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Alt 10.09.2017, 10:54   #26
alge
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alge
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Zitat von flandry Beitrag anzeigen
Solange die Linke nicht mit anderen zusammen in einer Koalition regieren will, lohnt es sich überhaupt nicht, die zu wählen.
Wozu sollte sie? Es besteht kein Koalitionszwang.

So wie die sPD seit Schröders Agendapolitik aufgestellt ist, verbietet sich geradezu eine Regierungskoalition auf Bundesebene.

Alles andere wäre für die LINKE Verrat an der eigenen politischen Überzeugung und der Wählerschaft.

Wohin das führt, zeigt sich eindrucksvoll an der schizophrenen Selbstdemontage der sPD, die in der Wählergunst von einstmals 40 auf aktuell ~20% und damit absehbar ins Bodenlose zu stürzen droht.

Wichtig ist vor allem, dass die LINKE soviel Sitze wie möglich im Parlament erringt.

Ihre Oppositionsarbeit ist und bleibt alleine schon für den Mindesterhalt an sozialem Frieden im Lande unverzichtbar.

Es lohnt sich also doch -- in jedem Fall!
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Alt 10.09.2017, 11:00   #27
Indeclinabilis
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Naja, wie immer halt. Alles wird als "böse" abgestempelt und gesunde Handlungsalternativen werden nicht aufgezeigt.

So wird z.B den schätzungsweise 1 Millionen prekär Beschäftigten nicht verraten, wie es für sie unter Zugrundelegung von wirtschaftlich realistischen Gesichtspunkten weitergehen würde, falls man die Pläne so umsetzt, wie sie vorgesehen sind.

Oder mit anderen Worten: Die Linke ist mal wieder nicht wählbar, weil es an schlüssigen Konzepten mangelt.

Und das ist nur ein Punkt, an dem man ansetzen kann, um sich zu Fragen: Wer verfasst eigentlich deren Wahlprogramm? - der Praktikant vielleicht? ^^

m.M

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"Beati monoculi in regione caecorum".

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Alt 10.09.2017, 11:32   #28
avalanche
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avalanche avalanche
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Nach 1949 hat im Bundestag nur einmal eine Partei mit absoluter Mehrheit regiert, nämlich die CDU 1953 unter Konrad Adenauer, meine ich.
Sonst wurde ausschließlich in Koalitionen regiert und das ist auch gut so, finde ich.

Auch mit einer absoluten Mehrheit im Bundestag hätte man ja noch keine Mehrheit im Bundesrat, so dass sich so viel auf einmal auch nicht ändern ließe.

Wenn ich Dietmar Bartsch höre, will er Hartz IV ja auch nicht grundsätzlich abschaffen, sondern lediglich die Härten abmildern.

Vor 4 Jahren forderte die Linke einen Mindestlohn von 10€/h, eingeführt hat das Mindestlohngesetz aber die SPD,
sicherlich zu spät und wohl auch zu niedrig, aber sie haben ihn eingeführt, während die anderen nur davon geredet haben.
BAP und iGZ haben daraufhin auch reagiert und ließen ihre Tarifverträge bis 2019 laufen,
so dass jetzt der existierende Mindestlohn nicht höher als E1 gesetzt werden kann, weil das dann wohl einen Eingriff in die Tarifautonomie bedeuten würde.

Mittlerweile ist auch durch die EU dieses Ausbeutungssystem so festgeschrieben, dass es Jahre brauchen wird, um diesen Staat wieder sozial zu gestalten.

Trotzdem schönes Wochenende, ave
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Alt 10.09.2017, 11:32   #29
humble
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Mir ist Die Linke als möglichst starke Oppositionspartei lieber, als eine erzwungene Koalition mit den Verkäuflingen der SPD und das schreibe ich, obwohl ich im Kommunismus aufgewachsen bin und den Fluch dieses Systems bestens kenne. Das Zerreden der Linken finde ich aber inzwischen ähnlich dem Lächerlichmachen der Piraten damals, wobei diese sich selbst ins Knie geschossen haben.

Meine Zweitstimme jedenfalls bekommt buendnis-grundeinkommen. Das Thema gehört unbedingt in die ständige Diskussion und Politik. Wobei Wagenknecht sich strikt gegen ein BGE ausgesprochen hat. So gesehen spricht für mich mehr gegen als für Die Linke.
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Alt 10.09.2017, 11:53   #30
Paolo_Pinkel
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Zitat von flandry Beitrag anzeigen
Solange die Linke nicht mit anderen zusammen in einer Koalition regieren will, lohnt es sich überhaupt nicht, die zu wählen.
Oder glaubt jemand ernsthaft daran, dass irgendeine der Parteien über 50 % bekommt?
Diese Aussage ist mir neu. Die Linke hat immer ihren Willen bekräftigt, in einer Koalition die jetzige Regierung abzulösen. Ausgenommen natürlich Parteien, die mit dem Parteiprogramm der Partei in Konflikt stehen, z.B. FDP, CDU, CSU, AfD. Es liegt eher an dem mangelnden Willen der anderen Parteien, einen neuen Weg zu versuchen.

Zitat von avalanche Beitrag anzeigen
[...]

Wenn ich Dietmar Bartsch höre, will er Hartz IV ja auch nicht grundsätzlich abschaffen, sondern lediglich die Härten abmildern.
Angenommen deine Aussage entspräche den Tatsachen, dann wäre es allemal ein Fortschritt, anstatt den Fortbestand dieser unsäglichen Gesetzgebung durch regelmäßige Verschlimmerungen zu verschärfen.

Zitat:
Vor 4 Jahren forderte die Linke einen Mindestlohn von 10€/h, eingeführt hat das Mindestlohngesetz aber die SPD,
Ja, weil die SPD auch in der Regierung ist und Die Linke in der Opposition! Das ist ein gravierender Unterschied. Und befasst haben sich die Sozen damit auch nur, weil sie ständig Oppositionsdruck von Die Linke bekommen haben, ansonsten hätten wir heute noch keinen Mindestlohn.
Zitat:
sicherlich zu spät und wohl auch zu niedrig, aber sie haben ihn eingeführt, während die anderen nur davon geredet haben.
Wie gesagt. In der Opposition kann mal leider nicht mehr, als die Regierungsarbeit durch Offenlegung der Fakten zu kritisieren.
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Alt 10.09.2017, 22:34   #31
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Zitat von avalanche Beitrag anzeigen
Wenn ich Dietmar Bartsch höre, will er Hartz IV ja auch nicht grundsätzlich abschaffen, sondern lediglich die Härten abmildern.
Dieter Bartsch alleine ist nicht die Linke.
Dagegen möchten die meisten regierenden- und kandidierenden Parteien die Härten gerne weiter verschärfen.
Die letzten Gesetzesänderungen schon vergessen? Vergessen, wer dagegen vehement protestiert hat?
Zitat von kw25-ak-hartz-iv/428190
Abgestimmt wird auch über Anträge der Linken (18/8076) und der Grünen (18/8077). Die Linke verlangt, dass die geplante Rechtsvereinfachung bei der Grundsicherung nicht auf Kosten der Betroffenen gehen darf. Die Regelung zu Ersatzansprüchen bei "sozialwidrigem Verhalten" und die Konstruktion der Bedarfsgemeinschaften sollten abgeschafft werden. Gleiches gelte für die abgesenkten Regelbedarfsstufen für Partner, Kinder und Jugendliche. Sie sollten durch einen einheitlichen Regelsatz der Stufe eins ersetzt werden. Sonderregeln für unter 25-Jährige sollte es nicht mehr geben, so die Fraktion. (Quelle: bundestag.de)
So, und jetzt überlege, wie die Stimmenverteilung wohl ausgesehen hat.
Zitat von avalanche Beitrag anzeigen
Vor 4 Jahren forderte die Linke einen Mindestlohn von 10€/h, eingeführt hat das Mindestlohngesetz aber die SPD,
sicherlich zu spät und wohl auch zu niedrig, aber sie haben ihn eingeführt, während die anderen nur davon geredet haben.
Wenn man nicht weiß, wie parlamentarische Mehrheit funktioniert, glaubt man sogar daran.
Zeitkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2017, 07:15   #32
RobbiRob
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Zitat von Aufgewachter Beitrag anzeigen
Dieter Bartsch alleine ist nicht die Linke.
Dietmar Bartsch ist aber nicht irgendein Abgeordneter, sondern Spitzenkandidat der Linken.
RobbiRob ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2017, 10:36   #33
swavolt
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Es ist doch so:
Wählt ihr eine der etablierten Parteien (CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne) wird sich nichts ändern, da sie auch früher schon nichts geändert haben außer zugunsten der Reichen.

Wählt ihr die AFD, wählt ihr eine Partei die immer gegen Minderheiten vorgehen wird(Asylbewerber, Ausländer, Arbeitslose, Andersgläubige usw.).

Wählt ihr eine der weiteren ganz kleinen Parteien wird eure Stimme nicht für den Bundestag gezählt - da könnt ihr auch gleich nicht wählen.

Im Endeffekt zählt nur eine Stimme für Die Linke wenn man Änderungen will. Leider lassen sich zu viele Angst machen. Das kommt daher das auch Arme CDU usw. wählen weil sie nicht wollen das Ärmere mehr bekommen. Man will mehr, aber nicht für die Ärmeren, man könnte da ja reinrutschen. Nach oben buckeln, nach unten treten ist leider deutsche Tugend, andere Länder sind da aber nicht besser. Sieht man daran das es so viele unnötige Tote gibt die durch gerechtere Verteilung vermieden werden könnten.
Die ganze Welt bekommt ja nicht mal ein paar Kröten(20 Milliarden Dollar) für die UNO zusammen um allen notleidenden Menschen zu helfen.
Versorgung von Fluchtlingen: So viel Geld braucht die Uno fur Syrien - n-tv.de
Für Rüstung wird weltweit 1,5 Billionen € ausgegeben. Deutschland wahrscheinlich 69 Milliarden Dollar - alleine das ist schon mehr als das dreifache was die UNO braucht.
Sipri-Institut: Rustungsausgaben steigen weltweit | ZEIT ONLINE
Interessiert die Reichen aber nicht. Die Politiker und euch auch nicht, sonst würden nicht so viele so bescheuerte Parteien wählen.
swavolt ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2017, 11:36   #34
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

@ swavolt

Die Banken- und Flüchtlingskrise ist der Beweis dafür, dass für die armen und obdachlosen in unserem Land IMMER Geld da gewesen ist.
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Alt 11.09.2017, 12:25   #35
TazD
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Zitat von swavolt Beitrag anzeigen
Wählt ihr eine der weiteren ganz kleinen Parteien wird eure Stimme nicht für den Bundestag gezählt - da könnt ihr auch gleich nicht wählen.
Was völliger Blödsinn ist:
Jede abgegebene Stimme für eine andere Partei als SPD und CDU verringert deren prozentualen Anteil.
Das einzige, was tatsächlich keine Auswirkungen hat, ist den Wahlzettel ungültig zu machen.
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]

Geändert von TazD (11.09.2017 um 18:42 Uhr) Grund: Streichung nach Richtigstellung durch @swavolt
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Alt 11.09.2017, 13:13   #36
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Es erhöht sich aber die Geamtzahl der abgegebenen Stimmen, und damit auch die Zahl der zum Erreichen der 5%-Hürde notwendigen Stimmen.
Für Parteien die in der Nähe derselben herumkrebsen, kann das durchaus von Bedeutung sein (z.B. Die Linke bei der letzten NRW-Landtagswahl).

Einige Optimisten glauben auch, auf diesem Weg die Deppen-Alternative aus dem Bundestag raushalten zu können.
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Alt 11.09.2017, 15:02   #37
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Was völliger Blödsinn ist:
Jede abgegebene Stimme für eine andere Partei als SPD und CDU verringert deren prozentualen Anteil.
Nein. Wenn man eine Partei wählt die nicht in den Bundestag einzieht, dann verfällt die Stimme. Prozentual werden die Sitze nur auf die in den Bundestag einziehenden Parteien aufgrund ihren Stimmen untereinander verteilt.
Es ist so das die in den Bundestag einziehenden Parteien auf 100% hochgerechnet werden.
Ist ja auch logisch. Nehmen wir mal an es gibt 20 Parteien mit jeweils 4% und eine mit 20%. Dann kommt die eine mit 20% in den Bundestag mit 100% der Sitze.
Zitat von dagobert1 Beitrag anzeigen
Es erhöht sich aber die Geamtzahl der abgegebenen Stimmen, und damit auch die Zahl der zum Erreichen der 5%-Hürde notwendigen Stimmen.
Für Parteien die in der Nähe derselben herumkrebsen, kann das durchaus von Bedeutung sein (z.B. Die Linke bei der letzten NRW-Landtagswahl).
Stimmt, das ist richtig. Deshalb ist das wählen solcher Nichteinziehparteien doppelt schlimm.
Besser ist das bei der Europawahl gelöst. Dort zieht man ein sobald man die Stimmen für einen Sitz zusammenbekommt.
Zitat:
Die Sitzvergabe erfolgt nach einer bundesweiten Berechnung nach dem Verhältniswahlrecht, wobei die 5 Prozent Sperrklausel bis zur Europawahl 2009 angewandt wurde. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes 2011 ist die 5-%-Sperrklausel in Deutschland verfassungswidrig.
Im Juni 2013 verabschiedete der Bundestag eine Reform des Europawahlrechts, das künftig eine 3-%-Sperrklausel vorsah.
Diese letzte Sperrklausel wurde vom Bundesverfassungsgericht am 26. Februar 2014 ebenfalls gekippt.
Um mit einem Abgeordneten ins EU-Parlament einzuziehen, muss eine Partei etwa 0,5 Prozent der Stimmen erreichen.
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Alt 11.09.2017, 18:40   #38
TazD
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Zitat von swavolt Beitrag anzeigen
Nein. Wenn man eine Partei wählt die nicht in den Bundestag einzieht, dann verfällt die Stimme. Prozentual werden die Sitze nur auf die in den Bundestag einziehenden Parteien aufgrund ihren Stimmen untereinander verteilt.
Es ist so das die in den Bundestag einziehenden Parteien auf 100% hochgerechnet werden.
Ist ja auch logisch. Nehmen wir mal an es gibt 20 Parteien mit jeweils 4% und eine mit 20%. Dann kommt die eine mit 20% in den Bundestag mit 100% der Sitze.
Damit hast du natürlich recht. Ich hatte lediglich das reine prozentuale Ergebnis im Blick ohne die Sitzverteilung im Bundestag.
Daher recht herzlichen Dank für die Weiterführung und Klarstellung hinsichtlich meines Gedankenganges.
__

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Alt 11.09.2017, 19:21   #39
Texter50
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Zitat von flandry Beitrag anzeigen
Solange die Linke nicht mit anderen zusammen in einer Koalition regieren will, lohnt es sich überhaupt nicht, die zu wählen.
Oder glaubt jemand ernsthaft daran, dass irgendeine der Parteien über 50 % bekommt?
Das mit dem nicht mit anderen Parteien in eine Koalition zu wollen - das sehe ich bei der LINKEN irgends nicht. Is wohl teils eher anders rum.

So die nur mindestens ü5% erreichen, wird da zumindest Oppositionsarbei gemacht.
Auch wenns immer nur ein Stachel is - isset immer noch besser als nix...
__

Unterbrich niemals Deinen Gegner im JC, wenn er gerade einen Fehler begeht.
Frei nach Sunzi


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Alt 11.09.2017, 20:14   #40
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Zitat von Makale Beitrag anzeigen
Das mag durchaus sein, nur meine ich die SPD und Grüne sind genauso wie CDU/CSU, FDP und AFD zutiefst neoliberale Parteien.

Ich bin fest davon überzeugt, die neoliberalen Parteien werden immer in irgendeiner Konstellation die Regierung stellen und der bisherige Kurs wird beibehalten. Vielleicht mag es hin und wieder eine Abweichung geben, nur das Grundproblem wird niemand angehen mit Ausnahme der Linken. An dieser Stelle verweise ich auf Voträge von Prof. Butterwegge und Prof. Mausfeld, die sich mit dem Neoliberalismus eingehend auseinandersetzen. Besonders Herrn Mausfeld sollte man Beachtung schenken, weil er auch die diversen Manipulationstechniken der "Machtelite" wissenschaftlich herausgearbeitet hat.

Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass Deutschland keine Demokratie, sondern wie die USA und die meisten anderen Staaten eine Oligarchie ist. Dieses Märchen von Demokratie glauben nur unaufgeklärte Menschen.
Die Wahlen sind in der BRD die reinste Wahlfälscherei, weil die künftigen Regierungen nach diesen Scheinwahlen über den Einfluß von Lobbyisten und ihren Parteispenden läuft - an alle Parteien gerichtet - außer an Linke. Das Affentheater aus der Flickparteispendenaffäre ist immer noch real existierend.

Die stattfindenden Wahlen bewirken nichts im Kapitalismus.

Kurt Tuchollsky: Wenn Wahlen was (fürs Volk verbessern würden), wären sie längst verboten.

Das eigentliche Problem sind die privatisierten Eigentumsverhältnisse an Produktionsmitteln. Die laden zum Raffen, Lügen und Betrügen für egoistische Unternehmer, Bürokraten und Politiker ein.

Macht und Geld verdirbt den Charakter.

Wir brauchen kollektive Eigentumsformen an Produktionsmitteln, mindestens Genossenschaften, dann machen Wahlen auch Sinn.

Und wofür stehen die Linken?

Für kollektives Eigentum an Produktionsmitteln. Der arbeitende Mensch schafft den Reichtum durch seiner Hände Arbeit und seines Verstandes. Wenn er gleichzeitig Produzent, Eigentümer und Verbraucher in einer Person ist, dann belügt und betrügt er sich nicht selbst. Er würde sich ins eigene Fleisch schneiden.

Wenn kollektives Eigentum an Produktionsmitteln existiert, gibt es keine Ausbeutung und Unterdrückung mehr.

Die Linken sind die Einzigen, die keinen Vorteil aus Parteispenden ziehen, weil sie keine von der Privatwirtschaft erhalten.

Alle anderen Parteien sind entweder Unternehmerparteien oder Hinternkriecher des Kapitals. Da hat man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera!!!

Zum Thema Demokratie und Wirtschaft empfehle ich auf 3sat - makro - Demokratie und Wirtschaft - 25.08.2017 21:00 Uhr

Heute Show ZDF 17.04.2015 - Lobbyismus in Deutschland

Gekaufte Demokratie!? Deutscher Lobbyist plaudert aus dem Nähkästchen

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
...
Ich bezweifle langsam, ob unsere Demokratie wirklich so toll ist.
Ich hätte gerne wieder einen Kaiser!
EAV - Wo ist der Kaiser
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2017, 21:05   #41
dagobert1
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Zitat von swavolt Beitrag anzeigen
Besser ist das bei der Europawahl gelöst. Dort zieht man ein sobald man die Stimmen für einen Sitz zusammenbekommt.
Sollte man auch für die Bundestagswahl mal ernsthaft in Erwägung ziehen.
In 2013 blieben wegen der 5%-Hürde über 15 % der abgegebenen Stimmen unberücksichtigt, mit Demokratie hat das nicht mehr viel zu tun.
Funf-Prozent-Hurde in Deutschland – Wikipedia
dagobert1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.09.2017, 10:09   #42
swavolt
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Wie du gesehen hast sträuben sich die Etablierten mit Händen und Füßen dagegen. Bei der Europawahl hatten sie ja erst die 5% Hürde und haben sie nicht wie vom Bundesverfassungsgericht angeregt die Sitzwahl sondern die 3% Hürde beschlossen. Damit haben sie eine Wahl weiter ihre Hürde gehabt bis das Bundesverfassungsgericht auch diese gekippt hat.

Wenn Politiker etwas begründen wollen müssen sie erst ihre Lobbyisten fragen.
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Alt 12.09.2017, 12:08   #43
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Was die Bundestagswahl bzw. jede andere Wahl betrifft habe ich mein Wahlverhalten dahingehend angepasst, dass ich schon weit vorher per Briefwahl wähle und bewusst den Zeitraum des Wahlkampfs zu ignorieren, sondern schaue auf die Arbeit der vergangenen 3 1/2 Jahre. Dieser Wahlkampf ist ohnehin nur zum Einlullen der Bevölkerung da, wo jede Partei die soziale Karte zieht und dann nach der Wahl wieder in der Versenkung verschwinden lässt.
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Alt 12.09.2017, 16:53   #44
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Die Wahlkampfsendungen der letzten Tage/Wochen fangen alle gefühlt an mit: „Deutschland geht es gut. Die Arbeitslosigkeit ist auf dem Rekordtiefstand. Wir haben eine fast Vollbeschäftigung“.

Diese Beweihräucherung ist echt nicht mehr auszuhalten.

Gestern bei „Hart oder Fair“ ( ;) ) war das Rumschmeicheln des Spahn und Lindner nicht mehr zu ertragen, nur weil die vorläufigen Umfragen eine Schwarz/Gelb-Koalition bevorzugen. Die Kack-Gelben zu wählen, nach ihren Nummern in ihrer letzten Regierungskoalition ist genauso dümmlich, wie SPD/Grüne nach Agenda 2010. Der Wähler LERNT NICHTS aus der Vergangenheit!

Kleinen Parteien, wie bsw. Bündnis-Grundeinkommen die Stimme zu geben setzt wenigstens ein Zeichen und wird registriert. Nichts zu tun ist keine Option.
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Alt 12.09.2017, 18:00   #45
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Zitat von humble Beitrag anzeigen
Die Kack-Gelben zu wählen, nach ihren Nummern in ihrer letzten Regierungskoalition ist genauso dümmlich, wie SPD/Grüne nach Agenda 2010. Der Wähler LERNT NICHTS aus der Vergangenheit!
Es gab seit der Kohl-Ära keinen einzigen Grund mehr, die FDP zu wählen. Nicht umsonst hat der sozialliberale Flügel die damalige Partei verlassen. Die FDP gibt niemandem etwas, sie will nur nehmen - außer, man ist Millionär, Unternehmensbesitzer, Arbeitgeber, Besitzer von Kapital anderer Arten etc.

Meiner Meinung nach wird die FDP überhaupt wieder gewählt werden, weil die Alten auf den jungen schnittigen Lindner reinfallen. Dabei ist er auch nur die gleiche Art Abzocker wie seine zurück getretenen Kollegen. Hier schon einmal ein Vorgeschmack, was uns erwartet:

FDP: Ex-Bundestagsfraktion begleicht seit Jahren Schulden nicht - SPIEGEL ONLINE
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Alt 12.09.2017, 22:31   #46
Tricia
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Zitat von dagobert1 Beitrag anzeigen
Es erhöht sich aber die Geamtzahl der abgegebenen Stimmen, und damit auch die Zahl der zum Erreichen der 5%-Hürde notwendigen Stimmen.
Kleine Wortklauberei meinerseits: Da zählen aber nur die abgegebenen gültigen Stimmen... Könnte evtl. für die Grünen eng werden. Das wäre doch bestimmt für einige Nichtwähler ein Grund, doch an irgendeine Kleinpartei seine Stimme zu verschenken. ;)

Es gibt aber noch die Möglichkeit über Direktmandate in den Bundestag zu kommen:

Grundmandat – Wikipedia
Zitat:
Bei der Bundestagswahl 1994 erhielt die PDS 4,4 Prozent der Stimmen. Aufgrund vier errungener Direktmandate in Berlin konnte sie mit 30 Abgeordneten eine Gruppe im Bundestag bilden.

Wenn eine Partei ein oder zwei Direktmandate erhält und zugleich unter der Fünf-Prozent-Hürde bleibt, dann ziehen nur diese ein oder zwei direkt gewählten Kandidaten in den Bundestag ein, so bei der PDS nach der Bundestagswahl 2002.
Auch wenn's keinen interessiert, meine Wahlempfehlung: Erststimme Die Partei , Zweitstimme Die Linke.

Ich hoffe ja auf Kreuzberg:

Fur "Die Partei" in den Bundestagswahlkampf - Serdar Somuncu hofft auf Direktmandat in Kreuzberg | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg
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Alt 13.09.2017, 02:12   #47
jockel
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

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Die Wahlkampfsendungen der letzten Tage/Wochen fangen alle gefühlt an mit: „Deutschland geht es gut. Die Arbeitslosigkeit ist auf dem Rekordtiefstand. Wir haben eine fast Vollbeschäftigung“.

Diese Beweihräucherung ist echt nicht mehr auszuhalten.

Gestern bei „Hart oder Fair“ ( ;) ) war das Rumschmeicheln des Spahn und Lindner nicht mehr zu ertragen, nur weil die vorläufigen Umfragen eine Schwarz/Gelb-Koalition bevorzugen. Die Kack-Gelben zu wählen, nach ihren Nummern in ihrer letzten Regierungskoalition ist genauso dümmlich, wie SPD/Grüne nach Agenda 2010. Der Wähler LERNT NICHTS aus der Vergangenheit!

Kleinen Parteien, wie bsw. Bündnis-Grundeinkommen die Stimme zu geben setzt wenigstens ein Zeichen und wird registriert. Nichts zu tun ist keine Option.
Die Wahlen der Bürger spielen absolut keine Rolle, weil hinter den Kulissen die Millionen zwischen Privatwirtschaft und Politik durch Lobbyisten ununterbrochen hin- und hergeschoben werden und die Politiker ihre Luxus-Posten genau in dieser Privatwirtschaft zugeteilt bekommen. Wer zahlt bestimmt und nicht das Affentheater mit den Wahlen. Deshalb hat sich das Thema Demokratie im Kapitalismus erledigt. Also wird das Volk nach Strich und Faden belogen.

Ob Du wählen gehst oder nicht und wieviele wählen gehen und wo sie ihr Kreuzel machen, spielt keine Rolle. Wessen Brot ich eß', dessen Lied ich sing!

Die Klüngel- und Mafiaverhältnisse zwischen Privatwirtschaft und Politik bestimmen die Richtung dieser Ausbeuter- und Unterdrückergesellschaft. Wir leben in keinem demokratischen Rechtsstaat, sondern in einer Diktatur von Kapital und Profit.

Die CDU/CSU und FDP sind reinrassig gekaufte und geschmierte Unternehmerparteien und alle anderen sind Hinternkriecher und Speichellecker des Kapitals - bis auf eine Ausnahme - den Linken.

Wenn die Linken an die Macht kommen, dann hat sich Privatwirtschaft und das Klüngelpack erledigt. Dann müssen solche Leute endlich mal den Wunsch des ostdeutschen Kabarettisten von der Dresdner Herkuleskeule - Uwe Steimle - erfüllen: Ich habe einen Wunsch, das Leute wie Westerwelle endlich mal ehrlich arbeiten müssen!

Ich wähle links, egal, ob es fürs Volk Verbesserungen bringt.

Warum war in der DDR die Blockflöte Ost-CDU abgeschoben in der Nationalen Front?

Damit sie keinen massenhaften sozialen Schaden an der Bevölkerung anrichtet. Genau das beweist die West- und Einheits-CDU/CSU jeden Tag vor und nach der Einheitswende.

Ich kann das Schlagergejaule der Ute Freudenberg nicht mehr ertragen, die nur Lobeshymnen für ihren thüringischen Ex-CDU-Landespappi Dieter Althaus als Haus- und Hofnärrin von sich gibt - Jugendliebe

In Interviews macht sie die DDR abgrundtief schlecht, obwohl sie eine glänzende Berufsausbildung und spätere Karriere von diesem Staat DDR bekam. Sie wurde ja angeblich daran gehindert, Westschlager zu summen.

Und Dieter Althaus bekam nach seiner politischen CDU-Laufbahn seinen zugedachten Frühstücksdirektorenposten bei dem österreichisch-kanadischen Automobilausrüster Magna International ohne die Pflicht zum Arbeiten. Er hat also privat schon als CDUler seinen Luxus-Kommunismus erreicht. Und er ist nicht der einzige in der bundesdeutschen Parteienlandschaft.

Wikipedia Dieter Althaus - Wechsel in die Privatwirtschaft 2010
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Alt 13.09.2017, 15:37   #48
Der Auflehnende
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Die Linke ist die einzige im Bundestag vertretene Partei, die nicht die neoliberale Politik unterstützt. Leider wird bei uns eine wirkliche Sozialpolitik von den Öffentlich-rechtlichen und Privaten praktisch im Keim erstickt. Vorschläge von Wagenknecht zu wichtigen Themen, wie Rente und Arbeit werden als utopisch und nicht finanzierbar abgetan.

Weiter gehts mit Aushöhlung des Arbeits- und Sozialrechts. Mal sehen ,wie derMichel in fünf bis zehn Jahren wählt, dann wird der Anteil der Armutsrentner größer sein als er heute ist.

„Mit Hartz IV haben die Eliten das Dauerfeuer auf Lohnabhängige eröffnet“:
„Mit Hartz IV haben die Eliten das Dauerfeuer auf Lohnabhangige eroffnet“ | NachDenkSeiten – Die kritische Website

„Wir leben unter einer Diktatur der Oligarchien des globalisierten Finanzkapitals“:
„Wir leben unter einer Diktatur der Oligarchien des globalisierten Finanzkapitals“ | NachDenkSeiten – Die kritische Website
__

Hartz IV wurde nur geschaffen um Arbeitnehmerentgelte und soziale Standards abzusenken, um auf der anderen Seite Gewinne zu maximieren. Grund- und Menschenrechte werden durch das Sanktionsregime mit Füßen getreten.
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Alt 13.09.2017, 18:23   #49
Texter50
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Und weil ich pöse bin und die LINKE auch, haben se jetzt gleich beide Stimmen bekommen.
Da geht zusammen, was zusammen gehört...
__

Unterbrich niemals Deinen Gegner im JC, wenn er gerade einen Fehler begeht.
Frei nach Sunzi


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Alt 18.09.2017, 08:00   #50
jockel
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Standard AW: Die Linke wählen - für eine Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse

Bundesmutti stellt sich immer als alternativlos und zwingend nötig mit ihrer verseuchten Klüngel-Schmierfilz-Unternehmerpartei dar - verbunden mit vielen Verschwendungsorgien und Luxusprivilegien wie jüngst mit Dobrindts Maut-Geschenkeverteilparty an pleite gegangene private Mautabkassierer.

Einer von den Linken macht für unsere Abgeordneten und Politiker einen guten Vorschlag zu deren Altersversorgung - ab in die gesetzliche Rentenversicherung ihrer Untertanen mit allen Nachteilen und Abschlägen. Sie geben sich doch immer so als nächstliebend christliche Volkspartei, was sie nicht sind. Statt Taten gibt es nur viele hohle Versprechen

Zitat:
dpa - Linke fordert gesetzliche Rente für Kanzler und Minister

Bundespräsidenten, Kanzler und Minister sowie Bundestagsabgeordnete sollen nach dem Willen der Linken künftig nur noch eine gesetzliche Rente beziehen. Dies sei nötig als Signal für mehr sozialen Zusammenhalt, sagte Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn der «Neuen Osnabrücker Zeitung».

Dies wäre ein starkes Zeichen dafür, «dass die Politik in ihrer Gesamtheit ihre Verantwortung für den sozialen Zusammenhalt im Lande begreift». Der Unmut über «die da oben» nehme zu, warnte er.

Zurzeit erhalten Abgeordnete eine «Altersentschädigung», die Lücken in ihrer sonstigen Versorgung schließen soll. Das Staatsoberhaupt bekommt ein Ruhegehalt in Höhe seiner vollen Bezüge, der Bundeskanzler und seine Minister eine Pension.
Dann würden die Rufe "Hau ab!" und "Volksverräter" vielleicht auch verschwinden.

Zitat:
Süddeutsche Zeitung: LKW-Maut: Millionenschwere Abrechnungspanne

Dem Steuerzahler entgehen viele Millionen Euro, weil der Bund privaten Autobahnbetreibern zu hohe Einnahmen überweist. Es könnte schwierig werden, das Geld zurückzufordern.

Eine millionenschwere Abrechnungspanne beim Eintreiben der Maut kommt Deutschlands Steuerzahler teuer zu stehen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung fließen privaten Autobahnbetreibern seit fast zwei Jahren zu hohe Einnahmen aus der Lkw-Maut zu.

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