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Start > > > -> Bei Umzug Mietaufstockung per Zuverdienst verboten?

KDU - Umzüge... Alles rund um Wohnungs Ein-, Um- und Auszüge, Erstausstattung, Renovierungskosten...


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Alt 05.12.2007, 22:43   #1
gerd_berlin->Emailproblem
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Registriert seit: 03.06.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 16
gerd_berlin
Frage Bei Umzug Mietaufstockung per Zuverdienst verboten?

Hallo Ihr Lieben,

in dem Schreiben mit der Aufforderung, meine Mietkosten zu senken, steht am Ende: "Eine Überschreitung der Richtwerte bei Neuanmietung von Wohnraum ist nicht zulässig."

Hier in Berlin gilt für mich als Alleinstehender die Obergrenze von 360 €. Da ich aber seit zwei Jahren jeden Monat mehr als 50 Euro zuverdiene, würde ich gerne auch in eine Wohnung mit z. B. 400 € Miete ziehen können. Die Differenz zu 360 € schaffe ich sicher. Meine derzeitige Wohnung ist so teuer geworden, dass ich selbst gerne umziehe. Auf Teufel komm raus wohnen zu bleiben, ist also nicht mein Ziel.

Kennt sich jemand aus? Hat jemand Tipps? Die Sachbearbeiter lassen sich auf sowas nur ein, wenn man sie mit den richtigen Argumenten dazu zwingt.

Vielen Dank für alle Tipps und seid stark!

Gerd
__

Wer an die Ärmsten und Schwachen denkt, denkt immer auch an sich selbst.
gerd_berlin ist offline  
Alt 06.12.2007, 13:57   #2
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Du bekommst ALG II und hast einen Minijob? Ist das richtig, wegen des Zuverdienstes ? Dann dürfte das doch kein Problem sein
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 06.12.2007, 14:09   #3
gerd_berlin->Emailproblem
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Registriert seit: 03.06.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 16
gerd_berlin
Böse Zuverdienst spielt keine Rolle

Ich arbeite für einige Stunden nebenher als freiberuflicher Nachhilfelehrer. Die Einkünfte liegen zur Zeit monatlich so um die 100 Euro. Demnächst werden es wahrscheinlich Zwei- bis Dreihundert sein.

Das Problem ist, dass das Schreiben KATEGORISCH Mietverträge über 360 € ausschliesst!

Ich werde bei meiner Antwort gegen diesen Passus auf jeden Fall Widerspruch einlegen. Hat jemand sowas schon mal gemacht?

Gerd
__

Wer an die Ärmsten und Schwachen denkt, denkt immer auch an sich selbst.
gerd_berlin ist offline  
Alt 06.12.2007, 14:48   #4
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Preise

Ist denn der Grenzwert einzuhalten?
Da müsste der SB doch den Beweis führen. 40-45m² zum angegebenen max. Preis. Gelingt dies der ARGE/dem SB nicht, ist schon hier ein höhrerer Betrag zu bewilligen.
Vielleicht kommt es so ja dazu, dass der Verdienst nicht indirekt an die ARGE abgeführt werden muss.
kleindieter ist offline  
Alt 06.12.2007, 22:30   #5
gerd_berlin->Emailproblem
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Registriert seit: 03.06.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 16
gerd_berlin
Unglücklich Grenzwert einhaltbar

Für schrottige Einraumwohnungen oder Zweizimmer mit Kohle ist der Grenzwert in Berlin locker einhaltbar. Ich möchte aber ein bisschen draufzahlen können, weil ich eine Zweizimmerwohnung mit Zentralheizung will. Das zweite Zimmer ist mein Arbeitszimmer, um meine Existenzgründung als Bewerbungstrainer voranzubringen. Wenn das mit der Zuzahlung nicht klappt, müsste ich ein Arbeitszimmer extern mieten, was mich aber alleine ca. 100 Euro kostet. Das Problem ist also das kategorische (und im Schreiben rechtlich nicht begründete) "Nein" des Jobcenters.

Ich werde mal versuchen, meine Anwälte damit zu betrauen. Ich bin Verdi-Mitglied und der DGB-Rechtsschutz hat mir schon einmal sehr gut geholfen!

Gerd
__

Wer an die Ärmsten und Schwachen denkt, denkt immer auch an sich selbst.
gerd_berlin ist offline  
Alt 06.12.2007, 23:18   #6
Cementwut
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von gerd_berlin Beitrag anzeigen
Für schrottige Einraumwohnungen oder Zweizimmer mit Kohle ist der Grenzwert in Berlin locker einhaltbar. Ich möchte aber ein bisschen draufzahlen können, weil ich eine Zweizimmerwohnung mit Zentralheizung will. Das zweite Zimmer ist mein Arbeitszimmer, um meine Existenzgründung als Bewerbungstrainer voranzubringen. Wenn das mit der Zuzahlung nicht klappt, müsste ich ein Arbeitszimmer extern mieten, was mich aber alleine ca. 100 Euro kostet. Das Problem ist also das kategorische (und im Schreiben rechtlich nicht begründete) "Nein" des Jobcenters.

Ich werde mal versuchen, meine Anwälte damit zu betrauen. Ich bin Verdi-Mitglied und der DGB-Rechtsschutz hat mir schon einmal sehr gut geholfen!

Gerd
pruuuuust

wenns keine Jobs gibt aber als Bewerbungstrainer hast de heute nen krisensicheren Job

sorry nimms nicht persönlich, ich muss da nur gerade an alle freiberuflichen Deppen! denken, die mir im Laufe der Zeit begegnet sind ...

alle unglaublich qualifiziert ...

Hauptsache die Kasse stimmt und das eigene überleben is gesichert
 
Alt 06.12.2007, 23:30   #7
neugierhoch10->Emailproblem
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Registriert seit: 17.11.2007
Beiträge: 172
neugierhoch10
Standard

Ich sehe das Problem darin, dass die Arge dein Existenzminimum ja sicherstellen muß.
Man kann aber nicht sicher sein, dass du diese 40 Euro im Monat in der Zukunft regelmäßig aufbringen können wirst.

Was soll geschehen, wenn der SB Dir den Wohnraum bewilligt, du aus irgendwelchen Gründen aber die 40 Euro nicht mehr aufbringen kannst?
Wer bezahlt den dann nötigen Umzug?
Wer die Mehrkosten?
neugierhoch10 ist offline  
Alt 07.12.2007, 00:21   #8
gerd_berlin->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 03.06.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 16
gerd_berlin
Standard Einleuchtendes Argument

Danke neugierhoch10. Dein Argument sticht.

Schade, dass "Cementwut" hier ohne genauere Kenntnis meiner Person ziemlich daneben gegriffen hat.

Bis dahin,

Gerd
__

Wer an die Ärmsten und Schwachen denkt, denkt immer auch an sich selbst.
gerd_berlin ist offline  
Alt 07.12.2007, 00:23   #9
Cementwut
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

schade, dass gerd_berlin sich grade mal eben angepisst sehen möchte

 
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umzug, mietaufstockung, per, zuverdienst, verboten

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