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Start > > -> Kein Kindergeld mehr für gut verdienende.....

Kinder-, Elterngeld, Kinderzuschlag, BuT Alles rund um Eltern- und Kindergeld sowie Kinderzuschlag und zugehörige "Gelder" (BuT...) im Zusammenhang mit Erwerbslosigkeit.


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Alt 14.12.2007, 19:05   #1
Coole-Sache->Emailproblem
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Coole-Sache
Standard Kein Kindergeld mehr für gut verdienende.....

Das wäre die Lösung:

Damit der Hartz IV Regelsatz auf das richtige Niveau (Höhe) herraufgesetz werden kann sollten Besserverdienende ab € 3500,- Netto bei einer 4 Köpfigen Familie keine Kindergeld mehr bekommen.

Ist mein Gedanke
__

Nur ARGE Probleme sonst nichts
Coole-Sache ist offline  
Alt 14.12.2007, 19:25   #2
Koelschejong
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Zitat von Coole-Sache Beitrag anzeigen
Das wäre die Lösung:

Damit der Hartz IV Regelsatz auf das richtige Niveau (Höhe) herraufgesetz werden kann sollten Besserverdienende ab € 3500,- Netto bei einer 4 Köpfigen Familie keine Kindergeld mehr bekommen.

Ist mein Gedanke
<Ironie an>Und wo ist das Neue an Deinem Vorschlag?? Bereits heute bekommt der gut verdienende Deutsche ab ca. € 50.000 Brutto-Jahreseinkommen kein Kindergeld mehr, da achtet schon das Finanzamt drauf, er muss sich statt dessen mit einem jämmerlichen Kinderfreibetrag von nur € 152,- pro Monat begnügen - und darüber ist er sogar noch froh. Also eine fast soziale Regelung.<Ironie aus> Nun gut, als kleiner Nebeneffekt ist dann die Steuersparnis höher als das zu erwartende Kindergeld.
Koelschejong ist offline  
Alt 14.12.2007, 22:07   #3
Debra
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Debra
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Man könnte auch alle Pensionen etc. nach oben hin begrenzen.
Debra ist offline  
Alt 14.12.2007, 22:42   #4
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Ich kann mich daran erinnern das Gerhard Schröder mal sagte er würde gerne auf das Kindergeld verzichten, da er es nicht brauchen würde, aber das GG dagegen stehen würde, das eben eine Gleichbehandlung fordert??
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 14.12.2007, 22:53   #5
Koelschejong
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Koelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong Enagagiert
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Ich kann mich daran erinnern das Gerhard Schröder mal sagte er würde gerne auf das Kindergeld verzichten, da er es nicht brauchen würde, aber das GG dagegen stehen würde, das eben eine Gleichbehandlung fordert??
Richtig, hat er gesagt, aber seit wann glaubst Du an das was Politiker sagen??? Im übrigen dürfte der Hinweis auf den Gleichbehandlungsgrundsatz ziemlicher Schwachsinn sein - da hätten wir ALG II Gebeutelten einiges mehr zu beklagen.
Koelschejong ist offline  
Alt 14.12.2007, 22:59   #6
Arania->Emailproblem
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Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Das war jetzt nur ein Beispiel, sollte heissen das man gar nicht auf Kindergeld verzichten kann, angeblich spendet er die Summe jeden Monat
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 14.12.2007, 23:14   #7
waldau->Emailproblem
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Registriert seit: 13.03.2007
Beiträge: 500
waldau
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.... mal nach einem BGH-Urteil gurgeln - wurde schon mehrmals versucht ist aber ganz OBEN gescheitert !!
__

* Waldau: manchmal unbequem - aber fast immer nett *
waldau ist offline  
Alt 15.12.2007, 08:39   #8
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Etwas geht

Die Absetzbarkeit von Ausgaben für Kinder könnte man mit dem Kindergeldbetrag, als ausreichend berücksichtig betrachten. Die Mehreinnahmen könnte man zur Aufstockung des KG hernehmen.
Dann stellt sich auch nicht mehr die Frage welches Kind mehr wert ist.
Man könnte auch die Förderung von Privatschulen einstellen. Die öffentlichen werden vorgehalten, das sollte reichen.
Beim Kindergeldspenden sollte der doppelte Betrag gespendet werden, wg. des Steuervorteiles.
kleindieter ist offline  
Alt 15.12.2007, 10:22   #9
andine
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Beiträge: n/a
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Keine Anrechnung von Kindergeld auf Hartz4, ab dem 7. Lebensjahr oder Zuschlag von 125 Euro für alle mit Kindern und stattdessen Alleinerziehendenzuschlag weg, der ab dem 7. Lebensjahr ohnehin nicht mal mehr 50 Euro beträgt.
Das wäre die Lösung.
Dann bräuchte sich niemand mehr Gedanken um Schulbedarf, Schulessen, Fahrtkosten usw. für sein Kind machen.
 
Alt 15.12.2007, 10:55   #10
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Was Waldau angedeutet hat, der BGH hat bereits entschieden das es Kindergeld und/oder Freibeträge für alle gibt, es darf/kann niemand darauf verzichten und darf/kann niemandem abgesprochen werden
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 15.12.2007, 11:34   #11
Tom_
Gast
 
Beiträge: n/a
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Warum das Gericht die Meinung vertrat: Kindergeld bekommen nicht die Eltern, sondern die Kinder und Kinder wohlhabender Eltern haben genauso wenig ein Einkommen, wie die Kinder armer Eltern. Aus dieser Sicht wäre es tatsächlich eine Ungleichbehandlung.
 
Alt 15.12.2007, 15:03   #12
gerda52
Redaktion
 
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gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Cool

Zitat von Arania
Was Waldau angedeutet hat, der BGH hat bereits entschieden das es Kindergeld und/oder Freibeträge für alle gibt, es darf/kann niemand darauf verzichten und darf/kann niemandem abgesprochen werden
Es ist richtig, dass der Rechtsanspruch für alle gilt, ein Verzicht ist dennoch möglich. Das ergibt sich aus den nachfolgenden Auszügen. Achte auf die fettgedruckten Sätze.

Zitat:
Antragsverfahren
Kindergeld wird nur auf schriftlichen Antrag gewährt. Ein Anspruch auf Kindergeld besteht grundsätzlich für jeden Monat, in dem wenigstens an einem Tag die Anspruchsvoraussetzungen vorgelegen haben. Der Kindergeldanspruch verjährt vier Jahre nach dem Jahr der Entstehung.
und ...
Zitat:
Steuerfreibetrag
Deutschland ist europaweit das einzige Land, das Kindergeld in erster Linie zur steuerlichen Freistellung des Existenzminimums gewährt – vgl. § 31 EStG und im Merkblatt Kindergeld (PDF). Dieses Existenzminimum darf von Verfassung wegen nicht besteuert werden, so wenig wie das eines Erwachsenen. In der Praxis führt das Finanzamt eine "Günstigerprüfung" durch und gewährt den Freibetrag für das Existenzminimum nur insoweit, als die Entlastungswirkung das gezahlte Kindergeld übersteigt. Praktisch wird also während des Jahres das Kindergeld ausbezahlt. Im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung wird dann geprüft , ob der Abzug der Freibeträge günstiger ist als der Anspruch auf das Kindergeld selbst. Ist der Freibetragsabzug günstiger erhöht sich die Einkommensteuer um den Anspruch auf das Kindergeld. Seit 2004 genügt für diese Anrechnung auf den Kinderfreibetrag der Anspruch auf Kindergeld, unabhängig davon, ob es wirklich ausbezahlt wurde; seit 2007 werden auch etwaige ausländische Ansprüche angerechnet.
Hier nachzulesen.

In dem Zusammenhang wundert es mich nun, dass bei Beanspruchung von Besserverdienenden noch nicht von Abzocke gesprochen wird.

Fazit: Allein ein HE ist wirklich gezwungen, die Leistung Kindergeld in Anspruch zu nehmen, da vorrangig.
gerda52 ist offline  
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