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Start > > > -> Frage bzgl. Bruttokaltmiete in Hamburg

KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 14.05.2017, 17:19   #1
Gakki
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Gakki
Standard Frage bzgl. Bruttokaltmiete in Hamburg

Moin,

ich brauche mal eure Hilfe. Ich steige bei der Höchstgrenze der KdU nicht wirklich durch.

Ich hab mir die Arbeitshilfe zu § 22 SGB Ii durchgeschaut und da kommt mir nun eine Frage auf:

Die angemessene Höchstgrenze für einen 1-Personenhaushalt wird dort mit 463,50 angegeben. Bezieht sich das jetzt auf eine 50qm Wohnung oder ist diese Grenze allgemein gültig?

Die WQOhnung die ich beziehen könnte, hat nämlich nur 30 qm. Würde dann die Höchstgrenze der Bruttokaltmiete dementsprechend gemindert werden?
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Alt 29.05.2017, 12:45   #2
Gakki
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Beiträge: 4
Gakki
Standard AW: Frage bzgl. Bruttokaltmiete in Hamburg

Kann mir da wirklich niemand was zu sagen ?
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Alt 29.05.2017, 13:33   #3
Seepferdchen
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Standard AW: Frage bzgl. Bruttokaltmiete in Hamburg

Hallo @Gakki

das bezieht sich auf die qm² also für 1 Person 463,50 Euro in der Tabelle

Zitat:
Die WQOhnung die ich beziehen könnte, hat nämlich nur 30 qm.
Hier die Frage wie hoch ist die Miete für diese Wohnung?

Und du solltest auch folgendes beachten:

Dein Mietangebot hat nur eine Wohnfläche von 30qm² bitte frage beim
Jobcenter nach bzw. lege das Angebot vor, weil es sein kann, das diese
qm² einfach nicht dem min. Richtwert von 35qm² entsprechen.

Ein Beispiel aus Thüringen, damit du verstehst was ich damit sagen will:

Zitat:
Wohnungen für eine Person dürfen 35 Quadratmeter Wohnfläche nur in Ausnahmefällen in Abstimmung mit der Bewilligungsstelle unterschreiten
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 29.05.2017, 17:28   #4
Gakki
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Beiträge: 4
Gakki
Standard AW: Frage bzgl. Bruttokaltmiete in Hamburg

Danke für die Antwort. Also laut Mietvertrag ist die Kaltmiete 409 Euro, NK 50 + Heizkosten 60 Euro. Gesamtmiete also 519 Euro.

Die Wohnung liegt in Eilbek, wodurch sich ein Zuschlag von 10% auf die Bruttokaltmiete möglich ist (lt. Fachanweisung § 22 SGBII)

Ich bin einigermassen überrascht, dass Wohnungen auch zu klein sein können
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Alt 29.05.2017, 17:46   #5
Seepferdchen
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Standard AW: Frage bzgl. Bruttokaltmiete in Hamburg

@Gakki

Das ist schon ganz schön hoch für 30qm², da wirst du falls Kostenübernehme/Antrag für Umzug plus Kaution Probleme bekommen.

Bleibt die Frage hast du gewichtige Gründe für einen Umzug bzw. Kostenübernahme?

Zitat:
wodurch sich ein Zuschlag von 10% auf die Bruttokaltmiete möglich ist
Hier mußt du aufpassen hier kommen besondere Umstände zum tragen.
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 29.05.2017, 22:06   #6
Gakki
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Beiträge: 4
Gakki
Standard AW: Frage bzgl. Bruttokaltmiete in Hamburg

Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
@Gakki

Das ist schon ganz schön hoch für 30qm², da wirst du falls Kostenübernehme/Antrag für Umzug plus Kaution Probleme bekommen.

Bleibt die Frage hast du gewichtige Gründe für einen Umzug bzw. Kostenübernahme?



Hier mußt du aufpassen hier kommen besondere Umstände zum tragen.
Dass die Miete hoch ist, ist mir durchaus bewusst. Aber am Ende zähl ja die Angemessenheit der Miete, und die sollte doch gegeben sein, wenn ich mich nicht verrechnet habe.

Gründe für einen Umzug gibt es (ich bin seit einem Unfall gehbehindert, kann nur an Krücken laufen und benötige eine Wohnung im Erdgeschoss. Meine jetzige Wohnung ist im 2. OG ohne Aufzug. Ich komm die Treppen zwar hoch und runter, aber nur sehr beschwerlich)

Und zu diesem 10% Zuschlag denke ich, dass das gehen müsste. Eilbek ist in der Liste der 3.4 Stadtteile, in denen weniger als 10 % SGB II/XII- Leistungsberechtigte wohnen laut der Fachanweisung für § 22 SGB II
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Alt 30.05.2017, 05:49   #7
Seepferdchen
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Beiträge: 20.814
Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Frage bzgl. Bruttokaltmiete in Hamburg

@Gakki

Zitat:
Gründe für einen Umzug gibt es (ich bin seit einem Unfall gehbehindert, kann nur an Krücken laufen und benötige eine Wohnung im Erdgeschoss. Meine jetzige Wohnung ist im 2. OG ohne Aufzug. Ich komm die Treppen zwar hoch und runter, aber nur sehr beschwerlich)
Gut das ist natürlich ein gewichter Grund für einen Umzug, bitte reiche
zum Mietangebot auch ein Attest (Kopie) vom Arzt ein.

§ 22 SGB II Abs. 4

Zitat:
(4) 1Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll die leistungsberechtigte Person die Zusicherung des für die neue Unterkunft örtlich zuständigen kommunalen Trägers zur Berücksichtigung der Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. 2Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind.
__

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Alt 24.07.2017, 20:43   #8
ArNoN
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Beiträge: 971
ArNoN ArNoN ArNoN
Standard AW: Frage bzgl. Bruttokaltmiete in Hamburg

30 m2 fuer 519 warm?! Willkommen in Hamburg :/

Ok, Eilbek und EG kosten echt soviel, aber dafuer kannste ja fast in die Hafencity ziehen...

Aber ueberlege es Dir sehr gut, ob Du mit 30 m1 hinkommst - mir waere das echt zu beengt, 40-45 sehe ich als Minimum an, aber da ist jeder anders.

Ich wuerde versuchen, die Grenze der Bruttokaltmiete ueber die Behinderung zu kippen (noetigenfalls LSG, beim SG ist das in der 1. Instanz eher... nunja....... "Glueckssache") - Du hast Dir ja Deine Gehbehinderung nicht ausgesucht, warum sollst Du dann eingeschraenkter in der Wohnungssuche sein?
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