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Alt 15.01.2013, 10:05   #1
wolliohne
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Standard DIE LINKE: Neun Schritte für einen Politikwechsel

Selbstverständliches wieder selbstverständlich machen: Einstiege in eine solidarische Alternative.
  1. Es muss selbstverständlich sein, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können und dass sie während des Berufslebens oder im Alter nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sind…
    DIE LINKE will einen flächendeckenden Mindestlohn. Unter zehn Euro ist ausgeschlossen, ein Einkommen zu erzielen, das während des Berufslebens oder in der Rente vor Armut schützt. Und die Rentenhöhe muss wieder auf 53 Prozent des früheren Nettoeinkommens gesetzt werden. Niemand soll im Alter Not leiden müssen: wir wollen eine Mindestrente von um die 1000 Euro. Zwischen Ost und West muss Rentengerechtigkeit hergestellt werden.
  2. Es muss selbstverständlich sein, Arbeit so zu gestalten, dass sie ein Teil des Lebens sein kann. Es muss möglich sein, zu arbeiten und Familie zu haben, sich zu erholen und an der Gesellschaft teilzuhaben, sich einzumischen…
    DIE LINKE will eine Anti-Stress-Verordnung. Leiharbeit und der Missbrauch von Werkverträgen müssen untersagt, Befristungen von Beschäftigungsverhältnissen streng begrenzt werden. Stress hat auch damit zu tun, dass Beschäftigte mehr und länger arbeiten müssen, um bei den niedrigen Löhnen über die Runden zu kommen.
  3. Es gibt Anzeichen, dass die Wirtschaftskrise nach Deutschland zurückkommt…
    Wir wollen ein öffentliches Investitionsprogramm, in dem Kindertagesstätten ausgebaut werden und Solaranlagen – wo sinnvoll – auf alle Behördendächer gebracht werden…
    Auf längere Sicht brauchen wir andere Formen der Arbeitszeitverkürzung…
  4. Es muss selbstverständlich sein, dass Erwerbslose das Recht auf einen aufrechten Gang haben. Armut zu bekämpfen statt Arme und Erwerbslose zu drangsalieren, gehört ins Zentrum der Politik…
    Deshalb steht DIE LINKE für eine sofortige Erhöhung der Hartz IV-Sätze auf 500 Euro. Unser Ziel ist es, dass keine Mindestsicherung mehr unter der Armutsrisikogrenze existiert. Sanktionen und Zwangsumzüge müssen gestoppt, stattdessen sinnvolle – und in vielen Bereichen dringend notwendige – tarifliche Arbeitsplätze geschaffen werden…
  5. Es muss selbstverständlich sein, dass Gesundheit in einer demokratischen Gesellschaft nicht vom Geldbeutel abhängen darf.
    Unsere solidarische Bürgerversicherung lässt sich sofort umsetzen; sie ist einfach: Alle zahlen ein, alle werden gut versorgt.
  6. Unser Reformprogramm ist realistisch, es lässt sich verwirklichen – wenn wir uns Raum verschaffen, um die Gesellschaft zu gestalten: Es muss selbstverständlich sein, dass in einer demokratischen Gesellschaft alle beitragen – wer viel hat mehr, wer wenig hat weniger…
    Wir wollen eine gesellschaftliche Debatte darüber anstoßen, welche Einkommens- und Vermögensverteilung fair und gerecht ist.
    DIE LINKE will eine Vermögenssteuer und eine einmalige Vermögensabgabe auf jeden Euro über einer Million Euro Vermögen.
  7. DIE LINKE will, dass der Reichtum unserer Gesellschaft auch allen zur Verfügung steht.
    Daher wollen wir die öffentlichen und sozialen Dienstleistungen ausbauen und Privatisierungen zurücknehmen…
  8. Wer Probleme verursacht, muss selbstverständlich für ihre Bewältigung verantwortlich sein…
    Wir wollen den Finanzsektor reformieren und die Banken an die Kette legen. Hochriskante Spekulationsgeschäfte wollen wir verbieten und Steueroasen schließen.
  9. Es muss selbstverständlich sein, dass niemand Profite mit dem Krieg machen darf.
    DIE LINKE will einen Stopp der Waffenexporte. Wir wollen einen Prozess der Konversion der Waffenproduktion einleiten, damit die Arbeitsplätze in der Waffenindustrie in andere Produktionen überführt werden können. Kampfeinsätze der Bundeswehr im Ausland und Einsätze im Inland lehnen wir konsequent ab…
Wir machen hier ein Angebot für eine handfeste Zusammenarbeit. Das Angebot richtet sich an alle Parteien, Organisationen, Bewegungen und alle Menschen, die an einer solidarischen Alternative arbeiten wollen.
Quelle: DIE LINKE
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
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Alt 15.01.2013, 23:14   #2
Hansiklein3->Emailproblem
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Hansiklein3
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Standard AW: DIE LINKE: Neun Schritte für einen Politikwechsel

Das meißte davon wird nie in der Realität umgesetzt werden.
Es wäre aber schon eine große Veränderung wenn bestimmte Forderungen
wenigstens zum Teil bzw annähernd umgesetzt werden.
Um wirklich was zu verändern müßte die Linke in die Bundesregierung kommen und das ist sicher genauso unwahrscheinlich wie sechs richtige im Lotto
Hansiklein3 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2013, 00:04   #3
igelchen
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igelchen
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Standard AW: DIE LINKE: Neun Schritte für einen Politikwechsel

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Selbstverständliches wieder selbstverständlich machen
als hätten sich wirklich und leibhaftig
MENSCHEN
ein paar gedanken gemacht. :-)
für 2013 sieht es schätzungsweise für die linken hinsichtlich der wahlen nicht so dolle aus
aber wenn man mal davon ausgeht das sich die zustände in unserem lande möglicherweise verschärfen siehts für die anschließenden wahlen besser aus.
DAS
"Selbstverständliches wieder selbstverständlich machen"
ist genial, weil einfach und selbstredend.
igelchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2013, 03:27   #4
Pony und Kleid
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Pony und Kleid
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Standard AW: DIE LINKE: Neun Schritte für einen Politikwechsel

Naja, es ist ja Wahlkampf. Jetzt ist die Zeit der heillosen Versprechen bis zum Erbrechen.

Merkels Wahrheit - YouTube


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Alt 16.01.2013, 09:09   #5
Kikaka
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Standard AW: DIE LINKE: Neun Schritte für einen Politikwechsel

Zitat:
Selbstverständliches wieder selbstverständlich machen: Einstiege in eine solidarische Alternative.
  1. Es muss selbstverständlich sein, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können und dass sie während des Berufslebens oder im Alter nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sind…
    DIE LINKE will einen flächendeckenden Mindestlohn. Unter zehn Euro ist ausgeschlossen, ein Einkommen zu erzielen, das während des Berufslebens oder in der Rente vor Armut schützt. Und die Rentenhöhe muss wieder auf 53 Prozent des früheren Nettoeinkommens gesetzt werden. Niemand soll im Alter Not leiden müssen: wir wollen eine Mindestrente von um die 1000 Euro. Zwischen Ost und West muss Rentengerechtigkeit hergestellt werden.
  2. Es muss selbstverständlich sein, Arbeit so zu gestalten, dass sie ein Teil des Lebens sein kann. Es muss möglich sein, zu arbeiten und Familie zu haben, sich zu erholen und an der Gesellschaft teilzuhaben, sich einzumischen…
    DIE LINKE will eine Anti-Stress-Verordnung. Leiharbeit und der Missbrauch von Werkverträgen müssen untersagt, Befristungen von Beschäftigungsverhältnissen streng begrenzt werden. Stress hat auch damit zu tun, dass Beschäftigte mehr und länger arbeiten müssen, um bei den niedrigen Löhnen über die Runden zu kommen.
  3. Es gibt Anzeichen, dass die Wirtschaftskrise nach Deutschland zurückkommt…
    Wir wollen ein öffentliches Investitionsprogramm, in dem Kindertagesstätten ausgebaut werden und Solaranlagen – wo sinnvoll – auf alle Behördendächer gebracht werden…
    Auf längere Sicht brauchen wir andere Formen der Arbeitszeitverkürzung…
  4. Es muss selbstverständlich sein, dass Erwerbslose das Recht auf einen aufrechten Gang haben. Armut zu bekämpfen statt Arme und Erwerbslose zu drangsalieren, gehört ins Zentrum der Politik…
    Deshalb steht DIE LINKE für eine sofortige Erhöhung der Hartz IV-Sätze auf 500 Euro. Unser Ziel ist es, dass keine Mindestsicherung mehr unter der Armutsrisikogrenze existiert. Sanktionen und Zwangsumzüge müssen gestoppt, stattdessen sinnvolle – und in vielen Bereichen dringend notwendige – tarifliche Arbeitsplätze geschaffen werden…
  5. Es muss selbstverständlich sein, dass Gesundheit in einer demokratischen Gesellschaft nicht vom Geldbeutel abhängen darf.
    Unsere solidarische Bürgerversicherung lässt sich sofort umsetzen; sie ist einfach: Alle zahlen ein, alle werden gut versorgt.
  6. Unser Reformprogramm ist realistisch, es lässt sich verwirklichen – wenn wir uns Raum verschaffen, um die Gesellschaft zu gestalten: Es muss selbstverständlich sein, dass in einer demokratischen Gesellschaft alle beitragen – wer viel hat mehr, wer wenig hat weniger…
    Wir wollen eine gesellschaftliche Debatte darüber anstoßen, welche Einkommens- und Vermögensverteilung fair und gerecht ist.
    DIE LINKE will eine Vermögenssteuer und eine einmalige Vermögensabgabe auf jeden Euro über einer Million Euro Vermögen.
  7. DIE LINKE will, dass der Reichtum unserer Gesellschaft auch allen zur Verfügung steht.
    Daher wollen wir die öffentlichen und sozialen Dienstleistungen ausbauen und Privatisierungen zurücknehmen…
  8. Wer Probleme verursacht, muss selbstverständlich für ihre Bewältigung verantwortlich sein…
    Wir wollen den Finanzsektor reformieren und die Banken an die Kette legen. Hochriskante Spekulationsgeschäfte wollen wir verbieten und Steueroasen schließen.
  9. Es muss selbstverständlich sein, dass niemand Profite mit dem Krieg machen darf.
    DIE LINKE will einen Stopp der Waffenexporte. Wir wollen einen Prozess der Konversion der Waffenproduktion einleiten, damit die Arbeitsplätze in der Waffenindustrie in andere Produktionen überführt werden können. Kampfeinsätze der Bundeswehr im Ausland und Einsätze im Inland lehnen wir konsequent ab
Es fehlt natürlich
10. Wir fordern die Abkehr der SPD von der Agenda 2010.


............Deswegen wird das nichts......
SPD und Linke bleiben blockiert
Kikaka ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2013, 09:59   #6
Malus
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Standard AW: DIE LINKE: Neun Schritte für einen Politikwechsel

Beim Teilzitieren geht die Numerierung den Bach runter, aber was soll's...


Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Selbstverständliches wieder selbstverständlich machen: Einstiege in eine solidarische Alternative.
  1. Es muss selbstverständlich sein, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können und dass sie während des Berufslebens oder im Alter nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sind…
    DIE LINKE will einen flächendeckenden Mindestlohn. Unter zehn Euro ist ausgeschlossen, ein Einkommen zu erzielen, das während des Berufslebens oder in der Rente vor Armut schützt. Und die Rentenhöhe muss wieder auf 53 Prozent des früheren Nettoeinkommens gesetzt werden. Niemand soll im Alter Not leiden müssen: wir wollen eine Mindestrente von um die 1000 Euro. Zwischen Ost und West muss Rentengerechtigkeit hergestellt werden.
Ich unterschreibe bedingungslos, daß Menschen von ihrer Arbeit leben können müssen. Ob aber ein Mindestlohn dabei helfen kann, muß sich erst noch erweisen. Ein Mindestlohn von 10 €, den ich jedem gönne, würde vermutlich so manche Ware verteuern. Ob dann derjenige, der gerade den Mindestlohn verdient, so viel besser dastehen wird als jetzt? Oder vielleicht sogar schlechter?

Aber einen Versuch ist es wert.


Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
  1. Es muss selbstverständlich sein, Arbeit so zu gestalten, dass sie ein Teil des Lebens sein kann. Es muss möglich sein, zu arbeiten und Familie zu haben, sich zu erholen und an der Gesellschaft teilzuhaben, sich einzumischen…
    DIE LINKE will eine Anti-Stress-Verordnung. Leiharbeit und der Missbrauch von Werkverträgen müssen untersagt, Befristungen von Beschäftigungsverhältnissen streng begrenzt werden. Stress hat auch damit zu tun, dass Beschäftigte mehr und länger arbeiten müssen, um bei den niedrigen Löhnen über die Runden zu kommen.
Es gibt Anzeichen, dass die Wirtschaftskrise nach Deutschland zurückkommt…

Wir wollen ein öffentliches Investitionsprogramm, in dem Kindertagesstätten ausgebaut werden und Solaranlagen – wo sinnvoll – auf alle Behördendächer gebracht werden…
Auf längere Sicht brauchen wir andere Formen der Arbeitszeitverkürzung…
Zum einen muß man zwischen positivem und negativem Streß unterscheiden. Streß kann- wenn er nicht ausartet - auch dafür sorgen, daß die Arbeit mehr Spaß macht.

Bei der Leiharbeit stimme ich größtenteils zu. Sie muß zumindest ganz anders gestaltet werden als es hier in D der Fall ist.

Und sicher muß es möglich sein, Arbeit und Familie zu vereinbaren. Dabei muß man aber aufpassen, daß nicht diejenigen, die keine Familie haben, auf der Strecke bleiben, weil sie auffangen müssen, was die anderen mit Familie nicht mehr leisten. Denn daß mehr Leute eingestellt werden, halte ich für illusorisch - das werden die Unternehmen nicht mitmachen (können).

Und die Kindertagesstätten: Gute Idee. Aber einige der Elos hier, die ich lesen durfte, würden ganz schön giftig werden, wenn die LINKE käme und sagte: so, wir haben Euch Kindertagesstätten gebaut, Ihr könnt jetzt arbeiten gehen!


Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
  1. Es muss selbstverständlich sein, dass Erwerbslose das Recht auf einen aufrechten Gang haben. Armut zu bekämpfen statt Arme und Erwerbslose zu drangsalieren, gehört ins Zentrum der Politik…
    Deshalb steht DIE LINKE für eine sofortige Erhöhung der Hartz IV-Sätze auf 500 Euro. Unser Ziel ist es, dass keine Mindestsicherung mehr unter der Armutsrisikogrenze existiert. Sanktionen und Zwangsumzüge müssen gestoppt, stattdessen sinnvolle – und in vielen Bereichen dringend notwendige – tarifliche Arbeitsplätze geschaffen werden…
Es muss selbstverständlich sein, dass Gesundheit in einer demokratischen Gesellschaft nicht vom Geldbeutel abhängen darf.

Unsere solidarische Bürgerversicherung lässt sich sofort umsetzen; sie ist einfach: Alle zahlen ein, alle werden gut versorgt.
Ggfs. sind die 500 € auch wieder zu niedrig, wenn aufgrund des Mindestlohnes die Preise steigen. Müßte man abwarten. Ließe sich wohl nur mit Sicherheit sagen, wenn man das Experiment "Mindestlohn" endlich mal wagen würde.

Was die Sanktionen angeht: ja, die müßte man abschaffen oder das System zumindest sehr ändern. Z. B. dürften keine Sanktionsgründe absichtlich herbeigeführt werden, z. B. durch völlig überzogene Forderungen in einer EGV. Dann sollte man m. E. auch die bereits erbrachte "Lebensleistung" eines Menschen berücksichtigen. Wer schon 10, 15, 20 oder noch mehr Jahre gearbeitet hat, darf nicht drangsaliert werden, weil er nicht springt, wenn ein SB was sagt.

Jüngere, die noch nicht oder wenig gearbeitet haben, könnte man evtl. stärker fordern (bei gleichzeitiger passender Förderung), aber auch hier muß Schikane ausgeschlossen werden.



Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Unser Reformprogramm ist realistisch, es lässt sich verwirklichen – wenn wir uns Raum verschaffen, um die Gesellschaft zu gestalten: Es muss selbstverständlich sein, dass in einer demokratischen Gesellschaft alle beitragen – wer viel hat mehr, wer wenig hat weniger…

Wir wollen eine gesellschaftliche Debatte darüber anstoßen, welche Einkommens- und Vermögensverteilung fair und gerecht ist.
DIE LINKE will eine Vermögenssteuer und eine einmalige Vermögensabgabe auf jeden Euro über einer Million Euro Vermögen.
Realistisch? Naja, Ansichtssache. Und was das "Beitragen" angeht: bitte nicht nur nach dem gehen, was jemand "hat", sondern auch berücksichtigen, was derjenige dafür "tut" bzw. getan hat, um zu bekommen, was er hat. Ich bin gerne bereit, etwas von dem abzugeben, was ich mir erarbeitet habe, für andere, die es nötiger haben. Wenn ich mir aber trotz jahrelanger Ausbildung und harter Arbeit am Ende nicht mehr leisten kann als jemand, der in den Tag hineingelebt und sich mit Gelegenheitsjobs durchgeschlagen hat, dann frage ich mich, warum ich mich überhaupt so eingesetzt habe.

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
DIE LINKE will, dass der Reichtum unserer Gesellschaft auch allen zur Verfügung steht.

Daher wollen wir die öffentlichen und sozialen Dienstleistungen ausbauen und Privatisierungen zurücknehmen…
Gute Idee. Bin gespannt auf die Finanzierung.

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Wer Probleme verursacht, muss selbstverständlich für ihre Bewältigung verantwortlich sein…

Wir wollen den Finanzsektor reformieren und die Banken an die Kette legen. Hochriskante Spekulationsgeschäfte wollen wir verbieten und Steueroasen schließen.
Steueroasen schließen - viel Erfolg damit.

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Es muss selbstverständlich sein, dass niemand Profite mit dem Krieg machen darf.

DIE LINKE will einen Stopp der Waffenexporte. Wir wollen einen Prozess der Konversion der Waffenproduktion einleiten, damit die Arbeitsplätze in der Waffenindustrie in andere Produktionen überführt werden können. Kampfeinsätze der Bundeswehr im Ausland und Einsätze im Inland lehnen wir konsequent ab…
Zustimmung zum Stopp der Waffenexporte und zu der Idee, auf Waffenproduktion zu verzichten.

Bei den Kampfeinsätzen bin ich zwiespältig. Wenn irgendwo in der Welt Land 1 Land 2 überfällt oder es einen Bürgerkrieg gibt, dann muß dort jemand eingreifen. Und das geht nicht immer nur mit diplomatischen/friedlichen Mitteln. Wobei ich zugeben muß, daß es bei den letzten "Humanitären Einsätzen" durchaus Zweifel gab am Sinn und Zweck des jeweiligen Einsatzes. Grundsätzlich ausschließen würde ich das aber nicht, es müßte nur eine von polititschen Interessen (national wie international) unabhängige Kommission darüber entscheiden...
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Alt 16.01.2013, 22:17   #7
druide65
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Standard AW: DIE LINKE: Neun Schritte für einen Politikwechsel

Abkehr von der Agenda 2010?Dazu muss die die SPD treiben.Oder zu ihrem Glück zwingen.Alleine von selber?Never...
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
druide65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2013, 13:49   #8
theota
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Standard AW: DIE LINKE: Neun Schritte für einen Politikwechsel

Zitat von Hansiklein3 Beitrag anzeigen
...
Um wirklich was zu verändern müßte die Linke in die Bundesregierung kommen und das ist sicher genauso unwahrscheinlich wie sechs richtige im Lotto
Zitat von igelchen Beitrag anzeigen
...
für 2013 sieht es schätzungsweise für die linken hinsichtlich der wahlen nicht so dolle aus
aber wenn man mal davon ausgeht das sich die zustände in unserem lande möglicherweise verschärfen siehts für die anschließenden wahlen besser aus.
...
bundesweit mögt ihr Recht haben, ABER in Niedersachsen sieht es anders aus und dort begann schon einmal ein Regierungswechsel

ich empfehle einen Blick in diesen ELO-Thread:

http://www.elo-forum.org/land-bundes...ml#post1308381

sind bisher nur 2 Beiträge und - es lohnt sich

darin enthalten ist z.B. folgender Link direkt zum Artikel:

Wieder einmal strahlt eine Landtagswahl in Niedersachsen auf uns alle ab.
__

Liebe Grüße, theota - Rechtsberatung machen Andere; ich gebe nur meine Erfahrungen und meine Meinung zu bedenken - "...denn nur, wer noch Chaos in sich trägt, kann einen tanzenden Stern gebären..." (frei nach F.Nietzsche) - Dekadent ist, ...
... wenn man meint, in einer Welt der Globalisierung auf deutschem Boden nur deutsch sprechen zu müssen... (frei nach theota)

theota ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2013, 11:19   #9
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Standard AW: DIE LINKE: Neun Schritte für einen Politikwechsel

Wunderbar, prima - wenn diese Forderungen umgesetzt werden.

Allerdings müsste dann man/frau die Systemfrage stellen....
293949 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2013, 11:54   #10
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Standard AW: DIE LINKE: Neun Schritte für einen Politikwechsel

Das Problem bei der DieLinke ist der strukturelle Unterbau.

D. h., in vielen Kreisverbänden sitzen zu viele Typen aus Fremdparteien.
Diese unterwandern die DieLinke und zerstören so von innen heraus die Partei.
Die eigentlich angesprochene Hauptwählerklientel hat kein Geld, um sich regelmäßig an einer politischen Mitarbeit vor Ort beteiligen zu können. So bleibt das Feld diesen Zerstörern frei überlassen.
Ein Beispiel hierfür ist NRW. Erst siegreich in den Landtag eingezogen, bei der vorgezogenen Neuwahl allesamt der Linken aus dem Landtag wieder raus.
Die Zerstörer vor Ort haben das Ansehen der Partei zuvor zunichte gemacht.
Leider interessiert es auch den Landesverband nicht sonderlich, was für Gestalten sich in den Kreisverbänden tummeln.
Mit dem gleichen Problem haben auch die Piraten zu kämpfen.
Mit dem gleichen Problem wird es wohl künftig jede neue Partei zu tun haben.
__

Jesus Christus stand auf der Seite der Armen.
Hätte er auf der Seite der Reichen gestanden, man hätte ihn nicht ans Kreuz genagelt.
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Alt 19.01.2013, 12:26   #11
xyz345
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Standard AW: DIE LINKE: Neun Schritte für einen Politikwechsel

@Ausgestossener: Danke. Das hast du gut erklärt. Ist bei uns leider genau so.


(... Hält mich aber trotzdem nicht davon ab, die Linken zu wählen. Logo! Bin doch eh der Bodensatz und habe keine andere Chance. )
xyz345 ist offline   Mit Zitat antworten
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