts- und Reichenlobby bezahlt zu werden, um hier (und in anderen Foren?) solch systempopulistische Propaganda abzusondern und dafür zu sorgen, daß die größten der vielen Systemopfer ihre Henker auch noch wählen statt ihre Erlöser?
ist ja mal wieder typisch.

Wenn jemand versucht die Wahlkampfparolen auf den Prüfstand zu nehmen und kritisch hinterfragt ist er vom "feindlichen Lager", macht hier Verrisspolitik gegen die Linke etc etc.
Wenn jemand die Rechte des GG auch für den "Gegner" einfordert, ist er Schreiberling von allen Parteien (außer Links natürlich), und natürlich bezahlt.

Und wenn wir schon beim Bezahlen sind: Ich fordere 10€ Mindestlohn (für jeden meiner Beiträge) Das wärs doch.

Ich finde es verdammt schade, dass Mitglieder der Linkspartei immer noch nicht begriffen haben, was in den Zielen und in der Satzung der eigenen Partei steht. Bzw arbeiten sie voll dagegen.
Ich zitiere nochmal die Präambel aus der Bundessatzung
Zitat:
Präambel

Verwurzelt in der Geschichte der deutschen und der internationalen Arbeiterbewegung, der Friedensbewegung und dem Antifaschismus verpflichtet, den Gewerkschaften und neuen sozialen Bewegungen nahe stehend, schöpfend aus dem Feminismus und der Ökologiebewegung, verbinden sich ihre Identität erweiternd demokratische Sozialistinnen und Sozialisten und Mitglieder der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit zu der neuen Partei DIE LINKE mit dem Ziel, die Kräfte im Ringen um menschenwürdige Arbeit und soziale Gerechtigkeit, Frieden und Nachhaltigkeit in der Entwicklung zu stärken. DIE LINKE strebt die Entwicklung einer solidarischen Gesellschaft an, in der die Freiheit eines jeden Bedingung für die Freiheit aller ist. Die neue LINKE ist plural und offen für jede und jeden, die oder der gleiche Ziele mit demokratischen Mitteln erreichen will.
Grade der letzte Satz wird von den eigenen Mitgliedern sträflichst missachtet, hier in diesem Forum zumindest.
Und weils so schön ist noch der § 4 der Satzung, 2. Absatz:
Zitat:
(2) Jedes Mitglied hat die Pflicht,
  1. die Grundsätze des Programms der Partei zu vertreten und die Satzung einzuhalten,
  2. die satzungsgemäß gefassten Beschlüsse der Parteiorgane zu respektieren,
  3. regelmäßig seinen satzungsgemäßen Mitgliedsbeitrag zu bezahlen,
  4. bei Wahlen für Parlamente, kommunale Vertretungskörperschaften und sonstige Wahlämter nicht konkurrierend zur Partei anzutreten.
Was hier von einigen vertreten wird sind Alleinherrschaftsanspruch, antidemokratisches Verhalten, Diffamierung, anderen Parteien und deren Mitgliedern und Sympathisanten gegenüber ehrverletzendes Verhalten, usw usf.
Das ist nicht im Sinn der Linken. Das ist nicht satzungsgemäß und durch diese nicht autorisiert. Ich wiederhole nochmal: es ist sogar parteischädigend. Da sollte sich ein animas mal drüber Gedanken machen, wo er denn nun steht.

Die Linke ist eine DEMOKRATISCHE Partei. Was man unter Demokratie zu verstehen hat wird bei Wikipedia recht eingängig erklärt Demokratie – Wikipedia

In der SED gab es regelmäßig das Parteilehrjahr. Vielleicht sollte die Linke das wieder einführen, um ihre Genossen zu schulen im Sinne der Partei und der Demokratie.
Denn die Linke ist nicht angetreten um die Allein- und dann die Weltherrschaft zu beanspruchen, sondern sie ist sich sehr wohl bewusst und weis es zu schätzen, in einem Mehrparteiensystem zu agieren.
 
Alt 08.09.2009, 12:42   #189
Hotti
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Hotti
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Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
Also Hotti, bei allem gebührenden Respekt aber genau dies ist eine naive Sichtweise.
Zum Einen ist bereits die Handlungsweise der Die Linke auf Länderebene bezeichnend, des weiteren hatte man diese Annahme auch damals bei der Gründung von Bündnis 90/Grünen.

Nun, was daraus geworden ist, ist deutlich zu sehen. Sei mir nicht böse aber die Die Linke wird so werden, wie alle anderen Parteien. Das auszublenden und auf "good will" zu plädieren, wo bereits heute schon ab zu zeichnen ist: hat die Die Linke Macht, übt sie diese gnadenlos aus, auch gegen Erwerbslose und andere Benachteiligte - wie beispielsweise Kinder. Das wird dann mit der schwierigen Haushaltslage entschuldigt. Das aber die Die Linke genau hier, auf Grund dessen, dass es diese schwierige Haushaltslage gibt, nicht das umsetzt, was sie verspricht, nämlich sich die Gelder von jenen zu holen, die es haben, um die Defizite in den Kassen etwas zu beschränken, zeigt doch auch auf, dass alles nur hohles Gewäsch ist.

Dann kommt man nämlich: ja, wir verstehen ja die Anliegen aber bedenken sie doch bitte, dass wir nicht einfach hingehen können und die Leute, die Unternehmen, Millionäre usw. enteignen können, sondern das dies auf demokratischem Wege per Gesetz zu beschließen ist.

So und dann wären wir nämlich genau da, wo wir immer stehen. Am Anfang. Denn solche Gesetze werden nicht beschlossen, weil es dafür keine Mehrheit gibt und geben wird.
Zuerst einmal, wieso sollte ich böse sein? Wegen dem "naiv"? Als vieleicht etwas naiv habe ich mich doch selber bezeichnet. Weil du gegen DIE LINKE bist? Du musst wissen welche Meinung du vertrittst, das ist doch in Ordnung, und kein Grund böse zu sein. Nur habe ich eben eine andere Meinung zu DIE LINKE, wo aber auch nicht alles Gold ist was glänzt, aber wo ist das schon der Fall, und es allen recht zu machen ist unmöglich, das kann ich nicht, das kannst du nicht, das kann keiner. Eigentlich müsste ich doch die FDP wählen, wenn man Westerwelle glaube schenken würde, dass er die älteren die mit über 50 ihre Arbeit verloren unterstützen wolle, oder? Ich bin so ein 50er. Aber die FDP ist die asozialste Partei die wir haben. (ich gehe immer nur von meine Meinung aus, nicht falsch verstehen). Und wenn die mit der CDU/CSU zusammen........ich habe ja schon geschrieben was ich davon halte. Aber das zu mindest empfinde ich nicht als naiv. Es geht mir bei DIE LINKE auch nicht nur um Hartz.

1. Bundeswehrabzug aus Afghanistan
2. Zurück zur alten Rentenformel
3. Rentenalter zurück auf 65 Jahre
4. Mehr Rente für langjährige Einzahler mit wenig Lohn
5. Vermögenssteuer einführen

Nur mal um einige Beispiele zu nennen. Dazu kommt natürllich noch die verdammte Agenda 2010, die zurück geschraubt werden soll, zu mindest in einigen wichtigen Punkten.

Ich möchte auch keinen dazu bewegen DIE LINKE zu wählen, ich möchte nur meine Meinung schreiben, wie du auch. Und es ist doch eigentlich auch der Sinn einer Diskussion, dass nicht alle einer Meinung sind. Denn wenn alle einer Meinung wären, bräuchte man nicht zu diskutieren.

Aber ich beende von meiner Seite aus diesen Tread, denn sonst schreibst du wieder was, dann ich wieder, und am Ende schreiben wir immer wieder das gleiche. Das ist auch nicht böse gemeint, aber ist doch so oder nicht?



Gruss Hotti
__

Gruß Horst

Alles was ich hier nieder schreibe ist einzig und allein meine persönliche Meinung


Kein Ziel kann weiter sein, kein Weg kann schwerer sein, als es die Heimkehr ist in die Vergangenheit




Hotti ist offline  
Alt 08.09.2009, 12:50   #190
canigou
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Beiträge: n/a
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@Hotti:

Gerade in Threads rund um die Politik der Partei DIE LINKE schlagen die Wogen ja oftmals hoch.

Und deswegen finde ich Deinen Beitrag sehr wohltuend.

Zitat von Hotti Beitrag anzeigen
Ich möchte auch keinen dazu bewegen DIE LINKE zu wählen, ich möchte nur meine Meinung schreiben, wie du auch. Und es ist doch eigentlich auch der Sinn einer Diskussion, dass nicht alle einer Meinung sind. Denn wenn alle einer Meinung wären, bräuchte man nicht zu diskutieren.
 
Alt 08.09.2009, 14:39   #191
Stinkstiefel
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Ort: Michelshausen
Beiträge: 238
Stinkstiefel
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Daß mir jetzt keiner ausrutscht!
Stinkstiefel ist offline  
Alt 08.09.2009, 16:40   #192
mercator
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mercator mercator mercator
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Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Das ich aber den Linken weder traue noch vertraue hat eher was mit ihren Versprechungen zu tun. Die Versprechen Sachen, obwohl sie selbst genau wissen, das sie es nicht schaffen werden, auch wenn sie sie mit 20 oder 25% wieder einziehen. Hartz IV z. B. kann man nicht "einfach mal so" abschaffen und wenn die immer wieder das Gleiche erzählen, dann lügen sie bewusst und damit genau die an, die sie ja angeblich vertreten wollen.
Also bitte. Auch wenn du damit natürlich nicht unrecht hast, weil vieles aus dem Programm der Linken gegen die etablierten, wirtschaftsliberalen Parteien tatsächlich schwer bis gar nicht durchsetzbar ist, so muß ich dir hinsichtlich der Wahltrommeln, die ja nun alle Parteien rühren, sagen: komm mal runter von deinen hohen Ansprüchen und zurück ins wahre Leben. Wie soll denn deiner Meinung nach ein Wahlprogramm der Linken aussehen, das ja vor allem zunächst mal eigene, politische Ideen formulieren soll (die praktische Umsetzung steht bei jeder Partei auf einem ganz anderen Blatt)?

Soll es Etwa so formuliert werden:

"Also wir würden zwar gerne Hartz4 abschaffen, aber da wir realistischerweise nur bei etwa 10%+x landen, können wir das nicht so ohne weiteres. Und auch der Mindestlohn von 10€ wäre ja nicht schlecht, aber Leute, ihr wißt ja wie das ist mit Koalitionen und so - das geht mal eben nicht so einfach."

Natürlich ist das Unsinn. Denn wenn man ein Wahlprogramm formuliert, dann muß man selbstverständlich die Maximalziele benennen. Anhand dieser Ziele gibt sich eine Partei ein Profil und stellt Unterschiede zu anderen Parteien heraus. Würde man nur aufzählen, was in der einen oder anderen Koalition machbar wäre, dann gäbe das ein windelweiches Geblubber und niemand würde sich dafür interessieren. Eine Partei, die ein Wahlprogramm schreibt, wie du es forderst, schiesst sich von vornherein ins Aus.

Nochmal: es geht nicht darum, was in einer ohnehin schwer vorhersehbaren Koalition wie auch immer und wann auch immer zustande kommt, sondern es geht darum, eindeutige Schwerpunkte zu setzen und politisch-strategische Richtungen zu formulieren. Das bedeutet, alles, was in solch einem Programm steht ist ein wenig mit dem Blick auf den Horizont formuliert, während nach der Wahl, wenn es um praktische Politik geht, der Blick wieder zurück in Richtung Schuhspitzen geht. ;)

Und nebenbei: ich bin mir auch sicher, das kein Wähler so naiv ist zu glauben, eine Partei könne ihr ganzes Wahlprogramm durchsetzen. D.h., die Menschen verstehen durchaus, was es mit einem Wahlprogramm auf sich hat. Jedenfalls die meisten.
__

Prof. Dr.rer.pol. Michael Wolf: "[...] Vor diesem Hintergrund ist es meines Erachtens durchaus statthaft, die für Hartz4 Verantwortlichen in Politik und Verwaltung zwar nicht unbedingt im verfassungsrechtlichen, aber doch im politischen Sinne als "Verfassungsfeinde" zu bezeichnen, gegen die das Leisten von "Widerstand" nicht nur legitim, sondern auch geboten ist."
mercator ist offline  
Alt 08.09.2009, 17:11   #193
Sancho
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Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von mercator Beitrag anzeigen
Also bitte. Auch wenn du damit natürlich nicht unrecht hast, weil vieles aus dem Programm der Linken gegen die etablierten, wirtschaftsliberalen Parteien tatsächlich schwer bis gar nicht durchsetzbar ist, so muß ich dir hinsichtlich der Wahltrommeln, die ja nun alle Parteien rühren, sagen: komm mal runter von deinen hohen Ansprüchen und zurück ins wahre Leben. Wie soll denn deiner Meinung nach ein Wahlprogramm der Linken aussehen, das ja vor allem zunächst mal eigene, politische Ideen formulieren soll (die praktische Umsetzung steht bei jeder Partei auf einem ganz anderen Blatt)?

Wenn dieLinke oft als "ehrlichste Partei" hingestellt wird, dann ist "Hartz IV muss weg" zwar gut, aber ohne weitere Erklärung eben auch "unehrlich".
Wenn ein Kandidat der Linken sagen würde "Hatz IV muss weg ist unser langfristiges Ziel. Allerdings geht es nur mit Ihnen den Wählerinnen und Wählern, denn je mehr Einfluss wir im Bundestag und Bundesrat durch Ihre Wahl bekommen, umso eher kann Hartz IV (und auch andere Bürger belastenden Gesetze) gestoppt werden", währe für mich zumindest am Ehrlichsten, sogar wählbarer.


Soll es Etwa so formuliert werden:

"Also wir würden zwar gerne Hartz4 abschaffen, aber da wir realistischerweise nur bei etwa 10%+x landen, können wir das nicht so ohne weiteres. Und auch der Mindestlohn von 10€ wäre ja nicht schlecht, aber Leute, ihr wißt ja wie das ist mit Koalitionen und so - das geht mal eben nicht so einfach."

Siehe Oben.

Natürlich ist das Unsinn. Denn wenn man ein Wahlprogramm formuliert, dann muß man selbstverständlich die Maximalziele benennen. Anhand dieser Ziele gibt sich eine Partei ein Profil und stellt Unterschiede zu anderen Parteien heraus. Würde man nur aufzählen, was in der einen oder anderen Koalition machbar wäre, dann gäbe das ein windelweiches Geblubber und niemand würde sich dafür interessieren. Eine Partei, die ein Wahlprogramm schreibt, wie du es forderst, schiesst sich von vornherein ins Aus.

Wahlprogramme sind Wunschzettel, das müsste sogar jeder etwas Interessierte wissen.

Nochmal: es geht nicht darum, was in einer ohnehin schwer vorhersehbaren Koalition wie auch immer und wann auch immer zustande kommt, sondern es geht darum, eindeutige Schwerpunkte zu setzen und politisch-strategische Richtungen zu formulieren. Das bedeutet, alles, was in solch einem Programm steht ist ein wenig mit dem Blick auf den Horizont formuliert, während nach der Wahl, wenn es um praktische Politik geht, der Blick wieder zurück in Richtung Schuhspitzen geht. ;)

Deswegen kommt es ganz besonders darauf an, die WählerInnen anzusprechen und nicht ab zu schrecken. Richtig und Wichtige würde ich auch finden, das fast jeder Angesprochene auch einen "Vertreter" hat, der "auf gleicher Augenhöhe" mit einem diskutiert. Also ein Elo für einen elo, ein Arbeiter für einen Arbeiter, das nicht nur zu Wahlzeiten, sondern auch dazwischen, deshalb wäre eine ideale Besetzung der Vorstände auch so, das jede "Bevölkerungsschicht" genau so einen Vertreter im Vorstand seines/ihres KV, LV oder auch beim Bundesvorstand hat. Wie geschrieben, Idealbesetzung. Wenn jemand weis, das "seine Gruppe/Schicht" eine Stimme in den Vorständen hat, dann wird es eben interessanter als wenn irgendwelche Gewerkschaftsfunktionäre mit zig anderen Posten erzählen, das sie "die Erwerbslosen" genauso gut vertreten können.

Das wäre aber eher "eine Partei für alle".


Und nebenbei: ich bin mir auch sicher, das kein Wähler so naiv ist zu glauben, eine Partei könne ihr ganzes Wahlprogramm durchsetzen. D.h., die Menschen verstehen durchaus, was es mit einem Wahlprogramm auf sich hat. Jedenfalls die meisten.
Deswegen habe ich auch öfters geschrieben, das sich die noch unschlüssigen die Parteiprogramme durchlesen sollten und dann die Partei wählen sollten, mit der sie zumindest zu 55 - 60% übereinstimmen. Natürlich sollte man auch darüber nachdenken, wie viel sich nach eigener Meinung von den einzelnen Programmen umsetzen lässt und da findet man in allen Programme Punkte, die nur "Versprechungen" sind.
 
Alt 08.09.2009, 17:28   #194
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dr.byrd dr.byrd
Standard AW: So viel kosten die Linken

Das Programm der Partei DIE LINKE jetzt auch als Audio-CD. Es sprechen Dietmar Bartsch, Lothar Bisky, Dagmar Enkelmann, Klaus Ernst, Tina Flauger, Gregor Gysi, Jan Korte, Ulrich Maurer, Petra Pau, Sahra Wagenknecht, Halina Wawzyniak und viele mehr.
__


Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.



dr.byrd ist offline  
Alt 08.09.2009, 17:41   #195
dr.byrd->Emailproblem
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dr.byrd dr.byrd
Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
wen interessierts?
Interessant vor allem für Leute, die nicht so gut deutsch lesen können, die sehbehindert oder sogar blind sind.

Das Programm der Partei DIE LINKE jetzt auch als Audio-CD.
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Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.



dr.byrd ist offline  
Alt 08.09.2009, 17:51   #196
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Braunes Hartz
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Zitat von dr.byrd Beitrag anzeigen
Interessant vor allem für Leute, die nicht so gut deutsch lesen können, die sehbehindert oder sogar blind sind.
... interessant für Sozialdemokraten...


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"Arbeit macht frei !"... nein, sie versklavt. Bitte lesen: Manifest gegen die Arbeit - eine fundierte Analyse des Arbeitsirrsinns und eine Watsche für die braunen und braunroten Arbeitsanbeter. Arbeit ist kein Selbstzweck ! Sind wir Irre, die eine "Beschäftigung" brauchen, weil wir sonst "durchdrehen" ?

Hey, Internet, I'm back !
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Alt 08.09.2009, 18:30   #197
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... interessant für Sozialdemokraten...


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Alt 08.09.2009, 18:44   #198
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Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Deswegen habe ich auch öfters geschrieben, das sich die noch unschlüssigen die Parteiprogramme durchlesen sollten und dann die Partei wählen sollten, mit der sie zumindest zu 55 - 60% übereinstimmen. Natürlich sollte man auch darüber nachdenken, wie viel sich nach eigener Meinung von den einzelnen Programmen umsetzen lässt und da findet man in allen Programme Punkte, die nur "Versprechungen" sind.
Heute Nachmittag in der Bundestagdebatte waren sich Steinbrück und Lafontaine darin einig, daß vom finanz- und steuerpolitschen Wunschzettel der Union kein einziger Punkt in der kommenden Legislaturperiode verwirklicht würde. Wenn das der FM der gegenwärtigen Regierung sagt, sollte das doch nachdenklich machen.

Lafontaine kann ich ja nicht leiden, aber ich rechne ihm immer noch hoch an, daß er als Kanditat 1990 in Sachen Wiedervereinigung versuchte, den Leuten die Wahrheit zu sagen, die Quittung dafür hat er ja dann auch erhalten.
Die Menschen wollen nicht hören, was wahr ist, sondern das was sie sich wünschen. Da kann man dann so schön Tagträumen nachhängen.

Für mich hat mercator in seinem Post von 17.11 Uhr die Situation so logisch und verständlich dargestellt, daß ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, daß jemand das nicht versteht - es sei denn, er will nicht, egal was er hört.
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Gruß
speedport

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Alt 08.09.2009, 19:42   #199
mercator
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mercator mercator mercator
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Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Für mich hat mercator in seinem Post von 17.11 Uhr die Situation so logisch und verständlich dargestellt, daß ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, daß jemand das nicht versteht - es sei denn, er will nicht, egal was er hört.
Das Posting von 17:00 ist von Sancho.
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Prof. Dr.rer.pol. Michael Wolf: "[...] Vor diesem Hintergrund ist es meines Erachtens durchaus statthaft, die für Hartz4 Verantwortlichen in Politik und Verwaltung zwar nicht unbedingt im verfassungsrechtlichen, aber doch im politischen Sinne als "Verfassungsfeinde" zu bezeichnen, gegen die das Leisten von "Widerstand" nicht nur legitim, sondern auch geboten ist."
mercator ist offline  
Alt 08.09.2009, 20:10   #200
Drueckebergerin
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#208; 16:40
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Grüße aus Bärlin
500 - 30 - 10 netto....... Hartz IV muß weg !

Die Reichen sind so unersättlich, die wollen alles besitzen, sogar die Armut!
Don`t dream it - be it !
Der beste Weg, einen schlechten Vorschlag vom Tisch zu fegen, besteht darin, einen Besseren zu machen !
Hier gibt`s nur Erfahrungsaustausch, keine Rechtsberatung !
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