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Start > > > -> Feuchte Wohnung - Die Zweite! Und Fragen zur Kaution und wie weiter beim JC?

KDU - Umzüge... Alles rund um Wohnungs Ein-, Um- und Auszüge, Erstausstattung, Renovierungskosten...


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Alt 26.06.2016, 10:31   #1
Zara1975
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Daumen runter Feuchte Wohnung - Die Zweite! Und Fragen zur Kaution und wie weiter beim JC?

Hallo,

ich muss mal ein wenig ausholen... Und zwar sind wir im Jahr 2013 in eine Wohnung gezogen, bei der sich nach einem Winter rausstellte, dass sie von Feuchte/Schimmel befallen war. Ende 2014 war dann auch ein Außendienstmitarbeiter (inkl. Hygrometer) des Jobcenters bei uns, der dies bestätigte, wir hatten eine Luftfeuchtigkeit von fast 80% in jedem Raum. Man genehmigte uns einen Umzug, der auch übernommen wurde.

Juni 2015 zogen wir also um in ein komplett saniertes Haus bzw. Wohnung. Leider hielt die Freude nicht sehr lange an, da unsere komplette Whg. lediglich mittels Trockenbauwände von der Nachbarwohnung getrennt war. Dort "hauste" eine Dame, die Alkoholikerin ist auf 50 m² zusammen mit ihren 2 erwachsenen Töchtern (eine davon drogenabhängig) und einem Neugeborenen (Kind der Drogenabhängigen).

Beide Töchter inkl. Baby hatten aber noch anderweitig Scheinwohnungen, es bestand also gar kein Mietvertrag in dem Haus, in dem wir wohnten. Nun ja... diverse Polizeieinsätze waren die Folge wegen des Lärms (es lief rund um die Uhr laute Bassmusik, es fanden Partys und laute Streitereien statt... Wie das halt so ist bei Kriminellen, denn sie waren einschlägig bei der Polizei bekannt.

Jugendamt war auch regelmäßig vor Ort, entzog das Baby mal, dann war es wieder da. Das Kind schrie aufgrund der Umstände 24 Stunden am Stück. Zwischenzeitlich gab es dort auch eine Messerstecherei mit dem Freund der "Drogentante", aber das haben wir aus der Zeitung, da waren wir schon ausgezogen.

Wir sind dann auf eigene Kosten in die aktuelle Wohnung gezogen, obwohl das Jobcenter einem Umzug "zustimmte" und schriftlich des Grund benannte "Lärm, defekte Heizung (die funktionierte nämlich auch eingeschränkt). Eigentlich waren wir blöd, denn in dem Fall hätten sie den Umzug (April 2016) ja übernehmen müssen, oder??? Aber da alles so knapp war und wir einfach nur noch fertig mit den Nerven waren, waren wir einfach froh, dort weg zu sein.

Jetzt wohnen wir seit April 2016 in der neuen Wohnung (die viel teurer ist) und wir legen an Kaltmiete selbst noch 130 Euro von unserer Regelleistung drauf. Bereits am ersten Abend nach unserem Einzug mussten wir feststellen, dass wir einen extremen Silberfischbefall haben, die VM haben dann einfach behauptet, das käme wohl davon, dass wir so viel geputzt haben!!!

Es sind 3 Monate vergangen, aber trotz diversen Ködern usw. ist dem Befall nicht Herr zu werden. Die ganze Whg. ist gefliest, überall sind Ritzen in den Fugen und man merkt, dass die Trockenbauwände zwischen den Zimmern auch feucht sind, da sich die Türrahmen ständig verziehen. Apropos Türen: Die sind alle 2-3 cm vom Boden weg! Wir hatten beim Einzug neue Türblätter gefordert, die der VM auch stellte, jedoch änderte dies an der Situation nichts.

Die Wärme, Feuchte zieht überall durch, zumal das Bad direkt neben dem SZ liegt. Das Schlafzimmer ist überhaupt nicht warm zu bekommen, da das Fenster undicht ist. Wir heizen quasi rund um die Uhr, lüften auch regelmäßig, jedoch ändert es nichts. Ich habe vorgestern ein Buch gekauft und es 2 Tage auf dem Regal liegen gehabt, man sieht eindeutig die Wellen.

Eine konstante Wärme oder angenehme Zimmertemperatur ist nicht möglich und da wir diesbezüglich bereits geschädigt sind, wissen wir wovon wir reden. Und das Zusammenleben mit den kleinen Tierchen ist einfach nur ekelhaft. Wir haben 2 Katzen, da können wir auch keine Chemiebomben werfen, da sie sonst auch gefährdet wären. Und dass Silberfische ein Warnsignal für Feuchte und Schimmel sind, liegt auf der Hand. Leider wurde die Whg. frisch gestrichen übergeben, so können wir nicht sehen, ob unter der Farbe Schimmel ist, aber wir vermuten es stark.

Ich betreibe ein Nebengewerbe, für das ich auch Textilien (Stoff) und Naturschafswolle lagern muss. Auch diese hohen "Ausgaben" sind hier gefährdet, da Silberfische sich sehr gerne darin einnisten und dann sogar in Schränke gehen. Ich müsste also quasi jede Sorte (und es sind etliche!) in eigenen luftdichten Verpackungen lagern, was fast unmöglich ist und auch wieder Geld kostet. Außerdem besteht die Gefahr, dass ich meinen Kunden Sachen liefere, in die sich bereits Eier von Silberfischen eingenistet haben. Sowas kann ich ja nicht kontrollieren.

Von der Gesundheitsgefährdung mal ganz abgesehen.

In der ersten feuchten Wohnung hatten wir bereits eine Nachzahlung an Heizung von fast 600 Euro (obwohl wir im Kalten & Feuchten saßen). Und diese hier ist noch kälter und feuchter. Da wird es nach einem Winter das doppelte und dreifache sein! Nun sind wir schon wieder auf der Suche nach einer Bleibe und haben dem Jobcenter bereits mehrmals schriftlich und auch mündlich mitgeteilt, dass sie uns diesen Außendienstmitarbeiter nochmal stellen.

Man sagte, dass er sich bei uns telefonisch meldet, aber es passiert nichts. Ich gehe davon aus, dass die nun einfach nur Angst haben, dass sich unser Verdacht bestätigt. Zumal ich kurz nach unserem Einzug draußen von der Mutter einer SB aus der Leistungsabteilung angesprochen wurde, seit wann wir hier wohnen würden. Sie meinte, hoffentlich haben Sie wenigstens "Glück hier". da habe ich nochmal nachgeharkt, was sie denn damit meinen würde. Dann äußerte sie, dass die Nebenkosten hier so extrem wären, dass die Leute nach einem Jahr wieder ausziehen würden! Ihre Bekannte hätte auch in unserer Wohnung gewohnt, sie wisse also wovon sie redet. Das bestätigte meine Vermutung dann natürlich.

Dass wir über kurz oder lang hier raus müssen, liegt auf der Hand. Wie gehen wir nun weiter vor? Eigentlich wäre das Jobcenter doch verpflichtet, uns zumindest mal diesen Außendienstmitarbeiter zur Verfügung zu stellen und dann ggf. auch den nächsten Umzug zu bezahlen, oder? Es geht schließlich um unsere Gesundheit und wir konnten vorher ja nicht wissen, was uns hier blüht. Wir waren einfach nur froh, von diesen kriminellen Horrornachbarn weg zu sein, so dass wir auch eine erhöhte Miete in Kauf genommen haben.

Ich werde nun noch eins machen, eine Frist setzen wegen dem Außendienstmitarbeiter. Aber wenn selbst das nicht fruchtet, was machen wir dann? Einfach eine neue Wohnung suchen und dann den Antrag auf Umzugsübernahme stellen? Was machen wir, wenn wir nach dem Winter hier noch wohnen und die hohe Abrechnung kommt?

Unser letzter VM hat uns auch bis heute die Kaution noch nicht zurück gegeben, obwohl wir es schriftlich haben, dass die Whg. in einem tadellosen Zustand übergeben wurde. Der behält die Kaution nun bis zur Abrechnung im Frühjahr 2017 ein, Geld was uns fehlt! Zumal nur noch Wasser abzurechnen ist, denn Heizung war Gastherme, welche wir beim Energieversorger ja selbst getragen hatten.

Ach ja, auch ein Beweis fürs Jobcenter, dass wir mit Heizkosten nicht um uns werfen, denn da bekamen wir 15 Euro erstattet. Kann man denn nicht vom letzten VM verlangen, dass er uns die Kaution ausbezahlt? Schließlich mussten wir zudem wegen eines Härtefalls ausziehen. Nach zahlreichen Polizeieinsätzen und Schreiben an ihn veranlasste er ja nichts! Dies haben wir auch alles schriftlich auf Festplatte.

Wäre schön, wenn mir Jemand weiterhelfen könnte.
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Alt 26.06.2016, 11:15   #2
Seepferdchen
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Standard AW: Feuchte Wohnung - Die Zweite!

Hallo @Zara1975,

Zitat:
Jetzt wohnen wir seit April 2016 in der neuen Wohnung (die viel teurer ist) und wir legen an Kaltmiete selbst noch 130 Euro von unserer Regelleistung drauf. Bereits am ersten Abend nach unserem Einzug mussten wir feststellen, dass wir einen extremen Silberfischbefall haben, die VM haben dann einfach behauptet, das käme wohl davon, dass wir so viel geputzt haben!!!
Hier nun mal die erste Frage, hast du ein Übergabeprotokoll, wenn ja was wurde da alles aufgeschrieben?

Zitat:
Wir hatten beim Einzug neue Türblätter gefordert, die der VM auch stellte, jedoch änderte dies an der Situation nichts.
Stehe das im Protokoll oder hast du den Vermieter belegbar schriftlich auf den Mangel hingewiesen,
mit Fristsetzung zum beheben des Mangels?

Zitat:
Die Wärme, Feuchte zieht überall durch, zumal das Bad direkt neben dem SZ liegt. Das Schlafzimmer ist überhaupt nicht warm zu bekommen, da das Fenster undicht ist. Wir heizen quasi rund um die Uhr, lüften auch regelmäßig, jedoch ändert es nichts. Ich habe vorgestern ein Buch gekauft und es 2 Tage auf dem Regal liegen gehabt, man sieht eindeutig die Wellen.
Auch hier meine Fragen siehe oben.

Zitat:
Von der Gesundheitsgefährdung mal ganz abgesehen.
Dieser Punkt ist nicht unerheblich, gibt es bereits gesundheitliche Anhaltspunkte, wenn ja
dann bitte umgehend Attest vom Arzt anfordern.

Zitat:
Nun sind wir schon wieder auf der Suche nach einer Bleibe und haben dem Jobcenter bereits mehrmals schriftlich und auch mündlich mitgeteilt, dass sie uns diesen Außendienstmitarbeiter nochmal stellen.
Deine Schreiben hast du auch nachweisbar beim Jobcnter eingereicht?

Zitat:
Unser letzter VM hat uns auch bis heute die Kaution noch nicht zurück gegeben, obwohl wir es schriftlich haben, dass die Whg. in einem tadellosen Zustand übergeben wurde
Soll heißen hier wurde ein Übergabeprotokoll erstellt und hast du den Vermieter schriftlich belegbar
aufgefordert die Kaution zu zahlen?

Zitat:
Der behält die Kaution nun bis zur Abrechnung im Frühjahr 2017 ein, Geld was uns fehlt!
Da ist dein Vermieter zunächst im Recht, weil...............

Zitat:
Der Vermieter darf einen angemessenen Teil der Mietkaution nach der Beendigung des Mietverhältnisses einbehalten, wenn aus der noch zu erstellenden Betriebskostenabrechnung über dafür geleistete Vorauszahlungen eine Nachforderung zu erwarten ist (AG Gießen: Urteil vom 10.05.2012, 48 C 352/11).
Weitere Urteile beziehungsweise Erklärungen findest du in diesem Link *Kaution klick*


Zitat:
Nach zahlreichen Polizeieinsätzen und Schreiben an ihn veranlasste er ja nichts! Dies haben wir auch alles schriftlich auf Festplatte.
Gut auf der Festplatte aber hast du auch einen Beleg darüber, das er deine Schreiben erhalten hat,
weil du bist in der Beweislast das deinem Vermieter die Post auch zugegangen ist.

Du siehst es zieht sich wie ein "roter Faden" durch das es wichtig ist alles schriftlich zu haben, daher
zunächst meine Fragen.
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2016, 12:26   #3
Zara1975
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Standard AW: Feuchte Wohnung - Die Zweite!

Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Hallo @Zara1975,

Hier nun mal die erste Frage, hast du ein Übergabeprotokoll, wenn ja was wurde da alles aufgeschrieben?
Es gibt ein allgemeines Übergabeprotokoll, z.B. dass eine EBK in der Whg. war, Lampen, etc... Das mit dem Schimmel bzw. der Feuchtigkeit konnte man da ja noch nicht absehen. Die neuen Türen wollte der VM eigentlich noch nachträglich darin eintragen lassen, hat es aber bisher noch nicht gemacht.



Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Stehe das im Protokoll oder hast du den Vermieter belegbar schriftlich auf den Mangel hingewiesen, mit Fristsetzung zum beheben des Mangels?
Haben wir noch nicht aus folgendem Grund: Wir mussten uns die beiden letzten Male mit den VM anlegen und wenn wir das nun nochmal tun, schwindet unsere Chance auf eine neue Wohnung nochmalig! Wir leben in einer Kleinstadt, wo jeder Mieter bisher wissen wollte, wo man gemietet hat, etc. Der neue VM weiss z.B. welche Probleme wir in der letzten Whg. hatten, wohnt sogar im gleichen Stadtteil des vorigen VM. Und genau dort wohnen wir nun auch.
Zudem ist es schier unmöglich, besagte Mängel in der Wohnung abzustellen, weil schlicht eine Komplettsanierung notwendig wäre. Alle Fliesen raus, Wände trockenlegen, alte Abwasserrohre erneuern, Decken dämmen (dort ist nämlich der Speicher, der auch nicht gedämmt ist), neue Fenster. Außerdem sieht man auf dem Speicher sehr schön die eine Außenwand, da sie nicht verputzt ist. Es handelt sich hierbei lediglich um dünne Klinkersteine. Auch dass das SZ, das dritte Zimmer und das Gäste-WC überhaupt nicht warm werden, konnte man bei Erstellung des Übergabeprotokolls nicht ersehen. Dies hat sich ja auch erst herausgestellt, als wir schon da wohnten. Und all diese Räume grenzen ja am WZ und zudem sind die Türen noch hoch.
Das Gäste-WC und das 3. Zimmer haben besagte Außenwand. Was ich vorhin vergessen habe zu erwähnen ist, dass die Dusche eigentlich im Gäste-WC ist. Dies grenzt an WZ und nicht an SZ. Wir hatten uns vor Einzug gedacht, dass wir dort duschen werden, eben wegen der Feuchtigkeit. Die alte Duschkabine wollten wir entfernen (was der VM auch erlaubt hätte) und uns einen Duschvorhang befestigen. Jedoch haben wir wie gesagt erst nach Einzug gemerkt, dass dieser Raum besonders feucht ist, wegen der dünnen Außenwand und die Silberfische sich vermehrten, wenn wir dort duschten. Also waren wir gezwungen, unseren Duschvorhang im Bad über der Wanne zu befestigen. Dies liegt aber am anderen Ende der Wohnung, der Warmwasserboiler sitzt im Gäste-WC. Heisst, wir haben erhöhten Wasserverbrauch und Stromkosten, weil es sehr lange dauert, bis das Wasser an der Wanne sich einigermaßen erwärmt.
Der VM wird all diese Mängel kaum abstellen. Selbst ein Kammerjäger wird Silberfischen nicht Herr werden, solange die Ursachen nicht behoben sind. Und dies würde eine Komplettsanierung bedeuten, was ja auch gar nicht geht, da wir irgendwo wohnen müssen in dieser Zeit.
Dass man hier rund um die Uhr (auch im Sommer, außer die letzten 3 Tage wo es nun heiss war) heizen muss, konnte man so nicht vorher abschätzen. Wir sind ja keine Baugutachter. Ebenso nicht den Silberfischbefall, die kamen noch nichtmal bei der Reinigung zum Vorschein, weil sie tagsüber in den Ritzen sitzen und erst nachts heraus kommen.

Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Deine Schreiben hast du auch nachweisbar beim Jobcnter eingereicht?
Ja, haben die Schreiben persönlich abgegeben und uns Eingangsstempel auf die Kopien machen lassen. Und zudem waren wir ja auch zu Zweit beim SZ, und haben es mündlich nochmals geäußert und Druck gemacht.



Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Soll heißen hier wurde ein Übergabeprotokoll erstellt und hast du den Vermieter schriftlich belegbar
aufgefordert die Kaution zu zahlen?
Es gab ein Übergabeprotokoll und danach erhielten wir per eMail von der Hausverwaltung ein Schriftstück, dass die Wohnung in einwandfreiem Zustand übergeben wurde.
Und ein "angemessener Teil" der Kaution sind sicher keine 540 Euro, wenn es nur um die Heizkosten geht... Würde ich zumindest so denken.


Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
SGut auf der Festplatte aber hast du auch einen Beleg darüber, das er deine Schreiben erhalten hat,
weil du bist in der Beweislast das deinem Vermieter die Post auch zugegangen ist.
Es gab diverse Einschreiben und außerdem hatten wir ständig eMail-Verkehr mit der Hausverwaltung, die uns dann auch mehrmals "bestätigte", dass sie "dieses Problem (mit der Horrornachbarin) nicht abstellen können, wir sollten doch ausziehen, wenn es uns nicht passt"!!! Das ging dann ja so weit, dass wir aus Panik kündigten zu Ende Januar 2016 und keine neue Whg. fanden. Da wollte der VM dann sogar Klage erheben, hat es dann aber aufgrund unserer Beweise (für den Zustand) gelassen. Er hat es dann weitere 2 Monate "schleifen" lassen und uns fristlos zum 31.03.2016 gekündigt (obwohl es gar keinen neuen Vertrag gab), was uns dann aber egal war, da wir inzwischen die neue Wohnung schon in Aussicht hatten. Umgezogen sind wir dann zum 01.04.2016.
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Alt 26.06.2016, 12:50   #4
Zara1975
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Standard AW: Feuchte Wohnung - Die Zweite! Und Fragen zur Kaution und wie weiter beim JC?

Ach ja... als kleine Ergänzung möchte ich noch anregen:

Die letzte Wohnung lag in puncto Kaltmiete auch rund 25 Euro (= 270 Euro) über den hier üblichen KdU (245 Euro). Warum das Jobcenter da die volle Kaltmiete übernahm, war und ist uns schleierhaft. Sie haben es jedenfalls getan. Als wir dann in die aktuelle Wohnung gezogen sind, haben sie den Satz wieder gesenkt und nur noch 245 Euro gezahlt. Wir haben dann ein Schreiben verfasst und auch die diversen Gründe für unseren Umzug nochmals angegeben (zumal das Jobcenter dem Umzug vorher ja zugestimmt hatte) und die 270 Euro "gefordert", u. a. auch aus dem Grund, dass ein Wohnraum für 245 Euro kaum möglich ist bei uns in der Region, außerdem wollten wir ja nicht im nächsten "Brennpunkt" landen. Und siehe da, sie übernehmen nun auch hier die 270 Euro. (siehe Beitrag)

Dennoch haben wir aktuell 400 Euro an Kaltmiete zu berappen. War uns vorher zwar klar, aber eben die erheblichen NK/Mängel nicht.
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Alt 26.06.2016, 12:55   #5
Seepferdchen
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Standard AW: Feuchte Wohnung - Die Zweite!

Zitat:
Das mit dem Schimmel bzw. der Feuchtigkeit konnte man da ja noch nicht absehen. Die neuen Türen wollte der VM eigentlich noch nachträglich darin eintragen lassen, hat es aber bisher noch nicht gemacht.
Gut, hier sagt der Gesetzgeber, liegt ein versteckter Mangel vor auch der ist wie bereits erwähnt,
schriftlich beim Vermieter anzuzeigen, das du aus den geschilderten Gründen nun nicht machen
willst ist deine Entscheidung.

Zitat:
Ich werde nun noch eins machen, eine Frist setzen wegen dem Außendienstmitarbeiter. Aber wenn selbst das nicht fruchtet, was machen wir dann? Einfach eine neue Wohnung suchen und dann den Antrag auf Umzugsübernahme stellen? Was machen wir, wenn wir nach dem Winter hier noch wohnen und die hohe Abrechnung kommt?
Den Termin für den Außenmitarbeiter auf jeden Fall und verweise auf deine Schreiben und mündliche
Anfragen, mit Datum und Gesprächspartner, wenn möglich.

Stelle einen Antrag auf Wohnungsbeschaffungskosten bzw. Umzugskosten zu dem Antrag legst du ein Mietangebot in Kopie bei und begründe das wie du es bereits hier getan hast, wegen Schimmelbildung usw.

§ 22 SGB II

Zitat:
(6) 1Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger als Bedarf anerkannt werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger als Bedarf anerkannt werden. 2Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. 3Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden.
Und hier für dich zur Info:

Zitat:
Schimmelbefall macht einen Umzug erforderlich, wenn er gesundheitsgefährdende Ausmaße angenommen hat; der Hilfebedürftige braucht sich dann nicht auf die mögliche Beseitigung baulicher Mängel durch den Vermieter verweisen zu lassen (SG Lüneburg vom 19.6.2007 - S 30 AS 768/07 ER; SG Bremen vom 19.3.2009 - S 23 AS 485/09 ER; LSG Berlin-Brandenburg vom 21.7.2008 - L 26 B 807/08 AS ER: wiederholt fehlgeschlagene Mängelbeseitigung macht Mietverhältnis unzumutbar; vgl. auch AG Charlottenburg vom 9.7.2007 - 203 C 607/06). Die Frage, ob Schimmelpilze in Mieträumen die Gesundheit der Bewohner gefährdet, kann in vielen Fällen nur durch ein medizinisches Sachverständigengutachten geklärt werden (vgl. BGH vom 18.4.2007 - VIII ZR 182/06; LSG Berlin-Brandenburg vom 31.3.2008 - L 29 B 296/08 AS ER; vgl. auch LSG NRW vom 5.2.2009 - L 20 B 2/09 AY ER). Im Streitfall muss der SGB II-Träger den Sachverhalt aufklären. Er kann z.B. eine Kostenzusage für die Einschaltung des Mietervereins geben (LSG NRW vom 6.7.2007 - L 20 B 65/07 SO ER). Hat der Schimmel noch keine gesundheitsgefährdenden Ausmaße angenommen, ist ein Umzug erst erforderlich, wenn die Beseitigung der Mängel fehlgeschlagen ist (LSG Sachsen vom 16.4.2008 - L 3 B 136/08 AS-ER). Hat der Mieter den Schimmel verursacht, kommt anstelle einer Umzugszusage die Übernahme der Kosten für eine Schimmelbeseitigung in Betracht (BayLSG vom 20.3.2007 - L 8 SO 5/07 ER). Wäre der Schimmel nur durch unzumutbares Wohnverhalten (ungewöhnlich häufiges Lüften, s. dazu BGH vom 18.4.2007, a.a.O.; AG Frankfurt/M. vom 30.7.2007 - 33 C 1906/06) zu beheben, ist ein Umzug erforderlich. Ist die Wohnungseinrichtung durch Schimmelbefall unbrauchbar geworden, besteht kein Anspruch auf Erstausstattung (SG Lüneburg vom 23.4.2007 - S 24 AS 784/06);

Quelle
:(Quelle: Udo Geiger – Leitfaden zum Arbeitslosengeld II, 6. Auflage, Stand: 1.5.2009 unter Mitarbeit von: Ulrich Stascheit, Ute Winkler, Seiten 256 - 258)

https://www.elo-forum.org/kosten-unt...g-gruende.html
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Seepferdchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2016, 13:00   #6
Zara1975
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@Seepferdchen: Wie mache ich das mit dem Antrag denn, weil wir noch gar keine neue Wohnung in Aussicht haben. Was sich auch sicher noch Wochen hinziehen wird, da die Angebote leider sehr wenig sind und man es als Arbeitsloser ohnehin schon schwer genug hat, was zu finden.

Und nochmal wegen der Kaution vom letzten VM:
Wie gesagt, es wären ja nur noch die WASSERKOSTEN abzurechnen. Da die komplette Kaution von 540 Euro einzubehalten, halte ich für überzogen. Da müsste es ja eine zumutbare Grenze geben.
Zara1975 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2016, 13:16   #7
Wutbuerger
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Ich glaube du schießt ungezielt in alle Richtungen.
Läßt sich ein Zimmer nicht heizen dann protokolliere das und fordere Nachbesserung.
Es gibt Mindesttemperaturen für jeden Raum die erreicht werden müssen, sonst kannst du die Miete kürzen. Du kannst dem Vermieter aber nicht vorschreiben wie er das erreicht. Sicher muß eine Geschoßdecke gedämmt sein wenn der Dachraum unisoliert ist, aber selbst dann ist das Sache der Baubehörde und nicht deine. Hast du bei Anmietung einen Energieausweis vorgelegt bekommen? Finden sich da unrichtige Angaben könnte eine Täuschung vorliegen.
Silberfische sind nicht die Schädlinge für die man sie lange ansah , es ist nur ein Nachweis für hohe Luftfeuchte. Schimmel muß man nachweisen, sonst hat man evtl Salze die sich bilden , fälschlicherweise dafür gehalten.
Du suchst an jeder Ecke Mängel, ist auch dein Recht als Mieter. Nur ohne Nachweis das es auch ein Mangel ist nutzt es dir nichts. Manche Sachen kann man evtl selbst abstellen . Ist das SZ Fenster nur im Flügel undicht helfen Dichtungsbänder. Wenn du wirklich 400 Euro Kaltmiete bezahlst hast du dich wahrscheinlich so wie so übernommen. Dann würde ich schnellstens umziehen, evtl in eine andere Gegend.
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Alt 26.06.2016, 13:26   #8
Seepferdchen
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Zitat:
Wie gesagt, es wären ja nur noch die WASSERKOSTEN abzurechnen. Da die komplette Kaution von 540 Euro einzubehalten, halte ich für überzogen. Da müsste es ja eine zumutbare Grenze geben.
Hier kannst du schriftlich den Vermieter bitten dir anteilmäßig schon einen Betrag X von der Kaution
zu überweisen. Frage was hast du bisher für eine monatliche Pauschale an Wasserkosten gezahlt?

Zitat:
Wie mache ich das mit dem Antrag denn, weil wir noch gar keine neue Wohnung in Aussicht haben
Nun ohne Mietangebot ist es leider schlecht, weil lies mal bitte hier Post 2 in dem Link:

https://www.elo-forum.org/25/90153-w...ngskosten.html

Das Jobcenter muß ja prüfen ob der Umzug berechtigt bzw. die Kosten der neuen Unterkunft und
damit verbundenen Wohnungsbeschaffungskosten.

Der Außendienst muß nun auch feststellen, das unter den beschriebenen Umständen ein Verbleib
in der Wohnung nicht möglich ist.

Noch ein Hinweis mach von der Wohnung bzw. Mängel Fotos als Beweis, wichtig ist das auf dem Foto
das aktuelle Datum sichtbar ist.
__

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Seepferdchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2016, 13:35   #9
Zara1975
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Zitat von Wutbuerger Beitrag anzeigen
Ich glaube du schießt ungezielt in alle Richtungen.
Läßt sich ein Zimmer nicht heizen dann protokolliere das und fordere Nachbesserung.
Es gibt Mindesttemperaturen für jeden Raum die erreicht werden müssen, sonst kannst du die Miete kürzen. Du kannst dem Vermieter aber nicht vorschreiben wie er das erreicht. Sicher muß eine Geschoßdecke gedämmt sein wenn der Dachraum unisoliert ist, aber selbst dann ist das Sache der Baubehörde und nicht deine. Hast du bei Anmietung einen Energieausweis vorgelegt bekommen? Finden sich da unrichtige Angaben könnte eine Täuschung vorliegen.
Silberfische sind nicht die Schädlinge für die man sie lange ansah , es ist nur ein Nachweis für hohe Luftfeuchte. Schimmel muß man nachweisen, sonst hat man evtl Salze die sich bilden , fälschlicherweise dafür gehalten.
Du suchst an jeder Ecke Mängel, ist auch dein Recht als Mieter. Nur ohne Nachweis das es auch ein Mangel ist nutzt es dir nichts. Manche Sachen kann man evtl selbst abstellen . Ist das SZ Fenster nur im Flügel undicht helfen Dichtungsbänder. Wenn du wirklich 400 Euro Kaltmiete bezahlst hast du dich wahrscheinlich so wie so übernommen. Dann würde ich schnellstens umziehen, evtl in eine andere Gegend.
Ich schieße nur in die Richtungen und "suche" nicht die Mängel, die nunmal Tatsache und leider da. Das Fenster im SZ haben wir bereits so weit es geht abgedichtet, nutzt aber nichts, da es sich wahrscheinlich um die Außenwände handelt. Ebenso wie im 3. Zimmer und im Gäste-WC. So war es ja auch in der ersten Schimmelwohnung, da kamen nach langem Hin und Her neue Fenster rein, aber auch die haben nichts gebracht. Wie gesagt, damals war der Gutachter des Jobcenters da und außerdem der Fensterbauer, der dies auch in vollem Umfang bestätigte.

Silberfische zählen nicht zum Ungeziefer, das ist wohl war. Aber ich habe mich eingehend darüber erkundigt, dass sie ein Alarmzeichen dafür sind, dass etwas nicht stimmt. Und da sie bereits in der ersten Nacht in Scharen hier waren, können sie unmöglich durch uns oder unser Lüftungs-Heiz-Verhalten entstanden sein. Diverse Köderfallen und andere Möglichkeiten (Backpulver, Lavendel, Honig, etc.) habe ich ausprobiert, leider ohne Erfolg. In jedem Raum befinden sich zahlreiche offene Fugen, wo sie sich verstecken und vermehren. Klar wird ein VM dann behaupten, wir wären dran Schuld. Ist ja immer so... Ich bin ein sehr reinlicher Mensch und hatte selbst in der ersten Schimmelwohnung diese Tiere nicht! Was aber daran lag, dass diese Wohnung vor unserem Einzug "saniert wurde"; neue Böden, neues Bad. Es gab weder offene Fugen, noch sonst irgendwelche Nistplätze, die schon seit Jahren bestehen.

Es blieb uns damals keine andere Möglichkeit, als die aktuelle Whg. zu mieten, da wir unter Zugzwang standen. Aber dass man dann so dermaßen wieder reinfällt, hätte ich auch nicht gedacht.

Heute, 1 Tag nachdem 2 Tage Hitze angesagt war (wo man fast nicht mehr durchatmen konnte), ist die Wohnung wieder dermaßen kalt, 15 Grad), dass ich schon wieder heizen müsste. Und am Abend wird es dann noch schlimmer...

Wir sind ja schon mit Hochdruck auf der Suche nach was Neuem, aber von was, wenn das Jobcenter die Kosten nicht übernimmt? Wir haben erst den letzten Umzug mühsam bezahlen müssen, da wir privat keine Hilfe hatten und somit auf eine Firma angewiesen waren. Daher halt eben hier meine Fragen wegen eines entsprechenden Antrags.
Zara1975 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2016, 14:15   #10
Zara1975
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Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Hier kannst du schriftlich den Vermieter bitten dir anteilmäßig schon einen Betrag X von der Kaution
zu überweisen. Frage was hast du bisher für eine monatliche Pauschale an Wasserkosten gezahlt?
Gezahlt wurden 2x MM (kalt), also 540 Euro an Kaution.
Heizung haben wir wie gesagt wegen der Etagenhzg. direkt mit dem Versorger abgerechnet, bekamen da 15 Euro nach dem Auszug zurück.
Die anderen NK setzten sich wie folgt zusammen:
Wasser = 28,00 Euro
Müll = 15,95 Euro
Gemein. Treppenbeleuchtung = 3,05 Euro
versicherungen, Schornsteinfeger, Grundsteuer = 33,00 Euro

Insgesamt betrug die Miete dann an den VM:
270 Euro plus NK (außer Heizung) = 350,00 Euro

Die 540,00 Euro also dann komplett bis März 2017 (denn dann kommt erst die Abrechnung) einzubehalten, wäre etwas überzogen. Und wenn der aktuelle VM das nun auch so handhabt (da haben wir 800 Euro an Kaution gezahlt!)... dann gute Nacht. Das Geld fehlt uns hinten und vorne für einen weiteren Umzug.



Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Nun ohne Mietangebot ist es leider schlecht, weil lies mal bitte hier Post 2 in dem Link:

https://www.elo-forum.org/25/90153-w...ngskosten.html

Das Jobcenter muß ja prüfen ob der Umzug berechtigt bzw. die Kosten der neuen Unterkunft und
damit verbundenen Wohnungsbeschaffungskosten.

https://www.elo-forum.org/25/90153-w...ngskosten.html
Okay, notfalls müsste ich den Antrag halt erst dann stellen, wenn ich was Neues gefunden habe. Ich muss ja ohnehin die 3 Monate der Kündigungsfrist einhalten. Wäre ja dann noch "Zeit" genug, sofern der neue VM keine Entscheidung binnen 24 Stunden möchte.
Erstmal würde mir ja schon der Außendienst reichen und die Sache mit der Kaution des alten VM.

Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Der Außendienst muß nun auch feststellen, das unter den beschriebenen Umständen ein Verbleib in der Wohnung nicht möglich ist.

Noch ein Hinweis mach von der Wohnung bzw. Mängel Fotos als Beweis, wichtig ist das auf dem Foto
das aktuelle Datum sichtbar ist.
Das ist eine gute Idee mit den Fotos, die hatten wir bei der vorletzten Wohnung auch eingereicht und da hatte das Jobcenter auch keinen Schriftverkehr mit dem VM gefordert, wo herausging, dass er die Sache nicht abstellt. Da gab es auch gar keine Briefe, da Vieles telefonisch geklärt wurde, wenn wir ihm geschrieben hatten. Aber er kam uns dann insofern entgegen, denn hatte uns dann sogar auch fristlos aus der Whg. gelassen, ohne dass wir die 3 Monate einhalten mussten. Er selbst hatte sich nämlich mit den Wohnungen übernommen und sie dann auch weiter verkauft, weil er darüber nicht mehr "Herr" wurde. Es war nicht nur unsere Whg. von Feuchtigkeit befallen, sondern das ganze Haus, in dem ihm mehrere Wohnungen gehörten.
Zara1975 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2016, 14:38   #11
Zara1975
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Zitat von Zara1975 Beitrag anzeigen
Gezahlt wurden 2x MM (kalt), also 540 Euro an Kaution.
Heizung haben wir wie gesagt wegen der Etagenhzg. direkt mit dem Versorger abgerechnet, bekamen da 15 Euro nach dem Auszug zurück.
Die anderen NK setzten sich wie folgt zusammen:
Wasser = 28,00 Euro
Müll = 15,95 Euro
Gemein. Treppenbeleuchtung = 3,05 Euro
versicherungen, Schornsteinfeger, Grundsteuer = 33,00 Euro

Insgesamt betrug die Miete dann an den VM:
270 Euro plus NK (außer Heizung) = 350,00 Euro

Die 540,00 Euro also dann komplett bis März 2017 (denn dann kommt erst die Abrechnung) einzubehalten, wäre etwas überzogen. Und wenn der aktuelle VM das nun auch so handhabt (da haben wir 800 Euro an Kaution gezahlt!)... dann gute Nacht. Das Geld fehlt uns hinten und vorne für einen weiteren Umzug.





Okay, notfalls müsste ich den Antrag halt erst dann stellen, wenn ich was Neues gefunden habe. Ich muss ja ohnehin die 3 Monate der Kündigungsfrist einhalten. Wäre ja dann noch "Zeit" genug, sofern der neue VM keine Entscheidung binnen 24 Stunden möchte.
Erstmal würde mir ja schon der Außendienst reichen und die Sache mit der Kaution des alten VM.



Das ist eine gute Idee mit den Fotos, die hatten wir bei der vorletzten Wohnung auch eingereicht und da hatte das Jobcenter auch keinen Schriftverkehr mit dem VM gefordert, wo herausging, dass er die Sache nicht abstellt. Da gab es auch gar keine Briefe, da Vieles telefonisch geklärt wurde, wenn wir ihm geschrieben hatten. Aber er kam uns dann insofern entgegen, denn hatte uns dann sogar auch fristlos aus der Whg. gelassen, ohne dass wir die 3 Monate einhalten mussten. Er selbst hatte sich nämlich mit den Wohnungen übernommen und sie dann auch weiter verkauft, weil er darüber nicht mehr "Herr" wurde. Es war nicht nur unsere Whg. von Feuchtigkeit befallen, sondern das ganze Haus, in dem ihm mehrere Wohnungen gehörten.
Mir fällt gerade auf, dass wir für Juni 2015 (Einzug) bis zum Auszug (April 2016) auch noch gar keine Abrechnung erhalten hatten. Wie kann denn das sein? Ist der alte VM nicht dazu verpflichtet, jährlich abzurechnen?
Zara1975 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2016, 14:42   #12
Seepferdchen
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Standard AW: Feuchte Wohnung - Die Zweite! Und Fragen zur Kaution und wie weiter beim JC?

Zitat:
Die 540,00 Euro also dann komplett bis März 2017 (denn dann kommt erst die Abrechnung) einzubehalten, wäre etwas überzogen. Und wenn der aktuelle VM das nun auch so handhabt (da haben wir 800 Euro an Kaution gezahlt!)... dann gute Nacht
@Zara ich hatte dir im Post 2 ein Link reingestellt, zum Thema Kaution und Einbehaltung vom Vermieter
daraus hier noch ein Zitat:

Zitat:
Der Vermieter darf also prinzipiell bis zum Ablauf einer ihm zuzubilligenden Abrechnungsfrist den Teil der Mietkaution einbehalten, der zur Sicherung seiner Ansprüche angemessen ist. Er kann allerdings nicht pauschal die gesamte Kaution zurückbehalten, sondern nur den Teil, den er zur Sicherung seiner Ansprüche voraussichtlich benötigt.
also wie bereits schon geschrieben, mach ein Schreiben an den Vermieter fertig und ich wiederhole mich
hier belegbar versenden!

Zitat:
Wäre ja dann noch "Zeit" genug, sofern der neue VM keine Entscheidung binnen 24 Stunden möchte.
Hier würde auch persönlich hin zum JC und bei der Leistungsabtlg. vorsprechen.
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2016, 14:50   #13
Zara1975
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Zara1975 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Feuchte Wohnung - Die Zweite! Und Fragen zur Kaution und wie weiter beim JC?

Einzug in der alten Whg. war Juni 2015.
Eine NK-Abrechnung haben wir nicht erhalten, er will bis März 2017 damit warten bzw. geht sie mir erst dann zu.
Hier habe ich folgendes dazu gefunden:
Beispiel für den Abrechnungszeitraum:
Das Mietverhältnis beginnt am 1.10. eines Jahres, die reguläre Abrechnungsperiode (nach Kalenderjahr) endet am 31.12 eines jeden Jahres.
Der Vermieter muss eine Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum vom 1.10 bis 31.12 des laufenden Jahres erstellen, die dem Mieter bis spätestens 31.12 des Folgejahres zugegangen sein muss (siehe Abrechnungsfrist).
Möchte der Vermieter beispielsweise mit der Begründung, dass das Mietverhältnis erst so kurz vor Ende der Abrechnungsperiode begonnen hat, mit der Nebenkostenabrechnung bis zum Ende der Nebenkostenabrechnung des Folgejahres warten, so ist dies gesetzlich nicht zulässig und die Nebenkostenabrechnung wäre unwirksam.

Quelle: Nebenkostenabrechnung: Fristen für Vermieter und Mieter

Uns müsste die Abrechnung von Juni bis Dezember 2015 also bis spätestens 31.12.2016 zugehen. Wird es aber nicht, da er wie gesagt erst am 31.12.2016 abrechnet, eine Bearbeitungszeit folgt und die Zustellung dann erst März oder sogar April 2016 (so sagte uns das die HV bei Übergabe der Whg.) erfolgt. Auch diese Tatsache könnte ich also in dem Schreiben an den alten VM aufführen.
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Alt 26.06.2016, 15:03   #14
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Standard AW: Feuchte Wohnung - Die Zweite! Und Fragen zur Kaution und wie weiter beim JC?

Der Vermieter ist nicht verpflichtet zum Ende des Kalenderjahres abzurechnen. Ebenso kann er die Abrechnungen vom 1.7. bis 30.6 . machen , wird wohl oft so gemacht wegen Heizperiode.
oder vom 1.3. bis 28.2. oder wie immer er will .
Weiß nicht ob Auszug ein Grund ist eine NK Abrechnung zu verlangen , schätze eher nicht.
Da man ja Vorauszahlungen geleistet hat und den Stand von Wasser und Strom bei Auszug abgelesen hat ergibt sich ja ein Überblick ob Nachzahlung oder Rückzahlung zu erwarten ist. Demzufolge würde ich die Kaution auf eine Angemessene Höhe begrenzen und den Rest zurückfordern.
Wutbuerger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2016, 15:30   #15
Zara1975
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Zitat von Wutbuerger Beitrag anzeigen
Der Vermieter ist nicht verpflichtet zum Ende des Kalenderjahres abzurechnen. Ebenso kann er die Abrechnungen vom 1.7. bis 30.6 . machen , wird wohl oft so gemacht wegen Heizperiode.
oder vom 1.3. bis 28.2. oder wie immer er will .
Weiß nicht ob Auszug ein Grund ist eine NK Abrechnung zu verlangen , schätze eher nicht.
Da man ja Vorauszahlungen geleistet hat und den Stand von Wasser und Strom bei Auszug abgelesen hat ergibt sich ja ein Überblick ob Nachzahlung oder Rückzahlung zu erwarten ist. Demzufolge würde ich die Kaution auf eine Angemessene Höhe begrenzen und den Rest zurückfordern.
Ja. Das darf er. Aber siehe meinen Link müsste mir die Berechnung für 2015 bis zum 31.12.2016 zugehen.
Naja ich werde jetzt einfach mal ein Einschreiben nebst Fristsetzung verfassen und abwarten, was passiert.
Den Wasserverbrauch habe ich ja durch das Protokoll der Wohnungsübergabe vorliegen.
Zara1975 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2016, 09:32   #16
Zara1975
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Standard AW: Feuchte Wohnung - Die Zweite! Und Fragen zur Kaution und wie weiter beim JC?

Wie es der Zufall will, erhielten wir 1 Tag nach unserem Einschreiben an den VM die NK-Abrechnung aus 2015! Guthaben fast 50 Euro. Damit ist sehr schön fürs Jobcenter zu sehen, dass Nachzahlungen einzig und allein daraus resultieren, wenn Wohnungen nicht dementsprechend ausgestattet sind. Außerdem müsste der VM doch spätestens jetzt die Kaution zurückzahlen müssen! Für die 3 Monate in 2016 wird ja wohl kaum eine Nachzahlung von 540 Euro zzgl. Zinsen entstanden sein!
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