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Start > > > -> Umzug von Arge gewollt, wer zahlt was?

KDU - Umzüge... Alles rund um Wohnungs Ein-, Um- und Auszüge, Erstausstattung, Renovierungskosten...


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Alt 22.01.2011, 22:24   #1
ArNoN
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 29.10.2008
Beiträge: 970
ArNoN ArNoN ArNoN
Standard Umzug von Arge gewollt, wer zahlt was?

Moin,

die erste Antragsabgabe war schon klasse - mein Lieblingsleistungssachverarbeiter ueberflog das ganze (genau lesen tut der eh' nicht) und "das gibt's nicht ... das auch nicht ... ist Privatvergnuegen" - aeh, Post-Nachsendeantrag und Telefon-Anschlusskosten [bitte keine Diskussion von wegen 'es gibt auch kostenlose' - die fallen aus bestimmten Gruenden aus] sowie Halteverbot fuer Umzugswagen sind ja wohl uebernahmepflichtig, oder?

Da der Umzug 'in ein anderes JC' geht, wird's nun spannend. Wer zahlt was - oder wer versucht was auf wen abzuwaelzen - und wen muss ich ggf. am Ende verklagen?

Es geht bei der 'alten' Arge um:

- den Umzug an sich (nicht nur Miettransporter, wg. Ruecken etc., darf keine Kisten schleppen, das Packen ist schon schwer genug)
- Post-Nachsendeauftrag
- Telefonanschlusskosten (also nur die Einrichtung :))
- Briefkosten fuer Adressaenderung (Krankenkasse, Bank etc.)
- Renovierung alte Wohnung

oder hab' ich da jetzt noch was uebersehen?

Bei der 'neuen' Arge beantrage ich dann:

- Kaution (alte Whg. ist ohne!)

- Renovierung neue Wohnung (Bodenbelaege, Waende, alles!) --> ist nix drin, nur nackter Estrich!

- Erstausstattung
- Kueche mit Waschmaschine
- erforderliche Neuanschaffungen 'Kleinzeug' (auch grosses ;))
- Handwerksarbeiten, die ich nicht durchfuehren kann/darf (Elektro, ggf. Wasser)


Was ist eigentlich mit den Stromkosten waehrend der Renovierung? Die ganzen Geraete und ggf. Strahler brauchen ja deutlich mehr Strom als wenn man nur drin wohnt...


Auch hier: sollte ich was uebersehen haben, freue ich mich ueber eine Info. Oder gibt's ggf. irgendwo eine Checkliste?

Danke schonmal,

A.
ArNoN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2011, 08:37   #2
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umzug von Arge gewollt, wer zahlt was?

wer bestellt bezahlt,schau mal hier:
http://www.erwerbslosenforum.de/widerspruch/W_KDU.doc
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2011, 11:51   #3
Werniman
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Umzug von Arge gewollt, wer zahlt was?

Weil wir gerade beim Thema Umzug sind: Angenommen,jemand wohnt bisher in einer möbeliert gemieteten Wohnung,außer seinen Klamotten und 2-3 elektronischen Geräten besitzt er praktisch nichts. Durch verschiedene Vorkommnisse in der Vergangenheit ist er nun von der Wohnungslosigkeit bedroht und müsste sich eine neue Wohnung suchen. Doch möbelierte Wohnungen sind rar. Sprich: Wenn er umziehen müsste,bräuchte er quasi eine komplette Erstausstattung für eine andere Wohnung. Nur rein interessehalber: Lässt man mal die reinen Umzugskosten (d.h. Möbelauto) außer acht: Wieviel müsste die Arge in so einem Fall springenlassen ? Sprich: Erstausstattung einer Wohnung, Renovierungskosten für neue und alte Wohnung usw ?`
Hintergrund meiner Frage: Die Arge zahlt mir seit 3 Monaten keine Miete mehr und meine Vermieterin verliert so langsam die Geduld. Da ich wirklich nicht mehr besitze als o.a., möchte ich der Arge "nahelegen",welche Kosten denn auf sie zukommt, wenn sie mich aus reiner Willkür zum Umzug zwingen will...zumal ja dort auch Miete fällig wäre. Anders gesagt: Ich will denen zeigen,daß das Nachzahlen von 3x 159€ Miete sicher billiger wäre,als einen Umzug samt Erstausstattung zu löhnen.
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Alt 23.01.2011, 13:44   #4
ArNoN
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 29.10.2008
Beiträge: 970
ArNoN ArNoN ArNoN
Standard AW: Umzug von Arge gewollt, wer zahlt was?

Moin,
Zitat von Werniman Beitrag anzeigen
Angenommen,jemand wohnt bisher in einer möbeliert gemieteten Wohnung,außer seinen Klamotten und 2-3 elektronischen Geräten besitzt er praktisch nichts. Durch verschiedene Vorkommnisse in der Vergangenheit ist er nun von der Wohnungslosigkeit bedroht und müsste sich eine neue Wohnung suchen. Doch möbelierte Wohnungen sind rar. Sprich: Wenn er umziehen müsste,bräuchte er quasi eine komplette Erstausstattung für eine andere Wohnung.
richtig.
Zitat:
Wieviel müsste die Arge in so einem Fall springenlassen ?
alles.
Zitat:
Sprich: Erstausstattung einer Wohnung, Renovierungskosten für neue und alte Wohnung usw ?`
bei der 'alten' koennte's schwierig werden, beim rEst bin ich auf Deiner Seite...
Zitat:
Hintergrund meiner Frage: Die Arge zahlt mir seit 3 Monaten keine Miete mehr
darf ich fragen warum?
Zitat:
und meine Vermieterin verliert so langsam die Geduld.
willst Du da wohnen bleiben, oder raus? Wenn raus: lass' Dir kuendigen... wenn bleiben: Arge treten!
Zitat:
Da ich wirklich nicht mehr besitze als o.a., möchte ich der Arge "nahelegen",welche Kosten denn auf sie zukommt, wenn sie mich aus reiner Willkür zum Umzug zwingen will...zumal ja dort auch Miete fällig wäre. Anders gesagt: Ich will denen zeigen,daß das Nachzahlen von 3x 159€ Miete sicher billiger wäre,als einen Umzug samt Erstausstattung zu löhnen.
das interessiert die meist nicht... Aber als Darlehn muesstest Du die knapp 500 Euro auf jeden Fall kriegen koennen, wg. Wohnungsverlustgefahr!

@wolliohne: das Schreiben kenne ich, aber ich will ja (neben dem muessen) auch umziehen, ist alles schon angeschubst - ich wollte nur keine Kosten vergessen, was sonst gern mal vorkommt...
A.
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Alt 23.01.2011, 14:49   #5
Werniman
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Umzug von Arge gewollt, wer zahlt was?

Zitat von ArNoN Beitrag anzeigen
darf ich fragen warum?
Das ist etwas kompliziert. Um mal die Kurzfassung zu bringen: Da ich meine Miete bar am Monatsende zahle und noch Bareinnahmen aus einem Minijob habe, hole ich die Differenz zur Miethöhe nicht in einem Rutsch am Monatsende ab, sondern spare die quasi an, d.h. jedesmal wenn ich Geld zur Deckung des normalen Verbrauchs brauche, hole ich ein bißchen mehr und lege das zur Seite. Klappt seit langer Zeit problemlos. Nur die Arge hat neuerdings ein Problem damit,da sie aus meinen Kontoauszügen keine Abhebung entnehmen können,die einer Mietzahlung zuzuordnen sei. Also wollten sie im September 2010 'ne Stellungnahme und haben mir "vorsichtshalber" noch am selben Tag erstmal die Mietzahlung eingestellt (seit November 2010). Natürlich haben sie ihre Stellungnahme gekriegt,zusammen mit einem Widerspruch. Das war Ende September. Bis auf einen vollkommen unnötigen Hausbesuch kam bislang aber keinerlei Reaktion. Ich vermute,die wollen mich ausbluten lassen,um einen "Anscheinsbeweis" zu erlangen,daß ich keine Miete zahle.


Zitat:
willst Du da wohnen bleiben, oder raus?
Wohnen bleiben. Schon allein aus dem Grund,daß mein Minijob in der Firma der Tochter meiner Vermieterin hier im Haus ist. Ich brauch also nur zur Wohnungstür rauszustolpern,schon bin ich am Arbeitsplatz. Und da ich nicht mobil bin und mitten in der Pampa wohne, wäre mit einem Umzug auch ein Verlust des Minijobs verbunden. Und daß das SGB eine "mutwillige" Erhöhung des Bedarfs verbietet, ist dir ja sicher bekannt. Zudem will mich meine Chefin natürlich nicht ziehen lassen,da ich sehr gut eingearbeitet und kaum ersetzbar bin. Ist halt nur eine kleine Firma,wo jeder alles macht.
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Alt 24.01.2011, 01:02   #6
ArNoN
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ArNoN ArNoN ArNoN
Standard AW: Umzug von Arge gewollt, wer zahlt was?

Zitat von Werniman Beitrag anzeigen
Also wollten sie im September 2010 'ne Stellungnahme und haben mir "vorsichtshalber" noch am selben Tag erstmal die Mietzahlung eingestellt (seit November 2010). Natürlich haben sie ihre Stellungnahme gekriegt,zusammen mit einem Widerspruch. Das war Ende September. Bis auf einen vollkommen unnötigen Hausbesuch kam bislang aber keinerlei Reaktion.
da bin ich ja froh, solche Probs. nicht zu haben - bin Bar-Mietzahler, mal mehr mal wenigrer 'puenktlich', aber auf die entsprechenden Abhebungen achte ich (mittlerweile) schon... "weil besser is' dat", bevor 'die' auf bloede Gedanken kommen :/
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Alt 24.01.2011, 15:08   #7
ArNoN
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ArNoN ArNoN ArNoN
Standard AW: Umzug von Arge gewollt, wer zahlt was?

aus aktuellem Anlass: Die Anmeldung beim (neuen) Einwohnermeldeamt kostet nunmehr 10 Euro (letztes Jahr waren's noch 6, und auch das finde ich schon frech, der Staat will das doch so...) - ist das jetzt ein Fall fuer das 'alte' oder das 'neue' Jobcenter?
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Alt 24.01.2011, 19:35   #8
gelibeh
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Standard AW: Umzug von Arge gewollt, wer zahlt was?

Gibt es da keine Befreiung für ALGII-Bezieher?
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 24.01.2011, 20:34   #9
ArNoN
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Standard AW: Umzug von Arge gewollt, wer zahlt was?

Antwort von der Dame bei der 'Passstelle': "Fragen Sie beim Jobcenter" (kenne ich so auch nicht, ich dachte das sei mit Vorlage des Bescheides so geklaert...).
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Alt 25.01.2011, 06:32   #10
Werniman
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Standard AW: Umzug von Arge gewollt, wer zahlt was?

Zitat von ArNoN Beitrag anzeigen
da bin ich ja froh, solche Probs. nicht zu haben - bin Bar-Mietzahler, mal mehr mal wenigrer 'puenktlich', aber auf die entsprechenden Abhebungen achte ich (mittlerweile) schon... "weil besser is' dat", bevor 'die' auf bloede Gedanken kommen :/
Tja...nach Meinung des BSG haben der Arge in Sachen Mietverhältnis 2 Sachen egal zu sein: Die Vertragsgestaltung (wozu auch die Zahlweise gehört). Und selbst die Tatsache, OB überhaupt Miete fließt, darf nach Meinung des Gerichtes das Amt nicht interessieren,wenn ein Mietvertrag existiert. Selbst bei Mietverträgen unter Verwandten ersten Grades darf das kein Kritikpunkt sein, geschweige denn bei nicht miteianander verwandten Personen. Allerdings scheint die Arge sich an bestehende höchstrichterliche Urteile nicth halten zu wollen/müssen. Muss man sein Recht in diesem Land eigentlich immer per Anwalt durchsetzen ?
Im vorliegenden Fall, in dem das BSG ein Urteil gefällt hatte, ging es darum,daß eine Mutter einen offiziellen Mietvertrag mit ihrem Sohn für eine Wohnung mit ihrem Haus abgeschlossen hatte. Die Arge sperrte die Mietzahlung mit dem Argument,daß in solchen Fällen doch eh kein Geld fließen würde.Das Gericht entschied,daß allein die Existenz eines wirksamen rechtlichen Vertrages den Leistungsträger zur Zahlung verpflichtet,solange die Angemessenheit der Miethöhe+KdU gegeben ist. Die sonstige Vertragsgestaltung muss einer Prüfung durch Dritte nicht standhalten. Heißt: Die Zahlweise,die zur Vertragsgestaltung gehört, geht die Arge ebensowenig an.
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