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Linke und Hartz IV Hier bitte alles zur Partei DIE LINKE. und Hartz IV


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Alt 02.09.2009, 15:16   #51
canigou
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Standard AW: So viel kosten die Linken

Ohne die anderen Beiträge in dieser "Diskussion" zu bewerten:

Diese Frage jedoch ist unter aller Granate:

Zitat von maniac Beitrag anzeigen
ich frage mich auch was er hier macht, wird er bezahlt um hier unfrieden zu stiften?
 
Alt 02.09.2009, 15:26   #52
Cigan
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Cigan
Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von left Beitrag anzeigen
Soviel kostet die CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Grüne....


ne, die Kosten trägt nur der Bürger der zahlt die Zeche, nämlich:
  • Verlust von Lebensqualität,
  • zu geringe Löhne (Aufstocker, 400€-Jobs, 1 EURO- Jobber),
  • zu hohe Krankenzusatzkosten,
  • Angst und Depression von Millionen Bürgern,
  • Abbau von Millionen Arbeitsplätzen,
  • Verlust der Zukunftsfähigkeit, durch falsche Bildungspolitik
  • und und und....
Ich verstehe nicht, dass es von den Regierenden gewollt ist die Bürger
zu Hungerlöhnen arbeiten zu lassen und dann mittels Steuermitteln am Leben zu erhalten,
es sei denn, einige Politiker und das Kapital profitieren exorbitant daran.

Ich frage mich, wer für Sklaventum im 21 Jahrhundert sein kann.

Ich verstehe auch nicht, dass marode Unternehmen mit Millionen und auch
mit Millarden am Markt gehalten werden,
es sei denn, einige Politiker und das Kapital profitieren exorbitant daran.
Das Geld wiederum letztendlich von den Steuereinnahmen der Bürger gezahlt wird.

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Kann es wirklich gewollt sein Millionen von Bürgern an den Rand der Gesellschaft zu drängen?

Und am schlimsten sind für mich, die Mitläufer und Wegbereiter dieser
geldgeilen, machtbesessenen, egoistischen, volkszerstörenden Volksv(z)ertreter.
Ohne diese speichelleckenden Kriecher und Blockwarte könnte keine Diktatur,
keine Geld-Clique oder Aristokratie bestehen.
Der Wähler der diese "Mafia" CDU/CSU,FDP und Grüne wählt,macht sich mitschuldig an dieser "kapitalistischen Diktatur !!!!!!
__

Ich gebe hier nur meine Meinung wieder oder Berichte aus eigenen vielen Erfahrungen !!!
Das ist keine Rechtsberatung !!

Wer käm:icon_cool:pft verliert manchmal, wer nicht kämpft hat schon verloren !!
Cigan ist offline  
Alt 02.09.2009, 15:36   #53
AsbachUralt
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AsbachUralt AsbachUralt AsbachUralt AsbachUralt AsbachUralt AsbachUralt
Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von maniac Beitrag anzeigen

Du bist hier falsch, gehe lieber in den FDP oder CDU foren schleimen...
Dein Demokratieverständnis läßt schon zu Wünschen.
Schonnmal davon gehört was der Sinn eines Forums ist?
Schonmal etwas von freier Meinungsäußerung und Meinungsvielfalt und Diskussionsfreiheit gehört.
Die Mauer ist seit 20 Jahren Geschichte,aber in einigen Köpfen wohl immer noch nicht!

Übrigens,Deutschland hat schon lange den Mindestlohn,wer nicht genug verdient kann aufstocken.
Im Ausland muß der *üppige*Mindestlohn in den meisten Ländern ausreichen,da gibt es nichts dazu.

Mindestlohn – Wikipedia
AsbachUralt ist gerade online  
Alt 02.09.2009, 16:40   #54
Archibald
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Archibald Archibald Archibald Archibald Archibald Archibald Archibald
Standard AW: So viel kosten die Linken



Man, Sancho, du warst aber auch schon mal besser in der Auswahl dessen worauf du dich beziehst.
Da bekommen die Neolibs Panik weil Die Linke bei den letzten Wahlen die SPD zum Teil aus dem Stand überholte, die INSM aktiviert dann so einen Schreiberling der letztlich alles Schreiben würde was seiner Karrierere nutzt und bezieht sich dabei auch noch auf "Institute" deren "Ergebnisse" so ausfallen müssen wie im "Bericht" zitiert und du verbreitest das als klammertest du dich dabei an einen Strohhalm, der deine scheinbar einzig heile Welt vor dem Ersaufen rettet.

Wenn ich schon lesen "darf"
Zitat:
DIW-Chef Zimmermann bilanziert: "Die Linkspartei würde die Volkswirtschaft früher oder später in den Kollaps führen."
kommen mir die Tränen vor Lachen, denn genau das machen derzeit doch genau jene, die meinen die Vorhaben Lafos würden das erst tun.

Was du hier mit dieser Verlinkung machst, deren Ziel ich im Übrigen für leicht durchschaubare Propaganda halte, ist nicht viel anders, als würdest du Strafgefangene ihre eigenen Beurteilungen um entlassen zu werden schreiben lassen und dich dann rechtfertigend darauf beziehen.

Gottseidank gibt es aber selbst hier nur den einen oder anderen geistigen Minipli der auf solche Berichte noch hereinfällt.

Andere Frage. Was könnte denn Lafontaine an einem System verschlimmern, das so oder so dem Untergang geweiht ist (Quelle: Realität und Logik) ?
Etwa dass bei Lafontaine "die Falschen" bis zum propagierten "Untergang" die paar Mark mehr hätten, die auf den Konten der "Leistungsträger" auf den Kaymans fehlen würden?

LG, Archibald
__

"...Wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die Terrorlisten der "Jobcenter" ist der 2005 eingeführte Straftatbestand eines fehlenden ausreichenden Einkommens..."
Politiker und Juristen meinen, es ist doch nicht schlimm, wenn man gezwungen wird zu bulgarischen Löhnen zu arbeiten, aber deutsche Preise und Gebühren bezahlen muss. Man kann ja noch immer völlig selbstbestimmt und sozial verträglich ableben. Man bekommt immerhin nicht gleich direkt die Kugel! Sie machen aus Opfern wieder Täter...
Litanei der "Ehre" für SPD und Grüne
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Alt 02.09.2009, 16:46   #55
Sancho
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Zitat von Archibald Beitrag anzeigen


Man, Sancho, du warst aber auch schon mal besser in der Auswahl dessen worauf du dich beziehst.
Da bekommen die Neolibs Panik weil Die Linke bei den letzten Wahlen die SPD zum Teil aus dem Stand überholte, die INSM aktiviert dann so einen Schreiberling der letztlich alles Schreiben würde was seiner Karrierere nutzt und bezieht sich dabei auch noch auf "Institute" deren "Ergebnisse" so ausfallen müssen wie im "Bericht" zitiert und du verbreitest das als klammertest du dich dabei an einen Strohhalm, der deine scheinbar einzig heile Welt vor dem Ersaufen rettet.

Wenn ich schon lesen "darf"


kommen mir die Tränen vor Lachen, denn genau das machen derzeit doch genau jene, die meinen die Vorhaben Lafos würden das erst tun.

Was du hier mit dieser Verlinkung machst, deren Ziel ich im Übrigen für leicht durchschaubare Propaganda halte, ist nicht viel anders, als würdest du Strafgefangene ihre eigenen Beurteilungen um entlassen zu werden schreiben lassen und dich dann rechtfertigend darauf beziehen.

Gottseidank gibt es aber selbst hier nur den einen oder anderen geistigen Minipli der auf solche Berichte noch hereinfällt.

Andere Frage. Was könnte denn Lafontaine an einem System verschlimmern, das so oder so dem Untergang geweiht ist (Quelle: Realität und Logik) ?
Etwa dass bei Lafontaine "die Falschen" bis zum propagierten "Untergang" die paar Mark mehr hätten, die auf den Konten der "Leistungsträger" auf den Kaymans fehlen würden?

LG, Archibald
statt hier mal wieder sinnlos zu spekulieren, zeig mir doch mal, wo ich (außer der Kaffeetasse) einen Kommentar zu diesem Artikel abgegeben habe?

man könnte langsam allgemeine Paranoia annehmen.

ich hoffe, das sowas nicht ansteckend ist.
 
Alt 02.09.2009, 16:51   #56
Archibald
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Standard AW: So viel kosten die Linken

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Übrigens,Deutschland hat schon lange den Mindestlohn,wer nicht genug verdient kann aufstocken.
Aha, in anderen Ländern müssen Betroffene ihren "Mindestlohn" auch per Spießrutenlaufen verdienen/abholen - Monat für Monat?

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Im Ausland muß der *üppige*Mindestlohn in den meisten Ländern ausreichen,da gibt es nichts dazu.

Mindestlohn – Wikipedia
Na dort brauchen "die" dann auch nichts dazu, scheint ja auszureichen ohne dass man sich dafür Monat für Monat von irgendwelchen Sachbearbeitern schikanieren lassen - und sich ständig von der Polit/Kommerz genehmen Propaganda diskriminieren lassen muss.

LG, Archibald
__

"...Wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die Terrorlisten der "Jobcenter" ist der 2005 eingeführte Straftatbestand eines fehlenden ausreichenden Einkommens..."
Politiker und Juristen meinen, es ist doch nicht schlimm, wenn man gezwungen wird zu bulgarischen Löhnen zu arbeiten, aber deutsche Preise und Gebühren bezahlen muss. Man kann ja noch immer völlig selbstbestimmt und sozial verträglich ableben. Man bekommt immerhin nicht gleich direkt die Kugel! Sie machen aus Opfern wieder Täter...
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Alt 02.09.2009, 17:09   #57
Archibald
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Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
statt hier mal wieder sinnlos zu spekulieren, zeig mir doch mal, wo ich (außer der Kaffeetasse) einen Kommentar zu diesem Artikel abgegeben habe?

man könnte langsam allgemeine Paranoia annehmen.

ich hoffe, das sowas nicht ansteckend ist.
Nö. Spätestens #9 ist dann diesbezüglich gefährlich eindeutig zweideutig und suggeriert eher versteckte Zustimmung. Wäre vieleicht besser gewesen gleich ein paar eindeutige Worte zum zitierten Artikel zu schreiben.

LG, Archibald
__

"...Wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die Terrorlisten der "Jobcenter" ist der 2005 eingeführte Straftatbestand eines fehlenden ausreichenden Einkommens..."
Politiker und Juristen meinen, es ist doch nicht schlimm, wenn man gezwungen wird zu bulgarischen Löhnen zu arbeiten, aber deutsche Preise und Gebühren bezahlen muss. Man kann ja noch immer völlig selbstbestimmt und sozial verträglich ableben. Man bekommt immerhin nicht gleich direkt die Kugel! Sie machen aus Opfern wieder Täter...
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Alt 02.09.2009, 17:19   #58
AsbachUralt
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Zitat:
Aha, in anderen Ländern müssen Betroffene ihren "Mindestlohn" auch per Spießrutenlaufen verdienen/abholen - Monat für Monat?
Acxh Du bekommst es nicht überwiesen,naja dann erzähl mal vor welcher ARGE die Mitarbeter stehen und mit den Ruten auf Dich warten.

Zitat:
Na dort brauchen "die" dann auch nichts dazu, scheint ja auszureichen ohne dass man sich dafür Monat für Monat von irgendwelchen Sachbearbeitern schikanieren lassen - und sich ständig von der Polit/Kommerz genehmen Propaganda diskriminieren lassen muss.
Das reicht auch dort nicht,aber die Menschen setzen sich dann in den Bus,fahren z.B.nach Deutschland und stechen den Spargel,ernten Gemüse usw..Eben all die unmenschlichen Sklavenarbeiten die man einem Deutschen Arbeitslosen niemals zumuten darf.
AsbachUralt ist gerade online  
Alt 02.09.2009, 17:28   #59
Sancho
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Zitat von Archibald Beitrag anzeigen
Nö. Spätestens #9 ist dann diesbezüglich gefährlich eindeutig zweideutig und suggeriert eher versteckte Zustimmung. Wäre vieleicht besser gewesen gleich ein paar eindeutige Worte zum zitierten Artikel zu schreiben.

LG, Archibald

Hatte ich bei vielen anderen Artikeln gemacht, nur jetzt wollte ich mal sehen, was gerade die Verfechter der Linken dazu schreiben, um den ganzen Mist aus dem Artikel zu entkräften. War aber eine eindeutige Fehlanzeige.
 
Alt 02.09.2009, 17:37   #60
Speedport
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Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Hatte ich bei vielen anderen Artikeln gemacht, nur jetzt wollte ich mal sehen, was gerade die Verfechter der Linken dazu schreiben, um den ganzen Mist aus dem Artikel zu entkräften. War aber eine eindeutige Fehlanzeige.
Und das schreibt jemand, dessen Credo lautet:

Ich weiß zwar, wer für HartzIV verantwortlich ist und wer uns seit Jahren auf das übelste belügt und schikaniert.

Aber dennoch entziehe ich ihnen nicht das Vertrauen und hoffe gegen jede Vernunft, daß diese Verursacher-Parteien in Zukunft lieb zu uns sind. Denn diese Parteien kenne ich und sie waren schon immer so.

Dafür wende ich mich um so engagierter gegen Diejenigen, die mit der Ein- und Durchführung von HartzIV nichts zu tun haben und unterstelle vorsorglich, daß sie uns mindestens genau so belügen und betrügen würden wie die etablierten Parteien, wenn sie denn je irgendwann mal die Macht dazu hätten.

Außerdem behaupte ich, daß dies eine rationale und logische Verhaltensweise ist, die für jedermann nachvollziehbar ist. Wer es aber nicht kann, der hat nachweislich keine Ahnung und keine Aussagen - natürlich kann er auch nicht denken.

Amen.
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

Reiche und Schweine werden nach ihrem Tod besonders geschätzt.


Speedport ist offline  
Alt 02.09.2009, 17:43   #61
Sancho
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Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Und das schreibt jemand, dessen Credo lautet:

Ich weiß zwar, wer für HartzIV verantwortlich ist und wer uns seit Jahren auf das übelste belügt und schikaniert.

Aber dennoch entziehe ich ihnen nicht das Vertrauen und hoffe gegen jede Vernunft, daß diese Verursacher-Parteien in Zukunft lieb zu uns sind. Denn diese Parteien kenne ich und sie waren schon immer so.

och schicke doch ne Anfrage z. B. an die SPD-Führung. Mal schauen was und ob die antworten.

Dafür wende ich mich um so engagierter gegen Diejenigen, die mit der Ein- und Durchführung von HartzIV nichts zu tun haben und unterstelle vorsorglich, daß sie uns mindestens genau so belügen und betrügen würden wie die etablierten Parteien, wenn sie denn je irgendwann mal die Macht dazu hätten.

Wer etwas verspricht, was er unmöglich halten kann, ist also "ehrlich"?

Außerdem behaupte ich, daß dies eine rationale und logische Verhaltensweise ist, die für jedermann nachvollziehbar ist. Wer es aber nicht kann, der hat nachweislich keine Ahnung und keine Aussagen - natürlich kann er auch nicht denken.

Amen.
fühle ich mich nicht angesprochen, das sollen dann andere beantworten.
 
Alt 02.09.2009, 17:47   #62
Speedport
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Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
fühle ich mich nicht angesprochen, das sollen dann andere beantworten.
Alles klar, das war die vorhersehbare Reaktion.
__

Gruß
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Speedport ist offline  
Alt 02.09.2009, 17:53   #63
Sancho
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Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Alles klar, das war die vorhersehbare Reaktion.
das war aber mal wieder eine sehr berechnende Reaktion von einem, der zwar gerne große Sprüche klopft, speedport, aber selbst nichts richtiges bringen kann.

Genauso wie man nur einen bestimmten Teil, der einem gerade passt alleine heraus nimmt und das Andere nicht beantwortet, was wiederum von mangelndem politischen Wissen zeugt.

War allerdings für mich vorher schon klar. "Scheuklappen auf und drauf".
 
Alt 02.09.2009, 18:12   #64
mercator
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Um das Fazit mal aufzugreifen:

Zitat:
Fazit
Nimmt die Linkspartei ihr Programm ernst, ist sie nicht regierungsfähig. Die jährlichen Mehrausgaben von 300 Milliarden Euro würden nicht nur den Schuldenstand weiter nach oben treiben, sondern neue Sozialstaats-Abhängige schaffen, Leistungsträger vertreiben und wirtschaftliche Innovationskraft erdrosseln. DIW-Chef Zimmermann bilanziert: "Die Linkspartei würde die Volkswirtschaft früher oder später in den Kollaps führen."
Dann lautet der Umkehrschluss also, Billigjober mit Armutslöhnen und verarmte Hartz4-Emfpänger fördern die wirtschaftliche Innovationskraft? Hungerlöhner sorgen dafür, dass die "Leistungsträger" im Land bleiben? Und auf 500€ Regelsatz kann man sich so gut ausruhen, dass man geradezu abhängig wird vom Sozialstaat?

Eigentlich sind das wirklich olle Kamellen, die lediglich umformuliert wurden und die niemand mehr glaubt.

Edit: fast niemand ...
__

Prof. Dr.rer.pol. Michael Wolf: "[...] Vor diesem Hintergrund ist es meines Erachtens durchaus statthaft, die für Hartz4 Verantwortlichen in Politik und Verwaltung zwar nicht unbedingt im verfassungsrechtlichen, aber doch im politischen Sinne als "Verfassungsfeinde" zu bezeichnen, gegen die das Leisten von "Widerstand" nicht nur legitim, sondern auch geboten ist."
mercator ist offline  
Alt 02.09.2009, 18:22   #65
Speedport
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Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
das war aber mal wieder eine sehr berechnende Reaktion von einem, der zwar gerne große Sprüche klopft, speedport, aber selbst nichts richtiges bringen kann.

Genauso wie man nur einen bestimmten Teil, der einem gerade passt alleine heraus nimmt und das Andere nicht beantwortet, was wiederum von mangelndem politischen Wissen zeugt.

War allerdings für mich vorher schon klar. "Scheuklappen auf und drauf".
Ist Dir eigentlich klar, warum ich Dich nicht mit so einer Wortwahl persönlich anmache?
Weil ich es traurig finde, daß ein ansonsten durchaus intelligenter Mensch sich dazu hinreißen läßt, sich auf ein solches Niveau zu begeben und sich damit selbst disqualifiziert.

Was ich bringen oder nicht bringen kann, können vielleicht ein paar Menschen beurteilen, Du aber sicher nicht. Du maßt Dir da ein Urteil über eine Person an, über die Du keine Informationen und zu der Du keinen Zugang hast.
Bin ich ein pickliger Dreizehnjähriger oder ein tattriger 70iger? Vielleicht ein verklemmter Blaustrumpf oder ein Kinderschänder mit Dauerabo für Flüge nach Thailand? Ein verkappter SB oder potentieller Terrorist?

Wer auf so einer Basis Urteile fällt braucht sich nicht wundern, wenn der geneigte Leser Deiner Ergüsse davon ausgeht, daß deren Qualität auf einer ähnlich sicheren Grundlage beruhen.

Gib mir doch einfach auf mein Post #6 eine Antwort, wo Du Dich mit der Argumentation auseinandersetzt.
__

Gruß
speedport

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Speedport ist offline  
Alt 02.09.2009, 18:52   #66
Sancho
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Auf besonderem Wunsch.

Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Mich wundert immer wieder, daß diese Argumente der bekannten Täter immer wieder von den sehr einfachen Gemütern geglaubt werden.

Sobald ein Prof. oder Dr. davor steht, tritt eine Art Obrigkeitshörigkeit ein.

Zu 1: Kein Mindestlohn heißt ganz einfach Subventionierung von Firmeninhabern, da die Arbeitgslöhne über den Umweg von HartzIV dann von den Steuerzahlern getragen werden.
Also Sozialisierung der Kosten, Privatisierung der Gewinne.

Solange eine Firma aber noch nicht genug Einnahmen hat, kann diese auch nicht diesen geforderten Mindestlohn zahlen. Der Effekt durch mehr Einnahmen würde also Zeitversetzt eintreten. Mögliche Lösung, stufenweise Anhebung auf 10€ innerhalb eines noch festzulegenden Zeitraums.

Eine Firma, die nur existieren bzw. Gewinn erzielen kann, wenn sie subventioniert wird, hat keine Existenzberechtigung. Es ist dann besser die Gelder direkt an die Bedürftigen zu zahlen.

Damit wäre aber dann zumindest zur Zeit ein Großteil der kleinen und mittleren Firmen pleite, ansonsten siehe oben.

Das ist billiger und beantwortet die Frage nach der Bezahlbarkeit des Mindestlohns. Vor allem, wenn man bedenkt, daß die Zahlungen an Arbeitnehmer zum größten Teil durch den Verbrauch sofort wieder in den Geldkreislauf einfließen und damit die Binnenkonjunktur stützen und die Steuereinnahmen in das Staatssäckel zurückfließen lassen statt sie auf die Kaiman-Inseln oder in die 783. undurchsichtige, weil ausländische, Geldanlage eines Millionärs umzuleiten.

dazu gab es im "Böckler-Impuls 12/2009" einen interessanten Artikel, der auch meinte, das gerade jetzt die RS angehoben gehörten, um eben die Binnenkonjunktur zu stützen.

Hans-Böckler-Stiftung***
Der Text des WSI dazu

http://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_diskp_167.pdf

wurde aber anscheinend nicht von den Medien veröffentlicht.


Eine "Staatsflucht" von Kapital lässt sich allerdings nicht so leicht verhindern, denn das Geld ist innerhalb weniger Minuten z. B. auf dem Kaimans. Dazu kommt noch dieses internationale Doppelbesteuerungsabkommen, wovon dann D wenig hat, will man die Kapitalerträge im Ausland mit besteuern.

Zu 2:

Alle seriösen Fachleute und Wohlfahrtsverbände fordern eine Erhöhung von HartzIV. Die notwendige Erhöhung zur Erreichung des tatsächlichen Bedarfs liegt danach irgendwo zwischen € 440.- und € 500.-. Die Erhöhung ist also praktisch unstrittig eine Notwendigkeit.
Für den angeblich notwendigen Abstand zwischen Arbeitslohn sorgen vernünftige Mindestlöhne, siehe Punkt zu 1.

Notwendig sowieso, siehe auch die Erläuterung des WSI. Eine Erhöhung der RS hätte auch positive Aspekte auch die untersten, dann die mittleren Löhne (jo, ich weis, ich wiederhole mich mal wieder).

Es gibt ein vorgeschriebenes Lohnabstandsgebot, das die untersten Löhne zu einem bestimmten Prozentsatz höher sein müssen, als die Sozialleistungen. Was bedeutet, das höhere Sozialleistungen auch eine Erhöhung der untersten Einkommen geben müssen. Andererseits, eine Absenkung der Sozialleistungen auch zu einem Absenken der untersten Löhne zur Folge hat.
Wer also als Arbeitnehmer für eine Erhöhung von Hartz IV ist, tut sich dann selbst einen Gefallen, weil er dann auch mehr bekommen wird.


Die Studie zur Zerstörung der Arbeitsmoral durch die Erhöhung des HartzIV-Satzes dürfte so seriös sein, wie alle Analysen sogenannter Fachleute. Zunächst wären mal die Grundannahmen der Analyse interessant. Worauf basieren sie? Auf der persönlichen Faulheit des Verfassers? Oder auf Vorgaben der zahlenden Auftraggeber?

Eine Kristallkugel wäre vermutlich ernster zu nehmen, als dieser Fachmann.
Tja, einen Flyer, der zwar eine sanktionsfreie Grundsicherung fordert, mehr aber nicht dazu schreibt, ist so eigentlich auch nicht ernst zu nehmen, denn es erweckt den Eindruck, das man eben "viel Geld fürs Nichtstun" haben will. Erst auf Kritik, das es eben diesen Eindruck erweckt, kamen dann solche Antworten wie "ich mache ja viel" usw..

Warum steht dann nicht noch ein zusätzlicher Satz drin wie.

"Auch ohne Sanktionen wird sich jeder Arbeit suchende um eine ausreichend bezahlte Stelle bemühen".

Trotzdem hat sich bei diesen "Forderungen" bisher noch nichts in dieser Weise geändert, man fordert weiter "viel Geld fürs Nichtstun".

Insofern werden auch wieder durch diese Unachtsamkeit viele Vorurteile gegenüber Arbeit suchenden genährt.
 
Alt 02.09.2009, 19:39   #67
mercator
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mercator mercator mercator
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Zum Lohnabstandsgebot: nicht die Löhne sollen höher sein, als die Transferleistungen, sondern die Transferleistungen sollen unterhalb der untersten Lohn- und Gehaltsgruppen bleiben. Das ist insofern wichtig, weil bei Lohn- und Gehaltsverhandlungen keine Tarifpartei rechtlich auf die Höhe der Mindestsicherung hinweisen kann, mit der Absicht, gemäß des Lohnabstandsgebotes höhere Löhne zu erzwingen. Wenn das so wäre, dann gäbe es keine tarifierten Löhne unterhalb Hartz4 und demzufolge auch weniger Aufstocker. Würde Hartz4 angehoben, so gibt es keine mir bekannte rechtliche Grundlage, um dann die untersten Lohngruppen automatisch anheben zu müssen. Das wäre ein Eingriff in die Tariffreiheit.

Außerdem ist das Lohnabstandsgebot ohnehin keine gesetzlich festgelegte "Norm" sondern lediglich ein Grundsatz, der jedoch strikt eingehalten wird und der unter anderem dazu missbraucht wird, um den Regelsatz niedrig zu halten (wer arbeitet, muß mehr in der Tasche haben als der, der nicht arbeitet).
__

Prof. Dr.rer.pol. Michael Wolf: "[...] Vor diesem Hintergrund ist es meines Erachtens durchaus statthaft, die für Hartz4 Verantwortlichen in Politik und Verwaltung zwar nicht unbedingt im verfassungsrechtlichen, aber doch im politischen Sinne als "Verfassungsfeinde" zu bezeichnen, gegen die das Leisten von "Widerstand" nicht nur legitim, sondern auch geboten ist."
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Alt 02.09.2009, 19:41   #68
canigou
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@Sancho,

ich schätze Deine Beiträge durchaus, aber vielleicht solltest Du wirklich mal etwas reflektieren und auch den Beitrag von Speedport ernst nehmen.

Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Ist Dir eigentlich klar, warum ich Dich nicht mit so einer Wortwahl persönlich anmache?
Weil ich es traurig finde, daß ein ansonsten durchaus intelligenter Mensch sich dazu hinreißen läßt, sich auf ein solches Niveau zu begeben und sich damit selbst disqualifiziert.

Was ich bringen oder nicht bringen kann, können vielleicht ein paar Menschen beurteilen, Du aber sicher nicht. Du maßt Dir da ein Urteil über eine Person an, über die Du keine Informationen und zu der Du keinen Zugang hast.
Bin ich ein pickliger Dreizehnjähriger oder ein tattriger 70iger? Vielleicht ein verklemmter Blaustrumpf oder ein Kinderschänder mit Dauerabo für Flüge nach Thailand? Ein verkappter SB oder potentieller Terrorist?

Wer auf so einer Basis Urteile fällt braucht sich nicht wundern, wenn der geneigte Leser Deiner Ergüsse davon ausgeht, daß deren Qualität auf einer ähnlich sicheren Grundlage beruhen.
 
Alt 02.09.2009, 19:48   #69
Hungrig->Emailproblem
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Hungrig
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RP Online, für mich so qualitativ hochwertig wie Bild.

Top Stimmungmache, mehr erwarte ich da garnicht und das Blabla was dort als Argumente gegen Links angeführt wird... wayne, wer das glaubt, glaubt auch noch an Vollbeschäftigung.
Hungrig ist offline  
Alt 02.09.2009, 19:49   #70
Sancho
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Zitat von mercator Beitrag anzeigen
Zum Lohnabstandsgebot: nicht die Löhne sollen höher sein, als die Transferleistungen, sondern die Transferleistungen sollen unterhalb der untersten Lohn- und Gehaltsgruppen bleiben. Das ist insofern wichtig, weil bei Lohn- und Gehaltsverhandlungen keine Tarifpartei rechtlich auf die Höhe der Mindestsicherung hinweisen kann, mit der Absicht, gemäß des Lohnabstandsgebotes höhere Löhne zu erzwingen. Wenn das so wäre, dann gäbe es keine tarifierten Löhne unterhalb Hartz4 und demzufolge auch weniger Aufstocker. Würde Hartz4 angehoben, so gibt es keine mir bekannte rechtliche Grundlage, um dann die untersten Lohngruppen automatisch anheben zu müssen. Das wäre ein Eingriff in die Tariffreiheit.

Außerdem ist das Lohnabstandsgebot ohnehin keine gesetzlich festgelegte "Norm" sondern lediglich ein Grundsatz, der jedoch strikt eingehalten wird und der unter anderem dazu missbraucht wird, um den Regelsatz niedrig zu halten (wer arbeitet, muß mehr in der Tasche haben als der, der nicht arbeitet).
Würde aber im Unkehrschluss trotzdem zu höheren Löhnen führen. Die Tarifpartner bzw. die Gewerkschaften müssten dann erst recht für eine Lohnsteigerung eintreten, damit eben die Löhne nicht unterhalb der Sozialleistungstransfers liegen. Gerade durch die eintretende höhere Kaufkraft würde sich das dann auch für die Unternehmen lohnen, wenn auch vielleicht etwas verzögert und besonders für die kleinen Unternehmen, die ihre Umsätze ausschließlich hier in D erzielen müssen.
 
Alt 02.09.2009, 20:24   #71
Archibald
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Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Acxh Du bekommst es nicht überwiesen,naja dann erzähl mal vor welcher ARGE die Mitarbeter stehen und mit den Ruten auf Dich warten.
Willst Du diskutieren oder nur ein gewisses "Niveau" präsentieren?

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Das reicht auch dort nicht,aber die Menschen setzen sich dann in den Bus,fahren z.B.nach Deutschland und stechen den Spargel,ernten Gemüse usw..Eben all die unmenschlichen Sklavenarbeiten die man einem Deutschen Arbeitslosen niemals zumuten darf.
Du kannst dich ja sogar noch steigern! Hut ab vor deinem "qualitativ hochwertigen Posting". Aber du sollst nicht ganz leer ausgehen, denn die deutschen Erwerbslosen müssen schon hierbei ran: Ein-Euro-Jobber als Streikbrecher? | tagesschau.de

Das hier Arbeitslose drängen freiwillig als Helfer auf die Felder - Nachrichten DIE WELT - WELT ONLINE lesen und wie alles bei dir in dieser Richtung schnell wieder vergessen!

LG, Archibald
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"...Wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die Terrorlisten der "Jobcenter" ist der 2005 eingeführte Straftatbestand eines fehlenden ausreichenden Einkommens..."
Politiker und Juristen meinen, es ist doch nicht schlimm, wenn man gezwungen wird zu bulgarischen Löhnen zu arbeiten, aber deutsche Preise und Gebühren bezahlen muss. Man kann ja noch immer völlig selbstbestimmt und sozial verträglich ableben. Man bekommt immerhin nicht gleich direkt die Kugel! Sie machen aus Opfern wieder Täter...
Litanei der "Ehre" für SPD und Grüne
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Alt 02.09.2009, 20:29   #72
Archibald
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Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Hatte ich bei vielen anderen Artikeln gemacht, nur jetzt wollte ich mal sehen, was gerade die Verfechter der Linken dazu schreiben, um den ganzen Mist aus dem Artikel zu entkräften. War aber eine eindeutige Fehlanzeige.
Richtig, Fehlanzeige. Den Mist aus dem Artikel kann niemand entkräften, muss man auch gar nicht, denn jeder halbwegs intelligente Leser sieht selbst was er von solchen Zahlen und deren Ursprung im Zusammenhang mit den damit im verbundenen Motiven der Quellen zu halten hat.

LG, Archibald
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"...Wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die Terrorlisten der "Jobcenter" ist der 2005 eingeführte Straftatbestand eines fehlenden ausreichenden Einkommens..."
Politiker und Juristen meinen, es ist doch nicht schlimm, wenn man gezwungen wird zu bulgarischen Löhnen zu arbeiten, aber deutsche Preise und Gebühren bezahlen muss. Man kann ja noch immer völlig selbstbestimmt und sozial verträglich ableben. Man bekommt immerhin nicht gleich direkt die Kugel! Sie machen aus Opfern wieder Täter...
Litanei der "Ehre" für SPD und Grüne
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Alt 02.09.2009, 20:31   #73
Speedport
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Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Auf besonderem Wunsch.
Zitat von Speedport
Mich wundert immer wieder, daß diese Argumente der bekannten Täter immer wieder von den sehr einfachen Gemütern geglaubt werden.

Sobald ein Prof. oder Dr. davor steht, tritt eine Art Obrigkeitshörigkeit ein.

Da schenken sich weder rechte noch linke Deutsche was.

Zu 1: Kein Mindestlohn heißt ganz einfach Subventionierung von Firmeninhabern, da die Arbeitgslöhne über den Umweg von HartzIV dann von den Steuerzahlern getragen werden.
Also Sozialisierung der Kosten, Privatisierung der Gewinne.

Solange eine Firma aber noch nicht genug Einnahmen hat, kann diese auch nicht diesen geforderten Mindestlohn zahlen. Der Effekt durch mehr Einnahmen würde also Zeitversetzt eintreten. Mögliche Lösung, stufenweise Anhebung auf 10€ innerhalb eines noch festzulegenden Zeitraums.

Warum sollte man das machen? Der Arbeitnehmer geht 100% in Vorleistung. Er gibt seine Arbeitskraft, die geleistete Arbeit kann er nicht zurücknehmen. Volle Arbeit erfordert volle Entlohnung.
Wenn der Staat dem Unternehmer was Gutes tun will, kann er für einen bestimmten Zeitraum entsprechende Subventionen zahlen oder auch nicht. Auf jeden Fall muß dann aber der Empfänger, die Firmenleitung, den Bedarf dafür nachweisen. Meine Meinung ist und es sollte eigentlich auch die Meinung aller "Leistungsorientierten" sein (siehe roten Text):


Eine Firma, die nur existieren bzw. Gewinn erzielen kann, wenn sie subventioniert wird, hat keine Existenzberechtigung. Es ist dann besser die Gelder direkt an die Bedürftigen zu zahlen.

Damit wäre aber dann zumindest zur Zeit ein Großteil der kleinen und mittleren Firmen pleite, ansonsten siehe oben.

Das sehe ich nicht so. Durch diese Subventionierung werden nur zum Scheitern verurteilte Firmen länger am (kostpieligen) Leben gehalten. Schlimmer noch, wir wissen hier doch alle nur zu gut, daß auf dieser Basis eine unsägliche Ein-Euro-Job- und Aufstocker-Mafia entstanden ist, die es nur durch dieses System gibt.



Das ist billiger und beantwortet die Frage nach der Bezahlbarkeit des Mindestlohns. Vor allem, wenn man bedenkt, daß die Zahlungen an Arbeitnehmer zum größten Teil durch den Verbrauch sofort wieder in den Geldkreislauf einfließen und damit die Binnenkonjunktur stützen und die Steuereinnahmen in das Staatssäckel zurückfließen lassen statt sie auf die Kaiman-Inseln oder in die 783. undurchsichtige, weil ausländische, Geldanlage eines Millionärs umzuleiten.

dazu gab es im "Böckler-Impuls 12/2009" einen interessanten Artikel, der auch meinte, das gerade jetzt die RS angehoben gehörten, um eben die Binnenkonjunktur zu stützen.

Hans-Böckler-Stiftung***
Der Text des WSI dazu

http://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_diskp_167.pdf

wurde aber anscheinend nicht von den Medien veröffentlicht.


Eine "Staatsflucht" von Kapital lässt sich allerdings nicht so leicht verhindern, denn das Geld ist innerhalb weniger Minuten z. B. auf dem Kaimans. Dazu kommt noch dieses internationale Doppelbesteuerungsabkommen, wovon dann D wenig hat, will man die Kapitalerträge im Ausland mit besteuern.

Die Staatsflucht von Geldern läßt sich sehr wohl verhindern, wenn man dieses Geld nämlich nicht diesen Maßnahmeschmarotzern und Möchtegernchefs in die Hand gibt, bzw. wenn man dafür sorgt, daß das Geld sofort wieder in den Kreislaug zurück geleitet wird. Das ist dann die Aufgabe des erhöhten RS und der Mindestlöhne. Das Geld geht in den Verbrauch in Deutschland und zahlt Steuern in Deutschland, jedenfalls in der Regel. Es ist mir bis jetzt kein Hartzer und Arbeitnehmer in diesem Lohnbereich bekannt, der sein Geld in irgendwelchen Geldanlagen shreddert. Dafür haben sie einfach zu wenig.

Zu 2:

Alle seriösen Fachleute und Wohlfahrtsverbände fordern eine Erhöhung von HartzIV. Die notwendige Erhöhung zur Erreichung des tatsächlichen Bedarfs liegt danach irgendwo zwischen € 440.- und € 500.-. Die Erhöhung ist also praktisch unstrittig eine Notwendigkeit.
Für den angeblich notwendigen Abstand zwischen Arbeitslohn sorgen vernünftige Mindestlöhne, siehe Punkt zu 1.

Notwendig sowieso, siehe auch die Erläuterung des WSI. Eine Erhöhung der RS hätte auch positive Aspekte auch die untersten, dann die mittleren Löhne (jo, ich weis, ich wiederhole mich mal wieder).

Es gibt ein vorgeschriebenes Lohnabstandsgebot, das die untersten Löhne zu einem bestimmten Prozentsatz höher sein müssen, als die Sozialleistungen. Was bedeutet, das höhere Sozialleistungen auch eine Erhöhung der untersten Einkommen geben müssen. Andererseits, eine Absenkung der Sozialleistungen auch zu einem Absenken der untersten Löhne zur Folge hat.
Wer also als Arbeitnehmer für eine Erhöhung von Hartz IV ist, tut sich dann selbst einen Gefallen, weil er dann auch mehr bekommen wird.


Besser hätte ich das auch nicht beschreiben können. RS-Erhöhung und vernünftige Mindestlöhne bedingen sich geradezu.

Die Studie zur Zerstörung der Arbeitsmoral durch die Erhöhung des HartzIV-Satzes dürfte so seriös sein, wie alle Analysen sogenannter Fachleute. Zunächst wären mal die Grundannahmen der Analyse interessant. Worauf basieren sie? Auf der persönlichen Faulheit des Verfassers? Oder auf Vorgaben der zahlenden Auftraggeber?

Eine Kristallkugel wäre vermutlich ernster zu nehmen, als dieser Fachmann.




Tja, einen Flyer, der zwar eine sanktionsfreie Grundsicherung fordert, mehr aber nicht dazu schreibt, ist so eigentlich auch nicht ernst zu nehmen, denn es erweckt den Eindruck, das man eben "viel Geld fürs Nichtstun" haben will. Erst auf Kritik, das es eben diesen Eindruck erweckt, kamen dann solche Antworten wie "ich mache ja viel" usw..

Warum steht dann nicht noch ein zusätzlicher Satz drin wie.

"Auch ohne Sanktionen wird sich jeder Arbeit suchende um eine ausreichend bezahlte Stelle bemühen".

Trotzdem hat sich bei diesen "Forderungen" bisher noch nichts in dieser Weise geändert, man fordert weiter "viel Geld fürs Nichtstun".

Insofern werden auch wieder durch diese Unachtsamkeit viele Vorurteile gegenüber Arbeit suchenden genährt.
Naja, "Viel Geld fürs Nichtstun"? Viel ist sicher relativ. Viel sind für mich die hunderte Milliarden, die unverantwortliche Banker, gierige Politiker und unfähige Beamte unwiederbringlich vernichtet haben und zwar zu unserem Schaden und dem unserer Nachkommen.
Mir fällt hier in der Diskussion immer wieder auf, daß der wichtigste Punkt so gut wie nie zur Sprache kommt:

Die Arbeit ist kein Selbstzweck, die durch Menschen zu erbringende Arbeit stirbt aus. Sie wird in nicht allzu ferner Zukunft das Privileg einer Elite sein. Wir sollten uns jetzt schon Gedanken machen, wie wir uns auf diese Situation vorbereiten können. Z.B. durch die Abkehr von der Besteuerung der erbrachten Arbeit und die Hinwendung zur Besteuerung aller Mehrwerte, also auch Finanzgewinne wie Zinsen, Spekulationsgewinne, Erbschaften usw.

Den Wettlauf um die niedrigsten Löhne können wir in Deutschland nicht gewinnen, solange es anderwärts noch genügend arme Länder gibt, die sich der Industrialisierung erst nähern.
Eigentlich wurde uns alles schon vorgemacht. Schaut nach Japan, Korea, Singapur, China usw. Diese Staaten kämpfen jetzt gegen die Nachrücker von unten.
Über 'Erfolg oder Nichterfolg entscheidet die Rentabilität und dern Anhebung sollten wir nicht idurch die Ausbeutung der Ärmsten erreichen, sondern durch Innovation und intelligente Nutzung unserer Resourcen.
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

Reiche und Schweine werden nach ihrem Tod besonders geschätzt.


Speedport ist offline  
Alt 02.09.2009, 21:10   #74
Sancho
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Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Naja, "Viel Geld fürs Nichtstun"? Viel ist sicher relativ. Viel sind für mich die hunderte Milliarden, die unverantwortliche Banker, gierige Politiker und unfähige Beamte unwiederbringlich vernichtet haben und zwar zu unserem Schaden und dem unserer Nachkommen.
Mir fällt hier in der Diskussion immer wieder auf, daß der wichtigste Punkt so gut wie nie zur Sprache kommt:

Die Arbeit ist kein Selbstzweck, die durch Menschen zu erbringende Arbeit stirbt aus. Sie wird in nicht allzu ferner Zukunft das Privileg einer Elite sein. Wir sollten uns jetzt schon Gedanken machen, wie wir uns auf diese Situation vorbereiten können. Z.B. durch die Abkehr von der Besteuerung der erbrachten Arbeit und die Hinwendung zur Besteuerung aller Mehrwerte, also auch Finanzgewinne wie Zinsen, Spekulationsgewinne, Erbschaften usw.

Den Wettlauf um die niedrigsten Löhne können wir in Deutschland nicht gewinnen, solange es anderwärts noch genügend arme Länder gibt, die sich der Industrialisierung erst nähern.
Eigentlich wurde uns alles schon vorgemacht. Schaut nach Japan, Korea, Singapur, China usw. Diese Staaten kämpfen jetzt gegen die Nachrücker von unten.
Über 'Erfolg oder Nichterfolg entscheidet die Rentabilität und dern Anhebung sollten wir nicht idurch die Ausbeutung der Ärmsten erreichen, sondern durch Innovation und intelligente Nutzung unserer Resourcen.
Naja, den Mindestlohn durch staatliche Subventionen zu stützen fände ich wiederum falsch.

Wenn doch, dann müsste vorher noch einiges geändert werden.

Eine Steuer die es den Betrieben nicht mehr so leicht ermöglicht, sich "arm zu rechnen".

Die Subventionen müssten eher als vorübergehendes Darlehen inkl. Zinsen später bei guter Konjunktur wieder zurück gezahlt werden. Nicht so wie bei den Banken.

Ob sie sich den Mindestlohn leisten können, kommt auf die Konjunktur an. Die muss aber länger und anhaltend sein, sonst sind die Gelder weg.

So wie es aussieht, setzt gerade ein "Trägersterben" ein, zumindest in meiner Nähe. Der einzig gute Träger, der sich wirklich um seine "Kunden" gekümmert hat, wird wahrscheinlich zumachen müssen. Zurück bleiben 3 andere, deren Ruf eher mies ist.

Also gehört auch ein sog TÜV für die Träger eingeführt, aber nicht so wie jetzt, es sollten vor Allem auch die "Kunden" gefragt werden, denn die haben diese Träger mehrere Woche3n bis Monate "besuchen" dürfen.
Zurück würden dann eigentlich nur "die Guten" bleiben.

Zitat:
Z.B. durch die Abkehr von der Besteuerung der erbrachten Arbeit und die Hinwendung zur Besteuerung aller Mehrwerte, also auch Finanzgewinne wie Zinsen, Spekulationsgewinne, Erbschaften usw.
damit wäre eigentlich auch die MwSt gemeint oder?

Würden die Löhne und die Erhöhung der RS durch eine höhere MwSt. bezahlt, hätte man im Endeffekt genauso viel Kaufkraft wie jetzt. Also keine Belebung des Binnenmarktes.

Eine Börsenumsatzsteuer, ok, ich habe keine Aktien, würde mir auch nichts ausmachen, allerdings würde es evtl. einige Mrd. für die Staatskasse bringen, damit kann man dann einiges aus dem sozialen Bereich finanzieren.

Eine zeitlich begrenzte höhere Einkommensteuer für Großverdiener ab ca. 120.000€/Jahr würde auch wieder einiges einbringen.

Wenn man das alles zusammen sieht, hätten wir dann ein Programm zur Belebung der Konjunktur aus SPD, Grünen und Linken zusammen, denn die wollen ja ungefähr auch das Gleiche.
 
Alt 03.09.2009, 22:51   #75
Carmen->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 04.05.2007
Ort: Wuerzburg
Beiträge: 65
Carmen
Standard AW: So viel kosten die Linken

wollen wir doch mal die kirche im dorf lassen.

1. wen es 10 mrd kostet die harz4 bezieher zu beruhigen,
dann sollten sie auch 20 mrd mehr zahlen. das ist doch
nur peanuts

2. das argument für nichtstun ist ein witz, sollte es
wirklich 6,5 mio freie jobs geben, dann ist da anführbar.
solange es aber mehr arbeitslose als jobs gibt, ist das
ein armutszeugnis der argumentation so eine aussage
zu treffen. (quelle zu meiner arbeitslosen zahl, ein stern
bericht). kann ihn auf wunsch noch nachposten.

3. das lohnabstandsgesetz ist auch ein witz, ich war
über 12 jahre friseurin, beim nächsten haarschnitt,
fragt doch mal was sie verdient! - die unterdrückung
gibts nicht erst, seit es sklavenbuden gibt, sondern
schon vorher. desweitern siehe punkt zwei, wen es
wirklich so sein sollte, das man mehr verdienen muß,
sollte es auch einen GESETZLICHEN ANSPRUCH AUF
EINEN ARBEITSPLATZ geben, den man einklagen kann.
__

Jeder Arbeitsloser, jeder sozial Bedürftigte, jeder Niedrig- und Hungerlohnjobber ist ein Opfer der Regierungsparteien, die Profitpolitik für die Unternehmerclique betreiben, aber nie fürs eigene Volk. Solange die gegenwärtigen Machtverhältnisse weiterbestehen, ist der Spruch "Dem deutschem Volke" am Reichstag eine Verspottung und Verhöhnung eben dieses Volkes. Der aktuelle Machtstatus heißt "Der deutschen wie internationalen Wirtschaft".
Carmen ist offline  
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