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Start > > -> Kindergeld bei einem Ü25 wird mitangerechnet???

Kinder-, Elterngeld, Kinderzuschlag, BuT Alles rund um Eltern- und Kindergeld sowie Kinderzuschlag und zugehörige "Gelder" (BuT...) im Zusammenhang mit Erwerbslosigkeit.


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Alt 28.08.2007, 13:45   #1
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cybic
Unglücklich Kindergeld bei einem Ü25 wird mitangerechnet???

Hallo liebes Forum,

ich war noch nie auf die Hilfe von ALGII angewiesen, doch nun ist es mal so weit.

Ich bin 25 Jahre alt und mache nach längerem hin und her in verschiedenen Jobs meinen ABI nach. Ich wohne auch wieder bei meinen Eltern.

Nun ist es so, dass ALG II mir zwar ausbezahlt wird, doch komischerweise hat die Beraterin sich vor kurzem mit mir in Verbindung gesetzt und um die Information bezüglich Kindergeld erbeten.

Ist ja auch nicht so schlimm dachte ich und reichte es nach - meine Eltern kriegen nämlich Kindergeld für mich (Übergangsregelung, noch bis zum 26ten Lebensjahr).

Nun habe ich aber einen Bescheid bekommen, nach welchem man mir seit meinem 25ten Geburtstag ZU VIEL bezahlt haben soll und ich alles rückzahlen muß. Auch die weiteren Beiträge wurden gekürzt.

Wie kann es sein?

Ich dachte, dass ich ab dem 25ten Lebensjahr eine eigene Bedarfsgemeinschaft bilde und da ich keinen Anspruch auf das Kindergeld habe (meine Eltern brauchen es wirklich sehr) geht es doch nicht es trotzdem bei mir miteinzugliedern? Ich kriege es auch nicht ( weder auf mein Konto, noch direkt)

Wie ist es nun?
cybic ist offline  
Alt 29.08.2007, 02:58   #2
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cybic
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Weiß denn keiner einen Rat hier? Ihr seid meine letzte Hoffnung :(
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Alt 29.08.2007, 07:48   #3
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Eka
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Hallo Cybic,

Eine Frage zuerst: Sind deine Eltern auch ALG2 Bezieher?
Dein Thread wurde wahrscheinlich nur kurz übersehen, da werden zu einigen Bereichen sicherlich noch antworten kommen.

Gruß
Eka
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Alt 29.08.2007, 10:18   #4
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cybic
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Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Hallo Cybic,

Eine Frage zuerst: Sind deine Eltern auch ALG2 Bezieher?
Dein Thread wurde wahrscheinlich nur kurz übersehen, da werden zu einigen Bereichen sicherlich noch antworten kommen.

Gruß
Eka
Danke dass sich jemand meldet.

Nein, beide Eltern kommen über die Runden mit Hilfe von 400,- Basis und 1100 Brutto oder so... Deswegen sind sie ja auf das Kindergeld angewiesen.
cybic ist offline  
Alt 29.08.2007, 10:59   #5
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Eka
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Hallo,

ich denke und hoffe das sich hier noch welche melden, die sich mit der Thematik Kindergeld auskennen.
Leider kenne ich mich in dieser Thematik nicht sonderlich gut aus.
Da deine Eltern arbeiten und dir dieses KG vorenthalten, weiß ich nicht ob die ARGE dir dieses einfach so anrechnen darf.

LG
Eka
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Alt 29.08.2007, 11:01   #6
gerda52
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Zitat:
Nein, beide Eltern kommen über die Runden mit Hilfe von 400,- Basis und 1100 Brutto oder so... Deswegen sind sie ja auf das Kindergeld angewiesen.
Und Du nicht?
gerda52 ist offline  
Alt 29.08.2007, 11:24   #7
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cybic
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Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
Und Du nicht?
Das steht außer Frage, nur ist es auch wichtig das von dem gesetzlichen Standpunkt richtig zu sehen - ich bin über 25, eigene Bedarfsgemeinschaft. Meine Eltern kriegen kein ALGI oder II.

Wie ist es nun mit Kindergeld?

Hat jemand schon Erfahrungen damit gesammel?
cybic ist offline  
Alt 29.08.2007, 12:39   #8
ThomasF
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Zitat von cybic Beitrag anzeigen
Hallo liebes Forum,
ich war noch nie auf die Hilfe von ALGII angewiesen, doch nun ist es mal so weit.
Ich bin 25 Jahre alt und mache nach längerem hin und her in verschiedenen Jobs meinen ABI nach. Ich wohne auch wieder bei meinen Eltern.
Nun ist es so, dass ALG II mir zwar ausbezahlt wird, doch komischerweise hat die Beraterin sich vor kurzem mit mir in Verbindung gesetzt und um die Information bezüglich Kindergeld erbeten.
Ist ja auch nicht so schlimm dachte ich und reichte es nach - meine Eltern kriegen nämlich Kindergeld für mich (Übergangsregelung, noch bis zum 26ten Lebensjahr).
Nun habe ich aber einen Bescheid bekommen, nach welchem man mir seit meinem 25ten Geburtstag ZU VIEL bezahlt haben soll und ich alles rückzahlen muß. Auch die weiteren Beiträge wurden gekürzt.
Wie kann es sein?
Ich dachte, dass ich ab dem 25ten Lebensjahr eine eigene Bedarfsgemeinschaft bilde und da ich keinen Anspruch auf das Kindergeld habe (meine Eltern brauchen es wirklich sehr) geht es doch nicht es trotzdem bei mir miteinzugliedern? Ich kriege es auch nicht ( weder auf mein Konto, noch direkt)
Wie ist es nun?


Hallo,

da du bei deinen Eltern wohnst sehe ich das Problem daß du auf deren Kosten leben könntest - was die ARGE gerne erleben würde.
Selbst als über25jähriger bildest du Bedarfsgemeinschaften mit den Menschen mit denen du zusammen lebst. Also müßtest du dich mit einem Mietvertrag als von deinen Eltern unabhängig ausweisen.

Da das Kindergeld faktsich den Eltern zugute kommt ist es kein Einkommen von dir. Darauf solltest du dich berufen.
Und bei einer drohenden Rückzahlung könntst du den
§ 45, Abs. 2 SGB X "Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsakts" geltend machen.
 
Alt 29.08.2007, 13:17   #9
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Registriert seit: 28.08.2007
Beiträge: 6
cybic
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Zitat von ThomasF Beitrag anzeigen
Hallo,

da du bei deinen Eltern wohnst sehe ich das Problem daß du auf deren Kosten leben könntest - was die ARGE gerne erleben würde.
Selbst als über25jähriger bildest du Bedarfsgemeinschaften mit den Menschen mit denen du zusammen lebst. Also müßtest du dich mit einem Mietvertrag als von deinen Eltern unabhängig ausweisen.

Da das Kindergeld faktsich den Eltern zugute kommt ist es kein Einkommen von dir. Darauf solltest du dich berufen.
Und bei einer drohenden Rückzahlung könntst du den
§ 45, Abs. 2 SGB X "Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsakts" geltend machen.
Vielen Dank ThomasF,

mal eine passende Frage: kennt jemand einen guten Anwalt in Nürnberg, der sich mit so etwas auskennt?

Ich habe nämlich absolut keine Ahnung wie ich es einrichten soll sowas zu formulieren :( Ich habe allerdings eine Rechtschutzversicherung, die es auch abdecken sollte...

Es ist wirklich toll, dass es euch gibt :) Danke an euch alle :)

Zu Bedarfsgemeinschaft allerdings folgendes von dieser Seite: http://www.arbeitslosengeld-verstehe...meinschaft.htm

Die Bedarfsgemeinschaft

(§§ 7 III, 9 II SGB II)

Zur Bedarfsgemeinschaft gehören:
Der Arbeitsuchende (=erwerbsfähige Hilfebedürftige) selbst.
Der Partner des Arbeitsuchenden. Als solcher gilt:
der Ehegatte oder Lebenspartner, der nicht dauernd getrennt lebt,
die Person, die mit dem Arbeitsuchenden in eheähnlicher Gemeinschaft lebt.
Bei unverheirateten Arbeitsuchenden unter 25 zusätzlich
der Elternteil (oder beide Eltern), mit denen er in einem Haushalt lebt,
ein Stiefelternteil mit dem er in einem Haushalt lebt. Mehr dazu unter Stiefkinder.
Ausnahme: Wenn die oder der Unter-25-Jährige schwanger ist oder ein Kind unter sechs Jahren betreut. Dann müssen die Eltern und Stiefeltern nicht mehr für sie /ihn aufkommen.
Von allen diesen Leuten alle unverheirateten Kinder unter 25, soweit sie nicht selbst genug Geld haben oder verdienen. Mehr dazu unter Haften Kinder für ihre Eltern?

Die Altersgrenze, bis zu der (Stief-)Eltern für ihre (Stief-)Kinder aufkommen müssen, wenn sie noch im Haushalt leben, lag bisher bei achtzehn Jahren. Erst im August 2006 wurde sie auf 25 Jahre hochgesetzt.


Ist es nicht so, dass ich KEINE BG mit meinen Eltern habe? Ich entdecke mich nämlich nicht da drin...
cybic ist offline  
Alt 29.08.2007, 14:13   #10
ThomasF
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard ein sehr guter Link

Hallo cybic,

dein Link ist auf den ersten Blick sehr gut. (Bei Zeiten werde ich ihn genau durchlesen...)

Zitat von cybic Beitrag anzeigen
Vielen Dank ThomasF,
mal eine passende Frage: kennt jemand einen guten Anwalt in Nürnberg, der sich mit so etwas auskennt?
Ich habe nämlich absolut keine Ahnung wie ich es einrichten soll sowas zu formulieren :( Ich habe allerdings eine Rechtschutzversicherung, die es auch abdecken sollte...
Es ist wirklich toll, dass es euch gibt :) Danke an euch alle :)
... bei Anwalten in NÜ muß ich passen.
Aber im Prinzip wird dein Problem von deiner Versicherung abgedeckt. Das läuft noch unter Beratung.



Zitat von cybic Beitrag anzeigen
Zu Bedarfsgemeinschaft allerdings folgendes von dieser Seite: http://www.arbeitslosengeld-verstehe...meinschaft.htm

Die Bedarfsgemeinschaft
[...] sie auf 25 Jahre hochgesetzt.
Ist es nicht so, dass ich KEINE BG mit meinen Eltern habe? Ich entdecke mich nämlich nicht da drin...
... man lernt nie aus: http://www.arbeitslosengeld-verstehe...meinschaft.htm
Zitat:
Wenn Verwandte oder Verschwägerte gemeinsam in einer Wohnung leben, und gemeinsam aus einem Topf wirtschaften, ohne dass sie eine Bedarfsgemeinschaft bilden, dann leben sie in einer Haushaltsgemeinschaft.
[...]
Wenn der [über 25 jährige] Sohn weiterhin bei den Eltern wohnt, bilden sie jedoch alle gemeinsam eine Haushaltsgemeinschaft.
[...]
Wer in Haushaltsgemeinschaft mit einem Alg2-Empfänger lebt, dessen Einkommen und Vermögen werden genau nach derselben Methode betrachtet, wie bei dem Arbeitslosengeld-2-Empfänger selbst. Nur beim Einkommen sind die Freibeträge höher.
[...]
Außerdem wird automatisch vermutet, dass der Reiche in einer Haushaltsgemeinschaft dem Armen Geld gibt.
[...]
Wie gesagt: Eine Vermutung kann man entkräften.
Das heißt eigentlich, daß deine Eltern ihre Verhältnisse offen legen müssen. Und dass ihnen das Kindergeld als Einkommen angerechnet wird. Letztenendes wirst du also weniger Unterhalt (gesenkter ALG2-Satz) bekommen. Andererseits kannst du, falls ihr eine Mietwohnung habt, einen anteiligen Beitrag der Mietkosten fordern.
Bei der Rückforderung solltest du damit argumentieren, daß du den Überschuß nicht böswillig ergaunert hast. Du bist in gutem Glauben an die Rechtschaffenheit des SB davon ausgegangen, daß dir das zusteht was er dir bewilligt hat.

Wie man die Vermutung, deine Eltern würden dir auf kriminelle Weise hinterrücks Geld zuschieben das du wiederum unterschlägst, angeht, entscheiden dann eure persönlichen Verhältnisse. Aber bei Geringverdienern, die evtl. noch andere Kinder haben, die evtl. Schulden/Hypotheken/Belastungen nachweisen können, bleibt wohl nicht viel übrig das man dem Staat vorenthalten könnte.
Aber dein Schulbesuch kann sich noch zum Problem entwickeln. Solange du eine (Tages)Schule besuchst kannst du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen.
 
Alt 29.08.2007, 20:32   #11
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Beiträge: 6
cybic
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Zitat von ThomasF Beitrag anzeigen
Hallo cybic,

dein Link ist auf den ersten Blick sehr gut. (Bei Zeiten werde ich ihn genau durchlesen...)



... bei Anwalten in NÜ muß ich passen.
Aber im Prinzip wird dein Problem von deiner Versicherung abgedeckt. Das läuft noch unter Beratung.





... man lernt nie aus: http://www.arbeitslosengeld-verstehe...meinschaft.htm
Das heißt eigentlich, daß deine Eltern ihre Verhältnisse offen legen müssen. Und dass ihnen das Kindergeld als Einkommen angerechnet wird. Letztenendes wirst du also weniger Unterhalt (gesenkter ALG2-Satz) bekommen. Andererseits kannst du, falls ihr eine Mietwohnung habt, einen anteiligen Beitrag der Mietkosten fordern.
Bei der Rückforderung solltest du damit argumentieren, daß du den Überschuß nicht böswillig ergaunert hast. Du bist in gutem Glauben an die Rechtschaffenheit des SB davon ausgegangen, daß dir das zusteht was er dir bewilligt hat.

Wie man die Vermutung, deine Eltern würden dir auf kriminelle Weise hinterrücks Geld zuschieben das du wiederum unterschlägst, angeht, entscheiden dann eure persönlichen Verhältnisse. Aber bei Geringverdienern, die evtl. noch andere Kinder haben, die evtl. Schulden/Hypotheken/Belastungen nachweisen können, bleibt wohl nicht viel übrig das man dem Staat vorenthalten könnte.
Aber dein Schulbesuch kann sich noch zum Problem entwickeln. Solange du eine (Tages)Schule besuchst kannst du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen.
Ja wegen der Tagesschule mache ich mir keine sorgen, denn (in diesem Fall) ist das Bafög Amt für mich nicht zuständig, weswegen ich auch das Geld von ALG2 bekomme.

Meine Eltern kriegen zusammen vielleicht mal 1200 Netto. Ich muß ausserdem noch eine Schuld von knapp 300,- Eur monatlich abzahlen (aus früheren Zeiten). Und meine Eltern haben ebenfalls noch Kredit am laufen. Ich glaube, es wird sich regeln.

Daß ich das nicht böswillig getan hab ist klar, eigentlich hatte ich überhaupt keine Ahnung von Kindergeld etc. :( Hab ich auch nie bekommen (ich selbst). Naja, werde das alles mal mit dem Anwalt noch besprechen und Widerspruch aufsetzen.

Nun zwei andere Frage zum selben Thema:

1) Die Kürzung des ALG2 erfolgt ab dem 01.09 . Wenn ich den Widerspruch also am 02.09 oder ein wenig später verfasse, kriege ich im Fall des Gewinns das Geld rückerstattet?

2) Eine komische Sache hat sich ereignet. Ich hatte im März einen Termin vereinbart mit der SB (ich persönlich, wurde nicht dazu eingeladen) um einige Unklarheiten zu regeln (Kostenfreiheit des Schulweges hat mich besonders interessiert). Leider konnte ich diesen Termin nicht einhalten, weil ich einfach blöderweise den falsch notiert habe (auf den nächsten Tag).
Daraufhin habe ich mich natürlich sofort mit der SB in Verbindung gesetzt und ihr das ganze erklärt. Sie war sehr freundlich und hat nur gemeint, da es nicht so wichtig war, kann sie mir ja auch alles am Telefon erklären. Hat sie auch getan. Und nun entdecke ich plötzlich eine Sanktion in Höhe von 35,- Eur weil ich diesen Termin verpasst habe! Ist das rechtens?

Danke :)
cybic ist offline  
Alt 29.08.2007, 21:23   #12
ThomasF
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Hallo cybic,

Zitat von cybic Beitrag anzeigen
Ja weg [...] hen und Widerspruch aufsetzen.
... hierzu viel Glück!


Zitat von cybic Beitrag anzeigen
Nun zwei andere Frage zum selben Thema:
1) Die Kürzung des ALG2 erfolgt ab dem 01.09 . Wenn ich den Widerspruch also am 02.09 oder ein wenig später verfasse, kriege ich im Fall des Gewinns das Geld rückerstattet?

... ausschlaggebend für den Widerspruch ist das Datum ab dem die Kürzung ausgesprochen wurde. Du mußt (zwingend) zweierlei bekommen haben:
1. einen Rechnungsbogen auf dem dein neuer Bezug, oder der Wegfall, vorgerechnet wird.
2. ein Schreiben mit einer schriftlichen Begründung warum du gekürzt wurdest. Auf diesem Schreiben muß eine Rechtsbelehrung stehen. Diese garantiert die das Widerspruchsrecht innerhalb eines Monats nach Verkündung (also Empfang, bzw. Versendetag+3). Falls du diese Frist versäumst bist du draußen!


Zitat von cybic Beitrag anzeigen
2) Eine komische Sache hat sich ereignet. Ich hatte im März einen Termin vereinbart mit der SB (ich persönlich, wurde nicht dazu eingeladen) um einige Unklarheiten zu regeln (Kostenfreiheit des Schulweges hat mich besonders interessiert). Leider konnte ich diesen Termin nicht einhalten, weil ich einfach blöderweise den falsch notiert habe (auf den nächsten Tag).
Daraufhin habe ich mich natürlich sofort mit der SB in Verbindung gesetzt und ihr das ganze erklärt. Sie war sehr freundlich und hat nur gemeint, da es nicht so wichtig war, kann sie mir ja auch alles am Telefon erklären. Hat sie auch getan. Und nun entdecke ich plötzlich eine Sanktion in Höhe von 35,- Eur weil ich diesen Termin verpasst habe! Ist das rechtens?
Danke :)
... auch für diese Kürzung hättest du einen Rechnungsbogen und eine schrftliche Erklärung erhalten müssen.
Eine einmalige Sanktion ist nicht rechtens. Soche Kürzungen gehen über 3 Monate.
Und ohne vorherige Ankündigung mit dem Recht zum Widerspruch ist derlei auch nicht rechtens.
Genau genommen hätte dir die SB sogar vor der Sanktion eine Anhörung zugestehen müssen. Ein weiteres Schreiben in dem du binnen 14 Tage aufgefordert wirst dein Fernbleiben schriftlich zu rechtfertigen.
Auch das solltest du mit deinem Anwalt besprechen.
 
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