KDU - Umzüge... Alles rund um Wohnungs Ein-, Um- und Auszüge, Erstausstattung, Renovierungskosten...


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Alt 28.05.2013, 15:21   #1
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vt27kolt11
Standard Umzugskosten Transportunternehmen

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Joachim Gauck,
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela D. Merkel,
Sehr geehrte Frau Vorsitzende des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestag Kersten Steinke,
Sehr geehrte Frau Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ursula von der Leyen,
Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin des Landes NRW Hannelore Kraft,
Sehr geehrter Herr Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW Guntram Schneider,
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff,
Sehr geehrter Herr Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt Norbert Bischoff,
Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise


Ich wende mich mit diesem Schreiben an Sie als Bürger dieses Landes in dem ich gerne wohne.
Zur Zeit beziehe ich Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nachdem SGB II (Hartz 4).

Ich möchte Ihnen einmal meine Fall hier schildern und wie menschenunwürdig man hier seitens des Jobcenter der Städteregion Aachen sowie auch des Jobcenter der Landeshauptstadt Magdeburg behandelt wird, dies alles hat nichts mehr mit einem menschenwürdigen Dasein in diesem Lande zu tun.

Am Anfang dieses Jahres hatte ich einen schweren Bandscheibenvorfall gehabt und befand mich längere Zeit im Krankenhaus sowie in einer anschließenden stationären Schmerztherapie.
Ebenfalls war ich auch noch längere Zeit in physiotherapeutischer Behandlung.

Am 14.12.2012 wurde ich vom Jobcenter der Städteregion Aachen in Würselen durch meine zuständige Fallmanagerin Frau Herzig eingeladen.

In diesem Gespräch wurde meine aktuelle berufliche Situation besprochen werden.
Ich habe aber dargelegt, daß sich mein Gesundheitszustand zur Zeit rapide verschlechtert hat
Und ich mich erst einmal um die Verbesserung meines Gesundheitszustandes kümmern muss.
Ich habe auch erklärt, dass es mir schwer fällt eine für mich geeignete Arbeit zu finden, welche meinem Gesundheitszustand entspricht.
Erst nach einigem Zögern wurde dann von meiner zuständigen Fallmanagerin Frau Herzig eine Eingliederungsvereinbarung mit dem Ziel der Feststellung der individuellen Erwerbsfähigkeit getroffen. Diese Vereinbarung hatte eine Gültigkeit bis zum 14.12.2013.
Am 20.12.2012 habe ich den geforderten Gesundheitsfragebogen bereits abgegeben.
Per Schreiben des Jobcenter der Städteregion Aachen vom 21.03.2013 wurde ich zum 03.04.2013 14:00 Uhr zum Arbeitsmedizinischen Zentrum des TÜV Rheinland in Alsdorf eingeladen.
Dieser Einladung bin ich auch gefolgt, jedoch wurde ich von der Gutachterin nicht wirklich ernst genommen, hinsichtlich meiner Beschwerden und Ausfallerscheinungen und das diese auch meine ganz normale Lebensqualität bereits stark einschränken.

Desweiteren ist mein ehemaliger Lebenspartner Herr Horst Eros Bernhardt am 18.04.2013 aus unserer gemeinsamen Wohnung ausgezogen, da es am 14.04.2013 zur Trennung kam.
Es lag keine eingetragene Lebenspartnerschaft vor.

Die Trennung wurde bereits durch eine Niederschrift am 15.04.2013 gegenüber dem Jobcenter der Städteregion Aachen in Würselen erkärt.

Am 22.04.2013 wurde aufgrund der geänderten Situation auch der leistungsbescheid geändert.

Nach weiteren mühsamen Rücksprachen mit meiner zuständigen Fallmanagerin Frau Herzig wurde mir am 22.04.2013 die Umzugsnotwendigkeit nach § 22 Abs. 2 S.2 SGB II bestätigt.

Die Gründe für meinen Umzug insbesondere nach Magdeburg liegen darin begründet, dass sollte sich mein jahrelanger Gesundheitszustand wieder erheblich verschlechtern, welches nicht ausgeschlossen werden kann, da bei mir ein Schaden in der Halswirbelsäule auch vorliegt, wodurch es schon mehrmals zu Nervenabklemmungen in unterschiedlichen Grad gekommen ist.
In Magdeburg habe ich familiäre Bindung durch meinen Onkel und meinen Vater. Mein Onkel leidet zwar auch an erheblichen Herzbeschwerden, jedoch kann ich seiner Hilfe gewiss sein.
Auch hat mein Onkel mir zugesichert, dass wenn ich da bin wir irgendwo auch Arbeit für mich finden werden, er will mir in dieser Sache auch behilflich sein, etwas passendes zu finden.

Ich bin in Magdeburg ganz anders sozial eingebunden als hier in Würselen, wo ich zur Zeit noch wohne.

Und es gibt gerade in dieser Hinsicht genügend Studien , welche belegen das eine Verbesserung der sozialen Einbindung auch zur Verbesserung der Eingliederung in Arbeit führt.

Im Schreiben vom 22.04.2013 betreffend der Umzugsnotwendigkeit wurde dies mir ja auch vom Jobcenter der Städteregion Aachen bestätigt.

Daraufhin habe ich mich mit Hilfe des Internets um eine Wohnung in Magdeburg bemüht und jetzt auch eine gefunden.

Die erforderliche Angemessenheit der Wohnung wurde mir auch durch das Jobcenter der Landeshauptstadt Magdeburg mit Schreiben vom 26.04.2013 bestätigt.

Diese Wohnung befindet sich in guter Entfernung zu meinem Onkel und sie trägt auch meinem sonstigen Zustand Rechnung.

Die eingeholte Mietbescheinigung wurde am 15.05.2013 dem Jobcenter der Städteregion Aachen in Würselen vorgelegt.

Die Zustimmung zur Anmietung der Wohnung wurde durch meine zuständige Leistungssachbearbeiterin Frau Barth zugestimmt.

Vom Vermieter habe ich am 25.05.2013 den Mietvertrag per Post zugeschickt bekommen, welchen ich am 27.05.2013 dem Jobcenter der Städteregion Aachen in Würselen vorgelegt habe.

Der Vermieter der neuen Wohnung verlangt aber vor Wohnugsübergabe noch folgende Sachen.

- Aktueller leistungsbescheid bzw. leistungsbescheid der letzten 3 Monate
- Abtretungserklärung unterschrieben
- Bescheid der Mietkostenübernahme vom Jobcenter

Mit dem Jobcenter der Landeshauptstadt Magdeburg ist es mir nur möglich telefonischen Kontakt aufzunehmen.

Zum geforderten Bescheid der Mietkostenübernahme wurde mir nur mitgeteilt, das wäre nur in Verbindung mit einem Leistungsbescheid zur Sicherung des Lebensunterhalts möglich.

Diesen Antrag kann ich auch nur persönlich vor Ort stellen.

Die Entfernung zwischen Würselen und Magdeburg beträgt 490 km.

Es wird hier in keiner Weise auf die Tatsache eingegangen, dass es mir finanziell nicht möglich ist, die Reise nach Magdeburg und anschließend wieder zurück nach Würselen, zu finanzieren.

Ich habe es nun heute nach langem telefonischen Rücksprachen mit meiner Familie organisiert bekommen, dass ich nun morgen am 29.05.2013 nach Magdeburg fahre um dann dort beim Jobcenter der Landeshauptstadt Magdeburg vorzusprechen.

Ich finde es menschenunwürdig, wie man hier durch die Sturrheit der Ämter und die gewollte Nichtkommunikation der zuständigen Träger für die Sozialleistungen ja gehindert wird den Umzug zu bewältigen.

Der Regelsatz selbst hat auch keinerlei Beträge oder Ansparbeträge enthalten, die für eine solche Situation vorgesehen sind. Und es können sich immer im Leben solche Situationen ergeben.

Ebenfalls wird hier seitens des Jobcenter der Städteregion Aachen in Würselen die Durchführung des Umzugs in der Praxis mehr behindert, anstatt das man Hilfe bekommt und Unterstützung.

Ich habe dem Jobcenter der Städteregion Aachen in Würselen 3 Angebote von Umzugsunternehmen für den Umzug von Würselen nach Magdeburg vorgelegt.

Meine Leistungssachbearbeiterin verweigerte sich generell einem Umzug durch ein Transportunternehmen zuzustimmen.

Sie verwies darauf, daß grundsätzlich nur ein Mietwagen und Helfer bezahlt werden.

Daraufhin habe ich ein Gespräch mit dem Teamleiter Herr Küppenbender und Frau Barth gemeinsam gehabt.

Dieses Gespräch wurde in keiner wirklich gemeinsam klärenden Athmosphäre geführt.

Es wurden mir sogar von Herrn Küppenbender Vorhaltungen gemacht, ich bemühe mich nicht und mit Helfer es sei ja kein Wunder wenn ich keine Freunde habe, das könne er sich vorstellen.

Ich habe ihm daraufhin mitgeteilt, daß ich hier in Würselen schon Freunde habe, jedoch es vorwiegend Frauen sind die körperlich mir nicht helfen können und außerdem nutze ich auchnoch einen PKW meiner Mutter, den ich ja ebenfalls nach Magdeburg fahren muss.

Sein erster Vorschlag, ich könne ja nach Magdeburg fahren mit dem Transporter, dort entladen und wieder zurück nach Würselen dann, weil ich müsse ja den Transporter auch wieder hier dann abgeben. Anschliessend könne ich ja dann mit dem PKW wieder nach Magdeburg fahren.

Ich weiss nicht in welcher Realität hier der Herr Küppenbender lebt, aber bei der Strecke von 490 km zwischen Würselen und Magdeburg würde die Fahrtzeit alleine mit 15-18 Stunden angesetzt werden müssen. Ich denke mal bei normalen Realitätsbewusstsein leuchtet es jedem ein das dies nicht geht und es auch verkehrsgefährden ist eine solch lange Zeit dann mit der noch anderen Belastung die ja bei einem Umzug auch da ist nicht möglich ist.

Auf meine Einwendungen und meinen Hinweis auf meine gesundheitlichen Einschränkungen wobei ich auf das Gutachten des arbeitsmedizinisches Dienstes des TÜV Rheinland Hinweis wurde nur entgegnet, dies läge noch nicht vor.

Da ich bereits selbst telefonisch beim TÜV Rheinland in Alsdorf angerufen hatte wegen dem Gutachten, wurde mir telefonisch bestätigt , dies sei bereits zum Jobcenter der Städteregion Aachen in Würselen versandt, aber man könne es auch noch einmal per Fax erhalten.

Als ich den Herrn Küppenbender bat sich doch das Gutachten dann per Fax zukommen zu lassen, muss ich erwähnen war sein Gesicht und seine ganze Haltung mir gegenüber dementsprechend.

Im Laufe des weiteren Tages wurde ich dann von Herrn Küppenbender telefonisch kontaktiert und er teilte mir mit das Gutachten sei ja positiv im Grunde nach und er würde nun aber doch einem Umzug durch ein Transportunternehmen zustimmen, jedoch müssten die Kosten wesentlich gerienger sein als die von mir vorgelegten Angebote.

Er telte mir auch mit, daß er bereits die Firma MFM – M. Fadel Mabrouki in Aachen kontaktiert habe und diese sich heute noch melden würde um das Umzugsgut zu begutachten und ein weiteres Angebot zu erstellen. Dies erfolgte ebenfalls noch an diesem Tag und es wurde mündlich ein Angebot in Höhe von 1606 € abgegeben.

Nach meiner daraufhin erneuten telefonischen Kontaktaufnahme mit Herrn Küppenbender wurde mir telefonisch mitgeteilt, daß man nur bereit wäre 1200 € zu bezahlen, den Restbetrag müsste ich selbst sehen wo ich diesen herbekomme.

Ich erwiderte, dass meine Familie bereits für mich schon die Zahlung der Mietkaution in Höhe von 389 € als Hilfe übernommen hat und das ich keine Möglichkeit habe den Restbetrag in irgendeiner Art aufzutreiben.

Auch meine Hinweise rechtlicher Art und der aktuellen Rechtsprechung wurden sämtlich übergangen.

Es wurde seitens des Jobcenter der Städteregion Aachen immer wieder darauf verwiesen, daß ich ja auch in Würselen auf einmal umziehen könne.

Und das der Umzug ja notwendig sei ,weil die jetzige Wohnung nicht mehr angemessen sei durch den Auszug meines ehemaligen Lebenspartners.

Ich erbat dann wenigstens zum heutgen Tage einen Bescheid dazu, welcher mir erst zugesichert wurde und dann doch kurz vorher verweigert wurde mit dem Hinweis vom Herrn Küppenbender ich habe noch andere Sachen zu erledigen.

Von meiner Seite her habe ich auch schon angekündigt das ich dann beim Sozialgericht Aachen eine Eilklage in dieser Angelegenheit erheben werde und das ich um ein Gespräch mit dem Vorgesetzten des Hernn Küppenbender bitte.

Der Vorgesetzte des Herrn Küppenbender hat mich auch telefonisch kontaktiert und er verwies bei den Kosten von 1200 €, die das Jobcenter übernehmen will in meinem Fall auf eine Richtlinie der Städteregion Aachen.

Es wurde nun aufgrund meiner Fahrt nach Magdeburg vereinbart, daß ich den Bescheid für die Kosten des Umzuges in spätestens einer Woche erhalte.

Es ist hier inzwischen eine menschenverachtende Haltung in all den Dingen zu erkennen, anstatt gemeinsam und konstruktiv eine Lösung zu finden.

Ich werde hier seitens des Jobcenter der Städteregion Aachen genötigt, wieder das Sozialgericht um eine Entscheidung zu bemühen.

Ich möchte noch erwähnen dass ich bereits eine Regelsatzklage führe, welche beim Landessozialgericht anhängig ist.

Und auch gab es bereits ein Gerichtsverfahren mit Vergleich zum Thema der Vorläufigkeit der aktuellen Leistungsbescheide.

Die angefochtenen Leistungsbescheide wurde nach langem Zögern dann doch kurz bevor ich gezwungen war wieder das Sozialgericht Aachen um eine Entscheidung zu bitten als vorläufig erklärt.

Es ist hier ein Umgang mit mir und auch anderen der sich durch Verzögerung bis zur letzten Möglichkeit und der Missachtung der aktuellen Rechtsprechung zeigt.

Ich bitte Sie, sich dieser Sache anzunehmen hier und in geeigneter Weise für eine positive Veränderung und bessere Zusammenarbeit der Leistungsbezieher und Leistungserbringer zu sorgen.

Ich denke es sollte ein Miteinander geben und der jeweilige Hartz 4 Bezieher hat ein Anspruch auch auf eine menschenwürdige Behandlung und das man ihm da hilft wo es notwendig ist.


Mit freundlichen Grüssen

Enrico Koltermann
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Alt 28.05.2013, 15:24   #2
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