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Start > > > -> Jobcenter Bonn verweigert Umzug aus 26qm Wohnung

KDU - Umzüge... Alles rund um Wohnungs Ein-, Um- und Auszüge, Erstausstattung, Renovierungskosten...


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Alt 04.04.2013, 08:51   #26
Kikaka
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Standard AW: Jobcenter Bonn verweigert Umzug aus 26qm Wohnung

Zitat:
Meine Wohnung kostet bruttokalt 445,90 € Dann müsste ich 15,90€ dazu zahlen plus anteilig Heizkosten von geschätzten 20,-€. Das wäre ok für mich.
Vermutlich werde ich auch nur vorübergehend dort alleine leben.
-War die Wohnung an eine Einzelperson vermietet ?
- Du solltest unbedingt versuchen die Heizkostenabschlagszahlung an die vorgegebenen Werte laut Richtlinie angleichen zu lassen

-laut Richtlinie wären (Öl) 1,53 € /qm innerhalb der Nichtprüfungsgrenze
1,53 x 60 qm = 91,80 € / monatlich
-Liegen denn die Heizkosten für die Wohnung bei111,80 € monatlich ?
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Alt 04.04.2013, 08:55   #27
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Jobcenter Bonn verweigert Umzug aus 26qm Wohnung

WAHNSINN! Zustände wie in einer "richtigen" Großstadt
In München ist die Wohnungsnot schon seit gut 200 Jahren dauerhaft akut - und anscheinend nicht in den Griff zu bekommen.
Bissel Geschichte: 200 Jahre Wohnungsnot in München: Von Herbergshäusln und Luxusobjekten | Nachrichten | BR.de

Dafür stehen haufenweise Luxusbüros leer ...
Tochter 1 wohnt mit Freund in 3 Zimmern, Hochhaus 16. Stock - allerdings schon fast "luxuriös" mit Schwimmbad aufm Dach.
Miete für ca 85 qm = 1.200 Euro!
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
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Alt 04.04.2013, 09:09   #28
Malus
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Standard AW: Jobcenter Bonn verweigert Umzug aus 26qm Wohnung

Das besondere Problem der Studentenstädte - die Wohnungen, die von der Größe her als "angemessen" für Hartz IV-Empfänger gelten, sind auch die, die bei Studenten heiß begehrt sind. Das heißt hohe Nachfrage, und damit hohe Preise. Und da Studenten i. d. R. nicht ewig in der Studentenbude wohnen bleiben, ist auch die Fluktuation hoch - und bei jedem Mieterwechsel wird die Miete ein bißchen erhöht...
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Alt 04.04.2013, 12:14   #29
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Boju
Standard AW: Jobcenter Bonn verweigert Umzug aus 26qm Wohnung

@gila
Zitat von gila Beitrag anzeigen
oder ... der Vermieter kann die paar Kröten von der Grundmiete abziehen und in die NK einbauen ...
… das wäre schön, aber es handelt sich um eine Wohnungsbaugesellschaft und die dürfen das vermutlich nicht.

@Martin Behrsing
Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
Eigentlich müssten in Bonn 12 Prozent aller Wohnung sozialer wohnungsbau sein. Tatsächlich sind es aber nur 2-4 Prozent.
Da kann ich echt froh sein, dass ich man mir die Wohnung anbot. Wenn nur das JC nicht wäre…
@Kikaka
Zitat von Kikaka Beitrag anzeigen
-War die Wohnung an eine Einzelperson vermietet ?
- Du solltest unbedingt versuchen die Heizkostenabschlagszahlung an die vorgegebenen Werte laut Richtlinie angleichen zu lassen
Ja, an eine Einzelperson
Danke für den Tip. Ich möchte dem Vermieter aber nicht gleich mit Sonderwünschen kommen. Dann nimmt er womöglich doch lieber jemand anderen.
Ich wäre froh, wenn ich sie überhaupt hätte… Dafür stelle ich keine Ansprüche. Im Gegenteil, ich käme gegebenenfalls dem Vermieter gern entgegen.

Gerade komme ich vom Amtsgericht mit einem Beratungsschein zurück. Darin steht, dass ich nicht nur einen Anwalt um Beratung bitten kann, sondern ihn für einen „Widerspruch gegen Jobcenter Bonn v. 28.3.2013“ in Anspruch nehmen kann.
Der Anwalt darf nicht nur beraten, sondern darüber hinaus alles machen, was nötig ist, um den Widerspruch durchzukriegen. Insbesondere also auch den Widerspruch selber stellen in meinem Namen. Schon alleine dadurch, dass dies durch einen Anwalt geschieht, verspreche ich mir bessere Chancen, als wenn ich nach einer Beratung ‚schon wieder‘ beim Sachbearbeiter auftauche und er mit der Einstellung ‚ich hab Ihnen doch schon gesagt, dass ich das nicht mache‘ meinen Widerspruch entgegen nimmt.
Falls es Euch interessiert: Ein Anwalt bekommt für eine einfache Beratung so um die 38,-€ (plus 10 € vom Mandanten).
Wenn er wie bei mir tätig wird in Form mindestens eines Briefes oder Telefonates bekommt er 98,-€.
Wenn er in meinem Fall die Abweisung des Widerspruchs erreicht, können es schnell 600,-€ werden die er bekommt, klärte mich der Gerichtsangestellte auf. Er kann dann alle Kosten dem Jobcenter in Rechnung stellen.
Er bezog sich dabei auf meine Angelegenheit, aber vermutlich ist das dann immer so.
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Alt 04.04.2013, 12:53   #30
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Jobcenter Bonn verweigert Umzug aus 26qm Wohnung

"Schon alleine dadurch, dass dies durch einen Anwalt geschieht, verspreche ich mir bessere Chancen, als wenn ich nach einer Beratung ‚schon wieder‘ beim Sachbearbeiter auftauche und er mit der Einstellung ‚ich hab Ihnen doch schon gesagt, dass ich das nicht mache‘ meinen Widerspruch entgegen nimmt."

Ja - sagt meiner auch immer. Es verleiht der Sache doch mehr Substanz. Besonders in diesem Fall KANN es leicht zu einer Ablehnung kommen und muss dann vor Gericht geklärt werden.
Auch meine Erfahrung. Da ist es schon gut, den RA dran zu lassen!
__

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Alt 04.04.2013, 13:19   #31
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Jobcenter Bonn verweigert Umzug aus 26qm Wohnung

Zitat von Boju Beitrag anzeigen
Falls es Euch interessiert: Ein Anwalt bekommt für eine einfache Beratung so um die 38,-€ (plus 10 € vom Mandanten).
Wenn er wie bei mir tätig wird in Form mindestens eines Briefes oder Telefonates bekommt er 98,-€.
Wenn er in meinem Fall die Abweisung des Widerspruchs erreicht, können es schnell 600,-€ werden die er bekommt, klärte mich der Gerichtsangestellte auf. Er kann dann alle Kosten dem Jobcenter in Rechnung stellen.
Dann hätten wir wirklich mehr Anwälte, die Sozialrecht machen würden. Eine Klage bringt mit Widerspruch für den Anwalt ca. 240 Euro. Egal wieviele Seiten er schreiben muss. Und das ist oft jede Menge.

Dann kommt noch die Zahlungsmoral von vielen Jobcentern, die Anwälte oft monatelang hängen lassen oder anfangen die Rechnung ztu kürzen. Das bedeutet dann wieder eine Klage.

Versprich dir auch nicht, dass bei den Jobcentern ein Anwalt mehr Druck auslösen würde. Den Jobcentern ist es m. E. wirklich egal, ob die Klagen verlieren.
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Martin

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Alt 04.04.2013, 13:45   #32
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Boju
Standard AW: Jobcenter Bonn verweigert Umzug aus 26qm Wohnung

Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
Dann hätten wir wirklich mehr Anwälte, die Sozialrecht machen würden. Eine Klage bringt mit Widerspruch für den Anwalt ca. 240 Euro. Egal wieviele Seiten er schreiben muss. Und das ist oft jede Menge.
So hat es mir eben der Gerichtsmensch gesagt. Er sprach nicht von 98,-€ pro Brief, sondern sagt "Wenn der Anwalt auch nur einen Brief schreibt, dann bekommt er 98,-€". Das mag eine Pauschale sein für alle Briefe.
Und bei Durchsetzung eines Widerspruchs könnte ein Anwalt dann die 'normalen' Anwaltskosten vom Jobcenter verlangen.

Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
Dann kommt noch die Zahlungsmoral von vielen Jobcentern, die Anwälte oft monatelang hängen lassen oder anfangen die Rechnung ztu kürzen. Das bedeutet dann wieder eine Klage.
Schweinerei! So will man wohl die Anwälte davon abhalten, Bedürftigen zu helfen.
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Alt 04.04.2013, 15:21   #33
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Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
... Dann kommt noch die Zahlungsmoral von vielen Jobcentern, die Anwälte oft monatelang hängen lassen oder anfangen die Rechnung ztu kürzen. Das bedeutet dann wieder eine Klage.
Könntest Du dies bitte an einem konkreten Beispiel näher verdeutlichen?
__

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Alt 04.04.2013, 18:28   #34
biddy
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Standard AW: Jobcenter Bonn verweigert Umzug aus 26qm Wohnung

Zitat von gila
Das sind rund 25 Euro WENIGER als die Richtlinie in München ...
In München sind die ca. 450 € m.W.n. eine Nettokaltmiete, hier ist's aber eine Bruttokaltmiete.
__


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Alt 04.04.2013, 19:51   #35
gila
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Mei du hast ja Recht!
Hab ich überlesen.
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Alt 04.04.2013, 21:44   #36
vagabund
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Zitat von lpadoc Beitrag anzeigen
Könntest Du dies bitte an einem konkreten Beispiel näher verdeutlichen?
Z.B. schreibt ein Anwalt für einen Mandanten einen Brief in einer Angelegenheit an das JC und anschließend in derselben Angelegenheit einen Widerspruch, bekommt er noch nicht einmal die volle Gebühr von 309,40 €, sondern die darin enthaltene Geschäftsgebühr wird sogar von 240 € auf 170 € reduziert.

Oder einem Widerspruch wird nur teilweise abgeholfen, dann wird das Kostenanerkenntnis nur zu Bruchteilen abgegeben... der Arbeitsaufwand für den Anwalt ist aber der Gleiche.

Wird die Kostennote dann gegenüber dem JC gestellt, kann es passieren, dass erst einmal gar nicht darauf reagiert wird; dann muss erinnert werden.
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Gruß
vagabund
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Die von mir gemachten Aussagen geben meine persönlichen Erfahrungen wieder bzw. stellen meine Meinung dar und keine Rechtsberatung.

Ist nicht sofort ersichtlich, welche politischen oder sozialen Gruppen, Kräfte oder Größen bestimmte Vorschläge, Maßnahmen usw. vertreten,sollte man stets die Frage stellen: Wem nützt es?
(Wladimir Iljitsch Lenin - 1870-1924)

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Alt 04.04.2013, 21:47   #37
50GdB23
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Standard AW: Jobcenter Bonn verweigert Umzug aus 26qm Wohnung

Ist schon erschreckend. Hier liegen minds 2 Gründe vor zum Ausziehen.

Würde Deutschland nicht sich selbst verraten und ständig Geld ins Ausland scheffeln, könnte man die Mietgrenzen auch mal der realität anpassen. Selbst in der Stadt wo ich früher gelebt habe ist eine Wohnung mit Unterstützung des Jobcenters nicht möglich. Es sind meistens 50€ minds mehr

Werde auf jedenfall deine Situation weiter verfolgen und wünsche dir nur das Beste. Auf das du die Wohnung bekommst, und das Jobcenter keine Probleme mehr macht.
50GdB23 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2013, 00:16   #38
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Zitat von vagabund Beitrag anzeigen
... Kostenanerkenntnis nur zu Bruchteilen abgegeben... schreibt ein Anwalt für einen Mandanten einen Brief ...
Danke Martin ("vagabund"). Bei Kostenanerkenntnis dürfte es normal kein Problem sein, diese Kosten auf die "lange Bank" verschieben zu lassen. Kurze Zahlungsfrist und die Weiterungen sind gerechtfertig. Ich verstehe den/die Anwalt/Anwälte nicht. Derartiges wird bereits im zweiten Jurasemester abgehandel.

Und was den Brief für einen Mandanten betrifft, so sollte klar sein, das allein damit verbunden kein kostenauslösendes Handeln gegenüber dem "Gegner" eingetreten sein muss. Auch dies wird im zweiten Jurasemester ausführlich abgehandelt. Und in der Regel gilt der Grundsatz, wer die Musik bestellt, zahlt sie auch.

Ich möchte aus meinen Zeilen keine lange Diskussion anfechten, aber oftmals gewinne ich leider den Eindruck, das hinsichtlich Kosten, die betroffenen AnwälteInnen unzureichend gegenüber dem Manden aufklären. - Und, teilweise selbst schuld sind an dem hinterherlaufen von Gebühren gegenüber dem "Gegner".
__

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Alt 05.04.2013, 11:10   #39
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Boju
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Zitat von 50GdB23 Beitrag anzeigen
Würde Deutschland nicht sich selbst verraten und ständig Geld ins Ausland scheffeln, könnte man die Mietgrenzen auch mal der Realität anpassen
Ganz meine Meinung!!!
Zitat von 50GdB23 Beitrag anzeigen
Werde auf jedenfall deine Situation weiter verfolgen und wünsche dir nur das Beste. Auf das du die Wohnung bekommst, und das Jobcenter keine Probleme mehr macht.
Danke
Also, meine Vermieterin hat mit nun eine Woche Aufschub gegeben. Ich habe mit offenen Karten gespielt und sie hatte viel Verständnis. Toll, wenn man so nette Vermieter hat. Ein Grund mehr, dort wohnen zu wollen.
Anschließend war ich bei der Sozialberatung von Herrn Grünberg von der SPD (danke nochmal für den Tipp, Wolliohne). Er selber war nicht anwesend, aber sein Team von ehrenamtlichen Helfern. Leider konnte ich die Kopie des Ablehnungsbescheides nicht mehr vorzeigen (die hatte ich eigens angefertigt, aber vorher der Vermieterin überlassen, Originale waren bei mir zuhause). So schilderte ich mündlich den Sachverhalt und legte nur das ärztliche Attest vor (nur das hatte ich noch dabei).
Der Berater war erstaunt über das Verhalten und notierte sich den Namen des Sachbearbeiters. Er meinte, der Herr Grünberg würde sich des Falles persönlich annehmen und ich sollte am Montag den Ablehnungsbescheid nachreichen damit man am gleichen Tag aktiv werden kann. Herr Grünberg würde dann in meinem Namen einen Brief an das Jobcenter faxen und für mich Widerspruch einreichen. Dafür gab ich ihm natürlich eine Vollmacht.
Nun weiß ich nicht, wie die politischen Machtverhältnisse im Jobcenter sind. Ich hoffe mal, dass dort in führenden Positionen die SPD-Leute dominieren. Wie auch immer - ich denke, dass die mahnende Stimme des Herrn Grünberg mit seinen Beziehungen und seinem Einfluss beim Jobcenter mehr bewirken kann als der beste Anwalt.
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Alt 05.04.2013, 12:56   #40
en Jordi
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Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
Die leeren Diplomatenvillen gehören längst der Telerkom.

Für 430 Euro brutto-kalt ist in bonn eigentlich nichts zu bekommen. Inzwischen kostet ja schon ein Zimmer in einer WG an 300 Euro.

Eigentlich müssten in Bonn 12 Prozent aller Wohnung sozialer wohnungsbau sein. Tatsächlich sind es aber nur 2-4 Prozent.
Seid froh, dass jetzt in Bonn soviel gezahlt wird. Ich kenne einige Berufstätige, die wesentlich weniger zahlen in Bonn.

In Köln ist es jetzt um die 360 Euro, obwohl die Mieten sicher nicht geringer sind als in Bonn, eher höher.

Der Trick ist ja, dass bei Bestandsmietern auch höhere Mieten übernommen werden. Wer neu zuziehen will, hat kaum eine Chance.
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Alt 10.04.2013, 16:10   #41
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Boju
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Hallo,
es gibt ein wenig Neues zu berichten.
Der Herr Grünberg hat vorgestern einen Beschwerdebrief für mich an das 'Zentrale Beschwerdemanagement' des Jobcenters gestellt. Die sind alle super nett dort bei der SPD.
Weil ich bis Freitag den Mietvertrag unterschreiben muss und eine Entscheidung brauche, habe ich eben bei dem Jobcenter angerufen um mich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Als ich darum bat, die Frau xxx (Namen sind nicht erlaubt, oder?) vom Beschwerdemanagement zu sprechen, wurde die Dame der Telefonvermittlung dermaße unfreundlich, dass dies ein weiterer Grund wäre, sich zu beschweren. Beschwerden von Arbeitslosen sind offenbar nicht erwünscht und die Betroffenen werden umgehend gemobbt (zumindest ich). Sie verweigerte unter Berufung auf den Datenschutz jede Auskunft und natürlich stellte sie auch das Telefongespräch nicht durch.
Als ich daraufhin sagte, dass der Herr Grünerg für mich die Beschwerde einreichte, war sie auf einmal bereit, sich meine Kundennummer geben zu lassen und nachzusehen. Sie blieb aber weiterhin unfreundlich.
Dann meinte sie, die Sache wäre 'weitergereicht' (wohin eigentlich?) und man würde mich informieren. Ich sagte, dass es eilt bis Freitag und sie sagte 'das dauert mindestens eine Woche'. Jede weiter Unterstützung, lehnte sie ab und als ich nich nachlies nachzufragen beendete sie das Gespräch abrupt.
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Alt 10.04.2013, 16:25   #42
gila
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Frechheit - du solltest das der Geschäftsführung vorlegen.
Evtl. kann Herr G. hier unterstützen?
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Alt 11.04.2013, 10:57   #43
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Zitat von gila Beitrag anzeigen
Frechheit - du solltest das der Geschäftsführung vorlegen.
Evtl. kann Herr G. hier unterstützen?
Ja, verdient hätte sie es. Aber damit kann ich leben und ich will den Herrn Grünberg nicht mit solchen Nebensächlichkeiten belasten.
Mein Telefon könnte zukünftig Gespräche aufzeichnen, aber das wäre illegal und da würde das JC bestimmt gegen mich vorgehen. Ein Zeuge wäre wieder mal gut gewesen.

Lächerlich finde ich ja auch die Tatsache, dass das "Zentrale Beschwerdemanagement" innerhalb des Jobcenters angesiedelt ist. Das JC darf also mit eigenen Mitarbeitern selber entscheiden, ob eine Beschwerde gegen sich selbst gerechtfertigt ist. Aber wer gibt schon gerne eigene Fehler oder Fehler der Kollegen zu. Natürlich wird da vertuscht und verheimlicht und alles zuungunsten der Arbeitslosen.

Für mich sehe ich für die Beschwerde einzig und alleine dadurch eine Chance, dass der Herr Grünberg hinter mir steht.
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Alt 11.04.2013, 11:43   #44
gila
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Du könntest VOR einem Telefonat fragen (und gleich mit aufnehmen): Sind Sie mit der Aufzeichnung dieses Gesprächs einverstanden?`
Machen Callcenter etc. mit uns doch auch ...
wenn einer nein sagt, ist auch das Gespräch beendet :-)
__

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Alt 12.04.2013, 07:32   #45
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Zitat von gila Beitrag anzeigen
Du könntest VOR einem Telefonat fragen (und gleich mit aufnehmen): Sind Sie mit der Aufzeichnung dieses Gesprächs einverstanden?`
Machen Callcenter etc. mit uns doch auch ...
Vermutlich sind die nicht einverstanden.

Zitat von gila Beitrag anzeigen
wenn einer nein sagt, ist auch das Gespräch beendet :-)
Aber oft will man ja was von denen und wenn man das Gespräch beendet, macht man denen eine Freude (weniger Arbeit) und hat letztlich selber den Schaden.
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