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KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 21.01.2011, 18:55   #1
K.Roxxxxx->Emailproblem
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Beiträge: 2
K.Roxxxxx
Standard BAföG-Nachzahlung, Einstellung der Leistungen und fristlose Kündigung meiner Wohnung

Erstmal guten Abend zusammen. Ich bin neu hier und habe folgendes Problem. Bin mir aber nicht sicher, ob ich hier richtig bin, da mein Fall in mindestens 4 Bereichen passt. Naja, aber erstmal zu meinem Problem...

Im Februar 2010 habe ich eine Abendrealschule besucht und dafür einen Antrag auf sog. "Schüler-BAföG" gestellt. Durch spontaner Obdachlosigkeit habe ich mitte März einen Antrag auf Arbeitslosengeld II gestellt und auf diesem auch auf den offenen Antrag auf Ausbildungsförderung hingewiesen, dessen Bewilligung jedoch aufgrund von mangelnden Einkommensnachweise meiner Eltern noch dauern würde.
Da ich in der Zwischenzeit von etwas leben musste, wurde mir der Antrag auf Arbeitslosengeld II bewilligt. Jedoch nur unter der Voraussetzung, dass im Fall einer Bewilligung des BAföG-Antrags das ALG2 bei einer Überschneidung der Zeiträume direkt vom BAföG-Amt zur ARGE überwiesen wird. Die Schule brach ich aufgrund der Obdachlosigkeit anfang April ab.
Zum Juni 2010 endete meine Obdachlosigkeit.

Nun habe ich um den 20. Oktober rum einen Aufhebungsbescheid von der ARGE bekommen, in dem drin steht, dass ich einen Anspruch auf BAföG hätte. Da ich jedoch seit April keine Schule mehr betreten habe, war mir natürlich klar, dass dies eine Fehlinformation war. Also habe ich einen Termin mit meiner Leistungssachbearbeiterin in der ARGE, ausgemacht, um die Sachlage zu klären.
Leider lies sich meine Sachbearbeiterin nicht belehren und zweifelte offen meine Glaubwürdigkeit an. Entsetzt von der Tatsache bin ich also zum BAfög-Amt gegangen, um mich dort über den Stand meines BAföG-Antrags aufklären zu lassen. Dort wurde mir dann erklärt, dass sowohl die Nachzahlung für den im Februar gestellten Antrag, als auch der dazugehörige Bescheid zum Ende des Monats kommen wird. Sowohl das Geld (das ALG2, welches ich von der Antragsstellung bis April erhielt wurde ordnungsgemäß abgezogen), als auch der Bescheid kamen an.
Also wartete ich ab, bis ich den Antrag in meinen Händen hielt, ging damit zur ARGE und bekam gesagt, dass der nicht ausreichen würde, da ich ein Aufhebungsbescheid vom BAföG-Amt benötigen würde. Da es sich jedoch ausschließlich um eine Nachzahlung handelte, hatte ich natürlich keinen Aufhebungsbescheid bekommen. Alle relevanten Daten stehen schließlich auf dem Bewilligungsbescheid drauf. Selbst die Telefonnummer wurde für den Fall, dass noch Fragen aufkommen würden, mit auf einer Kopie des Bescheids geschrieben. Leider wurde auch hierdrauf von meiner Sachbearbeiterin nicht eingegangen, da "ich" ja nachweisen muss, dass ich Bedürftig bin.
Ich habe einen Termin nach dem Anderen gemacht, die Wochen gigen vorüber und damit leider auch die Widerspruchsfrist des Aufhebungsbescheids. Auch auf einem Weiterbewilligungsantrag wurde ich erst im Januar hingewiesen.

Natürlich wurde seit November auch keine Miete mehr von der ARGE gezahlt, erhielt ende November bereits die erste Mahnung, am 27. Dezember als nachträgliches "Weihnachtsgeschenk" sogar die fristlose Kündigung zum 04.01.2011 vom Vermieter. Ausgerechnet an dem besagten 04.01.2011 soll angeblich in meiner Wohnung die Klospülung undicht gewesen sein (ich war leider nicht zu Hause) und der Vermieter hat die Gelegenheit genutzt, dort eine andere Tür (die zuvor zwischen meine Diele und Küche hing) einzubauen. Weder eine Schlüsselübergabe, noch eine Räumungsklage fand statt.
Als ich den Vermieter einen Tag später darauf ansprach, meinte er unter anderem, er braucht meinen Schlüssel, um das alte Schloss in die neue Tür einzubauen und er hätte ja eh so ein Zurückbehaltungsrecht, also darf die Wohnung mitsamt Möbel einkassieren, bis die Mietschulden zurückbezahlt sind. Ich sollte also erst nachweisen, dass die Miete kommt, damit ich wieder in meine Wohnung darf. In der Not bin ich nun vorübergehend bei meiner Freundin (3 Häuser weiter, selber Vermieter) untergekommen. Auf den Rat des Mieterschutzbundes hin soll ich den Vermieter für entstandene Unterbringungskosten (oder so ähnlich) während der Reparatur (das Einbauen des neuen Schlüssels) zur Kasse bitten.

Bei meinem letzten Besuch bei meiner Leistungssachbearbeiterin habe ich ihr auch erklärt, dass ich vom Vermieter ausgesperrt wurde und wurde daraufhin schon fast dazu genötigt, eine falsche Wohnadresse anzugeben ("Entweder sagen sie mir jetzt, wo sie 'wirklich' wohnen oder ich lehne ihren Weiterbewilligungsantrag ab!").
Leider hat mein Vermieter gegenüber der ARGE nun behauptet, dass ich fest in der Wohnung meiner Freundin eingezogen wäre und werde dort nun mit in der Bedarfsgemeinschaft meiner Freundin angegeben. Nun kam bei meiner Freundin sogar ein Brief von der ARGE, dass sie eine aktuelle Meldebescheinigung von mir und den (nie erhaltenen) Ablehnungs- oder Beendigungsbescheid BAföG einreicht. Gegen eine Ummeldung habe ich mich bisher strickt gewehrt, da ich denke, sonst schlechte Karten gegen den Vermieter zu haben.


Nun habe ich also folgende Fragen:

1) Ich habe Mietschulden beim Vermieter wegen der Unbelehrbarkeit der ARGE, bzw. meiner Sachbearbeiterin. Habe ich Chancen, die Leistungen für November und Dezember einzuklagen?

2) Ich habe keinen Zugang zu meiner Wohnung. Jede Fachperson außerhalb der ARGE sieht hier eine Straftat, der eine rät mir, den Vermieter zur Kasse zu bitten, der andere sagt, ich soll die Polizei anrufen und wieder einer sagt, ich soll mir beim Amtsgericht eine einstweilige Verfügung besorgen. Was wäre am Besten?

3) Bis ich wieder Zugang zu meiner Wohnung habe, werde ich in der BG meiner Freundin mit dazu gerechnet. Ist das so richtig oder kann (muss) man da auch etwas ändern? Schließlich wird dadurch ihre Miete auch nur zum Teil bezahlt und der Alleinerziehendenmehrbedarf geht auch flöten.

4) Für den Fall, dass eine Klage in Punkt 1 nicht hilft, habe ich mich bereits beim Amt für Soziales und Wohnen - Zweigstelle Mietschulden erkundigt. Diese brauchen jedoch Einkommensnachweise von mir. Da mein Weiterbewilligungsantrag jedoch noch in Bearbeitung ist, kann ich diesbezüglich nichts nachweisen. Was kann man hier also tun?


Danke schonmal in voraus an alle, die mir helfen können.
K.Roxxxxx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2011, 19:18   #2
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: BAföG-Nachzahlung, Einstellung der Leistungen und fristlose Kündigung meiner Wohn

Ich glaube, du nimmst Dir ganz schnell einen Rechtsanwalt oder sogar zwei. Einen Für die Sache mit der Arge und einen der mietrecht vertraut ist.

Also Montag zum Amtsgericht und einen 'Beratungsschein besorgen.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2011, 23:51   #3
Mario Nette->Emailproblem
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Standard AW: BAföG-Nachzahlung, Einstellung der Leistungen und fristlose Kündigung meiner Wohn

Um die Klärung zu vereinfachen, benötigst du mindestens ein Dokument, welches bestätigt, dass du die Schule abgebrochen hast. Sinnvoll wäre tatsächlich auch ein weiteres Dokument der BAföG-Stelle, in welchem mitgeteilt wird, dass du kein Leistungsnehmer bist.

Ansonsten kann ich mich dem Rat meines Vorredners nur anschließen.

Deine Freundin, das ist die nächst Baustelle, soll unbedingt dem Bescheid widersprechen, in dem man dich mit aufgenommen hat. Un sie soll darauf hinweisen, dass sie für dich nicht einsteht. Weiß die ARGE nicht, dass es deine Freundin ist, solltest du besser stets von deiner Bekannten reden.

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
Mario Nette ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2011, 00:17   #4
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: BAföG-Nachzahlung, Einstellung der Leistungen und fristlose Kündigung meiner Wohn

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
Um die Klärung zu vereinfachen, benötigst du mindestens ein Dokument, welches bestätigt, dass du die Schule abgebrochen hast.
Wäre da nicht eine Schulbescheinigung das einfachste?

Und: Widerspruchsfrist versäumt... kein Problem... Überprüfungsantrag stellen - und gegen den dann kommenden Bescheid Widerspruch und Klage.
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Alt 22.01.2011, 14:23   #5
K.Roxxxxx->Emailproblem
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K.Roxxxxx
Standard AW: BAföG-Nachzahlung, Einstellung der Leistungen und fristlose Kündigung meiner Wohn

Erstmal danke für die schnellen Antworten gestern Abend. Leider habe ich mit dem ganzen Juristenkram noch keinerlei Erfahrung.
Zitat von Martin Behrsing
Also Montag zum Amtsgericht und einen 'Beratungsschein besorgen.
Wie komme ich an den Beratungsschein? Brauch ich dafür irgendwelche Papiere? Die meisten relevanten Papiere sind noch in meiner Wohnung, in die ich nicht rein komme. Und was mache ich dann mit dem Schein, wenn ich ihn habe?

Zitat von Mario Nette
Um die Klärung zu vereinfachen, benötigst du mindestens ein Dokument, welches bestätigt, dass du die Schule abgebrochen hast.
Ich denke nicht, das mich ein solches Dokument weiter bringt. Ich höre meine Sachbearbeiterin schon schimpfen: "Du kannst dich doch auch an einer anderen Schule angemeldet haben, um einen Anspruch auf BAföG zu bekommen." Wenn es nach ihr ginge, müsste ich eine Bescheinigung aus allen Schulen NRWs haben, dass ich dort kein Schüler bin.

Zitat von Mario Nette
Sinnvoll wäre tatsächlich auch ein weiteres Dokument der BAföG-Stelle, in welchem mitgeteilt wird, dass du kein Leistungsnehmer bist.
Ich habe bereits auf der BAföG-Stelle nach einem solchen Dokument gefragt. Jedoch wurde mir nur der Bewilligungsbescheid ausgedruckt und oben auf der Seite handschriftlich geschrieben, dass ich derzeit kein BAföG beziehe. Schließlich rechnet die BAföG-Stelle immer in ganzen Monaten (ein Antrag, der erst am 26. Februar gestellt wurde, zählt noch für den ganzen Februar).

Zitat von Kiwi
Und: Widerspruchsfrist versäumt... kein Problem... Überprüfungsantrag stellen - und gegen den dann kommenden Bescheid Widerspruch und Klage.
Wo stelle ich diesen Überprüfungsantrag? Kann mir nicht vorstellen, dass ich einen Antrag bei der ARGE stellen soll, damit sie sich selbst überprüfen. Eine Krähe hackt schließlich der Anderen kein Auge aus. Und welche Papiere brauche ich dafür? Auch an den Aufhebungsbescheid komme ich derzeit nicht ran.
K.Roxxxxx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2011, 15:02   #6
Kikaka
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Standard AW: BAföG-Nachzahlung, Einstellung der Leistungen und fristlose Kündigung meiner Wohn

Dann lies mal hier :
Aussperrung durch den Vermieter - Ein schnellerer Weg als die Räumungsklage? | Rechtsanwalt News

-Wehre Dich ! Montag sofort zum Gericht zu einem Rechtspfleger, (Abteilung Beratungshilfe ) der hilft Dir hoffentlich weiter.
-Auch einen Beratungshilfeschein kannst Du dort verlangen, allerdings brauchst Du Deinen Bewilligungsbescheid, aber Du hast wohl keinen, und Deinen Personalausweis mitnehmen.Wenn Du einen Schein hast, mache einen Termin bei einem Fachanwalt für Sozialrecht .
- Oder geh wegen der Aussperrung sofort zu einem Anwalt
Kikaka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2011, 15:06   #7
Sprotte
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Standard AW: BAföG-Nachzahlung, Einstellung der Leistungen und fristlose Kündigung meiner Wohn

Zitat:
Natürlich wurde seit November auch keine Miete mehr von der ARGE gezahlt, erhielt ende November bereits die erste Mahnung, am 27. Dezember als nachträgliches "Weihnachtsgeschenk" sogar die fristlose Kündigung zum 04.01.2011 vom Vermieter. Ausgerechnet an dem besagten 04.01.2011 soll angeblich in meiner Wohnung die Klospülung undicht gewesen sein (ich war leider nicht zu Hause) und der Vermieter hat die Gelegenheit genutzt, dort eine andere Tür (die zuvor zwischen meine Diele und Küche hing) einzubauen. Weder eine Schlüsselübergabe, noch eine Räumungsklage fand statt.
Als ich den Vermieter einen Tag später darauf ansprach, meinte er unter anderem, er braucht meinen Schlüssel, um das alte Schloss in die neue Tür einzubauen und er hätte ja eh so ein Zurückbehaltungsrecht, also darf die Wohnung mitsamt Möbel einkassieren, bis die Mietschulden zurückbezahlt sind. Ich sollte also erst nachweisen, dass die Miete kommt, damit ich wieder in meine Wohnung darf. In der Not bin ich nun vorübergehend bei meiner Freundin (3 Häuser weiter, selber Vermieter) untergekommen. Auf den Rat des Mieterschutzbundes hin soll ich den Vermieter für entstandene Unterbringungskosten (oder so ähnlich) während der Reparatur (das Einbauen des neuen Schlüssels) zur Kasse bitten.
Dein Vermieter spielt hier auf das Vermieterpfandrecht an.Das beinhaltet aber nicht,das er die Wohnung kassieren darf.

Zitat:
Der Vermieter darf nicht, ohne ein vorher bei einem Gericht erwirkten Urteil, die Wohnung des Mieters räumen oder betreten. Der BGH hatte hierzu entschieden[4], dass der Vermieter im Rahmen seiner Obhutspflicht vor der Räumung eine Bestandsliste erstellen muss, in der er alle gepfändeten Gegenstände erfasst und bewertet. Unterlässt er es, kann der Mieter später Schadensersatz für nicht mehr vorhandene oder beschädigte Sachen verlangen. Der Vermieter ist dann beweispflichtig, dass die Sachen weniger Wert haben (hatten) oder nicht durch ihn beschädigt wurden. Verletzt der Vermieter diese Obhutspflichten, begeht er verbotene Selbsthilfe (§§ 229, § 231 BGB). Damit stützt der BGH ein Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe[5], das bereits festgestellt hatte, dass das Auswechseln von Türschlössern der vermieteten Wohnung durch den Vermieter unzulässig ist.
Alles lesen : Klick

Ich würde genau das tun,was Martin dir rät : Sofort zum Amtsgericht,Beratungsschein besorgen und ab zum Anwalt.
Sprotte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2011, 15:34   #8
Knoedels->Emailproblem
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Knoedels Knoedels Knoedels
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Solange noch kein Räumungstitel vorliegt ist es immernoch DEINE Wohnung.
ICH würde zur Polizei gehen, der mitteilen das dein Vermieter dich ausgesperrt hat und das du Strafanzeige gegen ihn stellst. Meldebescheinigung holen das du dort wohnst, Schlüsseldienst holen, Wohnung öffnen lassen. Dem Schlüsseldienst den Mietvertrag zeigen das alles seine Ordnung hat. Quittung aufbewahren über die Kosten und dem Vermieter in Rechnung stellen. Anwalt aufsuchen und zwar schnellstens.
Rest wie die anderen schon schrieben.
Hauptsache du kommst wieder in deine Wohnung und an deine Sachen.
Viel Glück
lg
__

Stelle dich gut mit deinen Kindern -
sie suchen später mal dein Altersheim aus
Knoedels ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2011, 02:30   #9
kleindieter
 
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kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
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Zusatz
Mit Polizei und Schlüsseldienst würde ich das Schloss aufbrechen und durch ein neues ersetzen lassen. Es zahlt: Vermieter.

Wo Du aktuell nächtigst ist für SB unerheblich. Wichtig ist der gewöhnliche Aufenthaltsort. Das ist immer noch die eigene Wohnung.

Das Mindeste was dem Vermieter blüht, ist verbotene Eigenmacht. Evtl. zzgl. SAchbescghädigung und auch Betrug. Hausfriendsbruch kann man auch erklennen. Vermieter ist halt "nur" Eigentümer(vertreter).
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2011, 04:36   #10
gast_
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Und wie soll er den Schlüsseldienst bezahlen? Der verlangt doch Barzahlung...
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Alt 23.01.2011, 04:40   #11
gast_
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Zitat von K.Roxxxxx Beitrag anzeigen

Wo stelle ich diesen Überprüfungsantrag? Kann mir nicht vorstellen, dass ich einen Antrag bei der ARGE stellen soll, damit sie sich selbst überprüfen. Eine Krähe hackt schließlich der Anderen kein Auge aus. Und welche Papiere brauche ich dafür? Auch an den Aufhebungsbescheid komme ich derzeit nicht ran.
Den Überprüfungsantrag stellst bei der ARGE.

Doch, auch der kann dazu führen, daß die ihre Entscheidung überdenken oder Fehler berichtigen.

Es geht aber auch nicht unbedingt nur darum, daß die dir aufgrund des Überprüfungsantrags recht geben, sondern darum, daß man gegen den Ablehnungsbescheid dann Widerspruch einlegen kann und das die Voraussetzung ist, wennn er nichts fruchtet, um Klage einreichen zu können.
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
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