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KDU - Miete / Untermiete

Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


unzumutbare Whg. Urteil Vermieter muss 2000€ bezahlen

KDU - Miete / Untermiete

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Alt 23.10.2009, 12:35   #26
Loewenmaehne08
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Loewenmaehne08
Standard AW: unzumutbare Whg. Urteil Vermieter muss 2000€ bezahlen

Und was ist mit ca. 650,oo € Schulden bei der N-ERGIE?? Ich zahle schon seit 2 Jahren monatl. 20,00 € von meinem Regelsatz.
Loewenmaehne08 ist offline  
Alt 23.10.2009, 12:39   #27
alvis123
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alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123
Standard AW: unzumutbare Whg. Urteil Vermieter muss 2000€ bezahlen

Hi..,
wie sind die 650 € entstanden?
MfG
alvis123 ist offline  
Alt 23.10.2009, 13:00   #28
fritzi
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fritzi
Standard AW: unzumutbare Whg. Urteil Vermieter muss 2000€ bezahlen

Zitat von Loewenmaehne08 Beitrag anzeigen
habe jetzt nochmal das Urteil nachgelesen. Im Vergleich steht, in Kurzfassung folgendes: dass ich die Wohnung bis spätenstens zum 1.01.2010 räumen muss aber jederzeit ohne Kündigungsfrist ausziehen kann. Und bei Bekanntgabe des Auszugs eine einmalige Zahlung von 2000,00 € zur Finanzierung des Umzugs erhalte
Wenn mir per Gericht dieses Geld zur Finanzierung des Umzugs gewährt würde, würde ich damit meinen Umzug und zudem die noch ausstehenden Energiekosten bezahlen.

Ich finde, Dein Anwalt macht seltsame Vorschläge. Ich habe gerade einen ähnlichen Fall laufen und es steht außer Frage, das mir sämtliches Geld, daß ich von meinem Ex-Vermieter erstreiten werde, auch zusteht. Ich hatte Kosten und kann sie auch belegen. Zieh erst mal um, dann wirst Du schon sehen, wie teuer das werden kann. Erolena hat bereits einige Posten aufgezählt, das läppert sich. Wichtig ist es, sicherheitshalber Belege zu sammeln. Möglicherweise mußt Du auch noch neue Möbel, Tapeten, Fußbodenbeläge kaufen ...
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fritzi ist offline  
Alt 23.10.2009, 13:07   #29
Loewenmaehne08
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Loewenmaehne08
Standard AW: unzumutbare Whg. Urteil Vermieter muss 2000€ bezahlen

Hallo Alvis,
Mai 2007 Beginn des Mietverhältnisses. Bis August 2007 wurden Schimmel entfernt und neuer Boden in der Küche eingebaut. Als ich hier einzog war es August 2007 - vorher war sie obwohl nicht bewohnbar. Es war so gut wie Alles kaputt hier. So mussten viele Dinge noch repariert werden, während ich hier wohnte. Es wurden z. B. Türen eingebaut, neue elektrische Leitungen verlegt. Die Handwerker benutzen meinen Strom und ich heizte auch die Strasse. Außerdem habe ich nur einen Gaseinzelofen, der kann die 52 qm grosse Wohnung nicht heizen. So hatte ich 2008 eine Nachzahlung von ca. 1000€. Davon müssten jetzt noch ca. 650,00€ offen sein.
Ich bekomme ja die 2.000 € nicht als Geschenk, mein Vermieter hat sich nie um diese gekümmert. Er wollte und hat sie jetzt auch verkauft. Der ARGE ist bekannt, dass diese Wohnng erhebliche Mängel hat, sonst dürfte ich ja nicht umziehen.
Aber mir geht es eigentlich darum, ob das Geld aus dem Vergleich als Einkommen anzurechnen ist.
Nicht ganz einfach!!

L G

Löwenmähne
Loewenmaehne08 ist offline  
Alt 23.10.2009, 13:23   #30
Loewenmaehne08
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Loewenmaehne08
Standard AW: unzumutbare Whg. Urteil Vermieter muss 2000€ bezahlen

Hallo Fritzi,

das wär mir wirklich auch am Liebsten. Einfach mein ALG II weiterlaufen zu lassen. Aber mein RA meinte halt ....Mir ist klar, dass der Umzug teuer wird. Die ARGE hat mir 200,00 € für den Umzug gegeben. Hab mir privat Umzugskarton besorgt, gebrauchte sind noch ok.
Ich bin doch auch zu 70% schwerbehindert und kann nicht Alles alleine einpacken. Interessiert die SB bei der ARGE net. Ich muss ja auch Leute bezahlen, denn meine Bekannten sind nimmer recht fit.
Ich weiß, dass noch einige Kosten auf mich zu kommen. Aber wie soll ich das Alles belegen?? Privatpersonen schreiben keine Rechnungen.
Mein Noch-Vermieter wollte ja auch immer, dass es zu keinem Verfahren kommt, denn er meinte, dass wenn er bezahlen müsste, das Geld der ARGE und nicht mir zusteht.
Bist du dir sicher, dass du was du erstreitest auch behalten darfst?? Wo steht das geschrieben?? Damit wäre mir sehr geholfen.
Denn dann würde ich mir das Geld von meinem RA holen und mich nicht plagen mit dem Umzug.

Vielen Dank!!

L. G.

Löwenmähne
Loewenmaehne08 ist offline  
Alt 23.10.2009, 13:48   #31
fritzi
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fritzi
Standard AW: unzumutbare Whg. Urteil Vermieter muss 2000€ bezahlen

Zitat von Loewenmaehne08 Beitrag anzeigen
Die ARGE hat mir 200,00 € für den Umzug gegeben.
Ja, die sparen natürlich. Umzugswagen, zwei Kumpel als Helfer, `nen Eimer Farbe - als ob es damit getan wäre ...

Die Privatpersonen können Dir aber schon bestätigen, daß sie Dir geholfen haben. Ich habe - jetzt mal als Beispiel - für meine Arbeitszeit und die der Helfer 10 €/Std. abgerechnet. Außerdem Essen für die Helfer.

Zitat von Loewenmaehne08 Beitrag anzeigen
Ich bin doch auch zu 70% schwerbehindert und kann nicht Alles alleine einpacken.
Das würde ich mir notfalls noch ärztlich attestieren lassen.

Zitat von Loewenmaehne08 Beitrag anzeigen
Ich muss ja auch Leute bezahlen, denn meine Bekannten sind nimmer recht fit.
So ist das halt, ab einem gewissen Alter kennt man nur noch Kranke und Sieche , in meiner Bekanntschaft ist kaum noch jemand ohne Rückenprobleme etc. Ich habe meinen Umzug zum größten Teil alleine gewuppt, aber wenn das gesundheitlich eben nicht geht, muß man sich Helfer engagieren. Das wird auch die Arge einsehen müssen.

Zitat von Loewenmaehne08 Beitrag anzeigen
Mein Noch-Vermieter wollte ja auch immer, dass es zu keinem Verfahren kommt, denn er meinte, dass wenn er bezahlen müsste, das Geld der ARGE und nicht mir zusteht.
Dein Noch-Vermieter wahrt halt seine eigenen Interessen. Sei froh, daß Du es mit der Klage durchgezogen hast .

Zitat von Loewenmaehne08 Beitrag anzeigen
Bist du dir sicher, dass du was du erstreitest auch behalten darfst?? Wo steht das geschrieben?? Damit wäre mir sehr geholfen. Denn dann würde ich mir das Geld von meinem RA holen und mich nicht plagen mit dem Umzug.
Ich hatte Kosten und kann diese auch belegen. Dafür, daß ich das Geld, das ich erstreite, behalten kann, kann ich Dir jetzt leider keinen § nennen. Ich habe auch in absehbarer Zeit keinen Termin bei meinem Anwalt mehr, sonst würde ich mir von ihm die Begründung dafür geben lassen. Wie gesagt, mein Verfahren läuft noch. Wahrscheinlich war der von Dir geforderte Anspruch ohnehin sogar höher, als 2000 €? Bei einem Vergleich werden ja immer Abstriche auf beiden Seiten gemacht. Hat der Richter seine Entscheidung nicht irgendwie begründet?

Ach ja, dieses für einen Tag mit dem ALG II-Bezug aussetzen kann Dir möglicherweise als Betrugsabsicht ausgelegt werden. Wie willst Du sowas vor der Arge denn sinnvoll begründen?

Oh, und noch was - sind Deine Katzen "nur" weggelaufen? Meinst Du, sie kommen vielleicht wieder zurück .
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fritzi ist offline  
Alt 23.10.2009, 14:25   #32
Loewenmaehne08
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Loewenmaehne08
Standard AW: unzumutbare Whg. Urteil Vermieter muss 2000€ bezahlen

Danke dir Fritzi,

ne mit meinen Katzen war das so. Ich hab sie "für die Dauer des Umzugs" in Pflege gegeben. Dann zog sich das aber - erst mal war Schimmel, dann der Küchenboden durchgefault. Und dann war es August - Mitte Mai hab ich sie ner Bekannten gegeben. Ich selbst wohnte bei meiner Freundin, sie hat Katzenallergie. Meine Möbel waren teilweise bei einem Bauer in einer Scheune oder bei Bekannten gelagert.

Mein Vermieter nahm das Alles gelassen hin. Kurz vor Weihnachten bekam ich endlich eine Wohnungstüre und im Feb. 08 endlich ne Wohnzimmertüre. Die Küchentüre schließt heute noch net und ne Schlafzimmertüre gibzs immer noch net.
Doch schon im Oktober wollte mir meine Bekannte meine Katzen nicht mehr geben. Ich bin heute noch traurig, aber ich denke, dass es ihnen hier auf der Dauerbaustelle eh nicht gefallen hätte.

Bei Gericht zählen die Katzen schon mal gar net. Aber du hast Recht mit dem Vergleich wurde es wirklich billig für meinen Vermieter. Ich hatte schon mal richtig Pech mit dem Richter, denn dieser sah es als meine Pflicht die Whg. ausreichend zu heizen. Mein RA hatte letzten Winter ja schon einen Eilantrag gestellt, da ich nur 10 C Grad in meiner Küche hatte. Aber da hatte ich den selben Richter - selber heizen - ohne Ofen??!!
Der Richter meinte, dass es nicht möglich sei für beide Parteien das Mietverhältnis bestehen zu lassen. Da ich ja schon kurz nach meinem Einzug Briefe an meinen Vermieter schrieb - Mängel zu beseitigen. Und das Verhältnis dadurch gestört sei - durch unser beider Verhalten. Also kam es zu diesem Vergleich.

Die ARGE hat mir ja einen Sachverständigen von der Stadt Nürnberg geschickt, und dieser hat die Whg. als unzumutbar eingestuft. Darum darf ich jetzt umziehen.

Aber die ARGE hat meine ärztlichen Gutachten, da ich ja die EU-Rente beantragt habe.

Soll ich mir das Geld von meinem RA geben lassen und meinen Antrag abgeben??
Und mir eine günstige Fa. suchen, die den Umzug macht? Und der ARGE die 200,oo € Umzugsbeihilfe zurückzahlen??
Denn wenn ich das Geld erst nach dem Umzug, am 1.11.09 von ihm bekomme, nützt es mir ja nimmer für den Umzug. Und ich will wirklich keinen Betrug deswegen machen.

Jetzt kennst meine Leidensgeschichte - vielen Dank für deine Anteilnahme.

Was würdest du jetzt tun in meiner Situation??

L. G.

Löwenm..
Loewenmaehne08 ist offline  
Alt 23.10.2009, 15:10   #33
fritzi
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fritzi
Standard AW: unzumutbare Whg. Urteil Vermieter muss 2000€ bezahlen

Was für ein Drama! Als ob man mit so einer Wohnsituation, dem ganzen Anwaltsgerenne etc. nicht schon genug um die Ohren hätte. Und sich dann auch noch um das Geld sorgen müssen . Den tatsächlichen Schaden kriegst Du ohnehin schon nicht ersetzt. Das Einlagern der Möbel und das "Untermietverhältnis" kostet im übrigen auch Geld ...

Zitat von Loewenmaehne08 Beitrag anzeigen
Soll ich mir das Geld von meinem RA geben lassen und meinen Antrag abgeben?? Und mir eine günstige Fa. suchen, die den Umzug macht?
Das ist genau das, was ich jetzt tun würde. Die 2000 € sind Dir schließlich für den Umzug zugesprochen worden. Wichtig ist es immer, die Belege zu sammeln. Dein Anwalt soll zudem darauf achten, den entsprechenden Verwendungszweck bei der Überweisung anzugeben.
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fritzi ist offline  
Alt 23.10.2009, 15:31   #34
Martin Behrsing
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Standard AW: unzumutbare Whg. Urteil Vermieter muss 2000€ bezahlen

Dein Rechtsanwalt irrt. Es zählt der Zuflussmonat.
Zitat von Loewenmaehne08 Beitrag anzeigen
Hallo und vielen Dank,

hier noch mal die Kurzfassung

habe jetzt nochmal das Urteil nachgelesen.
Im Vergleich steht, in Kurzfassung folgendes: dass ich die Wohnung bis spätenstens zum 1.01.2010 räumen muss aber jederzeit ohne Kündigungsfrist ausziehen kann. Und bei Bekanntgabe des Auszugs eine einmalige Zahlung von 2000,00 € zur Finanzierung des Umzugs erhalte.

Mein RA hat meinen Vermieter angeschrieben und dieser hat das Geld sofort auf das Konto meines RA`s überwiesen.

Ich habe jetzt noch mal mit meinem RA telefoniert. Er ist der Meinung, dass wenn ich den Antrag am 2.11.09 abgebe die 2000 € nicht als Einkommen anzurechnen sind. Aber wirklich sicher ist er sich nicht und ich mir schon gar nicht.

Ich habe jetzt stundenlang in den Gesetzen über Einkommen nachgelesen. Aber ich finde Nichts was ich hier in meinem Fall anwenden könnte.
Was ist mit Gegenrechnen gemeint?

Müsste ich dann für diesen Tag, also den 1.11.09 Krankenversicherung selbst bezahlen? Mein neuer Vermieter muss ja dann auch lange warten bis er die Kaution und die Miete bekäme. Oder ich bezahle es selbst erst mal von den 2.000€.

Was würdert ihr an meiner Stelle tun??

Vielen Dank wenn ihr mir einen guten Rat geben könntet. Und noch besser wäre es den § und Artikel dazu.

Löwenmähne
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Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 23.10.2009, 15:50   #35
Loewenmaehne08
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Loewenmaehne08
Frage AW: unzumutbare Whg. Urteil Vermieter muss 2000€ bezahlen

Hallo und danke!!

Wo steht das mit dem Zuflussmonat?? Ich will es meinen RA zukommen lassen. Damit er es nachlesen kann.
Am Telefon hat er es mir nicht gegeglaubt.
Bitte den § und Art.

Er will ja wahrscheinlich auch noch was davon. Ist aber noch net sicher.

L. G.

Löwenm..
Loewenmaehne08 ist offline  
Alt 23.10.2009, 15:58   #36
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Standard AW: unzumutbare Whg. Urteil Vermieter muss 2000€ bezahlen

§ 2 Abs 2 S 1 ALG II-V
(ALG-II-verordnung)

Zitat von Loewenmaehne08 Beitrag anzeigen
Hallo und danke!!

Wo steht das mit dem Zuflussmonat?? Ich will es meinen RA zukommen lassen. Damit er es nachlesen kann.
Am Telefon hat er es mir nicht gegeglaubt.
Bitte den § und Art.

Er will ja wahrscheinlich auch noch was davon. Ist aber noch net sicher.

L. G.

Löwenm..
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Alt 23.10.2009, 16:27   #37
Loewenmaehne08
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Vielen Dank Martin,

ich hab das an meinen RA weitergeleitet. Und ich hab es auch durchgelesen, auch bei sonstigem Einkommen ist der gleiche Satz anzuwenden. So hab ich es jetzt auch verstanden.

L. G.

Löwenmähne
Loewenmaehne08 ist offline  
Alt 23.10.2009, 18:06   #38
haef
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hallo,

Zitat:
Und bei Bekanntgabe des Auszugs eine einmalige Zahlung von 2000,00 € zur Finanzierung des Umzugs erhalte
Problem:
einerseits ist das mit ziemlicher Sicherheit eine zweckbestimmte Leistung, andererseits ist durch die zu genaue Bezeichnung der Spielraum begrenzt. Streng genommen fallen damit die den Umzug verursachenden Kosten, wie z.B. Dein erhöhter Energieaufwand, nicht darunter.
Lösung:
Da Dein Anwalt dabei nicht aufgepasst hat, bzw. Dir mit einem "Trick", den er besser kennen müsste, zu etwas Geld verhelfen wollte, sollte er das jetzt auch "ausbügeln" und mit der ARGE verhandeln.
Denn nach Deiner Schilderung ist ja anzunehmen, das die ARGE den gesamten Vorgang, incl. Vergleich, kennt, und somit ein "Schummeln" höchst problematisch wäre. Bei einer zweckbestimmten Leistung darf man nämlich den 2. Teil des Satzes nicht vergessen

(3) Nicht als Einkommen sind zu berücksichtigen
1. Einnahmen, soweit sie als
a) zweckbestimmte Einnahmen,
b) Zuwendungen der freien Wohlfahrtspflege
einem anderen Zweck als die Leistungen nach diesem
Buch dienen und die Lage des Empfängers nicht so güns-
tig beeinflussen, dass daneben Leistungen nach diesem
Buch nicht gerechtfertigt wären,...

mit anderen Worten, bis auf einen ca. halben Regelsatz (analoge Anwendung der "Gerechtfertigkeitsprüfung" ) würde Dir alles, was nicht durch "Umzug" verbraucht wird, als Einkommen angerechnet.
Das sollte er aber verhandeln können, z.B. Deine Energieschulden und alle anderen, den Umzug auslösenden Kosten dort hineinpacken. Ebenso natürlich die Kosten für Änderungen und Erstrenovierung etc. und zwar unter Berücksichtigung Deines gesundheitlichen Zustandes, d.h. Eigenleistung = 0.

Dann hättest Du zwar nicht unmittelbar viel von den 2000,00 €, aber zumindest mittelbar, indem Du künftig nichts mehr von Deinem Regelsatz abzweigen müsstest.

fG
Horst
haef ist offline  
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