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KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 07.03.2011, 14:58   #1
VielZeit->Emailproblem
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Registriert seit: 21.02.2011
Beiträge: 30
VielZeit
Standard Anhörung Heizkosten

Bei meinen etwa 40 Quadtratmetern habe ich laut JC 200 € zuviel Heizkosten. Das wundert mich, da ich schon immer darauf achte was läuft und was nicht und warum.
Was sollte der Grund sein? 2 Außenwände? Erdgeschoß?
Keine Ahnung. Wird wohl alles kein wichtiger Grund sein. Und letzte Daten aus 2009! Wohl ein Witz. Ach nein die meinen das ernst.

Wie kann ich das nach einem Bescheid überprüfen lassen?
Danke schon mal.
VielZeit
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Alt 07.03.2011, 15:07   #2
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anhörung Heizkosten

Hallo Vielzeit,
http://www.harald-thome.de/media/fil...07.05.2010.pdf

Frage, beziehen sich die 200 Euro auf die Nachzahlung oder monatliche Abschläge?

Gruss
__

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Alt 07.03.2011, 15:14   #3
VielZeit->Emailproblem
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Registriert seit: 21.02.2011
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VielZeit
Standard AW: Anhörung Heizkosten

Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Hallo Vielzeit,
http://www.harald-thome.de/media/fil...07.05.2010.pdf

Frage, beziehen sich die 200 Euro auf die Nachzahlung oder monatliche Abschläge?

Gruss
Nein. Nachzahlung war minimal.
Die 200 € beziehen sich aufs ganza Jahr.

Gruss
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Alt 07.03.2011, 15:15   #4
VielZeit->Emailproblem
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Beiträge: 30
VielZeit
Standard AW: Anhörung Heizkosten

Mit der Kaltmiete liege ich weit unter dem Zulässigen. Aber gegengerechnet wird ja nicht.

VielZeit
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Alt 07.03.2011, 15:20   #5
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anhörung Heizkosten

also das verstehe ich jetzt überhaupt nicht, die 200 Euro für das ganze Jahr, die
"Römer" spinnen!

Was ist an diesem Betrag zu hoch?

VielZeit, da muss ich mal genau durch das Net düsen, ob ich da nicht was finde!

Kann einen Augenblick dauern!

Die Heizkosten bemessen sich an dem notwendigen Bedarf für Heizung der Wohnung ohne
den Bedarf für Warmwasser und Kochenergie. Aus den Heizkosten sind daher Kosten für die
Warmwasseraufbereitung herauszurechnen.

Frage wer ist den der Anbieter für die Fernwärme?
Meist haben die Anbieter einen Richtwert für die einzelnen Haushalte,da will ich mal nachsehen und dann sehen wir weiter!

Habe für dich was gefunden, bitte vergleich das mal mit deinem
Verbrauch!

http://www.harald-thome.de/media/fil....-m-rz-09-.pdf

Bei der Heizung ergeben sich bekanntermaßen Unterschiede sowohl hinsichtlich des Zustandes des
Gebäudes, als auch der Lage der Wohnung sowie der Art der Heizung. Dem Deutschen Mieterbund
zufolge („Heizspiegel 2005“, veröffentlicht August 2006 unter Deutscher Mieterbund e.V.: Home) beträgt der
durchschnittliche kWh-Verbrauch pro m² bei Zentralheizungen mit Öl zwischen 119 und 186 kWh, mit
Erdgas von 111 bis 178 kWh und bei Fernheizung zwischen 92 und 145 kWh. Ein extrem hoher
Verbrauch läge bei 264 bzw. 258 bzw. 210 kWh und mehr. Extrem hoch muss aber nicht gleichbedeutend
mit Unwirtschaftlichkeit sein, da der Verbrauch vom Zustand des Gebäudes bzw. der Wohnung
abhängt (s.o). Hinzu kommt, dass sich BezieherInnen von Leistungen nach SGB II oder SGB XII üblicherweise
ganztags zu Hause aufhalten und daher mehr Heizung benötigen. Aspekte wie Alter oder




Gruss
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 07.03.2011, 16:37   #6
Scarred Surface
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Beiträge: 1.475
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Standard AW: Anhörung Heizkosten

Zitat von VielZeit Beitrag anzeigen
Wie kann ich das nach einem Bescheid überprüfen lassen?
Was Du angehängt hast ist kein Bescheid, sondern man gibt Dir Gelegenheit zur Stellungnahme. Anhand Deiner Rückmeldung wird man dann eine Einzelfallprüfung vornehmen. Ich lobe das arge Gesindel ja ehr selten, aber diese Mühe machen sich die meisten Ämter in anderen Regionen erst gar nicht. Da wird einfach gekürzt und fertig.

Du solltest jetzt erst einmal sinnvoll antworten und abwarten was passiert. Sich bereits jetzt über einen möglicherweise negativen Bescheid Gedanken zu machen, halte ich für verfrüht.


Btw: Wieso hast Du die Quadratmeterzahl und die Beträge geschwärzt?
Scarred Surface ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2011, 18:11   #7
Kikaka
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 01.04.2008
Beiträge: 3.226
Kikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka Enagagiert
Standard AW: Anhörung Heizkosten

http://juris.bundessozialgericht.de/...=2009&nr=11021

Zitat:
Nicht erstattungsfähig sind Heizungskosten lediglich dann, wenn sie bei sachgerechter und wirtschaftlicher Beheizung als der Höhe nach nicht erforderlich erscheinen. Dies setzt eine konkrete Prüfung im Einzelfall voraus. Bei ihr kann der Grundsicherungsträger ein Überschreiten der oberen Grenzwerte des lokalen bzw, soweit ein solcher nicht existiert, des bundesweiten Heizspiegels als Indiz für fehlende Erforderlichkeit ansehen; wobei die Grenzwerte im Interesse der Gleichbehandlung von Mietern und Wohnungs- bzw Hauseigentümern nach der jeweils angemessenen Wohnungsgröße zu bestimmen sind.




-Das laß mal in Ruhe auf Dich zukommen.
- Die können Dir eigentlich nur was, wenn Du nachgewiesenermaßen bei geöffneten Fenstern heizt.
- Mangelnde Isolierung hast z.Bsp. nicht Du zu verantworten
-Die Durchführung der Einzelfallprüfung ist Sache der Arge, Du bist nicht verpflichtet denen die relevanten Unterlagen für die Einzelfallprüfung zu beschaffen
- Der in den KdU-Richtlinien angegebene Richtwert ist eine Pauschalierung und sie werden mit diesem Ansinnen scheitern, zumal eine Überschreitung um 200 Euro ,sprich 16,66 Euro im Monat ,eher im marginalen Bereich liegt

aus den Richtlinien Dresden :


1
Zitat:


.3.3.2
Zitat:

Soweit Häuser und Wohnungen mit Öl beheizt werden, ist unter Berücksichtigung eines Verbrauchsmittelswertes eine Beihilfe von
Zitat:

14,28 € pro qm und Jahr zu gewähren. Im begründeten Einzelfall (z.B. kalter Winter) kann die Beihilfe erhöht werden. Entsprechende Rechnungen über die zweckentsprechende Verwendung der gewährten Beihilfen sind in solchen Fällen vom Leistungsempfänger vor und nach der gewährten weiteren Beihilfe vorzulegen.

Ölbeihilfen


- Und was die hier vergessen haben : Die Beihilfe muß auch dann erhöht werden, wenn die Billigbude z.Bsp. unzureichend isoliert ist. Die Anmietung von Billigbuden wird per KdU-Richtlinien verordnet, die Konsequenzen in Form höheren Energiebedarfes hat die Arge zu tragen

-Also pass genau auf was die jetzt tun. Normalerweise kann Dir gar nichts passieren


Kikaka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2011, 22:11   #8
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard AW: Anhörung Heizkosten

Das Wesentliche
Ohne eine vorherige Abmahnung kann ARGE keinen zu hohen Verbrauch behaupten. Insbesondere da sich rückwirkend niochts mehr berichtigen lässt- Das weis SB. Wenn nicht, noch schlimmer.

Ich würde die Chance nutzen und zusätzlich noch Umzug und Umzugskosten beantragen.

Der Heizkostenspiegel ist für den genutzten zweck UNTAUGLICH ! Ist auch die Meinung des Erstellers der Datensammlung.

Ein Blick in dies Sammlung befeit SB nicht von der prüfung des Einzelfalles.

Hier hat eine solche Prüfung nach nur sieben Monaten die Angemessenheit von 2,89 € / m² und Monat Heizkosten ohne WW ergeben. 2,89 € !
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
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