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Start > > -> wohngeld, kinderzuschlag, vollzeit und arge???

Kinder-, Elterngeld, Kinderzuschlag, BuT Alles rund um Eltern- und Kindergeld sowie Kinderzuschlag und zugehörige "Gelder" (BuT...) im Zusammenhang mit Erwerbslosigkeit.


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Alt 15.05.2007, 11:14   #1
Viper2020
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard wohngeld, kinderzuschlag, vollzeit und arge???

hey

also meine freundin verdient 1500 euro BRUTTO, wären ca 1090 euro NETTO

die arge hat 1125 euro NETTO fiktiv berechnet, so das wir 96 euro monatlich noch anspruch hätten

meine freundin hat aber wohngeld und kinderzuschlag beantragt und dort bei einkommen nur ihre 1500 euro gehalt und 154 euro kindergeld eingetragen

ihr/uns wäre es lieber, wenn wir anspruch auf wohngeld und/oder kinderzuschlag hätten, als das sie/wir weiter bei der arge gemeldet sind und dort die 96 euro bekommen!

wahrscheinlich noch zu terminen erscheinen müssen, sanktions androhung usw...
das wollen wir alles nicht und freiwillig auf die 96 euro von der arge verzichten (geht das überhaupt???)

denn wenn nicht, dann müsste sie bei der wohngeldstelle und familienkasse ja die 96 euro monatlich angeben, und sollte sich mal für 1 monat die 96 euro in sag ich mal 67 euro ändern, dann müsste sie ja jedes mal eine meldung an die wohngeldstelle und familienkasse machen, das dauuuert doch und ist stress pur......
die wohngeldstelle benötigt z.b. zum berechnen 2 monate!!!!


wie ist das denn bei euch, als ihr eine vollzeitstelle hattet, sag ich mal??
ich dachte man wäre ab 15 std die woche und bei vollzeitjob komplett raus aus der arge??


kurz gesagt:
vollzeit gehalt fließt, weg von arge, ggf wohngeld und/oder kinderzuschlag erhalten, in ruhe arbeiten, in ruhe leben
keine mitwirkungspflicht o.ä.
 
Alt 15.05.2007, 13:16   #2
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Viper2020 Beitrag anzeigen
hey

also meine freundin verdient 1500 euro BRUTTO, wären ca 1090 euro NETTO

die arge hat 1125 euro NETTO fiktiv berechnet, so das wir 96 euro monatlich noch anspruch hätten

meine freundin hat aber wohngeld und kinderzuschlag beantragt und dort bei einkommen nur ihre 1500 euro gehalt und 154 euro kindergeld eingetragen

ALG II ist nachrangig.... also sofort Wohngeldantrag stellen. Das muß der tun, der Mieter der Wohnung ist. Im Antrag vermerken, daß man noch als BG geführt wird und der Antrag zurück gestellt werden soll, bis man den Aufhebungsbescheid hat.
Bitte beachten: die SB telefonieren und geben Daten weiter...

ihr/uns wäre es lieber, wenn wir anspruch auf wohngeld und/oder kinderzuschlag hätten, als das sie/wir weiter bei der arge gemeldet sind und dort die 96 euro bekommen!

wahrscheinlich noch zu terminen erscheinen müssen, sanktions androhung usw...
das wollen wir alles nicht und freiwillig auf die 96 euro von der arge verzichten (geht das überhaupt???)

Würd ich genauso sehen...ja, das geht... wäre eigentlich meiner Meinung nach die Pflicht der ARGE, euch auf diese vorrangige Möglichkeit hin zu weisen und euch aufzufordern, den entsprechenden Antrag zu stellen.

denn wenn nicht, dann müsste sie bei der wohngeldstelle und familienkasse ja die 96 euro monatlich angeben,

Solange ALG II gezahlt wird, hat an keinen Wohngeldanspruch...
allerdings: wenn man rückwirkend aus der BG entlassen wird, kann man bei der Wohngeldstelle Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand beantragen, dann wird Wohngeld auch für die Zeit, wo man zu Unrecht in einer BG war, nachgezahlt.
Die Frage ist aber: habt ihr Rücklagen, um die Zeit durch zu stehen, bis das Wohngeld nachgezahlt wird?

Und wie gesagt: da ihr nun in der Beweispflicht seid, daß ihr keine eäG seid... ich fürchte, man wird euch Schwierigkeiten versuchen zu machen... du solltest einen Fachanwalt für Sozialrecht hinzuziehen...

Gruß auf Ludwigsburg
 
Alt 15.05.2007, 13:33   #3
burki
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.03.2007
Ort: Auf der Alb
Beiträge: 401
burki
Standard

Hi,
noch ein letztes:
Bisher bist Du ja wohl für das Kind und die Freundin "eingestanden" und nun willst Du nicht mehr.
Ich befürchte, dass dies die ARGE nicht mit sich machen lässt.
Zitat:
Bitte beachten: die SB telefonieren und geben Daten weiter...
in dem Fall muss i.d.R überhaupt nicht telefoniert werden (kenne zufällig die zumeist verwendete Software), da Datenabgleich per PC ohne weiteres möglich ist.
Zitat:
Und wie gesagt: da ihr nun in der Beweispflicht seid, daß ihr keine eäG seid.
eben und da sehe ich keine wirklich grosse Chancen.

Und noch eins: 1500 EUR brutto sind wirklich nicht viel für einen 3-köpfigen Haushalt (bei uns zahlt man z.B. schon etwa 700 EUR Warmmiete für 3 Zimmer, wovon nur ein Bruchteil bei 1500 EUR brutto als Wohngeld bezahlt werden).
Wohngeldberechnung ist höchst kompliziert und gerade wenn ein Kind zu versorgen ist, würde ich immer eine gewisses Sicherheitspolster einkalkulieren.

Aber ihr müsst mit der Kohle wirtschaften und nicht ich...
Gruss
burki
burki ist offline  
Alt 15.05.2007, 13:41   #4
Viper2020
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von burki Beitrag anzeigen
Hi,
noch ein letztes:
Bisher bist Du ja wohl für das Kind und die Freundin "eingestanden" und nun willst Du nicht mehr.
Ich befürchte, dass dies die ARGE nicht mit sich machen lässt.
in dem Fall muss i.d.R überhaupt nicht telefoniert werden (kenne zufällig die zumeist verwendete Software), da Datenabgleich per PC ohne weiteres möglich ist.
eben und da sehe ich keine wirklich grosse Chancen.

Und noch eins: 1500 EUR brutto sind wirklich nicht viel für einen 3-köpfigen Haushalt (bei uns zahlt man z.B. schon etwa 700 EUR Warmmiete für 3 Zimmer, wovon nur ein Bruchteil bei 1500 EUR brutto als Wohngeld bezahlt werden).
Wohngeldberechnung ist höchst kompliziert und gerade wenn ein Kind zu versorgen ist, würde ich immer eine gewisses Sicherheitspolster einkalkulieren.

Aber ihr müsst mit der Kohle wirtschaften und nicht ich...
Gruss
burki

wir zahlen 360 euro (inklusive betriebskosten) für 3 zimmer 75m2
 
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