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Start > > > -> Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 01.01.2011, 22:37   #1
Elisabet->Emailproblem
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Beiträge: 11
Elisabet
Standard Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Guten Abend,

ein etwas sperriger Titel. Kurz zum Sachverhalt: Ich wohne mit meinem 8-jährigen Sohn in einer 2ZKB mit ca. 56m², bin außerdem TZ berufstätig. Seit längerem schon möchte ich gern unsere Wohnsituation verbessern, doch mache ich immer unterwegs schlapp, da ich nicht davon ausgehe, das mit einer größere Wohnung genehmigt wird. Auch liest man viel Widersprüchliches im Zusammenhang mit AE von "2 Personen sind 2 Personen!" bis hin zu 10%, 10m², 15m² etc. usw.

Ein kurzes Telefonat mit der SB ergab schon, das für uns bis zu 72m² angemessen wären (im entsprechenden Mietkostenrahmen) aber keine Notwendigkeit bestünde. D.h. ich müßte neben Umzug, Renovierungskosten, Kaution etc. noch monatlich die Mehrkosten im Vergleich zu unserer jetzigen Wohnung bezahlen. Das wäre hier min. 140 bis 200,- Euro im ungünstigsten Fall. Da das einfach nicht schaffen ist, habe ich passend zu guten Vorsätzen im neuen Jahr vorgenommen jetzt mal loszumarschieren und einen Antrag auf eine grundsätzliche Überprüfung zu stellen.

Hier mal mein vorläufiges Schreiben:

Sehr geehrte ----.

bezugnehmend auf unser Telefonat vom xx.xx.09 möchte ich Sie hiermit bitten die Notwendigkeit eines Umzugs unserer Bedarfsgemeinschaft zu prüfen.

Im Vergleich zum Zeitpunkt unseres Einzugs (November 2003), in der sich meine Sohn noch im Kleinkindalter befand, haben sich folgende Lebensumstände geändert: Mein inzwischen 8-jähriger Sohn besucht seit August 2009 die nahegelegene Grundschule, so dass ein weiterer Raumbedarf in Bezug auf Schulmaterialien und Arbeitsplatz erforderlich ist. Die ohnehin nur zeitweise angebotene Hausaufgabenbetreuung (Ganztagsschule 2/5 Tagen die Woche) ist für meinen Sohn nur bedingt geeignet, da zwischenzeitlich ein ADS bei ihm diagnostiziert wurde, so dass ein besonderer Lernbedarf- und Aufsicht bei ihm nötig ist. Eine günstigere Aufteilung der Wohnfläche ist grundsätzlich nicht gegeben, da Wohnzimmer und Küche ineinander übergehen. Eine zeitweise Trennung der Wohnräume ist somit nicht möglich, ein Problem das aufgrund der beschriebenen Änderung der Lebensumstände nun erschwerend hinzu kommt. Außerdem ist es uns nicht möglich günstigeren Wohnraum in anderen Ortsteilen der Stadt XYZ zu beziehen, da meine Berufstätigkeit unmittelbar von der zusätzlichen Kinderbetreuung meiner Eltern abhängig ist, die sowohl von unserem jetzigen Wohnort, wie auch der Grundschule meines Sohnes fußläufig zu erreichen sind und deren Wohnung auf meinen Arbeitsweg liegt.

Ich halte es daher für dringend erforderlich eine Wohnung mit einem zusätzlichen (Schlaf-)Zimmer zu beziehen, da wir mittlerweile an die Grenzen des Möglichen gestoßen sind.

Teilen Sie mit bitte mit, welche KDU-Richtlinien für Alleinerziehende aktuell im Landkreis verbindlich sind und inwiefern eine Kostenübernahme möglich ist.

MfG

Elisbet ---

Es geht mir einfach darum das ich schon vorher den "Kampf" aufnehmen will, da wenn ich eine Wohnung hier finde, ich mich nicht noch monatelang mit der ARGE rumkloppen kann. Im Moment ist z.B. wieder eine Wohnung genau gegenüber frei, aber schon zum 01.02. beziehbar.
Die 72m² für AE mit einem Kind beziehen sich auf ein Urteil des BSG, ich weiß aber leider nicht genau welches, ich denke von 2008. Könnte mir da jemand helfen? Und gilt dieses überhaupt noch?
Die ärztliche Bestätigung des ADS bekomme ich Ende Januar, ich könnte auch versuchen darüber eine GdB bzw. eine Pflegestufe zu erreichen (ja, unglaublich, aber wahr), im Notfall hole ich auch das Jugendamt mit ins Boot. Ich bin zu allem bereit!
Aber für ein wenig Starthilfe wäre ich sehr dankbar (nach der sehr wahrscheinlichen Ablehnung wird sowieso ein Anwalt eingeschaltet werden müssen)

Edit: Ich möchte darum bitten, davon abzusehen mir Geschichte zu erzählen, wie man damals zu 4 in einem Zimmer lebte etc. usw. Ich strebe eine Einzelfallentscheidung an, und diese Begründungen kenne ich bereits.
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Alt 01.01.2011, 22:50   #2
doggysfee78
Gast
 
Beiträge: n/a
Ausrufezeichen AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Ich denke Dass Du da schon den richtigen Weg eingeschlagen hast,-nur da die Argen dazu neigen Ihre eigenen Gesetze zu machen könnte es vielleicht mitdem Zeitpklan nicht hinhauen zum 01.02.2011 !Ich gebe Dir nur dazu den Tipp wenn allles eingereicht ist da ständig in gewissen Tagesabständen anzurufen um so auf die Dringlichkeit der bearbeitung aufmerksam zu machen ,,damit Du auch Deinen Zeitplan einhalten kannst notfalls reiche doch einen Fotokopie des online Alg rechners ein dasss hilft als Begründung von dem was Dir wirklich zusteht!
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Alt 01.01.2011, 22:54   #3
Erolena
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Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Zitat:
Zitat:
Teilen Sie mit bitte mit, welche KDU-Richtlinien für Alleinerziehende aktuell im Landkreis verbindlich sind und inwiefern eine Kostenübernahme möglich ist.
Such mal hier eure KdU-Richtlinie. Darin ist oftmals geregelt, welche Vergünstigungen für Alleinerziehende gewährt werden.
Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Bei uns steht drin, dass ein Alleinerziehenden-Haushalt Anspruch auf die Kosten der Unterkunft für die nächsthöhere HH-Gruppe hat.
D.h. Mutter und Kind fallen nicht unter 2-Personen-Haushalt sondern es gelten die Größe und Mietgrenzen für einen 3-P-HH.
Aber das ist in jedem Kreis anders geregelt.
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Alt 01.01.2011, 22:54   #4
Koelschejong
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Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Wohnungsgrößen wie auch angemessene Mieten sind weitgehend Sache der Kommunen. 72 m² dürften aber für 2 Personen auf jeden Fall sehr "üppig" sein. Geh mal lieber von maximal 65 m² aus.

Umzugsnotwendigkeit - ich würde dieses Schreiben derzeit noch nicht absenden. Versuch "Unterstützung" für die Umzugsnotwendigkeit zu bekommen - Kinderarzt, Lehrer etc. die bestätigen können, dass eine etwas großzügigere Wohnung gerade bei ADS notwendig ist. Versuch das zu bekommen, und dann geh ran an die ARGE.
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
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Alt 01.01.2011, 23:51   #5
hellucifer
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hellucifer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Eine Kunst ist es, einen Antrag bei der Arge durchzubringen. Die andere Kunst ist es, überhaupt eine Wohnung zu finden. (Es wird einfacher sein für Dich, jetzt (wo es ein konkretes Angebot gibt) umzuziehen in eine größere Wohnung, als umgekehrt von einer größeren Wohnung umzuziehen in eine kleinere.

Ich würde an deiner Stelle nicht lange fackeln. Lege der Arge den noch nicht unterschriebenen Mietvertrag zur Entscheidung vor und setze eine Frist zur Bearbeitung deines Antrages. Weise darauf hin, dass du den Mietvertrag auf jeden Fall unterzeichnen wirst, jedoch frühestens nach Ablauf der gesetzten Frist.

Die Arge wird dann natürlich Zicken machen. Aber wenn es keinen günstigeren Wohnraum gibt, der sowohl angemessen als auch zumutbar ist, so hat die Arge die tatsächlichen Kosten der Unterkunft spätestens nach sechs Monaten zu tragen, wenn eine Senkung der KdU nicht möglich ist. (Etwas anderes würde bedeuten, dass du über den Zeitraum von sechs Monaten hinaus einen Teil der KdU aus dem Regelsatz bestreiten müsstest, und das ist weder zu Deinem Wohl noch zum Wohle deines Kindes. Mit dem Grundgesetz wäre das nicht vereinbar.)

Eine 56 Quadratmeter große 2ZKB für zwei Personen, davon eine Schüler und die andere alleinerziehende und berufstätige Mutter, die zum Teil sogar noch zu Hause arbeitet, ist unzumutbar.

Bei der Hartnäckigkeit und Sturheit von Argen, Ihre Angemessenheitskriterien durchzusetzen, hilft nur, die Stirn zu bieten.

Die dauerhafte Unterschreitung des soziokulturellen Existenzminimums ist nicht hinnehmbar. Auf eine Wohnung, die kleiner als 60 qm ist, musst du dich nicht verweisen lassen.
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Alt 02.01.2011, 08:26   #6
Kikaka
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Kikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka Enagagiert
Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

- Sofort Anwalt hinzuziehen. Da die Arge erfahrungsgemäß ablehnend entscheiden wird sollten alle Hebel auf EA beim SG vorbereitet werden. Beim Klageweg droht ein nicht verkraftbare Aushungerungsphase. .......Keine Umzugsübernahme,keine Kaution, 200 Euro Abzug von der Regelleistung .. es droht ein finanzielles Desaster...
- Das Ziel mit Umzug 01.02. ist so nicht umsetzbar, zu viele Risiken. Wenn EA abgelehnt wird ist der Supergau da...
- Erst in Ruhe den Anspruch über EA klären, keinesfalls Harakiri...
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Alt 02.01.2011, 10:55   #7
Elisabet->Emailproblem
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Elisabet
Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Erstmal Danke für die Antworten . Hier herrscht ja noch Kampfgeist .

@Erolena
Ja, bei uns ist es auch so, das AE dann mit einer fiktiven Person gezählt werden, das wären dann bei uns 72m².

Ich werde nächste Woche mal beim JA anrufen und fragen ob man da Hilfe erwarten kann und schonmal einen Fachanwalt rauspicken. Ob ein Umzug notwendig ist, die Entscheidung kann ich wohl nicht der ARGE überlassen. Den Kinderpsychiater sehe ich übernächste Woche, auch den werde ich interviewen, wie das ist mit winzigkleinen Lebensraum usw..

Die Wohnung gegenüber war nur ein Beispiel, bis letzte Woche war sogar eine günstigere und sicherlich hochwertigere frei, nur sind das dann immer Wohnungen die man sich durch die Lappen gehen läßt. Und ich hab einfach Angst, das wenn ich meinen Job verliere (möglich ist alles) wir dann plötzlich 140,- Euro unter dem RL liege. Dann wäre wieder ein Umzug fällig . Geht einfach nicht.
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Alt 02.01.2011, 12:00   #8
*kampfpaar*radikal.A
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*kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A
Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Vielleicht noch ergänzend:

Koelschejong verwendete bereits das Wort "notwendig" in Bezug auf eine neue Wohnung.

Wenn Du es schaffst, Euren Kinderpsychiater zu einer entsprechenden Bescheinigung zu animieren - habt Ihr bereits gewonnen ...

Es sollte jedoch der Charakter der Notwendigkeit ersichtlich sein:
"Es ist erforderlich / dringend erforderlich / notwendig (oder wie auch immer), daß der Patient xyz gemäß seines Krankheitsbildes ein eigenes Zimmer "ausreichender Größe" hat, um dem Krankheitsverlauf entgegenzuwirken, usw. oder ähnlich."

Eine Bescheinigung im Sinne:
"... es wäre besser, wenn ..." - ist da logischerweise nicht das Gelbe vom Ei.

Sollte die ARGe bei der Herausgabe ihrer KdU-Richtlinien bockig sein, verweise auf das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) vom 05.09.2005 (selbst Anwälte übersehen hier oft den Nutzen) nebst §§ 13, 14, 15, 16 Satz 3, 17 Abs. 1 Satz 3 SGB I ... zur Durchsetzung Eurer Interessen.

.
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____________
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__________ >
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Yep, jo, jau, so is das halt.
Was bei UNS dem
HERRSCHAFTSVERHÄLTNIS
))))))entgegenschallt((((((
is das
*kampfpaar*
Hand in Hand
in der:

*Aktion sozialer Widerstand*

Eigenwerbung muß sein
*kampfpaar*radikal.A ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2011, 12:21   #9
oxmoxhase
Gast
 
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Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Wohnungsgrößen wie auch angemessene Mieten sind weitgehend Sache der Kommunen. 72 m² dürften aber für 2 Personen auf jeden Fall sehr "üppig" sein. Geh mal lieber von maximal 65 m² aus.

Umzugsnotwendigkeit - ich würde dieses Schreiben derzeit noch nicht absenden. Versuch "Unterstützung" für die Umzugsnotwendigkeit zu bekommen - Kinderarzt, Lehrer etc. die bestätigen können, dass eine etwas großzügigere Wohnung gerade bei ADS notwendig ist. Versuch das zu bekommen, und dann geh ran an die ARGE.
Hilfreich ist auch das Jugendamt ins Boot zu holen. Die üben meist ein wenig Druck auf die Arge aus.
Frag mal bei den Wohngenossenschaften nach geeigneten Wohnungen. Die wissen meist was dir zusteht, denn sie haben viele ALG2-Empfänger und somit meist auch eine Liste mit den KDU.
Ich drücke euch beiden die Daumen für einen schnellen und reibungslosen Umzug.
Achso, soweit ich weiß, steht dir sogar ein Schlafzimmer zu und deinem Sohn auch. Niemand kann verlangen das du in der Wohnküche schläfst.

Die Wohnungsgröße ist nicht so wichtig, solange die Miete angemessen ist.
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Alt 02.01.2011, 20:10   #10
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Anderer Ansatz
Auch Mutter braucht ein Zimmer für sich.
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2011, 03:13   #11
Erolena
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Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Zitat Elisabet:
Zitat:
Ja, bei uns ist es auch so, das AE dann mit einer fiktiven Person gezählt werden, das wären dann bei uns 72m².
Damit ist doch die Notwendigkeit gegeben laut örtlicher Richtlinie.
Denn ihr zählt als 3-Personen-Haushalt.
Und dem stehen eben drei und nicht zwei Zimmer zu.
So simpel würde ich da erstmal herangehen.
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Alt 03.01.2011, 08:33   #12
Koelschejong
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Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Zitat von hellucifer Beitrag anzeigen
Eine Kunst ist es, einen Antrag bei der Arge durchzubringen. Die andere Kunst ist es, überhaupt eine Wohnung zu finden. (Es wird einfacher sein für Dich, jetzt (wo es ein konkretes Angebot gibt) umzuziehen in eine größere Wohnung, als umgekehrt von einer größeren Wohnung umzuziehen in eine kleinere.

Ich würde an deiner Stelle nicht lange fackeln. Lege der Arge den noch nicht unterschriebenen Mietvertrag zur Entscheidung vor und setze eine Frist zur Bearbeitung deines Antrages. Weise darauf hin, dass du den Mietvertrag auf jeden Fall unterzeichnen wirst, jedoch frühestens nach Ablauf der gesetzten Frist.

Die Arge wird dann natürlich Zicken machen. Aber wenn es keinen günstigeren Wohnraum gibt, der sowohl angemessen als auch zumutbar ist, so hat die Arge die tatsächlichen Kosten der Unterkunft spätestens nach sechs Monaten zu tragen, wenn eine Senkung der KdU nicht möglich ist. (Etwas anderes würde bedeuten, dass du über den Zeitraum von sechs Monaten hinaus einen Teil der KdU aus dem Regelsatz bestreiten müsstest, und das ist weder zu Deinem Wohl noch zum Wohle deines Kindes. Mit dem Grundgesetz wäre das nicht vereinbar.)

Eine 56 Quadratmeter große 2ZKB für zwei Personen, davon eine Schüler und die andere alleinerziehende und berufstätige Mutter, die zum Teil sogar noch zu Hause arbeitet, ist unzumutbar.

Bei der Hartnäckigkeit und Sturheit von Argen, Ihre Angemessenheitskriterien durchzusetzen, hilft nur, die Stirn zu bieten.

Die dauerhafte Unterschreitung des soziokulturellen Existenzminimums ist nicht hinnehmbar. Auf eine Wohnung, die kleiner als 60 qm ist, musst du dich nicht verweisen lassen.
Was Du hier schreibst, ist für Elisabet gefährlicher Unsinn. Eine Wohnung von 56 m² ist keineswegs unzumutbar (falls Du anderer Ansicht bist, begründe das mal mit Nennung der Rechtsvorschriften). Einfach umziehen, weil man ein besseres Angebot hat - super, geht natürlich aber auf allen Kosten bleibt Elisabet sitzen. Bitte, wenn Du Ratsuchende hier in die Sch... reiten willst, dann schreib weiter solchen Unfug - hilfreich ist das aber nicht.
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Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2011, 01:34   #13
hellucifer
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hellucifer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Was Du hier schreibst, ist für Elisabet gefährlicher Unsinn. Eine Wohnung von 56 m² ist keineswegs unzumutbar (falls Du anderer Ansicht bist, begründe das mal mit Nennung der Rechtsvorschriften). Einfach umziehen, weil man ein besseres Angebot hat - super, geht natürlich aber auf allen Kosten bleibt Elisabet sitzen. Bitte, wenn Du Ratsuchende hier in die Sch... reiten willst, dann schreib weiter solchen Unfug - hilfreich ist das aber nicht.
Ich kann hier keine Rechtsvorschrift nennen. Bei zwei Personen sind 60 qm angemessen. - Jedoch muss man hinterfragen. Was sind das für zwei Personen? Sind das zwei Partner? Oder sind es Mutter und Kind? Und überhaupt, ist die Frage der Unterkunft nicht eine solche im relativ rechtsfreien Raum? Meines Erachtens geht es völlig an den Bedürfnissen von Mutter und Kind vorbei, diesen nur zwei Zimmer zuzugestehen. In einer solchen Unterkunft kann ein Kind nicht gedeihen, und sich die Mutter nicht entfalten. Aber wie auch um die Frage der Bemessung des Regelsatzes, sollte sich das Bundesverfassungsgericht auch hier einmal zu äußern!

Auch mit der Frage, ob es verfassungsgemäß wäre, eine Bedarfsgemeinschaft länger als sechs Monate die erhöhten Kosten der Unterkunft aus dem Regelsatz bestreiten zu lassen, obwohl es nachweislich keine günstigeren und angemessenen Unterkünfte gibt.

Aber natürlich, man kann natürlich alles so hinnehmen, wie es ist, und sich mit dem Status Quo abfinden. Das nützt zwar dem Steuerzahler, aber die Mutter und das Kind haben das Nachsehen.
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Alt 08.01.2011, 01:51   #14
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Elisabet
Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Ich hätte jetzt noch eine Frage bzgl. des 2. Teils meines Problems: Die angemessene KDU.
Ich hab die Woche mit dem zuständigen SB gesprochen, mit meiner Wohnungsgesellschaft usw. Das 1. Telefonat war schon ein Highlight, bei der Frage wie hoch die KDU (KM+NK) sein könnten kam eine Zahl hervor, die man auf den freien Wohnungsmarkt nie und never schafft.
Naja, dachte ich, bist du halt zu anspruchsvoll. Schaust mal was die vergammelten Miethaibutzen kosten. Denkste, selbst mit BJ 72 (und da ist die KDU sicherlich niedriger), winzigen 62m² etc. - immer noch zu teuer.
Naja, dachte ich, bist du halt zu anspruchsvoll . Schaust mal was in anderen Ortsteilen theoretisch zu bekommen ist, theoretisch deshalb weil hier Schule, Großeltern usw. sind. Auch da: Tote Hose oder min. 30-40 Euro drüber. Nicht zuletzt, weil die Wohnungen meist zu groß sind, aber was soll ich denn da machen.
Das Telefonat mit der Wohnungsbaugesellschaft war auch nicht erfreulich. Wie erwartet 3ZKB nichts zu wollen.
Tja, jetzt steht ich blöd da. Das Problem ist ja das die Wohnung angemessen sein muss. D.h. selbst wenn ich sage, 50,- Euro übernehme ich selbst, bekomme ich weiterhin nur die Mietkosten für meine jetzige Wohnung erstattet.

Kann ich davon ausgehen das ich hier einen 2. Kriegsschauplatz mit der Arge eröffnen muss? Ich weiß beim besten Willen nicht wo die ihre Zahlen herbekommen. Es ist nunmal Fakt das sozialer Wohnungsbau hier dicht ist, bzw. selbst die Wohnungen wären mit 80m² zu groß, d.h. vermutlich zu teuer.
Jetzt will ich mal alle 2 Wochen immo24, die örtliche Tageszeitung und Käseblättchen ausdrucken, damit belegbar ist, das diese Preise einfach nicht zu schaffen ist.
Das ist einfach nur Krampf...
Elisabet ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2011, 04:32   #15
ArNoN
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ArNoN ArNoN ArNoN
Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Zitat von Elisabet Beitrag anzeigen
Ich hab die Woche mit dem zuständigen SB gesprochen, mit meiner Wohnungsgesellschaft usw. Das 1. Telefonat war schon ein Highlight, bei der Frage wie hoch die KDU (KM+NK) sein könnten kam eine Zahl hervor, die man auf den freien Wohnungsmarkt nie und never schafft.
lass' Dir die Zahlen schriftlich geben, bzw. noch besser: Reiche ein Angebot ein, was 'die' dann ablehnen - dann hast Du was in der Hand.
Zitat:
Das Telefonat mit der Wohnungsbaugesellschaft war auch nicht erfreulich. Wie erwartet 3ZKB nichts zu wollen.
och, 3 geht hier schon - 2 ist deutlich schwerer, wenn nicht gar unmoeglich - und 1-Zi-30m2? Aeh, sorry, nee... Im Tierschutz steht Tieren ja relativ schon mehr zu...
Zitat:
Das Problem ist ja das die Wohnung angemessen sein muss. D.h. selbst wenn ich sage, 50,- Euro übernehme ich selbst, bekomme ich weiterhin nur die Mietkosten für meine jetzige Wohnung erstattet.
auch, wenn Du in den Bereich einer anderen Arge ziehst?
Zitat:
Kann ich davon ausgehen das ich hier einen 2. Kriegsschauplatz mit der Arge eröffnen muss?
ja, definitiv!
Zitat:
Ich weiß beim besten Willen nicht wo die ihre Zahlen herbekommen.
stell' die Frage dochmal Deiner Arge - schriftlich, dann muessen die auch genauso beantworten...
Zitat:
Das ist einfach nur Krampf...
*mit-krampf* :/
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Alt 08.01.2011, 08:41   #16
Kikaka
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Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Zitat:
Jetzt will ich mal alle 2 Wochen immo24, die örtliche Tageszeitung und Käseblättchen ausdrucken, damit belegbar ist, das diese Preise einfach nicht zu schaffen ist.
- Eine Dokumentation Deiner vergeblichen Bemühungen ist ein unbedingtes Muß, auch die Telefonate mit der Wohnungsbaugesellschaft schriftlich dokumentieren.
-Ich bin in ähnlicher Situation und werde nach Rücksprache mit meinem Anwalt eine EA beim SG anstrengen,da muß eine solche Dokumentation unbedingt vorhanden sein. In meinem Falle waren sogar 2 Wohnungen dabei wo die Nettokaltmiete den Arge-Richtlinien entspricht, wo aber die Nebenkosten / Heizkosten,die von der Arge widerrechtlich gedeckelt sind, nicht von der Arge voll übernommen werden.
-Die Zielsetzung der Arge Dich mit solcher Strategie entweder auf die alte Miete einzufrieren, bzw. Abschläge von Deiner Regelleistung zu erreichen ist mittlerweile Standard -
Deine einzige Chance ist meines Erachtens : Du mußt eine Wohnung finden die keine schnelle Entscheidung fordert. Es macht keinen Sinn beim SG anzutreten wenn die Wohnung dann nach 4 Wochen anderweitig vermietet ist, dann wird eh alles eingestellt.

Geh zum Amtsgericht und besorge Dir einen Beratungsschein, ohne Anwalt werden sie Dich böse auflaufen lassen.
-Wenn Du nachgewiesenermaßen keine argekonforme Wohnung findest, wird ein versierter Anwalt sich auch nicht scheuen eine angeblich zu teure Wohnung durchzukämpfen.
-Aber : es gibt keine Erfolgsgarantie, deswegen Vorsicht. Reiche ein Mietangebot ein, den Bescheid dann zum Anwalt damit der mit seiner Arbeit anfangen kann.
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Alt 08.01.2011, 10:18   #17
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Elisabet
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@ArNon
Sobald ich das Attest habe, werde ich eine generelle Umzugserlaubnis beantragen, in der ich auch nochmal ausdrücklich darauf hinweise, genaue Zahlen mitgeteilt zu bekommen. Denn KM+NK hilft nicht viel. Ich hab gestern noch eine Wohnung (Miethai) gefunden die tatsächlich 4,- Euro drunter liegt. Allerdings wäre dann für 35,- Euro mehr (in WM) eine Wohnung frei die
a) 21(!) Jahre später gebaut wurde
b) 11m² mehr hat.
c) das die auch noch die besseren Sanitäranlagen hat mit Bad und Dusche erwähne ich garnicht erst, nicht das ich das bräuchte, aber man sieht: Vergleichsweise Top-Wohnung.
Die gewinnt eben durch niedrige Energiekosten, ist ja logo. Und ich kenn die alten Wohnungen da, weil ich früher als Kind mit meinen Eltern dort gewohnt habe: Die haben schon Anfang der 90er vor sich hin geschimmelt und alldieweil wird der Vermieter in der Presse durch den Kakao gezogen. Von den qm-Preis sind die trotzdem zu teuer, auch nach Arge-Maßstab.
Jeder normale Mensch wäre ein Schwachkopf würde er nicht eher die Neue nehmen. Der SB ist soweit eigentlich ganz freundlich, oder wie heißt es so schön: Jovial. Aber der druckst mir zuviel rum. Das Wörtlein Produkttheorie ist ihm entweder nicht geläufig oder er verhält sich dienstherrentsprechend und schweigt lieber still. Aber ich weiß ja - Bescheid
Umzug in ein andere Arge-Zone ist nicht möglich, da mein Sohn hier zu Grundschule geht und meine Eltern hier wohnen, ohne deren Zusatzbetreuung könnte ich die ganzen Schulferien garnicht stemmen. Ich arbeite ja noch TZ. Wir sind zwar an der Stadtgrenze und mit ÖPNV wäre es nicht weit. Aber das Viertel ist zum weglaufen, schön mit Messerstechereien, Drogenhandel usw. - Never zieh ich dahin, nicht mit einem kleinem Kind. Das Viertel hier ist wenigstens kein Ghetto.

@Kikaka
Danke für die Tips, ich werde das genau aufschreiben. Gottlob ist "unsere" Familien-RA-Gemeinschaft in Spuckweite, die übernehmen auch solche Fälle und bisher habe ich die als recht tough erlebt. Groß viel Zeit habe ich allerdings nicht, die Wohnungen sind hier in max. 2-3 Monaten weg, ich hoffe das reicht einfach. Aber ich drück dir ganz fest die Daumen . H4 ist einfach ein Besch* von hinten bis vorn, es wird die Quadratur des Kreises vom LE verlangt. Und das würde ich auch sagen, wenn ich nicht davon betroffen wäre.

Aber noch eine allgemeine Frage. Ich hab hier gestern noch durchgelesen. Ist es möglich in eine "unangemessene" Wohnung zu ziehen, die Umzugkosten usw. selbst zu tragen und man bekommt die WM einer angemessenen Wohnung und nicht die niedrigere der kleineren, alten?
Dafür braucht man die Erlaubnis der Arge, könnte man die bekommen wenn man nachweisen kann, das man die Mehrkosten selbst aus eigenem Einkommen tragen kann (wären ja nur 25-35 Euro)?
Weil ich war gestern schon am Überlegen ob ich ein paar Monate in eine Bruchbude gehe und dann in eine nach meinem Geschmack ziehe, dann müßte die ARGE ja die WM dieser Wohnung nehmen und ich pfeif auf die Erlaubnis. Hehe, übers Ohr hauen .
Daran sieht man mal wie schwachköpfig diese Regelungen sind, die einzigen die davon profitieren sind Umzugsunternehmen .
Elisabet ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2011, 10:38   #18
Kikaka
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Kikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka Enagagiert
Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Zitat:
Aber noch eine allgemeine Frage. Ich hab hier gestern noch durchgelesen. Ist es möglich in eine "unangemessene" Wohnung zu ziehen, die Umzugkosten usw. selbst zu tragen und man bekommt die WM einer angemessenen Wohnung und nicht die niedrigere der kleineren, alten?

Nein, die frieren Dich auf die alten Kosten ab
Dafür braucht man die Erlaubnis der Arge, könnte man die bekommen wenn man nachweisen kann, das man die Mehrkosten selbst aus eigenem Einkommen tragen kann (wären ja nur 25-35 Euro)?

-Ein möglicher Weg,natürlich ohne Umzugsübernahme ,ohne Kaution, aber gegen ein solches Konstrukt könnte man dann im Nachhinein klagen. Versuche es.
Weil ich war gestern schon am Überlegen ob ich ein paar Monate in eine Bruchbude gehe und dann in eine nach meinem Geschmack ziehe, dann müßte die ARGE ja die WM dieser Wohnung nehmen und ich pfeif auf die Erlaubnis. Hehe, übers Ohr hauen
- Du bekommst die alten Kosten weiterhin,das hilft nicht
-Für die Arge keine Veranlassung dann mehr zu bewilligen,
Kikaka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2011, 12:20   #19
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Elisabet
Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Warum? Ich bezahle jetzt 410 Euro. Die neue (doofe) Wohnung wäre angemessen mit 530 Euro und dann nehme ich die (mit Erlaubnis). Wenn ich dann nach ein paar Monaten in die eigentlich gewünschte Wohnung ziehe (565,-, ohne Erlaubnis), können die mir ja nicht nur die 410,- Euro zahlen. Also, 2 Umzüge, wenn man so will.
Es geht mir ja nur darum, das ich nicht die vollen Mehrkosten tragen will. Soviel kommt als Aufstocker nicht rum, aber ein Großteil der KDU trage ich ohnehin schon selbst. Spätestens nach einem halben Jahr hätten sich die Kosten für den 2. Umzug amortisiert. Und lieber wohne ich 3-4 Monate schlecht, als die nächsten 10 Jahre mit meinem bald pubertierenden Sohn aufeinanderzuhocken. Kaution ist sowieso mein Bier, weil die für die Wohnung hier ist noch voll von mir selbst gezahlt.
Elisabet ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2011, 02:17   #20
Erolena
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Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Du kannst für den Sohn die nötige Betreuung durch Großeltern usw. ins Feld führen, um in einem bestimmten Stadtteil wohnen zu bleiben.

Auch, sehr wichtig, dass er die Schule nicht wechseln muss mit seinen 8 Jahren.
Das würde ganz sicher seine Schulleistungen beeinträchtigen.
Und zu noch größeren Verhaltensproblemen führen.

Meiner Ansicht nach ist es möglich, so den Radius der Wohnungssuche einzuschränken.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2011, 05:45   #21
Kikaka
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Standard AW: Feststellung der Notwendigkeit eines Umzugs bei AE

Zitat:
...... Allerdings wäre dann für 35,- Euro mehr (in WM) eine Wohnung frei die
a) 21(!) Jahre später gebaut wurde
b) 11m² mehr hat.
c) das die auch noch die besseren Sanitäranlagen hat mit Bad und Dusche erwähne ich garnicht erst, nicht das ich das bräuchte, aber man sieht: Vergleichsweise Top-Wohnung.
Die gewinnt eben durch niedrige Energiekosten, ist ja logo. Und ich kenn die alten Wohnungen da, weil ich früher als Kind mit meinen Eltern dort gewohnt habe: Die haben schon Anfang der 90er vor sich hin geschimmelt und alldieweil wird der Vermieter in der Presse durch den Kakao gezogen. Von den qm-Preis sind die trotzdem zu teuer, auch nach Arge-Maßstab.
Jeder normale Mensch wäre ein Schwachkopf würde er nicht eher die Neue nehmen. Der SB ist soweit eigentlich ganz freundlich, oder wie heißt es so schön: Jovial. Aber der druckst mir zuviel rum. Das Wörtlein Produkttheorie ist ihm entweder nicht geläufig oder er verhält sich dienstherrentsprechend und schweigt lieber still. Aber ich weiß ja - Bescheid

-dann würde Ich doch jetzt handeln.. Meiner Meinung nach können die nicht mehr tun als Dir die 35 Euro Mehrbetrag anzulasten.
Jetzt 56 Qm + 11 qm = 67 qm, irgendwo gibt es für Alleinerziehende noch Anspruch auf Raumzuschlag, müßte noch mal geklärt werden, Ich denke über Klageweg mit allen Dich unterstützenden Fakten müßte der Eigenanteil rückholbar sein.

- Dieses Mietangebot jetzt sofort einreichen damit Fakten auf den Tisch kommen. Besser wäre aber gleich den Anwalt dranhängen.Den kannst Du nach negativem Bescheid über Beratungsschein sofort einspannen.
Kikaka ist offline   Mit Zitat antworten
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