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Alt 23.05.2017, 15:20   #1
Roter Drache
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Standard Früchte des Zorns

Wie lange noch der übliche Wahnsinn ?
Ein Buchtipp aus fast vergessenen Zeiten...
Als Aufbruch noch ein normale Ziel war und was ist geblieben ?
Parteien die am A.... sind, Politiker die niemand mehr ernst nimmt, überall im Alltag nur noch Kommerz, viele sehen inzwischen nur noch die dummen Rechten als Perspektive, das war mal das Volk der Dichter und Denker, weiter so zum Abgrund oder ein Aufbruch zu neuen Ufern ?
Ist da noch jemand zu fähig ?
Die Zeiten der Parteien ist vorbei, jetzt müssen wir es selber packen oder gehen mit den Ausbeutern vor die Hunde.
Dabei ist es so einfach wenn man sich die Geschichte ansieht, ja die Umsetzung braucht Energie, aber welche andere Möglichkeit gibt es ?
Noch weiter dem Kapital in den A.... zu kriechen ?
Das kennen wir doch alle.
Das ist keine menschliche Perspektive.
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Alt 23.08.2017, 12:44   #2
Dagegen72
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Idee AW: Früchte des Zorns

Seit einiger Zeit, bin ich beim Lesen von sehr empfehlenswerten Büchern innerhalb dieser Bücher auf Bücher aufmerksam geworden, die ich längst mal schon hätte lesen sollen, ich wurde aber nicht drauf aufmerksam gemacht - nun machte mich der Zufall oder was auch immer darauf aufmerksam.

Das eine ist das Buch "Früchte des Zorns" von Steinbeck.


wiki: Fruchte des Zorns – Wikipedia


es wird als Buch in dem empfehlenswerten Buch "No home, no place" vom super Autor Rhue Morton vom der Hauptfigur (ein Schüler in Amerika der obdachlos wird mit seinen Eltern) erwähnt und zitiert.


hier Einblick in das Buch, mit Inhaltsbeschreibung:


KinderundJugendmedien.de - Rhue, Morton: No place, no home


"Wie fühlt man sich, wenn die eigene Existenz bedroht ist, man plötzlich vor dem Nichts steht? Dans Eltern, die seit Jahren arbeitslos sind, werden von der US-amerikanischen Wirtschaftskrise getroffen – so hart, dass sie das Haus nicht mehr halten können und zusammen mit Dan in das Zeltlager Dignityville ziehen müssen. "

beschrieben wird auch amerikanisches "sozial"- System.


Ist zwar ein Jugendbuch, aber ich las es in einem Zug, so spannend geschrieben war es. Ich fand es zum Mini-Preis in einem Bücherausverkauf eines Kaufhauses <3


Dignityville ist eine Zeltstadt für Obdachlose. Es wird auch von Leuten erzählt, die Vollzeit arbeiten gehen, es für die Miete und Lebenshaltungskosten aber trotzdem nicht reicht und Kinder, die unter diesen Bedingungen trotzdem in die Schule gehen, oder Kranke, für die das Gesundheitssystem kein Geld übrig hat usw. Als Dignityville von Bauunternehmern u.ä. zerstört wird (weil sonst die Immobiienpreise fallen könnten) ist klar, dass es noch schlimmer geht, als die Obdachlosenzeltstadt Dignityville, nämlich kein Dignityville und Straße pur.
Die Gemeindekirche springt ein, was dann kirlicherseits wieder nett ist.


es geht auch politisch in dem Buch zu. Einer sucht Leute für eine Demo die gegen die Ungerechtigkeit im Finanzsystem angehen will. (Reiche immer reicher, Arme immer ärmer).




Super, super Satz , der ein Demo-Plakat für die anstehende Demo (in dem Buch) ziert:


"Warum ist es so einfach, 150 Millionen Amerikaner als faul zu bezeichnen aber nicht 400 Leute (die Reichen) die gierig sind" - oder so ähnlich. Habe das Buch nicht vorlegen, habe es in das örtliche Bücher-Regal gelegt, wo jeder reinlegen und entnehmen kann, wie man mag, finde ich gut.


Der Satz ist auch ein guter Konter für Elo-Bashing im Alltag. Und für den Satz steht sinngemäß auch Die Linke, die sich gegen soziale (finanzielle) Ungerechtigkeit einsetzen will.


Echt lesenswert, auf der "Früchte des Zorns"


Super, Buch, echt :)
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 23.08.2017, 15:22   #3
Kerstin_K
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Standard AW: Früchte des Zorns

Danke, ich lese gerne Steinbeck, aber das kannte ich noch nicht. Werde ich mir gleich mal in der Originalsprache besorgen.
__

Viele Grüße aus Hannover
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Alt 23.08.2017, 16:19   #4
Pixelschieberin
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Standard AW: Früchte des Zorns

Dagegen72 weist heute auf lauter Bücher hin, die ich in der Schule lesen sollte.

Erst Fahrenheit - und nun ist von den Früchten des Zorns,
vielmehr "The Grapes of Wrath" die Rede.

Steinbeck hat dieses Buch sehr bildhaft geschrieben.
Ganz großes Kopfkino.
Nach all den vielen Jahren ist mir noch in Erinnerung, wie die Landarbeiter gekocht haben.
Jedes Mal wenn ich Gehacktes für Bolognese anschwitze, muß ich daran denken, wie armselig es in deren Kochtöpfen aussah und wie sie getrickst haben.

Seinerzeit war ich zu faul, das Werk auf EN zu lesen.
Deshalb hatte ichs mir auf DE gekauft, um eine halbwegs plausible Zusammenfassung klöppeln zu können.
Jaaaaaaaa, das waren noch Zeiten - ohne Internet.

Im Gegensatz zu anderen zwangsaufgedrückten Autoren war ich sehr verblüfft, wie gut sich der Steinbeck lesen ließ.
Seither tu ich Anglo-Autoren nicht als neue-welt-kulturlos ab.
John Irving z. B. lese ich auch sehr gern.

Ok "Catcher in the rye" fand ich genau so unterhaltsam wie den Törleß.
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)
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