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KDU - Miete / Untermiete

Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


Schr. d. Arge bzgl. Heizkosten

KDU - Miete / Untermiete

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Alt 11.12.2007, 12:16   #1
GlobalPlayer
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GlobalPlayer
Standard Schr. d. Arge bzgl. Heizkosten

Hallo,

habe von der ARGE ein Schreiben erhalten, was ich nicht direkt deuten kann - Soll es eine "Abmahnung"sein?

Auszüge:

Hier:Heizkosten

.........Gemäß § 22 Abs 1 SGB II werden laufende Leistungen für die Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendingen gewährt.Soweit Aufwendungen für die Heizung den der BEsonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind die nur solange Anzuerkennen, als es nicht möglich ist, durch entsprechende Massnahmen die Aufwendungen zu senken.

...........


Nach Durchsicht der von Ihnen vorgerlegten Heizkostenabrechnung ergeben sich für den letzten Abrechnungszeitraum folg. durchschnittliche Heizkosten: Abrechnungszeitraum: 01/06 - 12/06 ---- ges.beh.Fläche: 2214, 93qm ----- Ges,kosten ohne Warmwasser: 21642, 32 Euro ---- durchschnittliche Kosten pro qm W.fl.:9, 77

Es ergeben sich somit angemessene jährliche Heizkosten für Ihre Wohnung in nachstehender Höhe: 9, 77 EUR / qm x 22, 27 qm beh. Fläche Ihrer Wohnung = 217, 57 Euro.

Nach diesem dargestellten Schema wird nach Ablauf der auf den oben genannten Abrechnungszeitraum folgene Heizperiode ermittelt, welche HEizkosten für diesen Abrechnungswzeitraum als angemessen zu bezeichnen sind.

Bitte richten Sie sich bei Ihrem Heizverhalten auf diese Angemessenheitsgrenze ein und verwenden sie die Heizenergie wirtschaftlich. Sollten Sie Hinweise zu witschaftlichem HEizverhalten benötigen ...........

Sollten zukünftig bei einer Jahresabrechnung Nachforderungsbeiträge entstehen, die aus einem über die ermittelten angemessenen Heizkosten hinausgehenden VErbrauch resultieren, werde ich diese nicht mehr übernehmen.
Ich weise ferner darauf hin, dass die derzeitige manatl. Heizkostenpauschale nur unter Vorbehalt gezahlt wird und ein Guthaben nach der Jahresverbrauchsabrechnung der ARGE zusteht.
............
GlobalPlayer ist offline  
Alt 11.12.2007, 13:56   #2
Arania
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Das ist so zu verstehen das die ARGE Deinen Verbrauch für unwirtschaftlich hält und darauf hinweist das Du weniger heizen sollst, da sie eine eventuelle Nachzahlung im nächsten Jahr nicht übernehmen wird
Arania ist offline  
Alt 11.12.2007, 14:13   #3
bogenede
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Ort: Kaiserslautern
Beiträge: 55
bogenede
Standard Unwirtschaftliche Heizung ?

Dann würde ich einen Zuschuss beantragen um die Heizungsanlage zu modernisieren als was immer es da gibt: Solaranlage, Aussendämmung, Erdwärmepumpe, neue Fenster usw.

Denn, wenn sie nicht zahlen, können sie auch nicht über die Kosten meckern.
bogenede ist offline  
Alt 11.12.2007, 14:16   #4
Arania
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Dafür ist der Vermieter zuständig, nicht die ARGE
Arania ist offline  
Alt 11.12.2007, 14:33   #5
kleindieter
 
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Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Heisse Luft

Der Bedarf an Heizung richtet sich nach dem Klima und dem persönlichen Wohlbefinden.
Eine Begrenzung auf Preise der Vergangenheit ist auch nicht haltbar.
Eine Begrenzung auf die durchschnittlichen Kosten einer Heizgemeinschaft ist auch nicht haltbar.
Weder Durchschnitts- noch Höchstwerte noch Pauschalen sind legal.
Auch wenn das so schön formuliert wird, ist es doch eine Ankündigung einer vorsätzlichen Rechtsbeugung.
Wehren kann man sich leider erst, nachdem der Täter zur Tat geschritten ist.

Das einzige was vom Brief bleibt, ist die Idee, wirtschaftlich mit begrenzten Resourcen umzugehen.
kleindieter ist offline  
Alt 11.12.2007, 15:15   #6
GlobalPlayer
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GlobalPlayer
Standard

Also soll ich irgendwie auf dieses Schreiben reagieren ; oder es einfach so zur Kenntnis nehmen, bzw. mich mässigen?
GlobalPlayer ist offline  
Alt 11.12.2007, 15:21   #7
Arania
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Reagieren sollte man immer, sonst passiert das was sie Dir angekündigt haben, weise sie schriftlich darauf hin das Du für die hohen Heizkosten nichts kannst das die Heizkosten im tatsächlichen Umfang zu übernehmen sind
Arania ist offline  
Alt 11.12.2007, 15:40   #8
Tinkalla
Gast
 
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Beiträge: n/a
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Ja, GlobalPlayer, reagiere auf jeden Fall auf dieses Schreiben, da das Vorgehen rechtswidrig ist. So kannst Du Dir künftigen Ärger ersparen. Nachfolgendes kannst Du Dir ja ausdrucken und Deinem Schreiben beifügen:
Zitat:
Deckelung der Heizkosten bei Hartz IV ist rechtswidrig. 09.04.2007 Die generelle Höchsterstattungssumme pro qm der Heizkosten bei Hartz IV Empfänger, die in vielen Kommunen praktiziert wird, ist laut Bundesregierung rechtswidrig. In einer Antwort der Bundesregierung vom 21.03.2007, auf Grund einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke, betreffend "Der Steigerung der Energiekosten - Auswirkungen auf die Realeinkommen von SGB II und SGB XII Beziehenden" zu der Frage: „Teilt die Bundesregierung die Einschätzung……, dass die gegenwärtige Praxis der Kommunen zur Bewertung der Angemessenheit der Heizkostenübernahme und die Einführung von Obergrenzen für die Heizkostenerstattung in einigen Kommunen zu einer Benachteiligung von Bewohnerinnen und Bewohnern schlecht isolierter Gebäude führt?“

„Leistungen für Heizung sind in der Höhe der tatsächlichen Aufwendungen zu übernehmen, soweit sie angemessen sind. Soweit Heizkosten auf Grund schlechter Isolation des Wohngebäudes überdurchschnittlich hoch sind, sind dementsprechend höhere Heizkosten als angemessen anzuerkennen. Die Übernahme von Heizkosten kann demnach nicht ohne eine Einzelfallprüfung auf eine pauschal festgelegte Obergrenze beschränkt werden. Beruhen hohe Heizkosten hingegen auf dem Verbraucherverhalten des Hilfsbedürftigen, ist eine Beschränkung auf festgelegte Obergrenzen erforderlich. Sofern kommunale Träger die Entscheidung über die Angemessenheit der Heizkosten ohne Einzelfallprüfung ausschließlich auf der Grundlage festgelegter Obergrenzen treffen, handeln sie nach Auffassung der Bundesregierung rechtswidrig. Es liegt in der Zuständigkeit der Länder im Rahmen ihrer Aufsichtsrechte für ein rechtmäßiges Verwaltungshandeln der kommunalen Träger zu Sorgen.“
http://www.elo-forum.org/deckelung-d...38.html?t=9638
 
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