KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 05.08.2008, 09:19   #1
Flanders
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Flanders
Standard Renovierungskosten beantragt - Ablehnungsbescheid

Guten morgen,

Vor zwei Monaten hatte ich bei der Arge,einen Antrag auf Renovierungskosten gestellt.
Da mein Teppichboden,der nach fünf Jahren sehr schmutzig geworden ist,und meine Tapeten auch nicht mehr sauber sind,da überall Löcher drinne sind,und mit Spachtel zugespachtelt ist,mein PVC-Boden in der Diele blasen hat,wollte ich Renovierungsgeld haben.
Am gestrigen Montag,kam von der Arge der Ablehnungsbescheid.
In der Begründung heißt es,

Laut Prüfauftrag des Außendienstes vom 23.07.2008 wurde durch diesem am 22.07.2008 festgestellt,dass ihre Wohnung in der o.g.Wohnanschrift nicht renovierungsbedürftig ist.

Die von ihnen beantragten Tapeten machten nach Feststellung des Außendienstes einen insgesammt brauchbaren Eindruck.Bezüglich des von ihnen beantragten Teppichbodens,wurde weiterhin festgestellt,dass dieser weder verschmutzt,noch defekt ist.

Da nach Feststellung des Aussendienstes am 22.07.2008 kein Renovierungsbedarf besteht,kann ihr o.g.Antrag nicht entsprochen werden.

Die Ablehnungsentscheidung beruht auf $$ 23 Abs. 1 i.V.m.20 SGB II.

Dieses Ergebniss vom Aussendienst entspricht allerdings nicht der Tatsache.

Der Teppichboden ist verschmutzt,und ist auch nicht mehr zu reinigen,sei es mit einer Maschine,oder Chemisch.

Die Tapeten sind nach fünf Jahren ebenfalls in mitleidenschaft gezogen worden.Hinter mein Fernseher ist ein schwarzer Fleck,an manchen Stellen sind Bohrlöcher,die mit Spachtel zugespachtelt worden sind.Und schmutzig sind die auch.

Wie kann ich mich jetzt wehren,und gibt es ein Gerichtsurteil,bezüglich Renovierungskosten?

Wie schreibt man am besten einen Wiederruf?
Gibt es hier im Forum Vorlagen?

Bedanke mich im voraus für hilfe.
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Alt 05.08.2008, 11:26   #2
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard AW: Ablehnungsbescheid

Du kannst Widerspruch einlegen, aber ich sehe da ehrlich gesagt wenig Erfolgsaussichten, ein paar Bohrlöcher und ein schwarzer Fleck an der Wand werden wohl kaum als so dringlich angesehen werden, vielleicht hast Du auch Möglichkeiten das selber aufzuhübschen
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Alt 05.08.2008, 12:08   #3
aeon7->Emailproblem
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aeon7
Standard AW: Ablehnungsbescheid

@ Arania

Also ich bin mir nicht sicher, ob du den Treat von Flanders richtig gelesen hast. Ein bischen mehr als du es nennst schein in der Wohnung schon kaputt zu sein.

@ Flanders

Also ich würde in jedem Fall Widerspruch einlegen. Etwa so:

Anschrift ARGE (Zwischenraum) Deinen Namen u. Anschrift
(Wenn sie dein Telefon noch nicht haben keine Telefonnummer usw.)
Schreiben vom (Datum) .Bedarfsgemeinschaft (Deine ARGE-"Kinden"nummer)


Gegen Ihren Ablehnungsbescheid vom (Datum u. Nr. des Ablehnungsbesch.) bezüglich Renovierungskostenübernahme für meine Wohnung mit obiger Anschrift lege ich hiermit Widerspruch ein. Begründung folgt.

Hochachtungsvoll

Wenn du kannst gib das Originalschreiben mit deiner Unterschrift bei der Arge selbst ab, wichtig, nimm eine Kopie mit und lass dir mit Unterschrift und Stempel den Eingang des Widerspruchs auf deiner Kopie bestätigen. Ansonsten müsstest du es per Einschreiben an die ARGE schicken.


Um zu widerlegen, dass angeblich keine Renovierugsbedarf besteht müsstest du wahrscheinlich ein Gegengutachten haben. Frage ist nur wer dir das bezahlbar macht, denn wenn die ARGE auch ein soches Gegengutachten ablehnt kann es sein dass du entweder klagen müsstest oder auf deinen Kosten sitzen bleibst. Du könnest auch versuchen von einem Malermeister eine Bescheinigung zu bekommen, dass deine Wohnung "unter hygienischen und baubiologischen Gesichtspunkten" eine Renovierung dringend bedarf. Vielleicht hast du einen Bekannten der Malermeister ist. Ein Meister müsste es schon sein. Vielleicht kannst du ihn ja dann die Wohnung renovieren lassen, wenn die ARGE doch zustimmen sollte. Nur müsstest du sicher sein, dass dieser Meister dann keinen überhöhten Preis veranschlagt.

Sowiet mal meine Idee. Vielleicht kann jemand anderes noch was besseres vorschlagen.
__

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Jeder von uns ist es sich selbst schuldig, kein Spielball derer da oben zu sein. Marianne Birthler

aeon7
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Alt 05.08.2008, 12:15   #4
Ludwigsburg
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Standard AW: Ablehnungsbescheid

Zitat von aeon7 Beitrag anzeigen
@ Arania

Also ich bin mir nicht sicher, ob du den Treat von Flanders richtig gelesen hast. Ein bischen mehr als du es nennst schein in der Wohnung schon kaputt zu sein.

@ Flanders

Also ich würde in jedem Fall Widerspruch einlegen. Etwa so:

Anschrift ARGE (Zwischenraum) Deinen Namen u. Anschrift
(Wenn sie dein Telefon noch nicht haben keine Telefonnummer usw.)
Schreiben vom (Datum) .Bedarfsgemeinschaft (Deine ARGE-"Kinden"nummer)


Gegen Ihren Ablehnungsbescheid vom (Datum u. Nr. des Ablehnungsbesch.) bezüglich Renovierungskostenübernahme für meine Wohnung mit obiger Anschrift lege ich hiermit Widerspruch ein. Begründung folgt.

Hochachtungsvoll

Wenn du kannst gib das Originalschreiben mit deiner Unterschrift bei der Arge selbst ab, wichtig, nimm eine Kopie mit und lass dir mit Unterschrift und Stempel den Eingang des Widerspruchs auf deiner Kopie bestätigen. Ansonsten müsstest du es per Einschreiben an die ARGE schicken.


Um zu widerlegen, dass angeblich keine Renovierugsbedarf besteht müsstest du wahrscheinlich ein Gegengutachten haben. Frage ist nur wer dir das bezahlbar macht, denn wenn die ARGE auch ein soches Gegengutachten ablehnt kann es sein dass du entweder klagen müsstest oder auf deinen Kosten sitzen bleibst. Du könnest auch versuchen von einem Malermeister eine Bescheinigung zu bekommen, dass deine Wohnung "unter hygienischen und baubiologischen Gesichtspunkten" eine Renovierung dringend bedarf. Vielleicht hast du einen Bekannten der Malermeister ist. Ein Meister müsste es schon sein. Vielleicht kannst du ihn ja dann die Wohnung renovieren lassen, wenn die ARGE doch zustimmen sollte. Nur müsstest du sicher sein, dass dieser Meister dann keinen überhöhten Preis veranschlagt.

Sowiet mal meine Idee. Vielleicht kann jemand anderes noch was besseres vorschlagen.
Begründung folgt würde ich weg lassen.
Sobald der Widerspruchsbescheid da ist, Klage einreichen.

Da kann man dann z.B. Fotos vorlegen... Ortsbesichtigung könnte Zustand der Wohnung offenbaren...

Vorab aber klären: was steht im Mietvertrag wegen der Pflicht zur Renovierung?

Wie hoch wären die Kosten?

Rechnung, was für Renovierung im Regelsatz enthalten ist und daß davon eine nötige Renovierung nicht möglich ist.

Erfolgsaussichten: schlecht, fürchte ich.

Wichtig wäre etwas zu beantragen, was ich hier im Forum gelesen habe bezügl. der Prozeßkostenhilfe, die man vorab mit Klageentwurf beantragen sollte.

Die gibts ja nur bei Aussicht auf Erfolg.
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Alt 05.08.2008, 12:28   #5
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard AW: Ablehnungsbescheid

Zitat von aeon7 Beitrag anzeigen
@ Arania

Also ich bin mir nicht sicher, ob du den Treat von Flanders richtig gelesen hast. Ein bischen mehr als du es nennst schein in der Wohnung schon kaputt zu sein.

@ Flanders

Also ich würde in jedem Fall Widerspruch einlegen. Etwa so:

Anschrift ARGE (Zwischenraum) Deinen Namen u. Anschrift
(Wenn sie dein Telefon noch nicht haben keine Telefonnummer usw.)
Schreiben vom (Datum) .Bedarfsgemeinschaft (Deine ARGE-"Kinden"nummer)


Gegen Ihren Ablehnungsbescheid vom (Datum u. Nr. des Ablehnungsbesch.) bezüglich Renovierungskostenübernahme für meine Wohnung mit obiger Anschrift lege ich hiermit Widerspruch ein. Begründung folgt.

Hochachtungsvoll

Wenn du kannst gib das Originalschreiben mit deiner Unterschrift bei der Arge selbst ab, wichtig, nimm eine Kopie mit und lass dir mit Unterschrift und Stempel den Eingang des Widerspruchs auf deiner Kopie bestätigen. Ansonsten müsstest du es per Einschreiben an die ARGE schicken.


Um zu widerlegen, dass angeblich keine Renovierugsbedarf besteht müsstest du wahrscheinlich ein Gegengutachten haben. Frage ist nur wer dir das bezahlbar macht, denn wenn die ARGE auch ein soches Gegengutachten ablehnt kann es sein dass du entweder klagen müsstest oder auf deinen Kosten sitzen bleibst. Du könnest auch versuchen von einem Malermeister eine Bescheinigung zu bekommen, dass deine Wohnung "unter hygienischen und baubiologischen Gesichtspunkten" eine Renovierung dringend bedarf. Vielleicht hast du einen Bekannten der Malermeister ist. Ein Meister müsste es schon sein. Vielleicht kannst du ihn ja dann die Wohnung renovieren lassen, wenn die ARGE doch zustimmen sollte. Nur müsstest du sicher sein, dass dieser Meister dann keinen überhöhten Preis veranschlagt.

Sowiet mal meine Idee. Vielleicht kann jemand anderes noch was besseres vorschlagen.
Doch ich habe es gelesen, ich lese alle Beiträge vollständig, meine Meinung bleibt
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Alt 05.08.2008, 12:36   #6
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aeon7
Standard AW: Ablehnungsbescheid

Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen

Da kann man dann z.B. Fotos vorlegen... Ortsbesichtigung könnte Zustand der Wohnung offenbaren...
Soweit ich den Treatanfang verstanden habe hat vom Außendienst der ARGE bereits eine Wohnungsbesichtigung stattgefunden.

Erfolgsaussichten: schlecht, fürchte ich.

Würde ich aber trotzdem versuchen.

Wichtig wäre etwas zu beantragen, was ich hier im Forum gelesen habe bezügl. der Prozeßkostenhilfe, die man vorab mit Klageentwurf beantragen sollte.

Die gibts ja nur bei Aussicht auf Erfolg.

Zunächst bräuchte Flanders aber erst einmal einen Beratungsschein für einen Rechtsanwalt und den bekommt er normalerweise ohne größere Probleme wenn er seinen ALG II Bescheid beim Beantragen des Beratungsscheines beim Amtsgericht mit nimmt.
.
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aeon7
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Alt 05.08.2008, 23:19   #7
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard AW: Ablehnungsbescheid

Aussendienst? Welche Qualifikation hat der?

Hier bleibt nur das Übliche: Beweise sichern. Zeugen, Fotos... und in Widerspruch gehen.
Notfalls könnte auch eine schriftliche Aufforderung des Vermieters helfen. Einfach mal die Pflichen des Mietvertrages durchsehen.
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Alt 06.08.2008, 00:01   #8
Mario Nette->Emailproblem
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Mario Nette Mario Nette Mario Nette Mario Nette Mario Nette Mario Nette Mario Nette Mario Nette Mario Nette Mario Nette Mario Nette
Standard AW: Renovierungskosten beantragt - Ablehnungsbescheid

Naja, das mit dem Vermieter kann auch nach hinten losgehen, denn dann spielen ARGE und Vermieter den Anspruchsberechtigten sicherlich aus.

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
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Alt 06.08.2008, 01:24   #9
Ludwigsburg
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Standard AW: Ablehnungsbescheid

Zitat von aeon7 Beitrag anzeigen
.
Soweit ich den Treatanfang verstanden habe hat vom Außendienst der ARGE bereits eine Wohnungsbesichtigung stattgefunden.

Ja, und? Was die sagen, das muß man hinnehmen?

Ich meine eine vom Gericht..

Wichtig wäre etwas zu beantragen, was ich hier im Forum gelesen habe bezügl. der Prozeßkostenhilfe, die man vorab mit Klageentwurf beantragen sollte.

Die gibts ja nur bei Aussicht auf Erfolg.


Richtig

Zunächst bräuchte Flanders aber erst einmal einen Beratungsschein für einen Rechtsanwalt und den bekommt er normalerweise ohne größere Probleme wenn er seinen ALG II Bescheid beim Beantragen des Beratungsscheines beim Amtsgericht mit nimmt.

.
Wenn er denn einen Anwalt einschalten will - man kann auch ohne, vielleicht sogar erfolgreicher, klagen.
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ablehnungsbescheid, beantragt, bodenbelag, kosten renovierung tapeten, renovierungskosten

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