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Start > > > -> Finde keine neue Wohnung, welche Behörden /Institutionen können mir helfen??

KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 13.07.2017, 15:01   #1
NichtGanzAberFast
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NichtGanzAberFast Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Finde keine neue Wohnung, welche Behörden /Institutionen können mir helfen??

Servus;

ich, m. 33, suche jetzt schon seit gerade mal einem halben Jahr eine Wohnung. Mit dem Ergebnis dass sowohl Wohnungsamt als auch andere Stellen nichts tun können, und von privat habe ich jetzt mehrmals zu hören bekommen, dass man zu viele Interessenten hat bzw. mich nicht will (Erwerbsminderungsrente).

Mittlerweile gibt es keine Wohnungen in der Nähe mehr, die frei sind, und die nächsten Wohnungen sind 11-20km vom aktuellen Ort entfernt. Für mich kein Problem aber es besteht kein Geld für Umzug usw., ich müsste also quasi NACKT dorthin fahren in der Bahn oder dem Bus. Oder mit dem Taxi, und dann das letzte Geld zusammen kratzen.

Im momentanten Zuhause raubt mir und auch allen Nachbarn eine Tagemutter den letzten Nerv, die alle Leute geimpft hat, sie wüsste "was sie dürfe und dass man ihr NICHTS kann". Mehrere Leute, wie auch ich selbst, hauptsächlich Ältere und Schichtarbeiter, stehen kurz vor dem Totalzusammenbruch, ich selbst esse kaum, schlafe sehr schlecht in der voraussicht dass es morgens spätestens um 6-7Uhr mit lautem Geschrei der Kinder, Eltern und Tagesmutter losgeht. Und Abends geht man in's Bett mit derselben Angst.

Ich leide unter Enge in der Brust, habe zitterige Arme und Knie wenn ich abends einschlafe oder morgend ZWANGSWEISE geweckt werde von Hupen, lauter Bassmusik ankommender Eltern, und dem ewigen Gekreische.

Da das Haus in dem ich lebe schlecht gedämmt, nicht entschwingt ist usw., und die Kinder morgens um 7 Anfangen bobbycar zu fahren, überträgt sich der Schall ungefiltert überall hin, weil das fahrtgebiet der kids direkt neben mir ist, quasi direkt neben der Wand. Man hört in jedem Zimmer, bei geschlossenen Fenstern, unfassbar lautes Rattern und Rumpeln. Dieses von 7-12 und dann von 14-18 Uhr. Jeden Tag. Es wird nichts anderes gemacht als gefahren gefahren gefahren.

Ich stehe mit einem Bein im Grab.

Welche Institution gibt es noch an die man sich wenden kann. Ich gehe drauf hier. Tabletten fresse ich bis zum abwinken, Schlafen Nerven usw., das kann es ja wohl nicht sein.

Ich brauche dringend hilfe oder ich wache in spätestens 2 Monaten einfach nicht mehr auf weil ich vor lauter Stress UMGEFALLEN bin.

Geändert von axellino (13.07.2017 um 16:29 Uhr) Grund: Überschrift den Thema angepasst
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Alt 13.07.2017, 16:28   #2
Seepferdchen
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Beiträge: 20.825
Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Finde keine neue Wohnung, welche Behörden /Institutionen können mir helfen??

@NichtGanzAberFast

Zitat:
Mehrere Leute, wie auch ich selbst, hauptsächlich Ältere und Schichtarbeiter, stehen kurz vor dem Totalzusammenbruch,
Wurde der Vermieter schriftlich, belegbar darüber informiert?

Zitat:
Für mich kein Problem aber es besteht kein Geld für Umzug usw.
Hast du eventuell schon einen Antrag beim Grunsicherungsamt gestellt?

Zitat:
und die nächsten Wohnungen sind 11-20km vom aktuellen Ort entfernt.
Also würdest du auch weiter weg ziehen, ich nehme an das es bei dir
natürlich auch um die Kosten geht.

Und noch eine Frage kannst du ggf. ein ärztliches Attest beibringen?
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2017, 17:11   #3
NichtGanzAberFast
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NichtGanzAberFast Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Finde keine neue Wohnung, welche Behörden /Institutionen können mir helfen??

Das Problem ist, und jetzt kommts:

Es handelt sich um ein eng bebautes gebiet.

Und jetzt kommt das große Augenbrauen lupfen und Nase rümpfen:
Das Haus der Störerin ist nur gemietet. Es handelt sich also um ein abgeschlossenes Haus. Daher auch meine Aussage, dass sie erklärt "man kann ihr nichts".

Und JA, selbst die Nachbarn (also Hausbesitzer) und mitmieter, sogar Leute die 5 Häuser weiter wohnen, hören diesen Lärm, man mag es kaum glauben, aber Kinder können wirklich wie die letzten Vandalen randalieren, und weil alles beengt gebaut ist, reflektiert der Schall überall hin, verstärkt sich, und man hört es daher auch am Ende der Straße. Kein Mist!

Ausnahmslos ALLE Nachbarn hatten in der gesammten Straße tagsüber alles "verrammelt", wegen dem Krach. Fenster zu, Rollladen runter.

Wäre es nicht so übertrieben, könnte man es als "normaler Lärm von Kindern" abstempeln. Da die Tagesmutter von mehreren Nachbarn getrennt erwischt wurde, wie sie die Kinder "anheitzt", und mehrmals sogar sagte "macht ORDENTLICH Krach!", handelt es sich hier um böswilligkeit und sogar Körperverletzung, mit den Kindern als "geschütztes vorgeschobenes Argument". Ihre Aussage: "MIR kann KEINER was!"

Vermieter erklärt: man kann nix tun. Mietminderung würde mit Kündigung einhergehen, mit, wortwörtlich gesagt, "dann schmeiß ich Sie raus können se sehen wo se bleiben!" und "Mir geht es auch auf den Nerv aber man kann nix machen!".

Grundsicherungsamt oder was habe ich schon einen bogen, den müsste ich nur vorlegen dem NEUEN Vermieter zum ausfüllen.

Und dieser bogen war auch der Grund für 3 Absagen wo es geklappt HÄTTE! "Nee nee das lassma mal" bzw. "Ich füll doch nix aus! SIE wollen bei MIR mieten also unterschreiben sie MEINEN Mietvertrag. Ich füll doch nix für sie aus ne, da hab ich noch jemand anders wo es leichter geht der nimmt die Wohnung sofort ohne Probleme".

Man könnte meinen mal lebt im Irrenhaus! Einer macht alle anderen MÜRBE, und die Vermieter lehnen ab "weil unpassender Bewerber".

So kann man sich auch ins Off Manöverieren. Es bleibt mir immerhin noch der weg ins Obdachlosenheim (was mit meinem Hausrat wird?), oder in die Psychiatrie (ditto).

Ein Attest weiß ich nicht, es nimmt einem bestimmt keiner ab dass man durch Kinderlärm im EIMER ist, weil Kinderlärm ja dank Gesetzesänderung "legal" ist. Da ich eine OP hatte vor kurzem, jetzt noch Wundheilungsprobleme gekommen sind, Entzündung UND ich einen Ausschlag aus der Hölle habe (lt. Hausarzt wahrscheinlich immer wenn ich Stress habe, weil öfters bei Stress), ..., es zehrt an der Gesundheit und der Psyche.

Wäre ich jetzt nicht jung und "gut beisammen" oder hätte ein Herzleiden, hättet ihr meinen Nachruf längst in der Zeitung gelesen.

Jaja ich weiß. Genug geheule, aber es ist nunmal so: wer seine Ruhe hat, oder zumindest "verhältnismäßigen Lärm" im Sinne von normalen Nachbarn hat, kann sich halt denken "werd mal abgehärteter".


Kommt vorbei, hörts euch mal dann an wenns richtig zur Sache geht, da würde jeder andere schon längst 24/7 an der Decke kleben.
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Alt 13.07.2017, 17:47   #4
axellino
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axellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiert
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Zitat von NichtGanzAberFast Beitrag anzeigen

Ich stehe mit einem Bein im Grab.

Ich brauche dringend hilfe oder ich wache in spätestens 2 Monaten einfach nicht mehr auf weil ich vor lauter Stress UMGEFALLEN bin.
Wenn die Situation tatsächlich so schlimm ist für dich und Du derzeit keinen Ausweg aus dieser siehst, dann würde ich Dir empfehlen, das Du dir eine Tasche packst und dich umgehend in eine psychiatrische Klinik begibst, wo man dich psychisch erstmal wieder auf Vordermann bringt und wo Dir sicher auch gezielt ein Ausweg, aus der für dich schlimmen Situation aufgezeigt wird.
__

Wer Rechtschreibfehler findet,darf sie gerne behalten !!!!
axellino ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2017, 17:56   #5
doppelhexe
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Standard AW: Finde keine neue Wohnung, welche Behörden /Institutionen können mir helfen??

Zitat von NichtGanzAberFast Beitrag anzeigen
... Jaja ich weiß. Genug geheule, aber es ist nunmal so: wer seine Ruhe hat, oder zumindest "verhältnismäßigen Lärm" im Sinne von normalen Nachbarn hat, kann sich halt denken "werd mal abgehärteter".


Kommt vorbei, hörts euch mal dann an wenns richtig zur Sache geht, da würde jeder andere schon längst 24/7 an der Decke kleben.
macht doch garkeiner...

du sagst, 20km weiter weg gäbe es wohnungen (auch ohne den ärger mit der verweigerten ausfüllung des bogens? - also würdest du da ne wohnung kriegen und auch den bogen ausgefüllt?)... aber du kannst die umzugskosten nicht tragen

also bekommst du zur rente noch was vom grundsicherungsamt (weil ein bogen ausgefüllt werden muss)?

wenn du leistunegn vom amt bekommst dann muss
1. der umzug notwendig sein. dazu wäre ein attest deines hausarztes (der hat dich doch schon auf stress angesprochen...) gut, das dein wohnumfeld dich krank macht bzw. deiner restgesundheit abträglich ist... er also einen umzug empfiehlt.
2. ne wohnung, die den kostenvorgaben des amtes entspricht und da dann eben diesen "bogen" wo die miete vom vermieter genau aufgeschlüsselt ist.

wenn die neue wohnung genehmigt wird können die umzugskosten, renovierungskosten usw. beantragt werden.

anders gehts nicht und da ist es letztendlich egal, ob iwer denkt, das du dir nur nen dickers fell zulegen musst...
aber glaub mal, iwo war jeder schon von lärm genervt und viele auch auf längere zeit. und mit nervigen nachbarn bist du nicht allein, im gegenteil es werden immer mehr...

Zitat von axellino Beitrag anzeigen
Wenn die Situation tatsächlich so schlimm ist für dich und Du derzeit keinen Ausweg aus dieser siehst, dann würde ich Dir empfehlen, das Du dir eine Tasche packst und dich umgehend in eine psychiatrische Klinik begibst, wo man dich psychisch erstmal wieder auf Vordermann bringt und wo Dir sicher auch gezielt ein Ausweg, aus der für dich schlimmen Situation aufgezeigt wird.
in der klink gäbe es dann sogar noch den sozialdienst, die ne ganze menge regeln... hab bei einer mitpatientin mitbekommen, das die alles "amtliche" für den umzug geregelt haben, den umzug selbst nebst renovierungen usw... die dame konnte aus der klinik gleich in die neue wohnung...
doppelhexe ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2017, 11:53   #6
NichtGanzAberFast
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NichtGanzAberFast Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Finde keine neue Wohnung, welche Behörden /Institutionen können mir helfen??

Also, in der näheren Umgebung, aber auch 50, 60 oder meinetwegen 300KM entfernt gibt es keine Wohnung wo ich einen 100% ZUSPRUCH habe; sprich also, ich müsste mich 50,60, oder 100km quälen irgendwie (weil kein Geld), um dann zu hören, "Ne woll'n wa nich" oder "wir haben leider noch 5 Mitbewerber" usw. und so fort. Laut Wohnungsamt bzw. Stadtbüro ist alles "getan was man tun kann, es gibt keine Wohnungen". Es bliebe mir noch der Weg zum Obdachlosenheim, sprich wenn ich dort meinen kleinen Besitz (PC, diverse Gerätschaften) mitnehmen KÖNNTE, wäre das innerhalb von 24h alles geplündert weil ich rein körperlich gar nicht in der Lage wäre meinen Besitz zu beschützen. Müsste ich das Zeug einlagern, wäre es ebenfalls weg, oder von Regen durchtränkt und irgendwann wegschmeißbar, oder aber man würde es auslagern (weil kein Geld da ist) und man könnte mein Zeug einfach so "mitnehmen", weils einfach nur rum liegt. In der Psychiatrie wird man mich 100% unter Drogen setzen, weil ich eben mental in der Lage bin mein Leben zu führen, aber teils große soziale Defizite habe und mich weigere etwas dagegen zu tun, weil es mir persönlich BLEN-DEND geht, außer dem Krach momentan. Ich vertraue Ämtern und Behörden nicht mehr, und ich könnte aus meiner H4 und ALGI Zeit Geschichten erzählen, die Euch hier im Forum die Ohren vor schlackern wegfliegen lassen würden. Im Endeffekt heißt das also, aushalten und so weiter. So es denn eben geht oder gehen muss. Kann halt schönerweise nur jemand nachvollziehen, der nicht mit "normalem" Lebens-lärm klarkommt, sondern jemand der so gesehen den Terror hoch 20 hat. Wie ich es auch meinen Eltern sage immer wieder, "so was gibt es nicht noch einmal" und damit liege ich richtig. So einen, entschuldigung für die Wortwahl, MIST, den gibt es Weltweit nur einmalig.
NichtGanzAberFast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2017, 21:15   #7
ArNoN
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Registriert seit: 29.10.2008
Beiträge: 971
ArNoN ArNoN ArNoN
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soso, sie weiss also, was sie darf... Sagt sie. Wenn Du die Kraft dazu hast, lasse das doch mal pruefen - Kinderlaerm hin oder her, aber ab gewissen "Groessenordnungen" ist das eine gewerbliche Nutzung, die a) baurechtlich und auch b) mietrechtlich zugelassen sein muss...

Ich druecke Dir die Daumen, dass das klappt!
ArNoN ist offline   Mit Zitat antworten
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