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Start > > > -> Wie lange muss die ARGE unangemessene Miete weiter übernehmen(nach Trennung)

KDU - Miete / Untermiete Hier sollen Themen erstellt werden die sich auf Kosten der Unterkunft von gemieteten Objekten beziehen.


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Alt 21.09.2007, 20:18   #1
Karin1202
Elo-User/in
 
Registriert seit: 21.09.2007
Beiträge: 2
Karin1202
Standard Wie lange muss die ARGE unangemessene Miete weiter übernehmen(nach Trennung)

Hallo zusammen ,

habe gerade eben diese Seite entdeckt und hoffe auf Hilfe / Informationen.
Es geht um folgendes:
Bis zum 04.09.2007 haben wir zu dritt in einer Wohnung gewohnt, welche die ARGE für unangemessen (stimmt) hält. Die Arge hat also nur den angemessenen Mietbetrag in Höhe von insgesamt 530€ ( der Vermieter allein bekommt schon 570€warm)übernommen.Also geht eh ein Teil des RS mit drauf.
Nun haben wir uns getrennt & ich wohne noch mit meiner Tochter alleine.
Ein Wohnungswechsel steht unbedingt an!
Nur weiß ich jetzt nicht, wie lange die ARGE noch die bisher gezahlte Miete (530€) übernimmt. Eine "angemessene" Wohnung zu finden, ist nicht so einfach. Kann mir jemand sagen, wieviel Zeit ich quasi noch habe, bevor die ARGE die Miete auf 2 Personen runter kürzen kann? Für jede Information bin ich euch soooo dankbar!! Die ARGE Rhein-Sieg (53721 Siegburg) ist für uns zuständig. Vielen Dank & freundliche Grüße Karin
Karin1202 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2007, 20:26   #2
Arania->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Theoretisch hat man 6 Monate Zeit, aber da bei Dir schon länger feststeht das die Wohnung unangemessen ist, weiss ich nicht ob diese Frist da auch gilt
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2007, 20:39   #3
Tom_
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Mindestens 6 Monate vom Zeitpunkt der schriftlichen Aufforderung die KDU zu senken an.

Bemüht man sich eine Wohnung zu finden und gelingt dies in der Frist nicht (Nachweise für Bemühungen sind vorzulegen), dann weitere 6 Monate.

Sprechen Gründe dafür, daß ein Umzug nicht zumutbar wäre, dann ist eine dauerhafte Weiterzahlung der Miete in voller Höhe möglich.

Weitere Infos zum Thema KdU im angehängten PDF File.
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Alt 21.09.2007, 20:41   #4
Emma13
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Emma13
 
Registriert seit: 04.07.2007
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.489
Emma13 Emma13 Emma13
Standard

Du kannst davon ausgehen, dass die Miete übergangsweise in der bisher gezahlten Höhe übernommen wird, da die Trennung erst kürzlich stattgefunden hat. Du wirst der ARGE gegenüber aber deine Bemühungen nachweisen müssen, eine entsprechend angemessene Wohnung für 2 Personen zu suchen. Am besten dokumentierst du alles - private Wohnungsanzeigen, Maklerangebote, auf die du dich beworben hast, etc., damit du belegen kannst, dass du dich bemühst, eine angemessene Wohnung zu finden.

Emma13
Emma13 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2007, 22:11   #5
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard 3 Monate

Ab Kostensenkungsaufforderung. Mit denen kann man kalkulieren. 6 Monate kann die ARGE gewähren, sie muss aber nicht. Bei nachgewiesener Erfolglosigkeit bei dem Wohnungfinden stimmen die Vorgaben der ARGE nicht mit der Realität überein. Die ARGE hat dann nachzujustieren. Dann ist auch länger möglich.
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2007, 22:43   #6
Arwen
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Arwen
 
Registriert seit: 20.08.2006
Ort: Köln
Beiträge: 1.653
Arwen
Standard

Hallo Karin,

ich wohne seit ca. Ende 2005 (seit Trennung alleinerziehend, zwei Kinder) in einer sehr, sehr unangemessenen Wohnung und habe bisher keine Aufforderung zur Kostensenkung bzw. zum Umzug erhalten.

Ich rechne allerdings quasi täglich damit - das ist auch nicht "sehr schön" und deshalb schau' ich mich auch in der Gegend hier, die uns vertraut ist und in der die Kinder und ich soziale Kontakte haben, um.

Gruß
von
Arwen
__



Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
Arwen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2007, 06:47   #7
Tom_
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
6 Monate kann die ARGE gewähren, sie muss aber nicht.
Das ist schlichtweg falsch, 6 Monate sind Pflicht. Ebenso eine Verlängerung, wenn man eine erfolglose Suche nachweisen kann.
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Alt 22.09.2007, 14:42   #8
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Gesetz

SGB II § 22 Leistungen für Unterkunft und Heizung

"...in der Regel jedoch längstens für sechs Monate..."

Das ist keine Mindestfrist!


Bei Nachweis der Unmöglichkeit kann aus "in der Regel" auch bis zum Jüngsten Tag werden.

Ohne Kenntnis des Einzelfalles kann man nun mal keine Besonderheiten berücksichtigen.
Der Zeitraum 3 Monate ergibt sich aus § 573c BGB.
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2007, 09:34   #9
Karin1202
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 21.09.2007
Beiträge: 2
Karin1202
Standard

Vielen Dank, für Eure Antworten!! Das hilft mir schon weiter!!
Gruß
Karin
Karin1202 ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichwortsuche
arge, lange, miete, trennung, uebernehmennach, unangemessene, übernehmennach

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