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KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 14.01.2010, 20:39   #1
Tallula
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Tallula
Standard Kalte Füsse

Hallo,
ich brauche mal euren Rat bzw. eure Hilfe.


Meine Eltern mussten in die Privatinsolvenz gehen, mein Vater bekommt seit 2 Jahren seine Rente nicht bewilligt bzw. befindet sich immer noch in einem laufenden Prozess und musste aufgrund dessen Hartz IV in Anspruch nehmen. Ich stelle mit ihm eine Bedarfsgemeinschaft dar. Meine Mutter bezieht eine Minirente/Grundsicherung und ist ebenso schwerkrank. Mein Bruder bildet mit meiner Mutter eine Wohngemeinschaft, er ist jedoch momentan auch arbeitslos. Die Heizkostenpauschale (oder wie auch immer man das nennen mag) wird wohl mtl. mit dem ALG 2 verrechnet, ist also schon mit dabei. Ich bin mir einfach nicht sicher, wie das nochmal hieß, ich kenne mich damit überhaupt nicht so aus – bin komplett überfordert. Die Miete wird nur anteilig übernommen, für den Rest müssen wir selbst aufkommen.
Problem: Unser Heizöl ist alle. Wir frieren uns hier seit einer Woche tierisch einen ab und wissen einfach nicht weiter. Ich habe Bekannte, unseren Familien und Freundeskreis durchgefragt. Niemand kann helfen. Ich traue mich schon gar nicht beim Amt anzurufen, aus Angst, dort auch einfach abgewimmelt zu werden. Es sind Minusgrade, es ist sehr kalt und mir bzw. uns geht es ziemlich mies.
Was soll ich nur machen?

MFG Tallula
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Alt 14.01.2010, 20:57   #2
ShankyTMW
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Standard AW: Kalte Füsse

Hallo Tallula. Ich kenn Eure Bescheide ja nihct, aber vorab schonmal soviel:

Grob bist Du mit Deinem Vater eine BG seit 2 Jahren. Heizkosten (Öl) werden schon von der ARGE Anteilig jeden Monat mit verrechnet. die werden das dort so sehen, das ihr dieses Geld bis zum nächsten Tankbedarf hättet ansparen müssen.

Da wirst nru drum rum kommen, wenn ihr ein Darlehen beim Amt beantragt. Ich weiß nicht, gab es eine größere Anschaffung in Eurer BG? Das wäre ein guter Grund warum das mit dem Sparen evt. dann doch nicht so geklappt hat und ihr dadurch nun das Darlehen braucht weil ihr Euch mit der Tankfüllung verschätzt habt (soll ja mal vor kommen )

Das Darlehen zahlt derjenige mit 10% vom Regelsatz dann zurück (der der es beantragt hat).
__

LG aus Regensburg
Klaus

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Alt 14.01.2010, 21:00   #3
gelibeh
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Standard AW: Kalte Füsse

Heizkosten müssen voll übernommen werden. Nicht als Darlehen. Wenn das, wie in diesem Winter, sehr kalt ist, muss eben nachgetankt werden. Schriftlich die Kostenübernahme beantragen. Wenn die ablehnen, melde Dich hier nochmal.
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 14.01.2010, 21:26   #4
Atlantis
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Atlantis Atlantis Atlantis
Standard AW: Kalte Füsse

mach das schriftlich mit kopie und schreib auf der kopie original abgegeben am und gib das ja persöhnlich dort ab lass dier die abgabe auf der kopie bestätigen mit unterschrift und eingangstempel.

schreib das ihr sofort heizen müsst das ihr den bescheid sofort erwartet da kein heizmaterial mehr vorhanden ist und ihr in eine kalten wohnung sitzt.
sollte der bescheid nicht innerhalb von zwei tagen (diese typen spielen gern auf zeit )da sein gehst du nun mit der kopie zum sozialgericht welches in deinem kreis zuständig ist und machst dort ein notantrag auf übernahme der heizkosten.
sollts mal sehen das geht dann ganz schnell, das gericht wird erst nachher in der hauptsache prüfen und euch garantiert erstmal das heizen ermöglichen.
die bekommen meist ein fax vom gericht das euch das heizen ermöglicht wird.
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Alt 14.01.2010, 21:33   #5
Atlantis
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Standard AW: Kalte Füsse

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Heizkosten müssen voll übernommen werden. Nicht als Darlehen. Wenn das, wie in diesem Winter, sehr kalt ist, muss eben nachgetankt werden. Schriftlich die Kostenübernahme beantragen. Wenn die ablehnen, melde Dich hier nochmal.
dann sind sie schon eisblöcke mit melde dich nochmal.
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Alt 14.01.2010, 21:51   #6
Tallula
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Tallula
Standard AW: Kalte Füsse

@ShankyTMW: Ich weiß nicht, ob dass mit dem Darlehen so eine ideale Sache ist, wegen der Privatinsolvenz. Also: Ich weiß nicht ob mein Vater überhaupt ein Darlehen aufnehmen dürfte.

Ist die Frage, ob ich jetzt möglichst schnell etwas erreichen kann.. und wie fange ich das am besten an. Einfach ein Schreiben aufsetzen bzw. Antrag auf Kostenübernahme, morgen einreichen... vor Montag kommt da bestimmt nichts bei rum, oder? Hm :-(
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Alt 14.01.2010, 22:06   #7
ShankyTMW
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Standard AW: Kalte Füsse

@Gelibeh
Hast ja recht - nur rechnen sie bei Eigenbeschaffung eben genauso Monatlich vorab und das zum tanken ansparen und die Differenzbeträge beantragen. Nur versuchen es die ARGEN haolt gern oft noch mit der Jährlichen Pauschalrechnung woran sie sich orientieren. Und das macht das ganze umständlich.

@Atlantis
Gehn wir mal davon aus das sie nachtanken lassen, dann gibts Quittung/Rechnung die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt beglichen werden muß - war bei mir früher so.

@Tallula
Zinsloses Darlehen bei der ARGE als Notanker wenn die sich querstellen. Das mit der Inso macht euch evt. auch beim Tanken Probleme - kein Öl gegen Rechnung (sofern denen das bekannt ist)?
Deswegen Darlehen - oder Antrag auf Vorschuß ginge als Notnagel um dann später die eigentliche Tankrechnug bei der ARGE geltend zu machen.

Da lagen meien Gedaneknansätze .. Sorry wenn ich da etwas holprig rüber kam. Ich hab grad meinen Kopf auch voll mit eigenen Problemen.
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LG aus Regensburg
Klaus

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Alt 14.01.2010, 22:08   #8
Tallula
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Tallula
Standard AW: Kalte Füsse

Wie verhält sich das, wenn die ARGE nun sagt: Ihr habt einen bestimmten Betrag für Heizungskosten monatlich überwiesen bekommen, zumindest in den Monaten wo man nicht heizen muss (da man das eben für kälteren Monate sparen sollte) … also die ARGE hatte die Kosten damit ja im Grunde schon bezahlt. Wenn ich da nun hingehe und einen Antrag auf Kostenübernahme der Heizkosten stelle, zeigen die mir doch bestimmt einen Vogel?
Tallula ist offline  
Alt 14.01.2010, 23:03   #9
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Standard AW: Kalte Füsse

Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht, ob das richtig ist oder hilft, aber heißt es nicht immer, dass die tatsächlichen Heizkosten übernommen werden müssen? Das was an Geld für Heizöl gezahlt wird, ist doch eigentlich eine Pauschale. Wenn eure Wohnung (Haus) nicht gut isoliert ist, sind die Heizkosten natürlich höher.
Soweit ich weiß, kann vom Regelsatz nur etwas für ein Darlehen abgezogen werden, wenn man einen Zuverdienst hat. Wenn nur der Regelsatz zur Verfügung steht geht es glaube ich nicht bei Insolvenz.
Und Heizöl auf Rechnung bestellen könnt ihr nicht? Wie ist das denn sonst gelaufen, wennn ihr Heizöl geordert habt?
__

viele liebe Grüße
Martina


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Alt 14.01.2010, 23:03   #10
Koelschejong
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Standard AW: Kalte Füsse

Ist denn wirklich jeden Monat etwas an Heizkosten gezahlt worden? Oder sind das die normalen "Wohnkosten"?
Es ist nämlich ziemlich ungewöhnlich, dass monatlich gezahlt wird, wenn die Kosten nur ein oder zweimal im Jahr tatsächlich anfallen, wenn der Tank zu füllen ist.
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
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Alt 14.01.2010, 23:07   #11
farger4711
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Standard AW: Kalte Füsse

Hallo Koelschejong,
wir heizen auch mit Heizöl und bekommen jeden Monat 111€ Heizkostenpauschale vom Amt. Das muß man ansparen. Das steht auch im Bescheid drin. Also müßte Tallula einfach mal in den Bescheiden nachsehen.
__

viele liebe Grüße
Martina


In der Ruhe liegt die Kraft
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Alt 14.01.2010, 23:12   #12
hans wurst
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Standard AW: Kalte Füsse

Hallo
Zitat:
Tallula
Die Heizkostenpauschale (oder wie auch immer man das nennen mag) wird wohl mtl. mit dem ALG 2 verrechnet, ist also schon mit dabei.
Sowohl eine Pauschalisierung der Heizkosten als auch eine monatliche Abschlagszahlung bei Eigenbeschaffung der Brennstoffe ist grundsätzlich unzulässig. Auch ist eine vorherige Zusicherung der Übernahme nicht erforderlich.

Zitat:
Bundessozialgericht B 7b AS 40/06 R
Nach § 22 Abs 1 Satz 1 SGB II werden Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Unter § 22 Abs 1 SGB II fallen jedoch nicht nur laufende Kosten, sondern auch einmalige Kosten, die beispielsweise für die Beschaffung von Heizmaterial anfallen (Schmidt in Oestreicher, SGB II, § 22 RdNr 34, Stand September 2006; Rothkegel in Gagel, SGB III mit SGB II, § 22 RdNr 15, 35, Stand Dezember 2005; Adolph in Linhart/Adolph, SGB II, § 22 RdNr 17, Stand November 2006; Söhngen in juris PraxisKommentar SGB II, § 22 RdNr 27, Stand Januar 2007; Kruse in Kruse/Reinhard/Winkler, SGB II, § 22 RdNr 27; Lang in Eicher/Spellbrink, SGB II, 2005, § 22 RdNr 37; Mrozynski, Grundsicherung und Sozialhilfe, II.8 RdNr 64, Stand August 2006; Berlit in LPK-SGB II, 2. Aufl 2007, § 22 RdNr 65).
Insbesondere der Begriff "tatsächlich" lässt eine einmalige Übernahme zu, wenn die Kosten angefallen sind (so auch LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 2. Februar 2006 - L 8 AS 439/05 ER -, FEVS 58, 1; SG Saarland, Beschluss vom 28. Februar 2005 - S 21 ER 1/05 AS -, Breithaupt 2005, 331; Schmidt, aaO, § 22 RdNr 34; aA Bayerisches LSG, Beschluss vom 5. Dezember 2005 - L 10 B 639/05 AS ER; SG Berlin, Urteil vom 23. September 2005 - S 31 AS 2225/05; SG Dresden, Beschluss vom 31. August 2005 - S 21 AS 701/05 ER; Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 17. Februar 2004 - 12 CE 03.430 - info also 2004, 227 zu § 3 Abs 1 Nr 1 Grundsicherungsgesetz (GSiG)).

Die Gewährung von monatlichen Heizkostenpauschalen anstelle der Erstattung der tatsächlichen Aufwendungen für die Beschaffung von Heizmaterial läuft dem Zweck des § 22 Abs 1 SGB II zuwider.
Wenn der Hilfebedürftige noch über Heizmittel verfügt, so besteht kein aktueller Bedarf (.......). Der Bedarf für Heizmittel entsteht erst dann, wenn für den Bewilligungszeitraum (§ 41 SGB II) kein Brennmaterial mehr vorhanden ist.
Die tatsächlichen Aufwendungen entstehen aber erst in der Folge der Lieferung von Heizmaterial. Es besteht daher im Regelfall keine Verpflichtung der Beklagten, vor der Lieferung eine Kostenübernahmeerklärung abzugeben.
Eine mehrmonatige Bevorratung mit Heizmaterial ist auch nicht systemwidrig, was sich aus § 41 Abs 1 Satz 4, 5 SGB II (.......) mittelbar ergibt. Denn die Bewilligung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts sollen für sechs Monate bzw bis zu 12 Monate bewilligt werden.
hans wurst ist offline  
Alt 14.01.2010, 23:15   #13
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Hallo koelschejung
Ich hatt das auch so, als ich noch in Hessen gewohnt hatte mit meinem Haus. JEden Moant Heizkosten, berechnet aus den Heizkostenabrechnungen vom JAhr davor, bzw. vom aktueller Rechnung und angenommener Dauer bis es verbraucht ist. Was Du dann mehr tankst mußtest Du extra neu überprüfen lassen um es ausbezahlt zu bekommen. Ist etwas anders als Miete wo das Monatlich schon drin ist. Machen die extra so, denn wenn Du nur für 3 Monate zum Bleistift im Leistungsbezug bist wollen die Dir nicht erst noch eine Rückforderung für zuviel gezahlte Heizkosten schicken - deren Überzahlungsschutz.
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Klaus

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Alt 14.01.2010, 23:19   #14
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Ich danke Dir Hans Wurst,

ich hatte bloß keine Paragraphen zur Hand. Also habe ich richtig gelegen. Wenn das Ganze bloß so einfach wäre. Wenn man nur den Regelsatz zur Verfügung hat, ist es leicht gesagt ansparen.
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viele liebe Grüße
Martina


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Alt 15.01.2010, 00:04   #15
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@Hans Wurst
Ich bin zu dem Zeitpunkt damals wo das Urteil raus kam (Mai 2007) zum Glück für eine Weile nicht mehr im Leistungsbezug gewesen. Erst später wieder für ein paar Monate. Bloß, die Abschlagspraxis machen sie leider immer noch häufig.

Das Urteil findet sich auch bei Tacheles:

Zitat:
..Allerdings muss sich der Hilfeempfänger, der monatliche Pauschalen zur Beschaffung von Heizmaterial erhalten hat, diese bei einer Konkretisierung des Bedarfs anrechnen lassen, denn der Leistungsträger hat insofern den Erstattungsanspruch bereits erfüllt. Verfügt der Hilfebedürftige allerdings zum Zeitpunkt des konkreten Heizmittelbedarfs nicht mehr über die Pauschalen, weil er sie beispielsweise anderweitig verwendet hat, so besteht für den Leistungsträger im Hinblick auf das Bedarfsdeckungsprinzip dennoch eine Erstattungspflicht. Gerade in einem solchen Fall wird deutlich, dass monatliche Pauschalen (zur Ansparung für einen künftig eintretenden Heizmittelbedarf) dem Zweck des § 22 SGB II zuwiderlaufen.
Die anfallende Einmalzahlung bei erneutem frühzeitigem Tanken geht, muß aber nach dem Urteil dennoch verrechnet werden wenn die ARGEn das so handhaben.

@Tallula
Ja und nein, du mußt halt berechnen wann ihr das letztemal getankt habt und zu dem jetzt. Das was ihr in der Zeit ansparen mußtet werden von den jetzigen Kosten dann abgezogen, der Rest von der ARGE ausbezahlt. Darum gehts.

Und davor schützt auch das Urteil dann halt nicht selbst wenn regelwiedrig so gehandelt wurde. Das macht es dann komplizierter.
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Alt 15.01.2010, 00:29   #16
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Tallula
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Wow, okay, danke für eure Mühe und Hilfe!! Ich werde mal schauen, was da bei rum kommt.


Werde mich dann wieder melden!
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Alt 15.01.2010, 10:49   #17
hans wurst
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Zitat von ShankyTMW Beitrag anzeigen
Ja und nein, du mußt halt berechnen wann ihr das letztemal getankt habt und zu dem jetzt. Das was ihr in der Zeit ansparen mußtet werden von den jetzigen Kosten dann abgezogen, der Rest von der ARGE ausbezahlt. Darum gehts.

Und davor schützt auch das Urteil dann halt nicht selbst wenn regelwiedrig so gehandelt wurde. Das macht es dann komplizierter.
Wer sagt das die Abschlagszahlungen der letzten Monate nicht schon längst mit der letzten Lieferung aufgebraucht wurden. Eigentlich müssten die Abschlagszahlungen seit Leistungsbeginn, den Rechnungen seit Leistungsbeginn gegenübergestellt werden, um zu sehen wie viel die Arge für die jetzige Lieferung zuzahlen hat.

Und aus diesem Grund sollte man sich gegen die Abschlagszahlungen wehren. Ich würde sogar eine EA beim SG beantragen, um die Arge zur Unterlassung der Abschlagszahlung zu verpflichten.
hans wurst ist offline  
Alt 15.01.2010, 11:00   #18
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@Hans Wurst
Sei versichert, wir meinen beide dasselbe. Genaueres dazu kann uns aber nur Tallula beantworten wie deren ARGE das nun von Anfang an gehandhabt hat - das ist dafür das entscheidende und auf mehr wollt ich nicht hinaus.
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