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Start > > > -> Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

KDU - Umzüge... Alles rund um Wohnungs Ein-, Um- und Auszüge, Erstausstattung, Renovierungskosten...


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Alt 05.01.2011, 21:57   #1
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armeSocke
Standard Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Hallo, es kostet mich einige Überwindung, über meinen Fall zu schreiben, weil ich alles sehr verdrängt habe und schon so oft erzählen musste, es jedoch trotzdem nichts gebracht habe, dass ich es selber leid bin. Ich überlege sogar, ob ich damit an die Öffentlichkeit gehen soll...aber dazu fehlt mir einfach die Kraft...


Doch ich denke, dass ich es mir und meinen Kindern schuldig bin, noch nicht aufzugeben und zu hoffen, dass mir vielleicht doch noch jemand helfen kann.

Bitte an alle, die sich mit dem Thema auskennen: Befasst euch bitte mit meinem Fall und helft mir, wenn ich das könnt. DANKE

Ich lebte mit meinem ersten Sohn in einer 53,5 qm dreiZimmerWohnung. Im Frühjahr´10 wurde mein zweiter Sohn geboren. Seitdem leben wir zu dritt in dieser Wohnung. Es ist, als lebe man in einem Labyrint. Alles besteht nur aus Gängen, weil kaum Platz ist. Möbel braucht man ja auch. Die Küche misst 3 qm. Essen zuzubereiten ist ein Alptraum. Viele Utensilien lagern im Wohnzimmer und im Schlafzimmer, weil kaum Küchenschränke in der "Küche" Platz finden. Im Durchgangswohnzimmer ist kein Platz für eine familienfreundliche Essecke. Die Wohnung ist allgemein nicht familienfreundlich. Aber hier jedes Detail zu nennen, würde den Rahmen sprengen.
Im Mai´10 benatragte ich eine Umzugsgenehmigung und reichte ein Mietangebot ein, dass den Bestimmungen der Arge bei uns gercht wurde. Die Suche war schwierig und belastend, weil eine alleinerziehende alg2Bezieherin mit nicht sehr guter Schufa ungern zum Besichtigungstermin eingeladen wird ...
Die Genehmigung wurde abgelehnt mit der Begründung:"Es gibt keinen Grund für einen Umzug."
Nachdem der Aussendienstmitarbeiter bei mir war, wurde von der Arge festgestellt, dass 53, 5 qm für einen 3PersonenHaushalt ausreichend seien. Bei und darf eine Peron in einer bis zu 50qm großen Wohnung wohnen und 3 in einer 80 qm großen Wohnung.
Mit der Ablehung ging ich einen Tag später zum Sozialgericht beantragte eine einstweilige Anordnung, dass ich doch in die "begehrte" Wohnung ziehen darf. Im Eilverfahren wurde beschlossen, dass es abgelehnt wird. Der Beschluss des Richters war voll mit seiner eigenen Meinung, dass wir alg2Bezieher sozusagen mal den Ball flach halten sollten, dass es Familien gibt, die in einer Campingküche kochen (mit zwei Platten), dass ich mein Säugling während ich koche im Wohnzimmer im Kinderwagen zurücklassen soll usw usw...
Das alles zog ich (leider:() ohne Anwalt oder andere Hilfe durch. Erst ganz zum Ende kurz vorm Beschluss des Richters hilf mir ein Anwalt mit ein/zwei Schreiben.

Nach dem Beschluss fuhr ich ins Landessozialgericht und legte Beschwerde gegen den Beschluss des Richters ein. Auch alles ohne Anwalt, weil er sagte, er dürfe mir nicht mer helfen, weil ich sonst die ganzen Kosten zu tragen hätte. Ich schrieb monatelang ellenlange Briefe ans Landesgericht in denen ich ihnen meine fatale Wohnsituation schilderte und legte einige Urteile von Sgs oder Lsgs bei, in denen in ähnlichen Fällen für die Kläger entschieden wurde. Ich offenbarte mich völlig. Ich schrieb von den verengten Wohnverhältnissen und das die Kinder sich nicht richtig entwickeln können, auf so engen Raum.
Alles lief noch im Eilverfahren trotzdem waren die Lücken zwischen den Briefen vom Landesgericht groß (Wochen). Zwei/drei Monate vergingen nach meiner Einreichung der Beschwerde, da kam ein Brief, in dem gefragt wurde, ob denn die "begehrte" Wohnung überhaupt noch frei wäre... (das war dann ca. 4/5 Monate nachdem ich die Wohnung besichtigt hatte). Ich sollte dazu erwähnen, dass einer der Gründe, für die Einstweilige Anordnung immer der war, dass es in meiner Lage schwer ist, eine geeignte Wohnung noch dazu zu den schwer findbaren Bedingungen der Arge (kdu) zu finden und eine Entscheidung deswegen eilt, damit sie nicht weg ist. Ich denke, das war pure Absicht, dass das Landessozialgericht Monate wartete, bis gefragt wurde, ob die Wohnung noch frei wäre. War sie nicht mehr. Wurde kurz zuvor vermietet.
Letztendlich wurde meine Beschwerde in kurzen Sätzen abgelehnt ohne wirklich auf meine vielen Schreiben eingegangen zu sein. Auf die Wohnung, die ja nun weg sei, wurde jedoch eingegangen.

Von dem Schock musste ich mich etwas erholen, dann fuhr ich in eine Beratungsstelle eines anderen großen Sozialhilfeforums. Dort wurde mir geraten, den Umzug nochmal ohne Wohnungsangebot zu beantragen, weil angenommen wurde, dass die Wohnung zu teuer gewesen wäre und deswegen der Umzug abgelehnt wurde (niemand, ob Arge oder Gerichte sagten je, dass die Wohnung zu teuer sei). Ich beantragte nochmal eine Umzugsgenehmigung mit den Gründen, dass die Wohnung nach der Geburt meines zweiten Kindes zu klein sei und familienunfreundlich. Abgelehnt mit der Bitte keinen Umzug mehr zu bantragen, solange ich keine neuen Gründe hätte...ich würde zuviel Arbeit kosten...

Seitdem habe ich nix mehr beantragt. Ich möchte noch erwähnen, dass ich zwischenzeitlich vor lauter Kummer über die Misserfolge versucht habe, mit meinem Expartner (ebenfalls alg2bezieher) die Genehmigung für den gemeinsamen Einzug in die größere Wohnung zu bekommen. Da wurde uns schriftlich gegeben, dass wir gerne zusammenziehen dürfen, dass meine Wohnung jedoch völlig ausreichend sei für eine vierköpfigeBG. Natürlich habe ich ihn nicht einziehen lassen.

Ich möchte mich für Rechtscheibfehler und ein eventuelles Chaos entschuldigen. Es ist nicht leicht, alles von vor Monaten nochmal hochzuholen und nicht zu weit auszuschweifen. Es gäbe noch eine Menge Details. Ich hoffe jedoch, dass das für eine ersten Eindruck reicht.

Ich bedanke mich fürs Lesen und Nachfragen beantworte ich gerne. Kann nur manchmal etwas dauern.

armeSocke
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Alt 05.01.2011, 22:07   #2
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JederMann
Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Zitat von armeSocke Beitrag anzeigen
Hallo, es kostet mich einige Überwindung, über meinen Fall zu schreiben, weil ich alles sehr verdrängt habe und schon so oft erzählen musste, es jedoch trotzdem nichts gebracht habe, dass ich es selber leid bin. Ich überlege sogar, ob ich damit an die Öffentlichkeit gehen soll...aber dazu fehlt mir einfach die Kraft...


Doch ich denke, dass ich es mir und meinen Kindern schuldig bin, noch nicht aufzugeben und zu hoffen, dass mir vielleicht doch noch jemand helfen kann.

Bitte an alle, die sich mit dem Thema auskennen: Befasst euch bitte mit meinem Fall und helft mir, wenn ich das könnt. DANKE

Ich lebte mit meinem ersten Sohn in einer 53,5 qm dreiZimmerWohnung. Im Frühjahr´10 wurde mein zweiter Sohn geboren. Seitdem leben wir zu dritt in dieser Wohnung. Es ist, als lebe man in einem Labyrint. Alles besteht nur aus Gängen, weil kaum Platz ist. Möbel braucht man ja auch. Die Küche misst 3 qm. Essen zuzubereiten ist ein Alptraum. Viele Utensilien lagern im Wohnzimmer und im Schlafzimmer, weil kaum Küchenschränke in der "Küche" Platz finden. Im Durchgangswohnzimmer ist kein Platz für eine familienfreundliche Essecke. Die Wohnung ist allgemein nicht familienfreundlich. Aber hier jedes Detail zu nennen, würde den Rahmen sprengen.
Im Mai´10 benatragte ich eine Umzugsgenehmigung und reichte ein Mietangebot ein, dass den Bestimmungen der Arge bei uns gercht wurde. Die Suche war schwierig und belastend, weil eine alleinerziehende alg2Bezieherin mit nicht sehr guter Schufa ungern zum Besichtigungstermin eingeladen wird ...
Die Genehmigung wurde abgelehnt mit der Begründung:"Es gibt keinen Grund für einen Umzug."
Nachdem der Aussendienstmitarbeiter bei mir war, wurde von der Arge festgestellt, dass 53, 5 qm für einen 3PersonenHaushalt ausreichend seien. Bei und darf eine Peron in einer bis zu 50qm großen Wohnung wohnen und 3 in einer 80 qm großen Wohnung.
Mit der Ablehung ging ich einen Tag später zum Sozialgericht beantragte eine einstweilige Anordnung, dass ich doch in die "begehrte" Wohnung ziehen darf. Im Eilverfahren wurde beschlossen, dass es abgelehnt wird. Der Beschluss des Richters war voll mit seiner eigenen Meinung, dass wir alg2Bezieher sozusagen mal den Ball flach halten sollten, dass es Familien gibt, die in einer Campingküche kochen (mit zwei Platten), dass ich mein Säugling während ich koche im Wohnzimmer im Kinderwagen zurücklassen soll usw usw...
Das alles zog ich (leider:() ohne Anwalt oder andere Hilfe durch. Erst ganz zum Ende kurz vorm Beschluss des Richters hilf mir ein Anwalt mit ein/zwei Schreiben.

Nach dem Beschluss fuhr ich ins Landessozialgericht und legte Beschwerde gegen den Beschluss des Richters ein. Auch alles ohne Anwalt, weil er sagte, er dürfe mir nicht mer helfen, weil ich sonst die ganzen Kosten zu tragen hätte. Ich schrieb monatelang ellenlange Briefe ans Landesgericht in denen ich ihnen meine fatale Wohnsituation schilderte und legte einige Urteile von Sgs oder Lsgs bei, in denen in ähnlichen Fällen für die Kläger entschieden wurde. Ich offenbarte mich völlig. Ich schrieb von den verengten Wohnverhältnissen und das die Kinder sich nicht richtig entwickeln können, auf so engen Raum.
Alles lief noch im Eilverfahren trotzdem waren die Lücken zwischen den Briefen vom Landesgericht groß (Wochen). Zwei/drei Monate vergingen nach meiner Einreichung der Beschwerde, da kam ein Brief, in dem gefragt wurde, ob denn die "begehrte" Wohnung überhaupt noch frei wäre... (das war dann ca. 4/5 Monate nachdem ich die Wohnung besichtigt hatte). Ich sollte dazu erwähnen, dass einer der Gründe, für die Einstweilige Anordnung immer der war, dass es in meiner Lage schwer ist, eine geeignte Wohnung noch dazu zu den schwer findbaren Bedingungen der Arge (kdu) zu finden und eine Entscheidung deswegen eilt, damit sie nicht weg ist. Ich denke, das war pure Absicht, dass das Landessozialgericht Monate wartete, bis gefragt wurde, ob die Wohnung noch frei wäre. War sie nicht mehr. Wurde kurz zuvor vermietet.
Letztendlich wurde meine Beschwerde in kurzen Sätzen abgelehnt ohne wirklich auf meine vielen Schreiben eingegangen zu sein. Auf die Wohnung, die ja nun weg sei, wurde jedoch eingegangen.

Von dem Schock musste ich mich etwas erholen, dann fuhr ich in eine Beratungsstelle eines anderen großen Sozialhilfeforums. Dort wurde mir geraten, den Umzug nochmal ohne Wohnungsangebot zu beantragen, weil angenommen wurde, dass die Wohnung zu teuer gewesen wäre und deswegen der Umzug abgelehnt wurde (niemand, ob Arge oder Gerichte sagten je, dass die Wohnung zu teuer sei). Ich beantragte nochmal eine Umzugsgenehmigung mit den Gründen, dass die Wohnung nach der Geburt meines zweiten Kindes zu klein sei und familienunfreundlich. Abgelehnt mit der Bitte keinen Umzug mehr zu bantragen, solange ich keine neuen Gründe hätte...ich würde zuviel Arbeit kosten...

Seitdem habe ich nix mehr beantragt. Ich möchte noch erwähnen, dass ich zwischenzeitlich vor lauter Kummer über die Misserfolge versucht habe, mit meinem Expartner (ebenfalls alg2bezieher) die Genehmigung für den gemeinsamen Einzug in die größere Wohnung zu bekommen. Da wurde uns schriftlich gegeben, dass wir gerne zusammenziehen dürfen, dass meine Wohnung jedoch völlig ausreichend sei für eine vierköpfigeBG. Natürlich habe ich ihn nicht einziehen lassen.

Ich möchte mich für Rechtscheibfehler und ein eventuelles Chaos entschuldigen. Es ist nicht leicht, alles von vor Monaten nochmal hochzuholen und nicht zu weit auszuschweifen. Es gäbe noch eine Menge Details. Ich hoffe jedoch, dass das für eine ersten Eindruck reicht.

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armeSocke
Guten Abend, das ist ja schier unglaublich, was Du hier schreibst.
Da es anscheinend in jeder Stadt andere Regeln gibt (Miete kommt von der Kommune) wäre es sicherlich hilfreich, wenn Du schreibst, in welchem Landkreis bzw. in welcher Stadt Du wohnst.

Kopf hoch und toi toi toi!
__

Schlaflos in Köln!

Angehender Experte für Eigenverantwortung.
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Alt 05.01.2011, 22:27   #3
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Nur so Nur so Nur so Nur so Nur so Nur so
Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Der Wahnsinn. Willst Du denn mit Deinem Ex Partner zusammenziehen? Ist er der Vater eines oder beider Kinder?

Oder würdest Du lieber mit Deinen Kindern alleine leben?

Könntest Du eventuell den Umzug insoweit vorfinanzieren als das Du die Umzugs- und eventuellen Renovierungskosten erst einmal selbst trägst?
__

Verbrecher die wegen ihrer Verbrechen nicht belangt werden, werden immer mehr und härtere Verbrechen ausüben. Argemitarbeiter und Politiker....

Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, daß widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden. John Maynard Keynes

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Alt 05.01.2011, 22:27   #4
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armeSocke
Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Danke für deine Antwort. Ja, es klingt wirklich unglaublich ist aber alles wahr.
Bin deswegen total fertig. Die letzten Monate haben mich so mitgenommen.
Ich weiss auch nicht, wieso die sowas mit mir machen und als ich noch nichtmal vor den Gerichten Recht bekam, da wars ganz aus...


Ich lebe in Solingen (NRW).
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Alt 05.01.2011, 22:39   #5
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JederMann
Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Zitat von armeSocke Beitrag anzeigen
Danke für deine Antwort. Ja, es klingt wirklich unglaublich ist aber alles wahr.
Bin deswegen total fertig. Die letzten Monate haben mich so mitgenommen.
Ich weiss auch nicht, wieso die sowas mit mir machen und als ich noch nichtmal vor den Gerichten Recht bekam, da wars ganz aus...


Ich lebe in Solingen (NRW).
Ohje! Die sind bekannt für *sage ich besser nicht*
Habe den Tanz hinter mir.

Bitte tu Dir selbst einen Gefallen: Immer nur mit Beistand zur ARGE, ein Gesprächsprotokoll fertigen und vom Gesprächspartner der ARGE (also SB, PAP, FM) gegenzeichnen lassen, Akteneinsicht nach jedem Gespräch verlangen (jedes Gespräch MUSS dokumentiert werden).

Bleib aufrecht, bleib dran!
Hoffe, Du hast jemanden, der Dich künftig begleitet?
Ansonsten mal googeln, z.B. KEA oder Arbeitslosenverband...........
__

Schlaflos in Köln!

Angehender Experte für Eigenverantwortung.
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Alt 05.01.2011, 22:39   #6
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Gut, dann nimm bitte eine Beratung bei Tacheles e.V - Beratung und Unterstützung in Wuppertal. ist nicht soweit. Da wird dir dann ganz bestimmt super geholfen. Mach es bitte!
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06
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Bitte beachten: Telefonate, PNs, E-Mails mit dem Erwerbslosen Forum Deutschland
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Alt 05.01.2011, 22:42   #7
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Danke für deine Antwort. Ja, es klingt wirklich unglaublich ist aber alles wahr.
Bin deswegen total fertig. Die letzten Monate haben mich so mitgenommen.
Ich weiss auch nicht, wieso die sowas mit mir machen und als ich noch nichtmal vor den Gerichten Recht bekam, da wars ganz aus...
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Beantworte bitte mal die Fragen. Die Frage wegen des Vaters bezieht sich auf Familienzusammenführung. Wenn Du aber mit den Kindern allein leben willst, hätte sich das erledigt.


Willst Du denn mit Deinem Ex Partner zusammenziehen? Ist er der Vater eines oder beider Kinder?

Oder würdest Du lieber mit Deinen Kindern alleine leben?

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Alt 05.01.2011, 22:43   #8
Mario Nette->Emailproblem
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Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Zitat:
Ich denke, das war pure Absicht, dass das Landessozialgericht Monate wartete, bis gefragt wurde, ob die Wohnung noch frei wäre.
Die lange Dauer, um einen Beschluss zu finden, ist nicht zwingend Absicht, sondern Umstand der Überlastung der Gerichte. Ich weiß nicht genau, wie dein EA-Antrag formuliert war, aber hast du darin den Umzug in die spezielle Wohnung beantragt oder eine generelle Umzugserlaubnis?

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
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Alt 05.01.2011, 22:44   #9
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armeSocke
Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Ich danke auch dir für die Antwort.

Nein, im Grunde möchte ich nicht mit meinem Expartner (Vater meines zweiten Kindes) zusammenziehen. Ich lebe mit meinen Kindern alleine und das soll auch so bleiben...eigentlich.
Das war nur ein (verweifelter) Versuch um überhaupt in eine größere Wohnung zu kommen.

Ja, den Umzug und die Kaution würde ich schon irgendwie organisiert bekommen. Habe von einer Freundin gehört, dass die Diakonie ihr bei der Kaution geholfen hat. Da würde ich dann auch hingehen und um Hilfe bitten. Der Umzug wäre auch irgendwie zu bewältigen. Habe mal in einem Forum von einer Familie gelesen, die vom roten Kreuz einen Transporter zur Verfügung gestellt bekommen haben.
Das alles hätte ich mit Kusshand selber übernommen..hab ja ganz zu Beginn auch gefragt bei der Arge, ob ich nicht nur eine Bestätigung für den neuen Vermieter haben könnte, dass die volle Miete übernommen wird. Nix. Nach dem Umzug wäre weiterhin nur meine jetzige Miete gezahlt worden.
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Alt 05.01.2011, 22:50   #10
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armeSocke
Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Im Mai hatte ich eine Umzugserlaubnis beantragt jedoch auch das Mietangebot vorgelegt. Eigentlich sollte der Antrag sich trotzdem auf eine generelle beziehen.
Jetzt vor Kurzem habe ichn dann nochmal eine generelle Umzugserlaubnis beantragt. Ohne irgend ein Mietangebot.


Ich war schon im Tachelescafe in Wuppertal. Leider erst nach der Entscheidung des Landessozialgerichts. Dort wurde mir geraten, nochmal eine Umzugsgenehmigung zu beantragen. Nur dieses Mal ohne Mietangebot. Dort war man auch so sicher, dass ich die dann bekommen würde. Habe ich aber nicht. Habe auch darüber nachgedacht, nochmal hinzufahren. Aber bringt das was?
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Alt 05.01.2011, 23:03   #11
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Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Ok, daß macht es relativ einfach. Das Gesetz ist ja auf Deiner Seite, auch wenn gesetzlose Richter das nicht gerne sehen. Das die Verbrecherorganisation Arge mit ihrem schwerkriminellen Haufen willfährigem Abschaum nein sagt, ist ja normal.

Das Einfachste ist wenn Du Dir eine Wohnung suchst die den gesetzlichen Kriterien entspricht, den Mietvertrag unterschreibst und umziehst. Nach unterschreiben des Mietvertrages erhält die Arge eine Änderungsmitteilung mit entsprechenden KdU. Diese müssen dann unter Umständen im Eilverfahren beim SG erstritten werden, müssen aber genehmigt werden wenn die Ortsübliche Miete nicht überschritten wird.


Zitat von armeSocke Beitrag anzeigen
Ich danke auch dir für die Antwort.

Nein, im Grunde möchte ich nicht mit meinem Expartner (Vater meines zweiten Kindes) zusammenziehen. Ich lebe mit meinen Kindern alleine und das soll auch so bleiben...eigentlich.
Das war nur ein (verweifelter) Versuch um überhaupt in eine größere Wohnung zu kommen.

Ja, den Umzug und die Kaution würde ich schon irgendwie organisiert bekommen. Habe von einer Freundin gehört, dass die Diakonie ihr bei der Kaution geholfen hat. Da würde ich dann auch hingehen und um Hilfe bitten. Der Umzug wäre auch irgendwie zu bewältigen. Habe mal in einem Forum von einer Familie gelesen, die vom roten Kreuz einen Transporter zur Verfügung gestellt bekommen haben.
Das alles hätte ich mit Kusshand selber übernommen..hab ja ganz zu Beginn auch gefragt bei der Arge, ob ich nicht nur eine Bestätigung für den neuen Vermieter haben könnte, dass die volle Miete übernommen wird. Nix. Nach dem Umzug wäre weiterhin nur meine jetzige Miete gezahlt worden.
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Alt 05.01.2011, 23:14   #12
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Vergess die Arge erst mal. Such Dir eine Wohnung und nimm sie auch (einfach). Sonst kommst Du nie da raus. Bist Du umgezogen, hat die Arge keine Möglichkeit als die KdU zu übernehmen - immer vorausgesetzt die KdU liegen im gesetzlichen Rahmen. Liegt glaub ich in Solingen bei 6€ pro qm. Oder willst Du woanders hin als Solingen?

Zitat von armeSocke Beitrag anzeigen
Im Mai hatte ich eine Umzugserlaubnis beantragt jedoch auch das Mietangebot vorgelegt. Eigentlich sollte der Antrag sich trotzdem auf eine generelle beziehen.
Jetzt vor Kurzem habe ichn dann nochmal eine generelle Umzugserlaubnis beantragt. Ohne irgend ein Mietangebot.


Ich war schon im Tachelescafe in Wuppertal. Leider erst nach der Entscheidung des Landessozialgerichts. Dort wurde mir geraten, nochmal eine Umzugsgenehmigung zu beantragen. Nur dieses Mal ohne Mietangebot. Dort war man auch so sicher, dass ich die dann bekommen würde. Habe ich aber nicht. Habe auch darüber nachgedacht, nochmal hinzufahren. Aber bringt das was?
__

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Alt 05.01.2011, 23:15   #13
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armeSocke
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Bist du dir sicher, dass die Miete dann auch wirklich übernommen werden muss? Überall liest man, dass nur die alte Miete übernommen wird, nach einem ungenehmigten Umzug.

Und dann wird es garantiert nicht einfach werden, einen Vermieter zu finden, der mich ohne das Schreiben der Arge einziehen lässt. Die meisten wollen ja die Bestätigung wegen ihrer Miete.
So war es auch bei der Wohnung, die ich damals in Aussicht hatte (sonst hätte ichs wahrscheinlich sogar riskiert).

Kann man denn da gar nix gegen machen, dass die Richter entscheiden wie es ihnen gerade passt? :(
Schon schlimm genug, dass das bei der Arge gang und gebe ist.
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Alt 05.01.2011, 23:18   #14
Martin Behrsing
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nochmal: hier lesen: http://www.elo-forum.org/kosten-unte...tml#post750133

Zitat von armeSocke Beitrag anzeigen
Bist du dir sicher, dass die Miete dann auch wirklich übernommen werden muss? Überall liest man, dass nur die alte Miete übernommen wird, nach einem ungenehmigten Umzug.

Und dann wird es garantiert nicht einfach werden, einen Vermieter zu finden, der mich ohne das Schreiben der Arge einziehen lässt. Die meisten wollen ja die Bestätigung wegen ihrer Miete.
So war es auch bei der Wohnung, die ich damals in Aussicht hatte (sonst hätte ichs wahrscheinlich sogar riskiert).

Kann man denn da gar nix gegen machen, dass die Richter entscheiden wie es ihnen gerade passt? :(
Schon schlimm genug, dass das bei der Arge gang und gebe ist.
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Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 05.01.2011, 23:29   #15
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Zitat von armeSocke Beitrag anzeigen
Bist du dir sicher, dass die Miete dann auch wirklich übernommen werden muss? Überall liest man, dass nur die alte Miete übernommen wird, nach einem ungenehmigten Umzug.

Ja, da bin ich mir sicher. Zu dritt stehen euch min. 75 qm zu. Die Kosten der alten Wohnung sind irrelevant. Es ist eine neue Situation.

Und dann wird es garantiert nicht einfach werden, einen Vermieter zu finden, der mich ohne das Schreiben der Arge einziehen lässt. Die meisten wollen ja die Bestätigung wegen ihrer Miete.
So war es auch bei der Wohnung, die ich damals in Aussicht hatte (sonst hätte ichs wahrscheinlich sogar riskiert).

In der Regel wissen die Vermieter das die Argen die Miete übernimmt, übernehmen muß. Da mußt Du argumentieren.


Kann man denn da gar nix gegen machen, dass die Richter entscheiden wie es ihnen gerade passt? :(
Schon schlimm genug, dass das bei der Arge gang und gebe ist.
Doch, da kann man was machen. Nur hilft Dir das jetzt nicht weiter.
Ich sehe nur die Möglichkeit Fakten zu schaffen, indem Du erst umziehst und dann die Kosten geltend machst. Fakt ist, man darf Dir eine größere Wohnung niucht verweigern. Wenn Arge und Richter das trotzdem tuen, handeln sie gesetzwidrig.
Letztendlich würdest Du auch vor Gericht Recht bekommen, nur kann das Jahre dauern.
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Alt 05.01.2011, 23:33   #16
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Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen

Ohne Worte

Zitat:
Ich war schon im Tachelescafe in Wuppertal. Leider erst nach der Entscheidung des Landessozialgerichts. Dort wurde mir geraten, nochmal eine Umzugsgenehmigung zu beantragen. Nur dieses Mal ohne Mietangebot. Dort war man auch so sicher, dass ich die dann bekommen würde. Habe ich aber nicht. Habe auch darüber nachgedacht, nochmal hinzufahren. Aber bringt das was?
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Alt 05.01.2011, 23:37   #17
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Ausrufezeichen AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Habe ich auch schon in Erwägung gezogen, in eine andere Stadt zu ziehen. Ich glaube, dass es dann nicht so schwer wäre, das die neue höhere kdu übernommen wird. Man liest ja so einiges von gewonnenen Klagen. Oder wie wäre das dann?


Was ich ganz vergas zu schreiben ist, dass ich letztes Jahr eine Heizkostenerhöhung nach der Nebenkostenabrechnung von meinem jetzigen Vermieter bekommen habe. Nach dieser waren die Heizkosten wohl nicht mehr im Satz und wurden auch nicht mehr voll übernommen (nur ein paar Euro).
Ich dachte mir, dass die Wohnung ja nun quasi "unangemessen" sein müsste und versuchte das als Umzugsgrund zu benutzen.
Ging also zur Arge (ausnahmsweise in Begleitung meiner Mutter). Die Sachbearbeiterin druckste rum und sagte, ich solle ersteinmal eine erneute Überprüfung vornehmen lassen. Das wollte ich nicht. Hatte da schriftlich im Bescheid stehen, dass die Heizkosten nicht voll übernommen werden.
Sie gab mir einfach keine Umzugsgenehmigung, obwohl die Wohnung doch eigentlich unangemessen war.
Deswegen wollte ich zum Chef der Arge, der war jedoch im Urlaub. Somit schickte sie mich zu einer angeblichen Vorgesetzten, die mich als doof abstempeln wollte und davon anfing, dass man die paar Euro einfach mit übernehmen könnte. Das gibt es doch nicht. zuerst sind die Heizkosten zu hoch und nur weil ich mir das zu Nutze machen wollte kommen die so.
Das Ende vom Lied ist das, dass ich und meine Mutter für 3 Stunden weggeschickt wurden und als wir widerkamen wollte sie mir einen neuen Leistungsbescheid in die Hand drücken in dem die vollen Heizkosten übernommen wurden. Den wollte ich nicht annehmen, wurde erneut zu jemand anders geschickt und dieser Herr machte uns richtig runter und sagte dann wir sollten gehen. Später wurde mir der geänderte Leistungsbescheid zugeschickt.
Ich weiss bis heute nicht, was da los war...und ob das legal war.
armeSocke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2011, 23:38   #18
doggysfee78
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Ausrufezeichen AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Es gibt doch unabhängig von jeder Kommune Richtlinien was einem drei Personen Haushalt bei Alg. zusteht????Nejme dies mal als Begründung und das Ärztliche Attest mit der Bestätigung der Schwangerschaft müsste eigentlich ausreichen um den Umzug auch nachträglich och genehmigt bekommen zu könne--denn wenn diese Arge dafür bekannt ist ziehe erstmal einfach in die Wunschwohnung um und lege gegen jeden Falschen Bescheid Widerspruch mit dieser Begründung ein und stelle Zeitgleich einen Überprüfungsantrag gemäss § 44 und schicke eine Fotokopie von alledem in Form einer Dienstaufsichtsbeschwerde an das zuständige Sozialgericht nur soo kannst Du denen an der Arge per Gesetzt erstmal die Hände binden und in Ruhe umziehen und beantrage ruhig Renovierungsbeihilfen und Erstauststattung gerade wegen Deines zweiten Sohnes alles einfach beantragen und dannwarte ab was passiert!Kopf hoch wird schon wieder!!!!!WÜNSCHE DIR VIEL KRAFT DABEI
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Alt 05.01.2011, 23:43   #19
doggysfee78
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Ach ja ich hatte vergessen zu schreiben dass Du die Rechnung in Deiner Situation von einem Umzugsunternehemen auch andie Arge schicken kannst mit nachträglichem Antrag auf Kostenübernahme!Lass Dir vorher Kostenvoranschläge geben!
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Alt 06.01.2011, 00:50   #20
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Zitat von armeSocke Beitrag anzeigen
Habe ich auch schon in Erwägung gezogen, in eine andere Stadt zu ziehen. Ich glaube, dass es dann nicht so schwer wäre, das die neue höhere kdu übernommen wird. Man liest ja so einiges von gewonnenen Klagen. Oder wie wäre das dann?

Brauchst Du nicht. Du kannst ohne weiteres in Solingen eine passende Wohnung nehmen.


Was ich ganz vergas zu schreiben ist, dass ich letztes Jahr eine Heizkostenerhöhung nach der Nebenkostenabrechnung von meinem jetzigen Vermieter bekommen habe. Nach dieser waren die Heizkosten wohl nicht mehr im Satz und wurden auch nicht mehr voll übernommen (nur ein paar Euro).
Ich dachte mir, dass die Wohnung ja nun quasi "unangemessen" sein müsste und versuchte das als Umzugsgrund zu benutzen.
Ging also zur Arge (ausnahmsweise in Begleitung meiner Mutter). Die Sachbearbeiterin druckste rum und sagte, ich solle ersteinmal eine erneute Überprüfung vornehmen lassen. Das wollte ich nicht. Hatte da schriftlich im Bescheid stehen, dass die Heizkosten nicht voll übernommen werden.
Sie gab mir einfach keine Umzugsgenehmigung, obwohl die Wohnung doch eigentlich unangemessen war.
Deswegen wollte ich zum Chef der Arge, der war jedoch im Urlaub. Somit schickte sie mich zu einer angeblichen Vorgesetzten, die mich als doof abstempeln wollte und davon anfing, dass man die paar Euro einfach mit übernehmen könnte. Das gibt es doch nicht. zuerst sind die Heizkosten zu hoch und nur weil ich mir das zu Nutze machen wollte kommen die so.
Das Ende vom Lied ist das, dass ich und meine Mutter für 3 Stunden weggeschickt wurden und als wir widerkamen wollte sie mir einen neuen Leistungsbescheid in die Hand drücken in dem die vollen Heizkosten übernommen wurden. Den wollte ich nicht annehmen, wurde erneut zu jemand anders geschickt und dieser Herr machte uns richtig runter und sagte dann wir sollten gehen. Später wurde mir der geänderte Leistungsbescheid zugeschickt.
Ich weiss bis heute nicht, was da los war...und ob das legal war.
Na das ist doch klar. Die Heizkosten müssen sie so oder so in voller Höhe übernehmen. Und so haben sie sich den Umzug und die größere Wohnung gespart.

Euch stehen 77 qm zu in Solingen. Die Wohnung darf 499,73€ warm - ohne Heizkosten - kosten. Habe mal kurz in immobilienscout24.de geschaut. Da gibt es schon einiges.
__

Verbrecher die wegen ihrer Verbrechen nicht belangt werden, werden immer mehr und härtere Verbrechen ausüben. Argemitarbeiter und Politiker....

Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, daß widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden. John Maynard Keynes

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Alt 06.01.2011, 09:39   #21
Koelschejong
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Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Ich kann nur heftig davor warnen, den Ratschlägen die von @ Nur so dahin gesagt werden zu folgen. Denen fehlt es nach meiner Ansicht an jeglicher gesetzlichen Grundlage.

Ob 53 m² für 3 Personen unzumutbar sind, kann nicht mit letzter Sicherheit beantwortet werden. Nur wenige Gemeinden treffen dazu klare Aussagen. Die Richtlinien von Berlin http://www.harald-thome.de/media/fil...10.02.2009.pdf legen die Vermutung nahe, dass Unzumutbarkeit vorliegt, aber wie gesagt, sicher ist das nicht.

Mit Tacheles zu reden dürfte sicher ausgesprochen sinnvoll sein. Umzug ohne Notwendigkeit innerhalb der gleichen Gemeinde - dann gibt's nur die bisherigen Unterkunftskosten, das steht nun mal leider so im Gesetz, auch wenn @ Nur so das anscheinend nicht weiß.

Ein gangbarer Ausweg wäre nach meiner Meinung der Umzug in eine Nachbargemeinde. Du hättest dann zwar auch das Problem, Umzugskosten, Kaution und ggf. Renovierung selbst stemmen zu müssen, aber Du hättest nicht mehr die Obergrenze "bisherige Unterkunftskosten", es wären die am neuen Wohnort für 3 Personen angemessenen Kosten zu übernehmen.
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
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Alt 06.01.2011, 10:20   #22
oxmoxhase
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Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Es tut mir wirklich sehr leid was du zurzeit durchmachen musst. Du darfst auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken, mobilisier die letzte Kraft, denn es geht auch um deine Kinder.

Wende dich doch bitte mal ans Jugendamt deiner Stadt und bitte sie sich eure beengte Wohnsituation mal anzusehen. Oft greifen sie dir mit Hilfestellung unter die Arme.

Ungenehmigt umzihene in Solingen würde ich nicht, denn es ist nicht sicher ob du dann auf der evtl. höheren KDU sitzen bleibst und dich somit vieleicht in Mietschulden reitest.

Falls du vorhast in eine andere Stadt zu ziehen, könnte es folgendermaßen funktionieren. Du erkundigst dich ganz genau wie hoch in der neuen Stadt die angemessene KDU ist, suchst dir eine dementsprechende Wohnung und ziehst auf eigene Kosten um. Vorher würde ich aber das Jugendamt ins Boot holen und dann die neue Arge. Erkundige dich was du zu beachten hast und welche Hilfe dir angeboten wird. Caritas kannst du zusätzlich ansprechen.

Ich rate aber vor Kurzschlusshandlungen ab, meist entsteht dadurch noch mehr Schaden.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit.
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Alt 06.01.2011, 10:26   #23
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walle
Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

@Nur so

es sind keine drei Personen sondern nur zwei bis das zweite Kind 3Jahre alt ist. (also keine 75qm)
Sollte das nicht stimmen so korrigiert mich bitte.

@arme Socke

mach bitte was Martin dir angeraten hat.
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Alt 06.01.2011, 10:37   #24
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Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Zitat von walle Beitrag anzeigen
@Nur so

es sind keine drei Personen sondern nur zwei bis das zweite Kind 3Jahre alt ist. (also keine 75qm)
Sollte das nicht stimmen so korrigiert mich bitte.

@arme Socke

mach bitte was Martin dir angeraten hat.

Auch das Kind unter drei ist eine Person mit der ihr zustehenden Wohnfläche.
ela1953 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2011, 10:43   #25
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walle
Standard AW: Umzug in größere Wohnung verweigert trotz Geburt eines Kindes--langer Kampf

Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
Auch das Kind unter drei ist eine Person mit der ihr zustehenden Wohnfläche.
Danke du hast recht
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