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Linke und Hartz IV Hier bitte alles zur Partei DIE LINKE. und Hartz IV


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Alt 03.09.2009, 23:10   #76
Drueckebergerin
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Beiträge: 2.218
Drueckebergerin
Standard AW: So viel kosten die Linken

Ich kann dieses nichtstun nicht mehr hören.....
Ich kenn viele Hartz IV Empfänger, da ist kein Einziger bei, der nichts tut....
Wir haben in Deutschland einfach das Problem, daß Arbeit für die meisten nur das ist, wofür irgendjemand bereit ist etwas zu zahlen... und sei es 1 € pro Stunde.
Schon vergessen....? Allein die DEKRA hat letztes Jahr 60 MIO kassiert für nichtstun.
Wieviel MT gibt es eigentlich ?
Wieviele MRD werden da verschleudert ????

Wie wär`s denn, lieber Sancho, wenn Du da mal recherchieren würdest?
Vielleicht kämst Du ja dann zu dem Ergebnis, daß das wirklich finanzierbar wäre ?
__

Grüße aus Bärlin
500 - 30 - 10 netto....... Hartz IV muß weg !

Die Reichen sind so unersättlich, die wollen alles besitzen, sogar die Armut!
Don`t dream it - be it !
Der beste Weg, einen schlechten Vorschlag vom Tisch zu fegen, besteht darin, einen Besseren zu machen !
Hier gibt`s nur Erfahrungsaustausch, keine Rechtsberatung !
Drueckebergerin ist offline  
Alt 03.09.2009, 23:10   #77
Sancho
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Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von Carmen Beitrag anzeigen
wollen wir doch mal die kirche im dorf lassen.

1. wen es 10 mrd kostet die harz4 bezieher zu beruhigen,
dann sollten sie auch 20 mrd mehr zahlen. das ist doch
nur peanuts

Die geben sich mittlerweile auch schon mit 10€ mehr zufrieden.

2. das argument für nichtstun ist ein witz, sollte es
wirklich 6,5 mio freie jobs geben, dann ist da anführbar.
solange es aber mehr arbeitslose als jobs gibt, ist das
ein armutszeugnis der argumentation so eine aussage
zu treffen. (quelle zu meiner arbeitslosen zahl, ein stern
bericht). kann ihn auf wunsch noch nachposten.

Es geht denen nicht um die nicht vorhandenen Jobs, sondern ums "Nichtstun", eine "Eigenart" der Politik, die sehen das nur so, wie sie es wollen und das "veröffentlichen" die dann auch in den Medien.

3. das lohnabstandsgesetz ist auch ein witz, ich war
über 12 jahre friseurin, beim nächsten haarschnitt,
fragt doch mal was sie verdient! - die unterdrückung
gibts nicht erst, seit es sklavenbuden gibt, sondern
schon vorher. desweitern siehe punkt zwei, wen es
wirklich so sein sollte, das man mehr verdienen muß,
sollte es auch einen GESETZLICHEN ANSPRUCH AUF
EINEN ARBEITSPLATZ geben, den man einklagen kann.
mit dem Ruf nach einem Mindestlohn, können auch Friseurinnen 10€ bekommen. Hauptargument der Lobbyisten "dann werden die Haarschnitte zu teuer und viele lassen sich ihre Haare dann schwarz schneiden". Was wird denn jetzt gemacht?

Einen gesetzlichen Anspruch auf einen Arbeitsplatz kannst Du haben, aber der wird wahrscheinlich dann so mies bezahlt sein, das Du zwar arbeitest, aber nichts davon hast. (Die Arbeitgeber bestimmen dann mal wieder und schreiben auch das Gesetz)
 
Alt 04.09.2009, 01:25   #78
Sancho
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Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von Neverjob_66 Beitrag anzeigen
Nicht so machen wie die Lobbyisten. Ich hab zwar kein Geld,
aber ich geh zu meinem Stamm-Friseur und der kostet 18 Euro, weil ich gegen diese Ausbeutung bin. Das leiste ich mir "vom nix"
Ich habe auch einen, der kostet zwar nur 10€ das schneiden, aber dafür gibts danach noch Trinkgeld, ein paar Euro. Jede MA hat noch ein Sparschwein auf dem Tresen und da schmeissen viele etwas rein.

Sieht man aber auch nicht oft.
 
Alt 04.09.2009, 09:04   #79
Speedport
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Speedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport Enagagiert
Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von Carmen Beitrag anzeigen
.......................................................... wenn es wirklich so sein sollte, das man mehr verdienen muß,
sollte es auch einen GESETZLICHEN ANSPRUCH AUF
EINEN ARBEITSPLATZ geben, den man einklagen kann.
Wen wolltest Du denn dann verklagen? Die Arbeitgeber, die es dann vermutlich nicht mehr geben würde? Oder den Staat, der seine Kompetenz ja schon mit HartzIV erschöpft?
Wenn Du über Deine Forderung nachdenkst, wirst Du wahrscheinlich selbst feststellen, daß sie völlig illusorisch und undurchführbar ist.

Logischerweise müßten diese Arbeitsplätze dann z.B. auch zwangsweise zugewiesen werden können - also Zwangsarbeit.

Wer würde das wollen?
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

Reiche und Schweine werden nach ihrem Tod besonders geschätzt.


Speedport ist offline  
Alt 04.09.2009, 10:41   #80
wolfgang52->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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wolfgang52
Standard AW: So viel kosten die Linken

Hi Speedport,
Zitat von Speedport
Die Arbeit ist kein Selbstzweck, die durch Menschen zu erbringende Arbeit stirbt aus. Sie wird in nicht allzu ferner Zukunft das Privileg einer Elite sein. Wir sollten uns jetzt schon Gedanken machen, wie wir uns auf diese Situation vorbereiten können. Z.B. durch die Abkehr von der Besteuerung der erbrachten Arbeit und die Hinwendung zur Besteuerung aller Mehrwerte, also auch Finanzgewinne wie Zinsen, Spekulationsgewinne, Erbschaften usw.
das ist n. m. M. der richtige Denkansatz, aber eben nur ein Ansatz.
Warum überhaupt an diesem unsäglichen Geldsystem festhalten???

Alle Produkte werden für die Gemeinschaft produziert.
Dann braucht es nur noch ein riesiges Logistikprogramm um
alle Produkte allen Mitgliedern der Gemeinschaft gleichermaßen
zukommen zu lassen.
__

Mit solidarischen Grüßen
wolfgang52
Die einen wollen Frieden und die anderen wollen keinen Krieg.
Soetwas erzeugt natürlich Spannungen.
(Stefan Zweig)
wolfgang52 ist offline  
Alt 04.09.2009, 11:34   #81
wolfgang52->Emailproblem
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Ort: Fürstenwalde
Beiträge: 172
wolfgang52
Standard AW: So viel kosten die Linken

Hi Neverjob_66,

Produkte haben keinen messbar unterschiedlichen Wert für die Gemeinschaft, sie sind notwendig um das Leben aller Mitglieder der Gemeinschaft auf einem angenehmen Niveau zu ermöglichen.
Ein rostiger Nagel hat, für die Gemeinschaft, den selben Wert wie ein Ferari.
Nur durch die Benutzung des Geldes werden die Unterschiede subjektiv dargestellt und wahrgenommen.
__

Mit solidarischen Grüßen
wolfgang52
Die einen wollen Frieden und die anderen wollen keinen Krieg.
Soetwas erzeugt natürlich Spannungen.
(Stefan Zweig)
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Alt 04.09.2009, 12:41   #82
Paolo_Pinkel
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Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat:
Nur durch die Benutzung des Geldes werden die Unterschiede subjektiv dargestellt und wahrgenommen.
Hi,

ich nehme an, dass du einmal auf den Gebrauchswert und einmal auf Tauschwert anspielst. Ist das richtig? Die Benutzug des Geldes stilisiert Produkte erst zum Statussysmbol und somit zum Ausgrenzungswerkzeug.

Gruss

Paolo
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
┌∩┐(◣_◢)┌∩┐
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>>> Meldetermin
>>> Antrag

Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 04.09.2009, 23:13   #83
B. Trueger
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B. Trueger
Standard AW: So viel kosten die Linken



Aus dem Artikel:

Zitat:
Hartz-IV-Satz auf 500 Euro
Klingt gut, ist es aber nicht. Laut einer Studie des Instituts für Arbeit (IAB) animiert schon eine Erhöhung des Regelsatzes auf über 400 Euro (aktuell 351 Euro für Alleinstehende) zu Nicht-Arbeit. Wenn der "Soziallohn" vielfach höher ist als der zu erzielende Marktlohn, sprechen Forscher von "negativen Anreizeffekten". IAB-Autor Jürgen Wiemers schätzt die Zahl der Personen, die aufgrund des höheren Transfergelds weniger oder gar nicht mehr arbeiten würden, auf 200 000. Lafontaines Forderung schafft also Arbeitslosigkeit, finanziert vom Steuerzahler. Ein Regelsatz von 500 Euro kostet pro Jahr zehn Milliarden Euro mehr.
So viel dazu erst einmal. Das reicht ja noch nicht, denn die Zahl ist ja schon wieder veraltet, denn heute fordert man 850€.



Zu entnehmen bei DasErste.de - Menschen bei Maischberger - Gäste vom 01.09.2009
B. Trueger ist offline  
Alt 04.09.2009, 23:16   #84
Sancho
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Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
Aus dem Artikel:

So viel dazu erst einmal. Das reicht ja noch nicht, denn die Zahl ist ja schon wieder veraltet, denn heute fordert man 850€.



Zu entnehmen bei DasErste.de - Menschen bei Maischberger - Gäste vom 01.09.2009
ohje, das INSM-Mietmaul Metzger war auch dabei.
 
Alt 04.09.2009, 23:56   #85
B. Trueger
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B. Trueger
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Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
ohje, das INSM-Mietmaul Metzger war auch dabei.

Na, der wurde schon von seinem neuen Parteikollegen Heiner Geißler belächelt, über das, was der Metzger da wieder abgesondert hat. Nur weiß doch wohl bisher jeder, was von diesem Mann zu halten ist. Es ging mir auch nicht im Metzger, den nehme ich weder wahr noch für voll, sondern allein um die Forderung von 850€ RS.

Die Forderung kann ja berechtigt sein, darüber ließe sich streiten, alles keine Frage, was mich aber irritiert ist, eine neue Forderung durchsetzen zu wollen, wo man nicht mal die 500€ RS-Erhöhung im BT hat beschließen können, ergo die bisherige Forderung von 500€ RS nicht umgesetzt werden konnte.

Da stellt sich doch auch die Frage: was soll das?
B. Trueger ist offline  
Alt 05.09.2009, 00:07   #86
Sancho
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Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
Da stellt sich doch auch die Frage: was soll das?
Kindergarten.

Langsam denke ich auch, das denen 2.000€ im Monat nicht mal reichen würden.

Die Zahl der Träumer scheint gerade in dieser Partei am höchsten zu sein.
 
Alt 05.09.2009, 00:28   #87
Sancho
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Also die Sendung war genauso gut wie die Diskussion über Menschenwürde in der Arbeitslosigkeit.
 
Alt 05.09.2009, 00:42   #88
kleinchaos
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Wenn man Regelsatz, Miete, Krankenversicherung und Rentenversicherung rechnet, dann reichen die 850€ nicht.

Regelsatz: 359€
Miete: 350€
KV 130€
gesamt: 839€
ok, 11€ zusätzlich. Prima. Und Rentenversicherung?
 
Alt 05.09.2009, 00:47   #89
Sancho
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Zitat von kleinchaos Beitrag anzeigen
Wenn man Regelsatz, Miete, Krankenversicherung und Rentenversicherung rechnet, dann reichen die 850€ nicht.

Regelsatz: 359€
Miete: 350€
KV 130€
gesamt: 839€
ok, 11€ zusätzlich. Prima. Und Rentenversicherung?
Zitat:
Die entsprechenden Rentenversicherungsbeiträge übernimmt allein der Träger und zwar auf Basis von 400 Euro und ab Januar 2007 205 Euro.
Hartz IV 4 Krankenversicherung - Rentenversicherung

musst Du aber jetzt selbst ausrechnen.
 
Alt 05.09.2009, 00:57   #90
B. Trueger
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B. Trueger
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Zitat von kleinchaos Beitrag anzeigen
Wenn man Regelsatz, Miete, Krankenversicherung und Rentenversicherung rechnet, dann reichen die 850€ nicht.

Regelsatz: 359€
Miete: 350€
KV 130€
gesamt: 839€
ok, 11€ zusätzlich. Prima. Und Rentenversicherung?

Es geht um 850€ Regelsatz, zuzüglich der noch anfallenden KdU und Sozialversicherungen.
B. Trueger ist offline  
Alt 05.09.2009, 00:59   #91
Sancho
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Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
Es geht um 850€ Regelsatz, zuzüglich der noch anfallenden KdU und Sozialversicherungen.
850 plus Warmmiete hat die Tante gesagt.
 
Alt 05.09.2009, 01:14   #92
B. Trueger
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B. Trueger
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Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
850 plus Warmmiete hat die Tante gesagt.

Mir ist es da irgendwie ein Rätsel, dass dem Volk plausibel näher zu bringen, wo doch klar ist, dass immer mehr, immer weniger verdienen und bei einer derartigen Erhöhung des RS die Gegenfinanzierung glaubhaft erläutert werden muss.

Nun kann man sagen: ja, die Besteuerung der Unternehmen und Einkommensmillionäre, die AfA und Tobinsteuer - alles das kann man heranziehen. Nur wie macht man das in Zeiten, in denen ja selbst jene, von denen die Gelder dann eingefordert werden, Banken, Unternehmen etc. pp. beim "Staat" anklopfen und um Milliarden betteln?

Nehmen wir doch nur mal rein hypothetisch an, die Weltwirtschaft crashed wirklich, die DB soll ja nun auch kurz vorm Exitus stehen, es gibt eine Währungsreform oder weiß der Geier nicht noch alles - woher dann das Geld?

In Litauen beispielsweise werden die Polizisten teilweise schon nicht mehr bezahlt und sie müssen ihre Dienstwagen teilweise aus der eigenen Tasche betanken. Ebenso in Deutschland, wo die Polizisten angehalten sind, ihre Fahrzeuge nur noch Montags zu betanken, da an diesem Tag statistisch gesehen die Preise am niedrigsten sind. Wenn man das alles mal in Betracht zieht und der Ausgang der Krise heute in seinem vollständigen Ausmaß ja noch gar nicht abzuschätzen ist, woher und von wem soll denn bitte das Geld kommen?

Anzumerken ist da auch noch das gemunkelte Stillhalteabkommen zwischen Wirtschaft und Regierung, was beinhalten vor den Wahlen keine Entlassungen der Belegschaft vor zu nehmen. Aber nach den Wahlen...
Da kommt ja noch einiges auf uns zu.
B. Trueger ist offline  
Alt 05.09.2009, 01:21   #93
Sancho
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Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
Mir ist es da irgendwie ein Rätsel, dass dem Volk plausibel näher zu bringen, wo doch klar ist, dass immer mehr, immer weniger verdienen und bei einer derartigen Erhöhung des RS die Gegenfinanzierung glaubhaft erläutert werden muss.

Nun kann man sagen: ja, die Besteuerung der Unternehmen und Einkommensmillionäre, die AfA und Tobinsteuer - alles das kann man heranziehen. Nur wie macht man das in Zeiten, in denen ja selbst jene, von denen die Gelder dann eingefordert werden, Banken, Unternehmen etc. pp. beim "Staat" anklopfen und um Milliarden betteln?

Nehmen wir doch nur mal rein hypothetisch an, die Weltwirtschaft crashed wirklich, die DB soll ja nun auch kurz vorm Exitus stehen, es gibt eine Währungsreform oder weiß der Geier nicht noch alles - woher dann das Geld?

In Litauen beispielsweise werden die Polizisten teilweise schon nicht mehr bezahlt und sie müssen ihre Dienstwagen teilweise aus der eigenen Tasche betanken. Ebenso in Deutschland, wo die Polizisten angehalten sind, ihre Fahrzeuge nur noch Montags zu betanken, da an diesem Tag statistisch gesehen die Preise am niedrigsten sind. Wenn man das alles mal in Betracht zieht und der Ausgang der Krise heute in seinem vollständigen Ausmaß ja noch gar nicht abzuschätzen ist, woher und von wem soll denn bitte das Geld kommen?

Anzumerken ist da auch noch das gemunkelte Stillhalteabkommen zwischen Wirtschaft und Regierung, was beinhalten vor den Wahlen keine Entlassungen der Belegschaft vor zu nehmen. Aber nach den Wahlen...
Da kommt ja noch einiges auf uns zu.
Warum fordern Vereine, Inis, LAGs, BAGs usw. utopisches?

Unwissendheit? Kalkül, weil sie mit solchen "Forderungen" auf die Spaßseite der Medien kommen? um den Betroffenen zu schaden? Stimmenfang? oder einfach nur Volksverar...e?

Kannste Dir aussuchen.
 
Alt 05.09.2009, 01:49   #94
B. Trueger
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B. Trueger
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Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Warum fordern Vereine, Inis, LAGs, BAGs usw. utopisches?

Unwissendheit? Kalkül, weil sie mit solchen "Forderungen" auf die Spaßseite der Medien kommen? um den Betroffenen zu schaden? Stimmenfang? oder einfach nur Volksverar...e?

Kannste Dir aussuchen.

Na, es ist Wahlkampf, wenn auch im Schlafwagen-Modus. Was dabei die Versprecher, wie man sie wirklich nennen kann, der Inis und Orgas mit einschließt, dass sie für mich zum Großteil wirklich nur populistisches Phrasen sind. Zum Selbstzweck. Ich glaube keiner Partei, da schließt sich die Die Linke nicht aus. Und komme mir keiner mir einem kleineren Übel.

Nach 5 Jahren Hartz IV, von III, II, I noch gar nicht gesprochen, hat man es bis heute nicht ansatzweise geschafft, eine Verbesserung zu manifestieren.
Meiner Ansicht nach geht man da auch nicht konsequent genug vor und es fehlt die Unterstützung der Betroffenen. Die breite Unterstützung. Diese bekommen diese Inis & und Orgas oder auch Parteien nicht, aus dem Aspekt heraus, weil sie nur palavern aber nichts tun. Das merken die Menschen dann doch und ziehen sich da wieder zurück, da die eingebrachte Energie sinnlos verpufft. Vor allem mit internen Querelen und Machtkämpfen.

Die meisten dieser Vertretungen sind der Ansicht, man muss nur lange genug reden, reden, reden und nochmals reden, dann passiert schon mal irgendwas. Da wird dann auch mal eine Zeitspanne von mehreren Jahren einkalkuliert. Zeit aber, die die meisten gar nicht haben und auch nicht mittragen wollen.

Was nutzt einem 25jährigen Erwerbslosen, wenn nach 20 Jahren Dauergefasel der Regelssatz meinetwegen etwas erhöht wurde und dieser Erwerbslose in dieser Zeit aber an nichts teilnehmen konnte, somit 20 Jahre so vor sich hin vegetiert ist. Auf eine anständig entlohnte Arbeit (von der Arbeit an sich will ich noch gar nicht mal reden - die gibt es ja ohnehin immer weniger) ist man doch heutzutage meilenweit entfernt.

Wir haben hier in Deutschland einige Allüren. Eine davon ist, Vorhaben jahrelang breiig zu quatschen, bevor auch nur rudimentär etwas gemacht wird. Man redet und redet und redet und kommt einfach nicht auf den Punkt, geschweige zum Ende. Dieses Gebaren klappt aber vorzüglich in einer Zuschauerdemokratie und Zuschauergesellschaft
B. Trueger ist offline  
Alt 05.09.2009, 02:01   #95
Sancho
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Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
Na, es ist Wahlkampf, wenn auch im Schlafwagen-Modus. Was dabei die Versprecher, wie man sie wirklich nennen kann, der Inis und Orgas mit einschließt, dass sie für mich zum Großteil wirklich nur populistisches Phrasen sind. Zum Selbstzweck. Ich glaube keiner Partei, da schließt sich die Die Linke nicht aus. Und komme mir keiner mir einem kleineren Übel.

Nach 5 Jahren Hartz IV, von III, II, I noch gar nicht gesprochen, hat man es bis heute nicht ansatzweise geschafft, eine Verbesserung zu manifestieren.
Meiner Ansicht nach geht man da auch nicht konsequent genug vor und es fehlt die Unterstützung der Betroffenen. Die breite Unterstützung. Diese bekommen diese Inis & und Orgas oder auch Parteien nicht, aus dem Aspekt heraus, weil sie nur palavern aber nichts tun. Das merken die Menschen dann doch und ziehen sich da wieder zurück, da die eingebrachte Energie sinnlos verpufft. Vor allem mit internen Querelen und Machtkämpfen.

Die meisten dieser Vertretungen sind der Ansicht, man muss nur lange genug reden, reden, reden und nochmals reden, dann passiert schon mal irgendwas. Da wird dann auch mal eine Zeitspanne von mehreren Jahren einkalkuliert. Zeit aber, die die meisten gar nicht haben und auch nicht mittragen wollen.

Was nutzt einem 25jährigen Erwerbslosen, wenn nach 20 Jahren Dauergefasel der Regelssatz meinetwegen etwas erhöht wurde und dieser Erwerbslose in dieser Zeit aber an nichts teilnehmen konnte, somit 20 Jahre so vor sich hin vegetiert ist. Auf eine anständig entlohnte Arbeit (von der Arbeit an sich will ich noch gar nicht mal reden - die gibt es ja ohnehin immer weniger) ist man doch heutzutage meilenweit entfernt.

Wir haben hier in Deutschland einige Allüren. Eine davon ist, Vorhaben jahrelang breiig zu quatschen, bevor auch nur rudimentär etwas gemacht wird. Man redet und redet und redet und kommt einfach nicht auf den Punkt, geschweige zum Ende. Dieses Gebaren klappt aber vorzüglich in einer Zuschauerdemokratie und Zuschauergesellschaft
Hat mit Wahlkampf zwar auch zu tun, aber die reden auch nach den Wahlen weiter. Was sie aber alle kaum bis garnicht können, ist es den Menschen plausibel zu erklären, den Erwerbslosen wie den Erwerbstätigen, nur einseitiges "tralala" ohne wirkliche Aussagen bzw. überzeugende Argumente.
 
Alt 05.09.2009, 02:23   #96
B. Trueger
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B. Trueger
Standard AW: So viel kosten die Linken

Daher bin ich der Auffassung, dass nichts durchgesetzt wird. Rein gar nichts. Sicherlich kann ich mich irren, nur gehe ich davon nicht aus.

Bevor der RS auf 500€ oder gar 850€ angehoben wird, ist Ackermann Bundeskasper.
B. Trueger ist offline  
Alt 05.09.2009, 02:31   #97
Sancho
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Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
Daher bin ich der Auffassung, dass nichts durchgesetzt wird. Rein gar nichts. Sicherlich kann ich mich irren, nur gehe ich davon nicht aus.

Bevor der RS auf 500€ oder gar 850€ angehoben wird, ist Ackermann Bundeskasper.

Also falls es klappt, könnte evtl. ein RS zwischen 420 (Grüne) und 500€ (Linke) herauskommen, was trotzdem besser wäre.
Hätte vielleicht auch gleichzeitig positive Auswirkungen auf die untersten Löhne.
 
Alt 05.09.2009, 04:52   #98
Volker
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Beiträge: 1.571
Volker Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: So viel kosten die Linken

Eine etwas andere inhaltliche Beantwortung der Frage:
"Was kostet die Linke?"

Es soll keine Wahlwerbung sein, sondern aufmerksam
machen, das diese Farge ganz anders beantwortet
werden kann.


Ihr geht bisher von den Kosten zur Bezahlung des Sozialen,
die Frage ist natürlich berechtigt. Ist auch beantwortet,
von der Partei. Über die Antwort kann ja diskutiert werden,
darum aber gehts es mir nicht.

Mir gehts um die Beantwortung aus der Sicht des Verarmten,
des Ausgegrenzten, Hartz4 Betroffenen, aus der Sicht des
Nichtwählers. Hier ist die Antwort nämlich kurz und knapp.

- Eine Stimme bei den Wahlen. - Also hingehen und DL
wählen. Das kostet es den Leuten. Mehr nicht.

Der Betroffene muss das in dem Sinne nicht bezahlen,
er bekäme ja mehr. Das meine ich.

Aber damit tun sich die Nichtwähler schwer, zur Wahl zu
gehen. Und zu wählen. Ich denke die wenigsten Nichtwähler,
verweigern die Wahlstimme, weil sie generell keine Lust darauf
haben. Sondern sie werden durch die herrchende Politik
abgeschreckt. Auch durch Geschichtliche Ereignisse, klar.
Obs nun richtig ist oder nicht, auch diskussionswürdig.

Volker
Volker ist offline  
Alt 05.09.2009, 05:40   #99
Speedport
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Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Kindergarten.

Langsam denke ich auch, das denen 2.000€ im Monat nicht mal reichen würden.

Die Zahl der Träumer scheint gerade in dieser Partei am höchsten zu sein.
Das ist die Funktionärsproblematik, welche die Funktionäre irgendwelcher (Splitter-)Verbände dazu animiert, illusorische Forderungen zu stellen, die nicht einmal von den eigenen Mitgliedern mitgetragen werden.

Für das GAnze sind solche Forderungen kontraproduktiv und deshalb einfach dumm.
__

Gruß
speedport

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Speedport ist offline  
Alt 05.09.2009, 05:49   #100
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Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Hat mit Wahlkampf zwar auch zu tun, aber die reden auch nach den Wahlen weiter. Was sie aber alle kaum bis garnicht können, ist es den Menschen plausibel zu erklären, den Erwerbslosen wie den Erwerbstätigen, nur einseitiges "tralala" ohne wirkliche Aussagen bzw. überzeugende Argumente.
Na, das ist ja geradezu ein Plädoyer für eine Stimmabgabe für die Linke bei der kommenden BTW.
__

Gruß
speedport

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