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Start > > -> Wohngeldbewilligung + jetzt Fehlbetragsermittlung = korrekt?

(Kosten der) Unterkunft Fragen zu Wohnen, getrennt nach Miete/Eigentum und Nebenkosten, Heizung, Umzug, Einzug... etc.

Bitte Themen die sich Wohn-Eigentum bzw. Miete zuordnen lassen in den entsprechenden Unterforen eröffnen.
Hier kommen nur noch allgemeine Themen die sich nicht alleine auf Eigentum/Miete, oder Umzüge/Nebenkosten beziehen lassen hinein.

Ebenso findet man hier Anlaufstellen für von Obdachlosigkeit bedrohte.



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Alt 07.04.2011, 12:28   #1
Nika->Emailproblem
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Registriert seit: 16.01.2010
Beiträge: 38
Nika
Standard Wohngeldbewilligung + jetzt Fehlbetragsermittlung = korrekt?

Hallo,

ich habe mtl. € 50 Wohngeld rückwirkend ab 1.1. bewilligt bekommen.
Diese € 200 wurden mir jetzt überwiesen.
Da mir der Trennungsunterhalt ab 1.3. um € 400 fiktives Einkommen gekürzt wurde, habe ich es ehrlicherweise der Wohngeldstelle mitgeteilt,
die dazu eine Fehlbetragsermittlung durchgeführt hat.

Die Berechnung wurde in Düsseldorf durchgeführt.
1. Ist diese korrekt?
In der Miete von € 761 sind Heizung € 110 + alle Nebenkosten mit € 100, sowie Miete für die Einbauküche € 10 enthalten.

Im Wohngeldbescheid wurde die Miete anders berechnet.
Nach Mietstufe 5 insgesamt € 468 zu berücksichtigende Miete
2. Wieso macht man in der Fehlbetragsermittlung diesen Unterschied zum Wohngeldbescheid?

Stutzig macht mich auch, dass in dem Wohngeldbescheid ein monatliches Gesamteinkommen von € 1.066,90 errechnet wurde. Das ist ja von nun 1.013,25 nicht weit entfernt.
3. Wieso dann jetzt eine Fehlbetragsermittlung?


Mein Problem ist, ich kann keine weiteren "offiziellen" Einnahmen vorweisen.
Ich habe mir überbrückungsweise € 2000 von meiner Freundin geliehen, damit ich meine laufenden Kosten weiter decken kann.
Alles was nicht niet- und nagelfest ist verkaufe ich.
Das kann ich dem Amt ja wohl schlecht sagen. Zumal dann immer noch ein Betrag fehlt.

Ich will auf keinen Fall HartzIV beantragen. Das schaffe ich psychisch nicht. Meine Trennung hat mich soviel Geld, Energie und Gesundheit gekostet, dass ich nicht auch noch damit belastet werden will.
Ich bin dabei einen Job und eine günstigere Wohnung zu finden und hoffe, es bald geschafft zu haben …

4. Was kann ich tun?

Danke und viele Grüße
Nika

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einnahmen.jpg   fehlbetrag.jpg   miete.jpg  
__

Beste Grüße, Nika
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Alt 07.04.2011, 14:53   #2
Beasti->Emailproblem
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Registriert seit: 31.03.2011
Beiträge: 83
Beasti
Standard AW: Wohngeldbewilligung + jetzt Fehlbetragsermittlung = korrekt?

Hallo,

wegen der anzurechnenen Miete, diese ist laut Wohngeldgesetz festgelegt und da gibt es jeweils eine Höchstgrenze der anzurechungsfähigen Miete, Faktoren wie Personen im Haushalt und die Mietstufe spielen eine Rolle. Deshalb, um vorzubeugen zu teuere Wohnungen durch Steuerzahler zu finanzieren.

PS: Im Wohngeldbescheid wurde sie nicht anders berechnet, dort steht bei Anlage 3, ebenso 761 Euro... aber das ist nicht gleichzusetzen mit der anrechnungsfähigen Miete... diese wurde bei Anlage 2 gar nicht genannt, sondern nur die tatsächlichen Mietkosten.

Nachweis: WoGG - Wohngeldgesetz

§ 12 Höchstbeträge für Miete und Belastung

(1) Die folgenden monatlichen Höchstbeträge für Miete und Belastung sind vorbehaltlich des § 11 Abs. 3 nach der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder und nach der Mietenstufe zu berücksichtigen: ...

2 Personen Mietstufe V = 468 Euro


Wegen dem Einkommen, nun denn, das jeweilige Einkommen ist unterschiedlich bei den beiden Anlagen...

Auf 1.066,90 kommt man, wenn man von Anlage 1

Person 1: 9317,28 Euro Einkommen
+ Person 2: 3485,52 Euro Einkommen
zusammenrechnen ergibt: 12.802,80 Euro / 12 Monate = 1.066,90 Euro.

Leider kann ich dir das nicht genauer erklären, weil zu Anlage 1 fehlt die direkte Auflistung der jeweiligen Einnahmen.
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Alt 07.04.2011, 15:47   #3
Nika->Emailproblem
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Beiträge: 38
Nika
Standard AW: Wohngeldbewilligung + jetzt Fehlbetragsermittlung = korrekt?

Hallo Beasti,

mir ist klar, dass es dafür Gesetzesgrundlagen gibt.
Aber mir ist die unterschiedliche Berechnungsweise nicht schlüssig.
Und vor allem nicht, was ich jetzt machen soll?

Der Wohngeldbescheid hatte mein Einkommen Unterhalt € 826 + Kindsunterhalt € 309 ohne Kindergeld als Grundlage.
Abgezogen wurde der pauschale Abzug 6 v.H. = € 1.066,90

Die Fehlbetragsermittlung hat mein um € 400 reduziertes Einkommen = jetzt € 426 + erhöhten Kindsunterhalt von
€ 398 (ab Mai) + Kindergeld + Zinsen
ohne pauschalen Abzug 6 v. H. = € 1.013,25 als Berechnungsgrundlage.

Wieso ist dann nicht auch nur € 468 Miete angerechnet worden?

Ist die Berechnung denn jetzt korrekt oder nicht?

Warum ist mit der 1. Berechnung ein Wohngeld von € 50 herausgekommen und
bei der 2. Berechnung Fehlbetragsermittlung wo sogar € 400 weniger Einkommen berücksichtigt ist,
aber nur ein Unterschied von € 53,65 besteht, ein Fehlbetrag von € 363,25 entstanden?
__

Beste Grüße, Nika
Nika ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2011, 20:06   #4
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Beiträge: 83
Beasti
Standard AW: Wohngeldbewilligung + jetzt Fehlbetragsermittlung = korrekt?

Die Fehlbetragsmitteilung ist eine reine Berechnung deiner tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben. Aber nicht die Berechnung deines Wohngeldes...

Es wird dort zum einem berechnet nach dem ALG2 Regelsatz und dann die Kosten für die Wohnung, dass ergibt für Euch der Bedarfsatz/Aufwand... also die 1.376,50 monatlich...

Gegenüber wurden deine tatsächlichen Einnahmen verglichen, also Unterhalt, Kindergeld etc. also die 1.013,25 Euro

Das ergibt dann diesen Fehlbetrag 363,25 Euro, diese fehlen Euch zum Leben, also nach der Berechnungsmethode lt. SGB 2 (ALG2)... Das bedeutet für dich auch, dass du mit ALG2 mehr bekommen würdest, im Vergleich zu deiner aktuellen Situation, Einkommen mit Wohngeld....

Und nur 468 angerechnet? Nun denn bei ALG2 wird die Miete vorerst ja komplett übernommen, also die 761 Euro... bei Wohngeld gibt es die Grenze, die 468 Euro...

Es ist einfach nur eine Gegenüberstellung Aufwand für die Lebensführung zu deinen tatsächlichen Einnahmen.
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Alt 07.04.2011, 20:18   #5
Beasti->Emailproblem
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Beasti
Standard AW: Wohngeldbewilligung + jetzt Fehlbetragsermittlung = korrekt?

Du kannst es auch, ohne Gewähr, selbst online ausrechnen lassen, gehe dazu auf: (wenn du in einem dieser Bundesländer wohnst)

http://www.wohngeldrechner.nrw.de/wo....exec(wgrstart)

Dort gibt einfach dein Gesamteinkommen im Jahr ein, die Mietkosten, Anzahl der Personen und dir wird dann ein Betrag genannt.
Beasti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 08:56   #6
Nika->Emailproblem
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Nika
Standard AW: Wohngeldbewilligung + jetzt Fehlbetragsermittlung = korrekt?

Hallo Beasti,

danke, aber der Wohngeldrechner hat bei mir damals nicht funktioniert, deswegen hatten einfach alle Unterlagen eingereicht.

Ich habe jetzt auch die unterschiedlichen Rechenweisen verstanden.

Besteht die Möglichkeit mit dem Fehlbescheid und den Berechnungen des Wohnamts ohne großen Aufwand
nur aufstockende Sozialhilfe in Höhe des Fehlbetrages zu erhalten, ohne von der Arge massiv belästigt zu werden?

Dann noch eine Frage. Ich bin nicht bei der TV.Zentrale angemeldet. Muss ich da mit irgendwas rechnen?
Weil man mir sagte, dass Leute, die Wohngeld beziehen auch gebührenpflichtig sind?

Danke Nika
__

Beste Grüße, Nika
Nika ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 21:41   #7
Beasti->Emailproblem
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Beasti
Standard AW: Wohngeldbewilligung + jetzt Fehlbetragsermittlung = korrekt?

Wegen der GEZ-Gebührenpflicht, leider ja. Als reiner Wohngeldempfänger hast du Gebührenpflicht. Also man muss abwägen, weil sollte man erwischt werden, kann man eine Ordnungsstrafe von 1.000 Euro erhalten...Musst dir die Frage stellen, ob dir das Risiko Wert ist... Persönliche Meinung: von selbst würde ich nicht reagieren, sondern erst wenn du eine Aufforderung erhälst... und dann auch erst ab diesem Moment zahlen, also angeben man besitze erst jetzt ein Fernsehn.

Wegen dem Fehlbetrag, nun so einfach ersetzen kannst du das nicht, du möchtest ja nicht abhängig von der ARGE sein oder? Da bleibt dir nichts anderes übrig, als deine aktuelle Situation zu halten und eine billigere Wohnung zu suchen.

Sollte es dir aber egal sein, dann beantrag ALG2, dann bekommst du natürlich kein Wohngeld mehr, aber im Endeffekt hast du mehr in der Tasche, jedenfalls für 6 Monate (weil sie auf jeden Fall die Wohnkosten komplett übernehmen müssen), aber sie werden dich anweisen, ebenso eine billigere Wohnung zu suchen.

Auf jeden Fall solltest eine billigere Wohnung suchen und dann schauen, ob das Geld reicht auch ohne ALG 2 beziehen zu müssen. Weil deine Wohngeldhöhe würde sich ja nicht ändern, wenn deine jetzigen Mietkosten von 761 Euro plötzlich auf 500 Euro sinken würden. Da du, wie du weißt, eh nur bis 468 Euro angerechnet werden.

Bist du arbeitssuchend gemeldet? Weil bedenke auch, wegen der Anwartschaftszeit bezüglich der Rente...
Beasti ist offline   Mit Zitat antworten
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