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KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 07.10.2005, 12:25   #1
Eagle
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Standard Amt Überweist falsch und ich soll es Ausbügeln

Hallo,

das zuständige Arbeitsamt hier, die ARGOS hat am 1.9.2005 die Nebenkosten für meinen Vermieter zu den Stadtwerken geschickt. Mein Vermieter hat daraufhin die AGOS angerufen, den ist das ganze dann aufgefallen und Sie meinten, am 1.10.2005 wird es nachgezahlt.

Bis gestern wusste die ARGOS nicht, dass die Nebenkosten zu den Stadtwerken hin gingen. Mein Vermieter hatte die ARGOs wieder angerufen, da die Nebenkosten am 1.10. immer noch nicht bezahlt wurden.
Nun rief mich eine SB an und erklärte mir, dass die Nebenkosten zur Stadtwerke gegangen sind, das Computersystem wäre dafür Schuld und ob es nicht möglich wäre, dass ich das ganze Geld auf meinem Konto bekomme, und es dann selbst aufteile. Ich habe der SB dann noch erklärt, dass ich Post von den Stadtwerken erhalten habe, indem die Stadtwerke noch ein Restbetrag fordert. Die Sb konnte dann nichts mehr begreifen und meinte, es wäre besser, wenn ich persönlich vorbeikommen würde.

Gesagt getan, war ich nachmittags da. Die SB hatte da schon alles durchgerechnet und getan, um sich die Sachlage zu erklären, und Sie kam zu den Entschluss:

Am 1.6.2005 bin ich hier eingezogen, erst am 1.7.2005 habe ich die Stromrechnung eingereicht, erst am 1.8.2005 hat die ARGOS den Strom an die Stadtwerke gezahlt, also ist im Monat 7 keine Zahlung bei der Stadtwerke eingegangen. Nun hat die Stadtwerke ja die Nebenkosten erhalten, rechnet das als Abschlag für Monat 7 an und fordert noch den fehlenden teil. Sie hat’s mir dann vorgerechnet, es würde hinkommen vom Endbetrag her.
Allerdings erklärte ich Ihr, dass Ich im Monat 7 gezahlt habe. Dieses wollte mir die SB nicht glauben und erklärte mir, dass ich nun die fehlenden Nebenkosten an meinem Vermieter zahlen müsste und das, was die Stadtwerke noch fordert. Sie sagte mir Wortwörtlich, dass ich nun damit Leben müsste, dass die ARGOs falsch Überwiesen hat und ich es ausbaden muss. Falls dann doch der fall eintritt, wie Ich Ihr erklärte, dass ich doch Gezahlt habe, darüber wollte Sie nicht sprechen, soweit wollte sie gar nicht denken. :laber:

Nun war ich heute Morgen bei den Stadtwerken und ließ mir auflisten wann gezahlt wurde. Am 1.7.2005 habe ICH bezahlt, so steht’s da drauf. Im Monat 7. ist eine Zahlung eingegangen. Im Monat 9, so steht’s da auch, sind zuviel eingegangen. Die Stadtwerke, so machen die das normalerweise, verbuchen aber alles was eingeht und zuviel Gezahltes wird erst bei der Endabrechnung ausgezahlt.

So, ich werde Montag wieder hingehen, klären woraus die Forderung besteht, die noch Offen sind und dann zum Amt hingehen, denn das vorlegen das eine Zahlung doch da war.

Die SB teilte mir schon mit, dass Sie auf keinem fall die Nebenkosten nun doppelt auszahlen kann. Mein Vermieter will aber sein Geld, ist ja auch sein Recht.

Was mache ich, wenn die SB nun auf den trichter kommt, zahlen Sie mal von ihrem ALG2 die Nebenkosten (sind 65€) und bei der Endabrechnung bekommen Sie dass schon wieder vorne Stadtwerke. Wie soll ich, wenn ich grade mal 80€ im Monat zum leben habe, davon noch 65€ zahlen? Dann hab ich ja gar nichts mehr zum leben :?:

Liebe Grüße
Thorsten
Eagle ist offline  
Alt 08.10.2005, 23:21   #2
Janchen
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Ganz einfach, wenn es an dem SB gelegen hat, das Zahlungen nicht getätigt wurden und dadurch Minusbeträge entstanden sind, sind diese auch durch den SB auszugleichen. Du kannst es nochmals auf gütlicher Tour versuchen, bevor du ihm dies schriftlich als Aufforderung zukommen läßt. Sobald (und dies wird er) die Ablehnung der Übernahme kommt, bist du beim Sozialgericht und läßt dies von denen beim SB eintreiben.

Alles schriftlich bitte mit Nachweis !!!

Auf gehts ... :daumen:
 
Alt 08.10.2005, 23:32   #3
Eagle
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Zitat von Janchen
Ganz einfach, wenn es an dem SB gelegen hat, das Zahlungen nicht getätigt wurden und dadurch Minusbeträge entstanden sind, sind diese auch durch den SB auszugleichen. Du kannst es nochmals auf gütlicher Tour versuchen, bevor du ihm dies schriftlich als Aufforderung zukommen läßt. Sobald (und dies wird er) die Ablehnung der Übernahme kommt, bist du beim Sozialgericht und läßt dies von denen beim SB eintreiben.

Alles schriftlich bitte mit Nachweis !!!

Auf gehts ... :daumen:
Hallo,

ja, es lag an der SB, oder wie Sie es auch sagte, an dem PC programm, was man ja in den Medien hören würde, wie viele fehler es noch hat...
Dass das system schuld hat, davon wollte Sie aber Nachmittags schon gar nichts mehr wissen und beharrte auf die Meinung, dass im Monat 7 von mir der Strom nicht gezahlt wurde, was ich aber nun wiederlegen kann, dass ich es gemacht habe. Sollte Sie nun am Montag sagen, ich habe dieses auszutragen, so werde ich es Schriftlich verlangen, sollte Sie das auch verweigern, suche ich mir die Vorgesetzten raus und dann gehe ich sofort zum Anwalt hin.

Grüße
Eagle ist offline  
Alt 08.10.2005, 23:43   #4
Janchen
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Zitat:
sollte Sie das auch verweigern, suche ich mir die Vorgesetzten raus und dann gehe ich sofort zum Anwalt hin.
1. Teil kannst du lassen und gleich mit dem 2. Schritt beginnen.

Aber schriftlich einen Antrag auf Übernahme bzw. Ausgleich verlangen. Macht sich besser in den Gerichtsunterlagen.

;)
 
Alt 08.10.2005, 23:47   #5
Eagle
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Zitat von Janchen

Aber schriftlich einen Antrag auf Übernahme bzw. Ausgleich verlangen. Macht sich besser in den Gerichtsunterlagen.

;)
Also wenn Sie meint, das wäre nun auf meinen Schultern auszubügeln, das ganze Schriftlich beantragen, was Sie wahrscheinlich eh sofort ablehnt, dann meinen Anwalt aufsuchen?

Doofe frage vielleicht, aber was soll ich reinschreiben in dem Schrifltichen Antrag? Einfach formlos dann die Geschichte kurz erläutern und um Übernahme bentragen oder gibt es hierfür Spezielle Anträge?

Grüße
Thorsten
Eagle ist offline  
Alt 08.10.2005, 23:53   #6
Janchen
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:daumen: - jepp. kurz und schmerzlos. ;)
 
Alt 08.10.2005, 23:55   #7
Eagle
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Zitat von Janchen
:daumen: - jepp. kurz und schmerzlos. ;)
Gut, werde das ganze schon mal im voraus dann fertig machen, damit ich Ihr das gleich unter die Nase legen kann, rechne ja doch fest damit, dass Sie sich Stur stellt und meint, von meinen 100€ soll ich die 74€ Fehlüberweisung bezahlen :laber:

Danke Dir :daumen:
Eagle ist offline  
Alt 10.10.2005, 08:40   #8
Eagle
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Hallo,

das ganze ging nun wie folgt aus:

meine Nummer war dranne, ich betrette ohne Anklopfen den Raum zum SB. Das ich nicht anklopfe, lässt die Blicke von mindestens 5 Leuten erstarren. Er schaute mich auch mit Großen Augen an, als ich Gut gelaunt herein kam.

Ich fing an zu erklären, während dessen wollte eder SB mir dann gleich die Papiere aus der Hand nehmen, was ich aber verweigerte. Am ende der Geschichte schaute er mich an und ich merkte, er hat nicht begriffen was ich möchte. Er holte sich meine Akte und schaute dann 30min in der rum, aber ich merkte früh, er wusste immer noch nicht, was ich von Ihm wollte. Da er in der Akte nichts fand, schaute er im PC nach. Nach 15min dann hat er begriffen was ich eigentlich wollte und erklärte mir dann, dass ja alles gar kein Problem sei. Die Stadtwerke erhält nun einen Monat weniger Geld, da die ja einen Monat zu viel bekommen haben und mein Vermieter bekommt seine Nebenkosten.

Ich bedankte mich dann Artig und warte nun ab, ob am 1.11.2005 mein Vemieter oder die Stadtwerke sich melden um mir mitzuteilen, das zuviel / zuwenig Geld eingegangen ist.

Grüße
Eagle ist offline  
Alt 10.10.2005, 09:34   #9
Curt The Cat
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@ Eagle

Laß' es Dir von dem SB schriftlich geben - Er ist dazu verpflichtet. Dem Gesindel ist nicht zu trauen. Möglicherweise überfällt ihn bis zum November eine Amnesie und er kann sich an nix mehr erinnern. Dann hast Du den ganzen Ärger wieder an der Hacke...
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Alt 10.10.2005, 10:00   #10
bschlimme
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Zitat von Curt The Cat
@ Eagle

Laß' es Dir von dem SB schriftlich geben - Er ist dazu verpflichtet. Dem Gesindel ist nicht zu trauen. Möglicherweise überfällt ihn bis zum November eine Amnesie und er kann sich an nix mehr erinnern. Dann hast Du den ganzen Ärger wieder an der Hacke...
Sehe ich auch so!

Ein mündlicher Verwaltungsakt ist schriftlich zu bestätigen, wenn ein berechtigtes Interesse besteht und der Betroffene dies unverzüglich verlangt
Der Verwaltungsakt ist demjenigen bekanntzugeben, für den er bestimmt ist oder der von ihm betroffen wird.
Bis zur Bekanntgabe ist der Verwaltungsakt nicht existent.
Der Verwaltungsakt gilt als bekanntgegeben, wenn er dem Adressaten zugegangen ist, d.h. wenn er so in den Bereich des Empfängers gelangt ist, dass dieser unter normalen Umständen die Möglichkeit der Kenntnisnahme hat.

@Eagle fordere dein Recht!
 
Alt 10.10.2005, 10:19   #11
Curt The Cat
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Zitat von bschlimme
@Eagle fordere dein Recht!
...und zwar mit Nachdruck !! Manchen SB kann nur so auf die Sprünge geholfen werden. :mrgreen:
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