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Start > > > -> Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 25.03.2011, 13:57   #26
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blaubiene1
Standard AW: Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

Zitat von Kikaka Beitrag anzeigen
-531,30 zu leistende BruttoKaltmiete +125 Euro Heizkosten = 656,30 Euro wären meines Erachtens zu leisten weil angemessen für 3 Personen, davon 1/3 Abzug für Sohn =218,76
verbleibt Anspruch auf 437,54 Euro, sodann noch Aufrechnung des Eigenverdienstes, bittere Geschichte


-Es wird nicht viel helfen. Um eine Kostensenkungsforderung abzuwehren gibt es nur die Möglichkeit der Arge monatlich Beweise vorzulegen, das Wohnraum zu Argebedingungen nicht zu bekommen ist. Das hätte man dort aber auch mal sagen können.
Was meinst Du mit Aufrechnung des Eigenverdienstes?
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Alt 25.03.2011, 15:32   #27
biddy
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Standard AW: Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

Zitat von blaubiene1 Beitrag anzeigen
Wir haben 84m²
Dann teilt das Jobcenter wohl die 84 qm durch 3 Personen. Da komm' ich aber bei 2/3, also 56 qm mal 6,90 € schon auf einen höheren Betrag als 342,99 € (lt. eurem Berechnungsbogen), nämlich auf 386,40 € bruttokalt = ohne Heizkosten.
Und selbst, wenn sie die Heizkosten ebenfalls so berechnen, also widerrechtlich deckeln würden, kämen noch mal 72,80 € (bei 56 qm à 1,30 € je qm laut Kölner Richtlinien) oder 83,30 € (bei 2/3 der 125 € Heizkosten) dazu. Da wären wir schon bei einer KdU zwischen 459,20 € und 469,70 €, auch wenn die Berechnungsweise wohl nicht legal ist (siehe Kea-Zitat).
Wie zum Teufel kommen die auf nur 342,99 € anerkannte KdU??! Noch kleiner als oben kann man es doch gar nicht rechnen :s

Zitat:
Wir haben 651,80 Kaltmiette, 174,00 Euro Betriebskosten und 125,00 Euro Heizkosten!
Dann habt ihr doch bisher ebenfalls zu wenig bekommen. Das sind 950,80 €. Selbst wenn ich die 16,82 € Warmwasseraufbeitungspauschalen davon abziehe, die bisher aus dem Regelsatz zu zahlen waren, ergeben 2/3 davon --> 622,65 € und nicht 600,65 € je Monat laut eurem alten Bescheid/Berechnungsbogen (hoffe, ich habe mich nicht verrechnet, kann noch mal jemand drüberschauen?)

Hattet ihr mal eine Miet- oder Nebenkostenerhöhrung nicht weitergegeben oder wurde sie nicht übernommen?
Oder sie ziehen widerrechtlich zu hohe Warmwasser(aufbereitungs)kosten ab, wenn diese nach Heizkostenverordnung § 8/§ 9 ermittelt werden.


Zitat von optimistin
ich kann Dir nur noch raten sofort Berechtigungsschein und sofort zum Anwalt.
Ja, würde ich auch machen. Schon mal fristwahrend Widerspruch ohne Begründung gegen den aktuellen Bescheid einlegen und für die alten einen Überprüfungsantrag stellen (wirkt noch 4 Jahre zurück, sehr, sehr bald nur noch 1 Jahr).
__


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Alt 25.03.2011, 15:44   #28
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blaubiene1
Standard AW: Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

Hier mal das Schreiben mit der Aufforderung monatlich die Gehaltsabechnungen einzureichen und das Schreiben an den Arbeitgeber meiner Frau.
Die Arbeitsbescheinigung wurde schon mit Antragsstellung eingereicht. Vom Arbeitgeber ausgefüllt und abgesteppelt.

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Alt 25.03.2011, 15:46   #29
biddy
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Standard AW: Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

Zitat von blaubiene1 Beitrag anzeigen
Was meinst Du mit Aufrechnung des Eigenverdienstes?
Dass euer Einkommen auf den Bedarf angerechnet wird, erst auf die Regelleistung, der Überhang dann auf den KdU-Bedarf. Ihr habt ja vorher auch nicht 600,25 € (anerkannte KdU) ausgezahlt bekommen, sondern 397,09 € wg. Einkommensanrechnung
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Alt 25.03.2011, 15:56   #30
biddy
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Standard AW: Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

Es gibt sehr viele Arbeitnehmer, die monatlich unterschiedlich hohes Erwerbseinkommen haben, deshalb werden die Gehaltsabrechnungen zur Nachberechnung und dann eventuellen Nachzahlung an euch (oder Rückforderung, wenn mehr verdient wurde als Einkommen angesetzt wurde) benötigt. Alternativ sind m.E. auch Kontoauszüge über den Zufluss des Gehalts oder Nachberechnung erst nach Ende des Bewilligungsabschnitts (wird bei mir so gemacht) möglich. Wenn der Arbeitgeber durch Kreuzchen bescheinigt hat, dass das Einkommen jeden Monat gleich hoch ist, ist die Einreichung der Abrechnung m.E. überflüssig. Musst Du selbst klären (persönlich mit Beistand zum Jobcenter oder schriftlich), ich kann Dir jetzt schlecht raten, die Abrechnung nicht abzugeben, wenn die Folge davon dann Einstellung der Leistung wäre (siehe Jobcenter-Schreiben).
__


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Alt 25.03.2011, 16:14   #31
hans wurst
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Standard AW: Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

Hallo

Die Rechtsprechung ist hier bereits eindeutig. Da der Sohn nicht zur BG gehört, ist hier auf einen 2 Personen Haushalt abzustellen, wobei der Sohn als WG-Mitglied 1/3 der tatsächlichen Kosten zutragen hat.

Tatsächliche Kosten 950,80€, davon hat der Sohn 316,93€ zu bezahlen, verbleiben somit 633,87€ als eure tatsächlichen Kosten. Diese Kosten hat die Arge auf ihre Angemessenheit hin zu überprüfen. Da das BSG entschieden hat, dass eine Gesamtmiete unzulässig ist, sind also die einzelnen Kosten zu überprüfen. Also Kaltmiete 550,53 und Heizkosten 83,33€.

Da für einen 2 Personen-Haushalt 428€ für Kaltmiete als angemessen gelten, sind eure tatsächlichen Kosten zu hoch. Die Heizkosten dürften als angemessen zu bewerten sein, denn eine Pauschalisierung ist unzulässig.

Somit gelten bei euch mindestens 511,33€ als angemessene KDU, wobei noch die Warmwasseraufbeitungspauschale von 16,82€ abzuziehen ist (zumindest bisher).

Zitat:
BSG 18.06.2008 -B 14/11b AS 61/06 R
Sie (die KDU) ist vielmehr, sofern nicht besondere vertragliche Abreden bestehen, durch die Aufteilung der tatsächlichen Wohnkosten, ggf nach Kopfzahl, berücksichtigt.
Zitat:
BSG 18.06.2008 -B 14/11b AS 61/06 R
Lebt ein erwerbsfähiger Hilfebedürftiger nicht in einer Bedarfsgemeinschaft, sondern in einer bloßen Wohngemeinschaft, ist bei der Bestimmung der angemessenen Kosten der Unterkunft nach der Produkttheorie allein auf ihn als Einzelperson abzustellen.

Für die Bestimmung der angemessenen Wohnfläche ist allein auf den Kläger abzustellen. Die Frage der Angemessenheit kann stets nur im Hinblick auf den Hilfebedürftigen nach dem SGB II und den mit ihm in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen beantwortet werden. Nur für diesen Personenkreis ergeben sich durch dieses Kriterium Begrenzungen. Zwar stellen die einschlägigen Wohnraumförderungsbestimmungen auf die Zahl der Haushaltsmitglieder ab. Die Kategorie der Haushaltsgemeinschaft kennt das SGB II aber, abgesehen von der Ausnahmevorschrift des § 9 Abs 5 SGB II, deren Voraussetzungen hier ersichtlich nicht vorliegen, nicht. Rechtlich relevant ist eine Personenmehrheit nur dann, wenn sie eine Bedarfsgemeinschaft nach § 7 Abs 3 SGB II bildet. Die Grundsicherungsträger und die Gerichte werden bei einer Personenmehrheit stets zunächst zu prüfen haben, ob die in dieser Vorschrift enumerativ genannten Voraussetzungen für die Annahme einer Bedarfsgemeinschaft vorliegen oder ob lediglich eine Wohnung gemeinsam genutzt wird. Nach den für den Senat bindenden Feststellungen des LSG besteht zwischen dem Kläger und Frau O. keine - allein in Betracht kommende - Bedarfsgemeinschaft nach § 7 Abs 3 Nr 3 Buchst c SGB II in der Fassung des kommunalen Optionsgesetzes vom 30. Juli 2004 (BGBl I 2014). Sie wohnen vielmehr in einer reinen Wohngemeinschaft zusammen. Mangels Vorliegens einer aus mehreren Personen bestehenden Bedarfsgemeinschaft ist maßgeblich mithin ausschließlich der Anspruch des Klägers, der als "allein stehend" iS des § 20 Abs 2 SGB II anzusehen ist (vgl BSG SozR 4-4200 § 20 Nr 2 RdNr 18).
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Alt 25.03.2011, 16:21   #32
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blaubiene1
Standard AW: Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

Das heist, wir müssten mindestens 511,33 anerkannt bekommen und nicht nur 342,99 ?
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Alt 25.03.2011, 18:21   #33
Kikaka
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Standard AW: Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

- Das wichtigste momentan :
-Widerspruch gegen neuen Bescheid

und
-Überprüfungsantrag unbedingt bis 31.03. um die 4-Jahresfrist zu sichern. Unbedingt Abgabebestätigung durch Arge.
sodann zum Fachanwalt.
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Alt 28.03.2011, 23:31   #34
biddy
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@blaubiene

Zitat von biddy
Hattet ihr denn den Termin bei der "Fachstelle Wohnen/Absenkung KdU" wahrgenommen, den das Jobcenter im Schreiben angekündigt hatte?
Ich war heute dort. Ich kann Dir nur sagen, dass es weniger schlimm bis gar nicht schlimm war, im Gegenteil.

Meine KdU liegen "ziemlich bis heftig" über der angemessen Mietobergrenze.
Ich war schon auf Krawall gebürstet, als ich dort reinkam, ausgestattet mit einem Stapel von BSG-Urteilen und anderen Ausdrucken, die ich gleich auspackte *peng* (allerdings keine Wohnungsangebote,weil ich "null" angemessene im Internet gefunden hatte seit November bzw. die mir nicht angemessen von der Entfernung her vorkamen - allerdings wurde auch nicht danach gefragt). Der zuständige Mitarbeiter dort (übrigens von der Stadt Köln, nicht vom Jobcenter!) signalisierte gleich, dass sie sich von der Art und Weise des Jobcenters ganz bewusst distanzieren, da sie wüssten, welch sensibles Thema die Aufforderung der Kostenabsenkung sei. Es sollte gemeinsam ein Lösungsweg gesucht werden, was nicht gleich ein Umzug bedeuten würde. Auch sei der Kölner Wohnungsmarkt momentan sehr, seeeehr "angespannt". Auch würden soziale Aspekte eine große Rolle spielen (z.B. soziale Anbindung ans Umfeld), auch Krankheit ... nicht zuletzt die, die durch Ängste, sein "Heim" zu verlieren, erst entsteht.
Ich weiß, es hört sich unglaubhaft an, aber ich bescheib's so, wie's war.

Nach ca. einer halben Stunde war es vorbei: Da ich zwei "kleine Jobs" habe, hatte ich mir schon vorab vorgenommen, den Differenzbetrag (3-stellig) aus meinen Erwerbstätigenfreibetrag irgendwie (weiß nicht, wie es gegangen wäre, aber es hätte so gehen müssen, weil ich für mich keine Alternative sehe, bis meine Kids "flügge" sind) zuzuschussen, wenigstens so lange, bis meine Kids aus dem Gröbsten raus sind, also Ausbildung bzw. Studium in Aussicht. Die Frage vom SB war dann - welch Wunder ... - ob ich mir vorstellen könnte, einen gewissen Betrag aus meinem Freibetrag dazuzutun. Dieser Betrag stellte sich dann als einiges geringer heraus, als ich es vorher angenommen hatte - er entspricht also nicht der Differenz von Angemessenheit zu Unangemessenheit meiner KdU. Der Vorschlag vom SB der Stadt ist dann für das Jobcenter eine verbindliche Vorgabe, so dass ich jetzt erst mal in Ruhe, ohne ewig dran denken zu müssen, hier wohnen bleiben kann, bis sich durch Auszug einer meiner Kinder die Ausgangssituation ändert - das dauert aber wohl noch ... etwas ...

Wie gesagt, der Termin dort war angenehmer, als ich dachte und hat mir meine Ängste um unsere Wohnungsituation erst einmal genommen. Mit diesem Ergebnis hätte ich niemals gerechnet.

Was ich damit sagen möchte: Wenn ihr solch einen Termin in Köln-Kalk bekommen und ihn nicht wahrgenommen hattet, würde ich versuchen (Telefonnummern habe ich), mir einen neuen zu holen. Ich denke, auch Deine Krankheit und eure lange Wohndauer würden berücksichtigt werden, nachdem, was ich heute - wider Erwarten - so überraschend und entgegen aller Erwartung erlebt habe (ich frag' mich die ganze Zeit, was los ist - gibt es so gar keine freien Wohnungen in Köln zu "kleinem" Geld? Habe zumindest heute erfahren, dass auch schon private Vermieter kontaktiert werden, um an angemessenen Wohnraum zu kommen ...). Bei Gericht, möchte ich Dir noch sagen, hat man schlechtere Karten - und das sag' ich nicht nur so, sondern das hab' ich mir von einer Kölner Richterin drohend anhören dürfen ("und wenn ich sehe, dass sie auch nur eine angebotene Wohnung abgelehnt haben, dann..."). Deshalb mein Tipp, sich (noch mal) einen Termin in Kalk bei der Stelle zu besorgen, von der ihr höchstwahrscheinlich bereits einen Termin erhalten, ihn aber nicht wahrgenommen hattet. Auch DIE können euch nichts vorschreiben, aber man kann gemeinsam überlegen, wie ... was ... und ob überhaupt.
__


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Alt 29.03.2011, 18:37   #35
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blaubiene1
Standard AW: Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

Hallo biddy,
vielen Dank für deine Darstellung. Wir sind heute von der ARGE Köln angerufen worden und man hat eingeräumt, dass bei der Berechnung Fehler unterlaufen sind. Man hätte nur 2 Personen einberechnet anstatt 3. Das Bedeutet jetzt für uns, dass die ganzen Jahre davor ja falsch berechnet wurde. Wir haben immer nur anteilig für 2 Personen die KDU bekommen.
blaubiene1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2011, 20:41   #36
Kikaka
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Standard AW: Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

Zitat:
Man hätte nur 2 Personen einberechnet anstatt 3.
Könnte heißen :
-
Zitat:
BruttoKaltmiete 531,30 +125 Euro Heizkosten = 656,30 Euro wären meines Erachtens zu leisten weil angemessen für 3 Personen, davon 1/3 Abzug für Sohn =218,76
verbleibt Anspruch auf 437,54 Euro
-nach Berechnung Hans-wurst wären es 511,33€, also Anwalt bleibt ein muß.

na ja, nu lass sie erst mal machen, wir sind gespannt auf das Ergebnis.
Kikaka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2011, 19:12   #37
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blaubiene1
Standard AW: Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

Hallo,
wollte euch über die neuesten Entwicklungen informieren. Am Mittwoch sind wir bei der KEAs gewesen, die für uns einmal den Widerspruch gegen den letzten Bescheid aufgesetzt haben und zweitens einen Überprüfungsantrag für alle zurück liegenden Bescheide.
Diese beiden Schreiben haben wir heute Morgen persönlich beim Jobcenter abgegeben und uns die Abgabe bestätigen lassen.
Danach sind wir zum Amtsgericht gefahren und haben uns einen Beratungsschein abgeholt. Danach hatten wir einen Termin bei einem Rechtsanwalt der sich auf Sozialrecht, ins besonderem Arbeitslosengeld II spezialisiert hat.
Der hat anhand der Unterlagen festgestellt, dass sofort eine einstweilige Verfügung beantragt werden muss. Alle Bescheide in den letzten Jahren sind falsch.
Heute haben wir auch einen Änderungsbescheid bekommen den ich angefügt habe.
Auch dieser stimmt nicht.

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Alt 31.03.2011, 21:55   #38
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Standard AW: Weiterbewilligungsantrag: Mietanteil gekürzt

Die können es ja mal probieren

Berichtet bitte wie es weiter geht. Wenn die ganzen Bescheide nicht stimmen, dann könnt ihr irgendwann mal ein bisschen feiern. Dauert halt alles etwas länger.
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Alt 21.04.2011, 13:08   #39
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blaubiene1
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Der Rechtsanwalt hat die Einstweilige Verfügung eingereicht. Gleichzeitig haben wir einen Antrag auf Prozesskostenhilfe gestellt. Nach kurzer Zeit haben wir einen neuen Bescheid vom Jobcenter erhalten. Jetzt wird wieder die volle Miete angerechnet.
Nur hat das Gericht den Antrag auf Prozesskosten Hilfe abgelehnt mit der Begründung, dass wir hätten warten können bis das Jobcenter auf den Widerspruch reagiert. Erst wenn Wohnungslosigkeit gedroht hätte, würde einer Einstweiligen Verfügung stattgegeben und somit auch der Prozesskostenhilfe.
Somit will der Rechtsanwalt jetzt die Gebühren von uns.
Da sag ich mal, wieder Toll gelaufen!!!!!!!!!!!!!!
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