Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > > -> Arge möchte 196,23€ erstattet haben

KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


Danke Danke:  9
Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 22.12.2010, 11:42   #1
Monique->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 07.12.2010
Beiträge: 30
Monique
Standard Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Hallo,

der heutige Gang zum Briefkasten hatte es in sich.

Ich habe vom JobCenter einen Anhörungsbogen nach § 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X) erhalten, und soll mich bis Anfang Januar dazu äussern.

Aus den Jahren 2008 und 2009, ging ein HK-Guthaben hervor, welches ich nicht angegeben habe. Der SB aus der Leistungsabteilung beabsichtigt den Betrag in Höhe von 196,23€ von der für mich maßgebenden Regelleistung nach § 43 SBG II in Höhe von 30 v. Hundert monatlich aufzurechnen. Ein Abzug v. 30 v. Hundert würde für die Dauer von 2 Monaten eine besondere Härte darstellen, da ich über 0€ Rücklagen verfüge! Ich würde der Leistungsabteilung nun gerne eine Ratenzahlung in Höhe von 10€/Monat anbieten, und wüsste gerne, ob das hier schon mal jemand erfolgreich durchbekommen hat? Wie formuliere ich das am besten?


Freue mich auf zahlreiche Wortmeldungen!



Liebe Grüße,

Monique
Monique ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2010, 11:47   #2
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

1.auf Anhöhrungsbogen muss nicht reagiert werden.

2. schrift.Widerspruch einlegen,erzeugt aufschiebende Wirkung

3.frohes Fest

.
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2010, 11:50   #3
Timmy.79
Gast
 
Beiträge: n/a
Info AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Zitat von Monique Beitrag anzeigen
Hallo,

der heutige Gang zum Briefkasten hatte es in sich.

Ich habe vom JobCenter einen Anhörungsbogen nach § 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X) erhalten, und soll mich bis Anfang Januar dazu äussern.

Aus den Jahren 2008 und 2009, ging ein HK-Guthaben hervor, welches ich nicht angegeben habe. Der SB aus der Leistungsabteilung beabsichtigt den Betrag in Höhe von 196,23€ von der für mich maßgebenden Regelleistung nach § 43 SBG II in Höhe von 30 v. Hundert monatlich aufzurechnen. Ein Abzug v. 30 v. Hundert würde für die Dauer von 2 Monaten eine besondere Härte darstellen, da ich über 0€ Rücklagen verfüge! Ich würde der Leistungsabteilung nun gerne eine Ratenzahlung in Höhe von 10€/Monat anbieten, und wüsste gerne, ob das hier schon mal jemand erfolgreich durchbekommen hat? Wie formuliere ich das am besten?


Freue mich auf zahlreiche Wortmeldungen!



Liebe Grüße,

Monique
Hallo Monique,

vielleicht hast Du Glück und brauchst gar nichts nachzuzahlen.

Schau mal hier *klick*
  Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2010, 12:27   #4
WillyV
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Vereinbare eine Ratenzahlung mit der du leben kannst, denn Betriebs(Heiz)kostenguthaben sind unverzüglich mitzuteilen.

Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Az.: L 19 B 127/09 AS, B.v. 5.05.2009, rechtskräftig

Bericht: LSG NRW: Mitteilungspflichten eines Beziehers von Arbeitslosengeld II bei Betriebskostenguthaben

Volltext: LSG NRW, Az.: L 19 B 127/09 AS, B.v. 25.05.2009, rechtskräftig

Legaldefinition von "unverzüglich": ohne schuldhaftes Zögern (§ 121 Abs. 1 Satz 1 BGB)

S.a.:
Nach § 60 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Ersten Buches Sozialgesetzbuch (SGB I) hat derjenige, der Sozialleistungen beantragt oder erhält, Änderungen in den Verhältnissen, die für die Leistung erheblich sind oder über die im Zusammenhang mit der Leistung Erklärungen abgegeben worden sind, unverzüglich mitzuteilen.
Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 60 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB I eine Änderung in den Verhältnissen, die für einen Anspruch auf eine laufende Leistung erheblich ist, nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig mitteilt (§ 63 Abs. 1 Nr. 6 SGB II).
Diese Ordnungswidrigkeit kann gemäß § 63 Abs. 2 SGB II in Verbindung mit § 17 Abs. 2 OWiG mit einer Geldbuße bis zu 2500,- EUR geahndet werden.
  Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2010, 13:00   #5
Koelschejong
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.06.2005
Beiträge: 5.213
Koelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong Enagagiert
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
1.auf Anhöhrungsbogen muss nicht reagiert werden.

2. schrift.Widerspruch einlegen,erzeugt aufschiebende Wirkung

3.frohes Fest

.
Auf was soll denn hier ein Widerspruch eingelegt werden und wo steht, dass der Widerspruch aufschiebende Wirkung entfaltet?

Sehr verwirrend, was Du hier unter Pkt. 2 schreibst, ich finde da nicht ein Körnchen Wahrheit, aber vielleicht hilfst Du mir blindem Huhn ja beim Picken?
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2010, 15:16   #6
Monique->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 07.12.2010
Beiträge: 30
Monique
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Hallo WillyV,

Mir war selbstverständlich klar, dass ich das Guthaben hätte melden müssen. Ich möchte mich gegenüber der Arge aber ungerne selber belasten, und kann das so also nicht direkt gestehen!
Muss ich mich zu dem Vorwurf grobfahrlässig gehandelt zu haben überhaupt äussern, oder reicht es, wenn ich der Arge mein Ratenzahlungsangebot unterbreite?

Sollte man mich jetzt auch noch zusätzlich durch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach § 63 Abs. 2 SGB II in Verbindung mit § 17 Abs. 2 OWiG schicken, dann kann ich mich direkt in der Küche erhängen! 2500€ kann ich in meiner derzeitigen Situation doch niemals zurückzahlen!



Viele Grüße,
Monique


Zitat von WillyV Beitrag anzeigen
Vereinbare eine Ratenzahlung mit der du leben kannst, denn Betriebs(Heiz)kostenguthaben sind unverzüglich mitzuteilen.

Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Az.: L 19 B 127/09 AS, B.v. 5.05.2009, rechtskräftig

Bericht: LSG NRW: Mitteilungspflichten eines Beziehers von Arbeitslosengeld II bei Betriebskostenguthaben

Volltext: LSG NRW, Az.: L 19 B 127/09 AS, B.v. 25.05.2009, rechtskräftig

Legaldefinition von "unverzüglich": ohne schuldhaftes Zögern (§ 121 Abs. 1 Satz 1 BGB)

S.a.:
Nach § 60 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Ersten Buches Sozialgesetzbuch (SGB I) hat derjenige, der Sozialleistungen beantragt oder erhält, Änderungen in den Verhältnissen, die für die Leistung erheblich sind oder über die im Zusammenhang mit der Leistung Erklärungen abgegeben worden sind, unverzüglich mitzuteilen.
Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 60 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB I eine Änderung in den Verhältnissen, die für einen Anspruch auf eine laufende Leistung erheblich ist, nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig mitteilt (§ 63 Abs. 1 Nr. 6 SGB II).
Diese Ordnungswidrigkeit kann gemäß § 63 Abs. 2 SGB II in Verbindung mit § 17 Abs. 2 OWiG mit einer Geldbuße bis zu 2500,- EUR geahndet werden.
Monique ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2010, 15:46   #7
Kalkulator->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 02.08.2008
Beiträge: 1.110
Kalkulator Kalkulator Kalkulator Kalkulator
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Zitat:
Sollte man mich jetzt auch noch zusätzlich durch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach § 63 Abs. 2 SGB II in Verbindung mit § 17 Abs. 2 OWiG schicken, dann kann ich mich direkt in der Küche erhängen! 2500€ kann ich in meiner derzeitigen Situation doch niemals zurückzahlen!
Das Verfahren muss eingeleitet werden, nur ganz so schlimm wird es nicht, mit unter 100 € Bußgeld inkl. Gebühren musst Du rechnen.

Wenn Du viel Glück hast, belässt man es bei einer Verwarnung. Dabei ist es angebracht, die 196,23 in einer Summe sofort zurückzuzahlen, auch das kann bei der Festlegung der Höhe des Bußgeldes eine Rolle spielen.
Kalkulator ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2010, 15:49   #8
esbe->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 22.12.2010
Beiträge: 803
esbe esbe esbe
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
1.auf Anhöhrungsbogen muss nicht reagiert werden.

2. schrift.Widerspruch einlegen,erzeugt aufschiebende Wirkung

.
1. das ist zwar richtig, hier ja aber wenig zielführend. Es wird ja offenbar nicht grundsätzlich die Rückforderung bestritten, es geht doch nur um die Raten, oder? Und da macht es ja Sinn, sich zu melden und eben die o.g. Argumente anzuführen ... keine Rücklagen, daher kleinere Raten. (evtl Nachweise wie Kontoauszüge beilegen als Beleg, dass keine Rücklagen da sind).
Die Mitwirkung hinsichtlich der Rückzahlung wirkt sich auf positiv auf das OWIG-Verfahren aus.

2. Gegen eine Anhörung kan man keinen Widerspruch einlegen. Wenn, dann erst gegen den Bescheid.
esbe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2010, 17:29   #9
WillyV
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Streue dir Asche aufs Haupt. Du hast es nicht gewusst.
Versuche halt, mit Blick auf das BVerG-Urteil vom 09. Februar, die Raten auszuhandeln.

Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass Bußgelder zwischen 30,00 und 70,00 EUR angedroht werden.
Das bearbeitet aber nicht die ARGE, sondern deren "Inkasso-Stelle".
Und, wenn die Ratenzahlung bereits läuft, belässt man es mit einer Verwarnung (§ 56 Abs. 1 OWIG), wie @Kalkulator bereits schrieb. Hin und wieder wird auch eingestellt.
  Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2010, 17:49   #10
redfly
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von redfly
 
Registriert seit: 07.06.2007
Ort: NRW Essen
Beiträge: 3.565
redfly redfly redfly redfly
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Eine Aufrechnung wäre hier sogar rechtlich zulässig, wenn du deiner Mitwirkung nicht nachgekommen bist. Nur wenn das Guthaben rechtzeitig angegeben wurde, käme eine "einfache Rückforderung" in Betracht. Eine Rückforderung bräuchte man vorerst nicht zu bedienen, zumindest solange man Leistungen bezieht.
redfly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2010, 14:03   #11
Monique->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 07.12.2010
Beiträge: 30
Monique
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Hallo esbe,
Zitat von esbe Beitrag anzeigen
Es wird ja offenbar nicht grundsätzlich die Rückforderung bestritten, es geht doch nur um die Raten, oder?
das ist richtig.


Hallo WillyV
Zitat von WillyV Beitrag anzeigen
Streue dir Asche aufs Haupt. Du hast es nicht gewusst.
Versuche halt, mit Blick auf das BVerG-Urteil vom 09. Februar, die Raten auszuhandeln.

Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass Bußgelder zwischen 30,00 und 70,00 EUR angedroht werden.
Das bearbeitet aber nicht die ARGE, sondern deren "Inkasso-Stelle".
Und, wenn die Ratenzahlung bereits läuft, belässt man es mit einer Verwarnung (§ 56 Abs. 1 OWIG), wie @Kalkulator bereits schrieb. Hin und wieder wird auch eingestellt.

Ich werde mir über die Feiertage etwas schriftliches einfallen lassen, und das ganze dann samt aktuellen Kontoauszug per Einschreiben mit Rückschein an das JobCenter schicken! Ich hoffe auf einen positiven Ausgang!

Sobald ein Ergebnis feststeht, melde ich mich zurück! Versprochen!
Vielen lieben Dank an euch alle!


Herzliche Grüße,
Monique
Monique ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.12.2010, 15:39   #12
Sunnylady
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.09.2010
Beiträge: 48
Sunnylady Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Hallo..ich habe das auch leider schon 3 mal hinter mir mit dem Anhörungsbogen.Ich habe "nicht" darauf reagiert,da das JobCenter sowieso eine vorgefestigte Meinung laut §§ frag mich doch hat und NICHTS anderes zählt."Ich habe das und das Geld zu Unrecht bezogen und basta."(Stimmte in solch einem Fall nicht,da meine Tochter damals trotz Aufenthaltsbestimmungsrecht,Sorgerecht etc. ja zu Hause wohnen konnte und sollte und sie es vorzog abzuhauen.War für sie besser, als sich an Mamas Regeln zu halten zweck Schule,Ausgehzeiten etc!!!Das alles zählte nicht für das JobCenter-sie war nicht da also standen mir die Leistungen für sie nicht zu!! Anderes Thema,naja!)Dann kam ein paar Tage später die Zahlungsaufforderung und an diese habe ich mich mit Ratenzahlung per Telefon (Ortsnummer)gewandt.Ist ne andere Stelle als das JobCenter,nämlich die BA Regionaldirektion BB und diese sind echt nett und kulant . Sie haben mir sogar eine niedrigere Ratenzahlungshöhe angeboten wie ich leisten wollte.
Mittlerweile kam erneuter Anhörungsbogen wegen meines Sohnes (Thema hier im Forum geschildert) und auch da hab ich nix getan...Ergebnis war dasselbe,nur mit Zahlungsaufschub und Ratenbeginn erst in 5 Monaten da dann die andere Rechnung beglichen ist. So lief das jetzt bei mir in Berlin ab,aber wie andere Städte/Kreise das handhaben weiß ich nicht. Eine Ratenzahlung -Anbietung ist aber immer noch besser als wenn du alles mit einem Mal begleichen mußt
Du bist ja willig zu bezahlen und da ist jede Rate besser als garnix was sie einklagen müssen.
Gruessle aus Berlin und alles Gute für das Jahr 2011 wünsche ich Dir und allen anderen
Sunnylady ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2011, 12:14   #13
Monique->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 07.12.2010
Beiträge: 30
Monique
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Hallo,

es gibt einen Zwischenstand, und von diesem möchte ich gerne kurz berichten, und um weiterführende Hilfe bitten.

Ich habe mich direkt nach den Feiertagen an den Brief für das JobCenter gemacht, und wie vom JobCenter gewünscht, eine Erklärung an das JobCenter (per Einschreiben mit Rückschein) geschickt. Am vergangenen Wochende habe ich dann ein Schreiben vom JobCenter erhalten, welches den Namen einer anderen Sachbearbeiterin trägt. Diese Sachbearbeiterin hat mir jedoch nur ein Standardschreiben zugeschickt. Aus dem Schreiben geht hervor, dass ich die Möglichkeit habe, mich direkt an das Forderungsmanagement zu wenden, und dort meine Situation, bzw. die Sachlage zu schildern. Irgendwie verstehe ich nicht, wieso das JobCenter mich nicht von Anfang an das Forderungsmanagement verwiesen hat. Egal. Nun erstmal das Standardschreiben, welches mir ja schon von einem anderen Sachbearbeiter zugeschickt wurde.




Zitat:
Aufhebungs- und Erstattungsbescheid


die Entscheidung vom xxxxxxxxxx über die Bewilligung von Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGBB II) wird vom 1. Dezember 2010 bis 31. Dezember 2010 für Sie teilweise in Höhe von 196,23 Euro aufgebhoben. Die unten stehenden Beträge sind deshalb von Ihnen zu erstatten (§ 50 SGB X).


Leistungen für xxxxxxxxxxxxx


Erstattungszeitraum: 1. Dezember 2010 - 31. Dezember

Kosten für Unterkunft und Heizung 196,23 Euro

Es ergibt sich somit eine Gesamtforderung in Höhe von: 196,23 Euro


Begründung:


Im Dezember 2010 mindern sich die Kosten der Unterkunft um das Guthaben aus der Betriebs- und Heizkostenabrechnung 2009 in Höhe von 196,23 Euro.

Gemäß § 22 SGB II i.V.m den derzeit gültigen Richtlinien des xxxxxxxxxxxxxxxx werden nur die tatsächlich zu zahlenden Kosten der Unterkunft berücksichtigt; die Berücksichtigung des Guthabens erfolgt im Folgemonat der Gutschrift.

Sie sind bzw. waren nach § 60 Erstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB I) verpflichtet, der oben bezeichneten Behörde alle Änderungen in den Verhältnissen mitzuteilen, die für die Leistung erheblich sind. Dieser Verpflichtung sind Sie zumindest grobfahrlässig nicht rechtzeitig nachgekommen (§ 48 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch - SGB X).


Unabhängig davon wussten Sie auch bzw. hätten wissen müssen, dass der Ihnen zuerkannte Anspruch zum Ruhen gekommen oder ganz oder teilweise weggefallen ist ( § 48 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch - SBG X).
- Seite 2 -

Zitat:
Der Erstattungsbetrag ist von Ihnen wie folgt bis zum 23. Januar 2011 unter Angabe der folgender Bankdaten und des persönlichen Verwendungszwecks zu überweisen:

Empfänger: BA-Service-Haus

Institut: Bundesbank Nürnberg
Bankleitzahl: xxxxxxxxxxx
Kontonummer: xxxxxxxxxxxxxxxx
Verwendungszweck: xxxxxxxxxxxxxxxx

Beachten Sie bitte, dass ohne die korrekte Angabe des persönlichen Verwendungszwecks eine ordenungsgemäße Buchung der Zahlung nicht möglich ist.


Eventuelle weitere Forderungen werden durch diesen Bescheid nicht berührt.


Wenn Zahlungsverpflichtungen trotz Mahnung nicht eingehalten werden, lässt sich die Zwangsvollstreckung der gesamten Forderung nicht vermeiden. Damit würden auch ggf. eingeräumte Zahlungserleichterungen als widerrufen gelten. Wenden Sie sich deshalb unter der Darlegung der Hinderrungsgründe unverzüglich an das Regionale Forderungmanagement, wenn eine fällige Zahlung nicht geleistet werden kann. Im Falle eines Wohnortwechsels teilen Sie bitte dem Forderungsmanagement die neue Anschrift mit.


Rechtsbehelsbelehrung:


Gegen diesen bescheid kann jeder Betroffene oder ein von diesem bevollmächtigter Dritter innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erheben. Für Minderjährige oder nicht geschäftsfähige Personen handelt deren gesetzlicher Vertreter. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der im Briefkopf genannten Selle einzulegen.


Wichtiger Hinweis:

Anträge im Zusammenhang mit den Zahlungsmodalitäten sind an das regionale Forderungsmanagement

Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail,


zu richten.
Ist eine E-Mail an das Forderungsmanagement empfehlenswert, oder doch lieber per Einschreiben mit Rückschein?


Über zahlreiche Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen!


Herzliche Grüße,
Monique
Monique ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2011, 15:45   #14
prinz edmund->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 19.10.2010
Beiträge: 240
prinz edmund
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Ich habe mir jetzt nicht den gesamten Thread durchgelesen, aber nur so viel:

Lege gegen den Aufhebungs- und Erstattungsbescheid Widerspruch ein. Dieser entfaltet aufschiebende Wirkung.

Zusätzlich kannst du dem Forderungsmanagement noch eine E-Mail zukommen lassen, indem du darauf hinweist, dass du Widerspruch eingelegt hast und aufgrund der aufschiebenden Wirkung bis zum Abschluss des Widerspruchs- und ggf. später des Klageverfahrens keine Zahlungen leisten wirst.

prinz edmund ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2011, 16:01   #15
Helga40
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Helga40
 
Registriert seit: 30.12.2010
Beiträge: 5.652
Helga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 Enagagiert
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Zitat:
Ich habe mir jetzt nicht den gesamten Thread durchgelesen, aber nur so viel:
Hättest du mal machen sollen. Die Erstattungsforderung wird nämlich gar nicht bestritten, weil die TE die Überzahlung wirklich (und sogar wissentlich) verursacht hat. Im Hinblick auf ein mögliches Bußgeld wurde anempfohlen, da auch entsprechend reumütig zu agieren. Ich glaube nicht, dass ein Widerspruch da förderlich ist.


Zum Problem:

Zitat:
Irgendwie verstehe ich nicht, wieso das JobCenter mich nicht von Anfang an das Forderungsmanagement verwiesen hat.
Weil das erst nach Erstellen des Aufhebungs- und Erstattungsbescheides möglich ist. Von dem Anhörungsverfahren hat das Forderungsmanagement noch keine Ahnung, daher hätte man dir dort mangels Vorgang nicht helfen können. Erst jetzt kannst du dort Raten vereinbaren, da es nunmehr dort einen Vorgang gibt.

Helga
Helga40 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2011, 16:24   #16
Kalkulator->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 02.08.2008
Beiträge: 1.110
Kalkulator Kalkulator Kalkulator Kalkulator
Standard AW: Arge möchte 196,23€ erstattet haben

Zitat von Monique Beitrag anzeigen

Ist eine E-Mail an das Forderungsmanagement empfehlenswert, oder doch lieber per Einschreiben mit Rückschein?


Über zahlreiche Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen!


Herzliche Grüße,
Monique
Was willst Du der Regionaldirektion mitteilen? Du rufst dort unter Angabe des Kassenzeichens an und vereinbarst eine Ratenzahlung, die Mitarbeiter sind meist sehr freundlich.
Kalkulator ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
arge, erstattet

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Habe Anzeige gegen Arge erstattet Eppi AfA /Jobcenter / Optionskommunen 11 18.02.2009 16:16
Arge möchte Kopie des Arbeitsvertrages. Frust08 ALG II 15 28.11.2008 11:18
Arge möchte Firmenunterlagen haben CyberCorp Existenzgründung und Selbstständigkeit 1 09.08.2008 10:25
durch die Arge nicht krankenversichert, bekommt man Beiträge erstattet? Kleines ALG II 9 18.03.2008 12:03
ARGE möchte Gewinn und Verlustrechnung sudi Ein Euro Job / Mini Job 18 02.11.2007 19:14


Es ist jetzt 03:41 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland